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News - Die Sims 3: Die Sims 3: Illegal als Download im Netz - EA äußert sich zu den Raubkopien

AW:

Huskyboy am 21.05.2009 13:38 schrieb:
schau dir an wieviel verkauft wird..

Und dann? Dann erkenne ich, dass durch Raubkopien gar nicht soviel Schaden entsteht? Merkwürdige Logik.

und es ist immer noch keine firma wegen raubkopien pleite gegangen, sondern weil sie schlicht nur mist produziert haben, oder zeug das keiner haben wollte


Das meinst du, ich halte das für eine sehr beschränkte Sichtweise eines komplexen Prozesses.
Wenn eine Softwarefirma pleite geht sind häufig mehrere Faktoren dafür ausschlaggebend. Raubkopien dürften nicht selten dazu gehören.
 
AW:

N-o-x am 21.05.2009 13:55 schrieb:
Huskyboy am 21.05.2009 13:53 schrieb:
das halte ich auch für ein gerücht, schuld am untergang des Amigas dürfte Commodores massiv mieses marketing gewesen sein, man verpasste es die "kundschaft" des Amiga 500 zu erhalten und drückte den Amiga immer weiter in richtung "konkurenz" zum PC, dummerweise waren die Amigas dann brachial teuer und die zielgruppe konnte sich die nicht mehr leisten

gleichzeitig verbreitete sich der PC dadurch immer mehr und wurde interessanter
Ich wusste dass das jetzt kommt.
Ich rede nicht vom Tod der Plattform wegen Missmanagement so ca. ab 1994, sondern von den Spielen, die ab ca. 1992 für den Amiga entwickelt wurden. Zu dieser Zeit stand er in der Blüte seiner Jahre, aber es ließ sich mit Spielen (Single Plattform) kein Geld mehr verdienen.

Die Entwickler von Lionheart (fällt mir grade als Beispiel ein, weil's ein geniales Game war) haben die Konsumenten angefleht das Spiel zu kaufen. Das muss man sich mal vorstellen.

das kommt eher davon wenn man nicht rechtzeitig sich auf multiplattform konzentriert, für ein system alleine zu entwickeln war immer schon gefährlich, und 1992 hatte der PC schon ziemliche verbreitung, genug das mehrere PC Spielemagazine nebeneinander existieren konnten (PC Games und PCJoker z.b.) die haben einfach vergessen sich eine größere zielgruppe zu besorgen

Spiele die Floppen werden auch kaum kopiert, Hits verkaufen sich gut und werden entsprechend häufiger kopiert, irgendwie war das schon immer so..
 
AW:

N-o-x am 21.05.2009 13:50 schrieb:
sularko am 21.05.2009 13:34 schrieb:
Das ein Game und ein Rad zwei verschiedene dinge sind ist auch mir bewusst. Die einstellung die nötig ist, eines von beiden zu "Klauen" ist für mich die gleiche.
Also für mich nicht. Durch eine Urheberrechtsverletzung entsteht dem Entwickler kein Schaden, sondern es entgeht ihm Gewinn. Folglich ist auch die kriminelle Energie, die aufgewendet werden muss, sehr unterschiedlich zu klassifizieren. Wenn du ein Fahrrad klaust ist das weg (Besitzverlust). Kopierst du ein Spiel, belohnst du "nur" (was ja schlimm genug ist) die Arbeit des Entwicklers nicht angemessen.

In dem moment wo ich den Gewinn der Firma schmähler, ist bereits ein schaden entstanden. Wenn jeder so Denken würde, dann würde die Firma keinen Gewinn mehr machen.
Für mich ist das Haarspalterei. Da wo ich her komme nennt man " mitnehmen ohne zu zahlen" Diebstahl. =)
 
AW:

sularko am 21.05.2009 14:00 schrieb:
N-o-x am 21.05.2009 13:50 schrieb:
sularko am 21.05.2009 13:34 schrieb:
Das ein Game und ein Rad zwei verschiedene dinge sind ist auch mir bewusst. Die einstellung die nötig ist, eines von beiden zu "Klauen" ist für mich die gleiche.
Also für mich nicht. Durch eine Urheberrechtsverletzung entsteht dem Entwickler kein Schaden, sondern es entgeht ihm Gewinn. Folglich ist auch die kriminelle Energie, die aufgewendet werden muss, sehr unterschiedlich zu klassifizieren. Wenn du ein Fahrrad klaust ist das weg (Besitzverlust). Kopierst du ein Spiel, belohnst du "nur" (was ja schlimm genug ist) die Arbeit des Entwicklers nicht angemessen.

