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Star Trek vorerst am Ende: Ergreifendes Statement zu Alex Kurtzman

Selbstverständlich ist Rotten Tomatoes 100% immun gegen Reviewbombing von Horden von selbsternannten Kulturverteidigern, die allem was nur entfernt nach Woke aussieht aus Prinzip eins reinwürgen...
/s
Alles klar, schieben wir das Scheitern von SA auf die Woke Hater und nicht auf die "Qualität" der Serie. Alex hat eigentlich alles richtig gemacht nur war die Welt für seine Visionen noch nicht bereit. Oder was?
 
Das ist eine Serie, die sich an junge Menschen richtet, die in der heutigen, neuen Welt erwachsen werden. In den letzten 30 Jahren haben sich die Welt, die Gesellschaft und auch das, was als „normal“ gilt, stark verändert.

Früher waren fast alle Figuren in Star‑Trek‑Serien bereits voll ausgebildete Sternenflottenoffiziere und lebten in einer Zeit, die man als die „goldene Ära der Sternenflotte“ bezeichnen könnte. Damals waren die Menschen natürlich anders geprägt.

Die heutige Jugend in den neuen Serien hat es deutlich schwerer und ist anders – und das ist völlig normal und nachvollziehbar. Die reale Welt hat sich schließlich ebenfalls verändert.

Man sollte das alles nicht übertrieben ernst nehmen. Ich finde, man sollte vor allem die naturwissenschaftlichen und gesellschaftlich‑ethischen Themen ernst nehmen. Die Serie versucht, bestimmte Probleme und Entwicklungen unserer Zeit darzustellen und zu verarbeiten – Themen, die es auch in der echten Welt gibt und die dort genauso präsent sind.

Ich habe außerdem viele Anspielungen auf TNG, DS9 und Voyager entdeckt, was mich sehr gefreut hat. Aus fast allen Serien war jemand vertreten. Nur aus Enterprise mit Captain Archer habe ich nichts gefunden – und auch aus Strange New Worlds ist mir nichts aufgefallen. Vielleicht habe ich es einfach übersehen.

Viele Grüße

Manu (47‑jährige Trekkie‑Fan)
Lebe lang und in Frieden
 
Alles klar, schieben wir das Scheitern von SA auf die Woke Hater und nicht auf die "Qualität" der Serie.
Eingedenk des anfänglichen Misserfolgs anderer Star Trek Serien ist mangelnder Zuschauerzuspruch in den ersten zwei Staffeln halt nicht aussagekräftig genug.

Alex hat eigentlich alles richtig gemacht nur war die Welt für seine Visionen noch nicht bereit. Oder was?
Habe ich mit keinem Wort gesagt oder geschrieben. Ich werde jetzt auch nicht über Geschmack diskutieren. Persönlich kann ich etwa 20% der geäußerten Kritik nachvollziehen. Den Rest sehe ich nicht als Problem - und das gilt insbesondere für viele Vorwürfe der Lore-Inkonsistenz.
 
Das ist eine Serie, die sich an junge Menschen richtet, die in der heutigen, neuen Welt erwachsen werden. In den letzten 30 Jahren haben sich die Welt, die Gesellschaft und auch das, was als „normal“ gilt, stark verändert.

Früher waren fast alle Figuren in Star‑Trek‑Serien bereits voll ausgebildete Sternenflottenoffiziere und lebten in einer Zeit, die man als die „goldene Ära der Sternenflotte“ bezeichnen könnte. Damals waren die Menschen natürlich anders geprägt.

Die heutige Jugend in den neuen Serien hat es deutlich schwerer und ist anders – und das ist völlig normal und nachvollziehbar. Die reale Welt hat sich schließlich ebenfalls verändert.

Man sollte das alles nicht übertrieben ernst nehmen. Ich finde, man sollte vor allem die naturwissenschaftlichen und gesellschaftlich‑ethischen Themen ernst nehmen. Die Serie versucht, bestimmte Probleme und Entwicklungen unserer Zeit darzustellen und zu verarbeiten – Themen, die es auch in der echten Welt gibt und die dort genauso präsent sind.

Ich habe außerdem viele Anspielungen auf TNG, DS9 und Voyager entdeckt, was mich sehr gefreut hat. Aus fast allen Serien war jemand vertreten. Nur aus Enterprise mit Captain Archer habe ich nichts gefunden – und auch aus Strange New Worlds ist mir nichts aufgefallen. Vielleicht habe ich es einfach übersehen.

