• Aktualisierte Forenregeln

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Amerika, Amerika, und am 6. Tag ...

Ich würde sagen, der Individualglauben ist das beste, was dem Christentum je passieren konnte. Dadurch gibt es etliche protestantische Kirchen, die alle auf der Bibel basieren und diese haben in den letzten 100 Jahren für einen rasanten Anstieg gesorgt. "Nicht glauben was andere sagen, sondern selbst lesen." Das ist das Motto aller Protestanten. Das 2. Motto steht in der Bibel: "Ein Leib, viele Glieder"

Zur Links-rechts-Sache wurde schon genug gesagt. Jesus ist links und alle, die das ignorieren, scheinen wohl das Gebot der Nächstenliebe nicht zu kennen. Außerdem gibt es etliche Beweise dafür, wie die Ur-Christen über Reiche dachten, was auch für die linke Seite spricht: Jak 2,6; Jak 5,1;
Dazu gibt es noch tausende andere Stellen im NT, die für ein linkes Denken sprechen. Sowas wie neutral sein gibt es nicht oder wird von denen gesagt, die ihren Kapitalismsu und seinen ganzen Folgen für die Welt ausleben möchten. Rechte Christen gehören verboten. Das weiß jeder. Im Christentum darf jeder Christ sein und in Gottes Augen sind alle menschen gleich.

Das Gebot der Nächstenliebe steht ganz vorne bei den Evangelen. Jede Moral hat sich dem unterzuordnen. Selbst die Menschenrechte basieren auf diesem Gebot. Soviel ich weiß ist in dieser die Diskriminierung einer Person aufgrund seines Glaubens, seiner Hautfarbe, seines Geschlechts und auch seiner Zuneigung zum gleichen Geschlecht verboten.
Dieses Gebot ist wie Jesus sagte neben dem Gebot Gott zu lieben, das Zweitwichtigste. Alle anderen Meinungen haben sich diesen beiden Geboten unter zuordnen. So funktioniert der Protestantismus. Es ist alles erlaubt, dass nicht gegen diese 2 Gebote spricht. Und die Akzeptanz und/oder Toleranz von Homosexuellen wird dadurch soagr befürwortet, wenn ich mich nicht irre und, dass Frauen predigen wohl auch. Mal von diesem Satz abgesehen: (Korinther 11, 11:"Doch in dem Herrn ist weder die Frau etwas ohne den Mann noch der Mann etwas ohne die Frau; denn wie die Frau von dem Mann, so kommt auch der Mann durch die Frau; aber alles von Gott."
Weiterlesen würde nicht schaden. In den ersten Sätzen davor wird die Frau zwar angeblich in die Schranken gewiesen, aber eben nur aufgrund bestimmter Argumente eines Mannes. Gott sieht die Sache ganz anders, wie du ja lesen kannst. =)

Die Evangelikalen beten wirklich so. Ich durften ihren Kirchen etlche Besuche abstatten. Allerdings war ich bei den guten Evangelikalen und nicht diese Bush-Evangelikalen: Als Teil der Christian Left nehmen Linksevangelikale eine Sonderstellung ein: Christen, die anders als liberale Vertreter der Christian Left von ihren theologischen Grundüberzeugungen her eher eine evangelikale als eine liberale Theologie vertreten, teils auch eher wertkonservativ eingestellt sind, aber bei Themen wie Sozialpolitik, Friedenspolitik, Menschen- und Bürgerrechte eindeutig linke Positionen beziehen und sich sehr aktiv für diese Positionen einsetzen.
 
Trickmaster am 16.07.2007 14:39 schrieb:
owas wie neutral sein gibt es nicht oder wird von denen gesagt, die ihren Kapitalismsu und seinen ganzen Folgen für die Welt ausleben möchten. Rechte Christen gehören verboten. Das weiß jeder.

Hihi, wie du meinst. Aber nunja: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Christen oder solche, die sich so nennen, meist eher rechts sind. Wie passt das deiner Meinung nach zusammen? Eine Minderheit hat Recht? Du willst die Mehrheit der Christen "verbieten"?

Oder gibt's vielleicht doch einen versteckten Zusammenhang zwischen christlichen Glauben und Kapitalismus, den du nur noch nicht entdeckt hast?
 
Trickmaster am 16.07.2007 14:39 schrieb:
Rechte Christen gehören verboten. Das weiß jeder. Im Christentum darf jeder Christ sein und in Gottes Augen sind alle menschen gleich.

