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News - Killerspiele: Killerspiel-Kritiker Christian Pfeiffer empfiehlt: Rugby statt GTA 4, World of Warcraft ab 18 Jahren

AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

TheChicky am 02.02.2009 17:50 schrieb:
Nun, die Mutter kann wegen der ollen Narkose nicht so schön sehn, wie ihr das ungeborene Kind getötet und abgesaugt wird. Dabei ist das doch das beste, weißt du...

Schon, aber manche entscheiden sich auch bewußt dafür und diese Entscheidungen sollte man respektieren. Meine ich.
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

Memphis11 am 02.02.2009 17:48 schrieb:
TheChicky am 02.02.2009 17:23 schrieb:
CAPTAIN-CAPSLOCK am 02.02.2009 17:10 schrieb:
TheChicky am 02.02.2009 16:48 schrieb:
Denn wie sagtest du so schön? "Wer den Unterschied zwischen virtuellem Kinderschänden und realem Kinderschänden nicht mehr im Blick hat, der hat ganz klar den Bezug zu unserer Gesellschaft und unserer Kultur verloren."

Viel Spass beim Nachdenken!
;-)
Virtuell ist virtuell und Realität ist Realität.
So hast du zumindest die Möglichkeit dass er sich damit zufrieden gibt.
Therapieren kannste ihn nicht. Zu Schaden kommt niemand dabei.
Also, warum sollte das eine schlimmer als das andere sein?

Richtig. Schickst du mir daher mal eben bitte rasch ein Foto von dir, ich möchte es in einen Shooter einbinden und das Teil deinen Freunden schicken. Es wird toll! Man kann dir dir das Gehirn wegpusten, dir Arme und Beine abtrennen und deine Gedärme als Wandschmuck benutzen. Als Gag wirst du auch ab und zu von einem Hund vergewaltigt und deine Eltern kann man mit dem Auto überfahren. Rummst wie Sau, Super Spass!

Gott sei Dank, alles virtuell, niemand kommt zu Schaden. Nix schlimmes dabei, oder?
Wenn dir die games zu hart werden dann lass es doch einfach und mach dir nicht in´s höschen :-P
Nicht die Games werden mir zu hart, sondern die Gamer zu...ich sags lieber nicht
;-)
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

Zapfenbaer am 02.02.2009 17:51 schrieb:
TheChicky am 02.02.2009 17:50 schrieb:
Nun, die Mutter kann wegen der ollen Narkose nicht so schön sehn, wie ihr das ungeborene Kind getötet und abgesaugt wird. Dabei ist das doch das beste, weißt du...

Schon, aber manche entscheiden sich auch bewußt dafür und diese Entscheidungen sollte man respektieren. Meine ich.

Genau. Und das Kind im Bauche würde das bestimmt auch so sehn, könnte es seine Meinung sagen. Es würde sagen "Mammi, passt schon! Kannst mich ruhig abtreiben, nur keine Umstände. Ich war doch eh nur ein Unfall und die Welt da draußen ist doch eh so gemein. Nein, nein, ich will gar nicht leben, oder auch nur ne Chance dazu haben...."
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

TheChicky am 02.02.2009 17:59 schrieb:
Genau. Und das Kind im Bauche würde das bestimmt auch so sehn, könnte es seine Meinung sagen. Es würde sagen "Mammi, passt schon! Kannst mich ruhig abtreiben, nur keine Umstände. Ich war doch eh nur ein Unfall und die Welt da draußen ist doch eh so gemein. Nein, nein, ich will gar nicht leben, oder auch nur ne Chance dazu haben...."

Über diesen Punkt (ob es sich schon um Leben handelt) könnte man sich endlos streiten ... ich vertrete die andere Seite. Ich messe beispielsweise einem Kalb deutlich mehr Selbstbewußtsein zu als einem Embryo, dennoch verspeise ich es kaltblütig. ;-)
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

TheChicky am 02.02.2009 17:08 schrieb:
papaabg am 02.02.2009 13:28 schrieb:
Mein Gott, hier gehts nur um Spiele und solange man Spiel und Realität auseinanderhalten kann sehe ich da kein Problem. Wenn einige wenige das nicht können, ist es ungerecht alle die den Unterschied zwischen real und virtuell kennen zu bestrafen.

Achso einen Komentar zu den dümmlichen Jugendamt Anmerkungen spare ich mir. :-D
VG

Damit auch du kapierst, dass das infantile Argument "Ach, ist doch nur virtuell" schnell an seine Intelligenzgrenzen kommt, seien auch dir ein paar, der neuesten Spiele vorgestellt, die für die zahlreichen Kranken Köpfe in unserer Gesellschaft bestimmt der Sommerhit des Jahres wären:

Pass auf, hier sind die Titel: ;-)

- "Lustiges Negerverprügeln" von EA-NAZI
- "Vergewaltigung IV" jetzt mit noch lauter schreienden, realistischeren Frauen
- "Die TierquälSim" mit echten Tierstimmen
- "Abtreibungsklinik Manager 09" - mit Föten in allen Hautfarben!

Na? Fallen dir auch noch ein paar ein?

