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Mordhau: Rassistische und toxische Spieler werden zum Problem

Und natürlich hat er Recht, wenn er impliziert dass die Sprachpolizei jetzt Rassismus neu im Mainstream regeln will. Ist nur eine Frage der Zeit bis irgend nen Schneeflöckchen meint dass "Motherfucker" ja hoheitlich ein "schwarzer" Begriff sei und deswegen von Weissen nicht genutzt werden darf.

Sprache wandelt sich schon immer, und genauso das, was gesagt werden darf/sollte oder besser nicht. Da ist nichts neues dran.
Früher bedeutete "gay" einfach "fröhlich", im Deutschen war "Spast" noch beinahe OK und "Eskimo" gar kein Problem.

Oft ist es auch ein endloser Kreislauf, wenn ein Wort negativ behaftet ist, es ausgetauscht wird bis das neue Wort auch anfängt zu miefen und so fort.
*** war mal völlig normal, dann wurde daraus Negro, Colored, Black, und aktuell eben African American.

In meiner Zeit im Amiland, rund 20 Jahre her, hatte übrigens kein einziger meiner Kumpels je "motherfucker" genutzt. Das hatte nichts mit Rassismus zu tun, sondern einfach, dass man sowas im normalen Sprachgebrauch generell nicht im Wortschatz haben sollte. Mutterficker hört man ü20 ja auch eher selten. ;)
Allerdings gab es ein paar, die trieben es in's andere Extrem, wo jedes "böse" Wort durch was sauberes ersetzt wurde (frigging statt fucking, oh my gosh statt god, ...). Auch eher lächerlich.


Gab da mal vor Jahren ne interessante wissenschaftliche Debatte, wo sich einer der afro-amerikanischen Diskutanten vom Wort "black hole" (Schwarzes Loch) persönlich angegriffen gefühlt hat. Verrückte Welt.

Deswegen durfte ich mir "Das schwarze Loch" damals nicht im Fernsehen angucken. :D
Mann war ich da sauer. Bis mein Dad merkte, dass es ein Sci-Fi von Disney war und kein Schweinkram. :ugly:
 
Sprache wandelt sich schon immer, und genauso das, was gesagt werden darf/sollte oder besser nicht. Da ist nichts neues dran.
Früher bedeutete "gay" einfach "fröhlich", im Deutschen war "Spast" noch beinahe OK und "Eskimo" gar kein Problem.

Oft ist es auch ein endloser Kreislauf, wenn ein Wort negativ behaftet ist, es ausgetauscht wird bis das neue Wort auch anfängt zu miefen und so fort.
*** war mal völlig normal, dann wurde daraus Negro, Colored, Black, und aktuell eben African American.

In meiner Zeit im Amiland, rund 20 Jahre her, hatte übrigens kein einziger meiner Kumpels je "motherfucker" genutzt. Das hatte nichts mit Rassismus zu tun, sondern einfach, dass man sowas im normalen Sprachgebrauch generell nicht im Wortschatz haben sollte. Mutterficker hört man ü20 ja auch eher selten.
Allerdings gab es ein paar, die trieben es in's andere Extrem, wo jedes "böse" Wort durch was sauberes ersetzt wurde (frigging statt fucking, oh my gosh statt god, ...). Auch eher lächerlich.

Ich gebe dir vollkommen recht. 100%.

Ich wollte mit meinem Post nicht ausdrücken, dass Motherf***er ein rassistischer Begriff ist; es wäre heute aber durchaus denkbar, dass der Begriff einen gewissen "Spin" bekommt und somit als rassistischer Begriff gedeutet werden könnte.

Über das N-Wort sind wir uns, denke ich, einig.
Begriffe, die eine negative Konnotation haben, kann man bedenkenlos aus dem modernen Sprachgebrauch tilgen.

Deswegen durfte ich mir "Das schwarze Loch" damals nicht im Fernsehen angucken. :D
Mann war ich da sauer. Bis mein Dad merkte, dass es ein Sci-Fi von Disney war und kein Schweinkram. :ugly:

Der ist gut. :-D
 
... Oder gar als politisch korrekt verschmäht werden, oh mein Gott (ist halt heutzutage einfach cooler, ein degenerierter Volltrottel zu sein)!

...

Ich würde sagen: Dieser Kontext lässt bei der Interpretation wenig Spielraum und zeigt deutlich, dass die Entwickler nicht verstanden haben, was rassistische Sprache ist - die wiederum in letzter Konsequenz dafür sorgt, dass Rassismus im Alltag wieder ein Stück weit "normaler" wird.

