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News - Emsdetten: Statement des Deutschen Kinderhilfswerkes zum Amoklauf in Emsdetten

The-Suffering-Clone am 22.11.2006 21:02 schrieb:
Spiele wie "Counterstrike" oder "Doom" lassen die Nutzer nicht allein zu einem Täter werden.

Das ist die Wahrheit so wahr ich hier stehe und nichts als die Wahrheit steht da Punkt aus Schluss.
Kann bitte der nächste Amokläufer im Abschiedsbrief schreiben "Ich hielts ohne CS nicht mehr aus...!" Das wär mal was...
 
Endlich erkennt einmal jemand das Problem...sonst müsste man eine ganze Menge verbieten...was ist dann aber wenn trotzdem etwas passiert? Amokläufer gab es schon immer, Spinner die austicken...sowas ist (leider) menschlich....ich gebe mal das Stichwort Charles Whitman der kam sehr lange vor CS oder Gewaltfilmen und medialen Overkill....Herr Stoiber und Co. mögen sich einmal belesen.
 
The-Suffering-Clone am 22.11.2006 21:02 schrieb:
Spiele wie "Counterstrike" oder "Doom" lassen die Nutzer nicht allein zu einem Täter werden.

Das ist die Wahrheit so wahr ich hier stehe und nichts als die Wahrheit steht da Punkt aus Schluss.

Genauere Argumentation hätte ich hier persönlich schon erwartet.

Ein paar Zitate aus Call of Duty 2:
Krieg ist für die jenigen schön, welche ihn nicht erlebt haben.
Krieg ist nicht nur für die jenigen die Angegriffenen schlim, sondern auch für die besatzer.
Ich will nicht wissen wie der Dritte Weltkrieg geführt wird, aber im 4. wird wieder mit Keulen gekämpft. Albert Einstein, wer die anderen gesagt hat weiß ich nicht mehr.

FossilZ am 22.11.2006 19:58 schrieb:
Viele Leute hatten angegeben, das Sie absolut nicht die Schuld "solcher Amokläufe" in den Spielen sehen, sondern eben - wie schon sehr oft hier geschrieben - das soziale Umfeld und die Erziehung maßgebend sind.
Trotzdem würden die Meisten ihren Kindern/ Enkeln nicht solche spiele kaufen, sondern das müssten die jungen Leute schon selbst. In Sachen Alter waren vor allem die 45-50 Jährigen gegen solche Spiele, ältere und jüngere waren eher neutraler Meinung.

45-50 Jährige sind genau die Elterngeneration der meisten Jugendlichen derzeit.
Als Lehrer würde ich aber keinen Groll auf mich ziehen wollen und gütig benoten.
In anderer Hinsicht, fühlt man sich als Schüler doch jetzt etwas verunsichert.
Das soziale Umfeld ist dennoch denk ich maßgeblich. Wären wir in der USA, hätten wir aber bestimmt etwas mehr Amokläufer - oder auch nicht - und würden bevor wir ein öffentliches Schulgebäude betreten gefilzt.
 
HanFred am 22.11.2006 18:41 schrieb:
ich98 am 22.11.2006 18:37 schrieb:
ist leider so, das Problem ist nur. Das andere ist nicht so Volkstauglich, wenn du verstehst was ich meine.

Musste schon mit meinem Opa diskutieren, hat mich natürlich gleich drauf angesprochen, darauf hat er ja nur gewartet....aber ich konnte ihn recht schnell milder stimmen. :-|
gewisse probleme können ältere leute auch nicht mehr verstehen. gerade der markenwahn ist etwas, was älteren generationen teilweise derart fremd ist, dass sie sich gar nicht vorstellen können, wie der ausarten kann.
auch beckstein ist ein alter mann (ich will deinen opa nicht mit beckstein vergleichen, gott bewahre, es geht jetzt nur ums alter) und wird sowas vermutlich nie begreifen, stattdessen greift er zu den ihm naheliegenden sündenböcken, die er ebenfalls missversteht.

das statement trifft es wieder einmal (wie so einiges in den letzten tagen) auf den punkt. diese probleme lassen sich nicht shr schnell lösen, kosten geld, die politik kann nicht viel ausrichten. ausser eben den sparkurs im bildungssystem entschärfen.


ich bin 27 und verstehe den Markenwahn ehrlich gesagt auch nicht
 
Ra-Tiel am 22.11.2006 22:35 schrieb:
Spassbremse am 22.11.2006 19:54 schrieb:
:-$

Langsam aber sicher gelange ich zu der Überzeugung, dass eine benevolente Dikatur besser für Deutschland wäre, als diese egomanische, korrupte, sinnentleerte, inkompetente Farce einer Demokratie die wir gerade ertragen "dürfen". >:-|

Eine "benevolente" Diktatur ist reine Utopie. Macht korrumpiert, und absolute Macht korrumpiert absolut.

