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News - Killerspiele: Killerspiel-Kritiker Christian Pfeiffer empfiehlt: Rugby statt GTA 4, World of Warcraft ab 18 Jahren

AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

Worrel am 04.02.2009 10:43 schrieb:
Beim Cowboy und Indianer spielen wird auch schon mal einer an den Marterpfahl gebunden oder ein Indianer einfach aus dem Grund "erschossen", weil er eben ein Indianer ist - wo ist da jetzt der "gute" Grundgedanke, der den Kindern ja "immer" anhaften soll ?

Und außerdem: Da es ja eben gerade bei Western meinstens eine sehr kontrastreiche Gut/Böse Verteilung gibt, spielt mindestens eins der Kinder auch mal einen Bösewicht, der sich dann natürlich auch nicht "am Guten orientiert" ...

Man muss es mit der political correctness auch nicht übertreiben. Ich bin davon überzeugt, dass Kinder bei "Cowboy & Indianer" alles andere als eine Wertung vornehmen, sie spielen einfach, ohne irgendwelche rassistischen Hintergedanken.

Nein, man sollte wirklich aufpassen, dass man es nicht übertreibt...
:rolleyes:
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

Spassbremse am 04.02.2009 10:49 schrieb:
Nein, man sollte wirklich aufpassen, dass man es nicht übertreibt...
:rolleyes:
Wie ich im meinem eben noch hinzueditierten Absatz klarzumachen versucht habe, geht es mir lediglich darum, daß sich Kinder eben nicht "immer am Guten orientieren".

Und wenn eben das, was sie - wenn auch unbewußt - nachspielen, einen rassistischen Hintergrund hat, dann spielen sie auch das "Böse" nach.

Daher ist der "Unterschied" "friedliche spielende Kinder" gegen "böse Killerspiele" nichtig, es sei denn, die Kinder würden nur "Heidi" nachspielen ...
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

Worrel am 04.02.2009 10:55 schrieb:
Spassbremse am 04.02.2009 10:49 schrieb:
Nein, man sollte wirklich aufpassen, dass man es nicht übertreibt...
:rolleyes:
Wie ich im meinem eben noch hinzueditierten Absatz klarzumachen versucht habe, geht es mir lediglich darum, daß sich Kinder eben nicht "immer am Guten orientieren".

Und wenn eben das, was sie - wenn auch unbewußt - nachspielen, einen rassistischen Hintergrund hat, dann spielen sie auch das "Böse" nach.

Daher ist der "Unterschied" "friedliche spielende Kinder" gegen "böse Killerspiele" nichtig, es sei denn, die Kinder würden nur "Heidi" nachspielen ...


Nein, weil Kinder bis zu einem gewissen Alter überhaupt noch nicht in der Lage sind, "Gut" und "Böse" auseinanderzuhalten. Piaget zufolge verfügen Kinder erst ab ca. dem 10 Lebensjahr über eigene, autonome Moralvorstellungen.

Jüngere Kinder empfinden nur Dinge als gut oder böse, die ihnen von ihrem Umfeld, insbesondere natürlich den Eltern, als solche definiert werden.
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

Spassbremse am 04.02.2009 11:06 schrieb:
Nein, weil Kinder bis zu einem gewissen Alter überhaupt noch nicht in der Lage sind, "Gut" und "Böse" auseinanderzuhalten.
Worrel am 04.02.2009 10:55 schrieb:
- wenn auch unbewußt - [...] spielen sie auch das "Böse" nach.
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

Worrel am 04.02.2009 11:18 schrieb:
Spassbremse am 04.02.2009 11:06 schrieb:
Nein, weil Kinder bis zu einem gewissen Alter überhaupt noch nicht in der Lage sind, "Gut" und "Böse" auseinanderzuhalten.
Worrel am 04.02.2009 10:55 schrieb:
- wenn auch unbewußt - [...] spielen sie auch das "Böse" nach.

