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News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Also zunächst muss ich sagen dass ein Jugendschutz für Spiele mit gewalttätigem Inhalt auf jeden Fall gegeben sein muss. Fakt ist jedoch das das bisherige System zwar nicht gänzlich versagt hat, jedoch die Grenzen der staatlichen Einflussnahme aufgezeigt hat. Das heißt in nächster Konsequenz ist tatsächlich die Familie gefragt. Weiter haben alle hier vollkommen recht wenn festgestellt wird das gewaltbereitschaft von Jugendlichen unmittelbar mit deren sozialem Umfeld zusammen hängt (natürlich gibt es vereinzelte Ausnahmen). Demnach ist die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und investition in Bildung und soziale Einrichtungen der vornehmlichste Weg um einer Gewaltbereitschaft entgegen zu wirken.

Bei einer erfolgreichen Umsetzung würde sich auch der Streit mit dem Vergleich zwischen Killerspielen und real life Soldaten klären. Ein zwang die Waffe fürs Vaterland in die Hand zu nehmen besteht ja zum Glück nicht mehr, somit würde sich wohl jeder Aufgeklärte sozial empfindsame Mensch gegen den Dienst an der Waffe entscheiden, auch wenn das Argument gutes Geld zu verdienen und niedere Bedürfnisse zu befriedigen noch so verlockend ist.

Also kurz um, der Typ ist Innenminister und nicht Minister für Arbeit also muss er sowas von sich geben weil er sonst nix zu tun hätte. Wenn alles was Politiker sagen auch umgesetzt werden würde, gäbe es die meißten Probleme wohl nicht, von daher immer mit der Ruhe und Tee trinken. Die Pläne wie man dann trotz Verbot an seine Spiele kommt liegen ja bei jedem Gamer eh schon im Schreibtischfach. ;)
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

PS: Wenn ich daran denke dass ich mich sehr gerne damit beschäftige vituelle Menschen in Kriegszenarien zu töten, komme ich schon manchmal ins Grübeln ob ich da eigentlich das richtige mache. Jedenfalls wüsste ich nicht wie ich es meinen Kindern oder Eltern erklären sollte weshalb ich so etwas mache. Ich denke das es hierführ auch keine wirklich sinnvolle un gute Erklärung gibt. Nur gut das ich derartige Bedürfnisse am PC und nicht im wirklichen Leben befriedige. --nur ein gedanke--
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Also meine Mutter hat sich stets darum bemüht das ich als ich noch jünger war keine ab-16 ab-18 Spiele zocke.
Meine Mutter hat aber auch einen besseren Bezug zu Spielen, da sie selbst früher Tomb Raider & Co. gezockt hat.

Nun gut einiges hab ich dann doch gespielt, wodurch ich seit längerer Zeit regelmäßig Counterstrike, Battlefield und co. zocke und trotzdem lauf ich jetzt nicht in der Schule herum und schlage schwächere.

Ich war an einer sehr schlimmen Grundschule hier in Hamburg.
Schlägereien gabs des öfteren und sehr viel mehr als die Hälfte aller Schüler wanderten nach dem Abschluß der Grundschule gleich auf die Hauptschule 2 Straßen weiter.
Dort ist es dann alles noch härter.
Das Computerspiele oder auch Videospiele etwas mit der Gewalt zu tun haben kann ich weder bestreiten noch bestätigen.
Ich weiß von einer Person das sie oft und gerne AB-18 Games gezockt hat.
Aber auf der anderen Seite hat diese Person auch verbotene Musik gehört und ähnliches.

Ich wurde durch PC-Spiele nicht Aggressiver.
(Höchstens durch den fehlenden Schlaf^^)
Die Zeit verging und ich fing schließlich an Shooter zu zocken.
Trotzdem bin ich immernoch ein normaler Mensch.
Ich habe einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit.
Ich versuche mich in der Schule sinnvoll mit einzubringen
und helfe so oft wie möglich anderen.
Wenn mir jemand sagt, dass das an Computerspielen liegt.
Ist das dann was Positives oder Negatives?
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Wenn ich so einen Bullsh** höre, könnte ich :-$

Jetzt sind die Killerspiele wieder schuld. Was sind Killerspiele?

