Cyberpunk 2077: Wird CD Projekt Red unfair behandelt?

Darkmoon76

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Spiritogre

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"Manche Spieler von Cyberpunk 2077 verstehen nicht, warum bei den Titeln, die in der Vergangenheit verbuggt auf den Markt haben, ausgerechnet CD Projekt Red jetzt dermaßen kritisiert wird."

Was ein blödsinniger Einleitungssatz. JEDES Spiel das verbuggt auf den Markt kommt wird kritisiert und je bekannter und populärer der Titel, desto größer ist naturgemäß der Shitstorm.

Egal ob Anthem, No Men's Sky, Fallout 76 oder Assassin's Creed Unity bei allen gab es enormen Shitstorm. Immerhin, zwei der genannten Titel, No Men's Sky und Assassin's Creed Unity, wurden gut überarbeitet und werden entsprechend wohlwollend aufgenommen.

Witcher 1 hat nur nicht so einen Shitstorm abbekommen, weil es das Erstlingswerk einer unbekannten Firma war und eher als kleiner Geheimtipp galt. Erst als die Enhanced Edition veröffentlicht wurde, wurde es jedoch wirklich wohlwollen aufgenommen.

Und ein Gothic 3 hatte einfach Glück, das ist eh nur in Deutschland interessant und viele Fans haben halt über die Fehler wohlwollend hinweggesehen während viele andere Zocker den Titel eben ignoriert haben. (Wobei Gothic 1 auch schon ordentlich verbuggt war).
 

Klauzzi

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Ich kann nur sagen das die PC Version bei mir sehr rund läuft, viel runder als manch anderes Spiel zu PC Release. Dennoch kann ich den Frust der Konsolen Spieler verstehen, hier hat CD Projekt falsche Erwartungen geweckt die nicht erfüllt werden konnten. Man hätte schlicht auf den Release auf den alten Konsolen verzichten sollen und es im Dez. nur auf PC veröffentlichen sollen und im nächsten Jahr dann für die Next Gen. Das jetzt die Investoren CD Projekt verklagen wollen, obwohl genau diese wohl für diese Entscheidung mitverantwortlich waren, finde ich amüsant. Ich bleibe trotz dieses Fiaskos ein Fan Boy des polnischen Software Entwicklers. Sie haben auf dem PC ne super Arbeit gemacht und ein tollen Spiel abgeliefert. Endlich ein AAA Roleplay im Cyberpunkt Universum mit allem drum und dran.
 

RedDragon20

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Es besteht freilich schon ein Unterschied zwischen (berechtigter) Kritik und Hate/einem Shitstorm.

Mal vom Zustand des Spiels abgesehen...Unfair finde ich jedoch in erster Linie, dass der Entwickler als ganzes dafür verantwortlich gemacht wird. Hier war ausschlaggebender Faktor für den verpatzten Release eindeutig falsches (Ressourcen)Management.

PS4, Xbox One, PS4 Pro und Xbox One X, Google Stadia, PC und nachfolgend PS5 und XSX. Das sind acht unterschiedliche und unterschiedlich leistungsfähige Plattformen, auf denen das Teil laufen muss. Vier davon (PS4, PS4 Pro, XBox One und XBox One X) sind offensichtlich viel zu schwachbrüstig dafür.

Dazu kommt noch, dass mehr oder weniger parallel der Multiplayer als Projekt entwickelt wurde und wird. Natürlich noch eine ordentliche PR-Kampagne mit Keanu Reeves, der auch nicht günstig sein dürfte (auch wenn ich seine Auftritte im Spiel immer richtig geil finde). Falsche PR-Aussagen ("Das Spiel ist fertig und spielbar" oder "Bei uns gibt es keinen Crunch") kommen noch dazu und trotz dieser Aussagen drei Verschiebungen.

Und trotz allem ist auch die PC-Version technisch unfertig und macht auch inhaltlich einen oft recht unfertigen Eindruck. Als hätte man schnell noch ein paar Features raus streichen oder kürzen müssen. Ich gebe CDPR gern eine zweite Chance. Aber jetzt müssen die Jungs und Mädels sich echt ran halten, das Spiel auf Vordermann bringen und die Kunden zufriedenstellen.

Das Spiel macht mir echt Spaß. Die Story ist top, die Charaktere sind toll und das Gun Play ist vollkommen in Ordnung. Es ist sehr atmosphärisch, der Sound ist geil und die dt. Synchro ist richtig top. Ich suchte es doch ziemlich. Aber die Open World ist im Endeffekt nur Kulisse, mit der man nicht viel anstellen kann, obwohl das möglich gewesen wäre. Das Balancing ist fürn Pops und die KI ist...naja. Dennoch würde ich dem Spiel keine 10/10 geben. Ne 8/10 ist ausreichend und fair, denke ich. Vielleicht auch ne 7/10. Es ist alles andere als ein Meisterwerk, aber vom Prädikat "schlecht" ist es ebenso weit entfernt.

Wenn jetzt aber Leute kommen, die davon reden, dass CP 2077 ein ach so furchtbar schlechtes Spiel ist und das Entwicklerstudio ja so scheiße und böse ist...naja. Das hat mit Kritik einfach nichts zu tun und ist in der Tat etwas übers Ziel hinaus geschossen.
 

Zanjiin-147

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Deswegen nur für ein System arbeiten und die anderen 1 oder 2 Jahre später bedienen.

Sony und Microsoft haben es regelmäßig vorgemacht und die PC Gamer waren entweder halt später dran oder gar nicht. Hat kein Hahn danach gekräht....

Ich bin ehrlich, als reiner PC Spieler hält sich mein Mitleid für die Consoleros arg in Grenzen.
 