In dem moment wo ich den Gewinn der Firma schmähler, ist bereits ein schaden entstanden. Wenn jeder so Denken würde, dann würde die Firma keinen Gewinn mehr machen.
Für mich ist das Haarspalterei. Da wo ich her komme nennt man " mitnehmen ohne zu zahlen" Diebstahl. =)

man "nimmt" das spiel aber nicht mit, man dupliziert es.. das ist ein massiver unterschied
 
AW:

Huskyboy am 21.05.2009 14:02 schrieb:
sularko am 21.05.2009 14:00 schrieb:
N-o-x am 21.05.2009 13:50 schrieb:
sularko am 21.05.2009 13:34 schrieb:
Das ein Game und ein Rad zwei verschiedene dinge sind ist auch mir bewusst. Die einstellung die nötig ist, eines von beiden zu "Klauen" ist für mich die gleiche.
Also für mich nicht. Durch eine Urheberrechtsverletzung entsteht dem Entwickler kein Schaden, sondern es entgeht ihm Gewinn. Folglich ist auch die kriminelle Energie, die aufgewendet werden muss, sehr unterschiedlich zu klassifizieren. Wenn du ein Fahrrad klaust ist das weg (Besitzverlust). Kopierst du ein Spiel, belohnst du "nur" (was ja schlimm genug ist) die Arbeit des Entwicklers nicht angemessen.

In dem moment wo ich den Gewinn der Firma schmähler, ist bereits ein schaden entstanden. Wenn jeder so Denken würde, dann würde die Firma keinen Gewinn mehr machen.
Für mich ist das Haarspalterei. Da wo ich her komme nennt man " mitnehmen ohne zu zahlen" Diebstahl. =)

man "nimmt" das spiel aber nicht mit, man dupliziert es.. das ist ein massiver unterschied


Ist es eben nicht. Du eignest Dir die Daten auf dem träger unrechtmäßig an ohne den entwikler dafür zu bezahlen oder vorher gefragt zu haben. Und Du nimmst sie sehr wohl mit auf deine HDD.
 
AW:

N-o-x am 21.05.2009 13:50 schrieb:
Der Markt ist zwar gewachsen, aber viele kaufen nur noch Budget (ich z.B. wegen der Bugs)
Jup, das sieht man schon an dem schnellen Preisverfall bei PC-Spielen. Bei den Konsolen dauert es länger eh die Preise gesenkt werden. Da hab ich manchmal das Gefühl, es sei ein Vollpreis-Spiel erst einem Monat draussen und wird schon preisgesenkt für 30€ angeboten. :-o
 
AW:

Boesor am 21.05.2009 11:59 schrieb:
RonTaboga am 21.05.2009 11:42 schrieb:
Und das hat absolut nichts mit krimineller Energie oder dergleichen zu tun. Die denken sich "...die sichere Möglichkeit ist da + ich habe die 50 Flocken in der Tasche die ich für was anderes ausgeben kann...also warum kaufen wenn das Original für mich persönlich keinen Mehrwert bietet und ggf. noch durch den Kopierschutz mehr Probleme bereitet?".

Und womit hat eine solch zweifelhafte Einstellung dann zu tun?

Damit das die Menschen keinen Bezug zum Wert des geistigen Eigentums haben. Die Welt des Konsums basiert nun mal zu 95% auf physikalischen Waren bzw. Dienstleistungen. Das Problem mit den Raubkopien ist ungefähr schon so alt wie die Software selbst. Es hat sich für sehr viele quasi schon "eingebürgert", das man sich das Windows XP/Vista whatever bspw. eben vom bekannten Kopiert wenn man einen neuen PC hat und keine 100€ dafür ausgibt, vor allem dann wenn man diese nicht übrig hat.

Ist immern och illegal in der theorie? Klar das ja, aber das bekommt man so einfach nicht mehr aus den Köpfen der Leute weg, sie sind schlichtweg nicht mehr bereit, für geistigen Content was zu bezahlen weil sie sich an die Daten für Lau gewöhnt haben. Was man dagegen tun kann? Keine Ahnung...

