Assassin's Creed: Es wird Zeit für einen Serien-Reboot! - Kolumne

LukasSchmid

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Jetzt ist Deine Meinung zu Assassin's Creed: Es wird Zeit für einen Serien-Reboot! - Kolumne gefragt.


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sauerlandboy79

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Kann zum größten Teil nur zustimmen. AC hat ab Black Flag viel von seiner DNA verloren, obwohl gerade Unity wieder Hoffnung auf Rückbesinnung machte.

Und seit Origins ist es einfach nur eine gute, meinetwegen sehr gute Action-(RPG)-Adventure-Reihe - mir sagt es leider kaum noch zu - bei dem der Titel AC jedoch irgendwie kaum noch passt.

Allerdings :
Als Tiefpunk sehe ich AC3 nicht, vielleicht hätte man mit der Aufopferung Desmonds hier einfach einen Schlussstrich ziehen sollen. Gepasst hätte das Ende ja einigermaßen.

Reboot? Nein. Beenden wäre die bessere Option.

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restX3

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Meiner Meinung nach brauch die Serie kein Reboot oder Neustart. Die Serie sollte man einstampfen. Der Name Assassins Creed steht nur noch drauf wegen der Bekanntheit.
Ubisoft hat den Abschluss verpasst, der war bei AC Revelations mit dem Ende von Ezio.
Danach war es nur noch abmelken.
Ich bin jedenfalls seit AC Syndicate raus. Hab die Serie wirklich mal gefeiert, von AC1 bis AC Revalations. Inzwischen hab ich für AC nur noch Kopfschütteln übrig.
 

Cobar

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Ich kann dem Artikel nur zustimmen.
Die Anfänge der AC Reihe waren grandios, doch schon in Teil 3 gab es leider immer weniger Assassinen-Action (dafür ewige Waldläufe) und die RPG-Elemente seit Origins gefallen mir leider absolut nicht.
In Teil 4 war man sogar ein Pirat und nicht mal mehr ein Assassine??? :B
Schade um AC, aber ich halte Ezio & Altair in guter Erinnerung.
 

Zybba

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Aus der Außenperspektive stimme ich mir deiner Meinung größtenteils überein.
Seit ein paar Stunden AC1 habe ich keinen Teil mehr gespielt. Warum weiß ich gar nicht so genau, aber die Dinger interessieren mich einfach nicht genug.
Origins fand ich wegen des gewählten Settings recht spannend, hat aber dennoch nicht gereicht um es zu spielen...

während wir für Ubisoft wir als namen- und gesichtsloser Protagonist an einem Assassin's-Creed-Spiel arbeiteten(!). Uff.
Irgendwie ergibt dieser Halbsatz keinen Sinn.
 

Neawoulf

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Einen Reboot für die Fans der ersten Spiele der Reihe würde ich mir nicht wünschen. Eher würde ich mir wünschen, dass man eine separate Spiele-Reihe startet, die sich eben auf Openworld-Abenteuer in verschiedenen geschichtlichen Perioden konzentriert ohne den Sci-Fi Kram aus Assassins Creed (den ich immer schon unpassend fand). Dann hätte man auch mehr Freiheiten was die Story, die Charaktere, deren Hintergründe usw. angeht. Von Reboots halte ich nichts, weil die auf mich immer wirken, als würde jemand plötzlich die Originale für ungültig erklären ... und als Fan von etwas bin ich bei sowas immer ein wenig angepisst.
 

HandsomeLoris

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Vom "Mehr!" sollte sich Ubisoft definitiv abwenden, allerdings ist das ein allgemeiner Branchentrend: XXL-Spielzeit mit minimalem Aufwand.
Das andere Problem ist Ubisofts Abkehr vom "einfachen Storytelling", was dazu führte, dass Handlung und Erzählweise aufs absolut Nötigste eingedampft wurde; da wäre eine 180°-Wende unumgänglich.