Ich spiele seit gut 10 Jahren solche "Killerspiele" immer wieder. Das erste war Wolfens***3D. Damals schon in Deutschland verboten. Aber wie viele haben es gehabt :rolleyes: ?
Deswegen bin ich kein Killer, der mit Pumpguns und so durch die Gegend rennt. Bei mir haben meine Eltern auf eine gute Erziehung geachtet. Auch habe ich schon seit Jahren Filme ab 18 gesehen. Starship Troopers hab ich mir schon 15 mal angesehen und renne nicht mordend durch die Gegend, weil ich in jedem einen Bug sehe.

Gerade der Reiz des Verbotenen bestärkt den Absatz solcher Spiele noch mehr.

(Beispiel Kiffen in Holland: Dort kiffen wesentlich weniger Leute als bei uns. Warum? Weil der große Reiz des Verbotenen, der uns doch immer wieder antreibt weg ist. Ich möchte nicht sagen das Kiffen gut ist, wollte nur mal ein Beispiel bringen.)

Anstatt irgendwelche Spiele verantwortlich zu machen sollte sich der Staat selbst verantwortlich machen.
Auch die Eltern (10jährige bekommen CoD2 aus der Videothek - dank der Eltern) sind mehr zur Verantwortung zu ziehen. Genauso die Läden die die Spiele verkaufen. Ohne Probleme würde mein 10 jähriger Neffe CoD2 kaufen können.

Aber vor allem sollten die Versager der Nation (auch Politiker genannt) sich mal um die wirklch wichtigen Themen wie Arbeitslosigkeit, Jugendarmut kümmern. Dann würden sich viele andere Probleme von alleine auflösen. Ein 18jähriger der arbeitet hat dann nicht die Zeit 8 Stunden am Tag "Killerspiele" zu spielen.

Aber um die wirklichen Probleme zu lösen, müsste man ganz einfach mal nur ein wenig denken (Stichwort Bill Clinton hat es vorgemacht), was aber für unsere Politiker eine sehr schwerer nicht lösbare Aufgabe darstellt. Stattdessen plappert irgendein Pseudo-Experte irgendeinen Müll und unsere Pseudo schlauen Politiker plappern nach.

Mit solchen Idio*** geht es mit Deutschland nie mehr bergauf! Am besten auswandern.
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Wo bitte steht, und wo bitte wurde der offizielle Zusammenhang von Gewalt und Spielen nachgewiesen?
Die Menschen im Mittelalter haben sicher dauernt Counterstrike gespielt. Ebenso wie die Leute um 1939 bis 1945.
Bei vielen Gewalttätern werden brutale Spiele gefunden und man sagt, sie würden von diesen Spielen gewalttätig.
Ist es nicht viel mehr so, dass bei einem gewalttätigen Menschen die Bereitschaft gewalttätige Spiele zu Spielen größer ist, als z.B. Blockflöte zu spielen und man aus diesem grund immer wieder auf solche Spiele stößt?

Naja wie auch immer, in Holland bekommst Du fast alle Spiele, Ich habe auch gehört, dass die Holländer jetzt die Weltherschafft übernehmen wollen, und 5 - 6 Massaker an Schulen täglich geplant sind.
Seltsam, dass gerade dort kaum etwas passiert.

Wo also bitte ist der kausale Zusammenhang von Spielen und gewalt. :ugly:
Kann es nicht sogar sein dass Spiele Gewalt abbauen ???
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

So, jetzt mal meine bescheidenen Gedanken.

Was wollen unsere gewählten Volksvertreter denn genau verbieten? Was sind Killerspiele?
Ich wäre ja für das Verbot von Eltern, die ihre Kinder nicht beaufsichtigen. Obwohl... das kann ich auch nicht fordern, denn viele Eltern sind berufstätig und müssen dafür sorgen, dass ihre Kinder was zu fressen haben! In vielen Familien KÖNNEN die Eltern ihre Kinder gar nicht immer beaufsichtigen.
Dennoch wäre eine Definition hilfreich, damit man eine sachliche Diskussion führen kann. (Da kommt mir doch die Frage ob das die Damen und Herren von der CDU/CSU überhaupt WOLLEN?)

