• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - Jugendschutz: Prost Mahlzeit: Beckstein hält Alkoholverbote für "untauglich"

AW:

Insane80 am 12.09.2008 09:08 schrieb:
Shadow_Man am 12.09.2008 04:47 schrieb:
Was auffällt, immer wenn was gegen Computerspiele kommt, sind es diese arroganten Fatzken aus Bayern. Sollen sie doch ihren eigenen Staat machen. Da können sie ihre Arroganz und Überheblichkeit ausleben, verbieten was sie wollen und der Rest-Deutschlands wird endlich von diesem Schwachsinn verschont!
Ich komme aus Bayern und halte mich weder für arrogant noch überheblich... :rolleyes:
Ich kann den Beckstein und die CSU-Leute auch nicht leiden und finde die Aussage "Umgang mit Alkohol kann man lernen, mit Spielen nicht" genauso schwachsinnig... Leider ist es eben so, dass Bier eben zur "Kultur" in Bayern gehört und es ganz "normal" ist. Bald geht hier auch wieder das Massenbesäufnis Oktoberfest los, da könnte ich jetzt schon :-$ Sowas wird natürlich toleriert. Wobei da wahrscheinlich die Hälfte der Besucher Nicht-Bayern sind :finger:


Bier gehört ja auch zur Kultur. Sehe ich auch so.
 
AW:

homann5 am 12.09.2008 09:24 schrieb:
Hasamoto am 11.09.2008 22:56 schrieb:
Auszug aus der Verfassung
Artikel 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Denke mal über die bedeutung des Artikels nach

Kinderpornos und Rassismus fallen darunter

Ego Shooter nicht

Und denke gut nach befor du antwortest
Zum Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit gehört nicht automatisch das Recht auf das Spielen von gewaltverherrlichenden Spielen. Schau Dir mal an, was man unter Sittengesetz und Sittenwidrigkeit versteht, dann wirst Du sehen, was ich meine.

Du machst es dir sehr einfach oder? Ich denke du weißt sehr wohl das gewaltverherrlichende Spiele bereits jetzt verboten sind. Wenn diese in Kinderhände kommen ist es schuld derjenigen die dafür Sorge zu tragen haben das dies nicht passiert. Und das sind in erster Linie die Eltern. Deine Argumentation das diese sich nicht drum kümmern würden mag zwar richtig sein, dein Schluß daraus das man deshalb "alle Killerspiele" (was ist das nochmal genau?) verbieten muß aber falsch. Wenn die Kinder jetzt bereits rankommen, werden sie das danach genauso.

Ab davon vergißt du einen ganz wichtigen Punkt: Diese Kinder sind (du sagst es ja selber) nicht betreut. Ihre Eltern ignorieren diese Pflicht einfach bzw. versuchen sie an die Lehrer und Politiker abzuschieben. Nur weil wir einige Computerspiele verbieten, wäre das Problem nicht behoben. Wir würden ein Symptom bekämpfen, die Ursache aber unbehelligt lassen. Frag dich selber ob das Sinn macht.
 
AW:

Bier gehört zur kultur!! oh man ich schmeiß mich lang hin:-) :-)
Dann sag doch gleich das drogen zur kultur gehören!! ich glaubs ja nicht!
Achja wie schreibt der eine user hier die hälfte sind nicht aus bayern ohhhh ja klar ich fahre nach bayern um mich zu besaufen tsseee..
ich weiß ja es ist ironisch gemeint ;-)
 
AW:

Serdoa am 12.09.2008 11:15 schrieb:
Du machst es dir sehr einfach oder? Ich denke du weißt sehr wohl das gewaltverherrlichende Spiele bereits jetzt verboten sind. Wenn diese in Kinderhände kommen ist es schuld derjenigen die dafür Sorge zu tragen haben das dies nicht passiert. Und das sind in erster Linie die Eltern. Deine Argumentation das diese sich nicht drum kümmern würden mag zwar richtig sein, dein Schluß daraus das man deshalb "alle Killerspiele" (was ist das nochmal genau?) verbieten muß aber falsch. Wenn die Kinder jetzt bereits rankommen, werden sie das danach genauso.