Keine Angst, alles halb so wild: Es sind ja nur Pixel, nix ist echt. :-D
Damit Du auch mal etwas kapierst!! Wir haben ein Grundgesetz und zahlreiche weitere flankierende Gesetze welche das miteinander leben regeln bzw. regeln sollen. Jeder hat die Pflicht sich an die eben genannten Reglementierungen zu halten und jeder hat aber auch das Recht sich selbst zu verwirklichen, solange er sich im Rahem unserer Gesetze bewegt. Inwieweit jeder das gestaltet, bleibt dem jenigen überlassen. Der eine sieht halt seine Aufgabe darin alles was ihm nicht passt anzuprangern und andere leben halt nach dem Motto: Leben und leben lassen, solange man sich im Rahmen unserer Gesetze bewegt. Das eine heist dann Intoleranz und das andere Toleranz. Der eine lebt halt vegetarisch der andere halt nicht! Nur so funktioniert unsere Gemeinschaft. Es geht eben nicht das einige wenige sich anmaßen, über die Freizeitgestaltung anderer bestimmen zu wollen. Ich toleriere auch Deine Meinung und Deine Einstellung zu diesem Thema. Ebenso erwarte ich von Dir das Gleiche. Wenn Du anderen vorschreiben möchtest, was diese zu tun und zu lassen haben und dies in einem Umfang der weit über das hinausgeht was eine Demokratie hergibt, dann wäre eigentlich eine Diktatur für Dich als Lebensraum angebrachter!

Die Spielebeispiele die Du anführst sind mir nicht bekannt und ich will diese Spiele auch nicht sehen oder spielen. Ebenso gehe ich nicht davon aus das die von Dir aufgeführten Games mit unseren Gesetzen vereinbar sind! Achja, ich denke mal das man sicher nicht davon ausgehen kann, das das Gesamtbild eines Menschen nur daraus besteht, wie er seine Freizeit gestaltet. Stell Dir mal vor, auch ich spiele Killerspiele wenn ich mal Bock drauf habe und trotzdem helfe ich ehrenamtlich in Not geratenen Menschen und kümmere mich regelmäßig mit meinem Sohn um Kinder aus sozial schwächeren Familien, indem wir zusammen Zoos besuchen, ins Kino gehen oder auch mal Brettspiele machen. Der Mensch ist eben vielseitig und besteht nicht nur aus einem Teil seiner Freizeitgestaltung. Außerdem kann man nicht (was Du aber machst) wenige absolute extreme Fälle als allgemeingültige Beispiele heranziehen. Das ist nicht nur absolut dumm, sondern auch ignorant und nicht der Realität entsprechend, Realitätsfremd und abstrus!

Wenn ich Deine Beiträge so sehe, habe ich den Eindruck das Du an allem was auszusetzen hast. Wie wäre es denn mit einem Umzug in ein Kloster? Am besten im Jahre 1223? Da kannst Du Deine Intoleranz voll ausleben.
Mfg
 
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:-)
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

TheChicky am 02.02.2009 16:48 schrieb:
Nasghat am 02.02.2009 12:45 schrieb:
Nun, deine polemischen Sätze lassen deine Argumente aber auch nicht besser werden!
Es geht doch darum, dass zu jeder Zeit Gewalt ein Thema der Gesellschaft war und ist. Gewalt gehört zu unserem Leben, es ist ein Teil von uns und wird es auch immer bleiben. Ist es denn nicht besser Gewalt im Spiel zu erfahren, als in der Realität? Wer den Unterschied zwischen virtueller Gewalt und realer Gewalt nicht mehr im Blick hat, der hat ganz klar den Bezug zu unserer Gesellschaft und unserer Kultur verloren.

mkG Nas

Oh wie recht du hast! Weißt du, vieles ist Teil unseres Lebens. Der Nachbar, der sich Kinderpornos im Internet anschaut genauso wie der Nazi im Stockwerk drüber, der nachts Ausländer zusammenschlägt oder der verklemmte Prokurist, der seine perversen Sexfantasien mit drogensüchtigen Prostituierten im Puff auslebt. Du hast so recht und deswegen plädiere ich dafür, auch mal solche Sachen in Spielen zu thematisieren, denn auch der kleine Kinderschänder von nebenan hat genauso wie der blutgeile Egoshooterspieler das Recht, mal so richtig seine Fantasien auszuleben, gelle?

Denn wie sagtest du so schön? "Wer den Unterschied zwischen virtuellem Kinderschänden und realem Kinderschänden nicht mehr im Blick hat, der hat ganz klar den Bezug zu unserer Gesellschaft und unserer Kultur verloren."

Viel Spass beim Nachdenken!
;-)

*hust*Polemik*hust*
wenn ich sowas lese, dann will ich gar keine argumente mehr aufführen, wäre eh nur vergebene liebesmüh...
mich wundert es immer wieder, wie intolerant doch die leute sind, die sich ständig über intoleranz aufregen!
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

TheChicky am 02.02.2009 17:59 schrieb:
Zapfenbaer am 02.02.2009 17:51 schrieb:
TheChicky am 02.02.2009 17:50 schrieb:
Nun, die Mutter kann wegen der ollen Narkose nicht so schön sehn, wie ihr das ungeborene Kind getötet und abgesaugt wird. Dabei ist das doch das beste, weißt du...

Schon, aber manche entscheiden sich auch bewußt dafür und diese Entscheidungen sollte man respektieren. Meine ich.

