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News - PC Games: Innenminister beschließen Verbot von Killerspielen

AW:

Trancemaster am 05.06.2009 17:08 schrieb:
Tja,

nu geh ich doch am Sonntag wählen (hatte es echt nicht vor) - irgendwas, irgendwen - nur nicht CDU/CSU/SPD...

Tja, das ist natuerlich auch eine Art die Leute zu demokratischem Handeln anzuregen. Das muss man den Innenministern mal lassen ;).
 
AW:

Microwave am 05.06.2009 17:55 schrieb:
Ich habe ehrlich gesagt mit so einer Reaktion schon gerechnet. Hätte mich auch gewundert wenn der Aktionismus beim Paintball halt gemacht hätte.
Haben sie das Anti-painballgesetz nicht eh wieder fallen gelassen?


Das wurd fallen gelassen aber schon die Idee ,was fürn wahnsin und dafür kriegen die auch noch Geld :hop:
 
AW:

man kriegt die spiele dann später warscheinlich nur per import
 
AW:

Die GRÜNEN lehnen das Verbot ab. Nicht vergessen, am Sonntag wird gewählt!
 
AW:

Und wie stellen sich die Politiker das vor? Es gibt Millionen von Counter Strike Spielern in Deutschland, sollen die ihr erworbenes Counter-Strike Spiel in den Müll werfen oder gibts dann extra eine Einrichtung bei der man sein Spiel abgeben soll?
Schwachsinn.
Ich bin für ein Verbot von nichtswissenden, ignoranten, schwafelnden und nichtintilligenten Politikern.
Die Spinnen, die Politiker.
 
AW:

Wer bitte hat denn diese irreführende Überschrift verbrochen?
Wurde nicht erst vor kurzem hoch und heilig versprochen, derart sensible Themen etwas seriöser anzupacken?

das ca. 2/3 des Forums keine Ahnung haben was dieser Beschluss bedeutet (und vor allem, was nicht) sollte euch in der Redaktion eigentlich noch sensibler machen.
 
AW:

Warum es die Piratenpartei hier zu Lande schwer hat, sieht man mal wieder an einer unsachlichen Überschrift im SPON, die erst in der letzten Zeile des Artikels relativiert wird.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,628834,00.html

SPON schrieb:
Warum die Raubkopierer nach Brüssel wollen

Schwedische Computer-Freaks machen mobil gegen das Urheberrecht auf Musik und Filme. Mit ihrer Piratenpartei - und inzwischen 46.000 Parteimitgliedern im Rücken - drängen sie jetzt ins EU-Parlament. Zumindest ein Sitz scheint ihnen bereits sicher.

Schade, dass sich die Online-Redaktion des Spiegel so zum negativen entwickelt hat.

Was die "Piraten" fordern ist schon ein wenig differenzierter als die Forderung nach unbegrenzten, kostenlosen File-Sharing.

Ein einfacher Klick auf die Seite der Partei hätte dem Journalisten da geholfen - oder wollte er erst gar nicht?

http://piratenpartei.de/navigation/politik/urheberrecht-und-nicht-kommerzielle-vervielfaeltigung
 
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satchmo am 05.06.2009 18:26 schrieb:
Warum es die Piratenpartei hier zu Lande schwer hat, sieht man mal wieder an einer unsachlichen Überschrift im SPON, die erst in der letzten Zeile des Artikels relativiert wird.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,628834,00.html

SPON schrieb:
Warum die Raubkopierer nach Brüssel wollen

Schwedische Computer-Freaks machen mobil gegen das Urheberrecht auf Musik und Filme. Mit ihrer Piratenpartei - und inzwischen 46.000 Parteimitgliedern im Rücken - drängen sie jetzt ins EU-Parlament. Zumindest ein Sitz scheint ihnen bereits sicher.

Schade, dass sich die Online-Redaktion des Spiegel so zum negativen entwickelt hat.

Was die "Piraten" fordern ist schon ein wenig differenzierter als die Forderung nach unbegrenzten, kostenlosen File-Sharing.