Ach ja ich will die Raubkopien durch meine Thesen nicht verharmlosen, aber ich stelle sie in einem realistischen Licht da....als das was sie für sehr viele Menschen geworden sind...nämlich eine absolute Normalität. Ob nun die Distributionspolitik, die leichte Zugänglichkeit der Schwarzkopien, die meiner Meinung nach überteuerten Preise, oder die Software selbst daran Schuld sind spielt in so weit keine Rolle, als das man das Problem dort anpacken muss wo es sich zur Zeit befindet, und nicht damit anfangen sollte, die Mehrheit der Bevölkerung zu kriminalisieren.
 
AW:

Huskyboy am 21.05.2009 13:59 schrieb:
das kommt eher davon wenn man nicht rechtzeitig sich auf multiplattform konzentriert, für ein system alleine zu entwickeln war immer schon gefährlich, und 1992 hatte der PC schon ziemliche verbreitung, genug das mehrere PC Spielemagazine nebeneinander existieren konnten (PC Games und PCJoker z.b.) die haben einfach vergessen sich eine größere zielgruppe zu besorgen

Spiele die Floppen werden auch kaum kopiert, Hits verkaufen sich gut und werden entsprechend häufiger kopiert, irgendwie war das schon immer so..
Weil ich es grade als Beispiel gebracht habe:

KLICK MICH

Zitat:
Amiga in Nöten
Es wird immer augenscheinlicher: Größere Softwarefirmen, vor allem amerikanische, behandeln Commodores 16-Bitter seit geraumer Zeit als notwendiges Übel. Umsetzungen werden, wenn überhaupt, immer schlampiger und ohne Liebe "runterkonvertiert". Der Grund ist dabei nicht der Amiga selbst, sondern die Tatsache, dass mit Amiga-Spielen kein Geld mehr verdient werden kann. Auf keinem Computer wird so viel kopiert, wie auf Commodores Freundin. So lässt sich, trotz der riesigen Verbreitung des Amigas, im Gegensatz zu PC-Software nur lächerlich wenig verkaufen.

Kein Wunder, dass immer weniger Firmen aufwändige Amiga-Spiele produzieren. Der Abstieg des Amigas wird vom "kopierenden Spieler" selbst verursacht. Thalion's Lionheart soll in diesen schweren Zeiten als Markt-Indikator dienen. Werden viele Lionhearts verkauft, dürfen wir auch in Zukunft auf großartige Thalion-Spiele für den Amiga hoffen. Verkauft sich das Spiel jedoch schlecht (und trotzdem hat es jeder), war es Thalion's Abschiedsgeschenk an die Freundin. Aus diesem Grund besitzt Lionheart keinen Kopierschutz.

Wer seinen Amiga nicht selbst "töten" will, sollte von Cracks und Kopien die Finger lassen.


Das könnte man genau so heute für den PC schreiben. ;-)
Ironie des Schicksals.

sularko am 21.05.2009 14:00 schrieb:
In dem moment wo ich den Gewinn der Firma schmähler, ist bereits ein schaden entstanden. Wenn jeder so Denken würde, dann würde die Firma keinen Gewinn mehr machen.
Für mich ist das Haarspalterei. Da wo ich her komme nennt man " mitnehmen ohne zu zahlen" Diebstahl. =)
Da du aber nicht sagen kannst, ob der entgangene Gewinn auch tatsächlich eingetreten, wäre, sprich das Spiel auch gekauft worden wäre, ist es eben doch anders. Wobei ich aber schon verstehe was du sagen willst. Boeser hat's ja schon geschrieben. Man sollte die Unterschiede im Urheberrecht nicht zur Verharmlosung missbrauchen.
 
AW:

Huskyboy am 21.05.2009 13:50 schrieb:
der faktor raubkopien ist laut GVU

bei 46% Konsole 54% PC.. ich kenn genug leute die ne umgebaute konsole haben und da fast nur kopien spielen..
Kannst du dazu mal einen link posten?
 
