Echtgeld-Abzocke: Deutschland sagt Lootboxen den Kampf an

Icetii

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Spiritogre

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Su gut ich es finde, wenn Glücksspielmechanismen verboten werden, so schlecht finde ich den übermäßigen Schutz gerade in Sozialen Medien. Hier gilt es eine Medienkompetenz anzuerziehen und nicht die Zugänge, letztlich ja dann in der Regel für alle und nicht nur Kinder, zu erschweren oder gar zu blockieren.

Und, wer zu sehr behütet wird, der wird auch als Erwachsener eher "Schneeflocke" sein (der schöne begriff fiel hier gestern in einem Thread) und es dadurch teils sehr schwer haben. D.h. hier werden inkompetente, unselbstständige erwachsene herangezüchtet, die völlig Abhängig vom Wohl und Wehe anderer sind.
 

Cobar

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Neben sämtlichen Mikrotransaktionen und glücksspielähnlichen Mechaniken gehören hier aber auch Einschränkungen von Kontakt- und Kommunikationsfunktionen, um minderjährige Nutzer vor Mobbing, Cyber-Grooming und Hassreden zu schützen. Wenn keine altersgerechte Voreinstellung für Kinder erfolgt, müsse die Alterseinstufung durch die USK oder FSK erhöht werden.
Wird witzig, wenn dann demnächst jedes Spiel, in dem eine Chatfunktion integriert ist, ein FSK18 Logo bekommt, damit auch ja nicht die Möglichkeit bestehen könnte, dass ein Kind ein böses Wort im Internet lesen könnte.
Finde ich vollkommen richtig umgesetzt! Statt die Eltern mal in die Pflicht zu nehmen oder den Kindern Medienkompetenz beizubringen, einfach alles abstrafen, das vielleicht eventuell womöglich die gefühle der kleinen Kiddies verletzen könnte. Gut, dass es sowas in der realen Welt nicht gibt, sondern nur in den pösen pösen Videospielen. Da haben die Kiddies ja noch richtig Glück gehabt, dass sie so behütet werden.

Auch wenn das viele nicht gerne lesen, aber hier passt nun wirklich der Begriff Snowflake...
Wird zumindest witzig, wenn die Kinder dann in 10 Jahren in der realen Welt agieren sollen und sich noch schneller offended fühlen als die heutige Jugend schon, nur weil sie schief angeguckt werden :-D
 

Schalkmund

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Geht sowieso nach hinten los. Alles was versucht Kindern zu verbieten machts nur noch interessanter. Oder hat es uns damals in der analogen Welt davon abgehalten indizierte Filme, Spiele u. Musik zu konsumieren ? ... ganz im Gegenteil. :-D
 

schokoeis

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Die berühmt berüchtigte Hassrede. Zum Mobben gehört auch immer einer der sich mobben lässt. Naja so lang man den Quatsch abschalten kann :)
 

RedDragon20

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Die berühmt berüchtigte Hassrede. Zum Mobben gehört auch immer einer der sich mobben lässt. Naja so lang man den Quatsch abschalten kann :)
Eigentlich wollte ich hier nichts schreiben, aber an der Stelle muss ich doch mal was sagen:

Das ist das idiotischste, was man zum Thema Mobbing sagen kann. "Lass dich halt nicht mobben" ist absolut nicht hilfreich und das wird jeder, der mal gemobbt wurde, bestätigen können.
 

Spiritogre

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Das ist das idiotischste, was man zum Thema Mobbing sagen kann. "Lass dich halt nicht mobben" ist absolut nicht hilfreich und das wird jeder, der mal gemobbt wurde, bestätigen können.
Jain, Leute die sich nicht wehren zu mobben ist leicht, deswegen werden sie ja letztlich gemobbt. Aber gemobbte haben eigentlich immer Möglichkeiten sich indirekt zu wehren, etwa zu einem vertrauensvollem Lehrer zu gehen. Sie haben nur oft Angst oder sind zu schüchtern sich zu offenbaren.
Aber genau diese Angst muss man ihnen nehmen und das erreicht man nicht, indem man sie in einen "goldenen Käfig" sperrt.
 

