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News - Emsdetten: stern-Umfrage zum Thema "Killerspiele"

Free-Dschi am 02.12.2006 12:15 schrieb:
Wisst ihrs noch nicht? Wo sind die PCG News dazu?

http://4players.de/4players.php/dispnews/PC-CDROM/Aktuelle_News/60150.html

"Killerspiel"-Verbot ist abgeblasen :finger:

Dass auf unsere Kosten über so einen Schwachsinn diskutiert und verhandelt wird ist eigentlich schon schlimm genug.

Und diese Doppelmoral ist wiederlich. Ich will ja nicht abstreiten, dass Killerspiele in manchen Fällen vielleicht ein kleines Glied in einer langen Kette von Auslösern sind, die zu solchen Gewaltverbrechen führen.

Alkohol und Tabak auf der anderen Seite bringt dem Staat wiederum so viel Geld ein, dass man da schonmal nen Auge zudrücken kann und auf kosten unserer Jugend wirtschaftet. Schliesslich bringen sie sich ja nur selbst um...

Von einem Verbot dieser nachweislich tödlichen Drogen sieht man allerdings ab. Da traut man den Jugendlichen wiederum genug Verantwortungsbewustsein zu, dass sie sich schon selbst gegen solche Gefahren schützen können.

Aber von den Eltern zu erwarten, dass sie auf ihre Kinder aufpassen ist wiederum ne Zumutung oder wie?

Deutschland ist einfach nur krank
 
Na das passt ja mal wieder wie die Faust aufs Auge! Es gibt ein Problem in Deutschland ... wie reagiert die Politik? Verbote müssen her!

Da machen es sich die Herren und Damen Politiker mal wieder ganz einfach. Da schieben wir doch die Verantwortung mal ganz von uns und fordern ein Verbot von Killerspielen (allein der Ausdruck "Killerspiele" läßt bei mir die Galle hochkommen)!
Sorry, aber diesen Herren und Damen ist ja wohl jeglicher Sinn von Realität irgendwo in Ihren Vorstandsetagen und Zweit/Dritt und Viertjobs abhandengekommen...
Gesunde Aufklärung über neue Medien? Mehr Geld für Bildung? Komplette Fehlanzeige in der Politik! Wie kann man da noch jemanden ernst nehmen!
Alkohol ab 16 (ich erinnere an die Alcopopsdiskussion) - kräht kein Politikerhahn mehr nach... soviel zum Thema "die Politiker sorgen sich um uns"!
Was wäre denn gewesen wenn man bei dem Attentäter massig Heavy Metal CDs gefunden hätte? Dann wär es wieder diese teufelsverherrlichende Musik gewesen.. Auch verbieten? Oder der entgegengesetzte Fall - man hätte ne Masse von Parteiprogrammen gefunden (und ich mein jetzt nicht rechte Propaganda)... müssten wir dann nicht auch unsere Parteien verbieten?

So langsam wird es einfach nur noch peinlich und absolut unrealistisch was unsere Politiker da so verbreiten!

Und zur Umfrage: 1007 Leute wurden gefragt! Naja - unter "repräsentativ" versteh ich was anderes... Daher kann ich dieser Umfrage auch nicht besonders viel Seriösität zusprechen!

Grüße
Pat1970
 
Tobi27 am 01.12.2006 12:55 schrieb:
Wo mir doch Killerspiele das Töten beibringen können:

Krieg ich nen Führerschein weil ich Rennspiel X durchgespielt hab?

Ne Pilotenlizenz ? (Flight Simulator X)

Ne Trainerlizenz ? (Fußball Manager)

etc.


Fragt mal euch selbst oder Leute die ihr kennt, die im virtuellen und im realen Leben eine Waffe abgefeuert haben, Auto fahren, geflogen sind, usw. ob man vom Einen für's Andere lernen kann...

