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News - Spielemarkt: Digitale Distribution auf dem Vormarsch: "Der Einzelhandel steht vor dem Aus"

AW:

naja
also ich denke eher das ganze Verhält sich wie das Tot sagen des PCs als Spieleplattform mit jeder neuen Konsolen-Generation oder dem Papier als ultimativer Datenträger im Büro
Totgesagte leben länger

Sicher wird mehr Digitalisiert, aber eben wie beim Papier ist eine CD eben greifbar, die man im gegensatz zu jetzt einem Download nicht anfassen kann
Natürlich kann man das Ganze jetzt auch auf CD sichern, aber das auch so irgendwie nicht das gleiche im Kopf
 
AW:

Wenn ich so überlege, dann erinnert mich das Ganze an Anfang der 90er. Damals wurden Bücher und Zeitungen totgeschrieben. Da meinten auch solche Leute, dass man in 10 Jahren alles nur noch Digital lesen würde und Bücher komplett vom Markt verschwinden. Und wie ist es gekommen?
Aus meiner Sicht braucht der Mensch einfach etwas, was er angreifen und fühlen kann. Wenn er das nicht kann, dann hat es für ihn einfach keinen Wert. Ich würde auch einfach mal behaupten, dass sich viele eben die Spiele kaufen und nicht raubkopierten, weil sie einfach eine schöne Verpackung wollten und nicht einfach nur irgendwelche Rohlinge rumliegen. Für viele war/ist das einfach ein Anreiz die Spiele zu kaufen, der bei dieser digitalen Form vollkommen weg wäre.

Ich frage mich sowieso wie das gehen sollte. Stellt euch mal ein Spiel vor, wie GTA4 als reiner Downloadvertrieb. Tausende oder Hunderttausende würden das gleichzeitig laden wollen, da gingen doch alle Server vollkommen in die Knie. Und da sind wir auch an einem anderen Punkt angelangt. Ist der reine Downloadvertrieb wirklich billiger für die Firmen? Auf der einen Seite sparen sie zwar an Verpackung, aber auf der anderen Seite brauchen sie ja für alle Spiele unmengen an Server und die laufen ja auch nicht durch Luft und müssten dann jahrelang betrieben werden. Was ist wenn sie dann die Kosten nicht stemmen können? Werden dann ältere Spiele einfach rausgeworfen und sind nicht mehr nutzbar? Müssen wir dann vielleicht gar überall monatliche Kosten wie bei einem Online-Rollenspiel bezahlen? Das sind so Fragen, die ich auch im Hinterkopf habe.
 
AW: News - Spielemarkt: Digitale Distribution auf dem Vormarsch:

Waterfox am 04.03.2009 23:45 schrieb:
Sehe in dieser Entwicklung eher einen Rückschritt als
Fortschritt. Den was sind die Vorteile Spiele Online zu kaufen?
Eigentlich gibt es nur einen Vorteil:
-Man muss sein Haus nicht verlassen
- Man hat keinerlei Problem, die Software zu nutzen, wenn der Hund/ein Kleinkind/eine Naturkatastrophe den Datenträger unnutzbar gemacht hat
- Man kann von überall auf seinen Account und damit die Software zugreifen, ohne den Datenträger mitzuschleppen
- Man braucht beim abwechselnden Nutzen von Software A bzw B nicht dauernd den Datenträger zu wechseln
- Man hat nicht irgendeine (gegebenenfalls auch noch hässliche) DVD Hülle mit einem weiteren Deppenzettel "Wie laufe ich in einem Ego Shooter durch den Level?" rumliegen

Doch was sind die Nachteile?
Nach meiner Meinung überliegen sie strak:
-Spiel hat KEINEN realen Wert, nur Daten(Müll) Jeglicher Wiederverkauf ausgeschlossen.
JEDE Software hat keinen realen Wert - du "kaufst" lediglich das Recht, die Software nutzen zu dürfen.