Ab davon vergißt du einen ganz wichtigen Punkt: Diese Kinder sind (du sagst es ja selber) nicht betreut. Ihre Eltern ignorieren diese Pflicht einfach bzw. versuchen sie an die Lehrer und Politiker abzuschieben. Nur weil wir einige Computerspiele verbieten, wäre das Problem nicht behoben. Wir würden ein Symptom bekämpfen, die Ursache aber unbehelligt lassen. Frag dich selber ob das Sinn macht.
Deine Gegenargumente sind sehr dünn. Die Begründung "Wenn die Kinder jetzt bereits rankommen, werden sie das danach genauso." ist blanker Hohn, da könntest Du genauso sagen, Schußwaffen für alle, Schwerkriminelle kommen doch an welche ran. Oder mein schon gebrachtes Beispiel mit Hasch und Kokain.

Ich stimme Dir zu, ein solches Verbot würde lediglich die Symptome bekämpfen, aber die von der PC Games initierte Aktion richtet sich ja auch nicht an die Politik mit der Bitte, für mehr Fürsorge der Eltern zu sorgen. Ich kritisiere lediglich die Aktion der PC Games und versuche die Argumente der Befürworter eines solchen Verbotes darzulegen.

Solange man die Ursache nicht bekömpfen kann, muss man an die Symptome ran, das ist bei jeder Krankheit so.
 
AW:

oldwarpig am 12.09.2008 12:22 schrieb:
ohhhh ja klar ich fahre nach bayern um mich zu besaufen tsseee..
Warum nicht, die Teenager in den USA fahren ja auch nach Mexiko wenn sie sich zulaufen lassen wollen. :-D
 
AW: News - Jugendschutz: Prost Mahlzeit: Beckstein hält Alkoholverbote für

Computerspiele sind eben noch zu modern, als dass es alte Säcke verstehen. Meine Eltern, meine älteren kollegen, und sowieso alle zb über 40 mit denen ich drüber spreche, halten garnix von Computerspielen. Vorallem von brutalen solchen.


Und diese Asbach-politiker schon garnicht. Alkohol, haben die aber schon selbst konsumiert, tun die immer noch., und haben als junge Leute es ebenfalls getan. Es gehört ja zur "Kultur". Diese Kultur bringt jährlich zigtausende von Menschen. Aber der Kultur zu Liebe ist das noch im Rahmen, oder was? Wieviele Kinder müssen an Wochenenden an Alkoholvergiftung ins Krankenhaus kommen, damit die Politik ENDLCH mal ihre Gehirne einschalten?


Mich macht sowas höhst aggresiv. Und das ist kein Schwerz. Dieses unfaire Gelaber, dieses sich alels so drehen dass es einem (der Politik) am besten passt, ist egistischer als alles andere. Die tun es, können es tun, weil sie am längeneren Hebel sitzen. Kein Spiel hat mich je aggresiver gemacht als das politische Getue!


Ich trinke zwar nicht, war aber dennoch schon einige Male besoffen. Aber Bier ab 16, ist ein Witz. 2 Biere zu viel, und die Kids hängen in sämtlichen Ecken rum...Das kanns nicht sein.

