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News - Jugendschutz: Prost Mahlzeit: Beckstein hält Alkoholverbote für "untauglich"

AW:

TheChicky am 11.09.2008 22:49 schrieb:
Du hast also das Thema scheinbar komplett verfehlt.
Aus deiner Aggressivität könnte man sogar herauslesen, dass du sogar etwas Angst hast, überhaupt über moralische Fragen nachzudenken und die Konsequenzen in Betracht zu ziehen

Auszug aus der Verfassung
Artikel 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Denke mal über die bedeutung des Artikels nach

Kinderpornos und Rassismus fallen darunter

Ego Shooter nicht

Und denke gut nach befor du antwortest
 
AW:

In dem Fall halte ich zu Beckstein.

Im Gegensatz zu allen anderen Drogen ist Alkohol in geringen Mengen GESUND.
Missbrauchen kann man alles.
Jugendliche fordern halt die Grenzen ihrer "Fähigkeiten" heraus....
Da die Meisten sich total überschätzen, sterben Viele daran.
Der Eine rast mit dem Moped(Motorrad) in den Tod, der andere kippt sich Alkohol hinter die Binde...
Wenn man z.B, betrachtet, wieviele junge Menschen weltweit bei Motorradunfällen ums Leben kommen.... Sollen Motorräder verboten werden?
... oder sogar Autos, damit jugendliche keine nächtliche Wettrennen fahren können??

Es gibt Länder, da werden in den Gaststätten keine Messer zum Essen ausgegeben, weil man das missbrauchen könnte um jemanden umzubringen... :rolleyes:
 
AW:

N-o-x am 11.09.2008 22:30 schrieb:
TheChicky am 11.09.2008 22:16 schrieb:
Die Frage der Zielgruppe ist doch gar nicht relevant. Es geht um Moral und Ethik. Um grundsätzliche Dinge. Die Frage der Diskriminierung ist reine Ansichtssache, wenn ich will fühle ich mich als denkender Mensch grundsätzlich von Killerspielen, wo die Leute aus Spass andere in den Kopf ballern, diskriminiert.
Du willst deinem Gegner in den Kopf schießen, ein anderer mit kleinen Kindern Sex haben. Was ist verwerflicher?

Darüber sollte nachgedacht werden und nicht über irgendwelche Zielgruppen. Denn das führt total am Thema vorbei.

Da passt mal wieder der Spruch:

Und an deinem Wesen soll die Welt genesen?

Was du oder 80% aller Deutschen für verwerflich haltet, ist vollkommen egal, wenn diese Handlungen niemandem in irgendeiner Form schaden. Es gibt keine Leitkultur.

Wer Sachen verbietet, weil sie ihm nicht gefallen, obwohl niemand dabei diskriminiert, verleumdet, beleidigt, geschädigt... wird, der versucht der Allgemeinheit sein persönliches Weltbild aufzudrücken, ohne dass er irgend ein Recht dazu hätte. Darum geht es hier und um nichts anderes!

Bei einem Kinderporno ist die Sache klar. In diesen Filmen spielen Kinder mit, die keine eigene sexuelle Selbstbestimmungsfähigkeit besitzen und so nachhaltige psychische Schäden davontragen können. Wer wird geschädigt oder auch nur beleidigt, wenn ich als Erwachsener einen Shooter spiele (keinen Nazi-Shooter oder sowas)?

Dieses fadenscheinige Gequatsche von Verwerflichkeit ist doch nur der verzweifelte Versuch ein Verbot für Dinge zu rechtfertigen, die einem persönlich nicht gefallen oder die man nicht versteht.

Eine einzige Anmaßung!

Peng! Gut getroffen NOX. Denn sicher kann man es auf sowas wie Ethik oder Moral führen, nur steht man da auch auf brüchigem Ton ;)

Nur leider kann man auch fragen, warum soll etwas verboten werden, dass jemanden beleidigt, schädigt etc.? Vielleicht um unser aller Miteinander etwas erträglicher zu gestalten, wer weiß? So kommt man dann wohl doch wieder bei Ethik an. Wann soll etwas verboten werden? Oder darf überhaupt etwas verboten werden? Tötungsverbot oder Alkoholverbot?