-Kann das Spiel nicht überall mithin nehmen oder auf mehren PCs installieren.
Falsch.
Mit Steam kannst und darfst du deinen Account und die dazugehörigen Spiele auf mehreren Rechnern installieren.
Natürlich nur zur eigenen Nutzung: sprich: du darfst dich nur von einem Rechner aus gleichzeitig anmelden.

-Man hat nix zum anfassen, kommt sich vor wie ein Illegaler Downloader, Handbuch usw.
und andere Infos fehlen vollständig.
Du hast bis zu 50€ für das Spiel bezahlt - wieso kommst du dir vor wie ein "illegaler Downloader"?
Welches Handbuch?
bzw: bei wieviel % der heutzutage erscheinenden Spiele liegt denn ein Handbuch bei, welches diesen Namen auch verdient und mehr Informationen beinhaltet als "W - Vorwärts; A- Links; D- Rechts ..."?

-Jobs im Einzelhandel gehen verloren
Jobs in der Serverwartung, Netzwerkverwaltung Internetseitengestaltung und der Serversicherheit kommen hinzu.

-Es kann sein das man nach 5 Jahren sein Spiel vergeblich auf der Platte sucht, Übersicht
der Spielesammlung geht verloren. (Man stelle sich vor: Seine komplette Spielesammlung
nur als Daten auf dem PC :-$ ! )
Es kann ebenso sein, daß man nach 5 Jahren denkt: jetzt mal wieder <Spiel von vor 5 Jahren> spielen, man startet Steam, lädt das Spiel runter und spielt es problemlos; Übersicht pur: alle Spiele sind in Steam vorhanden.

Und bitte was genau spricht dagegen, seine Spielesammlung (die ja eh nur aus Daten besteht) eben auch als jene Daten auf der Festplatte zu haben? :confused:


Ich wette, wäre es normal Games über I-net zu laden und man hätte das Medium CD/DVD für Games enteckt würde die Sache so aussehen: ...
Warum sollte man von der digitalen Distribution zur DVD wechseln?
Warum zusätzliche Produktionskosten in Kauf nehmen?
Warum die Umwelt mit (späterem) Sondermüll belasten?
Warum sich die Wohnung mit Datenträgern vollstellen, die man nur einmal zur Installation braucht?
Was ist so toll an dem Zettel, auf dem steht, mit welchen Tasten man durch die Gegend läuft, wenn das doch eh immer dieselben sind?
 
AW: News - Spielemarkt: Digitale Distribution auf dem Vormarsch:

Naja, für mache ist das halt wie ein Buch. Davon stellen sich die LEute auch massenhaft offen in die Regale, obwohl die nur Staub fangen und man die Bücher vielleicht 1-2 Mal im Leben liest (wenn überhaupt). Manche wollen halt, dass man sieht, für was man sich interessiert und die Bücher/Spiele auch als eine Art "Trophäe" sammelt. Ein Regal voller bunter, künstlerisch gestalteter Verpackungen macht optisch schon mehr her, als ein Dateiname auf dem Monitor.

Ich pers. halte es mal so mal so. Aber meistens kaufe/bestelle ich mir doch eine Boxed-Version. Allerdings habe ich da keine festen Regeln bei der Kaufentscheidung.
 
AW: News - Spielemarkt: Digitale Distribution auf dem Vormarsch:

Ohne jetzt alle Kommentare gelesen zu haben, schließe ich mich dem Großteil der hier geäußerten Meinungen an. Digitale Distribution ist für mich absolut keine Alternative und werde ich auch nicht in Erwägung ziehen. Bis jetzt habe ich mir alle Spiele im dt. Einzelhandel gekauft und werde das auch in Zukunft tun (ausgenommen bestimmte Uncut-Versionen, die ich auch als DVD+Hülle evtl. über das Internet im Ausland bestellen werde).
Auch ich habe gerne eine DVD, Handbuch und eine schöne Verpackung und evtl. Extras in der Hand und im Regal neben meinen anderen Spielen stehen.
Der Einzelhandel wird nicht aussterben und falls doch werde ich keine neuen Spiele mehr erwerben. Bis dahin habe ich ja auch genug Spiele, die ich ganz ohne Online-Dienste auch nach mehreren Jahren noch spielen kann.
 