Genau. Und das Kind im Bauche würde das bestimmt auch so sehn, könnte es seine Meinung sagen. Es würde sagen "Mammi, passt schon! Kannst mich ruhig abtreiben, nur keine Umstände. Ich war doch eh nur ein Unfall und die Welt da draußen ist doch eh so gemein. Nein, nein, ich will gar nicht leben, oder auch nur ne Chance dazu haben...."

Eben diese Einstellung ist doch total lächerlich. Wenn die Mutter das Kind nicht will, soll sie es abtreiben dürfen. Meistens hängen da ja noch mehr Probleme dran als "war ja nur ein Unfall.".
Wäre es dir liber wenn sie das Kind zur Welt bringt, es in einer Müllkippe aufwächst, es vielleicht einmal in der Woche was warmes, frisches zu Essen gibt und zur Krönung des Tages von seinem alkoholkranken Vater zusammengeschlagen wird? Natürlich kommt dann auch irgendwann das Jugendamt vorbei, aber bis dahin hat das Kind sicherlich schon ein Weilchen gelitten. Dann wird es von seiner Mutter getrennt, was in einem bestimmten Alter ein traumatisches Erlebnis sein kann.
Oder wenn von vornherein klar ist, dass das Kind ein Pfelgefall wird, das auf Grund einer Krankheit 24 Stunden am Tag umsorgt werden muss. Es gibt eben Mütter (und Väter) die schaffen das nervlich einfach nicht und haben auch kein Geld jemand anderes diese Aufgabe übernehmen zu lassen. Je nach Krankheit quält sich das Kind dann auch noch 18 Jahre lang ehe es dann doch der Krankheit erliegt. Ist das ein menschenwürdiges Leben?
Meinst du dieses Kind hätte sich diesen Weg ausgesucht, wenn man es "nach seiner Meinung" gefragt hätte?
In solchen Situationen ist es besser dem Kind solch Elend zu ersparen und es vorzeitig von seinen Qualen zu erlösen. Im übrigen gehe ich fest davon aus, dass ein Embryo noch kein Bewusstsein hat und es insofern noch nicht als "Mensch" zu betrachten ist, sondern eher als Objekt. Bewusstsein ist für mich die Fähigkeit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft reflexieren zu können. Ein wenig schöner ausformuliert wurde das ganze übrigens von Peter Singer, der in Deutschland allerdings keine Vorlesungen geben darf (wegen unseres Problems mit dem Begriff Euthanasie).
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Um mal wieder zum Thema zurückzukommen. Es gibt eben viel Schlechtes in unserer Welt: Kinderschänder, Nazis, Perverse und Gewalt. Diese Themen totschweigen, was man ja durch Verbote versucht zu erreichen, hilft aber auch niemandem. Man könnte sicherlich auch zu diesen Themen ansprechende Spiele gestalten, die das Thema allerdings moralisch differenziert betrachten und nicht stupide abbilden. Es gibt ja auch Filme zu diesen Themen (The Woodsman zu Pädophilie). Auf der anderen Seite muss man sagen, dass der Mensch von Natur aus gewalttäig veranlagt ist, während sexuelle Perversionen nicht natürlich gegeben sind, sondern komplexe psychologische Ursachen haben. Wie schon öfter hier angeführt: Bei virtueller Gewalt nimmt niemand Schaden.
Und weil mal einer aus einer Million plötzlich durchdreht, prangern wir alle Videospiele an und fürchten uns vor den Spielern, die ja auch potentiell gefährlich sind? Wieso hat sich niemand VOR den Amokläufen solche Sorgen um das Wohl unserer Kinder gemacht? Das ist der falsche Weg, man sollte gegen alle Ursachen vorgehen. Da gehört dann selbstverständlich auch der Jugendschutz dazu, aber wir haben in Deutschland ein mehrfach ausgezeichnetes System und schon sehr viel in diesem Bereich getan. Wird es nicht langsam Zeit gegen die anderen Ursachen, z.B. Arbeitslosigkeit, Perspektivenlosigkeit oder Isolation Einzelner vorzugehen? Auch wenn es einem schon zum Halse raushängt: Medienkompetenz fördern lautet das Stichwort, Eltern dazu bringen sich mehr mit ihren Kindern auseinanderzusetzen, das hilft viel mehr als irgendein Computerspiel zu verbieten, dass ich aber noch problemlos im Ausland kaufen oder illegal aus dem Netz saugen kann.

Was mich allerdings ein wenig an der gesamten Diskussion stört, ist folgendes:
Was auf jeden Fall feststeht ist, dass ein GTA oder Counter Strike (und WoW unter bestimmten Betrachtungsaspekten auch) nicht in Kinderhände gehören. Deswegen ist das Argument mit den Spielzeugpistolen auch unangebracht, denn die waren ja direkt für Kinder gedacht. Deswegen sollte man diese auch nicht verbieten.
Das Problem ist eigentlich der Ausdruck "VideoSPIEL", was bei vielen Menschen offensichtlich die Assoziation auslöst es wäre für Kinder gemacht, was aber die wenigsten genannten Titel sind. Sie sind ein Zeitvertreib für Erwachsene, so wie Auto fahren, Glücksspiel, Bars oder von mir aus Bordelle. Ob ein Mensch sich auf diese oder eine andere Weise die Zeit vertreibt, bleibt ihm überlassen. Man geht ja auch davon aus, dass der Mensch mit 18 Jahren die geistige Reife erlangt hat, um selbst erkennen zu können, ob er an Glücksspiel interessiert ist, dass er Verantwortung im Straßenverkehr zu übernehmen hat und dass er Frauen trotz ihrer Willigkeit in Freudenhäusern mit Respekt zu behandeln hat. Warum traut man diese Selbsteinschätzung Videospielern nicht zu? Warum sollte der Staat seiner Bürger in diesem Punkt bevormunden und ihnen vorschreiben, was er zu tun und zu lassen hat? Wird dadurch nicht das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit eingeschränkt? Und warum zur Hölle wird man nur als "Killerspiel-Spieler" betrachtet?
Man ist doch Mensch mit vielfältigen Interessen und Facetten. Kann ein GTA-Spieler nicht auch für das THW oder Ärzte ohne Grenzen tätig sein? Kann ein Wowler nicht auch Feingeist und Philosoph sein? Kann ein Counterstrike-Spieler nicht auch Essen und Kleidung an Bedürftige verteilen?
Um es mal deutlich zu machen: In Videospielern manifestiert sich nicht das Böse.
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