RedDragon20

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Jain, Leute die sich nicht wehren zu mobben ist leicht, deswegen werden sie ja letztlich gemobbt. Aber gemobbte haben eigentlich immer Möglichkeiten sich indirekt zu wehren, etwa zu einem vertrauensvollem Lehrer zu gehen. Sie haben nur oft Angst oder sind zu schüchtern sich zu offenbaren.
Aber genau diese Angst muss man ihnen nehmen und das erreicht man nicht, indem man sie in einen "goldenen Käfig" sperrt.
Natürlich soll man niemanden in einen "goldenen Käfig" sperren. Aber ich kann dir aus Erfahrung aus erster Hand sagen, dass das nicht so einfach ist, wie du dir das gerade denkst. Spiel die Angst bitte dabei auch nicht runter, indem du ein "nur" davor setzt. Angst ist das größte Problem dabei.

Zu einem Streit gehören zwei. Zu einer Beziehung gehören zwei. Aber zum Mobbing nicht. Da gibt es nur Täter und Opfer. Und mit "zum mobben gehört auch einer, der sich mobben lässt" schiebt man automatisch die Schuld auf das Opfer. bzw. man impliziert, dass das Opfer ja Mitschuld tragen würde. Das ist, als würde man sagen "Zur Vergewaltigung gehört auch einer, der sich vergewaltigen lässt". Stimmt so aber nicht und ist ein Faustschlag ins Gesicht für das Opfer.

Aber "Lass dich nicht mobben", "Wehr dich doch einfach", "Hab keine Angst, "Ignorier die einfach" sind Standardsprüche, die jeder bereits gehört hat, der gemobbt wurde. Und das sind die Sprüche, die am wenigsten helfen und nur dafür sorgen, dass sich das Opfer noch mehr zurück zieht.

Leider ist es nach wie vor eher die Regel, dass pädagogische Fachkräfte und Lehrer eher weg sehen oder nichts unternehmen, weil man ja "nicht jedem helfen könnte", statt zu helfen. Und wenn Hilfe kommt, dann besteht die meist aus oben genannten Sprüchen. Da ist das höchste aller Gefühle mal ein "Dann halte dich fern und du bleibst heut bei uns in der Nähe."... was die Täter aber trotzdem nicht abhält.

Und gerade Cybermobbing ist ganz perfide, weil der Lehrer hier nicht einfach eingreifen kann wie in ner Prügelei.
 

Spiritogre

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Nein, du hast völlig Recht ich will nur sagen, dass der "goldene Käfig" eben keine Lösung ist und höchstens in falscher Sicherheit wiegen lässt. Und das es wichtig ist Kompetenz und Selbstbewusstsein zu fördern.
 

RedDragon20

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Nein, du hast völlig Recht ich will nur sagen, dass der "goldene Käfig" eben keine Lösung ist und höchstens in falscher Sicherheit wiegen lässt. Und das es wichtig ist Kompetenz und Selbstbewusstsein zu fördern.
Da sind wir uns natürlich einig.

Ich denke auch, dass es das Problem nicht löst, einen "Kinderschutz" in Social Media-Funktionen eines Spiels einzubauen. Letztlich behandelt man damit nur Symptome.

Ich hatte mich im Grunde auch nur über den Post vom schokoeis echauffiert. ^^
 

schokoeis

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Eigentlich wollte ich hier nichts schreiben, aber an der Stelle muss ich doch mal was sagen:

Das ist das idiotischste, was man zum Thema Mobbing sagen kann. "Lass dich halt nicht mobben" ist absolut nicht hilfreich und das wird jeder, der mal gemobbt wurde, bestätigen können.
Und ich finde es idiotisch, "Cyber-Mobbing" mit echtem Mobbing gleichzusetzen. Es geht hier um Kids die andere Kids nerven wollen und denen sollte man vielleicht mal sagen, das es völlig egal ist was irgendein Typ*in im Internet über sie denkt und schreibt. Ich werd nie verstehen warum manche das so persönlich nehmen. Und wenn das jemand macht den man kennt hat die deutsche Gesetzgebung ausreichend Mittel um das zu ahnden. Was völlig anderes ist wenn z.B. im Job jemand seine Machtposition ausnutzt. Aber selbst da hat man die Möglichkeit zu kündigen.