Gruß
Jan
 
AW:

Fiffi1984 am 12.09.2008 09:29 schrieb:
Insane80 am 12.09.2008 09:08 schrieb:
Shadow_Man am 12.09.2008 04:47 schrieb:
Was auffällt, immer wenn was gegen Computerspiele kommt, sind es diese arroganten Fatzken aus Bayern. Sollen sie doch ihren eigenen Staat machen. Da können sie ihre Arroganz und Überheblichkeit ausleben, verbieten was sie wollen und der Rest-Deutschlands wird endlich von diesem Schwachsinn verschont!
Ich komme aus Bayern und halte mich weder für arrogant noch überheblich... :rolleyes:
Ich kann den Beckstein und die CSU-Leute auch nicht leiden und finde die Aussage "Umgang mit Alkohol kann man lernen, mit Spielen nicht" genauso schwachsinnig... Leider ist es eben so, dass Bier eben zur "Kultur" in Bayern gehört und es ganz "normal" ist. Bald geht hier auch wieder das Massenbesäufnis Oktoberfest los, da könnte ich jetzt schon :-$ Sowas wird natürlich toleriert. Wobei da wahrscheinlich die Hälfte der Besucher Nicht-Bayern sind :finger:


Bier gehört ja auch zur Kultur. Sehe ich auch so.


Stimmt Kulturel gesehen haben wir immer wenn wir Besoffen waren uns gegenseitig die Schädel eingeschlagen
 
AW:

Straftaten passieren häufig auch unter Alkoholeinfluss, aber sicher hat der Täter einen PC daheim oder schon mal davor gehockt also sind Spiele schuld.
 
AW:

Das Thema wird HIER ganz schön blöd! Deshalb, weil man an dem von PC GAMES gebastelten Vergleich direkt nac hvollziehen kann wie irreführend die "Killerspiele"-Debatte in der Politik ist.

Und darüber hinaus ist das auch furchtbar peinlich.

Es geht den "alten Herren und Damen" (die, aus der älteren Generation) um den Hass der sich bei ihnen privat angestaut hat. Es gibt da so etwas, das nennt man "Energie". Und diese Energie liegt in der Luft bei denen, wann auch immer darüber diskutiert wird.

Politiker werden nachgeben. Denn es wird wichtigere Dinge geben als über Computerspiele zu reden. Ganz sicher. :-)

Ich schlage die Arme übereinander und wart mal ab - bis die das begreifen, dass sich daran nichts ändern lässt. Keiner kann auf dieser Welt einen Teil der Kultur einfach so verbieten. Computerspiele und die damit verbundenen Dinge können KEINESFALLS desintigriert werden. Das ist unmöglich. :-) (was mich freut, denn dann brauch ich mich nicht mehr darüber aufregen).

Wünsche euch ein schönes WE.
 
AW:

Fluffybaerchen am 12.09.2008 13:07 schrieb:
Ich schlage die Arme übereinander und wart mal ab - bis die das begreifen, dass sich daran nichts ändern lässt.

Sag mal jetzt in ernst
Haste schonmal Einen Politiker gesehen der was begriffen hat?
Haste dich schonmal versucht dich mit einen normal zu unterhalten????
Ich schon und es war eine Quall

Ich hatte denn nur eine ganz normale frage gestehlt und der hat eine Rede verfast,
und nicht eine über Hüpotesen ,nein es war eine von der art Reden wo man hinterher sich gefragt hat ( Häääää von welchen Planeten kommt der denn )

und das ist nicht übertrieben

Da bin ich zu denn schluss gekommen das eindeutich unsere Politiker denn bezug zum Volk verloren haben und das in jeder hinsicht

Die denken nicht wie wir
Die reden nicht wie wir
Die Handeln nicht wie wir
und die Essen nicht wie wir

und du willst mir erzählen die würden jemals was begreifen????

