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News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Aha.
Und wo sind die Pläne, was mit den Arbeitslosen geschehen soll?
Womit wird die Staatsverschuldung eingeschränkt?
Was gedenken sie gegen ein weiteres Vorgehen der EU gegen die BRD wegen Unterschreitung der Stabilitätskriterien zu tun?
UND UND UND UND
Ernsthaft:
Die sollten sich zuerst mal um WICHTIGERE Sachen kümmern als darum, wie man Spiele(!) noch mehr einschränken kann!
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Wenn sich mal mit der selben Energie um die Arbeitlosigkeit gekümmert werden würde......
:finger2:
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Wann wird den Politikern mal klar das eine Zunahme der Gewaltbereitschaft (so sie den feststellbar ist) mitnichten durch ein einfaches Verbot von "Killerspielen" zu verhindern ist? Vielmehr sind perspektivlosigkeit und soziale (auch staatlich verursachte) Unzulänglichkeiten ein Teil des Problems.

Außerdem kann man ja gerne mal schauen wie viele der Gewalttäter zu Hause ein PC rumstehen haben. Da wird dann sicherlich auffallen das viele aus sozialschwachen Verhältnissen kommende Täter kein System besitzen.

Wie will man denn da das Gewaltpotenzial erklären?

Ein weitere Frage die sich mir stellt, wie will man dieses Verbot konsequent durchsetzen? Ich glaube kaum das sich eine amerikanischer, italienischer usw. Entwickler/Publisher an den Moralvorstellungen Deutschlands orientiert. Selbst wenn das Ganze EU-weit eingesetzt werden sollte bleibt die USA als einer der größten Computerspielproduzenten übrig. Da gibt´s zwar kein Sex aber Gewalt in rauen Mengen...also wer will dieses Verbot denn tatsächlich durchsetzen... nicht nur theoretisch sondern praktisch. Niemand denke ich wird das hinkriegen.

Im Endeffekt halte ich das wieder nur für populistisches Gequatsche, welches von den tatsächlichen Problemen ablenkt. z.B. die Unfähigkeit unserer Gesellschaft noch mit Kindern umgehen zu können
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

bear007 am 07.03.2006 09:45 schrieb:
Wenn sich mal mit der selben Energie um die Arbeitlosigkeit gekümmert werden würde......
:finger2:
Kurz dazu: So Politiker müssen sich um alles kümmern, da kann man sich nciht nur auf eine Sache konzentrieren und die anderen alle vollkommen außer Acht lassen. Wo würde dass denn hinführen, wenn sich die Politiker immer nur um das Thema kümmern, welches aktuell am schärfsten zu behandeln wäre ...
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Ja genau, liebe Politiker. Verbietet alle Killerspiele und ihr bekommt eine bessere Welt. So ein Quatsch. Bevormundung und Zensur führen nicht zum Ziel.

"Heute grosses Killerspiele verbrennen auf dem Marktplatz. Ich übergebe dem Feuer die Werke von Valve, ID Software ..."

Oder besser noch - verbietet "Killerfilme" und "Killerbücher", ganz zu schweigen von "Killermusik".

Macht nur so weiter. :finger2:

Gott sei Dank wohne ich an der schweizer Grenze. Dort hat man das Problem offensichtlich besser im Griff...

rgds

Danceswithkeys
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

@werlux

sehe ich genau so
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Mir soll es mittlerweile egal sein was sich unsere Politische Elite so ausdenkt .... ! Ab 18 Spiele kaufe ich nur noch im EU Ausland , die Lieferung
geht schnell und Problemlos, mein Geld wird dort mit Kusshand genommen.

Jugendschutz muss auf jeden Fall sein , aber hier wird es zur
" Never Ending Story "
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

memphis76 am 07.03.2006 09:54 schrieb:
bear007 am 07.03.2006 09:45 schrieb:
Wenn sich mal mit der selben Energie um die Arbeitlosigkeit gekümmert werden würde......
:finger2:
Kurz dazu: So Politiker müssen sich um alles kümmern, da kann man sich nciht nur auf eine Sache konzentrieren und die anderen alle vollkommen außer Acht lassen. Wo würde dass denn hinführen, wenn sich die Politiker immer nur um das Thema kümmern, welches aktuell am schärfsten zu behandeln wäre ...