@ Topic:

Das Kinderhilfswerk trifft da den Nagel auf den Kopf. Das Killerspielverbot wäre meiner Meinung nach wie Aspirin gegen eine Virusgrippe - Symptomminderung statt Ursachenbekämpfung.
 
Bei all der Schimpferei hier gegen irgendwelche Politker...also, ihr wißt schon noch, das es "nur" Spiele sind oder? Ich mein, wenn bald die Kartoffel verboten wird, dann könnt ich die Klagen darüber ja verstehen. Aber halooooooooo...es sind NUR Spiele. Auch wenn es nur noch Pokemon-Spiele geben würde, es wär einfach EGAL. Das wird euer Leben nich tangieren, Freunde...Aufregen lohnt sich da irgendwie gar nich :-)

Klar, die PC-Games lebt von Spielen, die kämpfen um ihr täglich Brot. Aber allen anderen soll es doch ziemlich egal sein. Gibt doch soviel anderes zutun.
 
MRay am 23.11.2006 01:59 schrieb:
Bei all der Schimpferei hier gegen irgendwelche Politker...also, ihr wißt schon noch, das es "nur" Spiele sind oder? Ich mein, wenn bald die Kartoffel verboten wird, dann könnt ich die Klagen darüber ja verstehen. Aber halooooooooo...es sind NUR Spiele. Auch wenn es nur noch Pokemon-Spiele geben würde, es wär einfach EGAL. Das wird euer Leben nich tangieren, Freunde...Aufregen lohnt sich da irgendwie gar nich :-)

Klar, die PC-Games lebt von Spielen, die kämpfen um ihr täglich Brot. Aber allen anderen soll es doch ziemlich egal sein. Gibt doch soviel anderes zutun.

Ganz toller Klugscheißer-Kommentar, Respekt! :top:
Natürlich gibt es "wichtigere" Dinge im Leben, wie Nahrung, Familie, Job, usw. - da braucht man nicht extra drüber zu diskutieren.

Computerspiele fallen aber ganz klar in den Bereich "Hobby". Und sein "Hobby" sollte ein jeder frei entfalten können (wir brauchen uns jetzt nicht mit Haarspaltereien à la "Dürfen denn Kannibalen ihrem Hobby frönen?" unterhalten).
Ich finde es ziemlich anmaßend, wenn irgendwer mir, oder anderen vorschreiben will, wie er denn seine Freizeit zu gestalten habe.

Also, wenn's Dir egal ist, schön. Aber das auf andere übertragen zu wollen, da scheint's mit Deiner Toleranz nicht sehr weit her zu sein...

Gruss,
Bremse
 
MRay am 23.11.2006 01:59 schrieb:
Bei all der Schimpferei hier gegen irgendwelche Politker...also, ihr wißt schon noch, das es "nur" Spiele sind oder? Ich mein, wenn bald die Kartoffel verboten wird, dann könnt ich die Klagen darüber ja verstehen. Aber halooooooooo...es sind NUR Spiele. Auch wenn es nur noch Pokemon-Spiele geben würde, es wär einfach EGAL. Das wird euer Leben nich tangieren, Freunde...Aufregen lohnt sich da irgendwie gar nich :-)

Klar, die PC-Games lebt von Spielen, die kämpfen um ihr täglich Brot. Aber allen anderen soll es doch ziemlich egal sein. Gibt doch soviel anderes zutun.


Tja, schau dich hier mal um, für viele könnte das Hobby vielleicht ernster sein als wir glauben.
In einigen Punkten haben die Soziologen, Psychologen und sonstige -logen bestimmt nicht ganz unrecht.
Stcihwort: Real life
 
Boesor am 23.11.2006 02:05 schrieb:
MRay am 23.11.2006 01:59 schrieb:
Bei all der Schimpferei hier gegen irgendwelche Politker...also, ihr wißt schon noch, das es "nur" Spiele sind oder? Ich mein, wenn bald die Kartoffel verboten wird, dann könnt ich die Klagen darüber ja verstehen. Aber halooooooooo...es sind NUR Spiele. Auch wenn es nur noch Pokemon-Spiele geben würde, es wär einfach EGAL. Das wird euer Leben nich tangieren, Freunde...Aufregen lohnt sich da irgendwie gar nich :-)

Klar, die PC-Games lebt von Spielen, die kämpfen um ihr täglich Brot. Aber allen anderen soll es doch ziemlich egal sein. Gibt doch soviel anderes zutun.