AW: News - Spielemarkt: Digitale Distribution auf dem Vormarsch:

Ein Beispiel:
Habe über die gesamte letzte Woche ergebnislos versucht im Einzelhandel ein neues Headset von Speed-Link (Medusa NX 5.1) zu erhalten. Dieses hat im Vorfeld Topwertungen von der Fachpresse bekommen. Dementsprechend konnte man von einer gesteigerten Nachfrage ausgehen. Aber niemand wusste davon oder hatte es im Bestand.
So geht es dann auch nicht! Habe es dann Online bestellt und erwarte es heute. (zudem 17€ günstiger als im Listenpreis angegeben)
Wenn der Einzelhandel nicht einmal mehr die Aktualität aufweist, warum soll ich dann mit dem Auto aufwendig irgendwo hinfahren und womöglich noch 1€ Parkgebühr zahlen? Nee....
 
AW: News - Spielemarkt: Digitale Distribution auf dem Vormarsch:

Ich werde auch in Zukunft meine Spiele nur inklusive Verpackung erwerben.
Es ist einfach eine psychologische Sache. Würde ich das Spiel nur "digital" erwerben, würde es sich für mich wie eine Raubkopie anfühlen - und dann würde ich mich darüber ärgern, dass ich einen Haufen Kohle gelöhnt habe.

Ja, es ist mir bewußt, ich kaufe "Spielesoftware" (d.h., eigentlich nur eine "Lizenz zum Spielen"), dennoch fühlt es sich einfach besser an, wenn man eine Verpackung inklusive Handbuch hat - selbst wenn es nur so ein billiges 30-Seiten-Heftchen ist.

Gegen Zusatzdownloads habe ich jedoch nichts einzuwenden, ich hab mir z.B. erst neulich OP Anchorage für Fallout 3 geholt; genauso war's bei "Entrenchment" für Sins of a Solar Empire.
 
AW: News - Spielemarkt: Digitale Distribution auf dem Vormarsch:

Super, Ansteig von 100%...ich denke von 10 auf 20 Kunden ist in % sicher toll, aber rein Zahlentechnisch eher weniger. Der Typ ist einfach nur ein Laberkopf in meinen Augen. Ich verzichte nicht auf meine Verpackung egal wieviel 100% die Zuwachs haben...und auch seine "tollen" Tipps für den Einzelhandel, was ist der Kunde? Mister Allwissend? ^^
 
AW: News - Spielemarkt: Digitale Distribution auf dem Vormarsch:

Mothman am 05.03.2009 02:10 schrieb:
Naja, für mache ist das halt wie ein Buch. Davon stellen sich die LEute auch massenhaft offen in die Regale, obwohl die nur Staub fangen und man die Bücher vielleicht 1-2 Mal im Leben liest (wenn überhaupt). Manche wollen halt, dass man sieht, für was man sich interessiert und die Bücher/Spiele auch als eine Art "Trophäe" sammelt. Ein Regal voller bunter, künstlerisch gestalteter Verpackungen macht optisch schon mehr her, als ein Dateiname auf dem Monitor.

Ich pers. halte es mal so mal so. Aber meistens kaufe/bestelle ich mir doch eine Boxed-Version. Allerdings habe ich da keine festen Regeln bei der Kaufentscheidung.
/sign
Spassbremse am 05.03.2009 08:43 schrieb:
Ich werde auch in Zukunft meine Spiele nur inklusive Verpackung erwerben.
Es ist einfach eine psychologische Sache. Würde ich das Spiel nur "digital" erwerben, würde es sich für mich wie eine Raubkopie anfühlen - und dann würde ich mich darüber ärgern, dass ich einen Haufen Kohle gelöhnt habe.

Ja, es ist mir bewußt, ich kaufe "Spielesoftware" (d.h., eigentlich nur eine "Lizenz zum Spielen"), dennoch fühlt es sich einfach besser an, wenn man eine Verpackung inklusive Handbuch hat - selbst wenn es nur so ein billiges 30-Seiten-Heftchen ist.

