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News - Die Sims 3: Die Sims 3: Illegal als Download im Netz - EA äußert sich zu den Raubkopien

AW:

RonTaboga am 21.05.2009 11:42 schrieb:
Erschwerend kommt noch hinzu, dass das Unrechtsbewusstsein durch die Tatsache der in den Augen vieler User "blossen vervielfältigung von paar Daten" völlig ausgeblendet wird. Und komme bitte hier jetzt keiner mit so sinnlosen und unpassenden Phrasen wie "Ich klau mir auch keinen Porsche wenn ich mir keinen leisten kann....blah blah"

Ich glaube, dass die mit Abstand überwiegende Zahl der Raubkopien auf der Seite von jungen Leuten liegt, die sich das Spiel a) niemals gekauft hätten. oder b) schlichtweg gar kein Geld haben dieses Spiel zu kaufen und später, sind sie erst einmal berufstätig zu ganzen normalen Kunden werden. Ich denke auch, dass es auch einige gibt, die sich das Spiel kaufen, wenn sie es für gut empfinden und einen Mehrwert im Kauf sehen. Selbstverständlich wird es auch die geben, die auf immer Unverbesserlich bleiben - ich behaupte aber einmal, dass das, auf Dauer, die geringere Zahl der Spieler ist.

Hier sollte sowieso immer angesetzt werden - der Mehrwert. Besser als jede Klagewelle. Denn: die die verklagt werden, sind zum überwiegenden Teil auch Kunden. Wenn es nur potentielle Kunden sind, muss man etwas dafür tun, dass sie es werden.

Der ewige Kampf gegen die Raubkopierer mit rechtsstaatlichen Mitteln verbrennt Geld. Einfach zu sagen, Raubkopierer gefährden die Qualität ist mir zu einfach. Die gab es schon immer und man muss endlich lernen, dass der Kunde im Mittelpunkt zu stehen hat. Man wird diesen Krieg niemals gewinnen. Sind die Klickhoster weg, kommen andere Verbreitungskanälen.

Ich glaube das Problem der Raubkopien ist immer eine Generationenfrage und fast jeder entwächst dieser Szene und bringt irgendwann das Geld für sein Hobby brav ins Geschäft.
 
AW: @ Zensor

rstaar am 21.05.2009 09:40 schrieb:
Aha, daher stehen Anfragen zu Raubkopien immer noch ungelöscht in diesen Thread...
Jetzt nicht mehr.

btw: bitte beim Thema bleiben und bitte keine Communityteilnehmer flamen, selbst wenn diese eine recht einseitige Meinung zu bestimmten Firmen haben.
 
AW:

Warum geht man immer davon aus, dass jeder mit Raubkopie sich das Teil selbst(!) ausm Netz gezogen hat? Ich denke, die meisten Raubkopien ziehn einige wenige leute, die sich damit auskennen und die werden dann aufm Schulhof oder unter den Freunden verteilt.

"Brauchst das neue Sim? Hier, zieh's dir halt schnell aufn Stick.."

Wer sagt da schon "Nein, ich kaufs mir lieber..."

Da macht man sich in der Clique ja fast lächerlich...
 
AW:

HLP-Andy am 21.05.2009 11:32 schrieb:
(Drohpotential haben die Hersteller ja genug, da Magazine auf exklusive Previews, Werbekampagnen und ähnliches angewiesen sind) und das darf ganz einfach nicht passieren.

da sprichst du was an

solche drohungen von Publishern (die leider nie namentlich genannt wurden, aber man konnte sich denken wer das war) gabs früher auch, da haben die verläge dann geschlossen gesagt "ihr könnt uns mal" und dann standen die Publisher dumm da, denn dann wollte keiner mehr mehr werbung von denen abdrucken bzw über die spiele vorab berichten, deswegen versuchten die das garnicht, genauso quatsch mit vor ort tests, da wurd dann ein preview draus fertig

heute ist das anders, wenn PCGames und Gamestar die chance für einen vorort test haben muss das genommen werden weil sonst die jeweilige konkurenz aufs cover schreibt "exklusiv getestet" und das zieht nunmal am kiosk

das Presseversionen auftauchen kommt durchaus vor, das kann auch hier der fall sein, allerdings ist gegentesten schwierig.. wenn die release die selben Bugs hat wie die jetzt isses ne release klar, wenn aber nicht wirds schwierig
 