Spiritogre

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Mal vom Zustand des Spiels abgesehen...Unfair finde ich jedoch in erster Linie, dass der Entwickler als ganzes dafür verantwortlich gemacht wird. Hier war ausschlaggebender Faktor für den verpatzten Release eindeutig falsches (Ressourcen)Management.
Also letztlich doch der Entwickler ... oder meinst du mit Entwickler jeden einzelnen Angestellten von CDPR?

PS4, Xbox One, PS4 Pro und Xbox One X, Google Stadia, PC und nachfolgend PS5 und XSX. Das sind acht unterschiedliche und unterschiedlich leistungsfähige Plattformen, auf denen das Teil laufen muss. Vier davon (PS4, PS4 Pro, XBox One und XBox One X) sind offensichtlich viel zu schwachbrüstig dafür.
Zunächst, es war nie einfacher auf Konsole zu porten wie seit PS4 / XBox One Zeiten, denn beides sind letztlich X86 PCs, die XBox One / Series X läuft sogar mit DX und speziellem Windows, nichts ist einfacher als darauf zu "porten". PS4 / PS5 brauchen auch nur eine andere Grafikschnittstelle, die von Sony ist eine eigene Erweiterung von einem alten OpenGL. Die REDEngine kann seit Version 2 auch schon auf Linux porten (Stadia) wo wahrscheinlich dann direkt OpenGL zum Einsatz kommt. Letztlich bleibt nur die Switch als ARM basierte Plattform.

Das Problem ist einfach, dass die REDEngine 4 wohl nur wirklich beschissen runterskalieren kann. Sie ist halt für "next gen" gemacht. Vielleicht hätten sie Cyberpunk deswegen für schwache Systeme alternativ noch mit der REDEngine 3 machen sollen. Es ist nun mal auch Fakt, dass viele alte Spiele auf den alten Systemen merklich besser aussehen.

Dazu kommt noch, dass mehr oder weniger parallel der Multiplayer als Projekt entwickelt wurde und wird. Natürlich noch eine ordentliche PR-Kampagne mit Keanu Reeves, der auch nicht günstig sein dürfte (auch wenn ich seine Auftritte im Spiel immer richtig geil finde). Falsche PR-Aussagen ("Das Spiel ist fertig und spielbar" oder "Bei uns gibt es keinen Crunch") kommen noch dazu und trotz dieser Aussagen drei Verschiebungen.
Der Multiplayer ist wirklich ein Ärgernis. CDPR pflegt eine eigene Game Engine und will auch noch sowas machen. Das alleine schreit doch alles schon danach, dass sie sich völlig übernommen haben. Es gibt einen Grund, warum nur wirklich große Studios wie EA oder Ubisoft eigene Engines nutzen und der Rest in der Regel lizensiert. Der Aufwand so eine Engine zu pflegen und weiter zu entwickeln dürfte immens sein.

Übertriebene PR Aussagen und Verschiebungen sind allerdings eher die Norm in der Branche, wer sich darüber aufregt sollte mal ein paar Blutdrucktabletten schlucken und ein wenig Yoga machen ...

Ich meine, es gibt einen guten Grund warum ich Spiele, insbesondere auch von CDPR, nie zum Release kaufe ... Wenn die GotY kommt habe ich nämlich das komplette Meisterwerk im besten Zustand und kann mich dann so richtig schön drin vertiefen, ganz ohne Ärgernisse.
 

Basileukum

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Naja, der Hype ist ja immer noch da und das Ding verkauft sich ja immer noch wie geschnitten Brot.

Das Problem haben wohl weniger die Witchermacher als diejenigen, welche sich an diesen abarbeiten. Und selbst das dient in dem Führ und Wider auch dem Anfangshype. Ich gönn mir Cyberpunk im Neujahr, dann wird es aus dem Regal gegraptscht, bin gespannt wie es auf WQHD und meiner alten Hardware läuft. Jetzt erstmal weihnachtliches Zocker.- und Netzpäuselein machen.

Bin auch auf den Sountrack von Cyberpunk gespannt, hab für zwischendurch nochmal Deus Ex Human Revolution draufgespielt und das Spiel ist ja auch immer noch saugeil, vor allem vom Soundtrack her, der Komponist ist ja ein Halbgott. :D
 

bushgegner

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Ich finde ja, allerdings könnte ich Dinge aufzählen, wo die Unfairness bei weitem schlimmer ist, als bei einem Spiel, welches so oder so gepatched werden wird. Wenn man das mal auch bei allen unfairen Dingen machen könnte, welche es heutzutage so gibt. Viele tun ja gerade so, als ob von dem Spiel nun alles abhängig ist. Klar die Konsolen Version ist Murks und auch die PC Version ist nicht frei von Bugs, allerdings glaube ich kaum, dass die Entwickler gesagt haben, ey lasst uns ein unfertiges Game für die Konsolen auf den Markt bringen. Da wurde der Fehler schon eher beim Management gemacht und meiner Meinung nach liegt da das Problem, die Gier der Investoren, welche auf einen Release drängen, weil ja sonst Kohle flöten geht. Problem ist leider geht es bei solchen Projekten nun mal nicht mehr anders. Was will man also machen? Selbst wenn für PC zu Weihnachten und für Konsolen zu Ostern released worden wäre, hätte es Gejammer gegeben. Auf der anderen Seite: Das Spiel war 9 Tage nach Release auf 1.05. Es gab Zeiten, in denen man für einen Patch auf die nächste Heft CD warten musste oder noch schlimmer er kam gar nicht. Dann spielt man halt was anderes oder gibt es zurück, was ja mittlerweile auch möglich ist. Es ist ja nicht so, dass der Entwickler den Spieler auf der Scheiße sitzen und sagt: Danke für den Geld und tschüss. Letzten Endes muss jeder selbst wissen, wie er damit umgeht. Ich persönlich habe Spaß an dem Spiel und werde ihn auch weiterhin haben, trotz auch vorhandener Bugs und Glitches am PC.
 