Tja, schau dich hier mal um, für viele könnte das Hobby vielleicht ernster sein als wir glauben.
In einigen Punkten haben die Soziologen, Psychologen und sonstige -logen bestimmt nicht ganz unrecht.
Stcihwort: Real life

Yo, das glaub ich auch. Da braucht man auch kein Soziologe zu sein, um zu bemerken, das 16 Stunden WOW spielen täglich irgendwie nich gesund is. Wenn ich an "Hobby" denke, dann fällt mir 2 mal wöchentllich Handball-Training a' 3 Stunden ein. Mehr sollte man, meiner Meinung nach, auch net für Pc-Spiele aufwenden. Aber naja, sei jedem selbst überlassen. Nen paar Spiele mehr oder weniger werden jedenfalls nich den Untergang der Welt bedeuten...Das sollte eigentlich auch mal klargemacht werden :-)
 
Boesor am 23.11.2006 02:05 schrieb:
MRay am 23.11.2006 01:59 schrieb:
Bei all der Schimpferei hier gegen irgendwelche Politker...also, ihr wißt schon noch, das es "nur" Spiele sind oder? Ich mein, wenn bald die Kartoffel verboten wird, dann könnt ich die Klagen darüber ja verstehen. Aber halooooooooo...es sind NUR Spiele. Auch wenn es nur noch Pokemon-Spiele geben würde, es wär einfach EGAL. Das wird euer Leben nich tangieren, Freunde...Aufregen lohnt sich da irgendwie gar nich :-)

Klar, die PC-Games lebt von Spielen, die kämpfen um ihr täglich Brot. Aber allen anderen soll es doch ziemlich egal sein. Gibt doch soviel anderes zutun.


Tja, schau dich hier mal um, für viele könnte das Hobby vielleicht ernster sein als wir glauben.
In einigen Punkten haben die Soziologen, Psychologen und sonstige -logen bestimmt nicht ganz unrecht.
Stcihwort: Real life

Ich glaube, dass es den Politikern mit "Killerspielen" seit Emsdetten nicht mehr nur um "gewaltverherrlichende Computerspiele" geht sondern auch um eines der anderen Hobbies des letzten Attentäters: Softair, oder Airsoft.
Und um den Illegalen Waffenbesitz und den nicht kontrollierbaren handel mit Schusswaffen über das Internet - aufgrund rechtlicher Unklarheiten ist es möglich scharfe Waffen über bestimmte Internetseiten zu beziehen.
 
Es ist wahrscheinlich überflüssig das hier zu schreiben, aber, der wahre Kern, der AMOK-Lauf auslösende Teil, wurde noch nie besprochen.
In keinem Forum und im Fernsehen auch nicht.

Die verlorenen Lebensziele, die man als Kind aufgebaut hat, werden systematisch von außen zerstört. Unsere Gesellschaft fordert dieses Opfer und unsere Regierung fördert das Ganze.

Lebensziele werden im frühen Kindesalter geweckt und ausgerichtet.
Verantwortlich sind in erster Linie die Eltern, die die Aufgabe "hätten", das Kind auf den späteren Lebensweg vorzubereiten.
Oftmals klappt das aber nicht, weil aufgrund Geldmangel (und oder Konsumwahn) beide arbeiten gehen. Das Kind baut dementsprechend Weltfremde Lebensziele auf.

In der Schule werden diese "unvorbereiteten" Kinder bereits als Außenseiter abgestempelt und weiter weg von ihrem Lebensziel geschoben.
Ab einem Gewissen Grad, kann ein Mensch sich nicht mehr selbst helfen und wenn er dann keine Hilfe bekommt, dreht sich der verzweifelte Versuch, seine Lebensziele aufrecht zu erhalten, in Hass um.

Und, wie das so ist. Die Auswirkungen sind entsprechend Groß.
Ist derjenige einfach nur "schwach", begeht er stillen Selbstmord.
Ist er stark, fängt er an, "alles" zu verprüglen.
Ist er intelligent, inszeniert er einen "Großen Abgang" (AMOK-Lauf)
Besitzt er Macht, quält er irgendwann seine Untergebenen.

usw.