AW:

RonTaboga am 21.05.2009 14:09 schrieb:
Ach ja ich will die Raubkopien durch meine Thesen nicht verharmlosen, aber ich stelle sie in einem realistischen Licht da....als das was sie für sehr viele Menschen geworden sind...nämlich eine absolute Normalität. Ob nun die Distributionspolitik, die leichte Zugänglichkeit der Schwarzkopien, die meiner Meinung nach überteuerten Preise, oder die Software selbst daran Schuld sind spielt in so weit keine Rolle, als das man das Problem dort anpacken muss wo es sich zur Zeit befindet, und nicht damit anfangen sollte, die Mehrheit der Bevölkerung zu kriminalisieren.

Also weil es viele tun darf man das nicht kriminell nennen?
Wer raubkopiert muss sich schon gefallen lassen, dass das als illegal bezeichnet wird. Auch wenn es Volkssport geworden ist.
 
AW:

sularko am 21.05.2009 14:06 schrieb:
Ist es eben nicht. Du eignest Dir die Daten auf dem träger unrechtmäßig an ohne den entwikler dafür zu bezahlen oder vorher gefragt zu haben. Und Du nimmst sie sehr wohl mit auf deine HDD.

Aber wo willst du die Grenze ziehen? Wenn ich meinen Freunden meinen Originalcontent ausleihe dann haben die auch nicht für etwas bezahlt was sie auf der Platte haben. Und wenn sie auch noch vor der Rückgabe an mich die Sachen bei sich nicht löschen und/oder einen NoDVD Crack draufhauen..."Oh mein Gott was für ein Schaden :rolleyes: "...lächerlich! Soll ich denen das evtl. verbieten? :-D

Geistiges Eigentum lässt sich einfach nicht einfach so einschliessen wie Geld in einem Safe. Das Leute daran kommen, die dafür nicht bezahlt haben...damit müssen die Firmen rechnen und es einfach in Kauf nehmen wie bspw. mein Beispiel mit meinen Freunden oben. Die Firmen haben kein Anrecht darauf mir zu verbieten, was an meine Freunde und Bekannten auszuleihen weil sie eben durch die Beschaffenheit der Ware keinen Anspruch darauf haben , das zu 100% jeder der den Content benutzt auch dafür bezahlt hat.
 
AW:

RonTaboga am 21.05.2009 14:15 schrieb:
sularko am 21.05.2009 14:06 schrieb:
Ist es eben nicht. Du eignest Dir die Daten auf dem träger unrechtmäßig an ohne den entwikler dafür zu bezahlen oder vorher gefragt zu haben. Und Du nimmst sie sehr wohl mit auf deine HDD.

Aber wo willst du die Grenze ziehen? Wenn ich meinen Freunden meinen Originalcontent ausleihe dann haben die auch nicht für etwas bezahlt was sie auf der Platte haben. Und wenn sie auch noch vor der Rückgabe an mich die Sachen bei sich nicht löschen und/oder einen NoDVD Crack draufhauen..."Oh mein Gott was für ein Schaden :rolleyes: "...lächerlich! Soll ich denen das evtl. verbieten? :-D

Geistiges Eigentum lässt sich einfach nicht einfach so einschliessen wie Geld in einem Safe. Das Leute daran kommen, die dafür nicht bezahlt haben...damit müssen die Firmen rechnen und es einfach in Kauf nehmen wie bspw. mein Beispiel mit meinen Freunden oben. Die Firmen haben kein Anrecht darauf mir zu verbieten, was an meine Freunde und Bekannten auszuleihen weil sie eben durch die Beschaffenheit der Ware keinen Anspruch darauf haben , das zu 100% jeder der den Content benutzt auch dafür bezahlt hat.

ich glaube wir sind uns einig, dass derartige Fälle bei der derzeitigen Problematik kaum eine Rolle spielen und daher zu vernachlässigen sind.
Wenn raubkopieren nur darauf basieren würde, ich glaube kaum, dass wir hier ständig drüber sprechen würden.
 
AW:

shimmyrot am 21.05.2009 14:11 schrieb:
Huskyboy am 21.05.2009 13:50 schrieb:
der faktor raubkopien ist laut GVU

bei 46% Konsole 54% PC.. ich kenn genug leute die ne umgebaute konsole haben und da fast nur kopien spielen..
Kannst du dazu mal einen link posten?
Darüber lässt sich eh nur Spekulieren. Wenn einer eine Raubkopie zieht, weiss niemand wie oft er sie kopiert, ob er sie bei Freunden installiert etc. Das ist nicht errechenbar. Man kann höchstens Die P2P-Netzwerke überwachen und vielleicht noch die File-Hoster.
Aber das ergibt noch lange keine handfesten Zahlen.
 