RedDragon20

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Also letztlich doch der Entwickler ... oder meinst du mit Entwickler jeden einzelnen Angestellten von CDPR?
Zur Firma gehören halt natürlich auch die einzelnen Angestellten. Die konnten wohl aber auch nur das machen, was möglich war.

Die Firma besteht ja nicht nur aus dem Management allein.
Zunächst, es war nie einfacher auf Konsole zu porten wie seit PS4 / XBox One Zeiten, denn beides sind letztlich X86 PCs, die XBox One / Series X läuft sogar mit DX und speziellem Windows, nichts ist einfacher als darauf zu "porten". PS4 / PS5 brauchen auch nur eine andere Grafikschnittstelle, die von Sony ist eine eigene Erweiterung von einem alten OpenGL. Die REDEngine kann seit Version 2 auch schon auf Linux porten (Stadia) wo wahrscheinlich dann direkt OpenGL zum Einsatz kommt. Letztlich bleibt nur die Switch als ARM basierte Plattform.

Das Problem ist einfach, dass die REDEngine 4 wohl nur wirklich beschissen runterskalieren kann. Sie ist halt für "next gen" gemacht. Vielleicht hätten sie Cyberpunk deswegen für schwache Systeme alternativ noch mit der REDEngine 3 machen sollen. Es ist nun mal auch Fakt, dass viele alte Spiele auf den alten Systemen merklich besser aussehen.
Dass die Architektur der Konsolen einem PC gleicht, spielt keine sonderlich große Rolle, wenn man nicht in der Lage ist, das Werkzeug auch zu nutzen.

The Witcher 3 war halt auch nicht das Gelbe vom Ei auf den Konsolen. Und das Spiel basiert auf der REDEngine 3.

Übertriebene PR Aussagen und Verschiebungen sind allerdings eher die Norm in der Branche, wer sich darüber aufregt sollte mal ein paar Blutdrucktabletten schlucken und ein wenig Yoga machen ...
In dem Fall waren es halt nicht nur die üblichen Übertreibungen, sondern teilweise ganz klar FALSCHE Aussagen.
 
L

LesterPG

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Und trotz allem ist auch die PC-Version technisch unfertig und macht auch inhaltlich einen oft recht unfertigen Eindruck.
Wo Du diesen Eindruck hernimmst ist mir schleierhaft.

Das Spiel macht mir echt Spaß. Die Story ist top, die Charaktere sind toll und das Gun Play ist vollkommen in Ordnung. Es ist sehr atmosphärisch, der Sound ist geil und die dt. Synchro ist richtig top. Ich suchte es doch ziemlich. Aber die Open World ist im Endeffekt nur Kulisse, mit der man nicht viel anstellen kann, obwohl das möglich gewesen wäre. Das Balancing ist fürn Pops und die KI ist...naja. Dennoch würde ich dem Spiel keine 10/10 geben. Ne 8/10 ist ausreichend und fair, denke ich. Vielleicht auch ne 7/10. Es ist alles andere als ein Meisterwerk, aber vom Prädikat "schlecht" ist es ebenso weit entfernt.
Über die Qualität der KI kann man sich streiten, letztendlich ist es aber auch eine Designentscheidung.
Irgendjemand tönte hier auch rum das die keine Höhen überwinden können, was ich nicht bestätigen kann.
Klar, ohne Sprungmodifikationen können die nicht alls erreichen, aber Leitern verwenden die durchaus !

Ich würde aus meinen 60Std aktuell (beim Mainplot fehlt noch massig) realistisch eine 9/10 vergeben, allerdings bin ich auch Fan des CP2020 P&P. ;)

Abseits der Mainstory bietet es spielerisch inhaltlich aber deutlich mehr als z.B. ein GTA5
 

RedDragon20

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Wo Du diesen Eindruck hernimmst ist mir schleierhaft.
Ich hatte nie grobe Bugs, die mich wirklich am Weiterspielen hinderten. Aber immer wieder sehr viele kleine Bugs, die teilweise echt nervig waren. Das aggressive LOD und die miese Performance schlagen mir auch etwas sauer auf.

Und inhaltlich wirkt es entweder eher unfertig oder nicht richtig durchdacht.
- Die Map ist völlig überflutet mit Icons. Das war bei The Witcher 3 zu Release schon so, wurde aber ausgebessert. Warum man diesen Fehler bei Cyberpunk 2077 ein weiteres Mal begeht, ist mir schleierhaft.
- Die Aufträge für die Autokäufe müllen das Questlog zu und auch die Map. Man sollte das vlt. noch mal zusätzlich separieren, damit man den Überblick nicht verliert.
- Das Balancing ist schlichtweg für die Katz. Manche Skills sind übermächtig, andere völlig unbrauchbar. Das Spiel ist zu leicht.
- Die Stadt wirkt nur auf dem ersten Blick belebt. Tagesabläufe der NPCs gibt es nicht, es gibt abseits gewaltsamer Aufträge keine Nebenbeschäftigungen (Pokern o.ä., vielleicht auch mal Kinogänge?) usw. Was Open World angeht, hinkt das Spiel anderen Vertretern meilenweit hinterher.
- Man wird mit Loot voll gemüllt und der meiste Loot ist auch Grütze und kaum zu gebrauchen. Ich spiele die Hälfte der Spielzeit mit den immer gleichen Waffen, hab seit Ewigkeiten n Legendary-Shirt und Legendary-Schuhe, und komme super durch, ohne jedes Problem (wo wir wieder bei Punkt 3 wären).
- Es gibt zwar einige echt gute Nebenquests, aber die meisten Aufträge (siehe Map) sind kaum der Rede wert. Davon sind nur die wenigsten wirklich interessant. Quantität statt Qualität war hier wohl die Devise.
- Die Autos steuern sich zwar passabel, aber sobald man auch nur das kleinste Hindernis überqueren möchte, fliegen die wie n Flummi rum.

