• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

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    Vielen Dank

Amerika, Amerika, und am 6. Tag ...

aph am 12.07.2007 10:44 schrieb:
TBrain am 11.07.2007 22:26 schrieb:
aph am 11.07.2007 10:34 schrieb:
Die der Evolution zugrunde liegenden Prozesse von Mutation und Selektion führen dazu, dass sich innerhalb einer Spezies vor allem solche physiologischen und verhaltensbiologischen Merkmale durchsetzen, die der Erhaltung der Art, der Individuen und ihrer Gene förderlich sind.

Bitte jetzt wirklich nur schreiben, ob du dich mit mir auf diese Aussage einigen kannst. Sie ist erst der Anfang.

Diese Aussage finde ich plausibel. Wir können sie als Prämisse verwenden. (Kritik daran später? Oder soll ich gleich kritisieren?)
Nein. Solltest du ja nicht. ;)

Also, nehmen wir mal an, dass das so stimmt, wie oben geschrieben. Die Frage ist: Können wir dann umgekehrt daraus schließen, dass physiologische und verhaltensbiologische Merkmale einer Spezies, die offenkundig nützlich für die Erhaltung der Art, der Gene und der Individuen sind, sich vermutlich als Ergebnis von Mutation und Selektion herausgefiltert haben?

Ich denke schon, auch wenn mir klar ist, dass kein eineindeutiger Umkehrschluss zulässig ist. Es gibt sicher immer auch andere Möglichkeiten, wie solche Merkmale zustande gekommen sind. Die Evolution ist - gerade für "praktische" Merkmale die naheliegendste Erklärung. Es ist - angesichts der Evolution - nicht einmal verwunderlich, dass heute lebende Spezies voll von solchen "praktischen" Merkmalen sind, die ihnen das Überleben erleichtern.

Würdest du mir auch dem zustimmen?

In Kurzfassung noch mal:

Da die Evolution stets zur Herausbildung nützlicher Merkmale einer Spezies führt, ist die naheliegendste Erklärung für aufgefundene nützliche Merkmale einer Spezies die Evolution.

Wir betrachten hier ja nur die Evolution deshalb ist sie automatisch die naheliegendste Erklärung. Ich würde nicht ausschließen wollen, dass eventuell eine unbekannte Erklärung existieren könnte, die noch naheliegender wäre.

Aber ja es ist die naheliegendste (bekannte) Erklärung.

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Fragen wegen den Begrifflichkeiten:
-als "nützlich" definierst du/ wir: der Arterhaltung dienlich?
-als verhaltensbiologisches Merkmal definierst du/ wir: den Teil des Verhaltens, der durch die Biologie (die Gene) determiniert ist?
 
Ich habe das Gefühl, dass hier zwei verschiedene Fragen durcheinandergewürfelt werden. Das ist einmal die Frage nach einer Begründung, warum bestimmte moralische Werte GELTEN, ein andermal die Frage nach der Begründung von moralischen Werten selber. Man könnte auch sagen, dass einmal gefragt wird, warum eine Norm N GELTE, ein andermal, ob N überhaupt moralisch SEI (und wie das zu begründen wäre). Ganz schematisch ließen sich beide Fragen auch so formulieren:

Warum ist es der Fall, dass gilt, dass N gut ist? (Dies ist eine Frage danach, was der Fall IST.)

Ist N gut? (Dies ist eine Frage danach, was der Fall sein SOLL.)

Warum überhaupt die Norm etwa des allgemeinen Tötungsverbotes GILT, das kann man naturwissenschaftlich, d.h. mit der Evolutionsbiologie recht plausibel machen, indem man auf die Nützlichkeit des Tötungsverbotes für eine bestimmte Spezies verweist.

Ob man aber töten DARF oder nicht, das können die Naturwissenschaften nicht plausibel machen, denn diese können lediglich Aussagen darüber treffen, was der Fall ist, was nicht. Sie können aber keine Aussagen darüber treffen, was der Fall sein SOLL (bzw. DARF) und was nicht, denn aus keiner Aussage, die etwas darüber sagt, was der Fall IST, kann logisch geschlossen werden, was der Fall sein SOLL.
 
Meinereiner am 13.07.2007 12:51 schrieb:
warum bestimmte moralische Werte GELTEN

Naja, ich bin ja eher der Meinung, dass moralische Werte nicht GELTEN. :-D

Aber dazu später mehr, sobald ich dazu komme, auf TBrains Reply zu antworten.
 