PS: hier geht es außerdem um Filter. Das ist nix andres als jemanden zu ignorieren. Das kann ich auch ohne technische Hilfsmittel :)
 

RedDragon20

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Und ich finde es idiotisch, "Cyber-Mobbing" mit echtem Mobbing gleichzusetzen. Es geht hier um Kids die andere Kids nerven wollen und denen sollte man vielleicht mal sagen, das es völlig egal ist was irgendein Typ*in im Internet über sie denkt und schreibt. Ich werd nie verstehen warum manche das so persönlich nehmen. Und wenn das jemand macht den man kennt hat die deutsche Gesetzgebung ausreichend Mittel um das zu ahnden. Was völlig anderes ist wenn z.B. im Job jemand seine Machtposition ausnutzt. Aber selbst da hat man die Möglichkeit zu kündigen.
Das Problem beim Cybermobbing ist nicht, dass es fremde Leute machen. Wenn irgendein wildfremder Lulli im Schutz der Anonymität irgendeinen Unfug raus haut und jemanden beleidigt, ist das noch kein Cyber-Mobbing. Da hast du was gewaltig missverstanden. Scharf geschossen, aber völlig am Ziel vorbei.

Cybermobbing IST echtes Mobbing. Der Unterschied zwischen Mobbing in der Schule/am Arbeitsplatz und Cybermobbing ist folgender: Beim Cybermobbing hört es nicht nach der Schule/am Arbeitsplatz auf. Es geht im Internet weiter.

Cybermobbing wird in der Regel nicht von wildfremden Leuten im Internet betrieben, sondern von Leuten, die dem Opfer bekannt sind.

Was glaubst du denn, wie viele Täter ihr Opfer abseits des Real Lifes auch noch im Internet bloß stellen, diffamieren und demütigen? Und umgekehrt. Beide Arten des Mobbings sind bereichsübergreifend und können einander bedingen. Im Internet muss das Opfer nicht mal Wind davon bekommen. Es reicht, wenn der Täter irgendeinen Scheiß postet oder hoch läd, andere sehen es und dann geht der Scheiß im Real Life los. Und im Internet breitet es sich aus.

Okay, der Täter KÖNNTE eventuell einen auf den Deckel bekommen, wenn das Opfer oder die gesetzlichen Vertreter des Opfers Anzeige erstatten. Aber in wie vielen Fällen ist das tatsächlich der Fall? Wie oft werden Täter tatsächlich angezeigt? Und hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie danach aufhören?

Das ist ja eines der großen Probleme dabei: Die Opfer werden ja nicht nur Tag ein, Tag aus beleidigt, sondern oft sogar bedroht. Natürlich hat das Opfer dann Angst und wagt es häufig nicht, Maßnahmen zu ergreifen.

Meist sind Jugendliche vom Cybermobbing betroffen und die sind nun mal noch deutlich sensibler als gestandene Manns- und Weibsbilder.

PS: hier geht es außerdem um Filter. Das ist nix andres als jemanden zu ignorieren. Das kann ich auch ohne technische Hilfsmittel :)
Das ist korrekt. Aber dadurch wird Mobbing nicht verhindert.
 
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Enisra

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vielleicht sollte EA mal ein Kasino Spiel machen damit sich die Leute darüber aufregen und gegen den Müll mal was unternommen wird, ich meine es interessiert ja Leute erst wenn EA was macht wo die dann wieder drauf rumhacken können, weil würde es um die Sache ansich gehen, müsste man auch bei all den anderen so dagegen sein

Und mal ehrlich, aber das ganze gejammer über Lootboxen ist nichts anderes als "Killerspiele 2.0", eine Nebelkerze die gezündet wird und in dem Fall problematischere Dinge ignoriert werden, vorallem wenn da Overwatch reingeworfen wird, was halt ein guter indikator ist dass die die sich da rüber aufregen keine Ahnung haben, weil auch wenn man da Lootboxen kaufen kann, bei keinem Spiel ist es uninteressanter sich Lootboxen zu kaufen