AW:

RonTaboga am 21.05.2009 11:28 schrieb:
Er hat doch recht. Viele denken nun mal so über Games, besonders in der heutigen Zeit wo so gut wie keine Demos und ne Menge verbuggter Schrott rauskommen. Da muss seitens der Hersteller, Publisher und co. noch ne Menge getan werden, damit sich das ändert... :rolleyes:

Einfach mal auf ein Game verzichten? Wozu denn Saugen wenn die Kaufversion verbuggter Schrott ist? Eine Kopie ist nähmlich nicht bugfreier. :rolleyes:

satchmo am 21.05.2009 12:00 schrieb:
Die gab es schon immer

Also ich konnte in den 90er keine Sega Mega Drive oder Nintendo Spiele kopieren. ;-)

satchmo am 21.05.2009 12:00 schrieb:
Ich glaube, dass die mit Abstand überwiegende Zahl der Raubkopien auf der Seite von jungen Leuten liegt, die sich das Spiel a) niemals gekauft hätten. oder b) schlichtweg gar kein Geld haben dieses Spiel zu kaufen und später, sind sie erst einmal berufstätig zu ganzen normalen Kunden werden.

Halte ich für ein Gerücht. Ich bin 31 Jahre alt, mein Bekanntenkreis bewegt sich in meiner Altersgruppe und viele von denen kaufen sich die Spiele nicht. Denn wer einmal in den Genuss gekommen ist die Spiele auch gratis spielen zu können, den bekommt man davon so schnell nicht wieder weg. Da würden nur teure Klagen und Abmahnungen helfen den Leuten das Unrechtsbewusstsein mal wieder vor Augen zu führen. ;-)
 
AW:

MidwayCV41 am 21.05.2009 12:17 schrieb:
Also ich konnte in den 90er keine Sega Mega Drive oder Nintendo Spiele kopieren. ;-)
Ja, diese Cartridges waren tatsächlich ein sehr effektiver Kopierschutz. Allerdings gabs dafür den Nachteil der sehr hohen Herstellungskosten. Wenn da ein Spiel floppte, hatte man tonnenweise teure Module umsonst hergestellt, im Vergleich dazu sind die Herstellungskosten einer DVD heute vernachlässigbar.
 
AW:

MidwayCV41 am 21.05.2009 12:17 schrieb:
Halte ich für ein Gerücht. Ich bin 31 Jahre alt, mein Bekanntenkreis bewegt sich in meiner Altersgruppe und viele von denen kaufen sich die Spiele nicht. Denn wer einmal in den Genuss gekommen ist die Spiele auch gratis spielen zu können, den bekommt man davon so schnell nicht wieder weg. Da würden nur teure Klagen und Abmahnungen helfen den Leuten das Unrechtsbewusstsein mal wieder vor Augen zu führen. ;-)

Nun, irgendwas muss aber an meiner These richtig sein. Die Spielindustrie hat ein bemerkenswertes Wachstum hingelegt. Ergo müssen auch 30 Jährige da sein, die Kaufen anstatt Saugen. Ich bleibe dabei, der mit Abstand überwiegende Teil der berufstätigen kauft die Spiele, die sie möchten. Einige von Ihnen saugen dennoch, hätten dieses Spiel aber wahrscheinlich gar nicht gekauft. Ein kleiner Rest bleibt, dass sind dann die Leute, die Du eben erwähnt hast. Ich kann das von meinem Bekanntenkreis nicht verifizieren. Bei uns wurden vor langer Zeit die Spiele auch getauscht. Das hat sich längst gewandelt.

Ich kenne hierzu leider keine Untersuchung. Die Plattitüde der Industrie ist für mich erst einmal nichts anderes als das was ein Unternehmen tun muss, sich und seine Sicht verbreiten. Ich würde es begrüßen, wenn man mal richtige Zahlen auf den Tisch bekäme und nicht die ewige Milchmädchenrechnung alá X Kopie verursachten den Schaden X. Auch die Branchenübliche Bereinigung ist alles andere als präzise und glaubhaft.
 
AW:

Boesor am 21.05.2009 11:59 schrieb:
RonTaboga am 21.05.2009 11:42 schrieb:
Und das hat absolut nichts mit krimineller Energie oder dergleichen zu tun. Die denken sich "...die sichere Möglichkeit ist da + ich habe die 50 Flocken in der Tasche die ich für was anderes ausgeben kann...also warum kaufen wenn das Original für mich persönlich keinen Mehrwert bietet und ggf. noch durch den Kopierschutz mehr Probleme bereitet?".