Meinereiner am 13.07.2007 12:51 schrieb:
Ich habe das Gefühl, dass hier zwei verschiedene Fragen durcheinandergewürfelt werden. Das ist einmal die Frage nach einer Begründung, warum bestimmte moralische Werte GELTEN, ein andermal die Frage nach der Begründung von moralischen Werten selber. Man könnte auch sagen, dass einmal gefragt wird, warum eine Norm N GELTE, ein andermal, ob N überhaupt moralisch SEI (und wie das zu begründen wäre). Ganz schematisch ließen sich beide Fragen auch so formulieren:

Warum ist es der Fall, dass gilt, dass N gut ist? (Dies ist eine Frage danach, was der Fall IST.)

Ist N gut? (Dies ist eine Frage danach, was der Fall sein SOLL.)

Warum überhaupt die Norm etwa des allgemeinen Tötungsverbotes GILT, das kann man naturwissenschaftlich, d.h. mit der Evolutionsbiologie recht plausibel machen, indem man auf die Nützlichkeit des Tötungsverbotes für eine bestimmte Spezies verweist.

Ob man aber töten DARF oder nicht, das können die Naturwissenschaften nicht plausibel machen, denn diese können lediglich Aussagen darüber treffen, was der Fall ist, was nicht. Sie können aber keine Aussagen darüber treffen, was der Fall sein SOLL (bzw. DARF) und was nicht, denn aus keiner Aussage, die etwas darüber sagt, was der Fall IST, kann logisch geschlossen werden, was der Fall sein SOLL.

Kleiner Nachtrag, da ich gerade merke, dass eine meiner Formulierungen nicht gerade sauber war:

Die beiden Fragen ganz schematisch sind natürlich:

(a) Warum gilt in der und der Gesellschaft die und die Norm?

(Beispielsweise: Warum halten die Christen das allgemeine Tötungsverbot für gut?)

(b) Soll die und die Norm gelten?

(Beispielsweise: Ist das allgemeine Tötungsverbot gut?)
 
Das Tötungsverbot kann man man nicht naturwissenschaftlich erklären. Sonst würde es doch heißen: Du sollst nicht töten, aber deine Feinde darfst du umbringen.
Also so wie es im Koran steht. ABER so steht eben nicht in der Bibel. Man könnte aber jetzt auch sagen, dass die Bibel so eine Art linke Einstellung hat und es denen um das Gemeinwohl der ganzen Menschheit geht und es den Muslimen nur um das eigene Volk geht, dass seine Gene durchsetzen soll, also eine rechte Einstellung. Doch wie soll man sowas wissenschaftlich erklären?
 
Trickmaster am 13.07.2007 21:41 schrieb:
Das Tötungsverbot kann man man nicht naturwissenschaftlich erklären. Sonst würde es doch heißen: Du sollst nicht töten, aber deine Feinde darfst du umbringen.
Also so wie es im Koran steht. ABER so steht eben nicht in der Bibel. Man könnte aber jetzt auch sagen, dass die Bibel so eine Art linke Einstellung hat und es denen um das Gemeinwohl der ganzen Menschheit geht und es den Muslimen nur um das eigene Volk geht, dass seine Gene durchsetzen soll, also eine rechte Einstellung. Doch wie soll man sowas wissenschaftlich erklären?

Da Christen genauso häufig und gern ihre Feinde töten und getötet haben, steht es offenbar nur auf dem Papier.

Nein nein .. ich glaube hier verwechseln einige Moral und Doppelmoral.

PS: Komm leider noch nicht zum ausführlichen Antworten.
 
Öh.. Was ist eine Doppelmoral?