Ich finde das ja witzig. Auf der einen Seite wirft man uns Spielern vor, dass wir dadurch aggressiv werden und unter Realitätsverlust leiden, aber auf der anderen Seite setzen sie Gewalt gegen irgendwelche Polygonen gleich mit Gewalt gegen echte Menschen. Ich glaube daher, dass eher diese Menschen ein Problem haben.

Dass das Fernsehen da ordentlich mitkritisiert wundert mich auch nicht. Es gibt immer mehr Leute die abends lieber am PC was zocken als den Unsinn im Fernsehen anzuschauen. Das heißt es ist eine große Konkurrenz entstanden, die es gilt schlechtzureden.

Noch was anderes: Ich kann mich erinnern, dass in einer Zeitung mal ein Bild war als eine Bombe hochging und man noch sah, wie überall die Fetzen herumlagen. SOWAS finde ich schlimm. Oder als ein Fussballer tot auf dem Platz umgefallen ist, sah man ein Bild in der Zeitung, wie er da lag mit seinen offenen Augen und dem starren Blick. SOWAS geht unter die Haut und diese Bilder hätte jedes Kleinkind sehen können.

Ich kann mich auch noch erinnern als ich klein war. Damals in der Zeit hatte jeder diese Bud Spencer & Terence Hill Filme geschaut. Da gibt es ja auch ordentlich Gewalt und es werden viele verkloppt...aber hat man da irgendwo gehört, dass da Kinder auf die Straße gegangen sind und das nachgemacht haben? Nein, also ist die ganze Sache in meinen Augen einfach nur Blödsinn.

Außerdem bringt es eh nichts alles zu verbieten und den Kindern eine heile Blümchenwelt vorzuspielen, die es in echt gar nicht gibt. Viel besser ist es, ihnen einen guten Umgang mit dem Thema Gewalt anzueignen, ihnen lernen respektvoll mit anderen Menschen umzugehen. Genau bei letzterem hapert es doch bei vielen, aber das liegt nicht an irgendwelchen Spielen, sondern einfach an der schlechten bzw. teilweise nicht vorhandenen Erziehung.
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

Hoshifighter am 03.02.2009 17:51 schrieb:
Eben diese Einstellung ist doch total lächerlich. Wenn die Mutter das Kind nicht will, soll sie es abtreiben dürfen. Meistens hängen da ja noch mehr Probleme dran als "war ja nur ein Unfall.".
Wäre es dir liber wenn sie das Kind zur Welt bringt, es in einer Müllkippe aufwächst, es vielleicht einmal in der Woche was warmes, frisches zu Essen gibt und zur Krönung des Tages von seinem alkoholkranken Vater zusammengeschlagen wird? [...]

Um es mal deutlich zu machen: In Videospielern manifestiert sich nicht das Böse.
Kannst du bitte mal bei mir vorbeikommen?
Ich muß noch ein Bild aufhängen und du triffst so schön den Nagel auf den Kopf. :B

Bestes Posting hier im Thread - volle Zustimmung :top:
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

Hoshifighter schrieb:
Deswegen ist das Argument mit den Spielzeugpistolen auch unangebracht, denn die waren ja direkt für Kinder gedacht. Deswegen sollte man diese auch nicht verbieten.

Ich denke mal das das von mir gebrachte Argument mit den Spielzeugpistolen genau richtig war! Du vergisst etwas! Nur weil einige Sachen für Kinder gemacht sind, heist das ja noch lange nicht, das auch alles Gold ist was glänzt! Was ist bitte mit den Power Rangers, oder Pokemon oder oder oder........Hm, kopfkratz. Supermega tolle Sendungen. Nun gut wems gefällt. Ich kenne etliche Eltern die verbieten Ihren Kindern kategorisch das Spiel mit Spiezeugpistolen oder mit mit Militärspielzeug (wie Panzern und Kampfjets). Ist doch eigentlich auch alles für Kinder gemacht (irgendwie geht Dein Argument "für Kinder gemacht" total daneben). Also die Ansichten der Erziehungsberechtigten gehen da schon auseinander. Man kann auch nicht jedes Kind über einen Kamm scheren, deswegen lässt der aufgeklärte Staat ja den Eltern auch einen sehr großen Spielraum, was diese ihren Sprößlingen verbieten oder auch genehmigen. Einige Kinder bekommen schon Angst und Probleme beim einschlafen oder schlafen schlecht wenn diese einen Harry Potter Film sehen, Das ist halt eine Tatsache. Ein Sinn dieses großen Spielraums besteht ja auch darin das man davon ausgeht, das die Eltern ihre Kinder am besten kennen, was leider nicht immer der Fall ist (das ist mir schon klar!). Aber bei den größten Teil der Eltern, hier in unserem Lande kann man schon davon ausgehen, das die Ihre Kinder gut kennen.