Das ist ja mal ein umdrehen des Weges, der uns zunehmend ruiniert. ^^ Wenn eine Person zurecht als politisch korrekt verschmäht wird, dann ist dies ein Subjekt, dass Geld für geschlechtsneutrale Ampelmännchen rauswerfen würde. Politisch korrekte Leute sind eine Plage. Natürlich gehören diese verschmäht.

Zum Anderen, ob die Entwickler es nicht verstanden haben und es in den Alltag stärker einkehren wird: Ich stelle die Theorie auf, dass Rassismus in uns verankert ist, da uns der Urinstinkt sagt, das Fremdes und andersartiges mit Vorsicht zu genießen ist, da dies Lebensgefahr bedeuten könnte. Das wiederum würde bedeuten, dass wir es geschafft haben uns auf eine künstliche Wolke, jenseits der natürlichen Instinkte zu begeben und die Ansichten attackieren, die auf natürliche Grundlagen zurückgreifen. Das Ziel wäre demnach einen völlig künstlichen Verstand zu produzieren. So als würden wir alle nur noch für Kunststoffverpackungen eintreten.

Eine andere Theorie könnte lauten, dass es nie solche Instinkte gab und Rassismus ansich künstlich sei.
 
Das braucht es eigentlich auch nicht, da es selbsterkläremd sein sollte, wenn man paar Sekunden drüber nachdenkt ;)

Umgedreht würde ein Schuh draus werden
 
Das ist so sinnig als würde ich jetzt antworten: "Dein Kommentar, dass das Stuß sei, ist völliger Stuß."

Und dann kommentierst Du das mit Stuß und ich dann wieder dies... Also daher war dieser Einwand etwas schwach im Sinn.
 
Ich stelle die Theorie auf, dass Rassismus in uns verankert ist, da uns der Urinstinkt sagt, das Fremdes und andersartiges mit Vorsicht zu genießen ist, da dies Lebensgefahr bedeuten könnte.
Das stimmt ja auch. Jedenfalls damals, als Mensch noch in kleinen Gruppen durchs Neanderthal & Co zog und man sich gegen möglicherweise angreifende gegnerische Gruppen verteidigen mußte.

In unserer heutigen zivilisierten Welt sollten wir allerdings doch schon ein wenig weiter sein - oder plädierst du dafür, intellektuell wieder ins Steinzeitniveau zurückzufallen ...?
 
Das stimmt ja auch. Jedenfalls damals, als Mensch noch in kleinen Gruppen durchs Neanderthal & Co zog und man sich gegen möglicherweise angreifende gegnerische Gruppen verteidigen mußte.

In unserer heutigen zivilisierten Welt sollten wir allerdings doch schon ein wenig weiter sein - oder plädierst du dafür, intellektuell wieder ins Steinzeitniveau zurückzufallen ...?

Gut, sagen wir also, die These 1 stimmt. Dann würde eine Beherzigung der natürlichen Grundlagen nicht bedeuten, dass man zivilisationstechnisch absteigen müsste, sondern dass man es in alle Fortschritte einarbeitet. Weiterentwicklung bedeutet ja optimieren, verbessern, perfektionieren. Eine Abkehr ist keine Weiterentwicklung, sondern der Versuch eines Ersatzes,... wenn man diesen denn hat.
 
Ich stelle die Theorie auf, dass Rassismus in uns verankert ist, da uns der Urinstinkt sagt, das Fremdes und andersartiges mit Vorsicht zu genießen ist, da dies Lebensgefahr bedeuten könnte. Das wiederum würde bedeuten, dass wir es geschafft haben uns auf eine künstliche Wolke, jenseits der natürlichen Instinkte zu begeben und die Ansichten attackieren, die auf natürliche Grundlagen zurückgreifen. Das Ziel wäre demnach einen völlig künstlichen Verstand zu produzieren. So als würden wir alle nur noch für Kunststoffverpackungen eintreten.
Also ist Rassismus besser, weil es "natürlich" ist, oder wie darf man das jetzt verstehen? :confused: Aber mal für dich...