Du hast aufjedenfall Recht. EIGENTLICH müssten sich Christen nach der Bibel halten und die Bibel ist egal nach welcher Auslegung, dass was wir heutzutage Links nennen.
Besonders das neue Testament, dass für Christen natürlich deutlich wichtiger sein sollte als das alte Testament (die Baptisten ignorieren sogar das AT, was übrigens nicht ganz problemlos geht).
Deswegen verstehe ich nicht, wie soviele Katholiken und Evangelikale in Bayern und in den USA soo Rechts sein können. besonders würde ich denen am liebsten den Schädel polieren, wenn sie in ihren Gebeten (!) IN der Kirche (!!) Gott (!!!) dafür danken, was Er ihnen alles geschenkt hat (!!!!)
Von "Schenken" ist nun wirklich nicht die rede. Jeder Durchschnittsmensch weiß oder müsste zumindest wissen, wie die USA und vorallem Europa an seinen Reichtum gekommen ist. :-|

Aus diesem Grund verstehe ich auch nicht, wie Typen wie Doc_Holiday seine völlig intoleranten Kirche so sehr verteidigen kann mit seinem Möchtegern-Oberhaupt-der-zwar-von-nur-1Siebtel-der-Erde-akzeptiert-wird-und-
sich-der-heilige-Vater-nennt, was übrigens in christlichen Kreisen soviel heißt, dass er sich selbst als Gott oder Stellvertreter Gottes auf Erden sieht, was übrigens völliger Quatsch ist. (Nehm' es persöhnlich!)

Mir, einen evangelsichen Liberalen wird dann immer gesagt ich würde mir nur das Leichte aus der Bibel nehmen und viele Dinge ignorieren...
Und dann machen so manche unverschämte Christen Beispiele wohin uns angeblich die Toleranz führen würde. Was die aber meistens meinen ist falsche Toleranz, doch versuch mal solchen sowas zu erklären...
Und das ganze jetzt mit der Evolution. Wie kann man sich bloß so blöd stellen?
Mich hat mal ein fundamentaler Christ sowas gefragt:
"Wenn Evolution stattfindet, wieso haben sich die Gorillas, mit denen wir angeblich verwandt sind und wir nicht weiterentwickelt?"
(Also dümmer gehts wohl nicht..)
Antwort: Wir, die Europäer mit ihrer Wissenschaft haben Gorillas doch erst vor ungefähr 100 Jahren entdeckt. Außerdem tut sich in dieser Zeit überhaupt nichts Auffallendes.
Der Mensch entwickelt sich seit 10000 Jahren nicht mehr weiter, weil er seine Zahl seitdem her rasant gestiegen ist. Dadurch mischt sich der Genpool andauernd von neuem und es kann einfach nicht neues mehr daraus entstehen. Nur in kleinen Gruppen haben Gendefekte eine große Auswirkung.
(Das weiß doch jedes Kind ;-) )

Da fällt mir ein Song ein: Linkin Park- Hand Helds High. Auch bei Youtube.com zuhören. :top:
 

Schön, dass du wieder da bist :-)

Mit den 2 verschiedenen Fragen in Bezug auf die Moral hast du recht, denke ich. Ich wollte das irgendwie von Anfang an irgendwie begreiflich machen, nur konnte ich mich leider nicht so deutlich ausdrücken wie du. :-| :-)
 
Trickmaster am 15.07.2007 22:01 schrieb:
[...]
Deswegen verstehe ich nicht, wie soviele Katholiken und Evangelikale in Bayern und in den USA soo Rechts sein können. besonders würde ich denen am liebsten den Schädel polieren, wenn sie in ihren Gebeten (!) IN der Kirche (!!) Gott (!!!) dafür danken, was Er ihnen alles geschenkt hat (!!!!)
Von "Schenken" ist nun wirklich nicht die rede. Jeder Durchschnittsmensch weiß oder müsste zumindest wissen, wie die USA und vorallem Europa an seinen Reichtum gekommen ist. :-|
Was hat der Dank für erhaltenes Gutes (explizit nicht nur materielles!) mit Rechtsradikalismus zu tun?

Auf Dein gespoilertes Pamphlet gehe ich nicht ein, das ist mir zu dumm. Nenn Deine Kritikpunkte fundiert und unpolemisch, dann reden wir drüber.

Mir, einen evangelsichen Liberalen wird dann immer gesagt ich würde mir nur das Leichte aus der Bibel nehmen und viele Dinge ignorieren...
Kannst Du das konkreter machen? Wer wirft Dir das vor anhand welcher Beispiele?
 
Trickmaster am 15.07.2007 22:01 schrieb:
Aus diesem Grund verstehe ich auch nicht, wie Typen wie Doc_Holiday seine völlig intoleranten Kirche so sehr verteidigen kann mit seinem Möchtegern-Oberhaupt-der-zwar-von-nur-1Siebtel-der-Erde-akzeptiert-wird-und-
sich-der-heilige-Vater-nennt, was übrigens in christlichen Kreisen soviel heißt, dass er sich selbst als Gott oder Stellvertreter Gottes auf Erden sieht, was übrigens völliger Quatsch ist. (Nehm' es persöhnlich!)