Beim Inhalt als solches finde ich einen so puristischen Ansatz, wie im Artikel gewünscht, nicht nötig. Gerade Connor aus AC3 zeigte das sehr gut: für ihn gab es nur den Orden und die Mission desselben, was ihn zum bis dato fadesten Protagonisten macht. Bei ihm gab es aber wenigstens noch den Konflikt mit seinem Vater, was eine interessante Handlung mit Gewicht erlaubte. Im heutigen Stil wäre er einfach ein Killer, der tötet ohne nachzufragen.
Da finde ich einen Opportunisten wie Edward Kenway, der auf allen Hochzeiten tanzt, die Frye-Geschwister, die zwar grundsätzlich überzeugt aber uneins sind, oder auch einen Arno, der die Doppelmoral des Ordens hinterfragt, deutlich interessanter. Solche Charaktere wären aber als 100%-linientreue Assassinen, die nur die Ordensarbeit machen, schlicht nicht möglich. Ein stärkerer Fokus aufs Wesentliche wäre aber trotzdem gut.
Eine Rückkehr von Ezio fände ich übrigens fatal: er hatte eine gute Story mit befriedigendem Ende; eine Rückkehr als Abziehbild, dessen Charakteristika sind, dass er Italiener und Assassine ist, muss wirklich nicht sein.
 

Falconer75

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Aus spielejournalistischer Sicht kann ich den Kommentar gut einordnen und nachvollziehen. Passt. Persönlich geht es mir so, dass ich jeden Teil der Reihe verschlungen und exzessiv durchgespielt habe. Odyssey zuletzt mit allen DLCs in weit über 200 Stunden. AC ist einfach in allen Belangen mein Traum-Franchise. Eigentlich seit den ersten Info-Häppchen zu Altaïr und seiner Mission. In Third-Person in historische Settings einzutauchen, möglichst ohne Fantasy-Murks, spricht mich komplett an. Und jetzt auch noch im Wikinger-Szenario, von Beginn an mein großer Wunsch (ok, neben dem Aufstand der schottischen Clans unter William Wallace aka Braveheart)... fantastisch. :-D
 

Nyx-Adreena

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Vorher bitte noch ein Remake für den ersten Teil mit einer Ausarbeitung wie bei FF7 und daher der Miteinbeziehung von Bloodlines, um Altaïrs Geschichte zu vertiefen. ;)
 
TE
LukasSchmid

LukasSchmid

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Beim Inhalt als solches finde ich einen so puristischen Ansatz, wie im Artikel gewünscht, nicht nötig. Gerade Connor aus AC3 zeigte das sehr gut: für ihn gab es nur den Orden und die Mission desselben, was ihn zum bis dato fadesten Protagonisten macht.

Nein, nein, das hast du falsch verstanden - ich stimme dir vollkommen zu: Die Hauptfigur darf und soll bitte unbedingt interessant gestaltet sein, kein Assassine, der nicht über den Tellerrand blicken kann! Altair fand ich etwa auch immer ziemlich öde. Das war jetzt in meiner Kolumne kein Punkt, den ich angesprochen habe, aber nach Ezio (den ich mir btw nicht wirklich zurückwünsche, das war nur als Abschlussgag gedacht) fand ich keinen der Protagonisten in AC sonderlich spannend. Aber anhand von Ezio hat man ja gesehen, dass eine interessante Hauptfigur und (größtenteils) fokussiertes Gameplay kein Widerspruch sind.
 

Nyx-Adreena

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Die Hauptfigur darf und soll bitte unbedingt interessant gestaltet sein, kein Assassine, der nicht über den Tellerrand blicken kann! Altair fand ich etwa auch immer ziemlich öde.

Frevel! ;)

Gerade Altaïr hat doch über den Tellerrand geschaut und den Orden reformiert. Ezio führte das weiter.

Aber gut, allein in den Hauptspielen kommt das zu kurz. Revelations hat ein bissl was gut gemacht.
 
TE
LukasSchmid

LukasSchmid

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Frevel! ;)

Gerade Altaïr hat doch über den Tellerrand geschaut und den Orden reformiert. Ezio führte das weiter.

Aber gut, allein in den Hauptspielen kommt das zu kurz. Revelations hat ein bissl was gut gemacht.

Jaaa naja ;)

Stimmt schon, in Revelations ist er interessanter, aber das sind ja auch nur Mini-Abschnitte, in denen er vorkommt (war er in diesen Sequenzen selbst spielbar? Glaube schon, oder? Aber ich erinnere mich gerade nicht hundertprozentig). Im ersten Teil kommt die Wandlung aber erst sehr spät und über ihn als Person erfährt man ja fast gar nix.
 