1. Das hat in erster Linie nichts mit Rassismus per se zu tun. Mein Nachbar ist augenscheinlich deutscher Herkunft und ohne Migrationshintergrund. Zumindest hat er keinen polnisch klingenden Nachnamen, sondern einen deutschen. Er beherrscht die ostdeutsche Muttersprache, kann "Jut'n Tach" grunzen...und ist mir trotzdem völlig fremd, weswegen ich ihm zwar mit respektvoller Höflichkeit, aber vor allem mit gesunder Distanz begegne und ihm niemals meine Wohnungsschlüssel in die Hand drücken würde. Würdest du einem dir völlig wildfremden Menschen mehr Vertrauen schenken, wenn er Deutsch wäre? Ich glaube nicht.

2. Beim Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit wird ein überlegenes Bild der eigenen "Rasse" gezeichnet, während die andere "Rasse" (oder eben der andere Kulturkreis o.ä.) nicht mal zwangsläufig als gefährlich, wohl aber definitiv als minderwertiger eingestuft wird. Das hat mit irgendwelchen Urinstinkten nichts zu tun.

Deine Theorie ist falsch und hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern ganz simpel mit Selbstschutz. Und dieser Selbstschutz greift gegenüber allen, die einem fremd sind, unabhängig der ethnischen Herkunft des Fremden.

Wo unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen, treten unweigerlich auch Konflikte auf, in welcher Art auch immer. Müssen ja nichtmal gewaltsame Konflikte sein. Ein Konflikt kann auch eine Debatte sein. Sowas fängt ja schon auf rein regionaler Ebene an. Stadtmenschen beispielsweise haben schon zwangsläufig eine eher andere Lebensweise, als Dorfmenschen. Das liegt einfach in der Natur der Sache und an den unterschiedlichen Erfahrungen, die gemacht werden. Von unterschiedlichen Kulturen mal ganz zu schweigen. Unterschiede in den Lebensweisen treten ja schon in einzelnen Stadtteilen auf. Da kann ein Stadtteil mega cool sein, während sich 100 Meter weiter, wo der nächste Stadtteil beginnt, der Bodensatz der Gesellschaft zum "Kreuzberger Applaus" auf nem Spielplatz trifft.

Vorurteile hat jeder. Ist auch okay. Hab ich auch. Aber wie wäre es ganz einfach mit einem bewussten Umgang mit Vorurteilen gegenüber Fremden? Subkulturen? Randgruppen? Kulturen? Damit ist schon viel geholfen und dazu sind wir als vernunftbegabte Geschöpfe durchaus in der Lage, sodass man eben nicht ganze Gruppen über einen Kamm schert und möglicherweise sogar noch unter Generalverdacht stellt und ihnen pauschal Kriminalität oder sonstigen Mumpitz nachsagt.
 
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Gut, sagen wir also, die These 1 stimmt. Dann würde eine Beherzigung der natürlichen Grundlagen nicht bedeuten, dass man zivilisationstechnisch absteigen müsste, sondern dass man es in alle Fortschritte einarbeitet. Weiterentwicklung bedeutet ja optimieren, verbessern, perfektionieren. Eine Abkehr ist keine Weiterentwicklung, sondern der Versuch eines Ersatzes,... wenn man diesen denn hat.
Also ich weiß nicht: Ich halte Diplomatie, Frieden, gegenseitigen Respekt trotz unterschiedlicher Ansichten und gleichberechtigten Handel für eine positive Entwicklung im Gegensatz zu Darwinistischem "Wir killen alles, was anders ist."
 
Also ich weiß nicht: Ich halte Diplomatie, Frieden, gegenseitigen Respekt trotz unterschiedlicher Ansichten und gleichberechtigten Handel für eine positive Entwicklung im Gegensatz zu Darwinistischem "Wir killen alles, was anders ist."
Ich möchte doch stark anzweifeln das dieser Satz irgendwas auch nur im entferntem mit Darwin zu tun hat !
 
Also ist Rassismus besser, weil es "natürlich" ist, oder wie darf man das jetzt verstehen? :confused: Aber mal für dich...

1. ...Würdest du einem dir völlig wildfremden Menschen mehr Vertrauen schenken, wenn er Deutsch wäre? Ich glaube nicht.

Also, finde das schon mal gut artikuliert und argumentiert. Teils stimme ich zu, teils nicht, wenn ich meiner These 1 folge. WEIL:

zu 1.: Es gab Zeiten, da haben viele Leute die Haustüren nicht abgeschlossen. Was sagt das aus?