Das sollte an Beispielen genügen, denke ich.

Über die Qualität der KI kann man sich streiten, letztendlich ist es aber auch eine Designentscheidung.
Irgendjemand tönte hier auch rum das die keine Höhen überwinden können, was ich nicht bestätigen kann.
Klar, ohne Sprungmodifikationen können die nicht alls erreichen, aber Leitern verwenden die durchaus !

Ich würde aus meinen 60Std aktuell (beim Mainplot fehlt noch massig) realistisch eine 9/10 vergeben, allerdings bin ich auch Fan des CP2020 P&P. ;)
Also quasi Fanbonus? :P

Ich bin Fan von CDPR und das, was ich erwartet habe, habe ich auch mit Cyberpunk bekommen. So richtig enttäuscht bin ich daher nicht. Aber nüchtern betrachtet ist es mir persönlich auch keine 9/10 wert, so sehr mir das Spiel persönlich auch gefällt. :) Aber ich steh halt auf tolle Geschichten und das bietet mir Cyberpunk, wie schon von CDPR gewohnt.
 

Fraiser_

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Natürlich ist die Kritik verdient. Das Studio ist ja nicht blöd und kennt den Zustand des eigenen Produkts nicht. Es war eine bewusste Entscheidung des Managements das so in dem Zustand auf den Markt zu drücken. Das Veröffentlichungsdatum war kein Naturgesetz sondern von jemandem so entschieden. Die Entwickler haben wahrschienlich 1000 Bugs auf dem Zettel, das Management gibt aber nur Zeit um 300 zu fixen vor Veröffentlichung.... tja. Und dem Management sitzten die Investoren im Nacken. Die wollen wahrscheinlich nur Geld sehen und interessieren sich nicht wirklich für das Produkt. Willkommen im Kapitalismus. Kühle Kalkulation der Investoren vs. Passion der Konsumenten. Der Investor gewinnt immer.
 

DarkSamus666

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Zebes
Dennoch kann ich den Frust der Konsolen Spieler verstehen, hier hat CD Projekt falsche Erwartungen geweckt die nicht erfüllt werden konnten.
Eine spielbare Version von Cyberpunk auf PS4 ist keine utopische Erwartung, so revolutionär ist das Spiel nicht. Es ist nicht zu viel verlangt, dass ein Spiel nicht jede Stunde abstürzt, nur, weil der Entwickler es nicht für wert empfunden hat, sich um die Portation zu kümmern. Es sind keine "falschen Erwartungen" geweckt worden. Das Spiel wurde von Anfang an für PS4/XBoxOne beworben und es wurden 3,3 Mio. Vorbestellungen entgegengenommen. Da sind nicht die bösen Aktionäre schuld, dass CDPR sich, wie sie selbst einräumten, sich -Zitat vom CEO- "nicht wirklich um die Versionen für Konsole kümmerten".
Wenn es nach so vielen Artikeln etc. einigen Leuten offenbar immer noch nicht bewusst ist, dass es nicht darum geht, dass das Spiel auf den last-Gen-Konsolen nicht wie auf nem High-End-PC aussieht, dann zweifle ich gewaltig an deren Intelligenz.
 

schokoeis

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Hmmm, "My Face is tired" anyone? Oder mit anderen Worten: Der Artikel is Quark, sorry.
 

JahJah192

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die Kritik ist bei jedem Spiel, welches in solch einem Zustand veröffentlicht wird, gerechtfertigt ;)

CD kriegt da jetzt keine extra Behandlung. Red Dead 2, weil das hier auch als Bsp genommen wurde, lief am Anfang auf dem PC auch echt übel und bekam sein fett weg. Große Vorteil war aber die perfekt laufende 1 Jahr zuvor veröffentlichte Konsolen Version, Red Dead 2 war zum PC Release ein altes Eisen das wurde nur nicht mehr so breit getreten.

Die Konsolen Version sieht nicht nur sch*ße aus was man so hört und sieht, sie läuft auch noch dermaßen übel, als hätten sie bei Ark abgekuckt.
Das ist ja noch schlimmer als damals AC Unity, das lief (nicht ganz so) schlecht aber sah dazu wenigstens (damals) echt hammermäßig aus. Und das ist auch gleich ein passendes Bsp wo die "Hexenjagt" damals ganz ähnliche Ausmaße hatte.

CD wird sich 100% des Zustand bewusst gewesen sein und veröffentlicht das so, dass Echo kommt halt und Karma ist ne ***

Cyberpunk selbst ist ein dermaßen geniales Spiel, ich spiels am PC und bin in der 2 Runde. Da läuft es auch rund, mit "nur" Bugs.
Ich muss jedes mal nach Spielstart raustabben und in den Windows Sound Einstellungen die Raumklangformat Einstellung An/Aus machen, da ich immer diesen knackenden Soundbug habe und nur das hilft.
Ich muss jedes mal, mehrmals in einer Session, Untertitel An/Aus machen, da diese eingefroren sind bzw ich die überhaupt auf AUS gestellt habe.
Und dazu kommen noch die generellen Bugs, wie der strammstehende V durchs Autodach usw. ;)
Also vom Zustand selbst auf´m PC höchstens Beta Qualität.

Ich liebe das Spiel und bin mit 65 Std. immer noch am Suchten.
Aber sämtliche Kritik am Zustand muss man einfach eingestehen und dafür muss, egal welcher Entwickler/Publisher gerade stehen!
 