Gegen Zusatzdownloads habe ich jedoch nichts einzuwenden, ich hab mir z.B. erst neulich OP Anchorage für Fallout 3 geholt; genauso war's bei "Entrenchment" für Sins of a Solar Empire.
/sign
Bei Mirrors Edge bin ich aber am Überlegen ob ich mich nicht doch deinem letztem Absatz ebenso anschließe. Das Spiel wurde eigentlich katastrophal verbockt, die Spielidee ist aber nach wie vor genial und das verdient finanzielle Würdigung- obgleich das wiederum eig. schon mit dem zu hohen Preis des Hauptspiels geschehen ist..... :-|


Mit DRM kann ich mich ja noch irgendwie griesgrämig arrangieren (vor allem da ich sowieso Sammler bin und meine Spiele kaum weiterverkaufe), aber bei digit. Distribution sollen die Vertriebsleute wenigstens auf den Nenner kommen nicht x verschiedene Plattformen auf den Markt bringen zu versuchen.
Überall registrieren und Accounts anlegen ist doch purer Schwachsinn.
Die sollen lieber Qualität liefern, anstatt dem Käufer ständig zu prüfen und ihn an sich binden zu versuchen. Der Großteil der zahlenden Kundschaft wird das i.d.R. schon zu würdigen wissen.
 
AW: News - Spielemarkt: Digitale Distribution auf dem Vormarsch:

Worrel am 05.03.2009 02:03 schrieb:
Doch was sind die Nachteile?
Nach meiner Meinung überliegen sie strak:
-Spiel hat KEINEN realen Wert, nur Daten(Müll) Jeglicher Wiederverkauf ausgeschlossen.
JEDE Software hat keinen realen Wert - du "kaufst" lediglich das Recht, die Software nutzen zu dürfen.

das sehen verbraucherschützer und entsprechende anwälter aber völlig anders, das ist lediglich die gängige vorstellung der industrie

übrigens wir haben 8% mehr PC Spiele verkauft in 2008 als in 2007 und 37%! mehr Konsolenspiele

da versucht nur wer den einzelhandel schlecht zu reden, der setzt immer noch wesentlich mehr um als der Onlinevertrieb auch wenn Steam möglicherweise 1000% mehr verkauft

Die meisten Menschen stöbern gerne beim Kauf und gucken sich packungsbildchen an halten spieledosen nebeneinander, einige lassen sich gerne beraten, einige wollen probespielen etc.. (ja stammkunden dürfen bei uns probespielen)
 
AW:

Shadow_Man am 05.03.2009 01:51 schrieb:
Ich frage mich sowieso wie das gehen sollte. Stellt euch mal ein Spiel vor, wie GTA4 als reiner Downloadvertrieb.
Stell dir mal das Zocken ohne jegliche Hardware oder Software vor, wie es beim Cloud-Computing gemacht wird:

Cloud Computing kann wie folgt definiert werden: Cloud Computing ist die Nutzung von Software und Hardware als Service übers Internet von Anbietern, die irgendwo sitzen können (also in der Cloud versteckt sind).
Du mietest dir dann nur noch Hardware und Software wenn du sie brauchst. Für aufwendige Spiele musst du dann tiefer in die Tasche greifen, da mehr Ressourcen gebraucht werden. :ugly:
Das ist natürlich Zukunftsmusik - aber vielleicht steuern wir auf sowas zu. :-|
 
AW: News - Spielemarkt: Digitale Distribution auf dem Vormarsch:

System am 04.03.2009 16:33 schrieb:
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Hier können Sie Ihren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.

Über kurz oder lang wird der Onlineverkauf mit Sicherheit den EInzelhandel übertrumpfen. Wenn Downloadgeschwindigkeiten noch schneller werden und Preise bei Onlinekäufen sinken wird es auch mehr zuspruch bekommen.
 
AW: News - Spielemarkt: Digitale Distribution auf dem Vormarsch:

Vordack am 05.03.2009 10:55 schrieb:
System am 04.03.2009 16:33 schrieb:
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Hier können Sie Ihren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.