Ein einfacher Klick auf die Seite der Partei hätte dem Journalisten da geholfen - oder wollte er erst gar nicht?

http://piratenpartei.de/navigation/politik/urheberrecht-und-nicht-kommerzielle-vervielfaeltigung

ich würde sagen, die Überschrift als solche ist doch relativ einfach als überspitzte Formulierung des Image der Piraten zu sehen.
Der Artikel selbst ist doch äußerst sachlich und keinesfalls gegen die Piraten.

Zudem bezieht die so zum negativen entwickelte SpOn Redaktion in letzter zeit ziemlich klar Stellung pro Datenschutz etc. und nimmt die von der Leyen im Interview ganz schön hart ran (Spät- und Frühpubertierende bitte nichts falsches assozieren)
 
AW:

wird wohl zeit für eine Deutschland weite demo vor dem Bundestag sonst wird das ncihts.und wenn die das dann immernoch durchsetzen tja dann gibt das böses blut weiste die haben doch keine ahnung die alten säcke.
 
AW:

Falls sie dieses Verbot durchsetzen können und es wird im Bundestag beschlossen, dann ist Deutschland wieder ein Stück ärmer. Ich werde mir dann alle sogenannten "Killerspiele" in Österreich bestellen.

Aber ich bezweifel noch stark, das so ein Verbot durchkommt. Die Beschlussvorlage ist so schwammig vormuliert, dass daraus einfach nichts werden kann. Wenn man es genau nehmen würde, dann würden unter diese Vormulierungen ja auch sämtliche Rollenspiele und Strategiespiele fallen.
Am Ende wird es beschlossen und es trifft nur die Spiele die in Dt. schon verboten sind.
Also erstmal abwarten und sehen was daraus wird, ist wahrscheinlich nur Wahlkampf-Geschwätz um nicht die älteren Wähler zu verlieren.

Ein Zeichen sollte man trotzdem im Superwahljahr setzen indem man zur Wahl geht und seine Stimme NICHT den regierenden Parteien sondern einer Oppositionspartei oder einer kleinen Partei gibt. Denn diese Politiker müssen schnellstens abgewählt und in den (nicht verdienten) Ruhestand geschickt werden.

Hier noch ein passendes Zitat von Friedrich Wilhelm Nietzsche:
Jedes Verbot verschlechtert den Charakter bei denen, die sich ihm nicht willentlich, sondern gezwungen unterwerfen.
 
AW:

Boesor am 05.06.2009 18:30 schrieb:
etc. und nimmt die von der Leyen im Interview ganz schön hart ran (Spät- und Frühpubertierende bitte nichts falsches assozieren)

Die hat doch schon 7 Kinder, aber da fragt man sich.
Graust es den manche vor gar nichts mehr
:-S


Irgendwie Popt das Thema vor jeder Wahl hoch, weis zufällig noch jemand wann das erste mal von Killerspielen gesprochen wurde ?
 
AW:

fobbolino am 05.06.2009 17:57 schrieb:
Trancemaster am 05.06.2009 17:08 schrieb:
Tja,

nu geh ich doch am Sonntag wählen (hatte es echt nicht vor) - irgendwas, irgendwen - nur nicht CDU/CSU/SPD...

Tja, das ist natuerlich auch eine Art die Leute zu demokratischem Handeln anzuregen. Das muss man den Innenministern mal lassen ;).

Es wäre seit meinem 20. Lebensjahr die erste Wahl gewesen, die ich ausgelassen hätte - und zwar genau wegen dem Umgang mit den "neuen Medien".
Die sogenannten "Volksvertreter" sind nicht zukunftsreif - geschweige denn überhaupt in der Gegenwart angekommen. Katastrophe!
 
