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News - Emsdetten: stern-Umfrage zum Thema "Killerspiele"

denkerland am 29.11.2006 15:12 schrieb:
satchmo am 29.11.2006 14:40 schrieb:
Zitat Sebastian Weber (PCGames):
Dies zeigt, dass ein Großteil der Bürger einem Verbot nicht abgeneigt ist. Wie viele von denen wohl überhaupt je gespielt haben?

Meiner Meinung nach nicht ganz richtig, das zeigt lediglich, dass die Bürger die undifferenzierte sichtweise vieler Massenmedien sowie die polemischen Schnellschüsse der gutbekannten Politiker angenommen haben.

Dies zeigt mal wieder eindrucksvoll, wie einfach es ist in einer Gesellschaft Angst zu schüren um Verbote durchsetzen zu können!

Letztlich bleibt kein Gewinn an Sicherheit, aber dafür ein großes Stück weniger Freiheit!
Genau! Und Propaganda gebraucht dieselben Mittel.

Verbieten wir am besten Versammlungen von mehr als zwei Politikern da dabei nur negatives raus kommt.
 
Machen wir uns nichts vor,
die Politik hat sich ihre Meinung gebildet, und ein großer Teil der Öffentlichkeit auch. Es wird weitere Verschärfungen geben. Diese werden schnell und ohne lange Diskussion kommen, da sich unsere Politiker einig sind. ( Es geht hier nicht um Geld )

Das Einzige was hilft, wäre Öffentlichkeitsarbeit, eine Medienpräsenz der Esportler und vor allem eine allgemeine Intressenvertretung der Spieler.
Durch Esportveranstaltungen und das dortige friedliche miteinander sollte man Werbung für uns machen.

Seit sicher, der nächste Spinner mit einer Axt und einem Nervenzuisammenbruch kommt. Ob wir spielen oder nicht, und dieser wird unserem Sport den Rest geben.

Möglicherweise spielt so ein Verückter ja mal Dame und Schach wie Adolf. Dann wird vieleicht Brettspielen verboten......................... :finger:
 
ja, verbietet alles, verbietet das rauchen, saufen, Filme, bücher, Sex, spiele, aufs klo gehen, essen und so weiter.. ist alles gefährlich. Wir menschen rennen bald nur noch wie roboter rum.

in diesem sinne
 
Erynaur am 29.11.2006 14:42 schrieb:
In diesem Alter wird einem Kind also von so mancher Sendung vorgemacht, hey Prügeln ist ok!

In Maßen ist Prügeln auch völlig ok. Nen bisl Kabbelei im Kindergarten hatte doch jeder mal. Zu meiner Kindergartenzeit gabs dabei noch nichmal Privatsender :ugly:
 
Da fallen mir 2 Zitate von Göbbels ein, die hier sehr gut passen:

"Wenn man genügend Dreck wirft, bleibt immer etwas hängen."
"Ich glaube nur an Statistiken, die ich selbst gefälscht habe."
 
MRay am 29.11.2006 15:37 schrieb:
Erynaur am 29.11.2006 14:42 schrieb:
In diesem Alter wird einem Kind also von so mancher Sendung vorgemacht, hey Prügeln ist ok!

In Maßen ist Prügeln auch völlig ok. Nen bisl Kabbelei im Kindergarten hatte doch jeder mal. Zu meiner Kindergartenzeit gabs dabei noch nichmal Privatsender :ugly:

Es wird aber nichtmal im Ansatz den Kindern die diese Sendugen konsumieren nahegelegt es ohne Prügeln zu versuchen, wobei da natürlich die Eltern genauso in der Pflicht stehen. Ich denke es gibt keinen Freibrief alla, dieses Prügeln ist ok (Kindergarten), aber dieses nicht (Schulhofklopperei inclusive Handymitschnitt).
Prügeln ist meiner Meinung nach eben nicht OK, es ist ein Bestandteil der/unserer Gesellschaft, leider, aber nicht OK!
 