Wenn Erwachsene Medien konsumieren die von anderen als anstößig betrachtet werden, so ist das eben deren Sache, solange die sich an bestehende Gesetze halten. Mir persönlich gefallen auch manche Dinge nicht, aber ich muß halt erst vor meiner eigenen Türe kehren, bevor ich mich über andere aufrege. Leben und leben lassen, Toleranz geben und Toleranz erwarten. So sehe ich das ganze. Dies hat auch nichts mit Gleichgültigkeit zu tun! Die Toleranz hört da auf wo Gesetze missachtet und überschritten werden, das sollte außer Frage stehen!

Mir geht es im Prinzip darum, das man nicht alle über einen Kamm scheren kann. Sicher gibt es unrühmliche Ausnahmen. Aber wie Du schon so schön in Deinen Ausführungen dargelegt hast, gibt es dafür manigfaltige Ursachen. Den Spielen hier die alleinige Schuld in die Schuhe schieben zu wollen, ist eben nur eine meiner Meinung nach große Ablenkung von den tatsächlichen Problemen. Sollten wirklich solche Verbote eingeführt werden, bei denen alle durch die Bank bestraft werden? Ich weis ja nicht?! Die einen möchten am liebsten Kriegsspiezeug verbieten, die anderen Spiele wo Gewalt realistisch dargestellt wird, die nächsten möchten Fernsehsendungen reglementieren usw. usw. In einer Demokratie gilt nun eben auch: "Jedem recht getan ist eine Kunst die keiner kann"! In diesem Sinne: "Lieber mit Kompromissen leben, als ein extrem eingeschränktes Leben kompromisslos über sich ergehen lassen"
In diesem Sinne gutes Nächtle und ich wünsche jedem den Traum den er möchte, den Träume sind Schäume :-)
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

papaabg am 03.02.2009 23:38 schrieb:
Ich kenne etliche Eltern die verbieten Ihren Kindern kategorisch das Spiel mit Spiezeugpistolen oder mit mit Militärspielzeug (wie Panzern und Kampfjets).

Hm, sowas erlebe ich öfter. Neben meinem Hobby PC-Spiele baue ich auch gern Modelle (alles mögliche). Da die großen Kaufhausketten Modellbausätze bei den Spielwaren einordnen, kommt es immer wieder vor, daß ich folgende Situationen beobachten kann:

Sohn zur Mutter: "Mutti, will'n Flugzeug! Das da!"

Mutti: "Nein, nicht dieses blöde graue Kriegsflugzeug! Nimm' lieber das schöne bunte da!"

(Sie weist auf ein Flugzeug vom selben Typ, aber im Anstrich einer Kunstflugstaffel.)

:-D

Und da ich nun mal annehme, daß Mutti von PC-Spielen genausoviel Ahnung hat wie von Modellflugzeugen, werden manche ihrer Entscheidungen nach hinten losgehen.
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

papaabg am 03.02.2009 23:38 schrieb:
Hoshifighter schrieb:
Deswegen ist das Argument mit den Spielzeugpistolen auch unangebracht, denn die waren ja direkt für Kinder gedacht. Deswegen sollte man diese auch nicht verbieten.

Ich denke mal das das von mir gebrachte Argument mit den Spielzeugpistolen genau richtig war! Du vergisst etwas! Nur weil einige Sachen für Kinder gemacht sind, heist das ja noch lange nicht, das auch alles Gold ist was glänzt! Was ist bitte mit den Power Rangers, oder Pokemon oder oder oder........Hm, kopfkratz. Supermega tolle Sendungen. Nun gut wems gefällt. Ich kenne etliche Eltern die verbieten Ihren Kindern kategorisch das Spiel mit Spiezeugpistolen oder mit mit Militärspielzeug (wie Panzern und Kampfjets). Ist doch eigentlich auch alles für Kinder gemacht (irgendwie geht Dein Argument "für Kinder gemacht" total daneben).

