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News - 29 Milliarden $ Verlust durch Kopien

Viele Gruesse an Munky und HeikoKarner, ich freu mich schon auf die koordinierten Antworten.

Friese

PS: kommt mir nicht mit der C-Klasse es gibt einen Unterschied zwischen immateriellen und materiellen Guetern.

Ebenfalls Grüsse in den hohen Norden.

Dann kopier mir doch eben den Mercedes ich möcht ihn mal schnell ausprobieren und dann in den Keller stellen. Probefahrt is mir aber nicht genug. :)
 
dBenzhuser am 08.07.2004 10:58 schrieb:
Wenn da nur noch die geringsten Anzeichen von Skrupeln vorhanden - ich wär schon glücklich. Aber die Leute sind sich nicht mal mehr bewusst, das auch Software bezahlt werden will.

heul doch.
 
Um dem ganzen hier noch mehr anreiz zu geben hier ein anderer Fallbeispiel von MS:

Auszug:
Die Wissenschaftler erklären dies mit der historisch gewachsenen Vorstellung des Diebstahls, nach der ein Gegenstand dem Eigentümer vom Dieb weggenommen wird, während beim Raubkopieren das Merkmal der "Wegnahme" fehlt.

Quelle:
Microsoft: Motive der Raubkopierer verstehen

:-P
 
Dreiundsiebziger am 08.07.2004 11:33 schrieb:
Diese Rechnung der Industrie ist einfach eine Milchmädchenrechnung die nur zur Panikmache dient.


Stimmt. Traue nie einer Statistik die du nicht selbst gefälscht hast!
Aber es gibt Wege, wie man trotzdem auf Näherungswerte kommen kann (Download von NOCD/Patches/Emule (ja, der Traffic ist unverschlüsselt)). Und wenn schon keine Milchmädchenrechnung, dann bitte auf beiden Seiten ;-)
 
HanFred am 08.07.2004 11:28 schrieb:
friesenjung am 08.07.2004 11:21 schrieb:
Leute, die zum strikten (!) Privatgebrauch mit 3DMax, Photoshop oder anderem Kram rumhantieren... da bin ich mir nicht so sicher, ob sich selbst die Softwareindustrie darueber (inoffiziell) gross aufregt.

klar, dafür macht's da die masse. es wäre sicher im sinne der industrie, die releasegroups auffliegen zu lassen. aber dazu müssen sie wie bei einem drogenring mal mit den kleinen fischen beginnen und hoffen, dass die etwas ausplappern. wenn die quelle gefunden und unschädlich gemacht wurde, kann sich die masse das release nicht ziehen... nur hat sie das meistens schon, bevor man den releasegroups auf die spur kommt.
ein teufelskreis... ;-)
die zahl halte ich auch für zu hoch, vor allem kann sie gar nicht richtig sein - woher will die industrie denn auch wissen, wieviele ihr produkt installieren? ausser sie machen es wie Adobe und lassen ihre programme "nach hause telefonieren" bei jedem programmstart (ja, das ist in der tat so!). allerdings umgehen das wieder viele (Spybot S&D & Konsorten), was eine zählung wieder immens verfälscht.
ich kann solche zahlen jedenfalls nie besonders ernst nehmen.

