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    Keine Angst, niemand kauft eine Waschmaschine! Und im Grunde sind keine großen Neuerungen dazu gekommen, sondern nur Sachen ergänzt worden, an die sich die Moderation sowieso laut internen Absprachen hält. Die Forenregeln sind an den betreffenden Punkten nur etwas klarer formuliert. Änderung gab es unter dem Punkt 1.2 Meinungsfreiheit und 4.6 Spam und neu dazu gekommen ist 1.3 Verhaltensregeln, wo es im Grunde nur darum geht, höflich zu bleiben.

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DC Comics: Der neue Superman ist bisexuell

Frullo

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... hmhmmm, diese Kritik auf einer Newsseite ist, sagen wir mal, diskussionswürdig.
Aber auch hier wieder: der Verlag drückt dir das ja nicht mit "in your face!" ins ... Gesicht. Sondern es sind Medien die darauf anspringen.

Das ist mir zu simpel: Wir sind ein Teil des Systems und funktionieren so, wie die Maschine nun mal funktioniert. Der Redakteur ist nach wie vor ein Mensch, der sich durchaus auch Gedanken darüber machen darf, worüber er oder sie da gerade berichtet.

Wobei es ja eben nicht normal ist bzw. jetzt erst normal ist, dass man solche Figuren explizit mit so einer Backstory ausstattet. Normal war Mann liebt Frau, Frau liebt Mann. Fertig.

Aber wenn es jetzt normal ist, braucht man denn darüber wirklich noch zu berichten? Ich stelle ja nicht in Frage, dass es "damals" so war, aber haben wir denn nun "damals" verlassen, oder sind wir immer noch erst auf dem Weg "damals" zu verlassen?

Ich glaube noch nicht ... jedenfalls noch nicht was queer oder binär oder trans betrifft. ;)

Wann wäre denn Deiner Meinung nach das Level an Normalität erreicht, bei dem man aufhören könnte, darüber zu berichten?
 

General-Lee

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Sind sie eben nicht. Keine Ahnung in wie weit du damit Berührungspunkte hast, mein bester Kumpel seit Jugendtagen und Trauzeuge hat sich vor vier oder fünf Jahren geoutet und die Reaktion der Eltern, vor allem des Vaters, entsprach dem Sicht der Dinge wie 1980. :B
Das wirst du auch nicht ändern. Andere Generation - andere Sicht auf die Dinge.
Genau wie viele - eigentlich alle Seiten - Akzeptanz fordern, so gehört zur Akzeptanz auch, dass diejenigen akzeptiert werden, die das anders sehen, fühlen, erleben, was auch immer.

Du kriegst nie alle unter einen Hut, denn jedes Mal, wenn man denkt, dass dieser Punkt erreicht ist, kommt jemand, der eine neue Rolle hat, ein neues Befindnis, eine neue Einstellung, whatever, was bisher nicht auf dem Schirm, bzw. darunter war. Der Versuch, ihn mit drunter zu holen, kann dazu führen, dass wieder jemand anderes im Regen steht, weil ganz einfach der Platz unter dem Schirm auch seine Grenzen hat.
So beißt dich die Katze immer öfter selber in den Schwanz.

Aber mal zum Thema an sich. Eine Sache fällt mir allerdings auf.
Der prozentuale Anteil von LGBTQ Charakteren in Comics, in neuen Verfilmungen, seien es Serien oder Spielfilme, scheint unproportional höher zu sein, als der tatsächliche Anteil in der realen Gesamtbevölkerung.
Aber vielleicht sind LGBTQ´s ja auch besonders affin darin, den Superhelden-Comic-Job zu erledigen und deshalb dort besonders häufig anzutreffen.
Oder, und das ist die andere Möglichkeit, ist es gerade nichts weiter als gesellschaftspolitisch opportun?
Hach, wer weiß das schon? ;)
 

Rabowke

Klugscheißer
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Das ist mir zu simpel: Wir sind ein Teil des Systems und funktionieren so, wie die Maschine nun mal funktioniert. Der Redakteur ist nach wie vor ein Mensch, der sich durchaus auch Gedanken darüber machen darf, worüber er oder sie da gerade berichtet.
Das ist mir wiederum zu einfach ... d.h. Redakteure die keinen Bock auf ihre Arbeit haben berichten gar nicht?! Solche News und Artikel werden verfasst um Reaktionen hervorzuholen, und wenn es nur der Befriedigung der Neugierde dient. Bild und Co gibt es nur aus dem Grund, eben weil es genug Leute gibt die diese Informationen interessieren und konsumieren.