Mein Argument war ja auch nicht, dass es Spielzeugpistolen für Kinder gemacht wurden (und das wurden sie aber garantiert vom jeweiligen Hersteller) Ich wollte auch keine Stellung dazu beziehen, ich bin auch eigentlich gegen Waffen als Spielzeug. Es geht darum, dass GTA und Konsorten für Erwachsene gemacht worden sind und aus diesem Grund auch nur von diesen konsumiert werden sollten. Kinder sollten da gar nicht rankommen, eben weil es sie erschrecken oder ihnen falsche Grundlagen für moralisches Handeln liefern könnte. Ich kann einfach keine Analogie zwischen Spielzeugpistolen und Spielen mit gewaltätigem Inhalt erkennen, die für dieses Thema relevant wäre. Sicher man hat bei beiden Spielen "Waffen" und schießt "Leute" ab. Nur suggeriert die Spielzeugpistole dem Kind nicht, dass es töten muss, um im Leben voran zu kommen. Bitte nicht falsch verstehen, ich mag GTA IV, aber darum gehts da nun mal grob. Ich weiß, dass es sich dabei um Fiktion und Unterhaltung handelt. Ich habe auch durch Schule und Eltern ein umfassendes moralisches Urteilsvermögen erlangt. Aber das entwickelt sich erst über Jahre hinweg und ist bei kleineren Kindern noch nicht so stark ausgeprägt. Außerdem spielt man als Kind mit realen Freunden zusammen, während man als Spieler meist auf sich allein gestellt ist, der typische "Rambo". Im freundschaftlichen Spiel geht es um nichts, im Computerspiel um Erfolg. Und die Darstellung des Tötens ist in GTA um einiges realistischer und "ästhetisch ansprechender" als prepubertäres "Peng Peng". Im Kinderspiel gegen Freunde verliert man auch mal und die Anzahl der "Feinde" bleibt überschaubar. In GTA wird man mit ein wenig Übung quasi zum "Gott" und unbesiegbar, egal wie viele "Feinde" auftauchen, man kann sich der Polizei widersetzen und hat keine Konsequenzen zu fürchten (wenn man gut ist). Ist es nicht gerade, dass was GTA für uns so attraktiv macht? Dass man einfach mal die Sau rauslassen kann und unsere gesamte anerzogene Moral über den Haufen werfen kann? Wenn man diese Moral allerdings noch nicht hat, was will man dann über den Haufen werfen? Was ist wenn die Verbrechermoral aus GTA die erste ist, mit der man konfrontiert wird?
Und diese Probleme hat man meines Erachtens bei Spielzeugpistolen einfach nicht. Die Kinder spinnen sich aus ihren Erfahrungen (z.B. Cowboy und Indianer-Filme) eine eigene Geschichte, die sich aber immer am Guten orientiert. Im Grunde liegt die Manipulation hier durch den Film vor und die Reaktion ist das Nachspielen. Nun sind aber die Gewaltspiele das entscheidende manipulierende Medium. GTA ist eine komplexe, von anderen erfundene Geschichte, die bewusst Grenzen überschreitet und die durch den Umstand, dass sie eben auf dem Mist anderer gewachsen ist, suggeriert, es können sich um eine Nacherzählung einer realen und durchaus gängigen Praxis handeln. Und man muss erst einmal durch Erziehung gelernt haben, dass diese Grenzen existieren und man sie niemals überschreiten darf. Da kommen die Eltern und Schulen ins Spiel. Es gibt ja tatsächlich noch Schulen an denen kein Ethik (oder von mir aus für moralische Zwecke auch Religion) unterrichtet wird oder nur unzureichend, indem nur über die ganzen Weltreligionen geschwafelt wird. Dafür muss ich mal meine Ethiklehrerin loben, die uns schon in der 8. Klasse mit Kants Pflichtenethik bombadiert und uns in der Kursstufe noch Einführungen zu Friedrich Nietzsche, Siegmund Freud oder Peter Singer präsentiert hat. Oder meiner Mutter, die sich vehement dagegen gewehrt hat, mir Silent Hill 3 (USK 16) zu kaufen, als ich 15 war. Wenn mehr Lehrer und Eltern so verantwortungsbewusst wären, würde solche Debatten über Verbote von Killerspielen erst gar nicht entstehen.
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

Hab zu dem Thema noch einen interessanten Beitrag gefunden:

Herr Pfeifer ist Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. Das klingt toll, ist aber keineswegs eine staatliche Institution, sondern ein rein privates Unternehmen. Dies ist auf Gelder angewiesen, die vom Staat oder anderen Quellen eingenommmen werden. Ein guter Teil der Einahmen des KF wird durch Vorträge erwirtschaftet. Daher hat Herr Pfeiffer natürlich kein Interesse zu beschwichtigen, denn dann würde er seine eigene Finanzierung erschweren. Er kritisiert auch stets die USK, die in Deutschland für die Alterseinstufung zuständig ist. Er plädiert dafür, dass diese Aufgabe von einer staatlichen Organisation übernommen wird und er hat sich selber als Leiter dieser neu zu gründenden Organisation angeboten.
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

Hoshifighter schrieb:
Ich kann einfach keine Analogie zwischen Spielzeugpistolen und Spielen mit gewaltätigem Inhalt erkennen, die für dieses Thema relevant wäre. Sicher man hat bei beiden Spielen "Waffen" und schießt "Leute" ab. Nur suggeriert die Spielzeugpistole dem Kind nicht, dass es töten muss, um im Leben voran zu kommen.
Zu was bitte sollen Spiezeugpistolen animieren? Zum kuscheln? Zum Eis essen gehen? Zu der Zauberer von Oz spielen? Es wird nicht suggeriert das man töten muß um einen Vorteil zu erzielen, auch nicht beim Spiel? Wenn die Kinder sich beim Spielen gegenseitig peng peng abknallen, dann erzielen diese einen Vorteil der im Spiel voranbringt! Spielen ist nun mal lernen! Ja Kinder lernen durch Spiel für das leben auch mit Spielen in welchen negatives nachgespielt wird! Es lässt sich auch nicht verhindern das Kinder mit negativen Sachen konfrontiert werden und dies auch nachspielen. Die Aufgabe aller an der Erziehung beteiligten ist es nun mal den Unterschied zwischen Spiel und Realität aufzuzeigen und das positive richtige hervorzuheben und das negative verwerfliche abzuwerten! Auch beim Spiel mit Spiezeugwaffen geht es um das Töten des anderen, um einen Vorteil zu erzielen, das lässt sich ja wohl nicht abstreiten! Die Darstellung ist anders als bei Ballerspielen, aber eben doch im Prinzip das gleiche! Man kann nun mal nicht alles verbieten oder total schlecht reden, was einem selbst nicht passt! Alles kann negative Auswirkungen haben!! Zu viel essen macht dick und fett. Zu viel Alkohol macht süchtig. Zu schnell Autofahren kann Unfälle verursachen. Zu viel Computerspiele spielen, kann den Bezug zur Realität abhanden kommen lassen (grins ja auch das ist möglich, aber eben auch nicht als unausweichlich zu betrachten).