Übrigens hat kein Politiker nach dem 11. September ein Verbot von Flugsimulatoren gefordert! Und das wo nachweislich die Attentäter selbige benutzt haben... Would you like to know more? ;)

Gruß
Pat1970
 
Ich bin absolut dafür sogenannte killerspiele zu verbieten. Derartige dinge gehören einfach nicht in die hände von kindern und jugendlichen deshalb ist ein verbot die beste möglichkeit den zugang dazu zu beschränken. Wenn nur noch erwachsene in speziellen geschäften diese spiele erwerben können und noch härter gegen illegale downloads und tauschbörsen vorgegangen wird ist dieses problem bald aus der welt.
 
AngelaMerkel am 02.12.2006 16:40 schrieb:
Ich bin absolut dafür sogenannte killerspiele zu verbieten. Derartige dinge gehören einfach nicht in die hände von kindern und jugendlichen deshalb ist ein verbot die beste möglichkeit den zugang dazu zu beschränken. Wenn nur noch erwachsene in speziellen geschäften diese spiele erwerben können und noch härter gegen illegale downloads und tauschbörsen vorgegangen wird ist dieses problem bald aus der welt.

Dass "Killerspiele" (dieses Wort alleine ist lächerlich) nicht in die Hände
von Kindern gehören sieht hier glaub ich keiner anders. Es ist bloss die
Frage, wann das Kind sein aufhört und das Jugendlich sein anfängt.

Jugendliche sollten mit dieser Verantwortung kein Problem haben. Wenn
es die Gesellschaft mittlerweile akzeptiert, dass Jugendliche in recht frühen
Alter erste Erfahrungen in gewissen zwischenmenschlichen "Aktionen" sammeln
dann sind "Killerspiele" dem geistigen Zustand eines Jugendlichen schon
zu zutrauen.

Wie einer meiner Vorschreiber es schon angesprochen hat bekommt man auch
keinen Führerschein, wenn man das Rennspiel XY gespielt hat. Ich habe auch
noch keinen gesehen, der nach einer Partie World of Warcraft, mit einer
Barbarenaxt durch die Gegend rennt.

Der Sündenbock "Killerspiele" soll vielmehr über die Versäumnisse der
Regierung in Sachen Familienpolitik, Prävention (und das nicht mit Verboten)
und Bildung hinwegtäuschen.

Anstatt dass die Regierung zugibt hier den Zug verpasst zu haben und einfach zu spät auf diese Thematik (die es ja nicht erst seit gestern gibt) einzugehen, werden nun fadenscheinige "Hau-Ruck-Aktionen" aus dem Boden gestampft um die Masse zu beruhigen.

Dass die Gewaltbereitschaft der Jugend steigt ist natürlich alarmierend und
die Ursachen sollte die Regierung bei sich selber suchen:

- Arbeitslosigkeit
- schlechte Bildungspolitik
- gescheiterte Intergrationpolitik
- menschenverachtendes Sozialsystem
- inkompetente Staatsgewalt und Rechtssprechung

Davon werden Jugendliche aggresiv, nicht aber von Spielen.

That´s it. Nun hasst mich.

und wenn jemand Rechtschreibfehler oder Grammatikfehler findet: Nach
der 3. Änderung der Rechtschreibreform blick ich selber nicht mehr durch :)

Grüße
Leth
 
AngelaMerkel am 02.12.2006 16:40 schrieb:
Ich bin absolut dafür sogenannte killerspiele zu verbieten. Derartige dinge gehören einfach nicht in die hände von kindern und jugendlichen deshalb ist ein verbot die beste möglichkeit den zugang dazu zu beschränken. Wenn nur noch erwachsene in speziellen geschäften diese spiele erwerben können und noch härter gegen illegale downloads und tauschbörsen vorgegangen wird ist dieses problem bald aus der welt.

Jo, Deine Welt endet da wo Deutschland aufhört.

Man sollte das Recht auf freie Meinungsäusserung von einem Intelligenztest abhängig machen und Leuten wie Dir in der Konsequenz das Reden verbieten.

Das wäre ein sinnvolles Verbot und einige Probleme wären aus der Welt.
 