D.h. selbst wenn ich einen Artikel verfasse, dass ein Sack Reis in China umgefallen ist, wird es wen geben den es interessiert und damit hab ich den Job erfolgreich beendet.

Wenn du es wirklich simpel möchtest: wenn dich diese bzw. solche News nicht interessieren, warum liest und vor allem kommentierst du die dann?

Aber wenn es jetzt normal ist, braucht man denn darüber wirklich noch zu berichten? Ich stelle ja nicht in Frage, dass es "damals" so war, aber haben wir denn nun "damals" verlassen, oder sind wir immer noch erst auf dem Weg "damals" zu verlassen?
Ich habe nicht geschrieben das es normal ist ... :O

Wann wäre denn Deiner Meinung nach das Level an Normalität erreicht, bei dem man aufhören könnte, darüber zu berichten?
... wenn niemand diese News anklickt, liest, kommentiert. Einfach weil man sich denkt "kenn ich schon, laaaaaaangweilig" und zur nächsten News wechselt.

Dann haben wir eine Normalität erreicht und dann würden solche News auch nicht mehr verfasst, siehe ersten Absatz bzgl. Markt und Nachfrage. ;) :finger:
 

Rabowke

Klugscheißer
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[...]Oder, und das ist die andere Möglichkeit, ist es gerade nichts weiter als gesellschaftspolitisch opportun?
Hach, wer weiß das schon? ;)
Aber sicher doch ... oder meinst du das die Unternehmen, die sich am pride month beteiligt haben, intern keine Probleme mit ihren AN hinsichtlich Tolerenz und ähnlichen Vorfällen wie Mobbing haben?! ;)

Vor allem haben Unternehmen nicht nur die gesellschaftlichen Dinge im Kopf sondern möchten auch Geld verdienen: Markt und Nachfrage. Wenn sie gute Geschichte schreiben (zeichnen) und die anvisierte Kundschaft zufrieden ist: gut. Wenn die Kundschaft der Meinung ist, das ist schrott, wird das Produkt eingestellt oder überarbeitet.

Das ist das tolle an einer (gesunden) Marktwirtschaft! :B
 

Nyx-Adreena

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Vllt. bin ich ja ein besonderes Exemplar, aber mir gehts dadurch weder besser, noch schlechter und, halt dich fest, auch nachdem ich erfahren habe das mein Lieblingsschurke Loki bisexuell ist, weil es in einem Nebensatz in der Serie erwähnt wurde, mag ich die Figur weder mehr noch weniger. Ich hab es zur Kenntnis genommen ... fertig.
Das ist für mich ein Paradebeispiel, wo mich die Tatsache an sich null gestört hat, aber die Reaktionen langsam doch etwas nervig waren.

Als die Szene kam und ich kurz darauf auf einer Review-Seite den ersten Artikel dazu las, dachte ich mir schon:“ Da kommen jetzt wieder die Empörten unter ihren Steinen hervor und regen sich drüber auf, obwohl die keine Ahnung haben, was die nordische Vorlage noch so alles getrieben hat.“ und tadaaaaaaa, es war so. Auch hier im
Forum.

Dann ging die Serie weiter, Dinge nahmen ihren Lauf und ich dachte mir:“ ok, und jetzt wird sich die andere Seite aufregen, weil man sich da mehr von versprochen hat.“ Und ja, da gab es wohl gerade auf Twitter Leute, die genau deswegen Kritik übten.

Und das ist das, was ich mittlerweile anstrengend finde. Anstatt die Dinge einfach etwas entspannter anzugehen, rennt das halbe Internet wie ein aufgescheuchter Hühnerstall herum und gackert seine Empörung in die Welt hinaus. Entschuldigung für diese Überspitzung, aber so langsam wird man da etwas müde. :B
 

weazz1980

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... ich glaube du verstehst den Punkt nicht. Natürlich möchte man als Verlag etwas verdienen, aber ggf. gibt es zig tausend Leser die sich, z.B. wg. Ihrer Herkunft und Hautfarbe und sexuellen Vorlieben, vernachlässigt vor kommen und sich jetzt freuen, in einem Comic berücksichtigt zu werden.

Ich habe damit überhaupt kein Problem... ich lese keine Comics. Es ist halt die Art und Weise, wie jetzt auf einmal gefühlt jeder Superheld/Charakter in Filmen/Büchern Schwul/Bi/Trans/non-binär oder sonstwas ist, und dazu natürlich noch die Quotenstatisten, ein Dunkelhäutiger, ein Chinese, und vielleicht noch einer mit Behinderung.