Hoshifighter schrieb:
Im freundschaftlichen Spiel geht es um nichts, im Computerspiel um Erfolg.
Dies Satz zeigt (bitte nimm mir das nicht übel!), das Du von Kindern wohl noch nicht so viel Ahnung hast. Sag mal Kindern die zusammen spielen das es um nichts geht, um gar nichts. Die Reaktion der Kiddis brauche ich nicht beschreiben! Wer Kinder hat, weis das diese einem wohlwollend den sprichwörtlichen Vogel zeigen würden. Klar gehts bei den Kindern um gewinnen und verlieren! Spiel ist auch Wettkampf in dem jeweiligen Spiel geschuldetem unterschiedlichen Ausmaß! Cowboy und Indianer-die spielen natürlich miteinander friedliches Cowboy und Indianer zusammenleben, kopfschüttel. Nein die Cowboys wollen die Indianer peng peng abballern und umgekehrt. Beide Fraktionen wollen gewinnen.

Hoshifighter schrieb:
Und diese Probleme hat man meines Erachtens bei Spielzeugpistolen einfach nicht. Die Kinder spinnen sich aus ihren Erfahrungen (z.B. Cowboy und Indianer-Filme) eine eigene Geschichte, die sich aber immer am Guten orientiert.
Orientiert sich am Guten? Das meinst Du jetzt nicht ernst oder? Die Cowboys haben die Indianer vertrieben, schon vergessen? Also eine Seite spielt da wohl doch die Bösen! Genauso wenn was mit Polizei gespielt wird, absolut das selbe! Kinder spielen auch negatives nach, wo man dann als an der Erziehung Beteilgter gefragt ist. (siehe weiter oben)
Zu meinen das Kinder sich beim Spielen nur am guten orientieren ist absoluter Unsinn! Man könnte nun meinen Kriegsspielzeug ist nicht gut für Kinder, aber ich hab damit auch gespielt und ich bin eben kein Krimineller Mensch geworden. Warum das so nicht kommen muß habe ich weiter oben schon ausgeführt.

Hoshifighter schrieb:
Nun sind aber die Gewaltspiele das entscheidende manipulierende Medium.
Nein das sind sie eben nicht! Das entscheidende manipulierende sind die gesellschaftlichen Gegebenheiten. Bsp.: es werden Steuern hinterzogen weil der Staat zu viel Steuern haben will. Kinder verprügeln andere Kinder und rauben diese aus, weil kein Geld in vielen Familien vorhanden ist und die Kiddis zu Hause geschlagen werden, Kinder unter der Armutsgrenze leben, es zu wenige Lehrer gibt usw. usw. Klar sind die Spiele dann hervorragend dazu geeignet um seine Neigungen in Richtung Gewalt auch noch virtuell ausleben zu können. Aber durch ein Verbot dieser Spiele erreicht man doch nicht das sich das alles ändert! Man kann doch nicht gegen die Symptome vorgehen und die Ursachen links liegen lassen! Wenn die Ursachen verschwinden, werden auch die Symptome verschwinden. Verbote bewirken außerdem bei Kindern das Gegenteil, diese machen die verbotenen Sachen noch interessanter. Man muß es entzaubern, der jeweiligen Sache den Reiz nehmen, das ist das richtige! Siehe auch weiter oben (Eltern und alle an der Erziehung beteiligten)! Bei uns ist Steuerhinterziehung verboten und natürlich hinterzieht keiner mehr Steuern. Körperliche Gewalt ist verboten und natürlich hält sich jeder dran. Man darf niemanden ausrauben und siehe da es wird auch keiner mehr ausgeraubt! "Killerspiele" werden verboten und natürlich wird sich keiner mehr diese Spiele besorgen und spielen! Fällt Dir da irgendwas auf?

Hoshifighter schrieb:
Dafür muss ich mal meine Ethiklehrerin loben, die uns schon in der 8. Klasse mit Kants Pflichtenethik bombadiert und uns in der Kursstufe noch Einführungen zu Friedrich Nietzsche, Siegmund Freud oder Peter Singer präsentiert hat. Oder meiner Mutter, die sich vehement dagegen gewehrt hat, mir Silent Hill 3 (USK 16) zu kaufen, als ich 15 war. Wenn mehr Lehrer und Eltern so verantwortungsbewusst wären, würde solche Debatten über Verbote von Killerspielen erst gar nicht entstehen.
Nicht jedem Kind liegt Kant, Nitsche oder Siegmund Freud. Man braucht diese auch nicht in jedem Fall um sich zu einem geachteten Mitglied unserer Gesellschaft zu entwickeln. Es gibt schon wenige einfache Dinge die einem helfen, daß miteinander leben zu lernen!
Ich gebe Dir vollkommen Recht das nicht alles in Kinderhände gehört! Deswegen schaue ich mir auch jedes Spiel genau an welches mein Junior haben möchte und entscheide dann ob er es bekommt oder ob es zu seinem jetzigen Entwicklungsstand nicht kompatibel ist. Genau darum geht es. Sein Kind einschätzen zu können und vertretbare Entscheidungen zu treffen!

