eX2tremiousU am 02.08.2008 16:20 schrieb:[Man ist sich also der Problematik bewusst, nur rekrutiert man lieber externe Kräfte, als direkt das Problem bei der Wurzel zu packen, und die Bildungspolitik drastisch zu reformieren.
Regards, eX!
Ganz so schlimm ist es zum Glück nicht, es wird (wie ich aus dem Studium weiß) doch mittlererweile sehr viel stärker drauf geachtet, das Lernen zu lehren.
Da haben die jüngeren lehrer schon einiges im Methodenkoffer.
Das Problem sehe ich eher darin, dass es in unserem Land unglaublich viele "alte" Lehrer gibt, die sich damit eher schwer tun (weil sie es ja auch nicht gelernt haben)
. Aber dort ist es eben erstaunlich, wie schnell man dies geschafft hat. König Abdullah der II steckte Geld und Kraft in den Ausbau von Bildung für alle Gesellschaftsklassen. Staatliche Universitäten vergeben viele Stipendien und man versucht das Niveau auf englische Verhältnisse zu bringen. Da der König selbst in der Royal Military Academy Sandhurst, in Oxford und in Georgetown studiert hat, ist ihm klar, wie wichtig Bildung für das eigene Volk ist. Gut, man muss klar sagen, dass die Monarchie sich nicht mit Oppositionen oder sonstigen Aspekten beschäftigen muss, sondern einfach das durchzieht, was wichtig erscheint. Ähnlich wie in China (jetzt ausschließlich bezogen auf Bildung). In Deutschland wird ja seit Jahren über die Abschaffung der dreigliedrigen Schulform und eine Reformierung des Schulsystems gezankt, doch passiert ist bisher kaum etwas.
lol