Klauzzi

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Eine spielbare Version von Cyberpunk auf PS4 ist keine utopische Erwartung, so revolutionär ist das Spiel nicht. Es ist nicht zu viel verlangt, dass ein Spiel nicht jede Stunde abstürzt, nur, weil der Entwickler es nicht für wert empfunden hat, sich um die Portation zu kümmern. Es sind keine "falschen Erwartungen" geweckt worden. Das Spiel wurde von Anfang an für PS4/XBoxOne beworben und es wurden 3,3 Mio. Vorbestellungen entgegengenommen. Da sind nicht die bösen Aktionäre schuld, dass CDPR sich, wie sie selbst einräumten, sich -Zitat vom CEO- "nicht wirklich um die Versionen für Konsole kümmerten".
Wenn es nach so vielen Artikeln etc. einigen Leuten offenbar immer noch nicht bewusst ist, dass es nicht darum geht, dass das Spiel auf den last-Gen-Konsolen nicht wie auf nem High-End-PC aussieht, dann zweifle ich gewaltig an deren Intelligenz.

Ich habe auch nicht von einer utopischen Erwartung gesprochen, sondern von zu hohen Erwartungen. Abstürze in dem Maße sind natürlich mehr als ärgerlich und müssen tatsächlich nicht viel mit der Leistungsfähigkeit der alten Konsolen zu tun haben. Ich bin ganz ehrlich ich verstehe auch einige Entscheidungen und Aussagen des Management nicht. Wenn das Spiel von vornherein für die alten Konsolen konzipiert wurde, wieso wurde sich dann nicht auch in erster Linie um diese Ports gekümmert, sondern sie sogar vernachlässigt ? Hier widerspricht sich ein wenig das Management. Ich denke wie viele andere auch, das sich hier CD Projekt etwas verhoben hat. 8 unterschiedliche Versionen waren einfach zu viel. Ich glaube das es schon in erster Linie finanzielle Beweggründe waren, die CD Projekt dazu bewogen hat, es gleichzeitig auf so vielen Plattformen zu veröffentlichen, und hier spielt sicherlich auch Druck seitens der Aktionäre eine Rolle. Ich spiele übrigens nicht auf einem High End Rechner. Sondern mit einer GTX 1070 auf 1080p auf Ultra, sieht trotzdem immer noch klasse aus. Allerdings hat die 1070 über 6 Teraflops. Die normale Ps4 1,84. Ein High End Rechner mit RTX 3090 hat unglaubliche 36 Teraflops. Das lässt sich auch nur schwer bis gar nicht vergleichen. Allerdings gebe ich dir Recht, das Spiele bisher auf allen Systemen sehr gut aussahen. PS eigene Produktionen haben hier die Messlatte oft sehr hoch gelegt. Nur diese Zeiten sind jetzt einfach vorbei. Die Konsole hat ihren Zenit überschritten und es war ein Fehler sie weiter bedienen zu wollen, gerade jetzt wo die neue Architektur vor der Tür steht.
 
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LesterPG

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Ich hatte nie grobe Bugs, die mich wirklich am Weiterspielen hinderten. Aber immer wieder sehr viele kleine Bugs, die teilweise echt nervig waren. Das aggressive LOD und die miese Performance schlagen mir auch etwas sauer auf.

Und inhaltlich wirkt es entweder eher unfertig oder nicht richtig durchdacht.
- Die Map ist völlig überflutet mit Icons. Das war bei The Witcher 3 zu Release schon so, wurde aber ausgebessert. Warum man diesen Fehler bei Cyberpunk 2077 ein weiteres Mal begeht, ist mir schleierhaft.
- Die Aufträge für die Autokäufe müllen das Questlog zu und auch die Map. Man sollte das vlt. noch mal zusätzlich separieren, damit man den Überblick nicht verliert.
- Das Balancing ist schlichtweg für die Katz. Manche Skills sind übermächtig, andere völlig unbrauchbar. Das Spiel ist zu leicht.
- Die Stadt wirkt nur auf dem ersten Blick belebt. Tagesabläufe der NPCs gibt es nicht, es gibt abseits gewaltsamer Aufträge keine Nebenbeschäftigungen (Pokern o.ä., vielleicht auch mal Kinogänge?) usw. Was Open World angeht, hinkt das Spiel anderen Vertretern meilenweit hinterher.
- Man wird mit Loot voll gemüllt und der meiste Loot ist auch Grütze und kaum zu gebrauchen. Ich spiele die Hälfte der Spielzeit mit den immer gleichen Waffen, hab seit Ewigkeiten n Legendary-Shirt und Legendary-Schuhe, und komme super durch, ohne jedes Problem (wo wir wieder bei Punkt 3 wären).
- Es gibt zwar einige echt gute Nebenquests, aber die meisten Aufträge (siehe Map) sind kaum der Rede wert. Davon sind nur die wenigsten wirklich interessant. Quantität statt Qualität war hier wohl die Devise.
- Die Autos steuern sich zwar passabel, aber sobald man auch nur das kleinste Hindernis überqueren möchte, fliegen die wie n Flummi rum.

Das sollte an Beispielen genügen, denke ich.
Definitiv langt das !