LostViking

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Diese Kolumne zeigt doch was das Problem der Reihe ist!
Der Autor wünscht sich das Ubisoft sich Zeit nimmt, anders heran geht, gleichzeitig kauft er jedes Spiel, egal wieviel es mit Assassinen zu tun hat oder nicht.
Never touch a running system. Solange die Serie genug Profit abwirft ist es den Aktionären Piepegal wieviel Assassins im Spiel steckt.
 

Zybba

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Diese Kolumne zeigt doch was das Problem der Reihe ist!
Der Autor wünscht sich das Ubisoft sich Zeit nimmt, anders heran geht, gleichzeitig kauft er jedes Spiel, egal wieviel es mit Assassinen zu tun hat oder nicht.
Grundsätzlich ist der Gedanke nachvollziehbar.

Ich finde nur der Vergleich hinkt etwas.
Als Videospielredakteur hat er sicher nicht jeden Teil aus privater Tasche gekauft.
Oder doch @Lukas?
 

Nyx-Adreena

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Jaaa naja ;)

Stimmt schon, in Revelations ist er interessanter, aber das sind ja auch nur Mini-Abschnitte, in denen er vorkommt (war er in diesen Sequenzen selbst spielbar? Glaube schon, oder? Aber ich erinnere mich gerade nicht hundertprozentig). Im ersten Teil kommt die Wandlung aber erst sehr spät und über ihn als Person erfährt man ja fast gar nix.

Ja, deswegen fände ich ein Remake schön. Es gab auf der PSP (glaube ich) noch einen Ableger, der nach dem ersten Teil spielte und diesem zumindest noch ein wenig Geschichte hinzufügte (z.B. die Beziehung zu Maria Thorpe).
 

OldMCJimBob

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War Origins nicht das Reboot?

Ich habe zu wenige AC-Teile gespielt (Den ersten, den dritten, Black Flag und Origins), um alles miteinander vergleichen zu können, aber die Story war noch nie meins. Für mich kann die ganze "moderne" Zeitlinie komplett raus, auch der epische Konflikt von Assassinen und Templern (?) interessiert mich nicht. Leider fand ich auch die jeweiligen Stories in ihrer Zeit schwach, selbst das hochgelobte Origins wirkte sehr wie Schema-F. Insofern würde es mir reichen, wenn es eine glaubwürdige und spannende Geschichte gäbe + Klettern, Schleichen und Meucheln.
 

Raghammer

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Also mir gefällt die eingeschlagene Richtung.

Nach dem unwürdigen, überhasteten Ende von Desmond war die Serie komplett uninteressant für mich. Erst Origins konnte mein Interesse wieder wecken. Ich glaube bei diesem Artikel spielt viel Nostalgie mit. Wenn ich mich richtig an Assassins Creed 1 erinnere dann war ungefähr so.... Mission annehmen, ewig hinlaufen, töten, zurück, annehmen, hinlaufen, töten, zurück, usw. Ich hab damals ziemlich gestrauchelt das Ding auch zu beenden. Teil 2 mit Ezio war da schon besser eben weil es auch andere Dinge zu tun gab und der Charakter richtig aufgebaut wurde. Und ich vermisse meine Assassinen aus Brotherhood.

Es stimmt dass die derzeitigen Teile den Bezug zu Assassinen irgendwie verlorene haben. Ist bei der vermurksten Story aber irgendwie auch wieder egal.

Wie Anfangs gesagt mag ich die neue Richtung. Mehr Rollenspiel, mehr Charakterausbau, mehr Items, mehr zu tun, vielleicht weniger Sammelquests aber ansonsten ja, ich bin dabei. Und es ist nicht so als könnte man zB Oddysey nicht als Assassine spielen. Ich hab einen Playthrough als purer Meuchler. Zumindest vom Gameplay her,

Was ich aber wirklich wieder gerne hätte wäre der Aufbau eines Ordens :) RIchtig Aufträge zu verteilen und vielleicht zufällig mal in einen hineinzuplatzen und meine Jungs zu unterstützen.