Abgesehen davon dass nach den ganzen Argumentationen mit den gleichen Worten aber auch Sammelkarten verboten gehörten
 

Phone

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vielleicht sollte EA mal ein Kasino Spiel machen damit sich die Leute darüber aufregen und gegen den Müll mal was unternommen wird, ich meine es interessiert ja Leute erst wenn EA was macht wo die dann wieder drauf rumhacken können, weil würde es um die Sache ansich gehen, müsste man auch bei all den anderen so dagegen sein

Und mal ehrlich, aber das ganze gejammer über Lootboxen ist nichts anderes als "Killerspiele 2.0", eine Nebelkerze die gezündet wird und in dem Fall problematischere Dinge ignoriert werden, vorallem wenn da Overwatch reingeworfen wird, was halt ein guter indikator ist dass die die sich da rüber aufregen keine Ahnung haben, weil auch wenn man da Lootboxen kaufen kann, bei keinem Spiel ist es uninteressanter sich Lootboxen zu kaufen

Abgesehen davon dass nach den ganzen Argumentationen mit den gleichen Worten aber auch Sammelkarten verboten gehörten
EA hatte eben das Talent das ganze auf die Spitze zu treiben aber mittlerweile sind ein paar anderen große viel dreister als EA und das ganz ohne "Lootboxen"
 

Enisra

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EA hatte eben das Talent das ganze auf die Spitze zu treiben aber mittlerweile sind ein paar anderen große viel dreister als EA und das ganz ohne "Lootboxen"

*schaut mal kurz zu Diversen Asiatischen und Mobiletiteln*
Aber natürlich ...
Nicht weil man versucht irgendwas zu (er)finden das man an EA auszusetzen hat und dann nicht mal die Realen Dinge her nimmt die Schlecht oder Fragwürdig sind und dann auch hoch wiedermal so tut als wäre das ein Fakt, weil wozu auch Belege bringen wo das schlimmer war als bei anderen Titeln
Ich meine, da braucht man sich auch nicht wundern wenn man EA Hater genannt wird, man tut ja auch alles daran dass nur nicht widerlegen zu wollen
 

Shadow_Man

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Spiele, die mit Ingame-Kaufinhalten daherkommen, sollten automatisch erst ab 18 freigegeben sein.
 

Worrel

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Spiele, die mit Ingame-Kaufinhalten daherkommen, sollten automatisch erst ab 18 freigegeben sein.
Würde ich um das Wort "wiederholbaren" erweitern, denn zB ein Upgrade auf die Deluxe Version (also eine einmalige Zahlung) hat für mich einen anderen Charakter als ein Lootbox-Pack, das man 1, 10 oder 100fach kaufen kann.
 

LOX-TT

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Würde ich um das Wort "wiederholbaren" erweitern, denn zB ein Upgrade auf die Deluxe Version (also eine einmalige Zahlung) hat für mich einen anderen Charakter als ein Lootbox-Pack, das man 1, 10 oder 100fach kaufen kann.
jo seh ich auch so, neben Lootboxen und kaufbarer(!) InGame-Währung würde da auch sowas wie Resourcen-Boxen zum Zeitsparen dazu gehören (sowas hatte z.B. Black Flag, da konnte man so und soviel Holz oder Stoff oder sonstwas quasi kaufen um Zeit beim farmen/suchen danach zu sparen)

natürlich alles nur wenn es per Echtgeld gezahlt werden kann direkt oder indirekt (indirekt wäre wenn man es zwar nur mit InGame-Währung machen kann, man aber eben die InGame-Währung mit Echtgeld aufstocken kann, wie etwa die Cash-Cards bei GTA Online
 

LesterPG

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Würde ich um das Wort "wiederholbaren" erweitern, denn zB ein Upgrade auf die Deluxe Version (also eine einmalige Zahlung) hat für mich einen anderen Charakter als ein Lootbox-Pack, das man 1, 10 oder 100fach kaufen kann.
Wobei "wiederholbar" auch etwas problematisch ist. Wenn dort Messer, Gabel, Löffel, Tasse, Untertasse etc. alles einzeln angeboten wird ist ja nix wiederholbar sondern Hunderte von Einzelpositionen.

