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News - Mario-Erfinder kritisiert aktuelle Spiele

SteGERSTENBERG am 06.06.2005 17:37 schrieb:
also ich finde es gibt heute noch einige spiele die fesseln, aber sie sind leider nach 10-20 Stunden durchgespielt.... Außer mein großer Langzeit-Meister Fussball Manager 2005!!! aber SC:CT hat mich gefesselt, genau wie SWAT 4...aber das is immer nurn kurzes vergnügen! Sportspiele sind gut, die hat man nie wirklich durchgespielt...und fesseln mich oft wochen - und monatelang!
Also ich konnte mich selbst mit Max Payne längere Zeit beschäftigen.
Mir hats einfach spaß gemacht, die Missionen nochmal zu spielen.

Aber kein Vergleich zur ganzen GTA-Serie ;-)

Also BF 1942 zocke ich jetzt schon seit ner ewigkeit.
Seit nem halbenjahr auch endlich online. Da aber eigentlich nur DC.
 
kichererbse33 am 07.06.2005 16:03 schrieb:
Ich finde die Screener von den
Vor zehn Jahren, als man noch Day of the Tentacle spielte war die Grafik auch nicht das KAufargument für Spiele.


glaubst du selbst was du da sagst? denkst du day of tentacle wäre mit maniac-manison grafik zu der zeit erfolgreich gewesen? die grafik war halt für adventures state of the art, sie hat auch nicht herausgestochen, aber wäre die grafik schlechter gewesen hätte das spiel mit sicherheit nicht so einen erfolg gehabt.
 
Ich finde er hat vollkommen recht!
Die neuen Spiele sind grafisch wirklich gut und die soundeffekte überschreiten alle meine vorstellungen. aber wenn ich an die alte zeit zurückdenke an die mario zeiten wo man wirklich schon extrem süchtig war nach einem Game wie super mario land, donkey kong oder super metroid dann kommen mir schon fast die tränen wie schlecht die spiele eigentlich geworden sind.
alle spiele gehen nur auf grafik aber ich finde die hersteller sollte mehr auf die story achten und schaun das nicht alle spiele die gleiche story haben.
Ich hoffe in Zukunft schaun die Hersteller mehr darauf die spiele so zumachen wie ein paar alte klassiker wo man geschicklichkeit intelligenz usw braucht
 
Habe zwar nicht den ganzen Thread gelesen, aber man könnte ihn wohl fast so zusammenfassen - Grafik: Top , aber wirklich interessant sind die Spiele nicht ( daher auch wenig Stunden an Spielspaß pro Spiel ).

Naja irgendwie hängt das mit dem Genre der meisten Spiele des PC zusammen, meisten sind es Shooter.
Und bei Shooter macht man eben immer das selbe, man schießt auf irgendwas oder jemanden.
Ist doch irgendwie logisch, dass diese Monotonie langweilig wird.

Rollenspiele wie Gothic haben eben mehr zu bieten als immer nur das selbe zu tun, allerdings gibt es da auch kaum welche.....
 
ArcticWolf am 06.06.2005 17:27 schrieb:
vor Mario gabs doch aber auch schon solche Jump 'n Runs, also soo innovativ wars nun auch nicht (mir fällt da z.B. dieses Gianna Sisters aufm C64 ein..falls man das so schreibt).
Früher war das mit der Werbung doch auch nicht so anders, beim SNES gabs auch nur "unglaubliche 16 Bit" usw.
:rolleyes:
Darum war Giana Sister auch vom Markt genommen worden weil ein Konzern :rolleyes: die Ähnlichkeiten zu Mario zu groß fand.....
Ausserdem würde dann auch der damalige Werbespruch "Move Awaw Mario" keinen Sinn machen
 
Also ich kann dem nicht wirklich ganz zustimmen. Es stimmt zwar schon, dass die damaligen Spiele teilweise echte Kultspiele geworden sind, allerdings war allein schon die Marktsituaton eine ganz andere. So eine Schwemme an Spielen für die verschiedensten Plattformen war damals sicherlich denkbar aber kaum Realität. So war es natürlich auch noch einfacher innovative Ideen zu bringen, was ja schwieriger wird, je mehr Spiele es gibt.