Erynaur am 29.11.2006 15:45 schrieb:
MRay am 29.11.2006 15:37 schrieb:
Erynaur am 29.11.2006 14:42 schrieb:
In diesem Alter wird einem Kind also von so mancher Sendung vorgemacht, hey Prügeln ist ok!

In Maßen ist Prügeln auch völlig ok. Nen bisl Kabbelei im Kindergarten hatte doch jeder mal. Zu meiner Kindergartenzeit gabs dabei noch nichmal Privatsender :ugly:

Es wird aber nichtmal im Ansatz den Kindern die diese Sendugen konsumieren nahegelegt es ohne Prügeln zu versuchen, wobei da natürlich die Eltern genauso in der Pflicht stehen. Ich denke es gibt keinen Freibrief alla, dieses Prügeln ist ok (Kindergarten), aber dieses nicht (Schulhofklopperei inclusive Handymitschnitt).
Prügeln ist meiner Meinung nach eben nicht OK, es ist ein Bestandteil der/unserer Gesellschaft, leider, aber nicht OK!

Jaaa du, natürlich sollte man das Ninja-Daikatana daheim lassen, und die Wurfsterne genauso. :-D

Kleine Jungs sollten scho ab- und zu ihre Position verteidigen, damit sie als Erwachsene von dieser Erfahrung profitieren können. Mir is als 6 Jähriger sicher nich eingefallen ein konfliktlösendes Gespräch zu suchen*lol*, da möchte man sich doch behaupten und die Mädels beeindrucken. Jetzt is das natürlich anders, aber so in der Entwicklung sollte man sich mal nen bisl ausgetobt haben, find ich.
 
Nightmare271 am 29.11.2006 15:37 schrieb:
Da fallen mir 2 Zitate von Göbbels ein, die hier sehr gut passen:

"Wenn man genügend Dreck wirft, bleibt immer etwas hängen."
"Ich glaube nur an Statistiken, die ich selbst gefälscht habe."

nightmare, ich hab da auch noch ein passendes zittat:

90% aller Amokläufer spielen Gewaltspiele.
100% aller Amokläufer essen Brot. Verbietet Brot!!!


Es wäre auch mal schön in welchen Alters Klassen die umfragen durchgeführt wurden.
Klar kann die Gewalt in Spielen das Fass zum Überlaufen bringen, aber da ist das Fass schon am Überlaufen.

Da mich das thema interessiert verfolge ich dieses auch dementsprechend,
nur die "Killerspiele" würd ich zum ausbrechen eines Amoklaufes max.1-3%geben. Viele rasten aus weil sie schulischen stress haben, der meist von denn Eltern dann noch verstärkt wird.

Naja war nur nen beispiel, um das hier zu diskutieren reichen meine zeichen nett mehr :-D
 
BlackKnight87 am 29.11.2006 14:13 schrieb:
major-dutch am 29.11.2006 14:00 schrieb:
Ich finde das Umfrageerbnis auch alles andere als representativ. Die meisten Leute sind doch mit Sicherheit durch die verzerrte Medienberichterstattung fuer ein Verbot. (...)

Erstens mal dass und dann tausend Leute....das ist doch lächerlich, und wen haben die überhaupt befragt, Leute aller Altersgruppen oder vorwiegend ältere Menschen?

mischi007 am 29.11.2006 14:15 schrieb:
Bei der Art Berichterstattung bzw. Diskussionsrunden, die im Moment in den Medien laufen, kann man keinesfalls von einem repräsentativen Ergebnis reden. (...)

Birdy84 am 29.11.2006 15:14 schrieb:
Wie wäre es wenn die PC Games mal ne Umfrage machte.

Das Ergebnis würde bestimmt anders aussehen. ;-)

Es mag zwar sein, dass viele Leute, die an der Umfrage beteiligt waren, bezüglich Computerspielen wenig Ahnung hatten, aber hier scheinen einige Leute eine Bildungslücke zu haben, was den Begriff "repräsentative Umfrage" (oder hier "repräsentative Auswahl") betrifft.