Wenn ich da an "DLC Könige" wie Sims, Train Simulator etc. denke. :rolleyes:

Bei dem Deluxe/Pro/However Beispiel ist das aber definitiv OK. ;)
 

Necro15

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und was tun die gegen p24-dreck wie CoinMaster oder Forge of Empires? Gehört auch für Kinder Verboten.
 

Herbboy

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Dann muss ja die Unesco ihre "lootbox" Werbung auf Facebook und Website umschreiben
https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluchtistkeinspiel/
Warum sollten sie das tun? ^^ Erstens stimmt der Spruch ja so oder so, egal ob man Kauf-Lootboxen kritisiert oder nicht, und zweitens gibt es ja nicht ausschließlich Lootboxen, für die man Echtgeld investieren muss. Bei dem "Kampf gegen Lootboxen" geht es aber ja nur um solche Lootboxen oder (zufalls)Belohnungen, für die man Echtgeld benutzt hat oder es sogar musste. Es geht doch aber nicht um Belohnungen im Spiel, die man sich einfach so erspielen kann. D.h. es wird selbst bei einem Verbot von Kauf-Lootboxen weiterhin Lootboxen geben, nur eben keine zum kaufen ;)
 

ichmusssagen

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Verstehe das Gequengel hier irgendwie nicht.
Bezahlte Lootboxen und pay-to-win Mechaniken sollten eigentlich grundsätzlich verboten werden, meines Erachtens die ätzendste Erfindung der Brange. In welchem Verhältnis soll es denn stehen, wenn man hunderte Euro ausgeben muss, um bestimmte Spieler im team haben zu können.
Wenn es ab 18 wird, ist für einige Titel noch Hoffnung, weil gerade Fifa und andere Titel, die diese Mechaniken missbrauchen, gerade jüngere Spieler anziehen. Aber es bleibt fraglich inwiefern solche Gesetze wirklich Wirkung zeigen. Bis auf weiteres bleiben solche Titel für mich unspielbar.
 

Zybba

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Bin mal gespannt, wie das dann konkret aussieht und was das für Auswirkungen auf die Spiele hat.

Bezahlte Lootboxen und pay-to-win Mechaniken sollten eigentlich grundsätzlich verboten werden
Sehe ich nicht so.
Es gibt faire Modelle, die mir zu Finanzierung und Weiterentwicklung sinnvoll erscheinen.
Von P2W und ähnlichen Sachen halte ich aber auch nichts.
Eine Gefahr für anfällige Personen stellen sie aber alle da.
 

Worrel

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Verstehe das Gequengel hier irgendwie nicht.
Bezahlte Lootboxen und pay-to-win Mechaniken sollten eigentlich grundsätzlich verboten werden, meines Erachtens die ätzendste Erfindung der Brange. In welchem Verhältnis soll es denn stehen, wenn man hunderte Euro ausgeben muss, um bestimmte Spieler im team haben zu können.
Kommt ja ganz darauf an, was in den Lootboxen drin ist: Bei Overwatch zB ausschließlich kosmetische Sachen.
 

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Kommt ja ganz darauf an, was in den Lootboxen drin ist: Bei Overwatch zB ausschließlich kosmetische Sachen.
Bin mal gespannt, wie das dann konkret aussieht und was das für Auswirkungen auf die Spiele hat.


Sehe ich nicht so.
Es gibt faire Modelle, die mir zu Finanzierung und Weiterentwicklung sinnvoll erscheinen.
Von P2W und ähnlichen Sachen halte ich aber auch nichts.
Eine Gefahr für anfällige Personen stellen sie aber alle da.
Hier geht es aber weniger darum, ob man durch Mikortransaktionen und Lootboxen einen spielerischen Vorteil erkaufen kann oder nicht...sondern um Kinder- und Jugendschutz.