Das ist aber die Crux:

Cowboy und Indianer mag für Dich böse sein, weil Du die historischen Fakten kennst.

Kinder jedoch kennen diese nicht, UND sind zudem bis zu einem gewissen Alter überhaupt nicht in der Lage, etwas "Böses" zu begreifen.

Es ist eigentlich meistens nur ein Problem der persönlichen bzw. öffentlichen Wahrnehmung;
gestern wurde erst wieder ein Fall bekannt, dass Karstadt, ähnlich wie Tchibo im Januar, seine aktuelle Werbekampagne zurückgezogen hat.
Stein des Anstoßes war der Begriff "Sonderkommando (Preis)".
Es gab' sofort wieder einen Aufschrei bei den entsprechenden Stellen, der Begriff sei "durch die Nazis verdorben worden", weil die sog. Sonderkommandos in den KZ die Drecksarbeit verrichten durften. War "Jedem das Seine" schon in meinen Augen hanebüchen, schießt man hiermit imho den Vogel ab; ich warte noch auf den Tag, an denen die Begriffe "Führerschein", "Autobahn", "Reich", "Tausend", usw. verboten werden...

:rolleyes:
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

na dann schneie ich hier doch mal mal wieder rein :-D

Hoshifighter am 03.02.2009 17:51 schrieb:
Eben diese Einstellung ist doch total lächerlich. Wenn die Mutter das Kind nicht will, soll sie es abtreiben dürfen. Meistens hängen da ja noch mehr Probleme dran als "war ja nur ein Unfall.".
Wäre es dir liber wenn sie das Kind zur Welt bringt, es in einer Müllkippe aufwächst, es vielleicht einmal in der Woche was warmes, frisches zu Essen gibt und zur Krönung des Tages von seinem alkoholkranken Vater zusammengeschlagen wird?
Selbstverständlich wär mir das lieber, als das Kind zu töten, was denkst du denn? wo kämen wir hin, wenn man alle Menschen, denen es dreckig geht und keine Perspektive haben, einfach umbringen könnte und dann auch noch selbstgerecht glauben, wir tun ihnen dabei was gutes?!?

Mist, wo bleibt mein gewohnter Zynismus... :-S

Natürlich kommt dann auch irgendwann das Jugendamt vorbei, aber bis dahin hat das Kind sicherlich schon ein Weilchen gelitten. Dann wird es von seiner Mutter getrennt, was in einem bestimmten Alter ein traumatisches Erlebnis sein kann.
Stimmt, da ist es natürlich besser wir bringen den bemitleidenswerten Schreihals gleich um. Es ist ja auch absolut unmöglich, dass sich sein Leben vielleicht ganz anders abspielt, seine Eltern bessere sind als deine und das Kind aus seinem Leben was besseres macht als du und vielleicht sogar ein berühmter Wissenschaftler wird, der unsere Energieprobleme löst oder auch nur ein zweiter Obama, der auch aus ärmlichsten Verhältnissen kam...Halt! Wäre es so, dann wäre es ja viel besser, wir würden das Kind auf die Welt bringen und hätten stattdessen DICH abgetrieben! Blöderweise werden wir es nie erfahren, wir haben den Bengel ja vorher umgebracht. Tja, Pech gehabt...

Yeah, da isser wieder! [zynism full power]