Die Iconflutung und die Autoverkäufe fraglich, wobei sie vermutlich absichtlich zeigen wollten das da viel zu tun ist, ob man das jetzt abwertend findet ist sicherlich Geschmacksache, wobei ich da bei Dir wäre.
Ich denke auf den Tagesablaufmix (Leute mit und FüllNPC) a la Witcher3 haben sie absichtlich verzichtet, weil das in der Stadt eh nicht gewürdigt wird (Novigrad ist ja ein Dörfchen dagegen) auch hier, ich hätte es auch gerne gesehen es ist unter dem Strich aber wenn wir ehrlich sind überflüssig und nur ein Resourcenfresser. Deswegen feste Positionen + FüllNPC.
Die breite Masse der Nebenquests sind leider nur generisch, aber das ist etwas was sie in GTA5 (im Vergleich zu 4) fast auf 0 gefahren haben, ich mag soetwas lieber als Leere.
Ein gewisses Maß an unnützen/unmächtigen Perks sehe ich natürlich auch, mich stört das aber auch nicht, man muß sich mMn schon damit beschäftigen und abwiegen was man da nimmt, das gehört für mich zu ein RPG sogar dazu.

Auch wenn ich da größtenteils Deiner Meinung bin, denke ich das diese Dinge eher Designentscheidungen sind, wo man nicht in Begeisterung ausbrechen muß, aber eben auch nicht als Abwertend/unfertig sehen.


PS:
Was mich annervt ist das in der Ferne massig Fakeverkehr ist, der sich bei Annäherung magisch auflöst, das fällt besonders in den Randgebieten unangenehm auf. :haeh:
 

Klauzzi

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die Kritik ist bei jedem Spiel, welches in solch einem Zustand veröffentlicht wird, gerechtfertigt ;)


Cyberpunk selbst ist ein dermaßen geniales Spiel, ich spiels am PC und bin in der 2 Runde. Da läuft es auch rund, mit "nur" Bugs.
Ich muss jedes mal nach Spielstart raustabben und in den Windows Sound Einstellungen die Raumklangformat Einstellung An/Aus machen, da ich immer diesen knackenden Soundbug habe und nur das hilft.
Ich muss jedes mal, mehrmals in einer Session, Untertitel An/Aus machen, da diese eingefroren sind bzw ich die überhaupt auf AUS gestellt habe.
Und dazu kommen noch die generellen Bugs, wie der strammstehende V durchs Autodach usw. ;)
Also vom Zustand selbst auf´m PC höchstens Beta Qualität.

Ich liebe das Spiel und bin mit 65 Std. immer noch am Suchten.
Aber sämtliche Kritik am Zustand muss man einfach eingestehen und dafür muss, egal welcher Entwickler/Publisher gerade stehen!

Ich liebe das Spiel ebenfalls, ich hab bisher gar keine Bugs gehabt und nur ein paar Grafikfehler, es läuft auch sehr stabil, viel besser als andere Spiele dich ich bisher hatte, deshalb verwundert es mich immer von so viele krassen Bugs zu lesen. Auch die Bugs die in den Patchs gepacht wurden, hatte ich auch vorher nicht. Wie kann sowas zu Stande kommen ? Ok Performance Unterschiede verstehe ich ja wegen unterschiedlichen Systemen, aber Bugs müssten doch auf allen Rechnern gleich sein oder nicht ?
 

RedDragon20

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Definitiv langt das !

Die Iconflutung und die Autoverkäufe fraglich, wobei sie vermutlich absichtlich zeigen wollten das da viel zu tun ist, ob man das jetzt abwertend findet ist sicherlich Geschmacksache, wobei ich da bei Dir wäre.
Ich denke auf den Tagesablaufmix (Leute mit und FüllNPC) a la Witcher3 haben sie absichtlich verzichtet, weil das in der Stadt eh nicht gewürdigt wird (Novigrad ist ja ein Dörfchen dagegen) auch hier, ich hätte es auch gerne gesehen es ist unter dem Strich aber wenn wir ehrlich sind überflüssig und nur ein Resourcenfresser. Deswegen feste Positionen + FüllNPC.
Die breite Masse der Nebenquests sind leider nur generisch, aber das ist etwas was sie in GTA5 (im Vergleich zu 4) fast auf 0 gefahren haben, ich mag soetwas lieber als Leere.
Ein gewisses Maß an unnützen/unmächtigen Perks sehe ich natürlich auch, mich stört das aber auch nicht, man muß sich mMn schon damit beschäftigen und abwiegen was man da nimmt, das gehört für mich zu ein RPG sogar dazu.

Auch wenn ich da größtenteils Deiner Meinung bin, denke ich das diese Dinge eher Designentscheidungen sind, wo man nicht in Begeisterung ausbrechen muß, aber eben auch nicht als Abwertend/unfertig sehen.
Manches davon ist Meckern auf gehobenem Niveau und stört im Endeffekt wenig. Aber es ist mir aufgefallen. Und im Vergleich zu The Witcher 3 und eben auch anderen Open World-Games hinkt Cyberpunk 2077 in der ein oder anderen Disziplin doch ganz schön hinterher.

PS:
Was mich annervt ist das in der Ferne massig Fakeverkehr ist, der sich bei Annäherung magisch auflöst, das fällt besonders in den Randgebieten unangenehm auf. :haeh:
Das ist mir auch aufgefallen. Sieht nicht schön aus. :B
 

McTrevor

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Ich hatte nie grobe Bugs, die mich wirklich am Weiterspielen hinderten. Aber immer wieder sehr viele kleine Bugs, die teilweise echt nervig waren. Das aggressive LOD und die miese Performance schlagen mir auch etwas sauer auf.