Und womit hat eine solch zweifelhafte Einstellung dann zu tun?


Es ist schon erstaunlich, mit welchen Agumenten manche Menschen versuchen einen Diebstahl zu erklähren.

Ich währe gerne dabei, wenn man so jemanden beim Fahrrad klauen erwischt und er der Polizei erklärt, das das Rad im Laden sowiso verbugt ist und auseinander fallen wird und deshalb lieber ein schon getestetes von der Straße klaut weil man das Geld in der Tasche
ja auch für was anderes dringender bräuchte...! :-D
 
AW:

sularko am 21.05.2009 13:10 schrieb:
Es ist schon erstaunlich, mit welchen Agumenten manche Menschen versuchen einen Diebstahl zu erklähren.

Ich währe gerne dabei, wenn man so jemanden beim Fahrrad klauen erwischt und er der Polizei erklärt, das das Rad im Laden sowiso verbugt ist und auseinander fallen wird und deshalb lieber ein schon getestetes von der Straße klaut weil man das Geld in der Tasche
ja auch für was anderes dringender bräuchte...! :-D

Ach hört doch auf mit diesen falschen Beispielen. Was glaubst Du, warum diese beiden Dinge in zwei vollkommen unterschiedlichen Gesetzen geregelt ist? Vielleicht, weil sie schlichtweg total unterschiedlich sind?
Ich bin immer dafür, eine kritische Diskussion zu dem Thema zu führen. Ich heiße keine Raubkopien gut und sehe durchaus, trotz meiner These, einen Schaden für die Industrie - wenngleich ich glaube, dass er, bereinigt, wesentlich geringer ist als diese uns versucht einzureden, aber spätestens wenn der Vergleich Autodiebstahl oder ähnliches kommt wird's unsachlich...

Es gibt in diesem Sinne weder Raubkopien, noch, handelt es sich um Diebstahl. Es ist ein Urheberrechtsverletzung mit vollkommen anderen juristischen, strafrechtlichen und sächlichen Folgen.
 
AW:

HLP-Andy am 21.05.2009 12:41 schrieb:
MidwayCV41 am 21.05.2009 12:17 schrieb:
Also ich konnte in den 90er keine Sega Mega Drive oder Nintendo Spiele kopieren. ;-)
Ja, diese Cartridges waren tatsächlich ein sehr effektiver Kopierschutz. Allerdings gabs dafür den Nachteil der sehr hohen Herstellungskosten. Wenn da ein Spiel floppte, hatte man tonnenweise teure Module umsonst hergestellt, im Vergleich dazu sind die Herstellungskosten einer DVD heute vernachlässigbar.

das kann auch nur einer schreiben der die zeit nicht miterlebt hat, die casual gamer ( :ugly: ) konnten natürlich nicht kopieren, profis hatten dann kopierstationen und leermodule, so nen modul kostete ca. 2 DM und die Kopierstation vielleicht 150 DM, die kosten hatte man sehr schnell raus, nach 2 spielen um genau zu sein

Nintendo und Sega taten natürlich alles um das zu verhindern aber spätestens nachdem selbstbauanleitungen die runde machten wars natürlich vorbei

das Casualgamer nicht kopieren können, und auf andere angewiesen sind, daran hat sich natürlich bis heute nichts geändert

bei einer "raubkopie" nehm ich niemandem was weg deswegen kann es kein Diebstahl sein, ganz einfach
 
AW:

satchmo am 21.05.2009 13:16 schrieb:
Es gibt in diesem Sinne weder Raubkopien, noch, handelt es sich um Diebstahl. Es ist ein Urheberrechtsverletzung mit vollkommen anderen juristischen, strafrechtlichen und sächlichen Folgen.

Der wesentliche Punkt ist doch, dass es illegal und strafbar ist.
Klar ist es kein Diebstahl im Sinne eines Fahrraddiebstahls, aber das sollte eine Raubkopie auch nicht verharmlosen.

Ein Schaden entsteht, wenngleich dieser natürlich nicht so hoch ist, wie die Industrie angibt.
 