Viele Grüße

Manu (47‑jährige Trekkie‑Fan)
Lebe lang und in Frieden
Sehe ich völlig anders.
Ich gehe soweit mit, dass Filme und Serien auch immer Zeitgeist enthalten, aber gerade im SciFi Genre auch immer Visionen. Und genau die fehlen in SFA komplett.
Dort werden nur und ausschließlich gegenwärtige Themen und Umtriebe behandelt und verwurstet. Keine Vision, kein SciFi, keine Entwicklung.
Als wäre die Zeit Anfang des 21. Jahrhundert stehengeblieben und als hätte es den ganzen Rest nicht gegeben.
 
Alles klar, schieben wir das Scheitern von SA auf die Woke Hater und nicht auf die "Qualität" der Serie. Alex hat eigentlich alles richtig gemacht nur war die Welt für seine Visionen noch nicht bereit. Oder was?
Natürlich, alle anderen und alles andere sind schuld, bloß nicht die Showrunner und die Serie erst recht nicht.
Alles fein, die Kids sind halt so. Es gibt weder logische Ungereimtheiten am laufenden Band, die Charakterentwicklung ist oberste Sahne und alle benehmen sich absolut nachvollziehbar und völlig natürlich.
Bloß nicht nachdenken und die Schuld bei fehlgeleiteten Hatern suchen.
Ich frage mich wirklich, ob ich eine andere Serie gesehen habe.
 
aber gerade im SciFi Genre auch immer Visionen. Und genau die fehlen in SFA komplett.
Das SciFi-Genre ist nicht allein auf Zukunftsvisionen beschränkt. Es ist durchaus auch üblich, allegorisch die Gegenwart zu behandeln/kritisieren, indem man aktuelle Zustände oder politische Ideen weiter nach vorne denkt. Beispiele siehe 1984, Starship Troopers oder The Forever War.....und selbstverständlich auch Star Trek selbst. Es ist kein Zufall, dass die Brückencrew der Enterprise einen Russen, einen Japaner, einen Amerikaner und eine schwarze Frau in perfekter Gleichberechtigung und geteilter Autorität zeigt. Zur Zeit der Erstausstrahlung war WW2 noch nicht lange her, befand sich die Welt im kalten Krieg und fand in den USA die Bürgerrechtsbewegung statt. Das war damals ein klares Statement zur aktuellen Realpolitik. NIcht verschlüsselt, sondern mit dem Zaunpfahl ins Gesicht.
 
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Das SciFi-Genre ist nicht allein auf Zukunftsvisionen beschränkt. Es ist durchaus auch üblich, allegorisch die Gegenwart zu behandeln/kritisieren, indem man aktuelle Zustände oder politische Ideen weiter nach vorne denkt. Beispiele siehe 1984, Starship Troopers oder The Forever War.....und selbstverständlich auch Star Trek selbst. Es ist kein Zufall, dass die Brückencrew der Enterprise einen Russen, einen Japaner, einen Amerikaner und eine schwarze Frau in perfekter Gleichberechtigung und geteilter Autorität zeigt. Zur Zeit der Erstausstrahlung war WW2 noch nicht lange her, befand sich die Welt im kalten Krieg und fand in den USA die Bürgerrechtsbewegung statt. Das war damals ein klares Statement zur aktuellen Realpolitik. NIcht verschlüsselt, sondern mit dem Zaunpfahl ins Gesicht.
Hab ich das gesagt, dass es allein auf Zukunftsvisionen beschränkt ist?
Oder warum sonst lässt du bei deiner Antwort den ersten Teil meines Satzes weg und reißt ihn aus dem Zusammenhang?
Genau das habe ich doch geschrieben, dass auch immer Zeitgeist dazu gehörte.
 
Hab ich das gesagt, dass es allein auf Zukunftsvisionen beschränkt ist?
Oder warum sonst lässt du bei deiner Antwort den ersten Teil meines Satzes weg und reißt ihn aus dem Zusammenhang?
Genau das habe ich doch geschrieben, dass auch immer Zeitgeist dazu gehörte.
Ich habe den Teil zitiert, den du an SFA kritisert hast. Nämlich dass die behandelten Themen alle nur aktuell-zeitgeistlich sind. Aber genau das ist im SciFi Genre nichts Ungewöhnliches. Es ist auch innerhalb von Star Trek ncihts Ungwöhnliches.
 