Es geht hier lediglich darum, dass die Stichprobe ein möglichst genaues Abbild der Gesamtmenge (also der Bürger Deutschlands) sein soll. Dass die öffentliche Meinung stark durch die Medien beeinflusst ist, spielt dabei keine Rolle. Und 1000 zufällig ausgewählte Befragte (in der Regel per Telefonanruf) sind gemäss Usus ausreichend, um die Standardabweichung so tief zu halten, dass die Resultate genau genug sind.

Wer nun die Umfrage in Frage stellt, weil nur alte Leute befragt worden seien oder gar fordert, eine Gegenumfrage mit nur PC-Games-Lesern zu machen, würde mich eigentlich zum Schmunzeln bringen - wenn ich nicht das Gefühl hätte, dass fehlinformierte, aggressive Angriffe der Diskussion und besonders dem Image der PC-Spieler mehr schaden als nützen. Die guten Argumente sollen ja nicht unter einem Haufen Scheinargumenten untergehen...
 
Was ich wirklich beunruhigend finde, ist die Tatsache, dass einem bei solchen Aktionen immer klar wird, wie wenig aussagekräftig unsere Medien sind. Da wir in diesem speziellen Themengebiet umfassende Kenntnisse haben, fällt uns sofort auf, dass teilweise sogar schliicht und ergreifend gelogen wird. Aber wie sieht es bei anderen Themen aus ? Ich glaube nur wenige können von sich behaupten, noch niemals Vorurteile aufgrund einer Medienberichterstattung gehabt zu haben. Was kann man eigentlich noch glauben ?
 
Naja, ob 1000 Leute bei einer Bevölkerung von über 80 Mio (wegen mir lassen wir noch die unter 18 jährigen weg) repräsentativ sind, lass ich jetzt mal dahingestellt...
Und wenn Du das auch noch auf die Altersschichten runterbrechen willst, macht das genauso wenig Sinn, wie diese Umfrage.

Bei "repräsentativ" spricht man, wenn mind. 1% der Grundgesamtheit betrachtet wird, was hier eindeutig zu wenig (das hab ich zumindest in meinem Studium gelernt - damals). Es wurde eine Umfrage gemacht, aber ob diese repräsentativ ist, wage ich doch stark zu bezweifeln. Dazu kommt, dass - wie schon erwähnt - der zeitliche Umstand (sprich gleich nach dem Amoklauf und den zeitglichen Beschuldigungen aus der Politik) sehr schlecht gewählt wurde.


Für mich ist dieses Ergebnis nicht aussagekräftig; um Objektivität war man hier sicher nicht bemüht. Nur um ein schnelles Ergebnis.
 
Da merkt man das die Menschen gerne das glauben was ihnen ach so 'seriöse' Medien wie Bild berichten anstatt sich selbst ein Bild zu machen. Das ist doch nur wieder eine Verlagerung der Eigenverantwortung auf jemand der sich kaum wehren kann, in dem Fall halt die Spieleindustrie.
Mich regt die Ignoranz der Menschen auf. Solche Ausnahem wie in Emsdetten gibts doch kaum und ich glaub auch nicht das irgendein Killerspiel der Auslöser war, das war dann doch eher eine zunehmend erkaltende Geselschaft die natürlich jede Verantwortung abwälzen möchte. :finger2:
Jemand der mit seinem Leben zufrieden ist wird doch kaum Amok laufen nur weil er ein bischen CS zockt..
 