Und wer ein "Killerspiel" haben will, bekommt es auch! Sei es von freunden, dem Esel oder ganz Simpel bestellen. Kann ja interesant werden wie die das anstellen wollen.
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Keil am 07.03.2006 10:00 schrieb:
memphis76 am 07.03.2006 09:54 schrieb:
bear007 am 07.03.2006 09:45 schrieb:
Wenn sich mal mit der selben Energie um die Arbeitlosigkeit gekümmert werden würde......
:finger2:
Kurz dazu: So Politiker müssen sich um alles kümmern, da kann man sich nciht nur auf eine Sache konzentrieren und die anderen alle vollkommen außer Acht lassen. Wo würde dass denn hinführen, wenn sich die Politiker immer nur um das Thema kümmern, welches aktuell am schärfsten zu behandeln wäre ...

Und wer ein "Killerspiel" haben will, bekommt es auch! Sei es von freunden, dem Esel oder ganz Simpel bestellen. Kann ja interesant werden wie die das anstellen wollen.

Gibt es überhaupt eine Interessenvertretung für Gamer. Jeder Karnickelverein hat eine Lobby. Wir brauchen dringend einen eigenen Verband, der sich um solche Hirngespinste kümmert.
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Das hier eine Diskussion stattfindet ist ja schön und gut. Allerdings finde ich das hier mehr passieren muß als reines Foren Posting. Falls (und das ist noch lange nicht sicher) es wirklich zu einer weiteren Einschränkung der persönlichen Freiheit der Computerspieler kommen sollte ist der einzige Weg das auf zu halten den Politikern (und dem Teil der Gesellschaft der ihre Einschätzungen teilt)zu zeigen das der großteil der Spieler mitnichten der prügelnde Schüler ist, sonder das was man gemeinhin die Mitte der Gesellschaft nennt. Wir sind mehrere Millionen und dürfen es nicht zulassen das über unsere Köpfe hinweg entschiedenm wird was gut für uns ist und was nicht! In Deutschland wird schon genug Zensiert (und das obwoghl eine Zensur laut Grundgesetz nicht stattfindet) und ich finde es reicht! Falls ein solches Verbot kommen sollte ist es an der Zeit sich zu wehren!
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

mir fehlt immer noch eine defintion des begriffes killerspiel.....

was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass die verantwortlichen überhaupt keine ahunng haben, wovon sie überhaupt sprechen.

ps:
im (aktuellen ?) focus ist übrigens ein interview mit herrn beckstein zum thema.
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

es ist immer das selbe. wenn man mal nicht mehr weiter weis und sein eigenes verschulden nicht zugeben möchte, dann muss einfach ein sündenbock her.
in diesem fall die spieleindustrie. da unsere politiker anscheinend unfähig sind ein land zu führen und dadurch immense soziale probleme entstehen, die wiederrum zu gewalt führen, ja dann ist ja nix einfacher als zu sagen "diese bösen killerspiele sind schuld dass unsere kinder gewalttätig werden. nicht wir lieben diplomaten und politiker, die wir seit jahren nur dafür sorgen dass in diesem land soziale ungerechtigkeit an der tagesordnung stehen."
ist ja nicht nur in deutschland so. auch in meinem heimatland österreich arbeiten politiker immer mit den selben mitteln.
es gibt da ein gutes sprichwort. "sobald es einmal einen ehrlichen politiker auf dieser erde gibt, wird die welt auch gleichzeitig untergehen". weil das wär so abstrakt wie wenn der antichrist gebohren würde.
ich kann allen spielern nur eines ans herz legen.
LASST EUCH DAS NICHT GEFALLEN!!!!! ich meine sind wir wirklich schon so weit uns sogar unsere spiellust von diesen dummbeuteln versauen zu lassen?? gibt es überhaupt noch so was wie das recht das zu tun was uns spass macht??
ich für meinen teil werd sobald ich von der arbeit heim komm, wieder meine xbox360 aufdrehen und so ca. 200 nazischweine in call of duty2 umnieten.
und dannach werd ich ein paar stroggs bei quake 4 platt machen. und schlagen werd ich mich heute auch noch bei dead or alive 4.