AW:

Boesor am 21.05.2009 13:23 schrieb:
Ein Schaden entsteht, wenngleich dieser natürlich nicht so hoch ist, wie die Industrie angibt.

das bestreitet auch keiner, dieses eine kopie = ein nicht verkauftes spiel ist natürlich humbug den kein normal denkender mensch glaubt

ich denke mal das die schäden im verhältniss zu früher sich nicht geändert haben, damals hat man viel auf schulhöfen getauscht, heute tauscht man eben auf dem etwas größeren schulhof Internet

und dieses "raubkopien schaden ja so extrem" ist irgendwie ziemlich unglaubwürdig bei den umsätzen die die industrie generiert
 
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satchmo am 21.05.2009 13:16 schrieb:
sularko am 21.05.2009 13:10 schrieb:
Es ist schon erstaunlich, mit welchen Agumenten manche Menschen versuchen einen Diebstahl zu erklähren.

Ich währe gerne dabei, wenn man so jemanden beim Fahrrad klauen erwischt und er der Polizei erklärt, das das Rad im Laden sowiso verbugt ist und auseinander fallen wird und deshalb lieber ein schon getestetes von der Straße klaut weil man das Geld in der Tasche
ja auch für was anderes dringender bräuchte...! :-D

Ach hört doch auf mit diesen falschen Beispielen. Was glaubst Du, warum diese beiden Dinge in zwei vollkommen unterschiedlichen Gesetzen geregelt ist? Vielleicht, weil sie schlichtweg total unterschiedlich sind?
Ich bin immer dafür, eine kritische Diskussion zu dem Thema zu führen. Ich heiße keine Raubkopien gut und sehe durchaus, trotz meiner These, einen Schaden für die Industrie - wenngleich ich glaube, dass er, bereinigt, wesentlich geringer ist als diese uns versucht einzureden, aber spätestens wenn der Vergleich Autodiebstahl oder ähnliches kommt wird's unsachlich...

Es gibt in diesem Sinne weder Raubkopien, noch, handelt es sich um Diebstahl. Es ist ein Urheberrechtsverletzung mit vollkommen anderen juristischen, strafrechtlichen und sächlichen Folgen.


Es geht für mich um die einstellung und bereitschaft des einzelnen, etwas mit zu nehmen ohne eine gegenleistung erbracht oder es Bezahlt zu haben.
Das ein Game und ein Rad zwei verschiedene dinge sind ist auch mir bewusst. Die einstellung die nötig ist, eines von beiden zu "Klauen" ist für mich die gleiche.
 
AW:

Huskyboy am 21.05.2009 13:26 schrieb:
ich denke mal das die schäden im verhältniss zu früher sich nicht geändert haben, damals hat man viel auf schulhöfen getauscht, heute tauscht man eben auf dem etwas größeren schulhof Internet

Da behaupte ich das gegenteil. Das Internet hat Raubkopien eben auch weit über den Schulhof hinaus den Weg geebnet. Man muss niemanden mehr kennen, um an sowas zu kommen.

und dieses "raubkopien schaden ja so extrem" ist irgendwie ziemlich unglaubwürdig bei den umsätzen die die industrie generiert

Wieso? Schau dir doch nur mal an, wieviel raubkopiert wird.
 
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Boesor am 21.05.2009 13:34 schrieb:
und dieses "raubkopien schaden ja so extrem" ist irgendwie ziemlich unglaubwürdig bei den umsätzen die die industrie generiert

Wieso? Schau dir doch nur mal an, wieviel raubkopiert wird.

schau dir an wieviel verkauft wird..

und es ist immer noch keine firma wegen raubkopien pleite gegangen, sondern weil sie schlicht nur mist produziert haben, oder zeug das keiner haben wollte

man klaut software nicht, man dubliziert sie.. gut man kann sie auch im laden klauen, aber das ist was anderes und für den hersteller auch uninteressant
 
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Huskyboy am 21.05.2009 13:26 schrieb:
und dieses "raubkopien schaden ja so extrem" ist irgendwie ziemlich unglaubwürdig bei den umsätzen die die industrie generiert
Wenn man die PC- mit den Konsolenabsatzzahlen vergleicht ist das leider überhaupt nicht unglaubwürdig.

Huskyboy am 21.05.2009 13:38 schrieb:
schau dir an wieviel verkauft wird..

und es ist immer noch keine firma wegen raubkopien pleite gegangen, sondern weil sie schlicht nur mist produziert haben, oder zeug das keiner haben wollte
Es gehen aber Entwickler dazu über, nur noch für Konsolen zu produzieren. Das liegt nicht nur an den Raubkopien aber ist natürlich ein Faktor.
 