Nullbock123 am 29.11.2006 16:35 schrieb:
Bei "repräsentativ" spricht man, wenn mind. 1% der Grundgesamtheit betrachtet wird, was hier eindeutig zu wenig (das hab ich zumindest in meinem Studium gelernt - damals). .
das stimmt dann aber nicht ganz... die nötoge zahl an befragten ist dynamisch. je weniger gdungesamtheit, desto mehr % musst du befragen, je größr die grundgesamtheit, desto weniger musst du befragen.

du brauchst zB bei nur 100 leuten grundgesamtheit viel mehr als 1%, damit du von den befagten auf die 100 schließen kannst (sonst würdest du ja nur EINEN befragen, der für alle 100 steht... ;) ) , und bei sehr großen gesamtheiten reichen viel weniger aus.

das mit 1% ist vielleicht ein ungefährer richtwert für typische befragungssituationen wie zB umfrage an deiner uni mit 20000 studenten, keine ahnung, WIR haben so einen richtwert nie empfohlen bekommen, aber zB wenn du sagen wir mal 3000 leute in D befragst, dann spielt es keine rolle mehr, ob du als grundgesamtheit 30, 40, 80 oder 300Mio hast: die 3000 sind statistisch ausreichend genug, um mit einem kleinen tolleranzbereich repräsentativ zu sein. würdest du statt 3000 direkt 30.000 befragen, dann würde sich das ergebnis nur unwesentlich verschärfen, aber mit sicherheit würden aus zB "70% dafür" nicht pötzlich "50% dafür" werden, eher zB 69% oder 71% statt 70%...

aber 1000 ist für ganz D wirkilch zu wenig, aber für die gesamtheit der leserschaft des sterns und stern.de ist sie mit sicherheit repräsentativ. ;)
 
brock am 29.11.2006 15:58 schrieb:
Nightmare271 am 29.11.2006 15:37 schrieb:
Da fallen mir 2 Zitate von Göbbels ein, die hier sehr gut passen:

"Wenn man genügend Dreck wirft, bleibt immer etwas hängen."
"Ich glaube nur an Statistiken, die ich selbst gefälscht habe."

nightmare, ich hab da auch noch ein passendes zittat:

90% aller Amokläufer spielen Gewaltspiele.
100% aller Amokläufer essen Brot. Verbietet Brot!!!


Es wäre auch mal schön in welchen Alters Klassen die umfragen durchgeführt wurden.
Klar kann die Gewalt in Spielen das Fass zum Überlaufen bringen, aber da ist das Fass schon am Überlaufen.

Da mich das thema interessiert verfolge ich dieses auch dementsprechend,
nur die "Killerspiele" würd ich zum ausbrechen eines Amoklaufes max.1-3%geben. Viele rasten aus weil sie schulischen stress haben, der meist von denn Eltern dann noch verstärkt wird.

Naja war nur nen beispiel, um das hier zu diskutieren reichen meine zeichen nett mehr :-D

Ich stimme dir voll und ganz zu!
Es ist einfach lächerlich die Schuld auf die Computerspiele zu schieben. Jeder 2. Jugendliche - und davon bin ich überzeugt - spielt irgendso ein "Killerspiel". Trotzdem gibt es im Jahr maximal 1 Fall in dem ein Jugendlicher zum Killer wird. Und in diesem 1 Fall ist sicher nicht das Computerspiel schuld. Wie sich dann später bei den Ermittlungen herausstellt gibt es in der Schule irgendwelche Probleme. Könnte mich aber nicht erinnern dass es jemals eine Diskussion darüber gegeben hat, wie man da gegensteuern könnte. Immer hieß es sofort "Killerspiele gehören verboten!" Außerdem sollten sich die Medien wirklich mal mehr Gedanken machen, welche Beiträge sie in den Nachrichten zeigen. Ich glaube es ist viel brutaler wenn man dort verstümmelte Leichen und blutüberströmte Straßen sieht.

Auch die Eltern haben enormen Einfluss auf die Psyche eines Jugendlichen.
Sie erzeugen oft sehr viel Druck und wollen alles verbieten, wenn nicht in der Schule alles klappt. Wie soll man sich denn da noch auf etwas konzentrieren wenn man schon den Ärger im Rücken hat???
 
Laut Statistik ist jeder 4. Mensch Chinese, da müssten doch auch ein paar Chinesische Kollegen unter den Amokläufern sein`!??!?!?
 