Und es geht um die Verschandelung von alteingesessenen Marken, die auf Biegen und Brechen modernisiert werden müssen. Warum heißt es denn "go woke, go broke?" Richtig, weil den Scheiss niemand sehen will... weil es gekünstelt wirkt und nicht ehrlich. Man merkt einfach, dass hier alleine das Kaptal dahinter steht und sonst nichts. Und das bringt den Betroffenen auch nichts, im Gegenteil. Die Leute sind eher sauer auf die LGBTQ-Community, weil "die" ihre Franchise kaputt machen.

Ist halt leider immer so, dass Kapitalismus viele gute Bewegungen kaputt machen. Siehe Black Live Matter usw... da wechseln die Firmen dann ihr Logo, schreiben ein paar Tweets und tun so, als würde Sie die Menschen wirklich interessieren, lol!
 

Vordack

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Superkid wächst mit wahsninnig viel Peer Pressure (Sohn von Superman und so) auf, kommt damit nicht klar und wird Schwul.

So ne Story würde in ner Verarsche passen aber...

So ein Scheiss...

Christopher Reeve dreht sich im Grab um...

Und was für eine Wirkung hat dass auf die Kinder...

Schlagzeile 2040 Bild "Der Schwulenboom fing anno 2022 an als Millionen Teens sich mit Superman identifizierten"

Playboy "Es wird nicht mehr genug gef...."

Stern "Das Aussterben der Menscheit ist nach reichlicher Rechersche Superman zu verdanken"

Ich schmeiss mich grad voll weg :-D
 

Bonkic

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früher hätte man wohl gesagt: wayne? 🤷‍♂️

ansonsten was @Nyx-Adreena sagt: einfach mal bißchen entspannter mit diversen (höhö) themen umgehen. ich empfinde derartige artikel, zumal in dieser frequenz inzwischen auch beinahe nur noch als nervend. der (meist schweigenden) mehrheit, zu der auch ich mich zähle, ist die sexuelle orientierung eines superhelden vermutlich schlicht scheißegal. eine winzige minderheit lässt sich davon triggern, was natürlich gegenrede provoziert, bis in den kommentarspalten irgendwann das blut spritzt. erkenntnisgewinn? regelmäßig 0. ich hoffe, es rechnet sich wenigstens klickmäßig...
 

Vordack

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früher hätte man wohl gesagt: wayne? 🤷‍♂️

ansonsten was @Nyx-Adreena sagt: einfach mal bißchen entspannter mit diversen (höhö) themen umgehen. ich empfinde derartige artikel, zumal in dieser frequenz inzwischen auch beinahe nur noch als nervend. der (meist schweigenden) mehrheit, zu der auch ich mich zähle, ist die sexuelle orientierung eines superhelden vermutlich schlicht scheißegal. eine winzige minderheit lässt sich davon triggern, was natürlich gegenrede provoziert, bis in den kommentarspalten irgendwann das blut spritzt. erkenntnisgewinn? regelmäßig 0. ich hoffe, es rechnet sich wenigstens klickmäßig...

DEINE Meinung ist egal, DU bist nicht die Zielgruppe. Was löst das bei den Millionen Teens aus?

Es gab mal eine Zeit da würde mich sowas aufregen. Zum Glück ist mir die Menscheit mittlerweile egal, so kann ich ruhiger Schlafen.
 

Frullo

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Das ist mir wiederum zu einfach ... d.h. Redakteure die keinen Bock auf ihre Arbeit haben berichten gar nicht?! Solche News und Artikel werden verfasst um Reaktionen hervorzuholen, und wenn es nur der Befriedigung der Neugierde dient. Bild und Co gibt es nur aus dem Grund, eben weil es genug Leute gibt die diese Informationen interessieren und konsumieren.

D.h. selbst wenn ich einen Artikel verfasse, dass ein Sack Reis in China umgefallen ist, wird es wen geben den es interessiert und damit hab ich den Job erfolgreich beendet.

Nur weil eine potentielle Nachfrage besteht, entbindet dies den Verfasser des Artikels nicht von seiner Verantwortung bezüglich der Auswirkungen eines von ihm verfassten Artikels. Insbesondere dann nicht, wenn der Artikel nicht neutral ( = reiner Informationsgehalt ohne eigenen gesellschaftlichen Kommentar) verfasst wurde. Aber "ein weiterer Schritt hin zur Normalität" ist eine Meinung und keine reine Information.