Jetzt mal schauen was der neue Teil so bietet aber Reboot ? Nein Danke
 

HandsomeLoris

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Nein, nein, das hast du falsch verstanden - ich stimme dir vollkommen zu: Die Hauptfigur darf und soll bitte unbedingt interessant gestaltet sein, kein Assassine, der nicht über den Tellerrand blicken kann! Altair fand ich etwa auch immer ziemlich öde. Das war jetzt in meiner Kolumne kein Punkt, den ich angesprochen habe, aber nach Ezio (den ich mir btw nicht wirklich zurückwünsche, das war nur als Abschlussgag gedacht) fand ich keinen der Protagonisten in AC sonderlich spannend. Aber anhand von Ezio hat man ja gesehen, dass eine interessante Hauptfigur und (größtenteils) fokussiertes Gameplay kein Widerspruch sind.
Mein Kommentar war wohl etwas missverständlich: ich habe es nicht so verstanden, dass du dir fade Charaktere wünschst.:) Ich meinte mehr, dass ein Assassinenstreber nach dem anderen langweilig wäre und die "Ausreisser" mit "fokussiertem Gameplay" in dieser Form nicht möglich gewesen wären, nicht, dass das fokussierte Gameplay keine spannenden Charaktere zulassen würde. (Versteht man den Satz?)
Wenn Ubisoft ihre fixe Idee vom "environmental Storytelling" über Bord wirft, würde das, was du beschreibst, sicher funktionieren, das hat es ja in der Vergangenheit auch. Im heutigen Kontext sehe ich halt beim "fokussierten Gameplay" die Gefahr, dass man wirklich zu den Anfängen zurückkehrt: eine Aneinanderreihung von Attentaten mit etwas Sammelkram, zusammengehalten von einer dünnen Handlung mit fadem Hauptcharakter. Mit "abwegigem" Gameplay kann man in diesem Fall wenigstens noch etwas Würze reinbringen.
 
TE
LukasSchmid

LukasSchmid

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Ja, deswegen fände ich ein Remake schön. Es gab auf der PSP (glaube ich) noch einen Ableger, der nach dem ersten Teil spielte und diesem zumindest noch ein wenig Geschichte hinzufügte (z.B. die Beziehung zu Maria Thorpe).

Stimmt, Bloodlines hieß der Teil, hab ich sogar gespielt. Aber ich muss zugeben, meine Erinnerung daran tendiert gegen null ;)

Grundsätzlich ist der Gedanke nachvollziehbar.

Ich finde nur der Vergleich hinkt etwas.
Als Videospielredakteur hat er sicher nicht jeden Teil aus privater Tasche gekauft.
Oder doch @Lukas?

Uff, ich denke, alle habe ich nicht selbst gekauft, nein. Aber davon unabhängig: Ich kann den Gedanken schon auch nachvollziehen. Aber ich finde, an einem Produkt Spaß haben und sich trotzdem wünschen, dass es andere Schwerpunkte setzen würde, ist nicht per se ein Widerspruch. Ich glaube, würde der Erfolg der Serie massiv nachlassen, wäre das Ergebnis nicht ein veränderter nächster Teil, sondern eher das Ende der Reihe an sich. Und eine Veränderung des Konzepts setzt nicht voraus, dass der Erfolg nachlässt – er kann ja auch vom Wunsch der Entwickler ausgehen. Ich behaupte mal, ein etwas zurückgenommenes Spiel wäre auch leichter zu entwickeln als die extrem komplexen Abenteuer der letzten Jahre, gerade Origins und Odyssey.
 

Javata

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Ich weiß nicht genau warum die PCGames Tester oder der Herr Kolumnist immer von einem Grind in Odyssey sprechen. Den gibts schlicht nicht wenn man auf die Idee kommt RPG-typisch Nebenquests zu erledigen. Zumal sich die Random-Anschlagstafel Quests von selbst während des Mainquests erledigen. Da wäre dann der hier stattfindende Grind der Gang zu besagtem Anschlagbrett?

Wie dem auch sei, der Artikel trifft defenitiv den Kern sehr gut. Die Anfänge der Reihe sind heute weitestgehend verschwunden. Vermutlich weil man bei Ubisoft selbst auf die Idee kam, dass das Spielprinzip auf Dauer doch arg langweilig da begrenzt ist und man zudem die Einsicht hatte, dass RPGs sich ohnehin besser verkaufen. Was tat man also? Man versucht Schritt für Schritt aus AC ein echtes RPG zu machen. Problem ist, dass man nur sehr kleine Schritte macht und die Spiele daher immernoch spaß machen können, aber doch sehr halbgar sind im Vergleich zu den Branchenriesen Witcher 3, TES oder auch einem ME oder DA. Ein Odyssey ist RPG-Light wenn man so will.