Die Frage ist doch wie man die Jugend vor Spielen schützen kann die für sie nicht geeignet sind. Ob sie geeignet sind oder nicht, entscheidet die USK. Und das System funktioniert! Nur an der Kontrolle hapert es. DA MUSS WAS GESCHEHEN!!!
Ich kann Spiele generell verbieten, dann wird es schwerer für Kinder an die Spiele zu kommen, aber auch für erwachsene.

Wenn unsere Volksvertreter Kinder vor Alkohol schützen wollen verbieten sie dann Verkauf, Konsum, Herstellung auch für Erwachsene? Wäre mir auf jeden Fall neu.

Was kommt wenn das "Killerspielverbot" nichts bringt und wir immer noch
zunehmende Gewaltbereitschaft gerade von Kindern und Jugendlichen
beobachten müssen? Wird dann Böse "Killermusik" verboten?
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Vieleicht sollten die Politiker den Verkäuf von PC Spielen an minderjährige Strafbar machen, das heißt wenn klein Timmy mit 12 Jahren ein Spiel ab 18 bekommt. Man den XXX Laden Geldstrafen aufbrummt! Dann wird es sehr schwer für kleine Kinder an solche Spiele im Verkauf ranzukommen.

Aber was mir aufgefallen ist, im MediaMarkt, Karstadt und Saturn hatten sie bei mir immer den Ausweis verlangt (ich schau nicht unbedingt wie 20 aus).
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

TheStoepsel2001 am 07.03.2006 11:18 schrieb:
HanFred am 07.03.2006 11:05 schrieb:
wie wäre es, wenn man mit denseben argumenten gegen die armee vorgehen würde?
ich finde, dass die darauf eher zutreffen als auf computerspiele.

Ich mein das jetzt nich böse, aber... wie wäre es wenn man mal gegen derart übertrieben verblendete pazifisten und nixwisser vorgeht? das is nämlich genau das problem an der GANZEN diskussion hier: wenn leute, die keinen plan von dem haben, worüber sie reden und entscheiden sollen, kommt so ein bull**** wie das verbot von killerspielen raus.

Informier dich mal über unsre Bundeswehr, und DANN komm wieder und erzähl mal, was du gelernt hast, junge!

In diesem sinne,
wenn man keine ahnung hat, einfach mal klappe halten!!!!

Stoeps

Es ist aber eine Tatsache das man Z.B. im vielgescholtenen Counterstrike nicht mit einer Realistischen Pistolen/Sturmgewehrnachbildung spielt wohingegen man bei der Bundeswehr sehr wohl sogar mit echten Kanonen in der Gegend herumschießt. Also würde die BW das Töten wohl besser trainieren.

Aber jetzt zurück zum Thema:
Soweit ich mich errinnern kann waren in meiner Heimatstadt gewalttätigkeiten primär in der Hauptschule zu finden und zwar verursacht von Leuten, deren Eltern sich keinen Computer hätten kaufen könnten wenn sie 10 Jahre sparen würden.

Auch in den diversen berühmt/berüchtigten Deutschen Stadtvierteln sind PC's (und Spieletaugliche ganz besonders) eher nicht zu finden.

Daraus läßt sich folgern, das Armut viel mehr zum Gewaltpotential beiträgt als der Böse PC.

Aber Interessiert das die Politiker?

Allerdings sollte man der CDU/CSU das besser nicht mitteilen. Sonst rufen sie bald nach Einrichtung von Asozialen-Ghettos damit die Gewalttätigen unter sich bleiben. Und sterilisieren könnte man sie auch damit sie sich nicht vermehren. Und... ... ....
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Gibt es überhaupt eine Interessenvertretung für Gamer. Jeder Karnickelverein hat eine Lobby. Wir brauchen dringend einen eigenen Verband, der sich um solche Hirngespinste kümmert. [/quote]


Wir brauchen echt mal ne Lobby niemand vertritt in diesem Land unsere Interessen
Es sollten sich halt mal alle deutschen Entwickler/publisher und Redakteure von Spielemagazinen zusammensetzen und über eine finanzierung nachdenken