AngelaMerkel am 02.12.2006 16:40 schrieb:
Ich bin absolut dafür sogenannte killerspiele zu verbieten. Derartige dinge gehören einfach nicht in die hände von kindern und jugendlichen deshalb ist ein verbot die beste möglichkeit den zugang dazu zu beschränken. Wenn nur noch erwachsene in speziellen geschäften diese spiele erwerben können und noch härter gegen illegale downloads und tauschbörsen vorgegangen wird ist dieses problem bald aus der welt.

Na klar, bin ich dafür! :-D Warum nicht gleich Super Mario verbieten, das könnte Kinder dazu bringen auf Schildkröten rumzuspringen.......

Die ganzen Politiker, die noch nie selbst "Killerspiele" (tolles Wort, ich weiß :top: )
gespielt haben, sollen mal lieber ganz still sein. Wer solche Spiele nur immer im Fernsehn sieht, unter dem Titel Killerspiele, der soll schweigen.
 
Lethliel am 02.12.2006 17:22 schrieb:
Dass die Gewaltbereitschaft der Jugend steigt ist natürlich alarmierend und
die Ursachen sollte die Regierung bei sich selber suchen:

- Arbeitslosigkeit
- schlechte Bildungspolitik
- gescheiterte Intergrationpolitik
- menschenverachtendes Sozialsystem
- inkompetente Staatsgewalt und Rechtssprechung

Davon werden Jugendliche aggresiv, nicht aber von Spielen.

:top: :top: 2 Daumen dafür! Die gescheiterte Integrationspolitik ist so oder so ein großer Faktor, der leider stark mitschwingt. Durch die Agressivität mancher "nicht-Inländer" Gruppen läßt viele andere Mitmenschen in deren Umgebung mitschwingen. Dies soll jedoch keine rassistische Äußerung sein. Es soll ein Fingerzeig auf die Fehlpolitik der damaligen und heutigen Demokraten sein. Ein kleiner Ausschnitt der gescheiterten Multi Kulti Gesellschaft : Damit fang es an, 1961 wurden türkische Arbeiter nach Deutschland geholt, die mit dem Ziel hergekommen sind, wenige Jahre im "Nachkriegsdeutschland" zu arbeiten, um mit ein wenig Wohlstand nach hause zurückzukehren. 1973 wurde dies gestoppt, doch die Leute, die sich inzwischen etwas aufgebaut haben, wollten nicht mehr gehen (Fehler 1) . Das wäre nicht schlimm, doch es durften weiterhin die Familien "nachrücken" (2. Fehler).
Viele Politiker waren zu verträumt in ihrer Vorstellung dieser Multi Kulti gesellschaft, meinten, dass spätestens bei der 3. Generation der "Nicht-Inländer "(Ja, ich mag das Wort^^) die Herkunft nicht mehr auffallen würde (3. Fehler). Sie würden perfekt Deutsch sprechen, sich einbringen können etc., doch wie man heutzutage merkt, ist dies nicht eingetreten.

Die heutigen Problematiken sieht man, wenn man aus dem eigenen Fenster schaut.
- Ghettobildung
- Agressive Gruppenbildungen
- perversierte Sprache
- "Kalt"


Also, liebe Politiker, stürzt euch nicht auf Themen, die ihr nicht nachvollziehen könnt. Denn niemand kann das Denken eines psychisch gestörten Menschen
nachvollziehen, und dann noch Gründe für dieses Verhalten zu finden und sich daran festzubeißen.

Arbeitet an vergangenen Fehlern, die zwar nicht von euch gemacht wurden, aber die wir alle zusammen gerade Ausbaden. Kümmert euch wenigstens um Schadensbegrenzung, und verursacht nicht noch mehr Schaden (<- Verbote = keine Lösung).

Mit freundlichen Grüßen
ein "Killerspiel" Spieler, der zwar ein wenig verklatscht ist, aber noch einen Blick für die Welt hat.

P.S.: Wer Rechtschreibfehler findet, darf diese gerne behalten^^
 
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