Und inhaltlich wirkt es entweder eher unfertig oder nicht richtig durchdacht.
- Die Map ist völlig überflutet mit Icons. Das war bei The Witcher 3 zu Release schon so, wurde aber ausgebessert. Warum man diesen Fehler bei Cyberpunk 2077 ein weiteres Mal begeht, ist mir schleierhaft.
- Die Aufträge für die Autokäufe müllen das Questlog zu und auch die Map. Man sollte das vlt. noch mal zusätzlich separieren, damit man den Überblick nicht verliert.
- Das Balancing ist schlichtweg für die Katz. Manche Skills sind übermächtig, andere völlig unbrauchbar. Das Spiel ist zu leicht.
- Die Stadt wirkt nur auf dem ersten Blick belebt. Tagesabläufe der NPCs gibt es nicht, es gibt abseits gewaltsamer Aufträge keine Nebenbeschäftigungen (Pokern o.ä., vielleicht auch mal Kinogänge?) usw. Was Open World angeht, hinkt das Spiel anderen Vertretern meilenweit hinterher.
- Man wird mit Loot voll gemüllt und der meiste Loot ist auch Grütze und kaum zu gebrauchen. Ich spiele die Hälfte der Spielzeit mit den immer gleichen Waffen, hab seit Ewigkeiten n Legendary-Shirt und Legendary-Schuhe, und komme super durch, ohne jedes Problem (wo wir wieder bei Punkt 3 wären).
- Es gibt zwar einige echt gute Nebenquests, aber die meisten Aufträge (siehe Map) sind kaum der Rede wert. Davon sind nur die wenigsten wirklich interessant. Quantität statt Qualität war hier wohl die Devise.
- Die Autos steuern sich zwar passabel, aber sobald man auch nur das kleinste Hindernis überqueren möchte, fliegen die wie n Flummi rum.

Das waren unter anderem auch mein größtes Problem mit dem Witcher(3). Das anspruchslose Vanilla Gameplay habe ich gerade mal bis Novigrad durchgestanden. Ohne Overhaul wäre dort Ende gewesen. Aber zum Glück ist hier die Modding Community beigesprungen. Ich hoffe, es wird auch für CP Overhauls geben, die den spielerischen Anspruch auf das Niveau des Writings bringen.

Nebenbeschäftigungen und Tagesabläufe sind Geschmackssache. Ich brauche beides absolut nicht. Wenn das Spiel ein gutes Gameplay hat, brauche ich mich nicht an einen virtuellen Pokertisch setzen, bei dem eine grottenschlechte KI rumdonkt. Die Ressourcen sind beim Herzen des Spiels meines Erachtens nach besser aufgehoben. Ich frage mich auch, wie viele Spieler bei RDR2 in Erinnerungen an Pokernächte und dem Finger-Messer-Spiel schwelgen. Wäre schade, wenn bei dem Game genau das in Erinnerung bleibt...

Tagesabläufe sind für mich auch so ein Ding, was sich jemand mal ausgedacht hat und das jetzt in vielen Games einfach sklavisch bei einer Checkliste abgehakt wird. Meiner persönlichen Schätzung nach gibt es vielleicht höchstens 5 Spiele, die dadurch besser sind, dass es einen dynamischen Tag- und Nachtwechsel gibt, weil es wirklich spielerische Auswirkungen hat. Ich denke da an BG2 mit den Vampiren bei Nacht und ähnlichem. Ansonsten ist das fast immer nur im Spiel um zu zeigen, dass die Engine auch eine Nachtszenerie schön darstellen kann und bringt dem Spieler meist nur Ärger, weil der NPC, den er treffen wollte gerade nicht da ist, sondern schläft oder auf dem Klo sitzt.

Mir sind da statische Abläufe, die an die Progression des Spielers gekoppelt sind (wie bei Bloodborne z.B.) millionenfach lieber.
 

fud1974

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Eieieieiei...

Also im Prinzip lässt es sich doch so abkürzen.

Wer einen hocherwarteten Titel in petto hat und den Hype befeuert (das haben sie) und an sich und sein Produkt hohe Maßstäbe anlegt (das haben sie) muss halt mit eventuellen Konsequenzen leben, wer in der Vergangenheit sich dann auch noch einen gewissen Ruf aufgebaut hat, um so mehr.

So ist es halt, wer hoch unterwegs ist, kann tief fallen.

Die REDEngine kann seit Version 2 auch schon auf Linux porten (Stadia) wo wahrscheinlich dann direkt OpenGL zum Einsatz kommt.

Vulkan ist die Schnittstelle auf Stadia. Und der Port soll erstaunlich gut sein. Die Ports schwanken da auch ziemlich, von schlecht, bis mäßig - brauchbar (Final Fantasy XV), bis gut- sehr gut (The Division 2, CP2077, Doom Eternal).

Zitat von LesterPG
"Was mich annervt ist das in der Ferne massig Fakeverkehr ist, der sich bei Annäherung magisch auflöst, das fällt besonders in den Randgebieten unangenehm auf"

Das ist mir auch aufgefallen. Sieht nicht schön aus. :B

Nicht schön ist gut... das ist einer der Punkte wo ich mir denke, wie jedes Open World Spiel muss CP2077 halt bescheißen.. nur .... sie bescheißen halt stellenweise nicht gut.
Das ist so ein Bereich wo das auffällt. Kein großes Ding eigentlich, nur angesichts der Tatsache dass man im Zuge der Main Story zwangsläufig in das Gebiet kommt und man direkt darauf zufährt (MINDESTENS einmal) wundert es mich, dass man das als "akzeptabel" hat durchgehen lassen.. dann hätte ich das eher komplett versteckt als so offenkundig drin zu lassen.
 

Spiritogre

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Vulkan ist die Schnittstelle auf Stadia. Und der Port soll erstaunlich gut sein. Die Ports schwanken da auch ziemlich, von schlecht, bis mäßig - brauchbar (Final Fantasy XV), bis gut- sehr gut (The Division 2, CP2077, Doom Eternal).

Ah, okay, nutzt Stadia denn AMD Karten? Ich dachte die haben NVidia. Vulkan spielt ja seine Stärken gerade dann aus, wenn Radeons zum Einsatz kommen.

Als ich noch meine Radeon R9 380 hatte lief Doom (2016) unter Vulkan mit allen Settings am Anschlag mit über 60FPS, das war schon sehr nett.
 