Für mich gibts daher zwei Möglichkeiten. Entweder man macht wirklich mal richtig RPG mit allem Drum und Dran: Entscheidungen die Auswirkungen haben, Beziehungen zu NPCs die über nen Herz-Dialog hinaus gehen und Handlungen die die Spielwelt beeinflussen (und zwar mehr als nur die Farbe der Rüstungen der Soldaten in Region X) ODER man macht in der Tat ein Back-to-the-Roots. Als alter RPG-Spieler gefällt mir persönlich Option 1 natürlich mehr. Doch ich kann jeden AC-Freund der ersten Stunde verstehen. Fraglich ist aber ob Ubi den Willen hat, die Serie zu teilen.
 

MrFob

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Hmmmm, Ich kann der Kollumne nur so halb zustimmen.
Ja, gerade die Gegenwart-Story, die mit der Ezio Reihe mMn ihren Hoehepunkt hatte wurde nach AC3 einfach richtig schlecht, da gibt es nicht allzu viel zu diskutieren.
Auch, dass die Reihe ihre Gameplay Wurzeln zurueckgelassen hat stimmt schon. Allerdings bin ich jemand, der dies der Reihe verzeiht, da (zumindest fuer mich) jeder Teil nach AC3 seine Sache als historisch angelehntes open world Spiel immer noch extrem gut macht. Ja, es sind keine "Assassinen-Spiele" mehr und ja, man hhaette die Spiele vielleicht auch un eher ausserhalb der AC Marke erstellen koennen, ABER:
- Black Flag ist mMn nach wie vor das beste Piratenspiel, dass ich kenne. Story, Atmosphaere, Gameplay, Weltdesign, da stimmt fuer ein Piratenspiel einfach alles. Selbst Rogue, quasi ein Abklatsch um noch ein wenig Kohle aus der Formel rauszuholen auf den alten Konsolen war noch gut.
- Unity war der erste Versuch eines Neuanfangs fuer die Serie (dann weitergefuehrt mit Syndicate) und ja, es war verbuggt ohne Ende zu release aber es brachte viele der etwas vergessenen Parkour Elemente zurueck, was natuerlich extrem gut zum Pariser Setting und dem Mantel und Degen Zeitalter gepasst hat. Waeren nicht die Bugs und der ganze aufgesetzte Social-Kram gewesen, der Plan eines Revivals haette durchaus aufgehen koennen
- Syndicate war dann mMn ein bisschen ein Tiefpunkt in der Serie, obwohl mir das Setting im viktorianischen London sehr gut gefallen hat und wieder mal toll umgesetzt war. Leider hat mich das Gameplay mit dem staendigen ziplinen nicht gepackt.
- Origin und Odyssey waren mMn quasi die soft reboots der Serie. Sauerlandboy weiter oben hat schon recht, es sind jetzt recht klassische open world action RPGs aber es sind halt auch extrem gut gemachte Spiele.

Ich kann verstehen, dass die-hard Fans der Ezio Reihe dieser immer noch nachtrauern aber mMn hat sich die AC Serie einfach weiter entwickelt. Ich garantiere, waere es anders, haetten wir jetzt ein Kolumne, in der steht, dass die Serie stagniert (oder auch nicht, weil sie niemanden mehr interessieren wuerde). Und falls sich jemand erinnert, der Hauptkritikpunkt an AC1 damals war, dass es extrem repetitiv war im Missionsdesign. Koennte man wieder ein eher fokkusiertes AC in modernem Gewand machen? Klar, Hitman zum Beispiel zeigt ja, dass sowas gut geht. Aber ich persoenlich habe nichts gegen ACs, die das Konzept weiter fassen, solange die Qualitaet von dem, was sie machen hoch bleibt.

Insofern, nach dem Trailer gehe ich mal davon aus, dass sich auch Valhalla spielerisch an Origins/Odyssey orientieren wird und ich hab damit kein Problem.