Abschließende Worte:

In einem Land, wo Familien zusammenhalten, wo Kinder in den ersten Lebensjahren ein klares und lösbares Lebensziel vorgesetzt bekommen, wird es nie AMOK-Läufer geben.
Unsere Gesellschaft leidet an einem riesen Defizit. Und, AMOK-Läufer machen auf ihre Art darauf aufmerksam. Natürlich sind das schreckliche Taten. Es sind aber auch Taten, die Leute zum Nachdenken anregen, die vorher in ihrer doppelt sozialen Absicherung gelebt haben....
Einziges Problem ist noch, diesen Menschen klar zu machen, dass sie aufgrund ihrer "doppelten sozialen Absicherung" sehr weit von der Realität weg leben, da sie unbewusst (also dumm) auf anderen Menschen herumtrampeln.
 
IXS am 23.11.2006 05:13 schrieb:
Die verlorenen Lebensziele, die man als Kind aufgebaut hat, werden systematisch von außen zerstört. Unsere Gesellschaft fordert dieses Opfer und unsere Regierung fördert das Ganze.

Ein Teil des Problems aber das Ganze auf die verlorenen Träume zu schieben, ist auch übertrieben.
 
I
Hallo IXS, vielen Dank für Deinen wunderbar formulierten und intelligent aufgebauten Leserbrief. Trotzdem geht er mir zu sehr in eine politische ideologische Richtung, weil der Mensch selbst zu sehr ausgeklammert ist.

Wir haben selbst drei Kinder und beschäfigen uns naturgemäß auch mit dieser von Dir geschilderten Problematik. Trotzdem möchte ich, aufbauend auf einem Zitat von Pestalozzi etwas hinzufügen, was in den Diskussionen immer wegtabuisiert wird:

Der Mensch ist nicht nur ein Produkt der Natur und der Gesellschaft, sondern auch ein Produkt seiner selbst.

Solange es Menschen gibt, wird es auch destruktiv veranlagte Menschen geben- und es ist nicht immer das Versagen der Gesellschaft, der Erziehung oder der Politik dafür verantwortlich. Nein!!!
Manche Menschen sind eben so gestört wie sie sind und deshalb wird es solche Vorfälle wie in Emsdetten in sporadischen Abständen immer wieder geben.

Aufgabe der Politik sollte deshalb primär sein, den allzu leichten Zugang zu Waffen einzuschränken, so dass nicht jeder Psychopath im Internet einfach Granaten und Pistolen bestellen kann.

Ein Verbot von "Killerspielen" halte ich auch für nicht besonders konstruktiv, aber populistisch wirksam.

Gruß Dorian39
 
Aenima81 am 22.11.2006 23:04 schrieb:
Ra-Tiel am 22.11.2006 22:35 schrieb:
Spassbremse am 22.11.2006 19:54 schrieb:
:-$

Langsam aber sicher gelange ich zu der Überzeugung, dass eine benevolente Dikatur besser für Deutschland wäre, als diese egomanische, korrupte, sinnentleerte, inkompetente Farce einer Demokratie die wir gerade ertragen "dürfen". >:-|

Eine "benevolente" Diktatur ist reine Utopie. Macht korrumpiert, und absolute Macht korrumpiert absolut. [...]
Dann eben eine nicht ganz so Benevolente. Der Unterschied ist doch sowieso nicht mehr wirklich gegeben. Die aktuelle Regierung
*will die Legislaturperiode auf 5 Jahre anheben damit der Bürger noch länger warten muss um eine unerwünschte/unfähige Regierung abzuwählen.
*macht vorsätzlich Stimmung gegen eine Bevölkerungsgruppe und kriminalisiert diese ohne haltbare Tatsachen.
*schert sich einen Dreck darum dass Deutschland immer älter wird und der Nachwuchs fehlt.

Also in meinen Augen ist dieser Wahwitz den das Affentheater in Berlin abzieht eine Schande für jede Demokratie. :-|
 
Dorian39 am 23.11.2006 08:51 schrieb:
I
Hallo IXS, vielen Dank für Deinen wunderbar formulierten und intelligent aufgebauten Leserbrief. Trotzdem geht er mir zu sehr in eine politische ideologische Richtung, weil der Mensch selbst zu sehr ausgeklammert ist.

Wir haben selbst drei Kinder und beschäfigen uns naturgemäß auch mit dieser von Dir geschilderten Problematik. Trotzdem möchte ich, aufbauend auf einem Zitat von Pestalozzi etwas hinzufügen, was in den Diskussionen immer wegtabuisiert wird:

Der Mensch ist nicht nur ein Produkt der Natur und der Gesellschaft, sondern auch ein Produkt seiner selbst.

Solange es Menschen gibt, wird es auch destruktiv veranlagte Menschen geben- und es ist nicht immer das Versagen der Gesellschaft, der Erziehung oder der Politik dafür verantwortlich. Nein!!!
Manche Menschen sind eben so gestört wie sie sind und deshalb wird es solche Vorfälle wie in Emsdetten in sporadischen Abständen immer wieder geben.