Du darfst daher durchaus Artikel über den gefallenen Sack reis verfassen, wenn Du ihn aber mit einem Kommentar garnierst bezüglich der Deiner Meinung nach mangelnden Qualität chinesischer Säcke...


Wenn du es wirklich simpel möchtest: wenn dich diese bzw. solche News nicht interessieren, warum liest und vor allem kommentierst du die dann?

Mich interessiert daran der Massstab an Berichtenswertem. Und Du hast recht - der reine Informationsgehalt war den Klick (für mich) nicht wirklich wert.

Ich habe nicht geschrieben das es normal ist ... :O

Wobei es ja eben nicht normal ist bzw. jetzt erst normal ist, dass man solche Figuren explizit mit so einer Backstory ausstattet.

Quod erat demonstrandum? :finger:

... wenn niemand diese News anklickt, liest, kommentiert. Einfach weil man sich denkt "kenn ich schon, laaaaaaangweilig" und zur nächsten News wechselt.

Dann haben wir eine Normalität erreicht und dann würden solche News auch nicht mehr verfasst, siehe ersten Absatz bzgl. Markt und Nachfrage. ;) :finger:

Das die Erde rund ist, ist normal. Wenn nun hier permanent Artikel darüber erscheinen würden, dass man einen weiteren Schritt in die richtige Richtung getätigt habe, um auch den hinterletzten Flacherdler davon zu überzeugen, dass er falsch liegt - ich wette, es würde jede Menge Leute geben, die den Artikel dennoch lesen und kommentieren würden mit: Nicht schon wieder - ganz ähnlich, wie es hier zugeht.

Vielleicht habe ich ja einen falschen Eindruck, aber mir scheint es, dass es den meisten überhaupt nichts ausmacht, dass da nun ein Superman durch unsere Comic-Himmel fliegt, der (auch) auf Männer steht. Die meisten scheinen sich vor allem darüber Gedanken zu machen (und diese auszudrücken), dass schon wieder über etwas berichtet wird, dass doch inzwischen so ziemlich normal geworden ist...
 

MichaelG

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Solange er seinen Lümmel nicht auspackt und die Glocken läuten läßt ist es mir vollkommen Wumpe ob Superman mit einer Frau, einem Mann oder einem Colaautomaten bumst (sorry für das flapsige).

Zumal es 0,0 mit dem Storycontent zu tun hat. Diese ständigen Backgroundinfos die mit dem eigentlichen Filmcontent nichts zu tun haben nerven einfach nur.

Manchmal denke ich, daß die nur gebracht werden um wieder mal zu provozieren oder irgendwelche Gegensprecher aus den Löchern zu locken damit es mal wieder etwas "knallt".
 

Vordack

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Solange er seinen Lümmel nicht auspackt und die Glocken läuten läßt ist es mir vollkommen Wumpe ob Superman mit einer Frau, einem Mann oder einem Colaautomaten bumst (sorry für das flapsige).

Zumal es 0,0 mit dem Storycontent zu tun hat. Diese ständigen Backgroundinfos die mit dem eigentlichen Filmcontent nichts zu tun haben nerven einfach nur.

Manchmal denke ich, daß die nur gebracht werden um wieder mal zu provozieren oder irgendwelche Gegensprecher aus den Löchern zu locken damit es mal wieder etwas "knallt".

Wenn Du in ne Kneipe gehst und Dich mit nem Tzp unterhälst, ist es das gleiche wenn er Pudelschwul ist oder nen Turbomacho? Ich hoffe die übertreibens nicht mit dem Schwulsein...

Also ich bin in meinem Leben von viel mehr Männern angesprochen wurden als von Frauen ob ich nicht Bock auf nen F.... hätte...irgendwas mache ICH falsch!
 

MichaelG

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Wenn Du in ne Kneipe gehst und Dich mit nem Tzp unterhälst, ist es das gleiche wenn er Pudelschwul ist oder nen Turbomacho? Ich hoffe die übertreibens nicht mit dem Schwulsein...

Also ich bin in meinem Leben von viel mehr Männern angesprochen wurden als von Frauen ob ich nicht Bock auf nen F.... hätte...irgendwas mache ICH falsch!
Wurde auch schon angemacht. Wenn ich dann deutlich sage nö nicht mein Ufer habe ich (meist) Ruhe. Klar gibts auch penetrante wo man noch deutlicher werden muß. Manchmal sogar auf der Männertoilette von älteren wohl mit entsprechenden Druck in der Hose. Aber sonst ?