Das einzichste was die interessiert ist ihre Wählerstimme und ob sie dann rechtzeitig zum Golfplatz kommen
 
AW:

Hasamoto am 12.09.2008 12:46 schrieb:
Fiffi1984 am 12.09.2008 09:29 schrieb:
Insane80 am 12.09.2008 09:08 schrieb:
Shadow_Man am 12.09.2008 04:47 schrieb:
Was auffällt, immer wenn was gegen Computerspiele kommt, sind es diese arroganten Fatzken aus Bayern. Sollen sie doch ihren eigenen Staat machen. Da können sie ihre Arroganz und Überheblichkeit ausleben, verbieten was sie wollen und der Rest-Deutschlands wird endlich von diesem Schwachsinn verschont!
Ich komme aus Bayern und halte mich weder für arrogant noch überheblich... :rolleyes:
Ich kann den Beckstein und die CSU-Leute auch nicht leiden und finde die Aussage "Umgang mit Alkohol kann man lernen, mit Spielen nicht" genauso schwachsinnig... Leider ist es eben so, dass Bier eben zur "Kultur" in Bayern gehört und es ganz "normal" ist. Bald geht hier auch wieder das Massenbesäufnis Oktoberfest los, da könnte ich jetzt schon :-$ Sowas wird natürlich toleriert. Wobei da wahrscheinlich die Hälfte der Besucher Nicht-Bayern sind :finger:


Bier gehört ja auch zur Kultur. Sehe ich auch so.


Stimmt Kulturel gesehen haben wir immer wenn wir Besoffen waren uns gegenseitig die Schädel eingeschlagen

Da ist aber nie der Alkohol schuld, sondern die Menschen. Wer von Natur aus entspannt ist, der bleibt das auch betrunken. Und du willst ja wohl nicht abstreiten dass Bier ein deutsches Kulturgut ist.
 
AW: News - Jugendschutz: Prost Mahlzeit: Beckstein hält Alkoholverbote für

OOOMMMGGG.

Ob die auch ein T-Shirt und eine Petition brauchen?

"Ich wähle keine Alkoholkiller!"

Oh mann...fässt man sich doch an Kopf was diese Asbachpolitiker für ne "objektive" (Ironie) Meinung zu bestimmten Themen einnehmen.

Solche Trottel. Wenn die PC Spiele verbieten wollen, setz ich mich dafür ein deren tägliche konsummittel wie Fernseh, Bücher, Kino, Zeitung zu verbieten. Die machen nämlich auch laut Studien aus dem Jahre 1642 (Ironie) aggressiv....

Ohne Worte, echt.
 
AW:

Hasamoto am 12.09.2008 13:25 schrieb:
Die denken nicht wie wir
Die reden nicht wie wir
Die Handeln nicht wie wir
und die Essen nicht wie wir

Politikverdrossenheit in ihrer Reinform. "Die" Politiker wurden gewählt. Wenn man nicht möchte, dass sie wiedergewählt werden, schnappe man sich ein Mikrofon, ein Plakat, eine Leinwand oder platziere seine Meinung in den Medien. Man versuche, andere davon zu überzeugen, dass andere Politiker, vielleicht man selbst, besser geeignet seien.

Die Beschreibung oben beeinflusst, wenn es gut läuft niemanden. Wenn es schlecht läuft, fangen noch mehr Menschen an zu glauben, Wahlen würden sich nicht lohnen. Das vergrößert das Problem und kann somit kein Ausweg sein.
 
AW:

Stryke1 am 12.09.2008 13:58 schrieb:
Hasamoto am 12.09.2008 13:25 schrieb:
Die denken nicht wie wir
Die reden nicht wie wir
Die Handeln nicht wie wir
und die Essen nicht wie wir

Politikverdrossenheit in ihrer Reinform. "Die" Politiker wurden gewählt. Wenn man nicht möchte, dass sie wiedergewählt werden, schnappe man sich ein Mikrofon, ein Plakat, eine Leinwand oder platziere seine Meinung in den Medien. Man versuche, andere davon zu überzeugen, dass andere Politiker, vielleicht man selbst, besser geeignet seien.

Die Beschreibung oben beeinflusst, wenn es gut läuft niemanden. Wenn es schlecht läuft, fangen noch mehr Menschen an zu glauben, Wahlen würden sich nicht lohnen. Das vergrößert das Problem und kann somit kein Ausweg sein.

