MiffiMoppelchen am 20.03.2009 09:50 schrieb:
Schade für die Mitglieder, aber wer gefährliches Spielzeug nutzen will, muss auch was für die Sicherheit tun, wenn sie sonst zu faul sind, ihre Waffen sicher aufzubewahren (zB Pistole mit nach Haus nehmen und dann geladen und entsichert rumliegenlassen).
*Zu faul*...
Tsss...Du haust in diesselbe Kerbe wie auf der anderen Seite die "Killerspiel"-Kritiker.
Nur weil EINER seine Aufsichtspflicht anscheinend grob fahrlässig verletzt hat, schließt Du darauf, dass ALLE Schützen nachlässig sind.
Zum Glück sieht die Politik dahingehend überhaupt keinen Handlungsbedarf.
Warum denken eigentlich soviele Leute, man müsste überhaupt etwas ändern?
Amokläufe sind a) extrem selten und b)lassen sich wohl auch mit höheren Sicherheitsauflagen für Schützen, noch mit "Computerspielverboten" wirksam bekämpfen.
Man sollte einfach akzeptieren, dass sowas leider immer wieder einmal passieren wird, genau wie Autounfälle.
Hört sich vlt. zynisch an, aber leider gibt's nun mal kein Heilmittel für alle Katastrophen, die passieren können.
Abgesehen davon, warum kommt eigentlich keiner auf die Idee, Schulen entsprechend sicherer zu bauen? In die meisten öffentlichen Gebäude kommt man nicht so ohne Weiteres rein, warum also in Schulen?
Unsere Grundschule z.B. ist komplett umzäunt, inklusive Sicherheitsschranke (Drehkreuz + Pförtner). Es hat zwar noch nie einen Fall von Kindesmissbrauch/ -entführung gegeben, trotzdem hält sowas doch einen potentiellen Täter ab.
Um im Gegensatz zu notorisch klammen Vereinen hat die öffentliche Hand sehr wohl die Mittel, ein paar tausend Euro in sicherere Schulen zu investieren...