Ist das allerdings nicht gegen das Grundgesetz solche Spiele zu verbieten?
Wegen Meinugs-Entfalltungsfreiheit etc. ?
Ich bezweifel stark das die politiker dafür das Grundgesetz ändern würden
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Alle Jahre wieder kommt diese Killerspieldiskussion wieder in den Medien,die Argumente sind jedes mal dieselben,und jedes Mal kommen sie von Leuten,die keine Ahnung haben.....
Ich glaub die Politiker wissen ganz genau was sie da fürn Stuss von sich geben (naja,die mesietn,also beim Beckstein bin ich mir da nicht so sicher :rolleyes: ),aber son Gewäsch is doch immer wieder gut um das tumbe Volk (ich sag nur 40 Mio Bildzeitungsleser - armes Deutschland ;-( ) von den eigentlichen Ursachen abzulenken und davon,dass die Politiker auch kein Plan haben wie man die beseitigt,sonst würden sie was tun gegen z.B. Jugendarbeitslosigkeit,zerrüttete Familien (hmm was lässt ein Kind wohl eher aggressiv werden,wenn der Vater es jeden Tag schlägt oder wenn es CS zoggt?).
Vielleicht isses aber auch nur ein Generationenproblem:Früher wars die böse böse und überaus unchristliche Rockmusik,heut sinds die PC Games...Ein 5jähriger sollte kein Doom zoggn,aber dafür sollten die Eltern selber sorgen.
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

wie sieht´s mit Wrestling aus, oder mit den offenkundigen regelmässigen Gewaltausbrüchen bei Fußballspielen und div. anderen populären Mannschaftssportarten? Die fachliche Inkompetenz der Politiker ist schon erschreckend!

WAS MICH AGGRESSIV MACHT: Gewisse Informationen über einen Minister Seehofer, der NACHWEISLICH eine Menge Wahlspenden erhalten hat von der Raucherlobby, um das Verbot von Raucherwerbung zu kippen, wie es mittlerweile in jedem zivilisierten Land an der Tagesordnung ist.
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

CabinetRED am 07.03.2006 12:22 schrieb:
PS: Wenn ich daran denke dass ich mich sehr gerne damit beschäftige vituelle Menschen in Kriegszenarien zu töten, komme ich schon manchmal ins Grübeln ob ich da eigentlich das richtige mache. Jedenfalls wüsste ich nicht wie ich es meinen Kindern oder Eltern erklären sollte weshalb ich so etwas mache. Ich denke das es hierführ auch keine wirklich sinnvolle un gute Erklärung gibt. Nur gut das ich derartige Bedürfnisse am PC und nicht im wirklichen Leben befriedige. --nur ein gedanke--

Es gibt da einen Denkfehler bei vielen Moral-Vertreter bzw Moral-Predigern: Was verboten sein sollte, sollte auch nicht existent sein, nicht mal als Anlage. Wer in 4. Klasse Bio-Unterricht aufgepasst hat, weiß, daß es eine Evolution gegeben hat, d.i. daß wir ein Erbe mit uns rumschleppen, das wir sogar nutzbringend in einer aufgeklärten Gesellschaft anwenden können. Kein sportlicher Wettkampf wäre denkbar ohne dieses Erbe, nicht auf der Akteurseite noch auf der Zuschauerseite (Begeisterung). Triebelemente sind bis in die Kunst und die Wissenschaften nachweisbar (Freud, Adorno, gesunder Menschenverstand). Und, ähhem, in der Politik sind besonders die "Killerinstinkte", der "Sadismus" und ähnliche psychischen angeborenen Dispositionen nötig, um "nach oben zu kommen". Kompetenz erst in zweiter Linie. Das Schlimme ist nur, daß man für jede dumme These auch eine dumme wissenschaftliche Studie mit falsch interpretierten Erhebungen bekommt. Ich weiß leider wovon ich rede.
 
