bsekranker am 08.02.2009 14:39 schrieb:
Interessant. Nur weil irgendein dubioser Think Tank (der noch nicht mal einen Wikipedia-Artikel hat) etwas behauptet, wird es für dich gleich zu "Tatsache".
Ach, jetzt ist die Präsenz eines Wikipedia-Artikels also
das Argument ob eine Quelle seriös ist oder nicht? Interessante Auffassung. Dann muss also alles was Computec schreibt auch Blödsinn sein, oder? Es gibt nämlich in der englischen Wikipedia auch keinen Eintrag dazu...
Aber ich seh schon, Recherche ist nicht so Ihre Stärke. Mit ein bisschen Mitdenken hätte man nämlich die "About CMR" Seite finden können:
[url=http://cmrlink.org/principles.asp schrieb:
About CMR[/url]]The Center for Military Readiness is an independent, non-partisan 501(c)(3) educational organization formed to take a leadership role in promoting sound military personnel policies in the armed forces. CMR is a unique alliance of civilian, active duty and retired military people in all 50 states, and is the only organization that concentrates on military personnel issues full-time.
The President of CMR, Elaine Donnelly, is a former member (1984-86) of the Pentagon’s Defense advisory Committee on Women in the Services (DACOWITS), and the 1992 Presidential Commission on the assignment of Women in the armed Services. The CMR Board of advisors, click here includes distinguished retired military personnel and civilians who have volunteered advice and guidance on issues of concern to CMR.
Aber natürlich weiß Wikipedia solche Dinge besser, als jemand der Mitglied in einer vom Präsidenten zur Untersuchung der Tauglichkeit von Frauen im Militärdienst eingesetzten Kommission war. Wenn das nächste Mal jemand im Forum gesundheitliche Probleme hat, spreche ich dieser Person einfach die Empfehlung aus Wikipedia und nicht einen Arzt aufzusuchen, da Wikipedia ja die geballte Fachkompetenz überhaupt ist.
bsekranker am 08.02.2009 14:39 schrieb:
Und was ist mit dieser Tatsache?
[...]
Natürlich nicht so gut wie deine Tatsachen, hm?
Ahh, selektives Lesen. Ich unterstreich mal die wichtigen - und von Ihnen wohl "übersehenen" Teile - des Zitats:
[url=http://www.cdi.org/issues/women/combat.html schrieb:
Center for Defense Information[/url]]Despite this, all experts agree that there are SOME women, although PERHAPS SMALL IN NUMBER, who have the physical strength and endurance to be soldiers (Army Times, July 29, 1996).
Dem geneigten Leser ist es - unter Voraussetzung der benötigten mentalen Kapazitäten - selber überlassen, sich die Bedeutung dieser Begriffe in der englischen Sprache anzueignen. Zusammenfassend kann ich aber schon verraten: taugliche Frauen sind in einer
deutlichen Minderheit...
Ich finde es ja sehr bezeichnend, dass Sie glauben von dieser Bestätigung
möglicher Ausnahmen gleich das Recht ableiten, meine auf den Großteil der Frauen verallgemeinerte Aussage, dass diese für den Militärdienst nicht geeignet sind, als chauvinistisch abzustempeln.
Auch sehr interessant ist die Tatsache, dass Sie es vermeiden auf die anderen von mir vorgebrachten Punkte einzugehen, u.a. den "Beschützerinstinkt" der männlichen Soldaten und das damit verbundene Risiko für die Einheit und das Missionsziel.
Oder den Punkt, dass Frauen nicht nur wegen der geringeren Körperkraft sondern auch auf Grund ihrer Größe (Stichwort: Hebelgesetze) beim Tragen der notwendigen Ausrüstung stark benachteiligt sind.
Oder dass der Knochenbau bei Frauen schwächer ist und sie u.a. anfälliger für diverse Leiden in dieser Hinsicht sind, wie man z.B. bei den
Zahlen und Statistiken zu Osteoporose sehen kann - wenn man sich denn die Mühe macht danach zu suchen. Ach so, richtig, diese Daten können natürlich nicht stimmen weil die IOF keine Wiki-Seite hat...
Manche
wollen wohl einfach nicht einsehen, wenn eine Sache einfach keinen Sinn macht und versuchen trotzdem (oder gerade deshalb) es auf Teufel komm raus durchzudrücken, egal wie sinnlos oder unlogisch es ist. Frauen in kämpfenden Infantrieeinheiten sind so eine Sache.
Auch wenn mir Gleichberechtigung (oder das perverse Konstrukt was heutzutage unter diesem Begriff durchgeht) ansonsten relativ egal ist, seh ich die Sache gerade beim Militär doch sehr "konservativ". Wenn eine Frau in einer kämpfenden Einheit nicht
genau das gleiche zu leisten vermag wie ihre Kameraden, hat sie da einfach nichts verloren. Irgendwas muss ja schließlich der Grund sein, dass
bis 05/08 keine Frau die Aufnahmeprüfungen für die KSK geschafft hat, obwohl im gleichen Zeitraum mehrere Männer aufgenommen worden sind.
bsekranker am 08.02.2009 14:39 schrieb:
Hab ich irgendwo von Ausdauer gesprochen?
Nein, mir ging es lediglich um Körpermasse verbunden mit Körperkraft. Du kennst ja anscheinend nur magersüchtige Frauen, anders kann ich mir nicht erklären dass du beim Gewicht lediglich von 50 kg sprichst. Dass man da kaum Muskeln hat ist logisch. [...]
Selbst die Frauen mit 60 oder 65kg kriegen es beim Boxen nichtmal hin den Sandsack ruhig zu halten wenn ich davor stehe. Es hat ja auch schließlich keine Gründe, dass beim Sportboxen nicht nur nach Gewichtsklassen sondern auch nach Geschlecht unterschieden wird. Frau Halmich würde auch sicherlich völlig begeistert gegen Vitali in den Ring steigen.
Wo wir gerade bei diesem Thema sind: das Angebot für ihre Handball spielende Bekannte steht übrigens noch. Ich hoffe sie legt nicht zuviel Wert auf ihr Äußeres - das könnte einige Wochen durch Blutergüsse und blaue Flecken in Mitleidenschaft gezogen werden wenn wir wieder aus dem Ring steigen...