Die Frage lässt sich leider nicht eindeutig beantworten. Einerseits sollte jeder selbst zum Glauben finden, durch eigene Überlegungen usw. - diesen Weg engt eine Institution "Kirche" sicherlich ein. Andererseits verhindert der, durch eine Institution vorgegebene, Weg seltsame, radikale Abweichler wie viele evangelikale Gemeinschaften.

Es hat halt alles sein Gutes und sein Schlechtes :-)
 
Doc_Holiday am 15.07.2007 22:42 schrieb:
Trickmaster am 15.07.2007 22:01 schrieb:
[...]
Deswegen verstehe ich nicht, wie soviele Katholiken und Evangelikale in Bayern und in den USA soo Rechts sein können. besonders würde ich denen am liebsten den Schädel polieren, wenn sie in ihren Gebeten (!) IN der Kirche (!!) Gott (!!!) dafür danken, was Er ihnen alles geschenkt hat (!!!!)
Von "Schenken" ist nun wirklich nicht die rede. Jeder Durchschnittsmensch weiß oder müsste zumindest wissen, wie die USA und vorallem Europa an seinen Reichtum gekommen ist. :-|
Was hat der Dank für erhaltenes Gutes (explizit nicht nur materielles!) mit Rechtsradikalismus zu tun?

Na ganz einfach. Das sind 2 unterschiedliche Dinge, die aber beide besonders in diesen Kreisen vorkommen. Es ist eine Unverschämtheit für das zu danken, dass Menschen in dritte Weltländern anpflanzen müssen und dafür gerade noch genug Geld bekommen, um sich etwas zu Essen zu kaufen. Daselbe gilt z.B. für Kleidung oder andere Gegenstände, die von armen Leuten gemacht werden, die gerade noch genug Geld verdienen um nicht zu verhungern und gleichzeitig nicht ihren Kindern die Chance zu geben auf eine Schule zu gehen, damit sie nicht so leiden müssen.

Vorallem und leider die Evagelikalen geht es nur um das Wohl ihres (Bundes-)Landes. Vorallem in den USA. Wie es Ausländern geht, nur damit es ihnen gut geht ist ihnen völlig egal. Sie ignorieren etliche Fakten über die Gründe der Armut auf der Welt und halten damit, wenn vielleicht auch unbewusst, alle anderen für Arbeitstiere. Meinst du nicht, dass das etwas mit "Rechts" sein zutun hat?


Mir, einen evangelsichen Liberalen wird dann immer gesagt ich würde mir nur das Leichte aus der Bibel nehmen und viele Dinge ignorieren...
Kannst Du das konkreter machen? Wer wirft Dir das vor anhand welcher Beispiele? [/quote]
Hallo? Darum geht es schon in dem ganzen Thread. (Evangelikale) fundamentalistische Christen.
 
Trickmaster am 15.07.2007 23:04 schrieb:
Doc_Holiday am 15.07.2007 22:42 schrieb:
Was hat der Dank für erhaltenes Gutes (explizit nicht nur materielles!) mit Rechtsradikalismus zu tun?
Na ganz einfach. Das sind 2 unterschiedliche Dinge, die aber beide besonders in diesen Kreisen vorkommen. Es ist eine Unverschämtheit für das zu danken, dass Menschen in dritte Weltländern anpflanzen müssen und dafür gerade noch genug Geld bekommen, um sich etwas zu Essen zu kaufen. Daselbe gilt z.B. für Kleidung oder andere Gegenstände, die von armen Leuten gemacht werden, die gerade noch genug Geld verdienen um nicht zu verhungern und gleichzeitig nicht ihren Kindern die Chance zu geben auf eine Schule zu gehen, damit sie nicht so leiden müssen.
In keiner katholischen Kirche, in der ich bisher einen Gottesdienst mitgefeiert habe, wurde für die Armut anderer gedankt.