AW:

N-o-x am 21.05.2009 14:11 schrieb:
Huskyboy am 21.05.2009 13:59 schrieb:
das kommt eher davon wenn man nicht rechtzeitig sich auf multiplattform konzentriert, für ein system alleine zu entwickeln war immer schon gefährlich, und 1992 hatte der PC schon ziemliche verbreitung, genug das mehrere PC Spielemagazine nebeneinander existieren konnten (PC Games und PCJoker z.b.) die haben einfach vergessen sich eine größere zielgruppe zu besorgen

Spiele die Floppen werden auch kaum kopiert, Hits verkaufen sich gut und werden entsprechend häufiger kopiert, irgendwie war das schon immer so..
Weil ich es grade als Beispiel gebracht habe:

KLICK MICH

ich kenn den Lionheart fall, ich fand das spiel übrigens grauenhaft aber egal

nur auf dem C64 wurde auch massivst! kopiert, ich kenne da welche die hatten niemals ein original, trotzdem wurde immer fleissig auf dem C64 entwickelt, bis er technisch nicht mehr mithalten konnte und auch marktanteile verlor, der Amiga begann auch gegen 1991 marktanteile einzubüßen, und zwar rapide vorallem weil Commodore versuchte weg von dem "spielecomputer für kinder" hin zu firmencomputern zu kommen, da der Amiga 500 technisch dann auch schon in die jahre kam, er war mit den spielen die 1992 kam technisch absolut am limit wenn nicht gar überfordert wenn man sich an die Ruckelorgie WC1 erinnert, und die größeren amigas waren eben viel viel zu teuer, man muss sich vorhalten das der Amiga 500 von 1987 ist, der war da schon 5 jahre alt, mit hardware des Amiga 1000, und der ist von 1985, also nur 3 jahre jünger als der C64

der Nachfolger der A600 aus dem Jahr 1992 war ein designtechnisches desaster, an dem liefen nur extrem teure zusatzhardware, das eignete sich nicht wie der A500 als Spielecomputer, und der A500 enstand auch nur weil man aus dem Flopp A1000 ne billigvariante machte der A1200 kam 3 jahre zu spät, PCs waren da schon leistungsfähiger

Commodore hat das also so ziemlich selbst verbockt nicht (nur) die raubkopierer, der A500 war 1991 schon tot, 1992 schaltete man nurnoch die geräte ab
 
AW:

Boesor am 21.05.2009 14:18 schrieb:
ich glaube wir sind uns einig, dass derartige Fälle bei der derzeitigen Problematik kaum eine Rolle spielen und daher zu vernachlässigen sind.
Wenn raubkopieren nur darauf basieren würde, ich glaube kaum, dass wir hier ständig drüber sprechen würden.

Aber wenn es nach der Contentindustrie gehen würde, würden für die am liebsten auch solchen Sachen unter Strafe stehen.
Ich habe hier vor einiger Zeit irgendwo darüber gepostet das war bezüglich der Fallout 3 DLC´s meine ich, welche ich mir einfach so von meinem Bekannten der sie original gekauft hat auf meine Platte gehauen haben und bei meinem original gekauften Fallout 3 reingeschmissen habe, da ich die Gelegenheit ausgenutzt habe und mit den Preisen der DLC´s nicht einverstanden war. Nun...mir wurde hier von einigen Usern illegale Vervielfältigung und Raubkopiererei vorgeworfen? Worauf ich hinaus will? Das Erbsenzählerei einfach nichts bringt bei diesem Problem und die Menschen nur noch wütender auf die Contentindustrie macht.

Und ich finde das bei der dezeitigen Problematik solche Dinge eben auch zählen, denn wie soll man strafrechtlich den Unterschied zwischen einer Kopie von einem Freund und einem Download von Rapidshare unterscheiden? Beides ist unerlaubte Vervielfältigung?
 
