Also Jungs, anstatt dass Sportschützen, Jäger und Spieler mit dem Finger auf die jeweils andere Gruppe zeigen, sollten wir eigentlich zusammenhalten und mit unseren Fingern gemeinsam auf Eltern und Gesellschaft zeigen, denn die drei Gruppen haben alle dasselbe Ziel: "Ungestörte Ausübung des geliebten Hobbys". Millionen von Menschen wollen sich ihr Hobby nicht wegen der Amokläufe einer handvoll entgleister Persönlichkeiten verbieten lassen. Man kann sich darüber streiten, ob das zeremonienumrahmte Töten von Wildtieren noch in die heutige Zeit passt, letztlich sind die Jäger aber unverzichtbar für Naturpflege und den Naturerhalt. Der Staat spart daüber hinaus viel Personal und infolge unsere Steuergelder. Der gesellschaftliche Nutzen von EgoShootern ist wohl eher von untergeodneter Bedeutung. Was ich damit sagen will ist, dass wir einen schweren Stand haben und keine einflussreiche Lobby. Viele Mitbürger, die auch poltisch aktiv sind, sitzen eher im Klüngel von Jagd- und Sportschützenverein als vor dem PC und somit letztlich am einflussreicheren Hebel. Unterschätzt also nicht das Gewicht der Meinung der "Hubertusfreunde". Der weit überwiegende Teil von uns ist poltisch leider inaktiv(ich auch) und sitzt lieber am PC. Selbst den Mut die Piratenpartei zu wählen hatten nur ca. 2 % der Bevölkerung, weil halt das poltische Gesamtkonzept fehlte. Der Zug ist jetzt erstmal abgefahren.
Ich ärgeren mich einfach darüber, dass zwar jede kleine Schlagzeile in der PCG über "Killerspiele" sofort jede Menge empörte Kommentare produziert, die dann aber irgendwie immer sinnlos im Weltall verpuffen, bis zur nächsten Schlagzeile. Anstatt zu hetzten sollte man lieber den Dialog suchen, Verständnis für die andere Seite haben und auch versuchen, deren Verständnis für die eigenen Ansichten zu entwickeln.