Wie gesagt, das Problem habe ich allein deswegen schon nicht, weil den eventuellen Spybots die Leitung zum "nach Hause telefonieren" fehlt.
Ein weiteres Problem, das ich sehe, ist, dass sich die Industrie bzw. deren Verbaende, die solche Zahlen ja meistens veroeffentlichen ein Glaubwuerdigkeitsproblem einhandeln. Da wird gejammert wo es nur geht. "ILOVEYOU hat 100Mrd.$ Schaden verursacht", "Der Musikindustrie gehen jedes Jahr durch Raubkopien 150Mrd$ Einnahmen verloren" die 29Mrd.$ hier (alles erfundene Zahlen aber die Groessenordungen hab ich zumindestens mal gelesen). Alles Zahlen die fuer Otto Normalmensch komplett ueber das begreifbare herausgehen, und fuer Leute mit Kentnissen in der Materie unbegreiflich hoch sind.
Mittlerweile koennen die doch in den Raum stellen was sie wollen. Interessiert ja doch keinen mehr. Besondes schoen wird's wenn dann irgendwelche Journalisten Mrd. und Billionen verwechseln, weil sie einfach nur englische Artikel uebersetzen :)
Ich gehe eigentlich immer nach der Umsatzrendite: wenn die signifikant ueber 12% liegt, kaufe ich keine Produkte der entsprechenden Marken weil sie einfach ueberteuert sind (alles schon mit drin sogar Prestige, was ich ueber Werbeausgaben messe). Zum Vergleich Mircosoft hat glaube ich irgendetwas in der Gegend von 40 bis 50%. Und Porsche etwa 25% (Sind halt nicht alles Studenten hier). Zugegeben ich habe noch Windows98 auf meinem Rechner, aber das war vorinstalliert.

Viele Gruesse,

Friese
 
Ich kann mich Kajetan nur vollinhaltlich an schließen.

Je mehr Leute, Software privat nutzen, illegal oder legal, setzt sich das Programm im Markt durch. Dies wirkt sich dann auch direkt auf die Bedürfnisse der Unternehmen aus, die natürlich lieber Software nehmen, die weniger Schulung benötigt, bzw. heutzutage vorausgesetzt werden kann, sprich: Excel und Word.

Für Macromedia ist es natürlich auch ein Vorteil, wenn eine Flash-Grafik im Netz steht, egal, ob mit legaler oder illegaler Software erstellt. So werden Standards geschaffen.

Aber all das soll keine Entschuldigung sein für die Leute, die Software illegal kopieren und verhökern. Oder für die Leute, die meinen Grafiken, könne man nur mit PS erstellen.

Dieses Selbstverständnis, mit dem man Raubkopien zieht, stört mich auch.
 
Rabowke am 08.07.2004 11:37 schrieb:
dBenzhuser am 08.07.2004 10:58 schrieb:
Wenn da nur noch die geringsten Anzeichen von Skrupeln vorhanden - ich wär schon glücklich. Aber die Leute sind sich nicht mal mehr bewusst, das auch Software bezahlt werden will.

heul doch.

Halt doch die Klappe.


Ich gebe Tyrael und Heiko vollkommen Recht. Kein Student braucht irgendeine 3000 Euro-Software fuer sein Studium. Gibt's nicht. Fast alles was man fuer irgendein Studium braucht gibt es als OpenSource oder als Freeware, oder als zeitlich unbegrenzte Trialversion fuer genau diesen Zweck.

Wenn ein Informatik-Student aber zu daemlich ist, sich ein Linux zu installieren, damit er die ganze OpenSource-Software benutzen kann, tut mir leid: FALSCHER STUDIENGANG!

Und die paar Sachen, die man sich fuer 100 oder 200 Euro kaufen muss, hey: Lebt ihr immer noch in dem naiven Glauben, dass bis zum Berufsleben alles umsonst ist? Wacht auf! Das Leben ist nicht einfach, und in eine Ausbildung muss man investieren. Lebt damit.

njStryfe
 
Munky am 08.07.2004 11:42 schrieb:
Dreiundsiebziger am 08.07.2004 11:33 schrieb:
Diese Rechnung der Industrie ist einfach eine Milchmädchenrechnung die nur zur Panikmache dient.


Stimmt. Traue nie einer Statistik die du nicht selbst gefälscht hast!
Aber es gibt Wege, wie man trotzdem auf Näherungswerte kommen kann (Download von NOCD/Patches/Emule (ja, der Traffic ist unverschlüsselt)). Und wenn schon keine Milchmädchenrechnung, dann bitte auf beiden Seiten ;-)