Zur Grafik und der angeblich fehlenden Story: Also wenn ich mir Spiele wie GTA (aktuellerweise San Andreas aber auch die Vorgänger), Runaway 2 etc. anschaue, kann ich nciht sagen, dass die Innovationen fehlen, bzw. die Story zu mau ist.

Es gab damals nicht nur Perlen unter den Spielen und heute auch nicht. Die große Masse ist gut, es gibt einige Schlechte, und einige gute, sowie hier und da
echte Knüller.
 
Das Argument alte Spiele waren besser weil wir damals nicht so abgebrüht waren oder weil sie neu waren ist ja mal lächerlich. Wenn ich mir Mario Allstars (dürfte keiner kennen) aus dem Regal nehme und eine Runde Super Mario Bros spiele hab ich mehr Spaß als bei Doom 3 und HL2 zusammen. Und Mario ist keine Ausnahme.

Besonders unter PClern stößt man auf diesen Grafik-Fetischismus bei Spielen. Bei manchen Spielen hat man glatt das Gefühl es gehe nicht darum sie endlich spielen darf, sondern darum ob sie auf dem eigenen PC laufen. Eure Foren füllen sich mit Posts "besorgter" Spieler, die doch noch 5 Frames mehr rausholen wollen. Kein wunder das ihr mit Spielen wie HL2 abgestraft werdet :-P

Wer gute Spiele haben will sollte nicht nur den alten Zeiten hinterherweinen, sondern vllt mal die Plattform wechseln. ;-)
Auch Konsolenspiele haben an Qualität eingebüst, aber durch die ohnehin begrenzten technischen Resourcen kommt grafisches "Wettrüsten" garnicht erst auf.

Holt euch bei ebay ein altes N64, besorgt euch Ocarina of Time und eure einzige Sorge ist es, wie man durch Dungeon XY kommt, nicht irgendwelche Grafikprobs, Performance-einbrüche, Bugs oder Bustaktraten und ihr wollt nichts anderes mehr spielen :-D
 
LaFlow am 07.06.2005 14:46 schrieb:
T0tmAcH3R am 07.06.2005 14:38 schrieb:
immer wieder die guten alten "alten zeiten" herauftzubeschwören ist doch irgendwie "kalter kaffe". oder meint ihr nicht?

nö.die meisten spiele sind es heutzutage gar nicht wert,das man a) geld dafür ausgibt b)zeit investiert.ich ärgere mich über das hochgelobte hl 2.ein spiel mit solchen wertungen müsste doch motivieren.aber schon beim durchspielen,wie ein paar posts über mir drüber schonmal erwähnt,kam so ein dröges "ich muss das jetzt durchspielen weil ich es gekauft habe" gefühl auf (wenn ich mich an goldeneye erinnere :-X ).es fesseln heutzutage die spiele einfach nicht mehr so wie sie es mal gemacht haben.ob das nun am alter oder an den spielen liegt,ist wohl die entscheidende frage.ich glaube aber,das mangelnder tiefgang in spielen die ursache meines empfindens ist.

Schon schöne was alles so als "guter alter" Oldie gilt *g*
Die selbe Diskussion gab es damals schon als Starcraft noch aktuell war und ich selber spiele zu Zeit auch wieder mit meinem alten Amiga Mad TV ^^
Das nenn ich mal nen guten alten Oldie, oder IK+ :-X
 
es gibt heute noch innovative Games die erst durch die neue gute Hardware möglich gewordne sind:
Max Payne -> Bullet Time
Splinter Cell/Dark Project -> SchleichShooter
Prince of Persia: The Sands of Time -> Modernes Jump&run
Beyond Good and Evil -> einfach toll :X
Jedi Knight -> Lichtschwert & Macht
DeusEx -> der hammer :D
BattleZone -> RTS mit Shooteranteilen
HalfLife -> gut gescriptet Story in nem Shooter
Warcraft 3 -> RTS mit Rollenspiel Helden
BrigdeCommander -> wie gerne hätte ich das im StarWars universum gehabt :(
GTA -> 1 war ja nur genial und VC war auch genial weil es dann in zeitgemäßer 3d war :D
Commandos -> Schleich RTS
TombRaider -> Indiana Jones Feeling in 3D