Oder wenn von vornherein klar ist, dass das Kind ein Pfelgefall wird, das auf Grund einer Krankheit 24 Stunden am Tag umsorgt werden muss. Es gibt eben Mütter (und Väter) die schaffen das nervlich einfach nicht und haben auch kein Geld jemand anderes diese Aufgabe übernehmen zu lassen. Je nach Krankheit quält sich das Kind dann auch noch 18 Jahre lang ehe es dann doch der Krankheit erliegt. Ist das ein menschenwürdiges Leben?
Jawoll, das ist doch mal ne gesunde Einstellung: Lass uns am besten gleich einen Ausschuss einrichten, mit dir als Vorstand, dann darfst du darüber entscheiden, was für ein Leben sinnvoll und würdig ist, welches nicht. Die "unwürdigen" Lebensformen sollten dann am besten schon im Mutterleib ausgelöscht werden, dann braucht man sie nicht nach ihrer Meinung zu fragen (sehr praktisch, können sich ja eh nicht verteidigen) und die lebendigen armseeligen Kreaturen, zB Demenzkranke, Behinderte, etc werden den armen, überforderten Eltern mit den besten Wünschen und unter deren Beifall abgenommen und "beseitigt". Ist doch nur zu ihrem Besten! Erlösen wir sie von ihren Qualen! Spart den Eltern viele Nerven und Geld! Und vor allem Verantwortung, die eh nur lästig ist. Good old Adolf hat das schon gewusst und hatte ähnliches vor. Wer sagt denn, dass von den Nazis nur schlechte Sachen kommen? Euthanasiegedanken sind wieder in!

Ich bin in Höchstform :-D

Meinst du dieses Kind hätte sich diesen Weg ausgesucht, wenn man es "nach seiner Meinung" gefragt hätte?
Natürlich nicht! Es würde bestimmt sagen "Genau richtig, töte mich! Ich will keine Chance haben, über mein Leben selbst zu entscheiden! Wird doch eh nix! Ich will nix von der wunderschönen Welt sehn! Ich will meinen Vater und meine Mutter nicht kennen lernen, oder sonst wen auf der Welt. Ich will nicht wissen, wie es ist zu lieben oder geliebt zu werden. Ich will nicht nach meiner Meinung gefragt werden, sondern am besten gleich umgebracht werden. Also töte mich, beseitige mich, saug mich ab! Eine Sorge weniger für die Zeuger!"


PS: Du wirst es nicht glauben, aber es gibt die Möglichkeit der Freigabe zur Adoption für für Babys. Und diverse staatliche und kirchliche Einrichtungen, die sich erstaunlicherweise um solche Fälle kümmern. Is nicht optimal, aber irgendwie besser als tot zu sein.

PPS: Frag mal einen Behinderten, ich kenn da einige, ob sie sich wünschen, sie wären abgetrieben worden. Dann hast du Antwort auf deine Frage.
 
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Zapfenbaer am 02.02.2009 18:07 schrieb:
TheChicky am 02.02.2009 17:59 schrieb:
Genau. Und das Kind im Bauche würde das bestimmt auch so sehn, könnte es seine Meinung sagen. Es würde sagen "Mammi, passt schon! Kannst mich ruhig abtreiben, nur keine Umstände. Ich war doch eh nur ein Unfall und die Welt da draußen ist doch eh so gemein. Nein, nein, ich will gar nicht leben, oder auch nur ne Chance dazu haben...."

Über diesen Punkt (ob es sich schon um Leben handelt) könnte man sich endlos streiten ... ich vertrete die andere Seite. Ich messe beispielsweise einem Kalb deutlich mehr Selbstbewußtsein zu als einem Embryo, dennoch verspeise ich es kaltblütig. ;-)

Dann würdest du Demenzkranke wie meine Oma, Komapatienten, und diverse geistig Behinderte oder kleine Babys auch alle vernaschen? Glaub nämlich nicht, dass die mehr Selbstbewusstsein als ein Kalb haben... Alter Menschenfresser ;-)
 
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Chiky warst du als kind eigentlich oft allein?? :ugly:
 
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papaabg am 02.02.2009 22:49 schrieb:
(...blabla viele Dinge sag, die mit dem Thema nix zu tun haben, Beleidigungen, Verzweiflung, sich selbst rechtfertig, Argumente such aber nicht find, sich widersprech, rausred, etc...)
Wenn ich Deine Beiträge so sehe, habe ich den Eindruck das Du an allem was auszusetzen hast. Wie wäre es denn mit einem Umzug in ein Kloster? Am besten im Jahre 1223? Da kannst Du Deine Intoleranz voll ausleben.
Mfg