Aufgabe der Politik sollte deshalb primär sein, den allzu leichten Zugang zu Waffen einzuschränken, so dass nicht jeder Psychopath im Internet einfach Granaten und Pistolen bestellen kann.

Ein Verbot von "Killerspielen" halte ich auch für nicht besonders konstruktiv, aber populistisch wirksam.

Gruß Dorian39

Dem kann ich mich nur anschließen. Sicherlich haben wir alle mehr oder weniger Schuld. Wer kennt aus seiner Schulzeit nicht auch die Menschen, die immer am Rande standen, mit denen keiner was zu tun haben wollte weil sie nicht dem Bild entsprachen, das man (sicherlich geprägt durch die Medien) sich in den paar Lebensjahren gemacht hat. Und denen dann auch noch von ihren Mitschülern Gewalt angetan wurde, sei es nun körperlich oder psychischer Art, wobei ich meine, dass die psychische Gewalt noch schlimmer sein kann.
Da muss man sich hinteher nicht wundern, wenn so ein Mensch durchdreht und sich an alle rächen will. Labile Persönlichkeiten wird es immer geben, das wird ja durch die Gesellschaft noch gefördert.
 
Kinder und Jugendliche dürfen mit ihren Sorgen und Ängsten nicht alleine gelassen werden und brauchen reale und schnell erreichbare Ansprechpartner.

Ähmm.... wie wärs mit Eltern? :ugly: Nur so eine wahnwitzige Idee von mir, dass Eltern ihre Kinder erziehen sollen und nicht nur die Schule ;-)
 
So, jetzt aufören mit rummeckern und lieber aktiv werdden ;-)

http://209.85.135.104/search?q=cache:-WS0_nezi7oJ:www.pro-games.biz/+petition+f%C3%BCr+Killerspiele&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=1
 
DaStash am 23.11.2006 13:43 schrieb:
So, jetzt aufören mit rummeckern und lieber aktiv werdden ;-)

http://209.85.135.104/search?q=cache:-WS0_nezi7oJ:www.pro-games.biz/+petition+f%C3%BCr+Killerspiele&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=1

Genau!!!!!! :-) :-) :-)

wenn sie die spielen verbieten wollen, müssten sie auch den kleinen kindern am fasching verbieten mit pistolen rumzulaufen und sich abzuschießen!!
 
Die Diskussionen im Nachgang des erschreckenden Amoklaufs in Emsdetten am vergangenen Montag zeigen, dass eine Erklärung nicht in einer monokausalen Ursache-Wirkung durch das Rezipieren von Gewalt-Computerspielen zu finden ist. Spiele wie "Counterstrike" oder "Doom" lassen die Nutzer nicht allein zu einem Täter werden.

"Vielmehr muss es darum gehen, die im Abschiedsbrief von Sebastian B. selbst angesprochenen Themen wie soziale Isolation, Leistungsdruck, Markenwahn, Schulversagen oder Zukunftsangst ernst zu nehmen und als Probleme für Jugendliche zu begreifen" betont die Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderhilfswerkes, Dr. Heide-Rose Brückner, heute in Berlin. Ein Verbot von Killerspielen geht an einer Lösung des Problems, auch wenn sie so schön einfach wäre, vorbei. Medien können aber nicht als Sündenbock für die Probleme unserer Gesellschaft herhalten. Denn was müsste als nächstes verboten werden, wenn ohne öffentlichen Zugang zu Gewalt-Computerspielen dennoch Amokläufe oder ähnliche brutale Verbrechen verübt werden?

Komisch das gerade das Deutsche Kinderhilfswerk die wirklichen Gründe dieses Amoklaufs nennt und nicht wie die Politiker , auf den von einem bayrischen Innenminister (Beckstein) getauften Spielen , rumreitet , die in dem Abschiedsbrief nicht einmal ansatzweise genannt werden . Es geht hier vielmehr um soziale Probleme die aber von denen nicht gesehen werden , denn es könnten ja fehler aufgedeckt werden .
Aber den Medien selber sollte man die Schuld nicht ganz absprechen , haben die doch mit ihrer Informationsflut zu dem Thema dem ganzen noch eine große Plattform gegeben um Nachahmer zu animieren . Berichterstattung ist ja gut und schön aber nicht das Ausschlachten wie er es zum Beispiel vorbereitet (Counterstrikeeditor etc.) hat usw.

Und der Generation von Stoiber , Beckstein und Co. sprech ich jedes Wissen über Computer und selbigen Spielen ab .
 
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