Jeders dieser Games war doch innovativ!!!!!!!!!!!! (sry aber ein ! war zu wenig :D)
Das Prob ist, dass jeder Game das sich gut verkauft zu ner lieblosen Serie verproggt wird, siehe SplinterCell 1-3, Prince of Persia: Warrior Within, JediKnight 1-3, GTA1-5 (entwickeln die überhaupt was anders? :>)....das sind ja quasi nur neue Level mit neuer Story(wenn überhaupt, meistens wird die alte story ja "nur" weitergeführt..) und vllt ner neuen Waffe oder so....:> früher wäre das imo als Addon durchgegangen. Man hat sich nach nem guten Game nich hingesetzt und überlegt "Hey, wie könnten wir Teil 2 und 3 machen?" sondern eher nachdem Motto "Lass mal was neues anderes hab keinen bock mehr auf genre x, mich reizt mal was in genre y zu machen, ich hab da ne idee....." oder die innovative Idee tot geclont wird, z.B. Comandos 1-3, Desperados, Robin Hood, Korea...
Also Mut zur Kreativen Pause ;) Man muss nich alles tot clonen oder unendliche Serien entwickeln. Ich will kein neues C&C oder TombRaider 57, ich will nen neuen unverbrauchten Helden in nem relativ unverbrauchten Szenario und ein paar nette Ideen zum Gameplay die ich net kenne ;)
 
Mein Senf zum Thema:

Hier kommt ständig das Story-Argument. Euch ist schon klar, daß Spiele damals eher viel weniger Story hatten (Mario, PacMan, Flipper, TransportTycoon, Flugsimulationen, BundesligaManager... was man damals so gespielt hat), ein paar Texteinblendungen waren da das höchste der Gefühle. Heute wird Story oft viel packender rübergebracht, weil sich die techn. Möglichkeiten geändert hatten.

Außerdem: die Story war es definitiv NICHT, die uns damals so begeistert hat. Mich wundert daß hier so viele sagen "Der Mann hat recht, früher war alles besser".
Ich stimme dem absolut nicht zu! Vor 15 Jahren waren die Spiele nicht besser als heute, im Gegenteil, viele Klassiker (siehe oben) hatten sehr simples Gameplay. Die Spiele waren einfach deswegen toll, weil das Medium als solche ein neues war bzw. weil wir jung waren. Damals war es eben etwas neues und deshalb so faszinierend, überhaupt so interaktiv Spielwelten zu erleben... vorher konnte man keine Klempner durch die Gegend hopsen lassen oder Flugzeuge steuern oder Figuren eine spannende Geschichte erleben lassen (Adventures) oder Kriegsgerät in Echtzeit steuern (C&C1) usw.
Das war einfach alles NEU, nicht besser.

Wenn ihr heute euer SNES anstöpselt und meint, ihr habt mit SuperMario mehr Spaß als mit "Doom3 und HL2 zusammen", dann liegt das imho ganz stark an nostalgischen Gefühlen für diese Spiele. Oder glaubt ihr, die würden einen heute 9-Jährigen so umhauen wie uns damals? Mal davon abgesehen daß Shooter nun auch wirklich nicht soviel hergeben... ein Gothic oder Baldur's Gate zieht einen schon viel mehr in den Bann.
Ich will nicht leugnen, daß die Spiele von damals was ganz besonderes waren. Hab neulich Legend Of Zelda III aufm SNES-Emulator gespielt, das war absolut faszinierend, ich hätte es am liebsten direkt durchgespielt, schon doll. Und wenn ich an Landstalker auf meinem MegaDrive denke, kommen mir die Freudentränen ( http://www.cf-network.com/cfan/IMG/jpg/landstalker.jpg )... wegen der Erinnerung an die eigene Jugend und einer emotionalen Bindung, nicht weil das perfekte Überspiele waren.

