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News - Killerspiele: Amoklauf von Winnenden: N-TV mit ersten fehlerhaften Counter-Strike-Berichten

AW:

Christian_1 am 12.03.2009 14:02 schrieb:
Alf1507 am 12.03.2009 13:53 schrieb:
/Ironiemodus an
Wer hätte das gedacht? Natürlich kennen sich Fernsehsender bestens mit Computerspielen aus und berichten vollkommen ohne Vorurteile darüber.
/Ironiemodus aus

Sowas kotzt mich einfach nur an! Irgendein krankes
Arschloch
dreht durch und schon sollen wieder die bösen Spiele schuld sein. Da überrascht mich die zweifelhafte Doppelmoral und der scheinbare Realitätsverlust hier im Forum auch nicht mehr wirklich.

Hm wer sagt denn das es ein "krankes Arschloch" ist? Vielleicht sind auch die, die ihn dazu trieben die bösen? Auf jeden Fall wird man nicht ohne grund so was machen...Natürlich ist es traurid was passiert ist, aber nur den Fehler bei dem Kerl zu suchen ist dumm. Aber das was jetzt N-TV gemacht hat ist auch nicht gerade das schlaueste...
Genau auf deinen letzten Satz kommt es mir an! Jemand dreht durch und die Medien biegen sich das dann so zurecht wie sie es brauchen. Das ist eigentlich noch kranker als dieser Typ es vermutlich war.
 
AW:

Odin333 am 12.03.2009 13:41 schrieb:
Birdy84 am 12.03.2009 13:26 schrieb:
Jäger sind normalerweise nicht in Vereinen organisiert. Der beschriebene Weg ist sehr umständlich. Außerdem gibt es in Deutschland sehr strenge Vorschriften, was die Lagerung von Waffen anbelangt. Wenn diese befolgt werden, dann ist ausgeschlossen, dass ein dritter Zugriff erlangt.

Auch wenn es Selbstsüchtig klingt, aber lieber hat ein Waffenbestitzer einen etwas unständlicheren Weg, an seine Waffe zu kommen, als dass ich mit auf der Strasse Sorgen darum machen muss, ob ich erschossen werde oder nicht.
Auch wenn Jäger nicht in Vereinen Organisiert sind, einen zu gründen ist kein Problem, und wenn ich in keinem Verein bin, dann darf ich eben keine Waffen besitzen.
Wenn die strengen Vorschriften beachtet werden, dann ists ja gut, nur das Problem ist eben die Familie, als Vater geht man sicher nicht davon aus, dass sein 17-jähriger Sohn amok läuft, und vertraut ihm in gewisser hinsicht, also warum sollte ich etwas von jemandem weckschliessen, dem ich 100% vertraue?
In Vereinen kann die Sicherheit viel besser kontrolliert werden, wenn am Abend der Tresor abgeschlossen wird, haben alle waffen da zu sein, sonst werden eben alle Mitglieder nochmal kontrolliert. Punkt.
Was nützen die ganzen Verbote, wenn die Waffen illegal beschafft werden.
Was den Vater angeht: Auch wenn ich meinem Sohn 1000 Mal vertraue, interessiert das im Zweifel (wie jetzt grade) niemanden. Denn er ist für seine Waffen und was damit gemacht wird verantwortlich.
 
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Birdy84 am 12.03.2009 19:04 schrieb:
Was nützen die ganzen Verbote, wenn die Waffen illegal beschafft werden.
es ist, wie gesagt, erwiesen, dass mehr affekttaten geschehen, wenn die waffe bereits griffbereit herumliegt.
 
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HanFred am 12.03.2009 19:09 schrieb:
Birdy84 am 12.03.2009 19:04 schrieb:
Was nützen die ganzen Verbote, wenn die Waffen illegal beschafft werden.
es ist, wie gesagt, erwiesen, dass mehr affekttaten geschehen, wenn die waffe bereits griffbereit herumliegt.
Hat er gezielt Leute erschossen?
 