Huuuuh, wie gemein!! Jetzt hast du meine Gefühle verletzt! Wie kann man nur so intolerant sein! Buuhuuhu.... :pissed:
 
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Memphis11 am 04.02.2009 12:05 schrieb:
Chiky warst du als kind eigentlich oft allein?? :ugly:

Waren wir das nicht alle? Bräuchten wir sonst ein Forum wie dieses? :ugly:
 
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TheChicky am 04.02.2009 11:50 schrieb:
Lass uns am besten gleich einen Ausschuss einrichten, mit dir als Vorstand, dann darfst du darüber entscheiden, was für ein Leben sinnvoll und würdig ist, welches nicht.[...] Erlösen wir sie von ihren Qualen! Spart den Eltern viele Nerven und Geld! Und vor allem Verantwortung, die eh nur lästig ist. Good old Adolf hat das schon gewusst und hatte ähnliches vor. Wer sagt denn, dass von den Nazis nur schlechte Sachen kommen? Euthanasiegedanken sind wieder in!
Aha.
Ein für dieses Beispiel erdachtes 15 jähriges schwangeres Mädchen ist also fast schon eine potentielle Nazibraut, wenn sie abtreibt ...?

Meinst du dieses Kind hätte sich diesen Weg ausgesucht, wenn man es "nach seiner Meinung" gefragt hätte?
Natürlich nicht! Es würde bestimmt sagen "Genau richtig, töte mich! Ich will keine Chance haben, über mein Leben selbst zu entscheiden! ..."
Du verwechselst gerade Argument und Gegenargument.

Von dir kam "Genau. Und das Kind im Bauche würde das bestimmt auch so sehn, könnte es seine Meinung sagen. Es würde sagen "Mammi, passt schon! Kannst mich ruhig abtreiben, nur keine Umstände. Ich war doch eh nur ein Unfall und die Welt da draußen ist doch eh so gemein. Nein, nein, ich will gar nicht leben, oder auch nur ne Chance dazu haben...." " und als Gegenargument kam eben, daß es durchaus Fälle gibt, in denen eine Abtreibung vernünftig ist - sei es jetzt aus persönlichen Gründen oder weil sie nicht sicher ist, dem späteren Kind eine vernüftige Umbegung bieten zu können.

"...Wird doch eh nix! Ich will nix von der wunderschönen Welt sehn! [...]Also töte mich, beseitige mich, saug mich ab! Eine Sorge weniger für die Zeuger!"
Als ob bei jeder Abtreibung schon ein derart menschliches Wesen existiert, daß man von einem "Ich" sprechen kann ...
 
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TheChicky am 04.02.2009 12:08 schrieb:
papaabg am 02.02.2009 22:49 schrieb:
(...blabla viele Dinge sag, die mit dem Thema nix zu tun haben, Beleidigungen, Verzweiflung, sich selbst rechtfertig, Argumente such aber nicht find, sich widersprech, rausred, etc...)
Wenn ich Deine Beiträge so sehe, habe ich den Eindruck das Du an allem was auszusetzen hast. Wie wäre es denn mit einem Umzug in ein Kloster? Am besten im Jahre 1223? Da kannst Du Deine Intoleranz voll ausleben.
Mfg

Huuuuh, wie gemein!! Jetzt hast du meine Gefühle verletzt! Wie kann man nur so intolerant sein! Buuhuuhu.... :pissed:
LOOOL, ich liege flach und lach mich fast tot. Man mußt Du aber frustriert und unzufrieden sein. Aber jedem halt das seine. Reg Dich ruhig weiter über alles und jeden auf, im Alter kannst Du dann als Nick, Else Kling verwenden. Ich leb lieber nach dem Motto: Leben und leben lassen. Genieß Deine Frustriertheit in aller Manigfaltigkeit, ich hab nichts dagegen, solche Zeitgenossen muß es eben auch geben lool. Achja, wie wärs denn mit dem Iran als ideale Staatsform für Dich, Du wärst da bestimmt ein Musterbürger (eventuell, kommt ja für Dich auch China in Frage). :-D Ein weiteres reagieren auf Deinen Unsinn sehe ich für mich als reine Zeitverschwendung an!
 