Eigentlich ist es sinnlos hier zu palavern, denn letztenendes sind hier eh nur persönliche Meinungen auszutauschen, da eine logische Begründung gegen oder für ein Verbot von Shooter/Kinderpornografiensimulationen fehlt. Den Weg den du nimmst, NOX führt ja irgendwie auch in eine logische Sackgasse - hin zur Frage nach richtig und falsch.

Damit hätte sich mein erster Satz auch ein bisschen relativiert^^
 
AW:

@ TheChicky & NSK

Für mich persönlich basiert der Wunsch danach sich an Kindern zu vergehen auf einer gewaltigen psychischen Störung, jenseits vom Normalen. Krieg jedoch ist ein normaler Begleiter (auch wenn Krieg meistens von machthungrigen Leuten angezettelt wird, was dann auch wieder abartig ist und auf einer gestörten Psyche beruht). Wird man jedoch angegriffen reicht einfaches Weglaufen nicht unbedingt aus um sein Leben und sein Hab und Gut zu schützen. Und wo soll man auch hin wenn ein ganzes Land angegriffen wird? Alle können nicht weglaufen. Und so gilt es sich zu verteidigen, da ist nichts abartiges dabei. Man muss kämpfen oder droht selbst zu sterben. Dieses Phänomen ist allgegenwärtig, und der Mensch darf sich nicht einbilden er wäre so super weit entwickelt mit seinen Moralvorstellungen. Er spielt dieses Spiel ganz selbstverständlich stets mit. Dabei laufen nicht nur Kriege gegen andere Menschen, nein allgemein gegen andere Wesen. Sogenanntes Ungeziefer wird Milliardenfach vergast und schlimmeres... nur um seinen Status, seinen Wohlstand und sein Überleben zu gewährleisten. Krieg ist in diesem Sinne also eine normale Sache weil Lebenserhaltend- und entwickelnd (ich will hier Krieg natürlich auch nicht verharmlosen. Krieg ist grausam und man mag es keinem Wünschen (in Echt)). Und hier unterscheide ich zwischen der Handlungsgrundlage. Was Bewegt zu einem bestimmten Handeln? Ist es eine Abartigkeit die auf psychischen Schäden beruht oder eine sportliche Herausforderung bei der es um den Spielerischen Aspekt geht. Das muss man doch einfach differenzieren, sonst kann man rein alles verbieten.
Klar messen kann man sich auch bei anderen Spielen. Aber Shooter sind nun mal äußerst Aktiongeladen und bringen somit viel Spaß. Des weiteren sind sie einfach zu spielen bieten kein kompliziertes Regelwerk und sind ausgewogen in der Spielebalance, alles Kriterien die mir wichtig sind und die nicht viele andere Spiele bieten ;) Und nur weil sich auch Schwarze Schafe unter den Spielern befinden kann man nicht ein ganzes Genre verbieten, dann gäbe es schon längst keine Politik mehr in Deutschland, weil verboten ;) Shooter werden Millionenfach gespielt, das sind wohl kaum nur psychisch gestörte und Amokläufer, stell das mal einem Spiel gegenüber bei dem Kinder missbraucht werden, das würden doch nur fertige Leute zocken... Vor allem als Politiker sollte man solche Sachen differenzieren und beurteilen können. Und Eltern die Angst um ihre Kinder haben sollten diese einfach vernünftig erziehen dann brauchen sie sich auch keine Sorgen zu machen.

-------------
Mein derzeitiger Glaube spiegelt nicht zwangsweise meinen zukünftigen wieder :-D
 
AW:

Nun gut dann mal anders

Über was reden wir hier eigendlich????
Alleine Kinderpornografi und Shooter gleichzusetzen ist schon eine beleidigung
Ich als Normaler Ego shooter spieler wie Battlefield finde es absulut Beleidigend das man jetzt das mit Kinderponografi im selben tema behandelt
Das eine hat absulut garnix mit dem anderen zu tun
Wir reden hier rüber über das geplante verbot von Ego Shooter und das nicht verbot von Alkohol
Also ich muss sagen das Battlefield noch nie jemand umgebracht hat und auch nicht der konsum von solchen spielen noch nie jemanden zu tode gebracht hat

Vieleicht sollte ich mal die DVD anstupsen damit die denn politikern an die kehle springt

Auserdem gehts bei denn hier erhältichen Ego Shootern nicht darum ihrgendwelche Araber zu töten sondern darum denn Gegner zu besiegen ( egal ob es Araber, Deutsche, Alians, oder Beck(en)steine sind.)

