AW: Killerspiel-Kritiker-Kritiker Prof. Spassbremse empfiehlt: Pfeiffer ignorieren, stattdessen spielen.
na dann schneie ich hier doch mal mal wieder rein
Hoshifighter am 03.02.2009 17:51 schrieb:
Eben diese Einstellung ist doch total lächerlich. Wenn die Mutter das Kind nicht will, soll sie es abtreiben dürfen. Meistens hängen da ja noch mehr Probleme dran als "war ja nur ein Unfall.".
Wäre es dir liber wenn sie das Kind zur Welt bringt, es in einer Müllkippe aufwächst, es vielleicht einmal in der Woche was warmes, frisches zu Essen gibt und zur Krönung des Tages von seinem alkoholkranken Vater zusammengeschlagen wird?
Selbstverständlich wär mir das lieber, als das Kind zu töten, was denkst du denn? wo kämen wir hin, wenn man alle Menschen, denen es dreckig geht und keine Perspektive haben, einfach umbringen könnte und dann auch noch selbstgerecht glauben, wir tun ihnen dabei was gutes?!?
Mist, wo bleibt mein gewohnter Zynismus...
Natürlich kommt dann auch irgendwann das Jugendamt vorbei, aber bis dahin hat das Kind sicherlich schon ein Weilchen gelitten. Dann wird es von seiner Mutter getrennt, was in einem bestimmten Alter ein traumatisches Erlebnis sein kann.
Stimmt, da ist es natürlich besser wir bringen den bemitleidenswerten Schreihals gleich um. Es ist ja auch absolut unmöglich, dass sich sein Leben vielleicht ganz anders abspielt, seine Eltern bessere sind als deine und das Kind aus seinem Leben was besseres macht als du und vielleicht sogar ein berühmter Wissenschaftler wird, der unsere Energieprobleme löst oder auch nur ein zweiter Obama, der auch aus ärmlichsten Verhältnissen kam...Halt! Wäre es so, dann wäre es ja viel besser, wir würden das Kind auf die Welt bringen und hätten stattdessen DICH abgetrieben! Blöderweise werden wir es nie erfahren, wir haben den Bengel ja vorher umgebracht. Tja, Pech gehabt...
Yeah, da isser wieder! [zynism full power]
Oder wenn von vornherein klar ist, dass das Kind ein Pfelgefall wird, das auf Grund einer Krankheit 24 Stunden am Tag umsorgt werden muss. Es gibt eben Mütter (und Väter) die schaffen das nervlich einfach nicht und haben auch kein Geld jemand anderes diese Aufgabe übernehmen zu lassen. Je nach Krankheit quält sich das Kind dann auch noch 18 Jahre lang ehe es dann doch der Krankheit erliegt. Ist das ein menschenwürdiges Leben?
Jawoll, das ist doch mal ne gesunde Einstellung: Lass uns am besten gleich einen Ausschuss einrichten, mit dir als Vorstand, dann darfst du darüber entscheiden, was für ein Leben sinnvoll und würdig ist, welches nicht. Die "unwürdigen" Lebensformen sollten dann am besten schon im Mutterleib ausgelöscht werden, dann braucht man sie nicht nach ihrer Meinung zu fragen (sehr praktisch, können sich ja eh nicht verteidigen) und die lebendigen armseeligen Kreaturen, zB Demenzkranke, Behinderte, etc werden den armen, überforderten Eltern mit den besten Wünschen und unter deren Beifall abgenommen und "beseitigt". Ist doch nur zu ihrem Besten! Erlösen wir sie von ihren Qualen! Spart den Eltern viele Nerven und Geld! Und vor allem Verantwortung, die eh nur lästig ist. Good old Adolf hat das schon gewusst und hatte ähnliches vor. Wer sagt denn, dass von den Nazis nur schlechte Sachen kommen? Euthanasiegedanken sind wieder in!
Ich bin in Höchstform
Meinst du dieses Kind hätte sich diesen Weg ausgesucht, wenn man es "nach seiner Meinung" gefragt hätte?
Natürlich nicht! Es würde bestimmt sagen "Genau richtig, töte mich! Ich will keine Chance haben, über mein Leben selbst zu entscheiden! Wird doch eh nix! Ich will nix von der wunderschönen Welt sehn! Ich will meinen Vater und meine Mutter nicht kennen lernen, oder sonst wen auf der Welt. Ich will nicht wissen, wie es ist zu lieben oder geliebt zu werden. Ich will nicht nach meiner Meinung gefragt werden, sondern am besten gleich umgebracht werden. Also töte mich, beseitige mich, saug mich ab! Eine Sorge weniger für die Zeuger!"
PS: Du wirst es nicht glauben, aber es gibt die Möglichkeit der Freigabe zur Adoption für für Babys. Und diverse staatliche und kirchliche Einrichtungen, die sich erstaunlicherweise um solche Fälle kümmern. Is nicht optimal, aber irgendwie besser als tot zu sein.
PPS: Frag mal einen Behinderten, ich kenn da einige, ob sie sich wünschen, sie wären abgetrieben worden. Dann hast du Antwort auf deine Frage.