Das ist keine Poletikverdrossenheit sonndern das was ich selber erlebt habe
 
AW:

Fiffi1984 am 11.09.2008 16:53 schrieb:
Ich finde die PCG schießt sich sellbst ins Knie wenn sie durchblicken lässt, dass ein Alkoholverbot bzw. eine Einschränkung sinnvoll wäre.
Äh, du hast den Text nicht gelesen, oder? Nein? Dachte ich mir. Sonst hättest du diesen Kommentar ganz anders verfasst.
 
AW:

Hasamoto am 12.09.2008 13:25 schrieb:
Die denken nicht wie wir
Die reden nicht wie wir
Die Handeln nicht wie wir
und die Essen nicht wie wir

Aber sie scheißen wie wir! Sie gehen einkaufen wie wir! Sie vö, äh, schlafen wie wir! Und sie saufen wie wir!
Kurz: Popolitiker sind auch nur Menschen. Und dass sie den Bezug zur Realität verloren hätte, kann ich nicht behaubten. Sicherlich sind wir nicht immer mit allem einverstanden, was die tun. Aber wir wären auch keine Deutschen, wenn wir immer zu allem Ja und Amen sagten und nie etwas hinterfragten!
Nur, weil heute eine Diskussion läuft (immernoch), die es schon immer gegeben hat, nur mit anderen Medien, sind die nicht alle schwer von Begriff. Sie sind nur alt.
 
AW:

Hasamoto am 12.09.2008 13:25 schrieb:
Ich hatte denn nur eine ganz normale frage gestehlt und der hat eine Rede verfast,
und nicht eine über Hüpotesen ,nein es war eine von der art Reden wo man hinterher sich gefragt hat ( Häääää von welchen Planeten kommt der denn )

und das ist nicht übertrieben

Nimm es nicht persönlich, aber nach allem was ich bislang so von dir gelesen hab könnte es ja auch sein, dass der Politiker gar nicht so kompliziert gesprochen hat, sondern du ihn einfach nur nicht verstanden hast.
 
AW:

homann5 am 12.09.2008 12:30 schrieb:
Serdoa am 12.09.2008 11:15 schrieb:
Du machst es dir sehr einfach oder? Ich denke du weißt sehr wohl das gewaltverherrlichende Spiele bereits jetzt verboten sind. Wenn diese in Kinderhände kommen ist es schuld derjenigen die dafür Sorge zu tragen haben das dies nicht passiert. Und das sind in erster Linie die Eltern. Deine Argumentation das diese sich nicht drum kümmern würden mag zwar richtig sein, dein Schluß daraus das man deshalb "alle Killerspiele" (was ist das nochmal genau?) verbieten muß aber falsch. Wenn die Kinder jetzt bereits rankommen, werden sie das danach genauso.

Ab davon vergißt du einen ganz wichtigen Punkt: Diese Kinder sind (du sagst es ja selber) nicht betreut. Ihre Eltern ignorieren diese Pflicht einfach bzw. versuchen sie an die Lehrer und Politiker abzuschieben. Nur weil wir einige Computerspiele verbieten, wäre das Problem nicht behoben. Wir würden ein Symptom bekämpfen, die Ursache aber unbehelligt lassen. Frag dich selber ob das Sinn macht.
Deine Gegenargumente sind sehr dünn. Die Begründung "Wenn die Kinder jetzt bereits rankommen, werden sie das danach genauso." ist blanker Hohn, da könntest Du genauso sagen, Schußwaffen für alle, Schwerkriminelle kommen doch an welche ran. Oder mein schon gebrachtes Beispiel mit Hasch und Kokain.

Ich stimme Dir zu, ein solches Verbot würde lediglich die Symptome bekämpfen, aber die von der PC Games initierte Aktion richtet sich ja auch nicht an die Politik mit der Bitte, für mehr Fürsorge der Eltern zu sorgen. Ich kritisiere lediglich die Aktion der PC Games und versuche die Argumente der Befürworter eines solchen Verbotes darzulegen.