Ich habe den Teil zitiert, den du an SFA kritisert hast. Nämlich dass die behandelten Themen alle nur aktuell-zeitgeistlich sind. Aber genau das ist im SciFi Genre nichts Ungewöhnliches. Es ist auch innerhalb von Star Trek ncihts Ungwöhnliches.
Nein, du hast den Teil zitiert, der dir grad in den Kram passt.

„Ich gehe soweit mit, dass Filme und Serien auch immer Zeitgeist enthalten, aber gerade im SciFi Genre auch immer Visionen. “
Das ist der vollständige Satz.
Im Weiteren schrieb ich dann, dass diese Visionen in SFA leider fehlen.
Was genau ist daran so schwer für dich zu verstehen?
 
Das SciFi-Genre ist nicht allein auf Zukunftsvisionen beschränkt. Es ist durchaus auch üblich, allegorisch die Gegenwart zu behandeln/kritisieren, indem man aktuelle Zustände oder politische Ideen weiter nach vorne denkt. Beispiele siehe 1984, Starship Troopers oder The Forever War.....und selbstverständlich auch Star Trek selbst. Es ist kein Zufall, dass die Brückencrew der Enterprise einen Russen, einen Japaner, einen Amerikaner und eine schwarze Frau in perfekter Gleichberechtigung und geteilter Autorität zeigt. Zur Zeit der Erstausstrahlung war WW2 noch nicht lange her, befand sich die Welt im kalten Krieg und fand in den USA die Bürgerrechtsbewegung statt. Das war damals ein klares Statement zur aktuellen Realpolitik. NIcht verschlüsselt, sondern mit dem Zaunpfahl ins Gesicht.
Das kann man ja auch alles in einer ST-Serie unterbringen.
Das ist doch nicht das Problem!

Das ganze ist einfach unglaublich schlecht umgesetzt mit Geschichten, die keiner mag (ok, anscheinend nur der rechte Flügel), Plotholes und sonstigen unlogischen "Zusammenhängen".
Und das darf man gerne diskutieren.

Aber dass man von @Tobias Tengler-Boehm dann praktisch in die rechte Ecke gedrückt wird um Klicks zu erzeugen geht mir hier grad massiv auf den Senkel
 
Im Weiteren schrieb ich dann, dass diese Visionen in SFA leider fehlen.
Was genau ist daran so schwer für dich zu verstehen?
Das kann ich schlicht nicht nachvollziehen. Die Vision ist ja gerade die Frage wie wir überhaupt jemals eine Zukunft wie der Sternenflotte erreichen können. In allen bisherigen ST-Serien existiert die Sternenflotte und die utopische Zukunft bereits. Aber in SFA geht es explizit um die Frge: wie kommen wir da (wieder) hin? Was müssen Menschen lernen? Welche Kompromisse müssen gemacht werden?

Der Weg ist die Vision.
Und er ist untrennbar von aktuellen politischen befindlichkeiten. Weil genau DIE auf dem Prüfstand stehen.
 
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Das kann ich schlicht nicht nachvollziehen. Die Vision ist ja gerade die Frage wie wir überhaupt jemals eine Zukunft wie der Sternenflotte erreichen können. In allen bisherigen ST-Serien existiert die Sternenflotte und die utopische Zukunft bereits. Aber in SFA geht es explizit um die Frge: wie kommen wir da (wieder) hin? Was müssen Menschen lernen? Welche Kompromisse müssen gemacht werden?

Der Weg ist die Vision.
Und er ist untrennbar von aktuellen politischen befindlichkeiten. Weil genau DIE auf dem Prüfstand stehen.
Dann haben wir dahingehend offensichtlich völlig unterschiedliche Auffassungen.
Ok, ich verstehe.
Wenn es die Vision der Serie ist, keine Visionen mehr zu haben, dann hat die Serie ihr Ziel erreicht und das Publikum hat es auch entsprechend quittiert, völlig zurecht.
Schon seltsam, dass nach dem Brand in der Zukunft nichts übrig geblieben ist, als unser derzeitiger Zeitgeist, mit den im Grunde hochgradig trivialen Problemen der jetzigen First World und unserem gesellschaftlichen Klein-Klein und sonst gar nichts. Das kann man ja auch machen, aber nicht nur und ohne den ganzen Rest zu vergessen.
Das ist natürlich absolut logisch und nachvollziehbar, schon klar.
Die Serie ist Dawsons Creek im 32. Jahrhundert, nur ohne 32. Jahrhundert und ohne Entwicklung der Charaktere, dafür mit einem Drehbuch, was selbst die Autoren von GZSZ zum Fremdschämen bringen müsste.
 