Nur im Film will ich ehrlich gesagt keine deutlich schwulenlastigen Inhalt haben wenn er nicht paßt. Wenn man das Thema im Film natürlich integriert hat und man es merkt ok. Aber nicht mit der Brechstange.

Daß es auch funktioniert zeigen Filme wie Philadelphia oder auch Brokeback Mountain.

Aber nicht alá He ich bin jetzt der Superheld und habe super dicke Eier und will jetzt aber mal....
 
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LesterPG

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... weil ein Markt bedient wird, der in der Vergangenheit unterrepräsentiert war?
Ob das jetzt sinnvoll ist eine Gruppe von 5% - 10% ? die seit 2000 Jahren hintenan gestellt wurden praktisch für die nächsten 2000 Jahre zu überrepräsentieren möchte ich mal arg anzweifeln.

Es ist für mich wie bei der Gleichberechtigung, jetzt versuchen zu wollen das Unrecht zu kompensieren erzeugt nur neues Unrecht in Gegenrichtung und alles andere als einen fairen gleichberechtigten Umgang. :O
 

LarryMcFly

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Daniel Link - Superman - bisexuell.
Clickbait Trigger.
Case closed. :finger:

Vllt. bin ich ja ein besonderes Exemplar, aber mir gehts dadurch weder besser, noch schlechter und, halt dich fest, auch nachdem ich erfahren habe das mein Lieblingsschurke Loki bisexuell ist, weil es in einem Nebensatz in der Serie erwähnt wurde, mag ich die Figur weder mehr noch weniger. Ich hab es zur Kenntnis genommen ... fertig.
Loki ist dein Lieblingsschurke und du weißt nicht, daß Loki absolut alles bumst was nicht bei drei auf den Bäumen ist - inklusive dem Baum? :-D
Äußerst passend:
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General-Lee

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Aber sicher doch ... oder meinst du das die Unternehmen, die sich am pride month beteiligt haben, intern keine Probleme mit ihren AN hinsichtlich Tolerenz und ähnlichen Vorfällen wie Mobbing haben?! ;)

Vor allem haben Unternehmen nicht nur die gesellschaftlichen Dinge im Kopf sondern möchten auch Geld verdienen: Markt und Nachfrage. Wenn sie gute Geschichte schreiben (zeichnen) und die anvisierte Kundschaft zufrieden ist: gut. Wenn die Kundschaft der Meinung ist, das ist schrott, wird das Produkt eingestellt oder überarbeitet.

Das ist das tolle an einer (gesunden) Marktwirtschaft! :B
Also, ich musste erstmal recherchieren, was und wann der Pride Month war und wann.
Ist komplett an mir vorbei gegangen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich kein TV im klassischen Sinne mehr schaue.
Keine Ahnung, wie es in Unternehmen ist, die sich - wie auch immer - daran beteiligt haben und ehrlich gesagt ist mir das völlig wumpe.
Man muss auch mit dem Echo auf solche Aktionen leben.

Inwieweit der Rest wirklich immer unternehmerisch motiviert ist und nicht aus Angst vor dem Geschrei einer dann doch eher kleinen Minderheit, sei mal dahin gestellt.
Dann hat es auch mit Marktwirtschaft nur noch am Rande zu tun.
 

Worrel

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... und? Es handelt sich um einen Reboot, d.h. eine komplett neue Geschichte und kein zusammenhängendes Universum wie das MCU.
a) wußte ich nicht
b) hach, wie originell
c) er sollte trotzdem die Charakter Eigenschaften des Originals beinhalten
Versteh ich nicht. Wenn das Ausgangsmaterial nun mal anders ist, alle Kryptonier sind Schwarz bzw. dunkelhäutig, dann ist es eben so und ich sehe hier keine Probleme.
Kontinuität. Charakteridentität.