Über kurz oder lang wird der Onlineverkauf mit Sicherheit den EInzelhandel übertrumpfen. Wenn Downloadgeschwindigkeiten noch schneller werden und Preise bei Onlinekäufen sinken wird es auch mehr zuspruch bekommen.
warum sollten die sinken?

das ist so schon gewinnmaximierung, der traffic ist recht günstig wenn man sich vorhält das Händler, Zwischenhändler, verpackungsherstellung, Medienherstellung, Beilegeblattherstellung etc wegfällt..
 
AW: News - Spielemarkt: Digitale Distribution auf dem Vormarsch:

ja ich habe mir auch erlaubt in den letzten 2 Jahren vieles per inet zu holen, aber ich werde mir garantiert nicht eine Hardware Kaufen mit Software Bundle im EH.
 
AW: News - Spielemarkt: Digitale Distribution auf dem Vormarsch:

Huskyboy am 05.03.2009 11:03 schrieb:
das ist so schon gewinnmaximierung, der traffic ist recht günstig wenn man sich vorhält das Händler, Zwischenhändler, verpackungsherstellung, Medienherstellung, Beilegeblattherstellung etc wegfällt..
Sobald die Einzelhändler keinen Druck mehr ausüben können, werden die Preise garantiert sinken. Dazu wird auch eine stärkere Konkurrenz zwischen den Spielen beitragen, denn Online-Kunden sind in der Regel informierter, lesen Tests, ziehen Vergleiche. Die schlagen nicht zu, weil ihnen die Verpackung gerade sympathischer vorkommt, sondern weil ein Spiel eben gut ist. Und nicht so gute Spiele müssen dann ganz einfach dieses Defizit mit einem geringeren Preis wett machen. Denke es wird dann viel mehr Abstufungen geben, nicht 50 - 30 - 10, wie es heute meistens ist, sondern viel mehr Angebote. Auch können die Preise online schnell gewechselt werden, Aktionen wie die 50% Rabatt an einem Wochenende bei Left 4 Dead, die ja zu einer Umsatzsteigerung von über 3.000 Prozent führte, werden dann die Regel.
 
AW: News - Spielemarkt: Digitale Distribution auf dem Vormarsch:

creeperpcs am 05.03.2009 11:09 schrieb:
ja ich habe mir auch erlaubt in den letzten 2 Jahren vieles per inet zu holen, aber ich werde mir garantiert nicht eine Hardware Kaufen mit Software Bundle im EH.


Warum auch? Das ist doch nur diese "wahnsinns" Idee zur Rettung des EH von dem Typen da gewesen. :top: Davon abgesehen, zählt zu der Aussage jetzt nur der Händler an der Ecke oder auch Internetshops? Das der Laden an der Ecke womöglich ausstirbt ist gar nicht so abwegig, wobei das nicht nur dem Softwareladen so gehen wird. Aber das man nur noch Spiele runterläd, das halte ich für absolut unrealistich. Dafür gibt es noch viel zu viele Leute, die Wert auf Verpackung und in den Schrank stellen, legen.
 
AW: News - Spielemarkt: Digitale Distribution auf dem Vormarsch:

HLP-Andy am 05.03.2009 11:19 schrieb:
Sobald die Einzelhändler keinen Druck mehr ausüben können, werden die Preise garantiert sinken.
Das glaube ich erst wenn es soweit ist. Also wenn der Duke kommt.

Wenn Valve wollte, könnten die schon längst unter den jetzigen Preisen verkaufen. Als ob die großen Händler es sich leisten könnten Valveprodukte aus dem Sortiment zu nehmen.