PS: outoforder stimme dir voll und ganz zu
 
AW:

IXS am 11.09.2008 22:58 schrieb:
In dem Fall halte ich zu Beckstein.

Im Gegensatz zu allen anderen Drogen ist Alkohol in geringen Mengen GESUND.
Missbrauchen kann man alles.
Jugendliche fordern halt die Grenzen ihrer "Fähigkeiten" heraus....
Da die Meisten sich total überschätzen, sterben Viele daran.
Der Eine rast mit dem Moped(Motorrad) in den Tod, der andere kippt sich Alkohol hinter die Binde...
Wenn man z.B, betrachtet, wieviele junge Menschen weltweit bei Motorradunfällen ums Leben kommen.... Sollen Motorräder verboten werden?
... oder sogar Autos, damit jugendliche keine nächtliche Wettrennen fahren können??

Es gibt Länder, da werden in den Gaststätten keine Messer zum Essen ausgegeben, weil man das missbrauchen könnte um jemanden umzubringen... :rolleyes:

Alle Dinge sind Gift und nichts ohne Gift, allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist !
Paracelsus (1493 - 1541)


Dieser Spruch hat auch heute noch seine Gültigkeit. Wenn du Alkohol in einer gesunden Menge konsumierst, ist er bestimmt nicht schädlich. Das kannst du aber auch auf andere "Drogen" beziehen selbst auf Computerspiele. Nicht ohne Grund ist die Spielsucht heute ein aktuelles Thema.
Herr Beckstein sollte dies aber in seiner Argumentation auch berücksichtigen und dies nicht alleine nur beim Alkohol. Aber genau dort begeht er doch den Fehler, indem er den Erwachsenen Menschen den korrekten Umgang mit Alkohol zutraut und keine neuen Gesetze fordert. Aber dagegen bei Computerspielen den Erwachsenen jede Eigenverantwortung entziehen möchte. Ich möchte hier keine Drogen Diskussion auslösen, aber deine Behauptung "Im Gegensatz zu allen anderen Drogen ist Alkohol in geringen Mengen GESUND. Dies trifft auch auf Cannabis Produkte zu und denoch haben sie bei uns nicht den selben Stellenwert wie Alkohol und sind verboten. An Alkoholkonsum sterben jedes Jahr tausende von Menschen, an Cannabis ist bis heute noch niemand gestorben. An Computerspiele übrigens auch nicht.

Lg Dark|Funeral
 
AW:

ROFL ist das geil xD

der ist wahrscheinlich anteilnehmer an diversen alkfirmen und säuft in seiner freizeit (also immer) wie ein loch :P

ich hasse den umstand das wir am beginn der computerspiele / des computerspielespielens stehen.... ein paar jahrzehnte, und keine sau kräht mehr danach :finger2:

abwarten und tee/kaffee/milch/cola/usw. xD trinken, ob ich in 20 jahren immernoch zocke, hmm ^^
Edit: ich freu mich dann auf jeden fall für die jugendlichen mit wenn sowas kein thema mehr ist :)

Blub
 
AW:

Ideen, die hier geäußert wurden, besagen, die Bestrafung von virtueller Gewaltanwendung solle ähnlich angesiedelt sein wie bei virtueller Kinderpornographie. Nicht zum ersten Mal fallen solche Überlegungen.
Aber ich frage Euch: Wollt Ihr beide Dinge moralisch auf eine Stufe stellen
, Gewalt und Kinderpornographie unter gleichen Bedingungen sehen?
Ich kann das nicht. Hier bestimmt das Opfer den moralischen Ansatz - das wehrlose Kind.

Virtuelle Kinderpornographie wird von manchen als "opferlose Straftat" bezeichnet. Aber ist es wirklich so? Stellt Euch diese Frage! Denn es gibt ein Opfer. Und zwar ein ganz bestimmtes. Shooter (Plural) hingegen behandeln unterschiedliche Themen.

P.S.: Ich schließe mich hier weder kriegsbejahenden noch polemischen Aktionisten an. Ebensowenig unterstütze ich Ausdrücke wie "normal". Denn "normal" bestimmt immer nur die Mehrheit. Das ist gefährlich.
Das gemeinschaftliche Zusammenleben muss den höchsten Schutz genießen. Und in dieser Gemeinschaft diejenigen, die sich nicht selbst schützen können!