ist der traffic über kademlia auch noch unverschlüsselt? und wie lässt sich da etwas herausfinden? ist ja schliesslich serverless...
ausserdem gibt's schon andere, methoden, die eben verschlüsselt sind... die werden sich richtig verbreiten, wenn eMule weniger nutzbar sein wird.
und dann kommt noch etwas dazu: angenommen ich muss eine kopie zum laufen bringenund hab keinen crack... ich finde bei eMule 5 stück und weiss nicht, welcher der richtige ist und ziehe mir einfach alle fünf.
zählt die industrie dann 5 raubkopien :confused: ?
schäden sind in diesem bereich nunmal extrem schwer bezifferbar.
gut fand ich den link von Onliner:
Die Wissenschaftler erklären dies mit der historisch gewachsenen Vorstellung des Diebstahls, nach der ein Gegenstand dem Eigentümer vom Dieb weggenommen wird, während beim Raubkopieren das Merkmal der "Wegnahme" fehlt.
das ist ohne zweifel ein ausschlaggebender grund, warum die meisten das argument nicht gelten lassen, raubkopiererei sei normaler diebstahl. weil's keiner ist, es ist ein ungerechtfertigtes verfielfältigen.
 
Das waren keine Ausreden. Das war meine Meinung zum Thema "Schaden".

Es entsteht meiner Meinung nach kein Schaden, wenn sich ein Schüler Maya illegal installiert, denn er hätte es sich niemals gekauft.
Zumindest entsteht kein 2500EUR Schaden, sondern maximal der Preis für die (nicht wirklich billige) Schülerversion.

Von den 29 Mrd $ kann man also einiges abziehen.

Das hat aber garnichts mit dem Thema Rechtfertigung von Raubkopien zu tun, sondern nur damit, wie hoch der entstandene Schaden für die Softwarefirmen ist.
 
Stryfe am 08.07.2004 11:51 schrieb:
Rabowke am 08.07.2004 11:37 schrieb:
dBenzhuser am 08.07.2004 10:58 schrieb:
Wenn da nur noch die geringsten Anzeichen von Skrupeln vorhanden - ich wär schon glücklich. Aber die Leute sind sich nicht mal mehr bewusst, das auch Software bezahlt werden will.

heul doch.

Halt doch die Klappe.


Ich gebe Tyrael und Heiko vollkommen Recht. Kein Student braucht irgendeine 3000 Euro-Software fuer sein Studium. Gibt's nicht. Fast alles was man fuer irgendein Studium braucht gibt es als OpenSource oder als Freeware, oder als zeitlich unbegrenzte Trialversion fuer genau diesen Zweck.

Wenn ein Informatik-Student aber zu daemlich ist, sich ein Linux zu installieren, damit er die ganze OpenSource-Software benutzen kann, tut mir leid: FALSCHER STUDIENGANG!

Und die paar Sachen, die man sich fuer 100 oder 200 Euro kaufen muss, hey: Lebt ihr immer noch in dem naiven Glauben, dass bis zum Berufsleben alles umsonst ist? Wacht auf! Das Leben ist nicht einfach, und in eine Ausbildung muss man investieren. Lebt damit.

njStryfe

Die Studenten sind also schuld am wegbrechen des neuen Marktes!! Meint ihr ich koennte die ASten wegen der Verluste in meinem Portfolio verklagen?
Mal im Ernst. Das geht hier alles aus den Fugen.
Einigen wir uns doch einfach darauf, dass Raubkopieren nicht nett, und in einigen Faellen sogar schwer zu verurteilen ist, grosse Teile der Softwareindustrie trotzdem massive Gewinne machen, aber trotzdem Jammern, dass das eigentlich viel zu wenig ist, und die 29 Mrd. US$ Verluste masslos uebertrieben sind solange man nicht dazuschreibt, wie genau die Rechnung lief.