Solange man die Ursache nicht bekömpfen kann, muss man an die Symptome ran, das ist bei jeder Krankheit so.

Ich könnte dir fast zustimmen, wenn denn der eigentliche Knackpunkt nicht wäre, dass diese unbetreuten Kindern sich andere "Quellen" erschließen würden. Es ist ja nun nicht so, dass sie, weil sie solche Spiele nicht mehr bekommen, plötzlich "lammfromm" werden. Es ist anzunehmen, dass die fehlende Betreuung sich weiter auswirkt. Das wäre also quasi so, wie wenn jemand Fieber hat und man ihm nicht gegen das Fieber behandelt sondern einen Ventilator aufstellt. Klar, es wird nicht mehr so heiß sein - aber krank ist er noch immer und das maximal erreichte ist, dass andere im selben Raum durch den Ventilatorluftzug einen Schnupfen kriegen. Dasselbe würde nun bei unbetreuten Kindern passieren. Anstatt das sie ein "Killerspiel" vor ihrem Computer spielen, gehen sie vielleicht raus auf die Straße zum saufen oder kaufen sich Drogen.

Bei der Symptombekämpfung muss immer abgewogen werden ob das Wider das Für überwiegt, da es normalerweise immer Nebenwirkungen gibt. Ein Beispiel ist dafür auch ein ehemaliger Klassenkamerad der eine seltene Krankheit hatte, wodurch seine Adern entzündet waren. Jeder Blutfluß hat ihm höllische Schmerzen verursacht. Die einzige Lösung, das man die Ursache nicht bekämpfen konnte, war, dass man das Symptom (die Schmerzen) mit Morphium bekämpft hat - das führte schlußendlich zu Glasknochen.

Dasselbe sehen wir nun hier bei Computerspielen. Das Computerspielverbot - noch rigoroser ausgelegt als es heute der Fall ist - würde höchstwahrscheinlich das Symptom von "Killerspiel" spielenden Kindern bekämpfen. Die Ursache davon - unbetreute Kinder - und dessen Wirkung - Verrohung, Gewalt im Klassenzimmer etc. - wäre davon unberührt. Wir würden als Freiheit tauschen für ... nichts.

Genau deshalb halte ich von einem solchen Verbot nichts. Dieses Verbot bringt nichts solange man nicht auch die mangelnde Betreuung angreift und hier bessere Betreuung ermöglicht. Allerdings - wenn es bessere Betreuung gäbe, wäre das Verbot hinfällig.

Übrigens, um mal Herrn Becksteins Aufsage aufzugreifen: Die Prohibition hat nichts gebracht da man versucht hat das Symptom (Trinken von Alkohol) zu bekämpfen. Erst als man an die Ursache ranging (Aufklärung über Gefahren) konnte man Erfolge erzielen.

Genau das ist der Grund wieso ich auch bei Computerspielen nichts von Verboten halte. Solange man nicht die Ursache bekämpft ist jedes Verbot nur der Versuch ein Symptom zu heilen, wohlwissend das sich die Krankheit selbst woanders einen Weg bahnen wird um auszubrechen.
 
AW:

Zubunapy am 12.09.2008 14:42 schrieb:
Fiffi1984 am 11.09.2008 16:53 schrieb:
Ich finde die PCG schießt sich sellbst ins Knie wenn sie durchblicken lässt, dass ein Alkoholverbot bzw. eine Einschränkung sinnvoll wäre.
Äh, du hast den Text nicht gelesen, oder? Nein? Dachte ich mir. Sonst hättest du diesen Kommentar ganz anders verfasst.


Du bist ja ein ganz Schlauer, beantwortest Deine Frage selbst. Was genau verstehst du denn nicht?
 
Zurück