Vorallem und leider die Evagelikalen geht es nur um das Wohl ihres (Bundes-)Landes. Vorallem in den USA. Wie es Ausländern geht, nur damit es ihnen gut geht ist ihnen völlig egal. Sie ignorieren etliche Fakten über die Gründe der Armut auf der Welt und halten damit, wenn vielleicht auch unbewusst, alle anderen für Arbeitstiere. Meinst du nicht, dass das etwas mit "Rechts" sein zutun hat?
Wie Evangelikale beten, weiß ich nicht, ich kann mir aber nicht vorstellen, das sie beten a la "Oh, danke Gott, das wir Geld haben und nicht so arme Schlucker sind wie die Menschen in Afrika."

Kannst Du das konkreter machen? Wer wirft Dir das vor anhand welcher Beispiele?
Hallo? Darum geht es schon in dem ganzen Thread. (Evangelikale) fundamentalistische Christen.
Aber Du bist doch kein Evangelikaler, oder?
 
Doc_Holiday am 15.07.2007 23:14 schrieb:
Trickmaster am 15.07.2007 23:04 schrieb:
Doc_Holiday am 15.07.2007 22:42 schrieb:
Was hat der Dank für erhaltenes Gutes (explizit nicht nur materielles!) mit Rechtsradikalismus zu tun?
Na ganz einfach. Das sind 2 unterschiedliche Dinge, die aber beide besonders in diesen Kreisen vorkommen. Es ist eine Unverschämtheit für das zu danken, dass Menschen in dritte Weltländern anpflanzen müssen und dafür gerade noch genug Geld bekommen, um sich etwas zu Essen zu kaufen. Daselbe gilt z.B. für Kleidung oder andere Gegenstände, die von armen Leuten gemacht werden, die gerade noch genug Geld verdienen um nicht zu verhungern und gleichzeitig nicht ihren Kindern die Chance zu geben auf eine Schule zu gehen, damit sie nicht so leiden müssen.
In keiner katholischen Kirche, in der ich bisher einen Gottesdienst mitgefeiert habe, wurden solche Gebete gesprochen.

Vorallem und leider die Evagelikalen geht es nur um das Wohl ihres (Bundes-)Landes. Vorallem in den USA. Wie es Ausländern geht, nur damit es ihnen gut geht ist ihnen völlig egal. Sie ignorieren etliche Fakten über die Gründe der Armut auf der Welt und halten damit, wenn vielleicht auch unbewusst, alle anderen für Arbeitstiere. Meinst du nicht, dass das etwas mit "Rechts" sein zutun hat?
Wie Evangelikale beten, weiß ich nicht, ich kann mir aber nicht vorstellen, das sie beten a la "Oh, danke Gott, das wir Geld haben und nicht so arme Schlucker sind wie die Menschen in Afrika."
Och bitte. Als ob jemand sowas sagt. Es reicht doch schon, wenn man sowas hören muss: "Herr, wir danken dir für alles was du uns geschenkt hast..." Und dann beginnt die Aufzählung: "Eine Familie, ein Haus unterm Dach, Frieden, genug zu Essen, eine Kirche.." Fast alle diese Dinge sind doch nur möglich, weil Kapitalisten für unser Wohl sorgen indem sie mit den armen menschen so vorgehen, wie ich es weiter oben gepostet habe.

Auf Dein gespoilertes Pamphlet gehe ich nicht ein, das ist mir zu dumm. Nenn Deine Kritikpunkte fundiert und unpolemisch, dann reden wir drüber.
Zum Thema Intoleranz:O.K. Humanismus ist das, was der katholischen Kirche einfach komplett fehlt. Viele Konfessionen, darunter auch die katholische Kirche verstehen immernoch unter dem Wort "Toleranz", "falsche Toleranz". Die evangelische Kirche hat den Fehler entdeckt und zumindest die moderne evangelische Kirche, also die Liberalen, halten sich auch daran.
Zum Papst: Ein unfehlbares Oberhaupt unter den Menschen gibt es nicht. Das ist unmöglich und nur weil eines so einen Hut auf dem Kopf hat wird er nicht Stellverterter Gottes und Oberhaupt der Kirche. Das ist sogar fast eine Beleidigung für das Christentum. Das einzige Oberhaupt der Kirche ist Jesus.



Ne. Ich bin nicht Evagelikal. Ich bin Evangelisch und zwar liberal. =) Nicht alle Evangelen sind evangelikal. Das Wort setzt sich glaube ich aus evangelisch und radikal zusammen und die glauben vieles anders, als ich. Darunter auch ihr verrückter Kreationismusglaube.
 