Edit:
Noch etwas: Ein 18jähriger darf in Deutschland Dienst an der (realen) Waffe leisten, wählen und (spätestens dann) Autofahren. Der mündige Bürger bekommt Verantwortung, Pflichten und erhält im Gegenzug Freiheiten. Er soll sich nicht selbst überlegen können, welche (bisher legalen) Medien er konsumiert?
 
AW:

TheChicky am 11.09.2008 22:49 schrieb:
Es geht hier gar nicht um Kinderpornos, der Film, sondern um Kinderpornos, das Spiel. Und dafür gelten dieselben Grundsätze wie für irgendeinen Shooter, wo die Amis die Russen, Chinesen, Deutsche, Araber oder sonstwen umbringen. Und die könnten sich sehr wohl verleumdet und diskriminiert fühlen, aber das ist völlig irrellevant, weil sich bei nahezu ALLEN Dingen in den Medien irgendwer diskriminiert fühlen könnte und meistens auch tut.

Du hast also das Thema scheinbar komplett verfehlt.
Aus deiner Aggressivität könnte man sogar herauslesen, dass du sogar etwas Angst hast, überhaupt über moralische Fragen nachzudenken und die Konsequenzen in Betracht zu ziehen

Denkst du wirklich irgendein Hersteller würde sich auch nur an dieses Thema heranwagen? Der Hersteller der so ein Spiel rausbringen würde, wäre zu 99% am nächsten Tag arbeitslos!

Und irgendwie kommt es mir so vor, als ob du nicht wirklich einen Unterschied zwischen Spiel und Realität erkennen willst. Klar wäre das dann auch noch nur ein Spiel, aber es geht einfach um Kinder, was eine ganz andere Dimension ist!

Rein von der moralischen Frage muss ich dir zustimmen, dass "Killerspiele" teilweise die Grenze des guten Geschmacks sind, dennoch ist es ein Unterschied, weil es eben nur ein Spiel ist!

Wenn ein Kind/Jugendlicher/Erwachsener zuviel in ein Spiel hineininterpretiert ,wurde wohl was falsch gemacht. Oder ist die nächste Schlagzeile dann: Jugendlicher fällt 20m in den Tod, dachte er verliert nur Energie...
Sollte sowas vorkommen hat das nichts mit den Games, sondern einzig seiner Erziehung zu tun.

Die Leute hingegen, welche Kinderpornographie machen und ins Netz stellen sind wirklich krank! Das hat dann nichts mehr mit einem Spiel zu tun. Das ist eben die bittere Realität.

Du könntest ebenso vermutlich jeden gewalltverherrlichenden "Killerspieler" in einen realen Krieg schicken und ihm mal zeigen wie dir wirkliche Welt ist, ich glaube kaum einer würde zurückkommen und sagen das es "geil" war!

Was bekommt man nun in einem Spiel zu sehen? Bsp CS, da schießt du einem in den Kopf un außer etwas Blut passiert nichts, manchmal bleibt der sogar noch am Leben und rennt weiter als ob nichts gewesen wäre. Das selbe bei COD4, man wird schwer verwundet, wartet einige Sekunden und ist wieder Top-Fit? Dann gibts noch diese, in denen Arme wegfliegen usw. kann einer sagen, ob das der Realität entspricht, will das einer Wissen oder nur die Teils übertriebenen Effekte sehen?

Wenn du nun in die Realität gehst, sowas wirklich am eigenen Leib miterleben müsstest/würdest, hättest du ein Lebenslanges Trauma.

Hinzukommt, das ein Spiel niemanden explizit angreift, also im Sinne von Leuten die du wirklich kennst. Selbst wenn ein Name gleich sein sollte, kannst du doch in einem Spiel nicht die exakte Persönlichkeit eines Menschen den du kennst integrieren, um dann so zu tun, als ob du ihn wirklich töten würdest.

In CS weiß jeder genau, das dem am anderen Ende der Leitung nichts passiert, nichts!
Mach das selbe bitte in der Realität, alleine hier werden schon viele Aufgrund der Tatsache, das es ein exsisterendes Wesen ist, die Waffe nichtmal anfassen!