Oh, zu Altair und "ueber den Tellerand schauen": Altair war mMn genau deswegen so ein cooler Charakter weil er das erst im laufe seiner Geschichte lernt. Das ist doch genau der Witz dran. Am Anfang ist er komplett indoktriniert und der Meinung, er wisse alles und geht jede Situation genau so an, wie die Regeln seines Ordens wie er sie interpretiert es ihm vorschreiben. Mit jeder Mission in AC1 lernt er aber mehr und mehr, dass nicht alles schwarz und weiss ist und dass es auch Grauzonen dazwischen gibt. Der Verrat seines Meisters am Ende zwingt ihn dann endgueltig dazu seine Wertvorstellungen zu hinterfragen und er wird zu einem sehr weltoffenen und ... naja sagen wir mal "weisem" Mann (wie wir ihn dann in Revelations sehen). Gerade diese Wandlung fand ich an Altair ziemlich cool.
 

Haehnchen81

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Naja ich hab Teil 1 und 2 gespielt, rest nicht, dann nur noch Black Flag. Black Flag ist ein großartiges Spiel, und es wäre großartiger wenns den Assassinen Teil nicht gäbe, ohnehin aufgesetzt hat der Teil einen ständig aus dem Spielfluss gezogen, und passte auch so überhaupt nicht in die Piratenwelt...

Das Piratensetting ansich war aber großartig und mit das beste was je im Piratensetting als Videospiel verwirklicht worden ist.

Generell kann ich mir der AC Reihe nicht mehr viel anfangen, der Aspekt des Assassinentums ist quasi nur noch für die Namensgebung da, ansonsten gehts um die jeweiligen Settings. Ganz ehrlich? Dann streicht doch den Assassinen Teil ganz und macht einfach ne tolle geschichte in dem jeweiligen Setting... würde mir persönlich ohnehin besser Gefallen, denn auch in den ersten beiden Teilen war schon dieser Animus quatsch und die "Gegenwart" das was am meisten genervt hat.
 

schweibi

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Meucheln. Das war mal das Prinzip. Heute heisst das Prinzip Schnetzeln. Das hat nichts mit Assassins Creed zu tun und ich Spiel seit Unity die Teile eher Lustlos durch. Nicht falsch verstehen, es sieht fantastisch aus, aber es ist halt eher The Witcher Soldiers Creed als Assassins Creed. Die besten Teile die man Assassins Creed nennen kann sind AC2 und Brotherhood, der beste Teil allgemein, den man aber definitiv nicht AC nennen kann, war Black Flag (ein großartiges Piratenspiel). Die Gegenwart hätte ich aber in keinem Teil gebraucht. Spieziell in BF ist das nur noch grausamer Mist, aber bereits ab Brotherhood wars nicht auszuhalten. In Teil 1 wars noch interessant und man wollte mehr über Desmonds Schicksal erfahren, danach aber hat man nur noch Möglichkeiten gesucht, das blödsinnige Gegenwartsgeschwurbel möglichst schnell hintersich zu lassen um wieder AC zu zocken.
 

Zybba

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Man sieht ja hier schon an einigen Kommentaren, dass viele keine Lust auf den Animus Quatsch haben. Mich eingeschlossen.
Ich verstehe nicht, warum sie so krampfhaft daran festhalten.
 

sauerlandboy79

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Man sieht ja hier schon an einigen Kommentaren, dass viele keine Lust auf den Animus Quatsch haben. Mich eingeschlossen.
Ich verstehe nicht, warum sie so krampfhaft daran festhalten.
Nöööp! Falsch!

Es war mit der Interessanteste Aspekt zu Beginn der Reihe, durch die Handlungssplittung Gegenwart/Animus bin ich erst auf AC neugierig geworden.

Ubisoft hatte eigentlich eine tolle Grundbasis um daraus ein intelligentes wie komplexes Storykonstrukt aufzubauen, aber irgendwann nicht mehr die Lust/Bereitschaft die vielen Einzelfäden sinnig zuende zu führen. Schade um das verschenkte Potential.

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Worrel

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Einen Reboot für die Fans der ersten Spiele der Reihe würde ich mir nicht wünschen. Eher würde ich mir wünschen, dass man eine separate Spiele-Reihe startet, die sich eben auf Openworld-Abenteuer in verschiedenen geschichtlichen Perioden konzentriert ohne den Sci-Fi Kram aus Assassins Creed (den ich immer schon unpassend fand). Dann hätte man auch mehr Freiheiten was die Story, die Charaktere, deren Hintergründe usw. angeht. Von Reboots halte ich nichts, weil die auf mich immer wirken, als würde jemand plötzlich die Originale für ungültig erklären ... und als Fan von etwas bin ich bei sowas immer ein wenig angepisst.