Ich bin kein Fan von Ego Shootern, obwohl ich ab und an doch mal zur virtuellen Waffe greife. Ich finde Strategiespiele sinnvoller (ist wie ich meine eine Geschmackssache). Aber es geht darum das der Entwicklungsstand von Kindern und auch von Erwachsenen (ja auch von denen grins) gleichen Alters, durchaus sehr unterschiedlich sein kann und deswegen ist es nicht richtig alle in einen Topf werfen zu wollen!
mfg
 
AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.

Hoshifighter am 04.02.2009 01:21 schrieb:
Und diese Probleme hat man meines Erachtens bei Spielzeugpistolen einfach nicht. Die Kinder spinnen sich aus ihren Erfahrungen (z.B. Cowboy und Indianer-Filme) eine eigene Geschichte, die sich aber immer am Guten orientiert. Im Grunde liegt die Manipulation hier durch den Film vor und die Reaktion ist das Nachspielen.
Nenn mir bitte einen Aspekt, der an der Thematik "Cowboy und Indianer" "Gut" ist, der auch bei den Kindern dementsprechend im Spiel umgesetzt wird.

Dieses Thema beinhaltet schließlich das Eindringen auf fremdes Territorium inkl. rauben, plündern und vergewaltigen und dem Verteidigen desselben, indem man versucht, den Gegner mittels grausamer Rituale zu verschrecken (Qualen am Marterpfahl, Skalpieren).
 
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Worrel am 04.02.2009 09:38 schrieb:
Dieses Thema beinhaltet schließlich das Eindringen auf fremdes Territorium inkl. rauben, plündern und vergewaltigen und dem Verteidigen desselben, indem man versucht, den Gegner mittels grausamer Rituale zu verschrecken (Qualen am Marterpfahl, Skalpieren).
:-o :confused:

Es mag sein, dass das Thema dies beinhaltet, aber ob jetzt Kinder, die Cowboy und Indianer spielen jetzt an vergewaltigen und grausame Rituale denken?

Das bezweifel ich dann doch sehr stark.
 
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Rabowke am 04.02.2009 10:02 schrieb:
Worrel am 04.02.2009 09:38 schrieb:
Dieses Thema beinhaltet schließlich das Eindringen auf fremdes Territorium inkl. rauben, plündern und vergewaltigen und dem Verteidigen desselben, indem man versucht, den Gegner mittels grausamer Rituale zu verschrecken (Qualen am Marterpfahl, Skalpieren).
:-o :confused:

Es mag sein, dass das Thema dies beinhaltet, aber ob jetzt Kinder, die Cowboy und Indianer spielen jetzt an vergewaltigen und grausame Rituale denken?
Eher an Winnetou und Old Shatterhand, Schätze und Banditen. So war es zumindest in meiner Kindheit. Manchmal haben die Indianer gewonnen, manchmal die Cowboys. Gut oder Böse gab es da eigentlich nicht, weil natürlich niemand der "Böse" sein wollte, sondern der Bessere oder Stärkere.
Mit der realen Indianerproblematik, grausamen Folter- oder Hinrichtungsmethoden oder gar Vergewaltigungen hatte das jedenfalls gar nichts zu tun.
 
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KONNAITN am 04.02.2009 10:20 schrieb:
Mit der realen Indianerproblematik, grausamen Folter- oder Hinrichtungsmethoden oder gar Vergewaltigungen hatte das jedenfalls gar nichts zu tun.
Meine Worte. ;-)
 
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Rabowke am 04.02.2009 10:02 schrieb:
Worrel am 04.02.2009 09:38 schrieb:
Dieses Thema beinhaltet schließlich das Eindringen auf fremdes Territorium inkl. rauben, plündern und vergewaltigen und dem Verteidigen desselben, indem man versucht, den Gegner mittels grausamer Rituale zu verschrecken (Qualen am Marterpfahl, Skalpieren).
:-o :confused:

Es mag sein, dass das Thema dies beinhaltet, aber ob jetzt Kinder, die Cowboy und Indianer spielen jetzt an vergewaltigen und grausame Rituale denken?

Das bezweifel ich dann doch sehr stark.
Beim Cowboy und Indianer spielen wird auch schon mal einer an den Marterpfahl gebunden oder ein Indianer einfach aus dem Grund "erschossen", weil er eben ein Indianer ist - wo ist da jetzt der "gute" Grundgedanke, der den Kindern ja "immer" anhaften soll ?

Und außerdem: Da es ja eben gerade bei Western meistens eine sehr kontrastreiche Gut/Böse Verteilung gibt, spielt mindestens eins der Kinder auch mal einen Bösewicht, der sich dann natürlich auch nicht "am Guten orientiert" ...


... womit ich jetzt übrigens nicht das C&I Spielen verteufeln will, sondern lediglich die obige Abgrenzung gegen PC Spiele angreife - denn nichts anderes ist C&I, nur halt "in einem anderen Medium", nämlich dem RealLife™.
 
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