Desweiteren gibt es unterschiedlich gespeistes Mißtrauen. Mal ganz fiktiv und überzogen: Einem fremden Deutschen gibst Du die Schlüssel nicht, weil er Dir eben unbekannt ist, aber Du hast zumindest eine Ahnung darüber, dass der grobe Kulturkreis dem deinen entspricht. Es bleibt ein überschaubares Restrisiko. Ist dein Nachbar Jemand aus einem Land von dem bekannt ist, dass Sie zu 90% immer klauen, zu 80% auf ein Nein mit Gewalt reagieren,die Lebenserwartung bei 25 Jahren liegt, dann hast Du eine andere Haltung, ob Du auch diesen "Fremden" als Nachbarn haben möchtest.

2. Beim Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit wird ein überlegenes Bild der eigenen "Rasse" gezeichnet, während die andere "Rasse" (oder eben der andere Kulturkreis o.ä.) nicht mal zwangsläufig als gefährlich, wohl aber definitiv als minderwertiger eingestuft wird. Das hat mit irgendwelchen Urinstinkten nichts zu tun.

Nein, Rassismus ist die Unterscheidung von Ethnien. Sonst erstmal nichts. Genauso wie Sexismus die Unterscheidung und Akzeptanz von Geschlechtern ist. Mehr nicht. Man kann positiv rassistisch sein, indem man hauptsächlich die Vorzüge anderer "Rassen" betont, man kann negativ rassistisch sein, indem man alles tut um sie herab zu stufen und man kann neutral rassistisch sein, indem man sich objektiv die Dinge betrachtet. Es automatisch negativ auszulegen zeigt indes, dass man selbst bereits allgemein zu dem Thema der Objektivität beraubt wurde und wie ein Automat reagiert.

Was den Zusammenhang mit den Urinstinkten angeht: Den gibt es durchaus: Ist man z.B. von Furcht erfüllt wegen oben genannter, fiktiver Gründe, dann sagt dem Mensch eine Stimme: Geh mit einem Mob von Leuten auf jeden los, der so aussieht! Beseitige den Grund deiner Angst.
 
Also, finde das schon mal gut artikuliert und argumentiert. Teils stimme ich zu, teils nicht, wenn ich meiner These 1 folge. WEIL:

zu 1.: Es gab Zeiten, da haben viele Leute die Haustüren nicht abgeschlossen. Was sagt das aus?

Desweiteren gibt es unterschiedlich gespeistes Mißtrauen. Mal ganz fiktiv und überzogen: Einem fremden Deutschen gibst Du die Schlüssel nicht, weil er Dir eben unbekannt ist, aber Du hast zumindest eine Ahnung darüber, dass der grobe Kulturkreis dem deinen entspricht. Es bleibt ein überschaubares Restrisiko.
Was ändert das an der Tatsache, dass ich dem Mann nach wie vor nicht vertraue? Das "Restrisiko" ist genauso hoch, wie bei jemandem, der aus dem Nahen Osten oder aus Polen oder Russland stammt. Eben WEIL ich den Mann nicht kenne. Da spielt die Ethnie überhaupt keine Rolle. Ich würde NIEMANDEM, den ich nicht oder nur flüchtig kenne, meine Wohnungsschlüssel geben.

Ist dein Nachbar Jemand aus einem Land von dem bekannt ist, dass Sie zu 90% immer klauen, zu 80% auf ein Nein mit Gewalt reagieren,die Lebenserwartung bei 25 Jahren liegt, dann hast Du eine andere Haltung, ob Du auch diesen "Fremden" als Nachbarn haben möchtest.
Warum kommst du überhaupt mit einem fiktiven Beispiel und nicht mit einem Beispiel aus der Realität, wovon es ja nun genug gibt? Abgesehen davon...solange der Kerl mich in Ruhe lässt, ist er mir sogar ziemlich egal. ^^ Ändert gar nichts an dem, was ich sagte. Und wenn der Kerl mir gegenüber gewalttätig wird, ist er halt ein ausländisches Arschloch. Aber kein Arschloch, weil er Ausländer ist. Aber den Kerl mal eben unter Generalverdacht stellen, nur weil er aus Land X kommt, ist einfach nur bescheuert.

Nein, Rassismus ist die Unterscheidung von Ethnien. Sonst erstmal nichts.
Falsch. Rassismus ist klar definiert. Egal, was du persönlich davon hältst, es ist ein Fakt, was ich bzgl. Rassismus geschrieben habe. ^^

Man kann positiv rassistisch sein, indem man hauptsächlich die Vorzüge anderer "Rassen" betont, man kann negativ rassistisch sein, indem man alles tut um sie herab zu stufen und man kann neutral rassistisch sein, indem man sich objektiv die Dinge betrachtet. Es automatisch negativ auszulegen zeigt indes, dass man selbst bereits allgemein zu dem Thema der Objektivität beraubt wurde und wie ein Automat reagiert.
What the... :ugly: Es gibt keinen "positiven" Rassismus. Siehe oben.