Man sieht ja hier schon an einigen Kommentaren, dass viele keine Lust auf den Animus Quatsch haben. Mich eingeschlossen.
Ich verstehe nicht, warum sie so krampfhaft daran festhalten.

Ich finde gerade dieses "Matrix" Story Konstrukt klasse.
Zum einen erklärt es Lore mäßig perfekt, wieso man nach einem "Tod" den Abschnitt einfach nochmal spielen kann (man hat sich halt "falsch" erinnert), zum anderen fand ich das Potential der Auswirkungen der Handlung über Jahrtausende hinweg sehr vielversprechend. Artefakte sind in der Zeit verloren gegangen und man muß in den Erinnerungen nach Spuren suchen. :top:

Leider leider haben die Macher es dann vergeigt - was das komische Quader-Hüpfen in Revelations sein sollte, werd ich nie begreifen.

Da ich mit den Schiffsfahrten/-kämpfen in Black Flag nicht zurechtkomme (und nicht nachvollziehen kann, was die in einem AC Spiel zu suchen haben), bin ich in der Reihe leider noch nicht weiter gekommen...
 
S

Solo-Joe

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Assassin's Creed ist wirklich kein Assassin's Creed mehr - eher ein Spiel im AC Universum.

Soll mir aber Recht sein. Wie schon einige gesagt haben: Der Animus Part war anfangs noch passend, allerdings nur in Teil 1 angenehm.

Mir ist es aber auch "wurscht" ob es nun Assassin's Creed heißt oder einen neuen Namen bekommt. Es kommt auf das Spiel an, nicht auf den Titel. Solange ein gewichtiger Markenname ein großes Entwicklungsbudget beschert, begrüße ich es.
 