Aber dass man von @Tobias Tengler-Boehm dann praktisch in die rechte Ecke gedrückt wird um Klicks zu erzeugen geht mir hier grad massiv auf den Senkel
Ich denke nicht, dass jedwede Kritik an der Serie rechte Kulturkampfpropaganda ist. Aber ich denke sehr wohl, dass rechte Kulturkampfpropaganda die Serie als bequemes Ziel auserkoren hat, die Diskussionen mit ihrer Gülle überflutet und damit zerstört hat. Zum einen kann man als Befürworter nicht mehr erkennen, wem an einer ernsten Auseinandersetzung gelegen ist und wer nur stänkert, zum Anderen wird man als Kritiker schnell und leicht mit dem rechte Rand verwechselt. Die Spaltung ist genau des Ziel gewesen.

Bedanken können wir uns alle bei Kulturkampf-Goblins wie dem Twitter-Account "End Wokeness" oder auch Trump-Regierungsgollum Steven Miller, die den rechten Mob aktiviert und auf das Thema geschickt haben.
 
Ich denke nicht, dass jedwede Kritik an der Serie rechte Kulturkampfpropaganda ist. Aber ich denke sehr wohl, dass rechte Kulturkampfpropaganda die Serie als bequemes Ziel auserkoren hat, die Diskussionen mit ihrer Gülle überflutet und damit zerstört hat. Zum einen kann man als Befürworter nicht mehr erkennen, wem an einer ernsten Auseinandersetzung gelegen ist und wer nur stänkert, zum Anderen wird man als Kritiker schnell und leicht mit dem rechte Rand verwechselt. Die Spaltung ist genau des Ziel gewesen.

Bedanken können wir uns alle bei Kulturkampf-Goblins wie dem Twitter-Account "End Wokeness" oder auch Trump-Regierungsgollum Steven Miller, die den rechten Mob aktiviert und auf das Thema geschickt haben.
Ich glaub, da überschätzt Du jene Bubble, bzw machst es Dir (warum auch immer) einfach mit der Erklärung, warum die Serie schlecht ankam.
 
Ich glaub, da überschätzt Du jene Bubble, bzw machst es Dir (warum auch immer) einfach mit der Erklärung, warum die Serie schlecht ankam.
Ich glaub, da unterschätzt Du den Effekt von Medienmultiplikatoren. Influencer kriegen nicht ohne Grund teure Werbeverträge...
 
Ich glaub, da unterschätzt Du den Effekt von Medienmultiplikatoren. Influencer kriegen nicht ohne Grund teure Werbeverträge...
Ist nach Abzug der Rechten der übergroße Rest so willensschwach und lässt sich dermaßen beeinflussen?
Das glaubst du doch selber nicht oder?
Jetzt sind es schon bezahlte rechte Influenzer, die mitverantwortlich sein sollen. Mal sehen, wer uns noch alles einfällt, der die Serie zu Fall gebracht haben soll.
Wieso scheust du wie der Teufel das Weihwasser den wahren Grund einfach beim Namen zu nennen, nämlich die Serie selbst?
Die ist wirklich nicht gut und würde nichteinmal ohne Star Trek Hintergrund eine auch nur halbwegs brauchbare Serie abgeben. Da stimmt aber auch gar nichts.
 
Ist nach Abzug der Rechten der übergroße Rest so willensschwach und lässt sich dermaßen beeinflussen?
Das glaubst du doch selber nicht oder?
Eben gerade nicht. Nach Abzug des Kulturkampfmobs wäre das verhältnis zwischen negativem und positivem Feedback deutlich verändert - und gleichzeitig die Diskussion über mögliche Mängel nicht so stark von ideologiegetriebenem virtue signalling aufgeladen. Ob es ausgereicht hätte um Paramount umzustimmen werden wir nie erfahren. Geschadet hätte es jedenfalls nicht.
Jetzt sind es schon bezahlte rechte Influenzer, die mitverantwortlich sein sollen. Mal sehen, wer uns noch alles einfällt, der die Serie zu Fall gebracht haben soll.
Wenn Influencer wirungsklos wären, bekämen sie kein Geld für Werbung.