Versuchst du gerade allen ernstes, Rassismus als was positives zu verkaufen? :ugly: Ich brech weg...
 
Was ändert das an der Tatsache, dass ich dem Mann nach wie vor nicht vertraue? Das "Restrisiko" ist genauso hoch, wie bei jemandem, der aus dem Nahen Osten oder aus Polen oder Russland stammt. ...

Ganz objektiv betrachtet lautet hier die Antwort: Nein.
Kommen 100 Leute aus einem Land, in denen im Schnitt 10% straffällig sind und eier davon wird dein Nachbar, dann ist das Restrisiko 1/10. Kommen 100 Leute aus einem Land in denen 90% im Schnitt straffällig sind, dann liegt die Wahrscheinlichkeit bei 9/10. Es ist so simpel, dass es schon auffällig ist, dass Du das negierst, bei deiner Intelligenz.


Aber den Kerl mal eben unter Generalverdacht stellen, nur weil er aus Land X kommt, ist einfach nur bescheuert.

Wie man es findet, ist nicht relevant. Es ging um ein Szenario in dem es um Instinkte geht, angesichts unterschiedlicher Szenarien.


Falsch. Rassismus ist klar definiert. Egal, was du persönlich davon hältst, es ist ein Fakt, was ich bzgl. Rassismus geschrieben habe. ^^

What the... :ugly: Es gibt keinen "positiven" Rassismus. Siehe oben.

Manche Vokabeln werden dem Zeitgeist nach umgedeutet. Nur weil Etwas "aktuell" so oder so definiert zu sein scheint, entspricht es nicht der Wahrheit. Wenn Bücher umgeschrieben, oder Wissen verbrannt wird, wenn die Ursprünge vergessen werden ist das keine Legitimation dafür, es als nie gegeben abzustreiten. Mit dieser Philosophie würdest Du immer der stärkeren Gewalt, die das aktuelle Zeitgeschehen formt nachgeben und damit die Gewalt belohnen, anstatt unabhängig zu bleiben.

Anderes Beispiel: Auch "Diskriminierung" scheint klar definiert zu sein. Informiert man sich aber mal genau, stellt man auch hier folgendes fest:
Diskriminierung (lat. discriminare „trennen, unterscheiden, eine Unterscheidung treffen“)

Ursprung: Völlig neutral. - Anschließend kann man positiv diskriminieren, negativ, oder neutral.

Man wird eben einfach emotionalisierrt und blind gemacht. Verdummt, trotz aller Intelligenz oder vermeintlicher Bildung. Im Grunde ein Kunststück der Manipulation.
Auch in dieser kurzen Kolumne wurde diese "psychische Pflege/Schulung" von dem Schreiber versucht in unseren Köpfen anzuwenden. Es wurde 4 mal (5 mal, wenn man das Wort unter dem Bild mitrechnet) das Wort "toxisch" verwendet. Natürlich könnte es sein, dass dem eloquenten Mann die Vokabeln ausgegangen sind. Das wäre die andere Möglichkeit.
 
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Ganz objektiv betrachtet lautet hier die Antwort: Nein.
Kommen 100 Leute aus einem Land, in denen im Schnitt 10% straffällig sind und eier davon wird dein Nachbar, dann ist das Restrisiko 1/10. Kommen 100 Leute aus einem Land in denen 90% im Schnitt straffällig sind, dann liegt die Wahrscheinlichkeit bei 9/10. Es ist so simpel, dass es schon auffällig ist, dass Du das negierst, bei deiner Intelligenz.
Nenn mir ein Land, in dem 90% der Bevölkerung nach dort geltendem Recht straffällig sind. Dann können wir gern weiter reden. Gibt es nicht. Also kann das auch nicht Gegenstand einer Debatte werden.

Du versuchst hier, mit einem absolut fiktiven und konstruierten Beispiel deine Meinung, Rassismus wäre voll in Ordnung (denn nichts anderes behauptest du letztlich) durch zuboxen. Nur zieht das bei mir nicht. Da kannst du noch so "objektiv" sein.

