Hier scheinen viele Leute nicht ganz zu checken, dass man ein Spiel, das essentielle Teile des Spiels im Battle.net speichert (hier die Charaktere und wer weiß was sonst noch) nicht einfach cracken kann.
Das sagte man auch bei Spielen, welche essentielle Teile des Programmcodes von einem Server abfragen müssen (Ubisoft? Klingelts?). Einfach cracken ließ sich das wohl wirklich nicht, aber gecrackt wurde es trotzdem. Und nun spielen die Raubkopierer problemlos wann und wo sie wollen, während ehrliche und zahlende Kunden immer noch eingeschränkt werden.
Raubkopierer bekommen das bessere Spiel, wenn auch vielleicht einen Monat später. Irgendwas ist da falsch.
Ich raffe nicht, wie man eine weitere Beschneidung unserer Rechte noch so derb verteidigen kann (jetzt nicht direkt an dich gerichtet, @TheChicky). Früher (Gott, klinge ich alt...) konnte man ein Spiel beliebig oft installieren, ohne Disc im Laufwerk und ohne Internetverbindung spielen und auch ohne Probleme weiterverkaufen. Und jetzt? Gut... Accountbindung und Online-Pass jucken mich nicht. Ich kaufe keine gebrauchten Spiele und verkaufe auch keine Spiele. Ich hab auch nicht 20 Rechner im Haus verteilt, auf denen ich jedes Spiel das ich habe installieren muss. Mir können Installationslimits also am Hintern vorbeigehen. Mein Internet ist auch schnell und stabil, also funktioniert Always-On-Kopierschutz von meiner Seite aus. Und so laut finde ich das DVD-Laufwerk auch nicht mehr, wenn es sich 1 Minute nach einlegen der DVD endlich wieder beruhigt. Ich habe auch keine seltsamen Programme auf dem Rechner, die irgendwelche DVDs simulieren (Alcohol, oder wie das heißt). Da kann also auch kein Kopierschutz motzen. Muss mich alles nicht jucken. Trotzdem frage ich mich, was die Publisher das alles angeht.
Stellt euch mal vor, ihr dürftet eure Musik nur noch auf einem einzigen Gerät hören und müsstet dafür mit dem Internet verbunden sein, weil ein Teil der Tonspur vom Server abgefragt werden muss. Gibts keine Verbindung, fehlt der Gitarrensound eures Nirvana-Albums

Na leck mich... Ich würd das Ding in den Laden zurückbringen und dem armen, unschuldigen Verkäufer in eine kleine unscheinbare Körperöffnung seines Sitzapparats schieben! Bei Computerspielen allerdings... Tja... Da wird das sogar noch verteidigt. Da heißt es "Haha, ihr doofen Raubkopierer, ich hab nen Online-Zwang." Blöd nur, dass ihr vor lauter "Haha" nicht mitbekommt, wie die Raubkopierer sich am Boden kringeln. Die haben nämlich keinen Online-Zwang und finden das auch ganz gut so...
Ich hab mich auf Diablo 3 gefreut. Schon seit Jahren. Aber das... Ich überlege echt, ob ich es links liegen lasse. Und je länger ich darübr nachdenke, dass man auch noch die Skillpunkte aus dem Spiel gestrichen hat (Was machen jetzt eigentlich diejenigen, die Diablo ein Action-RPG nennen? Sich an den Ausdruck "Hack&Slay" gewöhnen?), desto mehr könnte die Abneigung gegen solch übertriebene Maßnahmen die Oberhand gewinnen. Es ist auch nicht so, wie Immadingsda sagt... Von wegen, 90% sind eh MMO-Spieler und Diablo lebt vom Multiplayer. Diablo ist ein astreines Singleplayer-Spiel. Nur weil Blizzard es verWoWt (das tun sie aber mit allem... Sogar in StarCraft 2 hüpfen irgendwelche WoW-Viecher rum), wird es nicht zum MMO mit Pseudo-Singleplayer.
Mit ihrem Online-Zwang haben sie den Vogel abgeschossen. Totale Kontrolle. Aber ich verstehs schon... Wie konnte man nur jahrelang die Spieler spielen lassen, ohne sie dabei zu kontrollieren? Man wusste ja gar nicht, was die in dem Spiel alles anstellen! Stellt euch mal vor, die haben beim Spielen auch noch Spaß gehabt

Zum Glück hat man jetzt ein gutes Mittel dagegen gefunden: Online-Zwang. Spielt irgendwer so, wie es ActiBlizz nicht passt, kann man ihm endlich einfach sein Spiel abschalten