sauerlandboy79

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- Black Flag ist mMn nach wie vor das beste Piratenspiel, dass ich kenne. Story, Atmosphaere, Gameplay, Weltdesign, da stimmt fuer ein Piratenspiel einfach alles. Selbst Rogue, quasi ein Abklatsch um noch ein wenig Kohle aus der Formel rauszuholen auf den alten Konsolen war noch gut.
Schön, aber warum nicht die Idee eines maritimen "Schiffsshooters" in ein anderes Franchise übertragen und den AC-Kern weiterhin so erhalten wie es sich gehört? JETZT ist ja Skulls & Bones in Entwicklung, trotzdem müssen immer (!) noch (!!) Schiffskämpfe in die neuen ACs. Ich bin keiner der seekrank wird, trotzdem muss ich ob des Wissens kotzen. :B
- Unity war der erste Versuch eines Neuanfangs fuer die Serie (dann weitergefuehrt mit Syndicate) und ja, es war verbuggt ohne Ende zu release aber es brachte viele der etwas vergessenen Parkour Elemente zurueck, was natuerlich extrem gut zum Pariser Setting und dem Mantel und Degen Zeitalter gepasst hat. Waeren nicht die Bugs und der ganze aufgesetzte Social-Kram gewesen, der Plan eines Revivals haette durchaus aufgehen koennen
Stimmt, mit mehr Zeit und Feinschliff hätte es auf Anhieb die Krönung der Marke sein können. Am Ende ist aber trotzdem ein SEHR gutes AC das den Schleichaspekt wieder mehr respektiert/verstärkt hat. Für mich das letzte (!) Gute unter den alten ACs.
- Syndicate war dann mMn ein bisschen ein Tiefpunkt in der Serie, obwohl mir das Setting im viktorianischen London sehr gut gefallen hat und wieder mal toll umgesetzt war. Leider hat mich das Gameplay mit dem staendigen ziplinen nicht gepackt.
Mir persönlich war das Setting zu modern, und die ständigen Fights gegen die Gangs waren in der Nachbetrachtung wohl eine üble Vorahnung dafür was mit den Folgetiteln kommen sollte: Mehr Action für mehr EPs. :rolleyes:
- Origin und Odyssey waren mMn quasi die soft reboots der Serie. Sauerlandboy weiter oben hat schon recht, es sind jetzt recht klassische open world action RPGs aber es sind halt auch extrem gut gemachte Spiele.
Darum zähle ich alles ab Origins auch nicht mehr zum klassischen AC. Und seitdem hab ich mit der Marke mehr oder weniger gebrochen. Ich will nicht ausschließen dass Origins irgendwann vielleicht doch noch für unter nen Zehner in meiner Bibliothek landet, dann tut das investierte Geld auch nicht so weh :-D. Aber WENN, dann werde ich es als was anderes betrachten und konsumieren. Ein AC wie ich es kenne und liebe ist es für mich leider nicht.
Ich kann verstehen, dass die-hard Fans der Ezio Reihe dieser immer noch nachtrauern aber mMn hat sich die AC Serie einfach weiter entwickelt. Ich garantiere, waere es anders, haetten wir jetzt ein Kolumne, in der steht, dass die Serie stagniert (oder auch nicht, weil sie niemanden mehr interessieren wuerde). Und falls sich jemand erinnert, der Hauptkritikpunkt an AC1 damals war, dass es extrem repetitiv war im Missionsdesign.
Man muss dabei bedenken dass Ubisoft seinerzeit eine völlig neue Marke ins Leben gerufen hat und vorher nicht einschätzen konnte ob das Experiment (das aus einer Grundidee für ein neues Prince of Persia geboren wurde) von Erfolg gekrönt sein würde. Als sich sehr positive Feedback abzeichnete konnten sie DANN viele weitere Ideen einfügen und ihre Vorstellungen von großen ACs erst richtig umsetzen. AC1 war im Grunde die Blaupause für den eigentlichen Erfolg der Reihe, und mit jedem weiteren Spiel haben die Entwickler viel dazugelernt und geliefert. Naja... Bis die Sache mit Black Flag kam und das Franchise um seine inneren Werte verraten wurde.
Koennte man wieder ein eher fokkusiertes AC in modernem Gewand machen? Klar, Hitman zum Beispiel zeigt ja, dass sowas gut geht.
Was aber nie passieren wird da das heutige AC (leider?) zu erfolgreich ist.
Oh, zu Altair und "ueber den Tellerand schauen": Altair war mMn genau deswegen so ein cooler Charakter weil er das erst im laufe seiner Geschichte lernt. Das ist doch genau der Witz dran. Am Anfang ist er komplett indoktriniert und der Meinung, er wisse alles und geht jede Situation genau so an, wie die Regeln seines Ordens wie er sie interpretiert es ihm vorschreiben. Mit jeder Mission in AC1 lernt er aber mehr und mehr, dass nicht alles schwarz und weiss ist und dass es auch Grauzonen dazwischen gibt. Der Verrat seines Meisters am Ende zwingt ihn dann endgueltig dazu seine Wertvorstellungen zu hinterfragen und er wird zu einem sehr weltoffenen und ... naja sagen wir mal "weisem" Mann (wie wir ihn dann in Revelations sehen). Gerade diese Wandlung fand ich an Altair ziemlich cool.
100% richtig. Er war ein sehr ambivalenter Charakter. Dem Credo bedingungslos treu, aber teils auch recht arrogant und selbstsicher. Ein Assassine wie er im Buche steht, den Blick für das große Ganze - insbesondere die eigentliche Aufgabe die sein Bund erfüllt - musste er jedoch erst noch finden, ebenso ein Gefühl für Demut.
Es ist schade dass er nicht ähnlich weiter ausgebaut wurde wie Ezio. Ezio ist mMn auch nur deshalb der beliebteste AC-Held weil er eben den Vorteil genoss eine ganze Trilogie zu bekommen. Andere Assassinen hätten sich ähnlich gut entwickelt wenn sie ebenso große "Sagen" erhalten hätten. Aber die bekamen ja allesamt nur Solos.
 

MichaelG

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Glauchau
Ich fand Origins top. Einer meiner Lieblingsteile. Aber ob die Methode größer und mehr selbst noch nach dem bereits extrem großen Odyssee eine gute Idee ist ist die andere Seite. Ich fand Black Flag als mäßig. Edward Kenway war für mich ein Unsympath. Und Syndicate war für mich zu nah an der Moderne. Aber sonst ? Ich muß zwar noch mal Odyssee neu beginnen (da stört mich schon die schiere Größe) aber sonst fand ich die Neuausrichtung von AC seit AC Origins gar nicht sooo schlecht.
 
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