Hyperhorn
Spiele-Kenner/in
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AW:
Nur kann es doch nicht der Sinn sein, dass öffentlich-rechtliches Fernsehen so einseitig berichtet. Dafür werden Steuergelder aufgewendet und deshalb sollte man sich auch nicht damit abfinden. Für verfälschendem, einseitigen und unseriösen Journalismus hege ich nun einmal keine Sympathie. Besonders dann nicht, wenn der Eindruck erweckt werden soll, dass es hier eben um sachliche Berichterstattung geht. Man kann einfach nicht erwarten, dass jeder Bürger jeden Bericht intensiv auf Objektivität prüft. Man kann ja auch nicht das Leben jedes Politikers durchleuchten, um herauszufinden, ob man seine Partei wählen kann. Ein Vertrauensbasis ist hier doch unverzichtbar! Man soll und darf nicht alles glauben, was öffentlich publiziert wird. Schließlich sitzen in den Medienzentralen auch nur Menschen. Ich sollte aber erwarten können, dass ich nicht vorsätzlich einseitig informiert werde. Und zum Thema "mundgerecht":
Ich werde gerne an Themen erinnert, die aus dem üblichen Rahmen fallen, Randgruppen betreffen, "unangenehm" sind usw.. Wenn man zum Nachdenken angeregt wird und sich aufgrund der komplexen Thematik keine eindeutige Meinung bilden kann: Umso besser, die meisten Themen lassen sich nicht in kurzer Zeit behandeln. Wenn allerdings Medien mir erstmal eine Meinung verinnerlichen wollen, bevor ich Ahnung habe, dann läuft etwas verkehrt. Und deshalb meine Kritik: Wenn ich mündig bin, dann kann und sollte ich selbst entscheiden, mit was ich mich wie intensiv befasse. Ich will aber eben nicht bevormundet werden, weil dass Unmündigkeit hervorruft.
Im Prinzip ist es ja so: Die Medien bieten den Kunden (=Bürgern) einen Service an, den sie nutzen können, aber nicht müssen. Wenn allerdings dieser Service in Anspruch genommen wird, dann sollte er auch qualitative Ansprüche erfüllen. Ob man für Mutti den Rasen mäht, oder ob dein PKW in der Werkstatt steht: Es gibt eben gewissen Grundansprüche an Tätigkeiten, die erfüllt werden müssen; sonst funktioniert kein System und auch kein Staat. In diesem Fall geht es eben um berechtigte Glaubwürdigkeit, die die Medien aufweisen sollten. Ob man sich mit mangelnder Qualität zufrieden gibt, ist die eine Sache. Ob man allerdings nur noch mangelnde Qualität angeboten bekommt, ist die andere.
Wenn ich mir die gegenwärtige Medienlandschaft vor Augen halte, dann ist die mangelnde Qualität deutlich in der Überzahl.
--> Augen und Ohren offen halten, Hirn einschalten, mehr Ahnung als Meinung haben und sich nicht mundtot machen lassen..gif)
Selbstverständlich sollte man seine Informationen über viele Quellen beziehen. Das ist sogar Pflicht, wenn man einen umfassenderen Einblick gewinnen will.Loosa am 16.11.2005 16:38 schrieb:Als muendiger Buerger sollte man sich bei mehr als einer Quelle informieren und sich nicht auf die Meinung eines Journalisten/Blattes/Senders verlassen.Hyperhorn am 16.11.2005 15:52 schrieb:Ich als mündiger Bürger bin von gutem Journalismus abhängig!
Muendig heisst nicht, es mundgerecht vorgesetzt zu bekommen![]()
Nur kann es doch nicht der Sinn sein, dass öffentlich-rechtliches Fernsehen so einseitig berichtet. Dafür werden Steuergelder aufgewendet und deshalb sollte man sich auch nicht damit abfinden. Für verfälschendem, einseitigen und unseriösen Journalismus hege ich nun einmal keine Sympathie. Besonders dann nicht, wenn der Eindruck erweckt werden soll, dass es hier eben um sachliche Berichterstattung geht. Man kann einfach nicht erwarten, dass jeder Bürger jeden Bericht intensiv auf Objektivität prüft. Man kann ja auch nicht das Leben jedes Politikers durchleuchten, um herauszufinden, ob man seine Partei wählen kann. Ein Vertrauensbasis ist hier doch unverzichtbar! Man soll und darf nicht alles glauben, was öffentlich publiziert wird. Schließlich sitzen in den Medienzentralen auch nur Menschen. Ich sollte aber erwarten können, dass ich nicht vorsätzlich einseitig informiert werde. Und zum Thema "mundgerecht":
Ich werde gerne an Themen erinnert, die aus dem üblichen Rahmen fallen, Randgruppen betreffen, "unangenehm" sind usw.. Wenn man zum Nachdenken angeregt wird und sich aufgrund der komplexen Thematik keine eindeutige Meinung bilden kann: Umso besser, die meisten Themen lassen sich nicht in kurzer Zeit behandeln. Wenn allerdings Medien mir erstmal eine Meinung verinnerlichen wollen, bevor ich Ahnung habe, dann läuft etwas verkehrt. Und deshalb meine Kritik: Wenn ich mündig bin, dann kann und sollte ich selbst entscheiden, mit was ich mich wie intensiv befasse. Ich will aber eben nicht bevormundet werden, weil dass Unmündigkeit hervorruft.
Im Prinzip ist es ja so: Die Medien bieten den Kunden (=Bürgern) einen Service an, den sie nutzen können, aber nicht müssen. Wenn allerdings dieser Service in Anspruch genommen wird, dann sollte er auch qualitative Ansprüche erfüllen. Ob man für Mutti den Rasen mäht, oder ob dein PKW in der Werkstatt steht: Es gibt eben gewissen Grundansprüche an Tätigkeiten, die erfüllt werden müssen; sonst funktioniert kein System und auch kein Staat. In diesem Fall geht es eben um berechtigte Glaubwürdigkeit, die die Medien aufweisen sollten. Ob man sich mit mangelnder Qualität zufrieden gibt, ist die eine Sache. Ob man allerdings nur noch mangelnde Qualität angeboten bekommt, ist die andere.
Wenn ich mir die gegenwärtige Medienlandschaft vor Augen halte, dann ist die mangelnde Qualität deutlich in der Überzahl.
--> Augen und Ohren offen halten, Hirn einschalten, mehr Ahnung als Meinung haben und sich nicht mundtot machen lassen.
.gif)

, weil nur seriöser Journalismus wichtige Themen seriös aufgreifen kann.
gelesen wird.
Jo. Zustimmung. Und gleich dazu auch noch die Luft, weil da sind auch Schadstoffe drin, neuerdings auch noch Feinstaub und bald die Vogelgrippe.