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Ich habe niemals behauptet, dass man Behinderte deswegen umbringen dürfte. Wenn ihr mir solche Worte in den Mund legen wollt, bitte schön. Irgendwie wird bei meinen Quotes ja auch immer wichtiges weggelassen. Ein Embryo ist für mich noch kein Kind, kein Leben. Deswegen sollte die Mutter ein Recht darauf haben abzutreiben (geht ja auch nur in den ersten paar Monaten). Mir wird hier vorgeworfen, dass ich hier darüber entscheiden möchte, wer leben darf oder nicht, aber selbst das ist nicht korrekt. Ich überlasse diese Entscheidung den Müttern.
War mir aber klar, dass das solche Reaktionen kommen mussten. Ich habe nichts gegen behinderte Menschen, war sogar öfters bei Veranstaltungen in unserer Schule, bei denen mit Behinderten zusammen gebastelt und gespielt wurde. Das sind durch die Bank unglaublich freundliche und hilfsbereite Menschen. Aber diese sind eben in der Lage, mit dir zu reden, sich selbstständig fortzubewegen. Wenn dein Kind nun aber ohne Extremitäten zur Welt kommt oder nur mit Stummeln (Contergan, Rauchen, Alkohol) und auch geistig niemals in der Lage sein wird, ein Wort von sich zu geben, was dann?

Mir ist gerade noch ein hervorragendes Beispiel dafür eingefallen: Wenn die Mutter nun ein 13-jähriges Mädchen ist, welches Opfer einer Vergewaltigung geworden ist, soll sie deiner Meinung nach das Kind noch bekommen? Damit sie jeden Tag wenn sie dem Kind, welches ihrem Schänder ähnlich sieht, permanent in die Augen sehen muss. Damit sie sich ihr Leben versaut, weil sie keine Zeit mehr für Schule oder Freunde hat?

Und ja das Argument mit der Adoption.... Ist natürlich eine Alternative, da geb ich dir Recht. Diese wird allerdings viel zu selten in Betracht gezogen. Wieso hört man in den Nachrichten so oft von auf Bahnhofstoiletten ersoffenen Kindern und von Babys in Kühltruhen? Wenn man ein gesundes Kind auf die Welt bringt, ist das durchaus die Alternative zur Abtreibung. Aber versuch mal für einen potentiellen Pflegefall eine Familie zu finden. Ich kenne auch Leute, die haben eine leichtbehinderte Tochter und noch zwei gesunde Kinder, die sind schon ausgelastet genug mit ihr.
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Und diese Probleme hat man meines Erachtens bei Spielzeugpistolen einfach nicht. Die Kinder spinnen sich aus ihren Erfahrungen (z.B. Cowboy und Indianer-Filme) eine eigene Geschichte, die sich aber immer am Guten orientiert.

Dann werde ich mal "am guten orientieren" erklären. Wie schon so oft gesagt, einer muss bei Cowboy und Indianer nun mal der Böse sein. Die Geschichte geht aber immer für den Helden gut aus. Die Kinder schießen nicht aus niederen Motiven aufeinander, wie etwa Gier, Neid, Rassismus oder um ihr Land zu vergrößern. Sie kennen die negativen Hintergrünnde für die Schusswechsel einfach nicht. Also kann dieses Negative ihnen keine Grundlage oder Rechtfertigung für die Handlung liefern.
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