und???? wen juckts???

die politiker unserer länder. weil sie ja nix besseres zu tun haben. scheiss drauf ob die arbeitslosigkeit steigt, egal ob immer mehr firmen entweder konkurs anmelden oder ins ausland wandern.
hauptsache wir verbieten dem volk ein wenig mehr von ihrer freiheit. das recht das zu spielen dass man gern möchte.

ich bitte alle die diese methoden unserer politiker nicht unterstützen mir eine kurze protestmail auf protest06@gmx.at zu senden.
gebt diese emailadresse so vielen wie möglich. werde diese mails dann wöchentlich unseren lieben von UNS gewählten politikern weiterschicken, damit sie sehen was sie von so stumpfsinnigen ideen haben.
je mehr mails desto besser.
denn nur gemeinsam sind wir stark!!!
danke für eure unterstützung.
euer giovanni24
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Die Prüfung durch die USK funktioniere nur sehr mangelhaft und stehe nicht mit dem Jugendschutzrecht in Einklang.
Ach? Ich war immer der Meinung das die USK ihren Job ganz brauchbar macht.
Die Aussage zeigt mMn mal wieder wie realitätsfremd die Burschen doch sind.
Die USK macht ihre sache gut, nur müssen Verkäufer und vorallem die Eltern sich auch an die Vorgaben halten.

Experten erwarten in den nächsten Jahren zudem ei­nen erheblichen Zuwachs der Teilnehmerzahlen an diesen überaus brutalen Online-Spielen von heute 3,4 Millionen auf 30 Millionen im Jahr 2009."
Da würde mich ja mal interessieren, wer diese Experten sind. Und was sind in den Augen der "Experten" überaus Brutale Online-Spiele?

Mit geeig­neten technischen Maßnahmen, beispielsweise durch elektronische Filter, muss si­chergestellt werden, dass Minderjährige keinen Zugriff auf solche Spiele haben.
Und die Eltern haben damit nix zu tun, oder wie? Wäre Aufklärung der Eltern und vorallem Eltern die sich für das Hobby der unter 18jährigen Interessieren nicht allen technischen Maßnahmen überlegen?
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Also ich finde ein generelles Verbot auch schwachsinnig. Vielmehr sollten Eltern und Verkäufer darauf achten, was gespielt/gekauft wird. Was bringt der beste Jugendschutz wenn es an der Stelle hapert. Ich finde es prinzipiell sinnvoll, eine Altersfreigabe für Spiele zu haben und wenn man sich manche Spiele anschaut oder auch manchmal hier einige Posts durchliest scheint das auch richtig so zu sein. Aber gleich alles über einen Kamm zu scheren, ist der falsche Weg.
 
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Bonkic am 07.03.2006 10:11 schrieb:
was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass die verantwortlichen überhaupt keine ahunng haben, wovon sie überhaupt sprechen.
Wäre bei Politikern ja nicht neu. :ugly:

LordMephisto am 07.03.2006 10:14 schrieb:
Und die Eltern haben damit nix zu tun, oder wie? Wäre Aufklärung der Eltern und vorallem Eltern die sich für das Hobby der unter 18jährigen Interessieren nicht allen technischen Maßnahmen überlegen?
Das ist es doch. Lieber die bösen Computerspiele beschuldigen (und nebenbei lieber nix zu Schützenverein und CO sagen) statt sich bei so vielen Eltern unbeliebt zu machen. Die Masse davon hat doch sowieso eher wenig Ahnung und schluckt da die Infos über die ach so bösen Killerspiele viel besser.
 