Viele Gruesse,

Friese

PS: kann mir jemand mal sagen, was Maya ist, bis eben dachte ich an ein Spiel oder sowas... aber 2500EUR kommt mir da ein bisschen viel vor
 
Und uebrigens, an alle die hier mit ihrem "Ihr haengt euch immer an Gesetzen auf"-Geheule kommen:

Es gibt durchaus noch einen anderen Grund, fuer Software zu bezahlen - Anstand und Moralvorstellungen, etwas das den meisten Kiddies heute ziemlich abgeht. Ich bezahle fuer Software (oder Musik, oder Filme, oder Buecher) weil ich weiss, dass jemand Arbeit in die Erstellung des Produkts investiert hat. Das ist fuer mich das normalste der Welt. Leistung - Gegenleistung. Wer das nicht versteht, viel Spass mit dem Rest eures Lebens.

njStryfe
 
Wir wollen mal nicht vergessen, daß die gleiche Problematik vorhanden ist, wie bei den Filmen. Zudem sind die Statistiken etwas daneben. Genau wie bei Filmen heisst es noch lange nicht, daß, falls es KEINE Raubkopien existieren würden, jeder diese Programme auch kaufen würde (respektive den Film sehen würde)!
 
HeikoKarner am 08.07.2004 11:34 schrieb:
Dann kopier mir doch eben den Mercedes ich möcht ihn mal schnell ausprobieren und dann in den Keller stellen. Probefahrt is mir aber nicht genug. :)

Und? Wo ist das Problem? Ach, man kann einen materiellen Gegenstand nicht einfach so kopieren? Dann stehle ich ihn, dann bin ich ein Dieb!

Office? Hier kannste haben, die Kopie hab ich mir eben gesaugt und Dir ne CD gebrannt. Dann bin ich höchstens ein Lizenzbestimmungsbetrüger, aber KEIN DIEB!

Du bemerkst den Unterschied? Und genau deswegen ist es vielen Leuten sowas von herzlichst egal, wenn sie unrechtmäßig erworbene Kopien benutzen oder sammeln. Sie klauen nix, sie unterlaufen nur irgendwelche komischen Bestimmungen in irgendwelchen lästigen Textboxen, die sie beim Installieren der Programme jedes Mal lästigerweise wegklicken müssen. Wo kein Unrechtsbewusstsein, da auch kein schlechtes Gewissen. HIER muss man etwas ändern und nicht mit überzogenen Strafen und die Bürgerrechte unterlaufenden Gesetzen der Industrie helfen die hausgemachten Probleme zu vertuschen. Man muss wieder den Kunden UMWERBEN, ihm die eigenen Produkte attraktiv anpreisen, sie ihm schmackhaft machen, dem Kunden auch Alternativen für den kleinen Geldbeutel anpreisen (womöglich sogar diese Variante im Marketing gegenüber der Luxusklasse bevorzugen) usw. usf.

Stattdessen wird beim Gesetzgeber Lobbyarbeit bis zum Erbrechen betrieben, die eigene Kundschaft kriminalisert und immer offensichtlicher "abgezockt" sowie die wirtschaftlichen Folgen von Missmanagement und Fehlentscheidungen dem "pösen, pösen Raubkopierer" angelastet.

Leute, wie lange wollt Ihr Euch eigentlich noch verarschen lassen?

Und für die Gestzesloyalisten: ;)
Dies ist kein Aufruf zum "Raubkopieren", sondern zum Nachdenken! Kopieren ist natürlich keine Lösung, geschweige denn ist es "richtig". Das ist nur ein Symptom dafür, dass zwischen Firma und Kunde irgendetwas gewaltig schiefgelaufen ist!
 
Stryfe am 08.07.2004 11:51 schrieb:
Rabowke am 08.07.2004 11:37 schrieb:
dBenzhuser am 08.07.2004 10:58 schrieb:
Wenn da nur noch die geringsten Anzeichen von Skrupeln vorhanden - ich wär schon glücklich. Aber die Leute sind sich nicht mal mehr bewusst, das auch Software bezahlt werden will.

heul doch.

Halt doch die Klappe.


Ich gebe Tyrael und Heiko vollkommen Recht. Kein Student braucht irgendeine 3000 Euro-Software fuer sein Studium. Gibt's nicht. Fast alles was man fuer irgendein Studium braucht gibt es als OpenSource oder als Freeware, oder als zeitlich unbegrenzte Trialversion fuer genau diesen Zweck.

Wenn ein Informatik-Student aber zu daemlich ist, sich ein Linux zu installieren, damit er die ganze OpenSource-Software benutzen kann, tut mir leid: FALSCHER STUDIENGANG!