Hoshifighter am 04.02.2009 13:27 schrieb:
Dann werde ich mal "am guten orientieren" erklären. Wie schon so oft gesagt, einer muss bei Cowboy und Indianer nun mal der Böse sein. Die Geschichte geht aber immer für den Helden gut aus. Die Kinder schießen nicht aus niederen Motiven aufeinander, wie etwa Gier, Neid, Rassismus oder um ihr Land zu vergrößern. Sie kennen die negativen Hintergrünnde für die Schusswechsel einfach nicht. Also kann dieses Negative ihnen keine Grundlage oder Rechtfertigung für die Handlung liefern.
Woher willst Du wissen das Kinder die Hintergründe nicht kennen? Was ist denn das für eine Behauptung. Woher bitte willst Du das wissen. Kannst Du Dir eventuell vorstellen das einige Eltern Ihren Kindern schon mal vor der Schule etwas vermitteln. Also von daher.......
;-) Kennst Du eventuell, den Byzantinischen Kaiser Basileus. Der war ein Held, aber was für einer. Nur hat der "Gute" tausende Männer blenden lassen. Nicht immer ist ein Held ein "Guter". Das liegt immer im Auge des Betrachters. Achja ich hab schon Kinder gesehen die haben Bankraub nachgespielt, die haben sich drum gestritten wer die Bankräuber miemen darf. Die Kiddis sind nicht immer so unwissend wie man sich das vlt. vorstellt. :ugly: Beim Bankraub wissen auch Kinder um was es geht!!
 
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papaabg am 04.02.2009 13:47 schrieb:
Hoshifighter am 04.02.2009 13:27 schrieb:
Dann werde ich mal "am guten orientieren" erklären. Wie schon so oft gesagt, einer muss bei Cowboy und Indianer nun mal der Böse sein. Die Geschichte geht aber immer für den Helden gut aus. Die Kinder schießen nicht aus niederen Motiven aufeinander, wie etwa Gier, Neid, Rassismus oder um ihr Land zu vergrößern. Sie kennen die negativen Hintergrünnde für die Schusswechsel einfach nicht. Also kann dieses Negative ihnen keine Grundlage oder Rechtfertigung für die Handlung liefern.
Woher willst Du wissen das Kinder die Hintergründe nicht kennen? Was ist denn das für eine Behauptung. Woher bitte willst Du das wissen. Kannst Du Dir eventuell vorstellen das einige Eltern Ihren Kindern schon mal vor der Schule etwas vermitteln. Also von daher.......
;-) Kennst Du eventuell, den Byzantinischen Kaiser Basileus. Der war ein Held, aber was für einer. Nur hat der "Gute" tausende Männer blenden lassen. Nicht immer ist ein Held ein "Guter". Das liegt immer im Auge des Betrachters. Achja ich hab schon Kinder gesehen die haben Bankraub nachgespielt, die haben sich drum gestritten wer die Bankräuber miemen darf. Die Kiddis sind nicht immer so unwissend wie man sich das vlt. vorstellt. :ugly: Beim Bankraub wissen auch Kinder um was es geht!!

Ich glaube das hat hier einfach keinen Sinn, weiterzumachen. Sie werden wohl immer weiter irgendwelche Ausnahmen und Verdrehungen suchen. Vielleicht hab ich nicht so viel Erfahrung mit Kindern wie Sie, aber meine Erfahrung als Kind selbst liegen nicht allzu weit zurück.