AW:

der faktor raubkopien ist laut GVU

bei 46% Konsole 54% PC.. ich kenn genug leute die ne umgebaute konsole haben und da fast nur kopien spielen..
 
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sularko am 21.05.2009 13:34 schrieb:
Das ein Game und ein Rad zwei verschiedene dinge sind ist auch mir bewusst. Die einstellung die nötig ist, eines von beiden zu "Klauen" ist für mich die gleiche.
Also für mich nicht. Durch eine Urheberrechtsverletzung entsteht dem Entwickler kein Schaden, sondern es entgeht ihm Gewinn. Folglich ist auch die kriminelle Energie, die aufgewendet werden muss, sehr unterschiedlich zu klassifizieren. Wenn du ein Fahrrad klaust ist das weg (Besitzverlust). Kopierst du ein Spiel, belohnst du "nur" (was ja schlimm genug ist) die Arbeit des Entwicklers nicht angemessen.

Boesor am 21.05.2009 13:34 schrieb:
Da behaupte ich das gegenteil. Das Internet hat Raubkopien eben auch weit über den Schulhof hinaus den Weg geebnet. Man muss niemanden mehr kennen, um an sowas zu kommen.
Man kann höchstens Zahlen aus den 90ern nehmen und mit heute vergleichen. Da sich der Markt aber inzwischen ziemlich gewandelt hat, dürfte auch das unbefriedigend sein.

Der Markt ist zwar gewachsen, aber viele kaufen nur noch Budget (ich z.B. wegen der Bugs) oder sind zu den Konsolen abgewandert, weil sie nicht aufrüsten wollen oder kein DRM mögen. Weiterhin ziehen MMOs wie WoW einen Großteil der potentiellen Einnahmen für klassische Spiele ab.

Letztens gab's doch im Zuge der Eidos Übernahme Zahlen über die Verkäufe der Deus Ex Reihe. Lächerliche 2 Mio. mal hat sich der erste Teil bis heute verkauft. Und das ohne Internetverteiler. Ich glaube sooo viel Unterschied zu früher machen die neuen "Vertriebswege" für illegal hergestellte Kopien nicht aus.

Und den Amiga hat man auch mit Schulhofkopiererei tot gekriegt. :ugly: Da gab's zum Ende hin auch nur noch Multiplattform.
 
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N-o-x am 21.05.2009 13:50 schrieb:
Und den Amiga hat man auch mit Schulhofkopiererei tot gekriegt. :ugly: Da gab's zum Ende hin auch nur noch Multiplattform.

das halte ich auch für ein gerücht, schuld am untergang des Amigas dürfte Commodores massiv mieses marketing gewesen sein, man verpasste es die "kundschaft" des Amiga 500 zu erhalten und drückte den Amiga immer weiter in richtung "konkurenz" zum PC, dummerweise waren die Amigas dann brachial teuer und die zielgruppe konnte sich die nicht mehr leisten

gleichzeitig verbreitete sich der PC dadurch immer mehr und wurde interessanter
 
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Huskyboy am 21.05.2009 13:53 schrieb:
das halte ich auch für ein gerücht, schuld am untergang des Amigas dürfte Commodores massiv mieses marketing gewesen sein, man verpasste es die "kundschaft" des Amiga 500 zu erhalten und drückte den Amiga immer weiter in richtung "konkurenz" zum PC, dummerweise waren die Amigas dann brachial teuer und die zielgruppe konnte sich die nicht mehr leisten

gleichzeitig verbreitete sich der PC dadurch immer mehr und wurde interessanter
Ich wusste dass das jetzt kommt.
Ich rede nicht vom Tod der Plattform wegen Missmanagement so ca. ab 1994, sondern von den Spielen, die ab ca. 1992 für den Amiga entwickelt wurden. Zu dieser Zeit stand er in der Blüte seiner Jahre, aber es ließ sich mit Spielen (Single Plattform) kein Geld mehr verdienen.

Die Entwickler von Lionheart (fällt mir grade als Beispiel ein, weil's ein geniales Game war) haben die Konsumenten angefleht das Spiel zu kaufen. Das muss man sich mal vorstellen.
 
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