>> Es geht einzig um die Tatsache, das man den Unterschied zwischen Realität und Spielen/Filmen erkennen und verstehen muss. <<



EDIT:
TCPip2k am 11.09.2008 23:46 schrieb:
Bei aller Liebe zu shootern mit giblets,
ich halte Alkoholverbote auch für untauglich, wenn nicht untragbar. *g

Allerdings halte ich ein Alkoholverbot, allein in der Einhaltung, als wesentlich durchvollziehbarer, als eines der Games, diese bekommt man doch einfach im Internet.
Dies ist bei Alkohol wohl kaum durchführbar :D
 
AW:

Bei aller Liebe zu shootern mit giblets,
ich halte Alkoholverbote auch für untauglich, wenn nicht untragbar. *g
 
AW:

Denkst du wirklich irgendein Hersteller würde sich auch nur an dieses Thema heranwagen? Der Hersteller der so ein Spiel rausbringen würde, wäre zu 99% am nächsten Tag arbeitslos!

Und irgendwie kommt es mir so vor, als ob du nicht wirklich einen Unterschied zwischen Spiel und Realität erkennen willst. Klar wäre das dann auch noch nur ein Spiel, aber es geht einfach um Kinder, was eine ganz andere Dimension ist!

Rein von der moralischen Frage muss ich dir zustimmen, dass "Killerspiele" teilweise die Grenze des guten Geschmacks sind, dennoch ist es ein Unterschied, weil es eben nur ein Spiel ist!

Wenn ein Kind/Jugendlicher/Erwachsener zuviel in ein Spiel hineininterpretiert ,wurde wohl was falsch gemacht. Oder ist die nächste Schlagzeile dann: Jugendlicher fällt 20m in den Tod, dachte er verliert nur Energie...
Sollte sowas vorkommen hat das nichts mit den Games, sondern einzig seiner Erziehung zu tun.

Die Leute hingegen, welche Kinderpornographie machen und ins Netz stellen sind wirklich krank! Das hat dann nichts mehr mit einem Spiel zu tun. Das ist eben die bittere Realität.

Du könntest ebenso vermutlich jeden gewalltverherrlichenden "Killerspieler" in einen realen Krieg schicken und ihm mal zeigen wie dir wirkliche Welt ist, ich glaube kaum einer würde zurückkommen und sagen das es "geil" war!

Was bekommt man nun in einem Spiel zu sehen? Bsp CS, da schießt du einem in den Kopf un außer etwas Blut passiert nichts, manchmal bleibt der sogar noch am Leben und rennt weiter als ob nichts gewesen wäre. Das selbe bei COD4, man wird schwer verwundet, wartet einige Sekunden und ist wieder Top-Fit? Dann gibts noch diese, in denen Arme wegfliegen usw. kann einer sagen, ob das der Realität entspricht, will das einer Wissen oder nur die Teils übertriebenen Effekte sehen?

Wenn du nun in die Realität gehst, sowas wirklich am eigenen Leib miterleben müsstest/würdest, hättest du ein Lebenslanges Trauma.

Hinzukommt, das ein Spiel niemanden explizit angreift, also im Sinne von Leuten die du wirklich kennst. Selbst wenn ein Name gleich sein sollte, kannst du doch in einem Spiel nicht die exakte Persönlichkeit eines Menschen den du kennst integrieren, um dann so zu tun, als ob du ihn wirklich töten würdest.

In CS weiß jeder genau, das dem am anderen Ende der Leitung nichts passiert, nichts!
Mach das selbe bitte in der Realität, alleine hier werden schon viele Aufgrund der Tatsache, das es ein exsisterendes Wesen ist, die Waffe nichtmal anfassen!


>> Es geht einzig um die Tatsache, das man den Unterschied zwischen Realität und Spielen/Filmen erkennen und verstehen muss. <<

Gut gebrüllt snaapsnaap
denn kann ich mich nur anschlissen
 
AW:

Was auffällt, immer wenn was gegen Computerspiele kommt, sind es diese arroganten Fatzken aus Bayern. Sollen sie doch ihren eigenen Staat machen. Da können sie ihre Arroganz und Überheblichkeit ausleben, verbieten was sie wollen und der Rest-Deutschlands wird endlich von diesem Schwachsinn verschont!
 