Wenn Kinder mit einem roten Tuch Stierkampf spielen, glauben Sie, dass die Kinder wissen, dass der Stier am Ende stirbt und dabei nur totgehetzt wird? Würde dann überhaupt jemand den Stier spielen wollen? Würde jemand Indianer spielen wollen, wenn er wüsste, dass er ohnehin erschossen, erhängt, vergiftet, vertrieben, betrogen oder vergewaltigt wird?
Würde so viele Kinder Ritter und Burgfräulein spielen wollen, wenn sie wüssten, dass man damals mit Pest, Unterernährung und Gestank wochelang in irgendeiner kalten, feuchten Burg ausharren musste? GARANTIERT nicht! Und selbst wenn Sie das ihren Kinder vermitteln, die werden das mit ihren Freunden beherzt ignorieren und in ihrem Spiel nur das Gute glorifizieren: Heldentum, Mut, Ehre und Stärke. Selbst die Sache mit dem Bankraub. Die Kinder wissen nicht, dass sie jemand anderem damit schaden (also den Bestohlenen, nicht den "erschossenen" Polizisten, Wächtern etc.).
Irgendwann sind sie dann zu alt für solche Spiele und dann setzt die Prägung durch unsere Gesellschaft an. Erst dann lernen sie die Hintergründe für ihre ganzen Spiele kennen. Ihre Welt wird entzaubert und sie müssen sich neu orientiern. Und in dieser Neuorientierung kann es fatale Folgen haben, wenn Nico Bellic zu den Vorbildern gehört. Wenn man dann aber erst mal wieder in der "neuen Welt" Fuß gefasst hat, dann kann man sich auch Gewalt-Computerspielen widmen.
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

TheChicky am 04.02.2009 11:50 schrieb:
wo kämen wir hin, wenn man alle Menschen, denen es dreckig geht und keine Perspektive haben, einfach umbringen könnte und dann auch noch selbstgerecht glauben, wir tun ihnen dabei was gutes?!?

PS: Du wirst es nicht glauben, aber es gibt die Möglichkeit der Freigabe zur Adoption für für Babys. Und diverse staatliche und kirchliche Einrichtungen, die sich erstaunlicherweise um solche Fälle kümmern. Is nicht optimal, aber irgendwie besser als tot zu sein.
Es mag dir ja nicht gefallen, aber es gibt einen Unterschied zwischen Menschen und Embryonen im Frühstadium. Das macht dann auch den ganzen "schönen" Zynismus wieder zunichte.
"Besser als tot zu sein" ist auch nicht ganz treffend, er/sie/es hat nie angefangen (als Mensch) zu Leben.
"Was wäre wenn man dich abtreiben würde", ja, persönlich betroffen zu sein ist natürlich der beste Ratgeber um objektiv und uneigennützig eine Entscheidung zu treffen die sehr viele Menschen betrifft, deswegen lassen wir immer noch die Opfer über die Täter richten.... oh halt, falsches Zeitalter.
 
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TheChicky am 04.02.2009 11:56 schrieb:
Zapfenbaer am 02.02.2009 18:07 schrieb:
Über diesen Punkt (ob es sich schon um Leben handelt) könnte man sich endlos streiten ... ich vertrete die andere Seite. Ich messe beispielsweise einem Kalb deutlich mehr Selbstbewußtsein zu als einem Embryo, dennoch verspeise ich es kaltblütig. ;-)

Dann würdest du Demenzkranke wie meine Oma, Komapatienten, und diverse geistig Behinderte oder kleine Babys auch alle vernaschen? Glaub nämlich nicht, dass die mehr Selbstbewusstsein als ein Kalb haben... Alter Menschenfresser ;-)

Tja, das kommt ganz auf die Zubereitung an ... als Junggeselle kann ich sagen, daß man altes Fleisch am besten mit viel Senf genießt. :ugly:

Aber es dürfte klar sein, worum es geht. Ich habe hier nicht Moral und Ethik diskutiert, sondern lediglich den Frauen das Recht zugebilligt, selbst entscheiden zu dürfen. Ich hoffe, Du kannst das akzeptieren. Im Gegenzug würde ich mich bereit erklären, Deine Meinung in Bezug auf World In Conflict zu akzeptieren, obwohl mir das schwerfällt. :finger:
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

Kam nicht erst letztens bei Quarks&Co. oder so, dass man Wut usw. nicht an nen kissen oder so auslassen soll?
Man solle so den Umgang damit lernen...
 
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