AW:

Huskyboy am 21.05.2009 14:22 schrieb:
Commodore hat das also so ziemlich selbst verbockt nicht (nur) die raubkopierer, der A500 war 1991 schon tot, 1992 schaltete man nurnoch die geräte ab
Wie groß war die Verbreitung des Amiga?
Wie groß war der Softwareumsatz im Verhältnis?
Wieso nur noch schlampige Umsetzungen weit unter den technischen Möglichkeiten?

Das sind doch alles Faktoren, die vollkommen unabhängig von der Vertriebspolitik sind. Nach dieser Logik müssten sich ab XBox 360 Release (2005) keine PS2 Spiele mehr verkauft haben, weil das System zwar verbreitet aber veraltet war.
Das stimmt doch auch nicht.

Btw. Ein C64 Spiel konntest du mit 3 Mann in ein paar Wochen programmieren. Wieviele Einheiten musstest du da wohl verkaufen um in die Gewinnzone zu kommen? ;-) Sicherlich ein paar weniger als mit dem technischen Standard von heute.

EDIT:
Thema technisch veraltet:
Der Amiga hatte den gleichen Prozessor (Motorola 68000) und einen weit besseren Soundchip wie/als das Sega Mega Drive. Für diese Konsole und den Konkurrenten von Nintendo gab es bis 1995 hochklassige Spieleentwicklungen. Der Markt war also da.
 
AW:

N-o-x am 21.05.2009 14:32 schrieb:
Huskyboy am 21.05.2009 14:22 schrieb:
Commodore hat das also so ziemlich selbst verbockt nicht (nur) die raubkopierer, der A500 war 1991 schon tot, 1992 schaltete man nurnoch die geräte ab
Wie groß war die Verbreitung des Amiga?
Wie groß war der Softwareumsatz im Verhältnis?
Wieso nur noch schlampige Umsetzungen weit unter den technischen Möglichkeiten?

Das sind doch alles Faktoren, die vollkommen unabhängig von der Vertriebspolitik sind. Nach dieser Logik müssten sich ab XBox 360 Release (2005) keine PS2 Spiele mehr verkauft haben, weil das System zwar verbreitet aber veraltet war.
Das stimmt doch auch nicht.

die verbreitung ist eher zweitrangig, es kommt darauf an wieviele das system noch nutzten, und ich kannte 1992-1993 genug leute die zwar einen Amiga500 hatten, und zwar jahre lang, das teil aber zugunsten des PCs nurnoch in der ecke verstaubte, vorallem in den USA war das so, hier in Deutschland hielt sich der Amiga etwas länger

das teil war eben alt und wurde verdrängt, während die PS2 nicht wirklich verdrängt wird, erstrmal satteln weniger leute von PS2 auf Xbox um, noch kaufen viele den wirklichen nachfolger, zudem verkauft sich die PS2 aufgrund des geringen preises äusserst gut, der Amiga hingegen wurde nie so günstig, gut den A600 verramschte man aber den konnte auch keiner nutzen

Das man überhaupt noch auf den Amiga konvertierte muss wohl daran gelegen haben das man sich noch die letzten kunden rüberholen wollte, nach dem motto "wir würden es gerne besser machen, geht aber nicht, aber hier auf dem PC.."

naja schlampige umsetzungen, guck dir GTA4 an und das verkauft sich wie geschnitten brot, leider

wusstet ihr das auf dem Amiga 1000 auf der innenseite die unterschriften der entwickler eingestanzt sind, inkl eines pfotenabdruckes?
 
AW:

ich habe es mir über RS gezogen, allerdings schon vor einem Monat die CE bestellt, normalerweise mache ich soetwas nicht....aber der Download hat mich darin bestärkt, dass die 60 Euro keine Fehlinvestion waren.
 
AW:

Huskyboy am 21.05.2009 14:36 schrieb:
naja schlampige umsetzungen, guck dir GTA4 an und das verkauft sich wie geschnitten brot, leider

das läuft mittlererweile auch astrein, zumindest theoretisch und bei mir auch in der Praxis.
 
AW:

maci1702 am 21.05.2009 14:41 schrieb:
ich habe es mir über RS gezogen, allerdings schon vor einem Monat die CE bestellt, normalerweise mache ich soetwas nicht....aber der Download hat mich darin bestärkt, dass die 60 Euro keine Fehlinvestion waren.

Was hättest du gemacht, wenn das Spiel in deinen Augen Mist gewesen wäre?
 
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