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Birdy84 am 12.03.2009 19:14 schrieb:
HanFred am 12.03.2009 19:09 schrieb:
Birdy84 am 12.03.2009 19:04 schrieb:
Was nützen die ganzen Verbote, wenn die Waffen illegal beschafft werden.
es ist, wie gesagt, erwiesen, dass mehr affekttaten geschehen, wenn die waffe bereits griffbereit herumliegt.
Hat er gezielt Leute erschossen?
hat er, warum fragst du? weil es keine richtige affekttat war? nun, wir haben hier bereits besprochen, dass auch amokläufer eher feige menschen sind, die sich vielleicht gar nicht getrauen, auf illegale weise an waffen zu gelangen.
wobei das sicher eine pauschalisierung ist. aber wenn's auch nur auf wenige zuträfe, könnten vielleicht ein paar dieser doch eher seltenen vorfälle verhindert werden.
 
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one88 am 12.03.2009 17:35 schrieb:
Jetzt beruhigen wir uns mal wieder und denken in Fakten: Auch wenn es unfassbar ist, aber das hier ist eine News auf einer Spiele-Seite. Jetzt denken wir WEITER: Es ergibt keinen Sinn, wenn ein Redakteur eine News hier veröffentlicht zum Amoklauf. Und noch ein Schritt: Es ergibt Sinn, wenn die Medien (wer genauer wissen will, wen ich mit Medien meine: alle, die man täglich erlebt: Radio, n-tv, ard, zdf...) unseriös über das Thema dieser Seite berichten, nämlich Computerspiele und das dann von einem News-Redakteur angesprochen wird. Deswegen ist es keineswegs falsch, über diesen Aspekt zu diskutieren. Es behauptet niemand, NIEMAND, man würde diesem Thema mehr Wichtigkeit zuordnen, als dem, dass ein 17jähriger 15 Menschen auf dem Gewissen hat. Andere Themen werden nur anderswo angesprochen. An ihrem Ort. Bei n-tv, im Gott-und-die Welt-Forum oder sonstwo. OK?

Nö, dann lässt mans halt mit der Berichterstattung erstmal, wenn das Thema derart sensibel ist und die Berichterstattung den Fokus auf Computerspiele legt.

Ich übertreib ja nicht, wenn man sich hier die Comments durchließt... alle heulen rum wegen ihren Games die von ein paar bösen Journalisten in den Dreck gezogen wurden und zwar derart übertrieben, dass es schon bedauerlich ist.

Wer von denen denkt denn halb soviel an die Opfer wie an ihre verleumdeten Games?

Wie gesagt, wenn der Fokus auf Spielen liegen soll (was auf der PCG Seite Sinn ergibt), sollte man nicht einen Tag nach der Tat anfangen eine Riesentrauer über mangelhafte Berichterstattung der Spiele starten.
 
AW:

Birdy84 am 12.03.2009 19:14 schrieb:
HanFred am 12.03.2009 19:09 schrieb:
Birdy84 am 12.03.2009 19:04 schrieb:
Was nützen die ganzen Verbote, wenn die Waffen illegal beschafft werden.
es ist, wie gesagt, erwiesen, dass mehr affekttaten geschehen, wenn die waffe bereits griffbereit herumliegt.
Hat er gezielt Leute erschossen?
Sicher, sonst hätte er ja nicht getroffen
 
AW:

Boesor am 12.03.2009 16:49 schrieb:
Ahso, nein, da hast du mich missverstanden, ich denke schon, dass dem Redakteur auf jeden Fall klar war, was er da verwendet.
ich denke nur, es wird ihn aus den genannten gründen nicht gestört haben.
Soweit mir durch meinen bisherigen kleinen Einblick in die TV Branche bekannt ist beschränkt sich diese Art der Berichterstattung bzw Illustration aber nicht auf Computerspiele, sondern ist absolut normal.
Achso, du findest es also "gar nicht mal so schlimm", wenn ein Redakeur wissentlich falsches Bildmaterial verwendet um seinen Beitrag ein wenig zu dramatisieren oder gar den Zuschauer gezielt zu manipulieren? Eigentlich ist das sogar das Schlimmste was ein Journalist überhaupt machen kann und verstößt gegen so ziemlich jede Berufsehre. Ich finde das schon irgendwie schlimm. Dann hättest du sicher auch kein Problem damit, wenn PCG in Zukunft ebenso dubiose Quellen heranzieht. Dann heisst es halt nicht mehr: "Papst empfiehlt seinen Anhängern zur Fastenzeit auf elektronische Unterhaltungsmedien zu verzichten", sondern: "Papst verbietet Killerspiele!1elf".

Mir ist auch nicht so ganz klar bei welchen Themen, abseits von Boulevardjournalismus der Marke Brisant oder Hallo Deutschland, solche unseriöse Berichterstattung an der Tagesordnung sein soll. Besonders auffällig ist, dass sich selbst Formate wie Panorama, die ich früher für sehr seriös und kritisch gehalten habe, auf dieses Nievau herablassen. Auf der anderen Seite sind es dann Sendungen auf RTL2, die sich differenziert und sachlich mit der Thematik auseinandersetzen. Die mediale Berichterstattung zu diesem Thema ist unabhängig von Reportern, Redaktionen und Verlagen zu einer Gump'schen Schachtel Pralinen mutiert. Daran gibts nichts zu beschönigen.

SSA
 
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SoSchautsAus am 13.03.2009 00:22 schrieb:
Achso, du findest es also "gar nicht mal so schlimm", wenn ein Redakeur wissentlich falsches Bildmaterial verwendet um seinen Beitrag ein wenig zu dramatisieren oder gar den Zuschauer gezielt zu manipulieren? Eigentlich ist das sogar das Schlimmste was ein Journalist überhaupt machen kann und verstößt gegen so ziemlich jede Berufsehre. Ich finde das schon irgendwie schlimm. Dann hättest du sicher auch kein Problem damit, wenn PCG in Zukunft ebenso dubiose Quellen heranzieht. Dann heisst es halt nicht mehr: "Papst empfiehlt seinen Anhängern zur Fastenzeit auf elektronische Unterhaltungsmedien zu verzichten", sondern: "Papst verbietet Killerspiele!1elf".

Im Fall des Papstes ändert dies allerdings einiges an der Aussage, im Falle von Counter Strike, wo die Intention war, Brutalität bei Counter Strike zu illustrieren, nicht.
Keine Ahnung, wahrscheinlich rege ich mich nicht darüber auf, weil mir schon lange bewusst ist, dass eben so gearbeitet wird.
Hast du bislang, und deine Empörung deutet irgendwie daraufhin, wirklich angenommen, für Medien wird nichts gestellt, übertrieben oder zusammengeschnitten?

Die Frage ist doch, was ändert die Verwendung des Videos mit Blood Patch im vergleich zu Szenen ohne Blood Patch an den Aussagen über Counter Strike?
Das eine wirkt brutaler und ist sicherlich eine Manipulation, bringt aber eben in verkürzter Form den Zuschauern das Spiel näher.
Im Grunde wäre die einzige Möglichkeit, ein Match über einen langen zeitraum zu zeigen, so dass auf der einen Seite nicht verharmlost wird, auf der anderen aber auch nicht übertrieben.

Nur kann man in den Medien nicht über jedes Thema eine 3 Stunden Dokumentation drehen.
 
AW:

Es gibt eben eine Wahrheit und eine Medienwahrheit. Bei Zweiterem wird einfach alles so hingebogen, wie man möchte.