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ich bewundere euren Einsatz, ehrlich. Man liest doch schon seit Jahren (ca. 1998?) immer wieder dasselbe Geblubber von Leuten, die offensichtlich keine Ahnung, aber dafür umso mehr Macht haben. Und jedes Mal (1 Mal pro Monat ca.) bricht das Forum hier fast zusammen, weil die User ihr Hobby in Gefahr sehen und seitenweise Essays abliefern, hinter denen wirklich viel Einsatz und Logik steckt.... und die ungehört und -gelesen in den Untiefen auf pcgames.de verschwinden. Aber ich bin's mittlerweile leid und warte ab ;)

Im Übrigen: solange es nicht auf ein Produktionsverbot hinausläuft, ist es mir sch***egal, da ich volljährig bin und meine Moralvorstellungen mittlerweile auf gottgleichem unfehlbaren Niveau sind und nicht mehr versaut werden können, wie bei den naiven und leicht beeinflussbaren Kindern ;)

Schön, wenn man das an Altersgrenzen festlegen kann. :ugly:
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

So, hier mal mein Senf zu diesem Thema.

Das ganze ist nur ein politischer Schachzug damit die Regierung einen Erfolg vorzuweisen hat und sagen kann "Wir tun doch was für die Jugend".
Dass das reale Leben einigen Games in brutalität kaum nachsteht ist dabei natürlich erstmal völlig uninteresant. Auch dass in den meisten Spielen das Töten von "Menschen" nicht unbedingt nötig ist spielt kaum eine Rolle. Counter Strike zum Beispiel, jeder der schonmal Counter Strike gespielt hat weis dass es möglich ist die Runde ohne auch nur einen Toten zu gewinnen. Außerdem glaube ich ebenfalls das Armut und Perspektivenlosigkeit viel mehr zur Gewaltbereitschaft beitragen als es auch das brutalste Spiel schafft.

Ich bin der Meinung dass der Deutsche Jugendschutz schon Streng genug ist, schließlich werden manche Spiele schon derart zusammengestrichen dass man die Story kaum noch versteht(siehe Quake 4).
Das Killerspielverbot ist und bleibt einfach totaler Blödsinn, außerdem hat keine Studie bisher beweisen können dass ein PC Spiel gewaltätig macht. Allerdings ist durch Studien belegt dass Egoshooter die Reflexe trainieren, Strategiespiele das Auffassungsvermögen und die Fähigkeit mehrere Dinge gleichzeitig zu tun verbessern und Rollenspiele dem Gedächtniss und den sozialen Fähigkeiten weiterhelfen.

Somit soltle doch wohl eher ein gezieltes und kontolliertes Spielen im öffentlichen Interesse stehen. Dass man einem 8 jährigen kein Doom III, Quake IV oder FarCry in die Hand geben sollte dürfte uns jedoch wohl allen klar sein.

Aber nehmt es den Politikern nicht übel dass sie sowas für richtig halten für die Jugend, schließlich entscheiden da studierte Anwälte über unser Schicksal. Die haben nunmal keine Ahnung von den Fachgebieten für die sie zuständig sind, sondern davon wie sie das Gesetz zu ihrem Vorteil beugen, allerdings sind sie darin nahezu perfekt das muss man ihnen wirklich lassen.
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Ach nicht schon wieder dieses Thema.

Die soll´n sich mal lieber was gegen die Jugendarbeitslosigkeit
und Arbeitslosigkeit allgemein einfallen lassen, anstand
wieder mit so ner Hetzkampagne von den eigentlichen
Problemen abzulenken.

Denn ich glaube, das es ganz andere Gründe sind, warum
Kinder und Jugendliche immer mehr gewaltbereiter sind.

Im Groben:
- Eltern sind arbeitslos
- Jugendlicher bekommt nach der Schule keinen Ausbildungsplatz
Insgesamt also großer Mangel an Geld u. Beschäftigung.

Dieses in hohem Aufkommen in Städten, vor allem großen Städten
führt immer mehr zu diesen Problemen.
Es ist sozusagen das Ergebnis, was dabei raus kommt, wenn
die Wirtschaft nach unten geht. Und daran ist durchaus
eine falsche Politik schuld.