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giovanni24 am 07.03.2006 10:12 schrieb:
ich für meinen teil werd sobald ich von der arbeit heim komm, wieder meine xbox360 aufdrehen und so ca. 200 nazischweine in call of duty2 umnieten.
und dannach werd ich ein paar stroggs bei quake 4 platt machen. und schlagen werd ich mich heute auch noch bei dead or alive 4.


wenn ich allerdings so was lese, bin ich fast geneigt, den herrn politikern zuzustimmen..... :rolleyes:
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Bonkic am 07.03.2006 10:18 schrieb:
giovanni24 am 07.03.2006 10:12 schrieb:
ich für meinen teil werd sobald ich von der arbeit heim komm, wieder meine xbox360 aufdrehen und so ca. 200 nazischweine in call of duty2 umnieten.
und dannach werd ich ein paar stroggs bei quake 4 platt machen. und schlagen werd ich mich heute auch noch bei dead or alive 4.


wenn ich allerdings so was lese, bin ich fast geneigt, den herrn politikern zuzustimmen..... :rolleyes:



Dann machst du aber auch nix anders... ;-) Die stimmen ja bloß auch zu. Keiner von denen befasst sich doch wirklich damit...
 
"Vorbilder" Politiker

Wenn es nicht so traurig wäre - ich würde mich kugeln vor Lachen.

Genauso kann man besorgt darüber sein, was für Vorbilder die Jugendlichen so haben, und damit meine ich keine "Gangstaaaaaarapper" oder Seifenopern-Pseudo-Schauspieler, sondern "unser aller Vorbilder", die Politiker, die uns ja vorleben, wie sie es gern hätten.

Das man irgendwann agressiv wird, wenn man ständig angelogen und verarscht wird, kann man wohl kaum jemandem verdenken, und das diese Agressionen auch in irgendeiner Weise abgelassen werden müssen - ebenso. Da sollten doch die Herren "Volksvertreter" äußerst froh sein, dass sich Jugendliche bei sowas den Frust "wegballern" können, bevor sie auf Gedanken kommen, die Wurzel ALLEN Übels ins Visier zu nehmen... *schmunzel*
 
AW: News - Jugendschutz: "Killerspiele"-Verbot wieder im Gespräch

Das Geschwätz dieser CDU-/CSU-Politiker kriecht auf dem Niveau der BLÖD-Zeitung. :rolleyes:
Und da Spielezeitschriften, Spielervereinigungen, eSports-Ligen & Co. anscheinend nicht in der Lage sind, diesen Stümpern deren Realitätsverlust aufzuzeigen, müssen wir wohl oder übel zur einzigen Methode greifen, die unsere "Volksvertreter" verstehen:
Geld spenden und dieses als Mittel eines allgemein akzeptierten Lobbyismus unseren Demagogen "Demokraten" in den Hintern blasen! :ugly:

Aber wahrscheinlich sind wirklich diese Killerspiele auch daran schuld, daß es in keinem anderen Land so von der sozialen Herkunft eines Kindes abhängt, was aus ihm wird. :-S

Erstaunlich, wie gut die Definition zutrifft:
Demagogie wird heute u.a. so definiert:
"Demagogie betreibt, wer bei günstiger Gelegenheit öffentlich für ein politisches Ziel wirbt, indem er der Masse schmeichelt, an ihre Gefühle, Instinkte und Vorurteile appelliert, ferner sich der Hetze und Lüge schuldig macht, Wahres übertrieben oder grob vereinfacht darstellt, die Sache, die er durchsetzen will, für die Sache aller Gutgesinnten ausgibt, und die Art und Weise, wie er sie durchsetzt oder durchzusetzten vorschlägt, als die einzig mögliche hinstellt." Nach Martin Morlock, (1977): Hohe Schule der Verführung. Ein Handbuch der Demagogie. Econ Verlag: Wien/Düsseldorf, S.24
 
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