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"Wenn man diese Leute nicht zu Experten - zumindest in bestimmten Bereichen zählen kann - wen dann?"
Hm, wie wär's für den Anfang mit Leuten, die sich damit auskennen, worüber sie entscheiden, und zusammen mit verschiedenen Forschungsergebnissen auch eigene erstellt haben, die wiederum allen wissenschaftlichen Kriterien standhalten, und die aufgrund einer solchen Basis eine der Materie angemessene Entscheidung treffen? Für den Anfang.
Und Professoren für Kriminologie bzw. für Kinder- und Jugendpsychatrie gehören nicht zu den Leuten, die sich damit auskennen, warum Jugendliche "ausrasten" und Verbrechen bzw. Amokläufe begehen?
Dazu kommt, dass diese Leute nichts "entscheiden", sondern lediglich "Empfehlungen" abgeben, die ihrer Ansicht richtig sind. Jeder Interessensgruppe steht es frei, ein Gegengutachten erstellen zu lassen.
Damit man Professor wird, hat man übrigens eigene Forschungsergebnisse veröffentlicht, die wissenschaftlichen Kriterien standhalten - ob nun im Bereich von "Computerspielen und Amokläufen" sei dahin gestellt, aber ich würde diesen Leuten schon grundsätzlich zugestehen, dass sie Ahnung haben.
NOCHMAL: Es ist völlig üblich, dass es auch unter Experten Diskussionen gibt, das heißt, man muss nicht automatisch diese Empfehlungen für richtig erachten. Aber über so etwas muss dann sachlich und mit Argumenten diskutiert werden, nicht mit "LOOOOOOL, die haben ja keine Ahnung" ... wie glaubst Du wirkt so eine Reaktion auf diejenigen, die dann wirklich die Entscheidung treffen, ob "Killerspiele" verboten werden?
Wenn man den Bericht liest, wird man durchaus feststellen, dass die Meldung der PC-Games etwas reißerisch-unfair formuliert wurde ...