Spiele können heute immernoch sehr fesseln, nur geht das eben nicht mehr mit simpel-Games wie damals - man muss mehr Aufwand betreiben und die Games sind heute "anders", das stimmt schon. Diese Zeit damals wird nicht wiederkommen. Wenn man sich heute die richtigen Spiele aussucht wird man aber feststellen, daß es sehr viel mehr gibt als "08/15-Shooter und WW2-Spiele" und man immernoch unheimlich Spaß haben kann....

Gruß, K.
 
Der Hauptgrund für den gefühlten Qualitätsabfall bei neuen Spielen dürfte die Tatsache sein, dass die Spielehersteller keine neuen Wege gehen. Alle neuen Titel sind ausgelutschte Kopien von Vorgängern, einziger Unterschied, neue Grafik und neue Story. Irgendwann dürfte auch dem letzten Spieler eines Egoshooters klar sein, dass er nur eines macht, er killed Gegner um weiter zu kommen. Das Ganze kann man noch abändern, indem man Story, Schleichelemente, neue Waffen und kleine Rätsel einbaut, aber im Endeffekt ist es immer das Gleiche und für jeden Gamer dürfte der Punkt einmal kommen, an dem er dieses Prinzip erkennt.
Blick in die Vergangenheit: Damals gabs neue Innovationen am laufenden Band, sei es die Grafik (Meilensteine: Unreal und Half-life), neue Genres (Egoshooter) usw.. Alles war so unglaublich neu und anders, der Spieler hatte Möglichkeiten, die er sich nicht im Traum vorstellen konnte.
Heute: ABSOLUT JEDES GENRE IST ABGEDECKT MIT EINER UNENDLICH GROßEN ANZAHL AN SPIELEN, DIE SICH NUR IN GRAFIK UND STORY UNTERSCHEIDEN! Für jemanden, dessen erster Egoshooter HL2 ist, dürfte die Begeisterung genauso groß sein, wie für uns bei HL1 oder eben zu Beginn. Ich fühle mich mittlerweile bei den meisten Egoshootern verarscht, es ist absolut immer das Gleiche. Hinter dem Spiel steht eine Firma die nur eines will, keine neuen Wege beschreiten, sondern Geld mit etwas verdienen, mit dem schon viele andere Leute vorher Geld verdient haben. Und dem Mainstream sei Dank, geht diese Strategie auch meistens auf, solange nur die Grafik und Werbung stimmt.
Ich finde die PC Games sollte auf dieses wichtige Thema eingehen und nicht immer allen Spielern die heile Welt vorbeten, die sie in Wirklichkeit nicht ist.
 
@Butterbemme: Ich stimme dir mal voll zu! Vor allem im Bezug auf die Story in alten Spielen. Klar hat Mario gefesselt, eine Story gab es aber nicht wirklich. Es war eben toll und neu. Wenn ich da an unseren alten Spectrum oder mein Atari denke, da gab es schon so einige tolle Spiele, die aber allesamt sehr simpel waren.

FatAbbot am 09.06.2005 14:49 schrieb:
Heute: ABSOLUT JEDES GENRE IST ABGEDECKT MIT EINER UNENDLICH GROßEN ANZAHL AN SPIELEN, DIE SICH NUR IN GRAFIK UND STORY UNTERSCHEIDEN!
Dem kann ich nun gar nicht zustimmen. Wenn ich mir da allein schon Spore anschaue, das erstmal ein halbes dutzend Genres kombiniert und mal etwas völlig anderes verspricht, kann ich nicht sagen, dass immer alles gleich ist.

Die Spiele entwickeln sich immer weiter. Das war damals so und das ist heute so. Nicht nur heute wird die Grafikl immer besser, auch damals war das so (und auch damals fand man das toll)! Es ist heutzutage nur schwieriger neues zu schaffen. Damals war es einfacher, weil es eben weniger Genres, weniger Spiele, weniger Geschichten gab. Natürlich kann man sicherlich auch heute neue Konzepte bringen, nur wird es ungleich schwieriger als in den alten Tagen.

Ich verstehe allerdings, ähnlich wie Butterbemme, auch nicht warum viele vorbehaltlos sagen, dass die Spiele allgemein schlechter sind. Spielt ihr denn alle keine aktuellen Spiele? Ihr tut es doch auch, oder? Ihr habt sie gekauft und findet sie, zumindest teilweise, auch toll, hab ich recht? Also wo ist das Problem? Natürlich sind die Spiele nicht so wie die Klassiker von damals. Sie sind eben anders, auf eine andere Art gut.