Man kann doch problemlos einen anderen Super-black-man Planeten erfinden. Dann hätte man sogar noch die Möglichkeit, sich eine neue interessante Origin Story ausdenken zu können. Oder gar andere Fähigkeiten und Schwachstellen, so daß man auch andere, neue Geschichten zu deren Ausnutzung erzählen könnte.
Um beim Beispiel Bond zu bleiben: hat es dich gestört das Felix Leiter in den Craig-Bonds schwarz ist? In den vorherigen Filmen mit Brosnan, Connery, Moore, Dalton (?), war er weiß.
Hätte es, ja. Wenn ich seit irgendeinem bekloppten Brosnan Bond mit einer schmelzenden Eisfestung und der Flucht daraus auch nur einen neueren Bond gesehen hätte.
Für mich hat es absolut keinen Unterschied gemacht: er war von der CIA. Punkt. Genau so wenig würde es mich stören, wenn Elba den Bond verkörpern würde. Wo ist das Problem? Gerade in England (!) sind viele dunkelhäutige und natürlich auch Inder, als Beispiel vertreten. D.h. Q könnte z.B. weiblich und indischer Abstammung sein ... wäre bzgl. "Lore" rund um den MI6 passend.
Das wäre kein Problem, wenn er denn biesher auch schwarz gewesen wäre.
Wie gesagt:
Kontinuität. Charakteridentität.
Wo genau macht es einen Unterschied ob die Braut, Stromberg, Leon und Tenet dunkelhäutig sind?
Es macht einen Unterschied, weil das eben die Eigenschaften des Charakters sind, die uns bisher erzählt wurden.
Weil uns eben erzählt wurde: Diese lächerliche Weißhaut ist Stromberg, Bernd Stromberg.

Man kann ja problemlos stattdessen - bzw: zusätzlich was mit "Jörg Schornbach" als "schwarzen Stromberg" drehen, der dann Ähnliches (oder eben nicht, weil Schwarze ja ganz andere Dinge erleben!) in einer Krankenhausverwaltung veranstaltet.

Aber Charakter X ist eben definiert, sobald ua. die Hautfarbe das erste Mal für den Zuschauer/Leser dargestellt wird.

Ansonsten können wir das auch lassen mit Namen und so'm Zeug. Dann heißen die halt "Chef", "DeppVomDienst" und alle anderen "Typ" und "Ische".
... aber auch Jack Sparrow ... dir ist schon bewusst dass es so etwas wie Rassismus unter Piraten kaum bzw. gar nicht gab?
Es geht nicht darum, daß diese Episode in sich dann unglaubwürdig wäre, sonder einzig und allein um Kontinuität & Charakteridentität.
 

xaan

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Dass sich die original Autoren noch weiterentwickeln, wage ich aber dezent zu bezweifeln.
Dann ersetz' es halt durch "Entscheider". Immer dieses Erbsenzählen
:B

Ahh, so nennt man das.
Aber wieso wird der neu eingeschlagene Weg die „richtige Richtung“ genannt.
Die Antwort auf diese Frage hast du hiermit auch nicht gegeben.

Verbesserung bedeutet nicht im Umkehrschluss, dass es vorher falsch war. Nur dass es sich verbessert hat.
 
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General-Lee

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Verbesserung bedeutet nicht im Umkehrschluss, dass es vorher falsch war. Nur dass es sich verbessert hat.
Wo im Artikel ist von Verbesserung die Rede gewesen.
Es geht um die Aussage gleich zu Beginn, dass man nun einige Schritte in die „richtige Richtung“ gehe.
Die „Verbesserung“ hast du ins Spiel gebracht und tust jetzt so, als hätte das im Artikel gestanden. Hat es nicht…und damit ist meine Frage immer noch nicht beantwortet.
 

xaan

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Wo im Artikel ist von Verbesserung die Rede gewesen.
Es geht um die Aussage gleich zu Beginn, dass man nun einige Schritte in die „richtige Richtung“ gehe.
Die „Verbesserung“ hast du ins Spiel gebracht und tust jetzt so, als hätte das im Artikel gestanden. Hat es nicht…und damit ist meine Frage immer noch nicht beantwortet.

Weißte was? Ich habe keine Lust auf Erbsenzählen und Goldwage. Dass ein" Schritt in die richtige Richtung" eine Metapher für Verbesserung ist, dürfte ja wohl klar sein. Hier wurde kein echter Schritt getätigt sondern es wird die Verbesserung eines Zustands beschrieben.
 

General-Lee

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Weißte was? Ich habe keine Lust auf Erbsenzählen und Goldwage. Dass ein Schritt in die richtige Richtung eine Verbesserung ist, dürfte ja wohl klar sein. Sonst wäre es nicht die richtige Richtung.

Na dann erklär doch mal WARUM das die richtige Richtung, von mir aus auch eine Verbesserung sein soll?
 

xaan

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Na dann erklär doch mal WARUM das die richtige Richtung, von mir aus auch eine Verbesserung sein soll?

Durch die Darstellung eines Bi-Charakters in einem positiven Kontext (Superheld) leisten die Comics einen Betrag zu besseren Akzeptanz und Toleranz. Das ist besser. Oder nicht?
 
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