Wieso scheust du wie der Teufel das Weihwasser den wahren Grund einfach beim Namen zu nennen, nämlich die Serie selbst?
Du kannst einfach nicht hinnehmen, dass diese Ansicht nicht universell geteilt wird, oder? Ich mein, die positiven Stimmen sind ncht nur irgendwelche Kritiker, die den Anschluss an die Realität verloren haben, sondern u.A. auch William Shatner und Jonathan Frakes. Die müssen sich nun echt nicht vorwerfen lassen, dass sie von Star Trek nichts verständen. Aber "die Fans" sind sich "alle" sicher, dass die nicht wissen wovon sie reden? Ja ne, is klar.
 
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Wenn Influencer wirungsklos wären, bekämen sie kein Geld für Werbung.
Hab ja nicht gesagt, dass Influencer allgemein wirkungslos sind. Nur wir reden hier nicht über Shampoo oder die neuesten Sneaker, sondern über eine Serie mit einem teils Jahrzehnte altem Publikum.
Glaubst du wirklich, dass die ganzen Leute nicht gefestigt genug sind, um sich ein eigenes Bild davon zu machen?

Du kannst einfach nicht hinnehmen, dass diese Ansicht nicht universell geteilt wird, oder?
Nicht von jedem Einzelnen, aber im Großen und Ganzen schon. Das beweisen die vernichtend geringen Zuschauerzahlen.

Nach Abzug des Kulturkampfmobs wäre das verhältnis zwischen negativem und positivem Feedback deutlich verändert - und gleichzeitig die Diskussion über mögliche Mängel nicht so stark von ideologiegetriebenem virtue signalling aufgeladen. Ob es ausgereicht hätte um Paramount umzustimmen werden wir nie erfahren. Geschadet hätte es jedenfalls nicht.
Stimmt, werden wir nicht.
Trotzdem ist und bleibt das Kernproblem die Serie selbst und nicht irgendwelche ideologisch aufgeladenen Diskussionen. Ich will ihre Existenz nicht leugnen, aber ich bezweifle ihre Bedeutung, denn die gibt es heute immer und überall, egal bei welchem Thema.
Das, was die Serie tut, machen tausend andere Serien und Filme auch, nur sehr viel besser, vor allem handwerklich, weshalb ich dieser Serie in der Form sogar die Existenzberechtigung abspreche.
 
Hab ja nicht gesagt, dass Influencer allgemein wirkungslos sind. Nur wir reden hier nicht über Shampoo oder die neuesten Sneaker, sondern über eine Serie mit einem teils Jahrzehnte altem Publikum.
Glaubst du wirklich, dass die ganzen Leute nicht gefestigt genug sind, um sich ein eigenes Bild davon zu machen?
Ich glaube da gibt es ein Missverständnis. Ich sage nicht, rechte Influencer hätten Star Trek Fans von SFA weggetrieben. ich sage reche Influencer haben den Kulturkampfmob auf SFA gelenkt und die haben dann die typische, ideologisch motivierte, Anti-Woke-Reviewbomging-Aktion abgezogen, wodurch die Gesamtstimmung negativer aussieht als es ansonsten gewesen wäre.

Hardcore Star Trek Fans hat das ganz sicher nicht beeinflusst. Aber den einfach "mal gucken was ich heute Abend streame"-Zuschauer möglicherweise durchaus.

Ob der Unterschied ausgereicht hätte, um Paramount umzustimmen, werden wir nie erfahren. Geschadet hätte das Wegbleiben des Anti-Woke-Mobs jedenfalls ganz sicher nicht.

Stimmt, werden wir nicht.
Trotzdem ist und bleibt das Kernproblem die Serie selbst und nicht irgendwelche ideologisch aufgeladenen Diskussionen. Ich will ihre Existenz nicht leugnen, aber ich bezweifle ihre Bedeutung, denn die gibt es heute immer und überall, egal bei welchem Thema.
Das, was die Serie tut, machen tausend andere Serien und Filme auch, nur sehr viel besser, vor allem handwerklich, weshalb ich dieser Serie in der Form sogar die Existenzberechtigung abspreche.

Von Maga-Kulturkampf-Prominenz explizit erwähnt zu werden passiert eben gerade nicht allen Serien.

Mal ganz davon abgesehen, dass der anti-woke-mob sowieso jederzeit umdefiniert was unter woke zu verstehen ist, so wie es ihnen gerade in den Kram passt. In einer ganz ähnlichen Diskussion zu einem anderen Produkt habe ich "go woke - go broke" als widerlegt erklärt, weil Baldurs Gate 3 ja erfolgreich war. Mir wurde entgegnet, BG3 sei ja nicht woke...
 
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