Und auch rein kosmetische Items können da schon mal bei Kiddies und Jugendlichen einen "Haben will!"-Effekt auslösen. Noch eher, als bei Erwachsenen.

Was Lootboxen und Mikrotransaktionen angeht, sollte es also mMn definitiv eine Regelung geben. Da sollte es auch keine Rolle spielen, ob die Dinger nun nur kosmetischer oder spielerischer Natur sind.
 

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Hier geht es aber weniger darum, ob man durch Mikortransaktionen und Lootboxen einen spielerischen Vorteil erkaufen kann oder nicht...sondern um Kinder- und Jugendschutz.
Bei dem Kommentarteil, auf den ich eingegangen bin, ging es glaube ich nicht um die Altersfrage.
 

Herbboy

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Hier geht es aber weniger darum, ob man durch Mikortransaktionen und Lootboxen einen spielerischen Vorteil erkaufen kann oder nicht...sondern um Kinder- und Jugendschutz.

Und auch rein kosmetische Items können da schon mal bei Kiddies und Jugendlichen einen "Haben will!"-Effekt auslösen. Noch eher, als bei Erwachsenen.

Was Lootboxen und Mikrotransaktionen angeht, sollte es also mMn definitiv eine Regelung geben. Da sollte es auch keine Rolle spielen, ob die Dinger nun nur kosmetischer oder spielerischer Natur sind.
Man sollte da aber auch die Eltern da nicht ausnehmen. Wie können Kinder denn überhaupt SEHR viel Geld in Lootboxen stecken? Ich meine damit nicht die Erziehung, sondern die Quellen für das Geld. Schädlich viel Geld auszugeben kann doch am Ende nur gehen, wenn die Eltern nicht auf ihre Bank/Kreditkarten aufpassen oder einen nicht-kindersicheren Handyvertrag für das Kind haben oder VIEL zu viel Taschengeld geben.

Wenn die Kiddies aber ihr reguläres, angemessen hohes Taschengeld mal für (vermeintlich) unsinnigen Kram verballern, dann gehört das zum Lernprozess des normalen Lebens dazu. Ich musste auch ab einem Alter von ca 6 Jahren lernen, wie ich mein Taschengeld einteile, und das war zu einer Zeit, als es noch kein Internet für normale Nutzer gab und der C64 noch Zukunftsmusik war. Und auch damals gab es Dinge, die einen gelockt haben und meistens einen wenig langfristigen Nutzen hatten, aber "Sammelcharakter" hatten, zB Panini-Bilder, Wundertüten, Ü-Eier, Styropor-Flugzeuge usw.

Im Grunde genommen halte ich von einem Verbot WEGEN des Jugendschutzes wenig, da es eigentlich gar nicht sein kann, dass ein Kind suchtartig viel Geld ausgibt, außer die Eltern passen nicht auf die Geldquellen auf. Jugendschutz hat eher da einen Sinn, wo Kinder unbeobachtet etwas tun können und dadurch ein direkter Schaden entstehen kann, zB Alkohol, bestimmte Filme oder ein Rumhängen in Kneipen nach 22 Uhr. Eine Lootbox per se richtet aber keinen Schaden an - es gibt ja eben auch zig Games, in denen man tausende Items per "Lootbox" oder ähnlichen Systemen bekommt, ohne auch nur einen Cent auszugeben. Ein direkter Schaden für ein Kind entsteht aber IMHO nicht, wenn ein Kind von einem angemessenen Taschengeld, zB 10€ pro Woche, beschließt, sich dafür im Laufe der Tage 3 Snickers, eine gemischte Tüte Weingummis plus für den Rest Lootbox-Münzen zu kaufen. Jedenfalls kein größerer Schaden als wenn man "Lootbox-Münzen" durch andere in aller Regel nicht langfristig nützlichen Dinge ersetzt, die sich Kinder sonst so kaufen.
 

Worrel

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Man sollte da aber auch die Eltern da nicht ausnehmen.
Das halte ich für selbstverständlich und sollte auch gar nicht zur Debatte stehen. Das eine schließt das andere jedoch nicht aus.