Und die paar Sachen, die man sich fuer 100 oder 200 Euro kaufen muss, hey: Lebt ihr immer noch in dem naiven Glauben, dass bis zum Berufsleben alles umsonst ist? Wacht auf! Das Leben ist nicht einfach, und in eine Ausbildung muss man investieren. Lebt damit.

njStryfe
halt mal den ball flach dicker.
mir tränt das auge wenn ich für unsere firma für jeden bekloppten pc lizenzen kaufen muss. da hab ich es garantiert nicht nötig mich von einem schüler / studi anpöbeln zu lassen der hier meint, er würde die welt verstehen.
es ist einfach mal _fakt_ das raubkopierer nie potentielle käufer sind. punkt.
und eine firma wird es garantiert nicht riskieren raubkopien einzusetzen.

bleiben wir beim beispiel studi c-klasse. natürlich klaut sich kein studi ne c-klasse aber, merc.-benz führt keine statistik vieviel geld ihnen entgangen ist durch autodiebe. ( es wurden im jahr 2003 50.000 mercedes geklaut, d.h. es waren 50.000 potentielle autokäufer. eine c-klasse kostet ~35k * 50.000 = 1.750.000.000,00 verlust )
 
friesenjung am 08.07.2004 11:57 schrieb:
Die Studenten sind also schuld am wegbrechen des neuen Marktes!! Meint ihr ich koennte die ASten wegen der Verluste in meinem Portfolio verklagen?
Mal im Ernst. Das geht hier alles aus den Fugen.
Einigen wir uns doch einfach darauf, dass Raubkopieren nicht nett, und in einigen Faellen sogar schwer zu verurteilen ist, grosse Teile der Softwareindustrie trotzdem massive Gewinne machen, aber trotzdem Jammern, dass das eigentlich viel zu wenig ist, und die 29 Mrd. US$ Verluste masslos uebertrieben sind solange man nicht dazuschreibt, wie genau die Rechnung lief.

Viele Gruesse,

Friese

PS: kann mir jemand mal sagen, was Maya ist, bis eben dachte ich an ein Spiel oder sowas... aber 2500EUR kommt mir da ein bisschen viel vor

Ich habe hier das Beispiel mit den Studenten nur gewaehlt, weil hier so viele angekommen sind und gemeint haben "Aber ich kann mein Studium ohne Raubkopien nicht absolvieren" und "Ich kann mir keine berufliche Qualifikation erarbeiten ohne Raupkopien".

Und das ist Bullshit.

Maya ist eine hochproffessionelle 3D-Render-Software, die niemand, NIEMAND privat benoetigt. Niemand.

Wer das braucht, braucht es, weil er in der Firma damit arbeitet, und dann bezahlt es die Firma. Schluss-Aus. "Freiberufliche Shrek-Macher" gibt es nicht. Es gibt fuer den Hobby-Anwender genug andere Programme, die guenstiger sind, und als kostenlose Trial-Versionen verfuegbar.

njStryfe
 
hah ist immer wieder lustig, wie sich Diskusionen wiederholen, versucht mal zu zählen, wie oft diese Raubkopiersache allein in diesem Forum auftaucht, und jedes Mal morgens um 11 Uhr schon mit mehr als 40 Beiträgen.
Ich will das hier mal ein bisschen zusammenfassen:

Offensichtlich gibt es zwei Fraktionen
1.) kompromißlos Contra Raubkopie
2.) pro Raubkopie mit Einschränkung (also zuvor oft gelesen z.B.: für den privaten Anwender ok, da er sich die SW eh nicht kaufen würde, also entsteht auch kein Schaden, wenn er sie nutzt)