Paulgilbert am 29.11.2006 16:59 schrieb:
Laut Statistik ist jeder 4. Mensch Chinese, da müssten doch auch ein paar Chinesische Kollegen unter den Amokläufern sein`!??!?!?

ja, die sind dort halt in der regierung tätig...
 
Nightmare271 am 29.11.2006 15:37 schrieb:
Da fallen mir 2 Zitate von Göbbels ein, die hier sehr gut passen:

"Wenn man genügend Dreck wirft, bleibt immer etwas hängen."
"Ich glaube nur an Statistiken, die ich selbst gefälscht habe."

Entschuldige bitte Kollege, aber das Zitat "Ich glaube nur an Statistiken, die ich selbst gefälscht habe" stammt von Winston Churchill!
Sowie:
"Es gibt drei Sorten von Menschen: solche, die sich zu Tode sorgen; solche, die sich zu Tode arbeiten; und solche, die sich zu Tode langweilen."
Und:
"Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat."
Allgemein ist es schön in einer Demokratie zu leben, aber solche Umfragen wie im Artkel beschrieben sind Zeugnisse geistiger Armut und beschwören nur die "gute, alte Tradition" der Hexenverbrennung neu herauf. Die völlige Ignoranz und Inkompetenz sich den wahren Symptomen eines Amoklaufes zu stellen sind genauso erbärmlich wie populistisch.
Ich kann vielleicht damit leben, dass diverse Spiele indiziert werden und ich sie nur unter der Hand aus dem Ausland bekomme, aber eine Zensur (wie in Nazi-Deutschland) oder eine diskremitierende Verallgemeinerung (wie alle Muslime sind Terroristen) ist ein Beispiel für die Unreife des Menschen und seine Unzulänglichkeit sich weiter zu entwickeln.

"Menschen töten Menschen, nicht Waffen! eine Waffe ist nur eine Ausrede und macht das töten leichter. Gefühle töten Menschen, denn nur wer feige oder wütend ist würde Gewalt als Mittel akzeptieren seine Meinung durchzusetzten."
 
Also erstmal hi @ all

Find die Diskussion ebenfalls sehr interessant, irgentwo macht man sich ja auch sein Gedanken drüber, was ist wenn man selbst mal Vater ist. WIe soll man da mit den Kindern umgehen...

Ein Vertriebsverbot ist erstmal sehr kurz gedacht. Besonders im zeiten des aktuellen Breitband Internets (DSL) bringt sowas nur eine sehr geringe Erschwernis bei den Jugendlichen. Wie leicht man illegal Spiele bekommt brauch ich ja wohl keinen hier zu sagen und selbst wenn man kein Internet hat geht man halt zu ner LAN Party oder zu nen Kumpel. Ein Effekt wär natürlich das durch einen ausbleiben Umsatz sich die Unternehmen fragen würden, ob es überhaupt lukrativ ist solche Spiele zu programmiert. In deutsch würde ja sowas dann wohl nicht mehr rauskommen. Ich persönlich bin gegen ein Verbot, wobei ich allerdings für eine Verschärfte begutachtung durch USK und co bin. Einige Spiele sind halt doch für 12 und 16 Jahre noch zu gewahltätig. Erwachsenen sollte man nichts vorschreiben, mit 18 Jahren sollte man genug Medienkompetenz haben um sich für oder gegen etwas entscheiden zu können.

So nun zu dem Thema: DIE UMFRAGE:

Also ich vermute schon wieder betrug. In diesen Fall vielleicht nicht durch Änderung der Umfrage sondern viel mehr durch eine nicht sehr repräsentative Umfragen. Die haben sich bestimmt morgens (wo anständige Jugendliche in Schule / Uni / auf Arbeit sind) auf die einkaufsstraße gestellt und hier hauptsächlich ältere Mitmenschen befragt. Die wie es auch schon in den ganzen Diskussionsrunden im TV zusehen war, kaum ahnung von solchen Spielen haben. Unter einer repäsentativen Umfrage würde ich mir vorstellen das sowohl männlein, wie auch weiblichen einer gewissen Altersgruppe befragt werden. Wobei dann auch in diesen Fall wahrscheinlich mehr Verbots antworten kommen, da die Generation 30+ ja die mehrheit ist.