AW:

Ich denke man sollte bei Computerspielen immer zwischen gewaltverherrlichenden und gewaltbeinhaltenden Spielen unterscheiden. Erstere gehören auf den Index, letztere mit USK 18 bewertet. Leider ist mir nicht bewusst was der Aufhänger dieser Debatte eigentlich war, letztendlich ist das aber auch egal. Nur frage ich mich immer wieder wer eigentlich das größte Medium, dass Fernsehen, noch im Blick hält. Wenn ich abends die Tagesschau einschalte und die Bilder dort sehe denke ich das auc hvor dieser Sendung eine Mitteilung über Jugendgefährdende Inhalte kommen müsste.
Oder Fime wie SAW (I-IV...), deren Abartigkeit wohl nie von einem Counterstrike oder Call of Duty erreicht werden kann. Deren einziger Unterhaltungswert wohl gnadenlose Gwalt ist. Die lächerliche Bezeichnugn "Ab 18 Jahren" für diese Filme sind doch in Zeiten wo Kinos um ihre Existenz kämpfen und jeden in solche Filme lassen wesentlich bedenkenswerter.

Zur CSU:
Man muss bedenken, dass in Bayern (Vor-)Wahlkampf herrscht und als wohl konservativstes Land in der BRD ist Populismus gegenüber neuen modernen Medien ein gerngesehendes Mittel zum Fang von Wählerstimmen. Nicht unbedingt ein Kernthema für die Menschen in München oder Nürnberg, aber eben doch für die ländlichen, konservativeren CSU-Abonennten, um die bei der nächsten Wahl als Wählerbasis gefürchtet werden muss.
 
AW:

Shadow_Man am 12.09.2008 04:47 schrieb:
Was auffällt, immer wenn was gegen Computerspiele kommt, sind es diese arroganten Fatzken aus Bayern. Sollen sie doch ihren eigenen Staat machen. Da können sie ihre Arroganz und Überheblichkeit ausleben, verbieten was sie wollen und der Rest-Deutschlands wird endlich von diesem Schwachsinn verschont!

Uh jetzt scherren wir mal wieder alle Menschen über einen Kamm - supi ;) .

PC Games sollte sich lieber mal auf Ihre Branche wieder beziehen, anstatt hier Kampagnen wie die Bildzeitung aufzuziehen. Langsam wirds :-$
 
AW:

homann5 am 11.09.2008 18:52 schrieb:
... Man schaue sich doch nur mal an, wieviele Kinder nachmittags alleine stundenlang vor dem PC sitzen, ohne elterliche Kontrolle, weil eben diese Eltern nicht da sind oder kein INteresse an ihren elterlichen Pflichten haben. In solchen Fällen hilft nur ein Verbot von Spielen, die absolut nicht in Kinderhände gehören. Und genauso, wie niemand daran stirbt, keinen Alkohol mehr zu trinken oder keine Zigarette mehr zu rauchen, wird auch niemand daran sterben, keine "Killerspiele" mehr zu spielen.


Ein Verbot wird eh nichts dran ändern! Was in der Hinsicht getan werden muss, liegt klar auf der Hand: her mit den Ganz-Tags Schulen. Damit schlägt man mehrere Fliegen mit einer Klappe. Die Kinder wären Nachmittags nicht alleine, würden ihre Zeit sinnvoll für ihre Bildung nutzen und wären fern von jeglichem Bullshit, der heutzutage Nachmittags läuft.

MfG
 
AW:

Es geht den Herrn Beckstein und Co. zwar mehr um die Gemütsverändernde Wirkung von gewalthaltigen Spielen aber im Grunde ist es das gleiche Prinzip. Den Umgang mit Alkoholischen Getränken (Bier und Wein?) muss den Jugendlichen Lernen, bzw der Erwachsene selbst kontrolieren können. Im Falle von "neuen Medien" soll der "mündige Spieler" das auf einmal nicht mehr können. !!!Bitte Herr Beckstein, denken Sie vorher mal nach, über was sie da so palavern!!!!
 
AW:

Shadow_Man am 12.09.2008 04:47 schrieb:
Was auffällt, immer wenn was gegen Computerspiele kommt, sind es diese arroganten Fatzken aus Bayern. Sollen sie doch ihren eigenen Staat machen. Da können sie ihre Arroganz und Überheblichkeit ausleben, verbieten was sie wollen und der Rest-Deutschlands wird endlich von diesem Schwachsinn verschont!
Ich komme aus Bayern und halte mich weder für arrogant noch überheblich... :rolleyes:
Ich kann den Beckstein und die CSU-Leute auch nicht leiden und finde die Aussage "Umgang mit Alkohol kann man lernen, mit Spielen nicht" genauso schwachsinnig... Leider ist es eben so, dass Bier eben zur "Kultur" in Bayern gehört und es ganz "normal" ist. Bald geht hier auch wieder das Massenbesäufnis Oktoberfest los, da könnte ich jetzt schon :-$ Sowas wird natürlich toleriert. Wobei da wahrscheinlich die Hälfte der Besucher Nicht-Bayern sind :finger:
 