Und sagt was ihr wollt aber ich finde eine realistische Grafik toll. Aber eben nicht nur das. Es ist nur ein Aspekt am Spiel, der genau so die benötigte Atmosphäre schafft wie die Story, der Sound, das ganze Konzept eben.
Nicht alle Spiele brauchen die Grafik aber bei machen passt es eben, bei anderen nicht.
Bei Adventures finde ich eine 3D Grafik zum Beispiel sehr unpassend, da ist eine Comicgrafik viel stimmiger. Für z.B. Ultima Online hat die vorhandene Iso-Grafik gereicht, war sogar für das Spielkonzept mehr als passend. Und für einen Shooter oder ein Strategiespiel sind eben Grafikeffekte ein essentielles Mittel um Atmosphäre zu schaffen, bzw. ein glaubwürdiges Bild zu erstellen.

Mein Fazit also: Es gibt viele tolle alte Spiele und viele tolle neue Spiele. Zu den Spielen seiner Jugend hat man sicherlich eine größere emotionale Bindung, doch Spaß hat man auch mit aktuelen Titeln. Und darum geht es doch, oder?
 
Ich sag mal 2 Beispiele.

Boiling Point. Mal was neues, gewagtes, wird aber wegen einigen Bugs von Mags. in der Luft zerrissen.

Prey. Ein stupider Doom 3 Klon, wird aber jetzt schon in höchsten Tönen gelobt.

Also kann sich jeder selbst ausrechnen warum kaum noch neues auf den Markt gebracht wird, sondern nur Kopien und Fortsetzungen diverser Titel.

Spiele wie Donkey Kong Country auf SNES oder Metal Gear Solid auf PS haben gefesselt. Kann sich noch jemand an Moon Patrol erinnern? Oder Flashback?
 
Ich finde das Argument "Früher war halt alles neu" für falsch. Klar war es was Besonderes, zum ersten Mal in das eingreifen zu können was aud dem Bildschirm zu sehen ist, zum ersten mal zu zocken. Die alten Spiele fesseln teilweise mehr als heutige Titel, trotz schlechter Technik und nicht vorhandener Story. Es war das Gameplay was für unzählige Stunden Spaß gesorgt hat, nicht der Sound, nicht die Grafik.

Ein geniales Spiel lebt entweder von einer genialer Spielbarkeit / Gameplay / Suchtfaktor (Mario, Tetris) oder von filmreifer Inszenierung / Glaubwürdigkeit / Atmosphäre / Guter Geschichte, fast filmischen Qualitäten (The Legend of Zelda, Mafia, resident Evil, Silent Hill, Max Payne). Teris z.B. macht einfach süchtig weil man immer besser werden will, bei Mafia will man wirklich wissen was aus Tommy geworden ist und bei Zelda liegt es einem wirklich am Herzen Hyrule vom Bösen zu befreien, bei DiabloII kann man es nicht erwarten mit seinem neuen Zweihänder den Klauenvipern mal zu zeigen, wo der Hammer hängt, aber bei Doom3 durch die xte gleichaussehende Tür zu gehen und das 2345234525. Monster mit ner Pumpgun abzuknallen um in den nächsten schon x mal gesehen Korridor zu kommen reisst wohl keinen vom Hocker, auch wenn es dabei verdammt gut aussieht. ;)
 
DirtyLizard am 09.06.2005 23:16 schrieb:
Ich finde das Argument "Früher war halt alles neu" für falsch.

Nach und nach wird eben immer mehr abgedeckt, also gab es damals sicherlich relativ mehr "neue" Dinge als jetzt, da viele Sparten schon von mehr oder minder guten Spielen gefüllt sind.

Und was war da mit Metal Gear Solid? *weiter nach oben schaut* Gerade das wurde auch (und Betonung liegt auf auch) wegen seiner Grafik gelobt, hatte also nicht NUR tolles Gameplay (und das hatte es). War eben ein Gesamtmeisterwerk, wie so viele Spiele.