Alle sind gleich, aber rechte gehören verboten? ^^

Ich finde es absolut unsinnig ein mehrere tausend Jahre altes Buch, und die darin erhaltenen Aussagen in ein Links-Recht-Denkschema aus dem 19.Jh. einordnen zu wollen. Jesus als "Linken" zu bezeichnen ist doch ziemlich anachronistisch. :rolleyes:

Eines musst du verstehen: der Zulauf der "bösen" Evangelikalen und der zunehmende Wunsch nach einem "liberalen" Glauben, den du so verherrlichst, gehen miteinander einher. Die "bösen" Evangelikalen wollen auch nur ihren Glauben selbst leben, und die Bibel selbst nach ihren Gesichtspunkten auslegen. Das Problem ist: Wer entscheidet, was gut, was schlecht ausgelegt ist?

P.S. "liberal" ist deshalb in Anführungszeichen weil es keineswegs liberal ist, wenn man die Freiheit nur für sich selbst will, sie anderen aber nicht auch zugestehen möchte (---> "Rechte gehören verboten")
 
TBrain am 16.07.2007 16:28 schrieb:
P.S. "liberal" ist deshalb in Anführungszeichen weil es keineswegs liberal ist, wenn man die Freiheit nur für sich selbst will, sie anderen aber nicht auch zugestehen möchte (---> "Rechte gehören verboten")

Das ist es eben, was ich mit falscher Toleranz meine. Als liberaler Christ kann nur diese akzeptieren/tolerieren, die sich auch an die Menschenrechte halten. Man kann nicht Menschen tolerieren, die armen Menschen die Chance auf die Schule zu gehen nicht gewähren. das wäre doch so, als würde man die Taliban akzeptieren, die Mädchen verbietet auf die Schule zugehen.
Doch du hast recht. Ich schließe die Freiheit ein Böses zutun und falsche Toleranz aufzubauen. Nach dem Gesetz: "Du darfst alles machen. Es darf nur Niemanden schaden." Und Rechtssein schadet seit Jahrhunderten den Ländern, die darunter zu leiden haben, auch Dritte-Welt-Länder genannt oder liege ich da falsch? ;-)

@aph

Also erstmal gibt es da den Linkskatholizismus und die christliche Linke, hier in DE vorallem bekannt als evangelische KIRCHE, Linksevangelikale, eben die christliche Linke. =)
Das dürften aber schon über 200 Millionen Menschen sein.
Aph es kann überhaupt nicht die Mehrheit sein, die den Kapitalismus gut spricht, weil ein sehr großer Teil der Christen in dritte Weltländern leben. Und diese dürften auch links sein. Es würde mich wundern, wenn die politisch Liberal wären. :-o

Befürworter des Liberalismus sind meistens alle Christen, die kaum ein Blick in die Bibel werfen. Denn Kapitalsimus basiert auf Egoismus, Konkurrenz und Ausbeutung, was wohl extremst gegen das Gebot der Nächstenliebe ist, dass alle Christen einhalten sollten. :top:
Die Befürworter legitimieren ihren Kapitalismus trotz ihres Glaubens dadurch, dass Gott/Jesus die Menschen allein wegen ihres Glabens rettet. Was sie aber vergessen ist die Folge, die der Glaube in den Menschen bewirken soll: Nämlich das automatische Einhalten der 10 Gebote vorallem das der Nächstenliebe. In der Bibel wurde das "sollen" an vielen stellen falsch übersetzt, wo eigentlich "werden" stehen sollte (kleiner Fehler von Luther). Das heißt: Wenn du Christ bist, wirst du deinen nächsten Lieben wie dich selbst. :top:
Nach den Kapitalisten"christen" dürfte selbst Adolf Hitler in den Himmel kommen, wenn er nur geglaubt hat. Vergessen tun diese Typen aber die tatsache, dass man jesus um Vergebung bitten soll, für die schlimmen Dinge, die man getan hat und es auch wirklich bereuen soll. Und das hat bisjetzt noch keiner dieser politischen Neoliberalen getan. :hop:

(Boah! Ich muss lernen weniger zuschreiben ^^)
 
Trickmaster am 16.07.2007 16:50 schrieb:
Das ist es eben, was ich mit falscher Toleranz meine. Als liberaler Christ kann nur diese akzeptieren/tolerieren, die sich auch an die Menschenrechte halten. Man kann nicht Menschen tolerieren, die armen Menschen die Chance auf die Schule zu gehen nicht gewähren.
Als Liberaler kannst du Menschen mit einer solchen Meinung nicht nur tolerieren, du musst es sogar! Egal ob liberaler Christ oder liberaler Atheist. Wenn du das mit deinem Christsein nicht vereinbaren kannst, bist du halt nur Christ, aber keinesfalls liberal.
Du kannst für deine Meinung streiten, aber keineswegs sie den anderen verbieten.