Elo1993

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Ja der Shitstorm ist zu viel. Ja das Spiel hat noch an der ein oder anderen Stelle ein wenig Korrektur nötig. Noch eine Verschiebung und vieles wäre anders gekommen. Aber wenn man zurück sieht haben sich alle aufgeregt dass das Spiel verschoben wird. Dann haben sich alle aufgeregt dass die Leute Überstunden machen müssen. Und dann wurde das Spiel nunmal einfach auf den Markt geschmissen und jetzt laufen alle Amok weil das Spiel noch Bugs und glitches und komische Autos in der Ferne hat. Das hier ist ja kein Fifa oder cod das jedes Jahr lieblos hingeklatscht wird. Das ist eins der Spiele das ein Jahrzehnt Entwicklung braucht und dann nochmal ein Jahrzehnt eine gute Position hält. Wie Elder Scrolls, Witcher und ähnliche. Also wäre das beste die Leute einfach ihren Job machen zu lassen. Dann muss keiner crunchen das Spiel kommt in einem besseren Zustand auf den Markt der Entwickler geht nicht bankrott. OK der kleine Pascal muss in so einem Fall noch ein paar Monate auf das Spiel warten aber das ist doch auch gut so.
 

Wynn

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Für mich persönlich ist Watch Dogs Legion und AC Valhalla schlimmer aber da dort die Konsolenvariante besser läuft ist der Shitstorm wohl nicht so gross
 

JahJah192

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Ich liebe das Spiel ebenfalls, ich hab bisher gar keine Bugs gehabt und nur ein paar Grafikfehler, es läuft auch sehr stabil, viel besser als andere Spiele dich ich bisher hatte, deshalb verwundert es mich immer von so viele krassen Bugs zu lesen. Auch die Bugs die in den Patchs gepacht wurden, hatte ich auch vorher nicht. Wie kann sowas zu Stande kommen ? Ok Performance Unterschiede verstehe ich ja wegen unterschiedlichen Systemen, aber Bugs müssten doch auf allen Rechnern gleich sein oder nicht ?

das verstehe ich am PC auch nicht wirklich. Da hast du scheinbar einfach Glück, aber so gehts mir bei anderen Spielen auch, Red Dead z.b. hatte ich nie Probleme noch bugs, abgeschmiert ist mir das soweit ich mich erinnern kann auch nie. Einfach glücklich schätzen :-D
 

Hjorgar

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Wie ich schon an anderer Stelle mal bemerkte, verändert sich gerade mehr als deutlich die Kultur des Kritisierens. Durch die Anonymität des Internets sind so alte Gesetze der Streitkultur wie "Was ich nicht will, das man mir tu, das füge ich keinem anderen zu" oder einfach mal nur dann in den Streitkanon einzustimmen, wenn man das Spiel auch wirklich gespielt und entsprechende Erfahrungen gemacht hat, komplett über den Haufen geworfen. Da ist ein sachlicher Austausch kaum noch möglich, weil immer wieder emotional reagiert wird.
Außerdem darf man nicht vergessen, dass wir in einer Zeit leben, wo die Wahrheit überhaupt nicht mehr zählt. Man sehe sich nur die Ansammlung frustrierter Deutscher (AfD) oder den glücklicherweise ehemaligen Präsidenten der USA an. Lügen ist das neue oberste Gebot und genau das passiert derzeit so oft, dass man die Wahrheit mittlerweile suchen muss.
Hinzu kommt aus meiner Sicht die gesteigerte Unzufriedenheit der Menschen aufgrund der Coronaeinschränkungen, so dass sie ein Ventil für ihren Frust brauchen. Wenn also schon viele ein Produkt kritisieren, ist es natürlich einfach mit einzustimmen und mal den ganzen Dampf abzulassen, der sich angestaut hat. Es gibt genug, die dann auch ihre helle Freude daran haben, wie andere auf ihre bekloppten Kommentare reagieren.

Es ist vollkommen angebracht, CD Projekt für die viel zu frühe Veröffentlichung von Cyberpunk zu kritisieren und es ist auch in Ordnung, die Fehler zu benennen. Aber die Shitstorm-Walze, die da gerade unterwegs ist, ist vollkommen unangebracht. Ich habe jetzt über 70 Stunden Spielspaß mit nur wenigen Aufregern wegen Spielfehlern gehabt und bin noch nicht mal ansatzweise nah am Ende. Meine Investition hat sich also jetzt schon gelohnt.
Es hätte mich sehr gefreut, wenn es bei Veröffentlichung tatsächlich fertig gewesen wäre. Aber in gewisser Weise - wie schon in einem Kommentar vor mir erwähnt - sind wir als SpielerInnen daran Mitschuld. Der Aufschrei bei Bekanntgabe der Verschiebung des Veröffentlichungstermins war riesig, als würde von so etwas die Welt untergehen. Vielleicht haben sie sich dummerweise ja davon beeinflussen lassen oder eben von der Aussicht auf das Weihnachtsgeschäft. In beiden Fällen ein großer Fehler, den sie gerade bitter bezahlen. Vielleicht lernen sie daraus, das würde ich ihnen wünschen.

Für mich steht aber auch fest, dass Cyberpunk ein stimmungsvolles und unterhaltsames Spiel ist. Der Shitstorm zeigt nur, wie kaputt mittlerweile der Umgang der Menschen miteinander ist.
 

80sGamer

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"Manche Spieler von Cyberpunk 2077 verstehen nicht, warum bei den Titeln, die in der Vergangenheit verbuggt auf den Markt haben, ausgerechnet CD Projekt Red jetzt dermaßen kritisiert wird."

Fürchterliche Grammatik.
 
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