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News - Jugendschutz: Prost Mahlzeit: Beckstein hält Alkoholverbote für "untauglich"

AW:

Insane80 am 12.09.2008 09:08 schrieb:
Shadow_Man am 12.09.2008 04:47 schrieb:
Was auffällt, immer wenn was gegen Computerspiele kommt, sind es diese arroganten Fatzken aus Bayern. Sollen sie doch ihren eigenen Staat machen. Da können sie ihre Arroganz und Überheblichkeit ausleben, verbieten was sie wollen und der Rest-Deutschlands wird endlich von diesem Schwachsinn verschont!
Ich komme aus Bayern und halte mich weder für arrogant noch überheblich... :rolleyes:

Du bist ja auch kein Politiker und nur diese meinte ich, entschuldige falls das falsch rüberkam. Ich finde diese Politiker eben, die sich hier zu Wort melden, sehr arrogant, allwissend und überheblich. Dabei sollte man sich gerade beim Thema Alkohol Gedanken machen.

Da die Herren ja so gerne Studien zu Rate ziehen:

Jugendliche trinken immer mehr Alkohol
Studie: Schon Zwölfjährige trinken regelmäßig Alkohol
Komatrinken in Deutschland

Na klar ist ja alles harmlos. Das gehört ja alles zur Kultur, wenn sich Jugendliche totsaufen oder ihre Zukunft damit ruinieren :rolleyes:
Durch Alkohol sind schon viele Menschen zu Tode gekommen, ich hab aber noch nie gehört, dass beim Computerspielen in Deutschland jemand gestorben ist. Was ist da also schädlicher?
 
AW:

In der Tat sind die Alkoholgesetze die wohl laschesten der EU. Ich glaube auch, dass nirgendwo so früh damit begonnen wird zu trinken. Aber man muss das mal so sehen:
Was dürfte einfacher sein, Alkoholgesetze verschärfen oder die so genannten Killerspiele verbieten? Eben. Alkohol gilt ja teilweise in manchen Teilen Deutschlands nicht umsonst als Nahrungsmittel.
 
AW:

Schon komisch, Spiele will man verbieten wo bis heute die angeblichen negativen Auswirkung alles andere als nachgewiesen sind.

Aber Alkohol, dessen negative Auswirkungen jeder kennt, wo jedes Jahr zigtausende geschädigt und getötet werden, da tut man nichts. Da wird der "Jugendschutz" kleingeschrieben.

Warum ist ja klar: Spielen tun die Herren nur mit unseren Steuergeldern, aber Saufen tun sie alle gern...
 
AW:

Zsinj am 13.09.2008 00:30 schrieb:
Schon komisch, Spiele will man verbieten wo bis heute die angeblichen negativen Auswirkung alles andere als nachgewiesen sind.

Aber Alkohol, dessen negative Auswirkungen jeder kennt, wo jedes Jahr zigtausende geschädigt und getötet werden, da tut man nichts. Da wird der "Jugendschutz" kleingeschrieben.

Warum ist ja klar: Spielen tun die Herren nur mit unseren Steuergeldern, aber Saufen tun sie alle gern...


Wer von Euch wäre also für härtere Alkoholgesetze?
 
AW:

Ich finde, dass er damit vollkommen recht hat, dass man Jugendliche "an Alkohol gewöhnen" sollte, also Bier u.s.w. ab 16 und den Rest ab 18. Überlegt mal, was wäre (ich weiß, in der Praxis passiert das sicherlich nicht, aber theoretisch), wenn ein 18 Jähriger, der noch nie ein Schluck Alkohol getrunken hat, seine ersten Erfahrungen mit Wodka o.Ä. macht. Er wüsste überhaupt nicht, wie viel er verträgt u.s.w.

Es wäre viel sinnvoller, wenn er mit Bier schon mal gelernt hätte, wie es ist, betrunken zu sein.

Und durch Bier ist noch keiner gestorben bzw. abhängig geworden.

Höhere Preise und Werbeverbote halte ich auch für sinnlos. Alles, was etwas bringen würde, wären bessere Kontrollen und Aufklärung.
 
AW:

16 für leichte Sachen und 18 für harte, oder 16 zum Trinken und 18 zum Kaufen für alles sind auch auch in einigen anderen Ländern üblich. Deutschland ist da nicht im Vergleich nicht wirklich lasch.

Mal die englische WP nehmen, da ich es auf der dt. nicht gefunden habe:
http://en.wikipedia.org/wiki/Drinking_age#Europe
 
AW:

XeNoR am 16.09.2008 17:06 schrieb:
Und durch Bier ist noch keiner gestorben bzw. abhängig geworden.

Tut mir leid... aber die Aussage ist ja wohl mehr als unhaltbar. Ich glaub die Zahlen derer, die von Bier gestorben und abhängig geworden sind dürfte in der Menschheitsgeschichte in die Millionen gehen.
 
AW:

Walbefreier am 16.09.2008 19:51 schrieb:
XeNoR am 16.09.2008 17:06 schrieb:
Und durch Bier ist noch keiner gestorben bzw. abhängig geworden.

Tut mir leid... aber die Aussage ist ja wohl mehr als unhaltbar. Ich glaub die Zahlen derer, die von Bier gestorben und abhängig geworden sind dürfte in der Menschheitsgeschichte in die Millionen gehen.

ja, weil viele eltern ihren kindern einen verantwortungsbewussten umgang mit alkohol vorleben/beibringen
 
AW:

darkfuneral am 11.09.2008 23:18 schrieb:
Ich möchte hier keine Drogen Diskussion auslösen, aber deine Behauptung "Im Gegensatz zu allen anderen Drogen ist Alkohol in geringen Mengen GESUND. Dies trifft auch auf Cannabis Produkte zu und denoch haben sie bei uns nicht den selben Stellenwert wie Alkohol und sind verboten. An Alkoholkonsum sterben jedes Jahr tausende von Menschen, an Cannabis ist bis heute noch niemand gestorben. An Computerspiele übrigens auch nicht.

Lg Dark|Funeral


Tja....

Im Gegensatz zu ALLEN anderen Drogen, besteht Alkohol von der Molekülbasis her nur aus verändertem Zucker.
Also, auch im Gegensatz zu ALLEN anderen "Giften" , braucht die Leber nur die Moleküle abzuändern um daraus den verwertbaren Zucker zu machen. Und Kohlendioxid wird einfach ausgeschieden....
Alle ANDEREN Drogen bleiben Schadstoffe, die den Körper belasten, bis sie abgebaut und mühevoll über die Nieren abgeleitet sind.
Alkohol gehört auch unmittelbar zu den Stoffen, die beim Stoffwechsel im Verdauungssystem entstehen, also auch natürlich vorhanden sein können.
Alkohol wird auch nur zum "Rauschgift", wenn man sich aus Gewohnheit daran klammert, während andere Rauschgifte echte Süchte erzeugen und den Körper bei direkter Einnahme schädigen. Diese Schädigung wird deutlich, wenn die "Einnahme" des Giftes reduziert wird. Dann entstehen schmerzhafte Zustände, die nur wiederum durch Einnahme des Giftes gelindert werden; also der eigentliche Schmerzgrund übertönt wird.
Der Körper glaubt dann, das Gift zu brauchen, damit es ihm besser geht. Und, da die "Seele" (also die Gefühlswelt) direkt an den Körper gebunden ist ...
 
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