Außerdem machst du dir das zu einfach. Das sind Wahrscheinlichkeiten und das heißt, dass diese Fälle nicht zwangsläufig eintreten müssen. Wenn ich in einem Spiel eine Chance von 33% habe, einen Critical Hit zu landen, heißt das nicht, dass 1 von 3 Schlägen auch tatsächlich ein Critical Hit sein muss.

Wie man es findet, ist nicht relevant. Es ging um ein Szenario in dem es um Instinkte geht, angesichts unterschiedlicher Szenarien.
Das hat nichts mit Instinkten zu tun, sondern mit Vorurteilen. a.) Verwechsel das nicht miteinander und b.) kann man bewusst mit Vorurteilen umgehen und entsprechend handeln.

Manche Vokabeln werden dem Zeitgeist nach umgedeutet. Nur weil Etwas "aktuell" so oder so definiert zu sein scheint, entspricht es nicht der Wahrheit. Wenn Bücher umgeschrieben, oder Wissen verbrannt wird, wenn die Ursprünge vergessen werden ist das keine Legitimation dafür, es als nie gegeben abzustreiten. Mit dieser Philosophie würdest Du immer der stärkeren Gewalt, die das aktuelle Zeitgeschehen formt nachgeben und damit die Gewalt belohnen, anstatt unabhängig zu bleiben.
Den Begriff Rassismus gibt es noch gar nicht so lange (glaub, erst Anfang des 20. Jahrhunderts kam der Begriff vermehrt auf). Und seit jeher stellt Rassismus die Gleichrangig einer Rasse/eines Volkes in Frage. Es gab nie eine andere Bedeutung des Begriffes. Zumindest hat sich der Kern nie geändert. Da kannst du Sozialwissenschaftler, Anthropologen und jeden andern fragen, der sich damit auseinandersetzt. Ich bin mir zu 100% sicher, dass die Antworten im Grunde immer die gleichen sein werden.

Übrigens wird die Bedeutung eines Worten auch nicht gleich unwahr, nur weil sich diese im Laufe der Zeit ändert. Das Wort "Kanacke" ist z.B. ursprünglich ein sehr positiver Begriff gewesen. Heute eben nicht mehr. Und nur weil der Begriff damals cool war, kann ich heut trotzdem nicht zu irgendeinen Ausländer gehen und ihn als "Kanacken" bezeichnen, weil's heutzutage eine Beleidigung ist. Mach das mal. Geh mal zu nem Türken und nenn ihn Kanacke. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er nicht positiv darauf reagieren wird.

Ich will jetzt auch mal ganz deutlich sein: Du kannst noch so "objektiv" sein (was du nicht bist). Deine Argumentation hinkt hinten und vorne. Es ist offensichtlich, dass du Rassismus irgendwie rechtfertigen, wenn nicht sogar als positiv verkaufen willst. Und das kannst du dir ganz einfach mal schenken. :) An Rassismus ist nichts gutes.
 
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Ich stelle die Theorie auf, dass Rassismus in uns verankert ist, da uns der Urinstinkt sagt, das Fremdes und andersartiges mit Vorsicht zu genießen ist, da dies Lebensgefahr bedeuten könnte.

Gibt es auch irgendwelche wissenschaftlichen Belege für deine "Theorie", dass Rassismus in uns verankert ist? Oder ist der Rassismus doch "künstlich", deine zweite Theorie? Was denn jetzt? Mit der Argumentation "Rassismus ist natürlich" begibts du dich auf den Weg des biologischen Rassismus. Ich dachte eigentlich, das uns etwa komplexe Gedankengänge und die Fähigkeit zur (Selbst-)Reflexion von Tieren unterscheidet. Was soll denn ein "künstlicher Verstand sein"? Eine KI oder so was? Und von wem wird der produziert? Entstammt dein "Wissen" einer wirren Verschwörungstheorie auf Facebook? Ich weiß auch nicht, was du genau unter der viel zitierten politischen Korrektheit verstehst. Ampelmännchen sind mir total egal - Hauptsache, eins ist Rot und eins ist grün, damit man weiß, wann man gehen darf... Wenn politisch korrekte Leute eine Plage sind, wer sind denn dann in deinen Augen die Leute, die in Ordnung sind? Leute, die Afroamerikaner als "***" (das ja einen sehr konkreten historischen Kontext hat) bezeichnen? Oder Witze über Juden machen? Wenn P.C .heißt, was gegen Rassismus und sonstige Diskriminierung zu haben, bin ich gerne politisch korrekt.
 
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