Das Fernsehen hat auch einfach großes Interesse daran gegen Computerspiele zu hetzen, weil es zu einer Art Konkurrenz gekommen ist. Immer mehr Leute spielen Abends lieber nach der Arbeit am Computer ein Spiel, als sich den Unsinn im Fernsehen anzugucken. Sprich: Die Quoten im Fernsehen sinken und deswegen könnten sie ein großes Interesse daran haben, wenn Computerspiele endlich verboten werden. Aus der Sicht muss man das auch mal sehen ;-)
 
AW:

Boesor am 13.03.2009 00:35 schrieb:
Hast du bislang, und deine Empörung deutet irgendwie daraufhin, wirklich angenommen, für Medien wird nichts gestellt, übertrieben oder zusammengeschnitten?
Da braucht man sich nur mal einige Sondersendungen oder Beiträge quer durch die deutsche Fernsehwelt anzuschauen. Da wird WOW als süchtigmachende Teufelei für die Allgemeinheit hingestellt, es wird den jeweiligen Zielgruppen genau das geliefert, was sie hören bzw. sehen sollen.

Vieles davon hat nicht mal entfernt mit der Realität zu tun, es werden quer durch die Bank Computerspiele verteufelt, ohne auch mal nur entfernt die Hintergründe von Jugendlichen zu erläutern, welche sich nicht von beispielsweise WOW trennen können.

Man sieht nur zusammengeschnittene Dialoge zwischen Heranwachsenden und deren Erziehungsberechtigten, ein Streit über das Spiel kommt auf, der Jugendliche fängt an zu brüllen - dann ein Schnitt, das verzweifelte Gesicht der Mutter oder des Vaters, Tränen in den Augen: " Warum sucht der Junge sich keine Arbeit?" oder ähnliches Flehen kommen auf. Dann kommt noch der übliche Bash gegen WOW und fertig ist der Beitrag.
Keinerlei Analyse über das soziale Umfeld des Spielers. Warum er kein Bock auf Arbeit hat, ist vollkommen nebensächlich, solange man es sich so einfach wie möglich machen kann und dem Medium Computerspiel die Schuld geben kann.

Und sowas schimpft sich dann Journalismus oder Berichterstattung. :rolleyes:
 
AW:

Ich hab nur darauf gewartet bis die 31 Mio. CS-Spieler mit einer solchen Tat in eine Schublade gesteckt wo E-Sport nicht hingehört.

Und dies von einem "Nachrichten-Sender" das ist extrem schwach und zeugt von Inkompetenz. Ich frag mich ob N-TV einfach nur Mediengeil ist und dadurch ihre Pressefreiheit auf eine so Peinliche Art und Weise nutzt...
Einfach mal CS googlen und das blutigste CS Movie mit dem Amoklauf in verbindung setzten!

So will ich auch mein Geld verdienen...

Einfach nur armsehlig dieser Verein
 
AW:

nikiburstr8x am 13.03.2009 08:53 schrieb:
Boesor am 13.03.2009 00:35 schrieb:
Hast du bislang, und deine Empörung deutet irgendwie daraufhin, wirklich angenommen, für Medien wird nichts gestellt, übertrieben oder zusammengeschnitten?
Da braucht man sich nur mal einige Sondersendungen oder Beiträge quer durch die deutsche Fernsehwelt anzuschauen. Da wird WOW als süchtigmachende Teufelei für die Allgemeinheit hingestellt, es wird den jeweiligen Zielgruppen genau das geliefert, was sie hören bzw. sehen sollen.

naja, wir sollten aber auch nicht (mal wieder) zu sehr in die Rolle der armen Opfer verfallen.
Ich hab bislang eigentlich überwiegend gute Beiträge über Computerspiele gesehen (ich schau mir aber natürlich auch nicht jeden an).
Von einer gezielten hetze, am besten noch, um seine eigenen Einschaltquoten durch ein Computerspieleverbot zu retten, kann glaube ich nicht gesprochen werden.