Kann es nicht verstehen, dass cih so viele über tolle Grafik aufregen und wahrscheinlich 5 Minuten später Stronghold, CSS oder sonst was spielen. Oder spielt ihr tatsächlich nur Spiele von vor zig Jahren?
Ich hänge auch vielen alten Spielen nach und freue mich trotzdem über neue (Wenn nur endlich der Postbote mit San Andreas kommen würde ^^).

Das mit der Grafik wird sich eh bald einpendeln. Irgendwann wird nahezu Fotorealismus erreicht sein und dann müssen sich die Entwickler ohnehin auf neue Ziele ausrichten.

Ky
 
SYSTEM am 06.06.2005 17:10 schrieb:
Shigeru Miyamoto: "Die gezeigten Grafiken haben nichts mit den Spielen selbst zu tun. Jeder könnte das auf einem Computer erstellt haben."
Genau das habe ich auch gedacht, als ich die PS3-E3-Videos gesehen habe :-D
I am not alone...
 
N8Mensch am 10.06.2005 17:08 schrieb:
SYSTEM am 06.06.2005 17:10 schrieb:
Shigeru Miyamoto: "Die gezeigten Grafiken haben nichts mit den Spielen selbst zu tun. Jeder könnte das auf einem Computer erstellt haben."
Genau das habe ich auch gedacht, als ich die PS3-E3-Videos gesehen habe :-D
I am not alone...

Dazu fällt mir auch die Sache mit Microsoft und der XBOX360 Verarsche ein:
http://www.winfuture.de/news,20551.html

Schon Hammer wie da die Spieler hinters Licht geführt wurden. Ich nenne sowas Betrug

Mfg Shadow_Man
 
DirtyLizard am 08.06.2005 21:48 schrieb:
Das Argument alte Spiele waren besser weil wir damals nicht so abgebrüht waren oder weil sie neu waren ist ja mal lächerlich. Wenn ich mir Mario Allstars (dürfte keiner kennen) aus dem Regal nehme und eine Runde Super Mario Bros spiele hab ich mehr Spaß als bei Doom 3 und HL2 zusammen. Und Mario ist keine Ausnahme.

Besonders unter PClern stößt man auf diesen Grafik-Fetischismus bei Spielen. Bei manchen Spielen hat man glatt das Gefühl es gehe nicht darum sie endlich spielen darf, sondern darum ob sie auf dem eigenen PC laufen. Eure Foren füllen sich mit Posts "besorgter" Spieler, die doch noch 5 Frames mehr rausholen wollen. Kein wunder das ihr mit Spielen wie HL2 abgestraft werdet :-P

Wer gute Spiele haben will sollte nicht nur den alten Zeiten hinterherweinen, sondern vllt mal die Plattform wechseln. ;-)
Auch Konsolenspiele haben an Qualität eingebüst, aber durch die ohnehin begrenzten technischen Resourcen kommt grafisches "Wettrüsten" garnicht erst auf.

Holt euch bei ebay ein altes N64, besorgt euch Ocarina of Time und eure einzige Sorge ist es, wie man durch Dungeon XY kommt, nicht irgendwelche Grafikprobs, Performance-einbrüche, Bugs oder Bustaktraten und ihr wollt nichts anderes mehr spielen :-D


Kann dir nur zustimmen und ey ich kenne Mario All stars :D Gabs doch für das Snes , kam nach Mario world richtig? Da waren doch die alten Teile auf ein Modul drauf... * fall in Nostalgie*


kingston am 09.06.2005 22:46 schrieb:
Spiele wie Donkey Kong Country auf SNES oder Metal Gear Solid auf PS haben gefesselt. Kann sich noch jemand an Moon Patrol erinnern? Oder Flashback?


Yo geile Games besonders Flashback kam zwar nie an Another World ran war aber trotzdem gut!
Ich weiss noch Another World als wir das spielten.....Gott war das schön!


Das witzige an der Sache ist ja auch das was die heutzutage RPGs nennen, ich finde man sollte Steinigung einführen die einige Spiele wie Kotor RPGS nennen!
Kotor ist gut aber kein RPG , RPGS gibt es schon seit vielen vielen Jahren nicht mehr genauso wie Adventures!