Und da wird immer wieder versucht der Spielebranche die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Das ganze Thema wieder hochkommen zu lassen dient doch nur
als Ablenkung. Um sich vor den eigentlichen Problemen zu drücken.
Ist ja einfacher auf etwas rumzuhacken, was einem persönlich
nicht gefällt. Und als Politiker kommt dann ja noch die Macht hinzu.

Ich finde unseren Jugendschutz, so wie er momentan ist,
absolut ausreichend.
Letztendlich haben Eltern auch etwas Verantwortung gegenüber
ihren Kindern. Und die sollte den Eltern nicht völlig aus
der Hand genommen werden.

Wenn die sich mit dem Verbot durchsetzen (was wir nicht zulassen
dürfen), wird es noch mehr Arbeitslose geben.
Weil z.B. keiner mehr teure Hardware für diese "Killer"-Spiele braucht,
weil es sie nicht mehr gibt. Und der Umsatz an den Spielen selbst ist
dann ja auch gleich Null weil sie verboten sind.
Da wird dann fast eine ganze Branche mit allem was daran hängt ausgerottet.

Eine Strafe für Spielehersteller, die solche Spiele herstellen,
ist ja wohl ein Unding.

Die Politiker, die sich für den Verbot aussprechen,
haben doch echt den Arsch offen, und nichts besseres zu tun.
So was macht mich Aggressiv! :pissed:

Das ist Zensur! Und das sollten wir uns nicht gefallen lassen!

Denn ich will auch später im Rentenalter noch Battlefield zocken können.
Wahrscheinlich Teil 25 oder so :-)

Ich habe Fertig.
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Keine Ahnung was so eine Killerspielverbot bringen würde. eher nichts bis gar nichts :-|

Mein erstes Ab18 Spiel habe ich mit 12 gespielt.
Bei mir hat das nichts ausgelöst, es war für mich damals "nur ein Spiel" und es ist heute dasselbe.

Meiner Mutter hat das beim Vorbeigehen nicht gefallen ("immer mit Gewehren rumlaufen...tzzz....tzzz...."), aber so richtig interessiert hätte es sie nicht wirklich, ob ich das überhaupt spielen soll.
Nunja, vielleicht hat sie damals schon erkannt, das ich kein (in real) gewaltbereiter Mensch bin und hat deshalb nicht wild protestiert.
Aber wen dem nicht so gewesen wäre, hätte sie mich glaube ich auch nicht viel anders bevormundet bzw. bevormunden können ,da das Problem ja nicht nur bei den Eltern liegt, sondern auch zu einem großen Teil beim Verkauf, der völlig unzureichend kontrolliert wird. Das sieht man doch auch bei Alkohol und Zigaretten. Da ist es ja auch problemlos möglich mit 12 an alles zu kommen. Das Durchschittsalter für regelmäßigen Konsum dieser Drogen sinkt ja meines Wissens sogar immer noch weiter nach unten.

Und selbst wenn man den Verkauf wirklich nach den eig. schon vorhandenen Regeln durchführt, bleibt ja immer noch das inet um an Spiel X zu kommen.

CabinetRED am 07.03.2006 12:22 schrieb:
Wenn ich daran denke dass ich mich sehr gerne damit beschäftige virtuelle Menschen in Kriegszenarien zu töten, komme ich schon manchmal ins Grübeln ob ich da eigentlich das richtige mache.
Das ist die Einstellung, die imo wichitg ist, man muss selbst in virtuellen Welten sein Gewissen mit der Frage beschäftigen, ob die Handlungen vertretbar sind. Und wenn man eben das falsche in den Spielen macht, dann mit dem Bewußtsein, das es eben nur ein Spiel ist.

Bei Mafia, Medal Of Honor und Men of Valor oder ähnlichem musste ich auch grübeln, was ich da eig. mache. Ich meine bei Doom3, Far Cry ist ja eindeutig zu erkennen das sie fiktionale Welten darstellen wollen. Da gibt es imo nicht so arge Probleme auch Menschen zu töten. Bei wirklich realistätsnahen Spielen ist es da schwieriger. Man tötet im Computer als Mensch andere Menschen. Da ist eine gewisse geistige Reife Vorraussetzung, das man auch Spielinhalte/-handlungen kritisch hinterfragt.