Aber und das ist jetzt nichta uf dich bezogen, wenn man selbst absolut detaillierte Kenntnisse über eine materie hat fallen einem natürlich immer fehler in Fernsehberichten auf, klarer Fall.
Und wenn dann noch eine gewisse grundabwehrhaltung dazu kommt ("WOW macht süchtig? Niemals!") ist man schnell mal bei der hand mit harter Fernseh"kritik"
 
AW:

kurze Zwischenfrage;
gibt es geprüfte Zahlen wie viele Menschen Gewaltspiele spielen,
und wie viele davon Straffällig werden :confused:
(hab grad auf der Arbeit ne Diskussion am laufen :-D )
 
AW:

HanFred am 12.03.2009 19:17 schrieb:
Birdy84 am 12.03.2009 19:14 schrieb:
HanFred am 12.03.2009 19:09 schrieb:
Birdy84 am 12.03.2009 19:04 schrieb:
Was nützen die ganzen Verbote, wenn die Waffen illegal beschafft werden.
es ist, wie gesagt, erwiesen, dass mehr affekttaten geschehen, wenn die waffe bereits griffbereit herumliegt.
Hat er gezielt Leute erschossen?
hat er, warum fragst du? weil es keine richtige affekttat war? nun, wir haben hier bereits besprochen, dass auch amokläufer eher feige menschen sind, die sich vielleicht gar nicht getrauen, auf illegale weise an waffen zu gelangen.
wobei das sicher eine pauschalisierung ist. aber wenn's auch nur auf wenige zuträfe, könnten vielleicht ein paar dieser doch eher seltenen vorfälle verhindert werden.
Nun ist die Situation für uns als Außenstehende schwierig zu beurteilen. Ein Amoklauf richtet sich der Definition nach nicht auf bestimmt Personen. Der Täter hat bestimmte Leute erschossen. Er hatte eine Waffe, die für ihn leicht zugänglich war. Ich glaube aber kaum, hätte er diese Waffe nicht gehabt, dass nichts passiert wäre. Schwer zu sagen, ob es ohne die Waffe des Vaters gewesen wäre, Fakt ist aber er hatte es auf bestimmte Leute abgesehen. Wenn er diesen Tag nun richtig geplant hatte (keine spontane Entscheidung), dann hätte er sich im Zweifel bestimmt auch eine illegale Waffe besorgt.
 
AW:

Birdy84 am 13.03.2009 12:52 schrieb:
Fakt ist aber er hatte es auf bestimmte Leute abgesehen.

das ist mir ehrlich gesagt neu, gibt es da neue Erkenntnisse drüber?
ich dachte bislang, der habe vielleicht gezielt auf Frauen geschossen, das kann man aber kaum als "bestimmte Leute" bezeichnen
 
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Boesor am 13.03.2009 12:58 schrieb:
Birdy84 am 13.03.2009 12:52 schrieb:
Fakt ist aber er hatte es auf bestimmte Leute abgesehen.

das ist mir ehrlich gesagt neu, gibt es da neue Erkenntnisse drüber?
ich dachte bislang, der habe vielleicht gezielt auf Frauen geschossen, das kann man aber kaum als "bestimmte Leute" bezeichnen
Ich hatte nur beiläufig im Radio mitbekommen, dass er nicht wahllos um sich geschossen haben soll. HanFred hatte meine Frage bestätigt.
 
AW:

Boesor am 13.03.2009 12:13 schrieb:
naja, wir sollten aber auch nicht (mal wieder) zu sehr in die Rolle der armen Opfer verfallen.
Ich hab bislang eigentlich überwiegend gute Beiträge über Computerspiele gesehen (ich schau mir aber natürlich auch nicht jeden an).
Ich schaue mir auch nicht jeden Beitrag über Computerspiele an, jedoch ist der mir ins Auge gestochen. Weil die Aufmachung so reißerisch daher kam ,das es einem die Zehnägel aufrollt. :-S

Von einer gezielten hetze, am besten noch, um seine eigenen Einschaltquoten durch ein Computerspieleverbot zu retten, kann glaube ich nicht gesprochen werden.
Nein, da geb ich dir recht. Jedoch kommen Games imho sehr selten gut bei Fernsehbeiträgen weg, die werden einfach zu stiefmütterlich behandelt, so kommt es mir zumindest vor.