Aph es kann überhaupt nicht die Mehrheit sein, die den Kapitalismus gut spricht, weil ein sehr großer Teil der Christen in dritte Weltländern leben. Und diese dürften auch links sein.
Da wäre ich mir nicht so sicher. Viele Arme träumen davon, auch mal so reich und erfolgreich zu sein, wie diejenigen, die sie auspressen. Das ist eine der wichtigsten Triebfedern jeglicher wirtschaftlicher Entwicklung, auch in armen Ländern: Der Gedanke "Endlich raus aus dem Slum!".
 
aph am 16.07.2007 17:54 schrieb:
Trickmaster am 16.07.2007 16:50 schrieb:
Das ist es eben, was ich mit falscher Toleranz meine. Als liberaler Christ kann nur diese akzeptieren/tolerieren, die sich auch an die Menschenrechte halten. Man kann nicht Menschen tolerieren, die armen Menschen die Chance auf die Schule zu gehen nicht gewähren.
Als Liberaler kannst du Menschen mit einer solchen Meinung nicht nur tolerieren, du musst es sogar! Egal ob liberaler Christ oder liberaler Atheist. Wenn du das mit deinem Christsein nicht vereinbaren kannst, bist du halt nur Christ, aber keinesfalls liberal.
Du kannst für deine Meinung streiten, aber keineswegs sie den anderen verbieten.
Ja. Ich meinte auch man muss es tolerieren. Aber viele halten sich nicht an die Menschenrechte. Und eben diese Menschen (z.B. Taliban) zu tolerieren ist doch falsche Toleranz oder? :-)

Aph es kann überhaupt nicht die Mehrheit sein, die den Kapitalismus gut spricht, weil ein sehr großer Teil der Christen in dritte Weltländern leben. Und diese dürften auch links sein.
Da wäre ich mir nicht so sicher. Viele Arme träumen davon, auch mal so reich und erfolgreich zu sein, wie diejenigen, die sie auspressen. Das ist eine der wichtigsten Triebfedern jeglicher wirtschaftlicher Entwicklung, auch in armen Ländern: Der Gedanke "Endlich raus aus dem Slum!". [/quote][/quote]
Meine Eltern und so ziemlich alle Verwandten von mir, wie auch ich kommen aus Ruanda. Sagt dir das was? =) Ja, der schlimme Bürgerkireg der auf Platz 3 der Völkermorde ist. Also hinter dem Holocaust und dieser rumänischen Geschichte. Wie bei diesen ging es auch dort um Rassismus. Das dürfte wohl zum Teil erklären warum ich alles was rechts ist so ziemlich überalles hasse. Naja zurück zur wahren Geschichte:
Meine Verwandten und meine Eltern waren echte Glückspilze und konnten sich in den Industireländern USA, Japan, DE und Co. etablieren. Sie waren zwar nie richtig arm, wünschten sich aber alle, dass die Industrieländer, die ärmeren Länder nicht mehr ausbeuten würden. Kurz gesagt: Sie sind alle links und betonen, dass fast in jeder Unterhaltung. Ich zitiere: "Diese schlimmen Kapitalisten, haben dies unserer Heimat angetan." Irgendwo müssen ja die Waffen für den Krieg hergekommen sein. Ein gewitzter Plan der Waffenhändler. Damit werden diese Ländern (zurzeit Sudan) nie reicher, weil Krieg zu noch ärmerer Armut führt und den Sieg derer, die auf der Seite der US-Amerikaner sind. Und das sind nicht immer die Richtigen. :-| Die US-Amerikaner und andere politisch Liberale.
Es geht diesen darum die Armen in Zaun zu halten durch eine echt fiese Taktik:
Die Menschen in Dritte-Weltländern müssen arbeiten, um sich Essen kaufen zu können. Dafr reicht das Geld aber auch nur. Das heißt sie können ihre Kinder nicht auf die meist kostenpflichtigen Schulen schicken, nicht mal ein einziges Buch für sie kaufen. Diese Kinder werden dann erwachsen ohne Schulbildung und sind dann ebenfalls dazu verdammt in den Fabriken oder auf den Feldern zu arbeiten, um gerade noch genug zu Essen zubekommen. Siehst Du die Falle in der diese Länder stecken? Hinzu kommt noch Korruption, Waffenhandel, Delikte und dann auch noch irgendwelche Diktaturen. >:-| Diese werden vorallem von China unterstützt, die Waffen kommen aus Russland und die US-Amerikaner? Die machen Irak-like Tauschgeschäfte: "Wenn wir beschützen dich und wir dürfen dafür deine Ressourcen ausbeuten". So funktioniert das. Und sag mir mal, was sich da an den Menschenrechten hält? Und dass sind gerade mal die "Liberalen". Wenn alles Rechts wird, wird es noch schlimmer. Wenn es Links wird, wird es besser. Ist das ganz denn nicht so klar von der Hand zu lesen? :-|