Denke es wird dann viel mehr Abstufungen geben, nicht 50 - 30 - 10, wie es heute meistens ist, sondern viel mehr Angebote.
Vor allem werden Onlinespiele verstärkt ohne Abogebühren nicht mehr laufen....
Auch können die Preise online schnell gewechselt werden, Aktionen wie die 50% Rabatt an einem Wochenende bei Left 4 Dead, die ja zu einer Umsatzsteigerung von über 3.000 Prozent führte, werden dann die Regel.
Schnäppchen gibt es im Laden schon unentwegt. Das wäre keine Neuerung. Vor allem laufen die meist länger und man muss nicht unentwegt gucken ob nicht gerade so ein Schnäppchenwochenende läuft.
Die Orange Box kostete öfters 30€ als Steam mehr verlangte. Genauso wie sie jetzt läppische 20 kostet, während Steam 30$/€ (?) verlangt.
 
AW:

stockduck am 04.03.2009 16:41 schrieb:
Außerdem braucht keine DVD mehr gepresst, kein handbuch gedruckt und keine Lieferwege mehr gefahren werden. Somit sogar nebenbei etwas für die Umwelt (wenn man die Server wieder wegrechnet die natürlich für das Spiel rennen müssen)
Klar, aber du siehst bei den Preisen unter STEAM, dass die Preise bzw. die Ersparnisse nicht beim Kunden ankommen. Da bezahlt man eher mehr als bei Saturn, Amazon und Co, ganz zu schweigen vom Ausland. >:-|
 
AW: News - Spielemarkt: Digitale Distribution auf dem Vormarsch:

crackajack am 05.03.2009 11:33 schrieb:
HLP-Andy am 05.03.2009 11:19 schrieb:
Sobald die Einzelhändler keinen Druck mehr ausüben können, werden die Preise garantiert sinken.
Das glaube ich erst wenn es soweit ist. Also wenn der Duke kommt.

Wenn Valve wollte, könnten die schon längst unter den jetzigen Preisen verkaufen. Als ob die großen Händler es sich leisten könnten Valveprodukte aus dem Sortiment zu nehmen.

Wenn man *wirklich* den Einzelhandel loswerden wollte, würden Valve & Co. die Downloadpreise signifikant nach unten korrigieren, um durch dieses Preisdumping den Handel in die Knie zu zwingen. Denn wären die Titel via Digitaldistribution 50% - 75% billiger als im Einzelhandel, würden viele auf die Retailverpackung verzichten, schätze ich.

Da momentan der Downloadpreis bei Steam meistens sogar ÜBER dem Preis der Einzelhändler liegt (Special Weekend Offers zählen nicht), seh' ich da überhaupt keine Gefahr.

:-)
 
AW: News - Spielemarkt: Digitale Distribution auf dem Vormarsch:

Spassbremse am 05.03.2009 08:43 schrieb:
Ich werde auch in Zukunft meine Spiele nur inklusive Verpackung erwerben.
Es ist einfach eine psychologische Sache. Würde ich das Spiel nur "digital" erwerben, würde es sich für mich wie eine Raubkopie anfühlen - ...

Gegen Zusatzdownloads habe ich jedoch nichts einzuwenden, ich hab mir z.B. erst neulich OP Anchorage für Fallout 3 geholt; genauso war's bei "Entrenchment" für Sins of a Solar Empire.
Das kann ich jetzt überhaupt nicht verstehen:

Wenn dir bei einem Fallout 3 ohne CD/DVD, Verpackung & Handbuch was fehlt, dann müsste dir doch bei dem Zusatzpack ebenso was fehlen.

Schließlich bekommst du da doch genau das, was du bei einem nur als Download gekauften Fallout 3 auch gekriegt hättest:
pure Daten, ein Spiel, was du nicht mehr spielen kannst, falls du den Datenträger verlierst, auf dem sich der Download befindet (und der nebenbei auch nicht besser aussieht als bei einem Raubkopierer) und ohne Handbuch, das Hintergrundinformationen darüber bietet, was denn zu dem Zeitpunkt in Anchorage los gewesen sein soll.

Meines Erachtens müsstest du für beide Teile exakt denselben Standpunkt einnehmen.

Und jetzt kommt der Haken:
Das Zusatzpack gibt's nur als DL, stimmt's?

Hieße das jetzt schlußendlich:
Wenn es ein Spiel eh nur als DL gäbe, hättest du da keine Probleme mit?
 
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