AW:

Dieser Killerspiele-Populismus der Politiker und der Medien geht mir echt total auf die Nerven. Wenn man schon Spiele wie Call of Duty verbietet, dann muss man "Killerfilme" und "Killererien" wie "Der Soldat James Ryan", "24" und, und, und, und, ....... verbieten. Die Liste könnte ich endlos weiter führen. Das ist lächerlich, vor allem wenn man bedenkt dass WOW auch zu den "Killerspielen" gezählt wird! Ich fühle mich mit meinen 27 Jahren bevormundet. Ein Großteil unserer Gesellschaft macht es sich viel zu einfach indem sie die "Killerspiele" für die verkorksten Psychen dieser "Amokläufer" verantwortlich machen. Die Politiker sollten sich mal lieber mehr Gedanken über das Waffengesetz, die Familienpolitik, Schul- und Bildungspolitik machen, aber halt, das kostet ja was.
Ich werde mir gute Spiele in einem userer Nachbarländer kaufen. Ich bin mir aber auch sicher, dass viele durch dieses Verbot zum illegalen Download aus dem Internet getrieben werden.

Am Ende hat man mit dem Verbot nichts erreicht!

Ich wähle jedenfalls keine "SpieleKiller"!
 
AW:

Am meisten macht mir der Punkt Herstellungsverbot Spaß. EA, Codemaster und Co werden wohl jetzt Pleite gehen. Wie blöd sind unsere Politiker eigentlich sie sollten sich mal erkundige wieviel Spiele in Deutschland hergestellt werden.
ansonsten kann man ja auch seine Spiele übers Internet beziehen.
 
AW:

Naja, dann geht Crytek ebend in die Schweiz, und die Spieler laden mehr Raubkopien.

Hauptsache die Fanatiker in der CSU können sich als handelnde Politiker profilieren.
 
AW:

Gelten Importe aus dem Ausland dann auch als Verboten? Sonst wäre mir das eigentlich Wayne. Kauft man sich die Spiele eben aus benachbarten Ländern.
 
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Boesor am 05.06.2009 18:30 schrieb:
ich würde sagen, die Überschrift als solche ist doch relativ einfach als überspitzte Formulierung des Image der Piraten zu sehen.
Der Artikel selbst ist doch äußerst sachlich und keinesfalls gegen die Piraten.

Zudem bezieht die so zum negativen entwickelte SpOn Redaktion in letzter zeit ziemlich klar Stellung pro Datenschutz etc. und nimmt die von der Leyen im Interview ganz schön hart ran (Spät- und Frühpubertierende bitte nichts falsches assozieren)

Ich bezog mich auf die Schlagzeile. Weiter vorne in diesem Thread sagte ich eben, dass die Piratenpartei ein schlechtes öffentliches Bild (in DE) hat. Diese Schlagzeilen führen leider auch zu dieser Stigmatisierung. Menschen die diesen Artikel nicht lesen, dürften sich ein falsches Bild machen.

Zum SPON. Ja, die letzte Zeit ist in der Netzwelt eine bessere Positionierung zu spüren. Aber ich möchte an Winnenden erinnern. Es war schlichtweg schlimm, wie der Spiegel-Online berichtet hat. Es war wirklich zum Teil nur knapp am Niveau der Bild vorbei. Auch das Thema Computerspiele wird mal differenziert, mal nur auf Klicks (z.B. Winnenden) bedacht behandelt. Eine Stringenz sucht man hier vergebens.

Das hat sich die letzten beiden Jahre gehäuft. Ich finde, die Online-Redaktion (ich nehme Print ausdrücklich raus, obwohl ich auch hier z. B. die Titelbild Wahl des Tim absolut deplatziert fand) hat sich einem bestimmten Netzniveau zu sehr angepasst. Ob das mit Problemen des Printmagazin zusammenhängt vermag ich nicht zu sagen. Ich weiß aber, dass die gegenseitige Konkurrenz um Marktanteile der Nachrichtenportale ein ungesundes Maß angenommen hat.
 
AW:

TCPip2k am 05.06.2009 18:41 schrieb:
Naja, dann geht Crytek ebend in die Schweiz, und die Spieler laden mehr Raubkopien.

Hauptsache die Fanatiker in der CSU können sich als handelnde Politiker profilieren.

Wohl kaum.

http://www.spieletester.com/news/1/17509/killerspiele-in-der-schweiz-nationalrat-bejaht-ein-verbot/
 
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