Ja, das Motto der Armen ist: "Bloß raus aus dem Slum.." aber es geht weiter: "..Und dann den Armen auch raushelfen." So denken die Meisten, die dort rausgekommen sind. :-)
 
Trickmaster am 16.07.2007 16:50 schrieb:
[...]
Die Befürworter legitimieren ihren Kapitalismus trotz ihres Glaubens dadurch, dass Gott/Jesus die Menschen allein wegen ihres Glabens rettet. Was sie aber vergessen ist die Folge, die der Glaube in den Menschen bewirken soll: Nämlich das automatische Einhalten der 10 Gebote vorallem das der Nächstenliebe. In der Bibel wurde das "sollen" an vielen stellen falsch übersetzt, wo eigentlich "werden" stehen sollte (kleiner Fehler von Luther). Das heißt: Wenn du Christ bist, wirst du deinen nächsten Lieben wie dich selbst. :top:
Falsch, falsch, falsch! Im Originaltext steht weder "sollen" noch "müssen" noch sonst ein Hilfsverb! Es kommt also auf den Kontext und den Verstehenshintergrund an, vor dem man übersetzt: "Du darfst/wirst/könntest/mögest/sollst/solltest/musst/müsstest ....", alles mögliche Übersetzungen. Und die von Luther für die einzig richtige zu halten, ist völliger Quatsch.

Nach den Kapitalisten"christen" dürfte selbst Adolf Hitler in den Himmel kommen, wenn er nur geglaubt hat. Vergessen tun diese Typen aber die tatsache, dass man jesus um Vergebung bitten soll, für die schlimmen Dinge, die man getan hat und es auch wirklich bereuen soll. Und das hat bisjetzt noch keiner dieser politischen Neoliberalen getan. :hop:
So so, der Herr Liberalprotestant meint jetzt schon, Gott vorschreiben zu können, wem Er Seine Gande verleiht, ja? Sehr interessant, zumal das ja sonst der Kirche vorgeworfen wird ...
"Und wer ein Wort gegen den Menschensohn sagt, dem soll es vergeben werden; wer aber den heiligen Geist lästert, dem soll es nicht vergeben werden." (Lk 12,10.) Das ist also die einzige "echte" Todsünde. Daher halte ich es für durchaus möglich, dass selbst ein Monster wie Hitler Gottes Gnade erfahren kann.
 
Ok. Das war ein fehler von mir. Ich habe auch eine Weile lang darüber nachgedacht, dass zu schreiben. Aber meinst du nicht, dass man Gott/Jesus anlügt, wenn man sagt, dass man Christ ist und sich nicht wie einer verhält.
 
Trickmaster am 16.07.2007 23:09 schrieb:
Ok. Das war ein fehler von mir. Ich habe auch eine Weile lang darüber nachgedacht, dass zu schreiben. Aber meinst du nicht, dass man Gott/Jesus anlügt, wenn man sagt, dass man Christ ist und sich nicht wie einer verhält.
Doch, das glaube ich. Aber ich glaube nicht, dass es eine Sünde ist, die nicht vergeben werden kann.
 