Trickmaster am 15.07.2007 23:19 schrieb:
Och bitte. Als ob jemand sowas sagt. Es reicht doch schon, wenn man sowas hören muss: "Herr, wir danken dir für alles was du uns geschenkt hast..." Und dann beginnt die Aufzählung: "Eine Familie, ein Haus unterm Dach, Frieden, genug zu Essen, eine Kirche.." Fast alle diese Dinge sind doch nur möglich, weil Kapitalisten für unser Wohl sorgen indem sie mit den armen menschen so vorgehen, wie ich es weiter oben gepostet habe.
Nochmal, ich habe noch nie ein Gebet gehört, dass Materielles aufzählt und dann Gott dafür dankt.

Zum Thema Intoleranz:O.K. Humanismus ist das, was der katholischen Kirche einfach komplett fehlt. Viele Konfessionen, darunter auch die katholische Kirche verstehen immernoch unter dem Wort "Toleranz", "falsche Toleranz". Die evangelische Kirche hat den Fehler entdeckt und zumindest die moderne evangelische Kirche, also die Liberalen, halten sich auch daran.
Werd bitte konkreter. Was versteht die kath. Kirche unter Toleranz und was ist daran falsch und was machen die "evangelischen Kirchen" da besser?

Zum Papst: Ein unfehlbares Oberhaupt unter den Menschen gibt es nicht. Das ist unmöglich und nur weil eines so einen Hut auf dem Kopf hat wird er nicht Stellverterter Gottes und Oberhaupt der Kirche. Das ist sogar fast eine Beleidigung für das Christentum. Das einzige Oberhaupt der Kirche ist Jesus.
Zum hundertsten Mal: Die Unfehlbarkeit des Papstes gilt dann und nur dann, wenn er in Übereinstimmung mit der Schrift, der Lehre und der Tradition eine sittlich-moralische oder lehramtliche Entscheidung trifft in seiner Funktion als Oberster Hirt der Kirche, ex cathedra und in Einheit mit den Bischöfen der Weltkirche. Kraft des Heiligen Geistes und des Dienstes des Apostels Paulus, dessen Nachfolger der Papst ist, die Brüder zu stärken und zu lehren, kann er dann nicht irren. Das kam in den letzten 100 Jahren aber genau ein Mal vor. Alle anderen Schreiben des Papstes sind, strenggenommen, dessen "Privatmeinung", die von jedem seiner Nachfolger ohne Weiteres wieder aufgehoben werden können.
 
"Herr, wir danken dir für alles was du uns geschenkt hast..." Und dann beginnt die Aufzählung: "Eine Familie, ein Haus unterm Dach, Frieden, genug zu Essen, eine Kirche.." Fast alle diese Dinge sind doch nur möglich, weil Kapitalisten für unser Wohl sorgen indem sie mit den armen menschen so vorgehen, wie ich es weiter oben gepostet habe.
Eigentlich sollte man auf solch infantiles Geblubber garnicht mehr eingehen. Erstens kann ich nichts falsches daran erkennen, wenn man, sofern man gläubig ist, Gott dafür dankt, dass es einem gut geht, die Familie gesund ist, man genug zu essen hat etc.
Und zweitens ist deine Schwadronade über die bösen bösen Kapitalisten die die armen Menschen in der dritten Welt nur ausnutzen sowas alt und arm
Das ist unmöglich und nur weil eines so einen Hut auf dem Kopf hat wird er nicht Stellverterter Gottes und Oberhaupt der Kirche. Das ist sogar fast eine Beleidigung für das Christentum. Das einzige Oberhaupt der Kirche ist Jesus.
Nun es ist Fakt, dass der Papst das Oberhaupt der Römisch Katholischen Kirche ist, daran gibt es nix zu deuteln
So wie eben der Dalai Lama die höchste weltliche Autorität im Buddhismus ist

PS: Ich bin btw auch evangelisch und nicht besonders gläubig obendrein
 
Doc_Holiday am 15.07.2007 23:34 schrieb:
Trickmaster am 15.07.2007 23:19 schrieb:
Nochmal, ich habe noch nie ein Gebet gehört, dass Materielles aufzählt und dann Gott dafür dankt.
Hatte ich nicht geschireben, dass sowas vorallem in den USA läuft? Ich glaube schon.