Das sind nun die beiden vertreten Positionen, die 3. (nämlich: Raubkopieren ist unter allen Umständen in Ordnung, weil es mir eben so gefällt) ist Gott sei dank nicht vertreten.
Das Problem ist doch nun folgendes: Die Argumente einer jeden Fraktion laufen vollkommen an der anderen vorbei. Denn: Beführworter von 1. haben innerhalb ihres Diskursrahmens recht, sie behandeln mit ihrem Zuspruch für das Verbot von Kopien eben einfach alle Menschen, den Makrokosmos sozusagen. Und innerhalb dessen ist es nun mal so, dass es keine Rechtfertigung für Raubkopieren gibt, ganz besonders ideell (Stichwort: geistiges Eigentum).
Die Fraktion von 2 hat nun einen ganz anderen Diskursrahmen: nämlich den desEinzelnen. Und für den gibt es allerdings schon eine Rechtfertigung, zumindest soweit er keinen Schaden verursacht, weil er das Proggi eh nicht kaufen würde. Wie gesagt, dieses Argument zieht nur auf der Eben des Einzlenen und auf der Ebene des materiellen.
Das Problem also nochmal deutlich:
Während die einen (1.) contra Raubkopie) von allen Menschen und dem ideellen sprechen (fehlendes Bewusstsein um die Unantastbarkeit geistigen Eigentums z.B.), redet die andere Seite (2. pro Raubkopie) von dem Einzelnen und dem materiellen Problem (also: ich als Einzlner, wenn ich mir das Programm eh nicht kaufen würde, es aber sauge, entsteht kein Schaden)

Fazit: Um zu irgendeiner Einigung zu kommen, MÜSST ihr euch zu erst einmal einigen, nach welchen Kriterien ihr bewerten wollt. Also entweder Mikro- oder Makrokosmos (Einer oder Alle), bzw. materieller oder ideeller Ebene. Anders werden solche Diskussionen nie zu einem Ende und keine Einigung in Sichtweite kommen. Und das müsst ihr schon wollen, ansonsten ist jegliche Diskussion sinnlos.
 
Rabowke am 08.07.2004 12:03 schrieb:
halt mal den ball flach dicker.

Du bist ja ein besonders nettes Arschloch.

Und bevor Du mir jetzt dumm kommst: Du hast angefangen, hier im Thread ausfaellig zu werden. Wie man in den Wald hinein...

njStryfe
 
Kajetan am 08.07.2004 12:00 schrieb:
Stattdessen wird beim Gesetzgeber Lobbyarbeit bis zum Erbrechen betrieben, die eigene Kundschaft kriminalisert und immer offensichtlicher "abgezockt" sowie die wirtschaftlichen Folgen von Missmanagement und Fehlentscheidungen dem "pösen, pösen Raubkopierer" angelastet.

Raubkopierer sind keine "Kundschaft". Das sollte eigentlich jedem klar sein.

Kajetan am 08.07.2004 12:00 schrieb:
Und für die Gestzesloyalisten: ;)
Dies ist kein Aufruf zum "Raubkopieren", sondern zum Nachdenken! Kopieren ist natürlich keine Lösung, geschweige denn ist es "richtig". Das ist nur ein Symptom dafür, dass zwischen Firma und Kunde irgendetwas gewaltig schiefgelaufen ist!

Natuerlich ist kopieren keine Loesung. Eine Loesung ist die Abkehr von dieser "Alles-haben-muss"-Mentalitaet der heutigen Gesellschaft.

njStryfe
 
Stryfe am 08.07.2004 12:05 schrieb:
Rabowke am 08.07.2004 12:03 schrieb:
halt mal den ball flach dicker.

Du bist ja ein besonders nettes Arschloch.

Und bevor Du mir jetzt dumm kommst: Du hast angefangen, hier im Thread ausfaellig zu werden. Wie man in den Wald hinein...

njStryfe

heul doch ist also ausfallend. und halt mal nen ball flach dicker auch ? phew, sachen gibts. war mir neu das man arschloch ( ? ) mit heul doch gleichen setzen kann. bring doch mal lieber argumente anstatt hier rumzuposen :)
 
Rabowke am 08.07.2004 12:10 schrieb:
bring doch mal lieber argumente anstatt hier rumzuposen :)

Siehst Du das Zeug mit den Buchstaben oben? Das nennt man "Text", darin sind die Argumente "versteckt". Wenn Du dich anstrengst kriegst Du das vielleicht hin.

njStryfe
 
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