Ich persönlich hoffe stark das der Staat sich nicht durch die Medien beeinflussen lässt und wirklich zu einem Verbot greift. Eine Verschärfung der USK und den Eltern mal wieder bewusst machen, das sie ihre Kinder nicht nur vor den Computerspielen "Parken" können, sollte erstmal genug für die Zukunft sein. Weiterhin muss auf solche Leute wie Sebastian B. mehr geachtet werden. Diese und auch andere Taten können verhindert werden, wenn WIR ALLE nicht nur einfach wegschauen.

Gruß SePP
 
:-) Ach ja eine tolle Umfrage *grins*

Langsam gehen die in der Politik und die Medien mit ihrer Hetze auf den Geist.

Sollen Sie doch alles verbieten. Fast alles würde bei genauer Betrachtung unter Killerspiele fallen... und nicht nur aus den PC-Bereich.
Wenn dann alle Killergames verboten sind, spielen alle weiter und die Nachbarn petzten :-)
Ich frage mich, was die im Knast wohl über einen Denken würden, wenn die auf die Frage "Warum bist du hier drinnen" die Antwort bekämen " Wegen einem Killerspiel"...

Irgendwie kann ich über dieses leidige Thema nur noch lachen.
Ich werde auf alle Fälle weiter Killerspiele spielen wie z.B. D**m3, Half Pipe, oder auch Fable wo man die Gegner mit nem Schwert umbringt.

Ich hoffe, dass sich alle noch irgendwie einigen. Denn wer weiß, wieviele auf einmal kriminell wären, wenn ein solches Verbot kommen sollte.

cu Rag9000
 
Herbboy am 29.11.2006 16:55 schrieb:
Nullbock123 am 29.11.2006 16:35 schrieb:
Bei "repräsentativ" spricht man, wenn mind. 1% der Grundgesamtheit betrachtet wird, was hier eindeutig zu wenig (das hab ich zumindest in meinem Studium gelernt - damals). .
das stimmt dann aber nicht ganz... die nötoge zahl an befragten ist dynamisch. je weniger gdungesamtheit, desto mehr % musst du befragen, je größr die grundgesamtheit, desto weniger musst du befragen.

du brauchst zB bei nur 100 leuten grundgesamtheit viel mehr als 1%, damit du von den befagten auf die 100 schließen kannst (sonst würdest du ja nur EINEN befragen, der für alle 100 steht... ;) ) , und bei sehr großen gesamtheiten reichen viel weniger aus.

das mit 1% ist vielleicht ein ungefährer richtwert für typische befragungssituationen wie zB umfrage an deiner uni mit 20000 studenten, keine ahnung, WIR haben so einen richtwert nie empfohlen bekommen, aber zB wenn du sagen wir mal 3000 leute in D befragst, dann spielt es keine rolle mehr, ob du als grundgesamtheit 30, 40, 80 oder 300Mio hast: die 3000 sind statistisch ausreichend genug, um mit einem kleinen tolleranzbereich repräsentativ zu sein. würdest du statt 3000 direkt 30.000 befragen, dann würde sich das ergebnis nur unwesentlich verschärfen, aber mit sicherheit würden aus zB "70% dafür" nicht pötzlich "50% dafür" werden, eher zB 69% oder 71% statt 70%...

aber 1000 ist für ganz D wirkilch zu wenig, aber für die gesamtheit der leserschaft des sterns und stern.de ist sie mit sicherheit repräsentativ. ;)


In diesem Fall hast Du natürlich recht. Ich bin hier von einer typischen Umfrage ausgegangen, wie sie auch vor/ während Wahlen stattfindet.

Ich hoffe nur, dass diese Umfrage von niemandem für seine Hetzkampagnen missbraucht wird. Das ist meine grösste Befürchtung...
 
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