Wahre RPGS waren ultima , bards tale , legend of fairghail, das schwarze Auge, Fate Gates of dawn, Eye of the beholder , dungeon master usw usw

Noch etwas , das Problem von heutiger Innovationslosigkeit in Games liegt meiner Meinung nach nicht darin das die Hersteller angeblich keine Ideen hätten!
Ich denke eher es liegt eher daran das sie erstens keinen Mut haben neues auszuprobieren da sie sich keine Verkaufsflops leisten können und zweitens weil der große Publisher die Hersteller dazu drängt den 1000X eo shooter zu produzieren und zwar sowie sie es wollen damit es sich auch verkauft!

Man geht einfach keine neuen Wege mehr aus angst und druck der Seitens der Publisher entstehen!
 
Also da kann ich dir in vielen Punkten nicht zustimmen.
Zunächst mal zu den RPGs: Warum sollen neue Spiele keine Rollenspiele sein? Was hat ein Rollenspiel für dich für Merkmale? Meiner Meinung nach ist nur Ultima Online ein wahres Rollenspiel, sofern man es auf einem richtigen Rollenspielserver spielt. Dabei kommt es nämlich tatsächllich auf die authentische Verkörperung einer Figur an und nicht aufs skillen und Items sammeln.
Aber genau das ist es was die heutigen aber genauso die damaligen Rollenspiele ausmacht. Man hat einen oder mehrere Charaktere, levelt die hoch, sammelt dabei items und Geld und erlebt nebenbei eine, meist epische, Hintergrundgeschichte. Und da unterscheiden sich die alten Spiele nicht von den neuen.

Weiter zu den Adventures: Also dass die heutigen Adventures nicht an die alten rankommen, kann ich nicht gerade voll bestätigen. Und da ich schon sehr gerne Adventures spiele, kenne ch mich da ein wenig aus. Indiana Jones 3 und vor allem 4 war schon eine Klasse für sich. Ebenso Beneath a steel Sky, Veile der Larry Teile, Monkey Island etc. Diese älteren Spiele werden später aber durch Klassiker wie Baphomets Fluch (1& vor allem 2) oder Runaway fortgeführt. Und ich kann nur sagen, dass Runaway 2 schon jetzt so einige Hoffnungen in mir weckt.

Im großen und ganzen kann ich auch nicht zustimmen, dass die Spieleentwickler gar nichts neues bringen. In jedem Spiel sind einige kleine Innovationen drin, in manchen anderen dann auch mal größere. Mir kommt es so vor als würden einige hier dem guten Herrn Miyamoto ohne weiteres nachdenken zustimmen. Ich lese hier dauernd. "ja keiene Innovationen... nur Ego Shooter.." etc. Ich finde, dass das etwas leere Phrasen sind, da einfach nichtsd dahinter steht

In Sachen Innovationen kann ich, wie so oft, nur empfehlen einmal einen Blick auf Spore zu werfen. Aber selbst wenn man sich nur mal Ego Shooter anschaut, gleichen diese sich auch nciht wie ein Ei dem anderen. Beispielsweise könnte man da schon die Havoc-Engine nennen oder die große, frei begehbare Welt von Far Cry oder Boiling Point.

Natürlich bleicbt das Ziel ein ähnliches: gegener erschießen um voranzukommen. Aber genau das gleiche Prinzip gibt es bei allen Spielen. Bei Strategiespielen baut man einheiten um den Gegner auszulöschen, bei Rollenspielen killt man Monster um seinen Level hochzutreiben, bei Adventures löst man Rätsel um in der Story voranzukommen. Es ist einfach das Ziel eines Spiels bis zum Ende durchzudringen udn dabei möglichstr viel Spaß zu haben und dieses Ziel erreicht meienr Meinung nach heutzutage einaktuelles Spiel besser als ein Mario von anno dazumal.

Sind wir mal ehrlich: Bei Mario ist man linear durch die Level gehüpft, hat hier und da mal einen Endgegner gekillt und war recht bald am Ende.. Innovation?
 
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