AW:

Die Diskussion die sich hier inzwischen ergeben hat, geht doch am eigentlichen Thema voll vorbei. Da wird mit Moral und Ethik herumhantiert und was man auf den Tisch bringt ist - wiedermal, wie in fast allen Diskussionen in letzter Zeit wo man ein Totschlagargument braucht - die Kinderpornographie.

Dabei wird aber eines vergessen: Computerspiele werden in Deutschland bereits bewertet und haben eine Altersfreigabe. Zusätzlch dazu kann es aber auch ein komplettes Verbot dieses Spiels geben. Ein Spiel wie "Kinderpornotycoon" würde also mit Sicherheit verboten werden. Genauso wie Spiele die die Nazizeit verharmlosen oder verherrlichen.

Genau darum ist es einfach auch nicht nötig irgendwas daran zu ändern wie es heute abläuft. Spiele werden danach eingeteilt ab welchem Alter sie "passend" sind. Mag sein das dabei mal ein (unserer Meinung nach) 16er Titel ein ab 18 bekommt, ein andermal wird ein (unserer Meinung nach) ab 18 Titel eine ab 16 Bewertung bekommen. Das ändert aber nichts daran das diese Regelung vollkommen ausreichend ist.

Was nicht ausreicht ist die (u.a. auch mediale Kompetenz) vieler Eltern - auch etwas das hier als Begründung für weitere Verbote von Computerspielen herhalten mußte. Leider würde das aber gar nichts helfen. Eltern die für ihre Kinder keine Zeit haben oder sich für ihre Kinder nicht interessieren wird dadurch nicht geholfen. Genau diese Kinder kommen dann nämlich über andere Quellen an besagte Spiele. Oder holen sich stattdessen ein Real-Gewaltvideo aus dem Internet. Das Problem wäre hier zu bekämpfen, nicht die Ursache - aber dafür müßte man an sehr viele Eltern herantreten und ihnen sagen wie es ist: Das sie absolut unfähig sind Kinder zu erziehen!

Und bevor nun jemand mit der "fehlenden Zeit" argumentiert, weil beide Elternteile arbeiten müssen. Meine Mutter war jeden Mo-Fr von 7-18 Uhr arbeiten. Mein Vater schwer zuckerkrank, blind und fast taub. Komischwerweise konnten die mich trotzdem erziehen. War es eine Belastung? Ich bin sogar sicher das es eine enorme Belastung war, wir waren schließlich drei Kinder, alle innerhalb von 3 Jahren geboren. Trotzdem haben wir alle Tugenden vermittelt bekommen, die ich heutzutage bei vielen Kindern vermisse. Das liegt aber nicht daran das die Zeit nicht da wäre, sondern das man die Kinder an den Fernseher oder Computer abgibt und es einem egal ist was die dann dort machen. Hauptsache man selber hat seine Ruhe.

All diese Gründe führen dazu das ich gegen eine Verschärfung der Verbote von Computerspielen bin. Nicht weil mir "die Kinder" egal sind, sondern weil es gerade denen überhaupt nichts nutzen würde. Nehmt das Geld welches ihr für den Aufbau und Betrieb einer weiteren Organisation um Computerspiele zu verbieten bräuchtet und investiert es in Kinderbetreuungsstätten und Aufklärung der Eltern. Das wird nicht reichen um allen Kindern eine ordentliche Erziehung angedeihen zu lassen, aber es mag wenigstens einige retten - ein Computerspielverbot rettet gar nichts.
 
AW:

Hasamoto am 11.09.2008 22:56 schrieb:
Auszug aus der Verfassung
Artikel 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Denke mal über die bedeutung des Artikels nach

Kinderpornos und Rassismus fallen darunter

Ego Shooter nicht

Und denke gut nach befor du antwortest
Zum Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit gehört nicht automatisch das Recht auf das Spielen von gewaltverherrlichenden Spielen. Schau Dir mal an, was man unter Sittengesetz und Sittenwidrigkeit versteht, dann wirst Du sehen, was ich meine.
 
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