Nein. Das scheine ich falsch erklärt zu haben. Ich meinte, wenn man sich nicht dafür entschuldigt diese Menschen ausgebeutet zuhaben. Man muss sich für jede Sünde bei Gott entschuldigen. So habe ich es gelernt. =)
Deswegen bete ich zum Beispiel um Vergebung für Sünden, die ich vielleicht unbewusst mache. Kapitalisten, die sich als Christen ausgeben nutzen sowas wie eine Glaubenslücke im Protestantismus. Sowas geht vielleicht bei Gesetzen, aber im Glauben würde ich mich auf sowas nicht verlassen. :hop:
 
Trickmaster am 16.07.2007 23:24 schrieb:
Nein. Das scheine ich falsch erklärt zu haben. Ich meinte, wenn man sich nicht dafür entschuldigt diese Menschen ausgebeutet zuhaben. Man muss sich für jede Sünde bei Gott entschuldigen. So habe ich es gelernt. =)
Deswegen bete ich zum Beispiel um Vergebung für Sünden, die ich vielleicht unbewusst mache. Kapitalisten, die sich als Christen ausgeben nutzen sowas wie eine Glaubenslücke im Protestantismus. Sowas geht vielleicht bei Gesetzen, aber im Glauben würde ich mich auf sowas nicht verlassen. :hop:
Ich stimme zu: Keine Vergebung Gottes ohne (aufrichtige!) Reue und Wiedergutmachung, so weit möglich.
Aber mich stört diese Einteilung der Menschheit in Kapitalisten und Linke. Nicht jeder Kapitalist ist ein schlechter Mensch, und nicht jeder Linke ein Heiliger. Es gibt eben nicht nur schwarz und weiß.
 
Natürlich gibt es auch die guten Kapitalisten àla Tante Emma-Laden. Kapitalismus würde ich befürworten, wenn die Angestellten und Arbeiter fair bezahlt werden. Aber dieses rutschen dann irgendwann auch in diesen Teufelskreis: Billiger produzieren = mehr Kunden = mehr Gewinn. Und dafür muss man als erstes entweder Stellen kürzen oder die Arbeiter noch schlechter bezahlen. Damit das nicht erst wieder von vorne anfängt sollte am besten die Globalisierung gestoppt werden oder es sollte klare Gesetze dafür geben, dass Firmen ihre Arbeiter im Ausland so bezahlen, dass sich der lebensstandard auf ein bestimmtes Niveau einpendelt und alle Kinder des Arbeiters in die Schule gehen können und später auch auf die Uni. Das dürften dann pro Arbeiter 10.000 + €/Jahr sein. :top:
Außerdem sollte der Waffenhandel in Dritte-Weltländern absolut verboten sein.

Dann bin ich zufireden mit dem Kapitalismus. :top: :-D Ob jemand sich dann noch für den fairen Kapitalismus interessiert ist dann wohl die Frage.
 
Trickmaster am 16.07.2007 19:58 schrieb:
Und dass sind gerade mal die "Liberalen". Wenn alles Rechts wird, wird es noch schlimmer. Wenn es Links wird, wird es besser. Ist das ganz denn nicht so klar von der Hand zu lesen? :-|

Sonnenklar :rolleyes: :ugly:
 
TBrain am 17.07.2007 12:06 schrieb:
Trickmaster am 16.07.2007 19:58 schrieb:
Und dass sind gerade mal die "Liberalen". Wenn alles Rechts wird, wird es noch schlimmer. Wenn es Links wird, wird es besser. Ist das ganz denn nicht so klar von der Hand zu lesen? :-|

Sonnenklar :rolleyes: :ugly:
Zum Glück ist unsere Welt so einfach. Danke Trickmaster, dass du sie mir erklärt hast :rolleyes:
 
Muss ich das etwa ausführen? Es ist wohl die Mindestvoraussetzung eines normalen Menschens zu wissen, was sich hinter den Worten "schlimmer" und "besser" verbirgt. Ich könnte natürlich über die ganze Weltgeschichte schreiben und wie sich eigentlich seit der Mnesch seßhaft wurde, das Leben durch Rassismus, Faschismus, Egoismus, Nationalismus immer wieder verschlechtert hat und für etliche Tiefpunkte in der Menschheit gesorgt hat. Hingegen aber ein echtes soziales Verhalten die Welt immer friedlicher, sicherer, eben sozialer gemacht hat. Nun sind die Liberalen, also die in der Mitte dran und das Leben wird besser. In den Industrieländern. Und schlechter in den Dritte-Weltländern. Oder soll ich euch doch die Weltgeschichte aufzählen, als Beweis dafür, dass ich Recht habe? :-)
Dass die Mitte gut ist und zu viel links, wie auch zu viel rechts schlecht sind stimmt nur zum Teil. Durch das viel linkes würde sich der Lebensstandard aller Mneschen erhöhen. Durch die "Mitte", den Liberalen würde gerade mal 1 Siebtel einen höheren Lebensstandard genießen. Durch die Rechten wäre es heute genauso, wie die früheren 10000 Jahre Menschheitsgeschichte. Nämlich andauernde Kriege aufgrund von Meinungsverschiedenheiten, der Hautfarbe, der Ressourcen oder einfach wegen Größenwahns.

