AW:
TheChicky am 11.09.2008 22:49 schrieb:
Es geht hier gar nicht um Kinderpornos, der Film, sondern um Kinderpornos, das Spiel. Und dafür gelten dieselben Grundsätze wie für irgendeinen Shooter, wo die Amis die Russen, Chinesen, Deutsche, Araber oder sonstwen umbringen. Und die könnten sich sehr wohl verleumdet und diskriminiert fühlen, aber das ist völlig irrellevant, weil sich bei nahezu ALLEN Dingen in den Medien irgendwer diskriminiert fühlen könnte und meistens auch tut.
Du hast also das Thema scheinbar komplett verfehlt.
Aus deiner Aggressivität könnte man sogar herauslesen, dass du sogar etwas Angst hast, überhaupt über moralische Fragen nachzudenken und die Konsequenzen in Betracht zu ziehen
Denkst du wirklich irgendein Hersteller würde sich auch nur an dieses Thema heranwagen? Der Hersteller der so ein Spiel rausbringen würde, wäre zu 99% am nächsten Tag arbeitslos!
Und irgendwie kommt es mir so vor, als ob du nicht wirklich einen Unterschied zwischen Spiel und Realität erkennen willst. Klar wäre das dann auch noch nur ein Spiel, aber es geht einfach um Kinder, was eine ganz andere Dimension ist!
Rein von der moralischen Frage muss ich dir zustimmen, dass "Killerspiele" teilweise die Grenze des guten Geschmacks sind, dennoch ist es ein Unterschied, weil es eben nur ein Spiel ist!
Wenn ein Kind/Jugendlicher/Erwachsener zuviel in ein Spiel hineininterpretiert ,wurde wohl was falsch gemacht. Oder ist die nächste Schlagzeile dann: Jugendlicher fällt 20m in den Tod, dachte er verliert nur Energie...
Sollte sowas vorkommen hat das nichts mit den Games, sondern einzig seiner Erziehung zu tun.
Die Leute hingegen, welche Kinderpornographie machen und ins Netz stellen sind wirklich krank! Das hat dann nichts mehr mit einem Spiel zu tun. Das ist eben die bittere Realität.
Du könntest ebenso vermutlich jeden gewalltverherrlichenden "Killerspieler" in einen realen Krieg schicken und ihm mal zeigen wie dir wirkliche Welt ist, ich glaube kaum einer würde zurückkommen und sagen das es "geil" war!
Was bekommt man nun in einem Spiel zu sehen? Bsp CS, da schießt du einem in den Kopf un außer etwas Blut passiert nichts, manchmal bleibt der sogar noch am Leben und rennt weiter als ob nichts gewesen wäre. Das selbe bei COD4, man wird schwer verwundet, wartet einige Sekunden und ist wieder Top-Fit? Dann gibts noch diese, in denen Arme wegfliegen usw. kann einer sagen, ob das der Realität entspricht, will das einer Wissen oder nur die Teils übertriebenen Effekte sehen?
Wenn du nun in die Realität gehst, sowas wirklich am eigenen Leib miterleben müsstest/würdest, hättest du ein Lebenslanges Trauma.
Hinzukommt, das ein Spiel niemanden explizit angreift, also im Sinne von Leuten die du wirklich kennst. Selbst wenn ein Name gleich sein sollte, kannst du doch in einem Spiel nicht die exakte Persönlichkeit eines Menschen den du kennst integrieren, um dann so zu tun, als ob du ihn wirklich töten würdest.
In CS weiß jeder genau, das dem am anderen Ende der Leitung nichts passiert, nichts!
Mach das selbe bitte in der Realität, alleine hier werden schon viele Aufgrund der Tatsache, das es ein exsisterendes Wesen ist, die Waffe nichtmal anfassen!
>> Es geht einzig um die Tatsache, das man den Unterschied zwischen Realität und Spielen/Filmen erkennen und verstehen muss. <<
EDIT:
TCPip2k am 11.09.2008 23:46 schrieb:
Bei aller Liebe zu shootern mit giblets,
ich halte Alkoholverbote auch für untauglich, wenn nicht untragbar. *g
Allerdings halte ich ein Alkoholverbot, allein in der Einhaltung, als wesentlich durchvollziehbarer, als eines der Games, diese bekommt man doch einfach im Internet.
Dies ist bei Alkohol wohl kaum durchführbar