Men of Valor hat ja stellenweise versucht wirklich kritisch mit dem Thema Krieg (nebenbei auch Rassendiskriminierung) umzugehen und tlw. völlig versagt:
Gut fand ich die Fakten, die im Ladeschirm zum Lesen waren.
Seltsam war die Mission in der ganz stolz die amerikanische Flagge gehiest wird mit "wir sind die besten" Hintergrundmusik.-> Völlig unnötiger amerikanischer Patriotismus
Wirklich schlimm waren die "Tötungserfolgsstatistiken" nach jeder Mission. Da wäre sowas wie: "You luckily survived" angebrachter und nicht "Lob" wegen Kopftreffern.
Vom inhaltlichen her fand ich den derben Schwierigketisgrad auch gut.(Spielerisch war der natürlich nervtötend) Ein falscher, zu forscher Schritt nach vorne und man ist tot. Das ist Krieg, man überlebt nur mit Glück.
Dahingehend war der Schluss ja auch gelungen, als man kurz vor Ende der Dienstzeit noch in einem großen Gegenangriff der Nordvietnamesen um sein Leben und das des kleinen Bruders läuft.
Man hatte im Spiel nie das Gefühl das man in Rambomanier alle fertig macht, sondern eher das man nur ans Levelende kommen will.

Ohne dem doch recht speziellen Ende von Mafia, würde ich dieses Spiel auch bedenklich finden. Der Einstieg ist ja nachvollziehbar, aber warum sucht sich der Held nciht eine vernünftige Arbeit und gut ist? Da fehlen imo viele Storyelemente, die wichtig wären.

Bei Medal of Honor ist eig. das indizierungswürdigste. Man spielt einen Soldaten der ohne Nachdenken Befehle entgegennimmt und am Schlachtfeld tötet. Da fehlt einfach was..... So ähnlich sehe ich auch den Film Soldat Ryan, da werden mir die Amis doch zu sehr als die Guten dargestellt. Eher gelungen ist da Black Hawk Down von Ridley Scott. Die Amis sind zwar besser ausgerüstet, besser trainiert, aber am Ende sind sie die großen Verlierer. Das wäre imo wichtig in Kriegsspielen, das man selbst nach erfolgreicher Beendigung nicht das Gefühl hat irgendwie gewonnen zu haben.
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Ich finde ein Killerspiel verbot total sinnlos. Ich(15Jahre alt) spiele "Killerspiele" und bin total gewaltfrei, besuche regelmässig die Schuleund sehe keine andeutungen das ich wahnsinnig werde. Ich werde auch von Erwachsenen mit solchen Spielen versorgt (alleine kann ich mir die Spiele ja nicht kaufen da muss dann meine Mutter ran und von einem Lehrer hatte ich mir mal F.E.A.R. geliehen :haeh: .
 
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*klatsch,klatsch*

bravo! endlich einer der es richtig sagt, bist in ordnung, diese permanente ablenkung kotzt mich auch an. :-$ und da fragen die sich woher gewaltbereitschaft kommt....

hauptsächlich ja wohl durch das streichen der bürgerrechte, will heißen, der freinen wahl ob man so etwas spielen möchte!
 
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Weihnachtswichtel am 07.03.2006 13:55 schrieb:
von einem Lehrer hatte ich mir mal F.E.A.R. geliehen :haeh: .
Ich sehe schon die Schlagzeilen:

"Lehrer dealt mit Killerspielen!", "Killer-Ausbildungscamp Schule!",... ;)
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

*gähn* das langweilt mich allmählich. wenn die unbedingt meinen ballerspiele verbieten zu müssen... bitte... kauf ich halt im ausland. mir auch egal. 5 millionen arbeitslose haben wir in deutschland warum kümmern die sich nicht darum? das finde ich wesentlich wichtiger. gibts eigentlich irgend ne partei die gegen dieses verbot ist? ich weiß allmählich nicht mehr wen ich wählen soll. die fabrizieren alle nur scheiße. eins steht fest spd oder cdu wähle ich NIE wieder. da geb ich meiner stimme doch eher den grünen.
 
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