Das meine ich mit "besser" und "schlimmer". =)
 
Trickmaster am 17.07.2007 12:54 schrieb:
Durch das viel linkes würde sich der Lebensstandard aller Mneschen erhöhen.
ahja.
sozialismus, kommunismus. gescheitert. und zwar vor dem kapitalismus (der auch noch scheitern wird). fazit. wir bräuchten ein ganz neues gesellschaftssystem und vor allem: die leute müssen mitmachen. dass sie beim sozialismus und kommunismus nicht mitmachen, das wissen wir mittlerweile. und wenn man die leute dazu zwingen muss, entsteht sowieso nur eine diktatur und da geht es dann noch viel weniger leuten gut als in einem kapitalistischen system.
beim kapitalismus machen die leute immerhin solange mit wie es den meisten gut geht.
ich stehe voll hinter der sozialen marktwirtschaft und wehre mich gegen kahlschlag im sozialwesen. aber gleichzeitig verteidige ich auch mein eigentum.
ich bin so nett und spende hier und da, wo ICH es für richtig erachte. aber dem staat spende ich nur ungern und da geht's wohl den meisten ähnlich.

links und rechts, alles kindergarten für leute, die nicht wirklich über probleme nachdenken sondern polemisieren.
 
@HanFred Alles Sache der Angewohnheit. An den Kommunismus glaube ich nicht. Dafür sind die Menschen zu unterschiedlich. Aber an einen demokratischen Sozialismus oder an einen relativ kommunistischen Staat, also einer der es versucht. Dass Kommunismus und Sozialismus bisjetzt nicht geklappt haben lag wohl daran, dass die Leute, die sowas versprachen völlig andere Ziele hatten. :-|

Bestes Beispiel: China. Klar, Kommunismus und gleichzeitg eine freie Marktwirtschaft. :rolleyes:

@El_Cativo Ich wäre nur zu froh, dass man dich irgendwann mal mit allen anderen, die die Ausbeutung der armen Länder bloß gestellt und überaus gehaßt werden. Nur weil du deine Sachen behalten willst, die sowieso teilweise gewaltsam anderen Menschen genommen wurden um sie dann z.B. in einen PC zu verarbeiten, sollen 4 Milliarden Menschen hungern und leiden? Egoismus ist wirklich das Schlimmste, was es je gegeben hat. :rolleyes:

Ich versuche niemanden meine Meinung auf zu drängen. Ich bin lediglich einer von vielen die diesen schleichenden Massenmord an den Armen verhindern wollen. Und der Neoliberalismus hat sehr deutlich gezeigt, dass er nicht funktioniert. Kommunismus und Sozialismus wurden nur noch keine echten Chancen gegeben, DANK den USA! :finger2:
 
Etwas Schlimmes für die Gesellschaft, die eigentlich seit 100.000 Jahren auf soziales Verhalten basiert.
Egoismus ist ein primitives Überbleibsel aus den zeiten, wo jeder Ur-mensch noch um sein überleben kämpfen musste. ZUM GLÜCK sind diese aber klug geworden und haben gemerkt, dass man durch gegenseitige Hilfe viel länger leben kann. Diese Werte, die uns seit Urzeiten weitergegeben wurden sind nun in die Religionen mit hineinintegriert worden. Die Folgen der Säkularisierung sind dadurch dann klar: Das Verschwinden dieser Werte und den Neueinzug des Egoismus (zum Beispiel in Gestalt von Meinereiner ^^) und den darausfolgenden Rückgang der Population, da sie ihr Leben nicht mit ihren eigenen Kindern teilen wollen. Die Ausrede, die die meisten nutzen ist: "Ich möchte nicht das mein Kind in diese schlimmen Welt aufwächst." Und selbst wenn es die Wahrheit wäre, wäre es ein Teufelskreis aus den guten sozialen Menschen, die ihre Kinder nicht in dieser Welt leben lassen wollen und den Menschen, die einfach zu faul für Kinder sind. :finger: (Eigentlich ein ernstes Thema :-| )

Wie kannst du Egoismus nicht schlimm finden, wenn du wahrscheinlich nicht ein Jahr in deinem Leben absolut allein warst. Menschen die allein sind sterben übrigens an der Einsamkeit. Also ist Egoismus sehr wohl etwas schlimmes. Es kann einen heutigen Menschen sogar umbringen. Und wenn das mal kein Argument ist. :-o
 
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