Wie können Kinder denn überhaupt SEHR viel Geld in Lootboxen stecken? Ich meine damit nicht die Erziehung, sondern die Quellen für das Geld. Schädlich viel Geld auszugeben kann doch am Ende nur gehen, wenn die Eltern nicht auf ihre Bank/Kreditkarten aufpassen oder einen nicht-kindersicheren Handyvertrag für das Kind haben oder VIEL zu viel Taschengeld geben.

Wenn die Kiddies aber ihr reguläres, angemessen hohes Taschengeld mal für (vermeintlich) unsinnigen Kram verballern, dann gehört das zum Lernprozess des normalen Lebens dazu. Ich musste auch ab einem Alter von ca 6 Jahren lernen, wie ich mein Taschengeld einteile, und das war zu einer Zeit, als es noch kein Internet für normale Nutzer gab und der C64 noch Zukunftsmusik war. Und auch damals gab es Dinge, die einen gelockt haben und meistens einen wenig langfristigen Nutzen hatten, aber "Sammelcharakter" hatten, zB Panini-Bilder, Wundertüten, Ü-Eier, Styropor-Flugzeuge usw.

Im Grunde genommen halte ich von einem Verbot WEGEN des Jugendschutzes wenig, da es eigentlich gar nicht sein kann, dass ein Kind suchtartig viel Geld ausgibt, außer die Eltern passen nicht auf die Geldquellen auf. Jugendschutz hat eher da einen Sinn, wo Kinder unbeobachtet etwas tun können und dadurch ein direkter Schaden entstehen kann, zB Alkohol, bestimmte Filme oder ein Rumhängen in Kneipen nach 22 Uhr. Eine Lootbox per se richtet aber keinen Schaden an - es gibt ja eben auch zig Games, in denen man tausende Items per "Lootbox" oder ähnlichen Systemen bekommt, ohne auch nur einen Cent auszugeben. Ein direkter Schaden für ein Kind entsteht aber IMHO nicht, wenn ein Kind von einem angemessenen Taschengeld, zB 10€ pro Woche, beschließt, sich dafür im Laufe der Tage 3 Snickers, eine gemischte Tüte Weingummis plus für den Rest Lootbox-Münzen zu kaufen. Jedenfalls kein größerer Schaden als wenn man "Lootbox-Münzen" durch andere in aller Regel nicht langfristig nützlichen Dinge ersetzt, die sich Kinder sonst so kaufen.
Eine Lootbox allein richtet natürlich keinen Schaden an. Aber viele Lootboxen und das über längeren Zeitraum schon. Der Schaden ist in dem Fall finanzieller Natur. Ja, auch für das Kind, das nun mal Teil einer familiären Gemeinschaft und damit abhängig von den Finanzen der Sorgeberechtigten ist.

Aber dass Kinder abartig viel Geld in Mikrotransaktionen stecken, dürfte sowieso eher die Ausnahme sein. Natürlich gibt es negative Beispiel, die dann medial aufgebläht werden. Da entsteht dann natürlich der Eindruck, dass es "abartig viele Kinder" sein müssen, die das tun. Aber von Millionen minderjähriger Spieler dürfte nur ein Bruchteil so viel ausgeben. Und ja, eben meist dadurch, weil es durch die Eltern ermöglicht wird, etwa aufgrund von Unachtsamkeit oder schlichter Ignoranz.

Gesetze entstehen aber eben nicht nur für die Mehrheit, sondern auch für eine kleine Gruppe. Bzw. aufgrund einer kleinen Gruppe, um andere zu schützen. Dass die Umsetzung dabei nicht immer glückt, sei an der Stelle aber mal dahin gestellt.

Außerdem ist es doch extrem einfach, sich digitale Güter zu kaufen. Das passiert mit ein, zwei Klicks und fertig. Das ist einfacher und bequemer, als n Kilometer zum nächsten Kioks zu spazieren, um sich n Ü-Ei zu kaufen. Es gibt ja auch in der Regel keine Altersbeschränkung bei sowas.
 
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