Aber und das ist jetzt nicht auf dich bezogen, wenn man selbst absolut detaillierte Kenntnisse über eine materie hat fallen einem natürlich immer fehler in Fernsehberichten auf, klarer Fall.
Das mag sein. Ich bemängelte aber keine Fehler, eher die reißerische Aufmachung des Beitrages und Berichterstattung in solcher Form ist keine Seltenheit.

Und wenn dann noch eine gewisse grundabwehrhaltung dazu kommt ("WOW macht süchtig? Niemals!") ist man schnell mal bei der hand mit harter Fernseh"kritik"
Würde ich nie behaupten, das WOW nicht süchtig machen könnte. Die Grundabwehrhaltung geht imho von den Berichterstattern aus. Der Grundtenor wenn es um Games geht ist meistens ablehnend diesem Unterhaltungsmedium gegenüber. :-|
 
AW:

Boesor am 13.03.2009 00:35 schrieb:
Die Frage ist doch, was ändert die Verwendung des Videos mit Blood Patch im vergleich zu Szenen ohne Blood Patch an den Aussagen über Counter Strike?
Das ändert einiges. Denn wie du bereits sagtest, mit Bloodpatch wirkt das ganze wesentlich brutaler. Für einen Aussenstehenden erscheint es auf den ersten Eindruck schon schlimm genug, wenn die Spielers ich in dem Spiel gegenseitig über den haufen schießen. Und mehr als einen ersten Eindruck bekommen sie ja nicht, ihnen fehlt ja der ganze Zusammenhang. Doch mit Blutpatch liegt der Fokus auf der ganezn Brutalität, mit dicken Blutfontänen und Spritzern. Ein aussenstehender sieht nur noch, dass Menschliche Gegner in äusserst blutiger Weise erschossen werden.
Das zu zeigen, ohne darauf hinzuweisen, dass es sich hierbei um eine modifizierte Version des Spieles handelt, die Inhalte enthält, welche in der normalen Verkaufsversion nicht enthalten sind, ist im höchsten Masse fahrlässig....
 
AW:

Vor allem wenn mal wieder ein Jugendlicher gefragt wird und er dann antwortet: "Er hatte immer diese Killerspiele gespielt." Das wirkt auf mich doch immer arg gestellt. So als hätte man jemanden einen Hunderter in die Tasche gesteckt, dass er das einfach mal raushauen soll. Denn ich kenne niemanden, vor allem Spieler, der diesen Begriff für sein Hobby verwenden würde. Im Gegenteil, die meisten finden diese Bezeichnung als große Diskriminierung für ihr Hobby.

Erinnert mich auch an die Sache nachdem Amoklauf davor. Da hatte die Blöd über Counterstrike berichtet, aber dabei Bilder von Soldier of Fortune verwendet, damit es brutaler aussah. Sowas nenn' ich bewußte Manipulierung.

Oder ein Bericht damals im Fernsehen über Call of Duty. Da hatten sie ein paar Spieler aus der Community beim Spielen interviewt und gefilmt und nachher das Ganze so zusammengeschnitten, dass etwas ganz anderes herauskam.
Zum Beispiel wurde eine Szene gezeigt, wie er auf einen schießt der am Boden liegt und sie haben dann einfach ein lachen und freuen eines Spielers dazugeschnitten, was gar nicht zu der Szene gehörte und auch die Aussagen würden übelst zusammengeschnitten.
Ihr alle wißt ja, wenn man jemanden interviewt und Sätze weglässt oder anders zusammenschneidet, kommt aufeinmal ein ganz anderer Sinn heraus, als das, was diese Person sagen wollte. Da kann man im Fernsehen leider viel manipulieren.
 
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