Zum Thema Intoleranz:O.K. Humanismus ist das, was der katholischen Kirche einfach komplett fehlt. Viele Konfessionen, darunter auch die katholische Kirche verstehen immernoch unter dem Wort "Toleranz", "falsche Toleranz". Die evangelische Kirche hat den Fehler entdeckt und zumindest die moderne evangelische Kirche, also die Liberalen, halten sich auch daran.
Werd bitte konkreter. Was versteht die kath. Kirche unter Toleranz und was ist daran falsch und was machen die "evangelischen Kirchen" da besser?
Soviel ich weiß verstehen Katholiken unter Toleranz alles, was nicht ihrer Tradition und ihrer Moral widerspricht.
Die Tradition wurde für das Schriftprinzip als notwendiges Element des wahren Schriftverständnisses aufgegeben; nach evangelischer Lehre ist die heilige Schrift selbsterklärend und deshalb allein die Schrift verbindlich für Fragen des Glaubens (sola scriptura).
Dadurch können wir aus unseren Fehlern und Fehlern anderer lernen und uns wirklich verbessern. Dadurch werden wir (also die evangelsiche Kirche) toleranter gegenüber anderen Dingen ohne falsche Toleranz aufzubauen.
Wer von uns kann schon Moral deffinieren? Im nahen Osten ist die Moral wohl alles andere als wie in den USA. Und dort ist sie wohl kaum die Gleiche wie in Thailand. Wer von denen weiß schon, was die richtige Moral ist? In meinen Augen ist jede Moral schon in 2 Geboten geschirben, die in der Bibel stehen und von Jesus persöhnlich gesagt wurden: "Liebe Gott und deinen Nächsten, wie dich selbst"

Zum hundertsten Mal: Die Unfehlbarkeit des Papstes gilt dann und nur dann, wenn er in Übereinstimmung mit der Schrift, der Lehre und der Tradition eine sittlich-moralische oder lehramtliche Entscheidung trifft in seiner Funktion als Oberster Hirt der Kirche, ex cathedra und in Einheit mit den Bischöfen der Weltkirche. Kraft des Heiligen Geistes und des Dienstes des Apostels Paulus, dessen Nachfolger der Papst ist, die Brüder zu stärken und zu lehren, kann er dann nicht irren. Das kam in den letzten 100 Jahren aber genau ein Mal vor. Alle anderen Schreiben des Papstes sind, strenggenommen, dessen "Privatmeinung", die von jedem seiner Nachfolger ohne Weiteres wieder aufgehoben werden können.
Paulus ist der Nachfolger des Papstes? Hat die katholische Kirche etwa ihre Meinung geändert? War es nicht Petrus, der der Nachfolger und Gründer der Kirche war? Wurde nicht auf seinem angeblichen Grab der Petersdom errichtet? =)
Oberster Hirt der Kirche? Warum musst du den sowas benutzen? Der einzige Hirt der Kirche ist Jesus, also Gott. Und wie wir beinahe alle wissen ist Gott nicht sterblich, noch ein Mensch, noch gibt er irgendeine falsche Meinung von sich, noch würde er die anderen Milliarden Christen ignorieren.
Der Papst wiederspricht auch den Vorstellungen einer Kirche, wie man sie sich im NT vorgestellt hat. Da ist eine Kirche nämlich etwas sehr linkes, dass sich vorallem an die Gleichheit aller Menschen hält und die Gaben für das Gemeinwohl aller Menschen eingesetzt wird. Sowas findet man nur in den protestantischen Kirchen, also alle Konfessionen ohne Oberhaupt. Dazu gehört nicht nur die evangelische Kirche.
Der Vorteil der evangelischen Kirche ist offensichtlich: Gemäß sola scriptura, der auf einen Bibeltext basiert, nehmen wir nur das mit in unserer Kirche, dass sich an die 2 wichtigsten Gebote hält. dadurch sind wir unglaublich anpassungsfähig ohne, dass dadurch unser Glaube auf die falsche Bahn gerät. Dadurch sind wir menschlich. Die katholische Kirch versucht sich aber als Übermenschlich und das hält sich im Zeitalter der Wissenschaft garnicht lange. Zwar schrumpfen die Evangelen schneller als die Katholiken, dass liegt aber wohl daran, das wir in der Kindertaufe langsam keinen Sinn mehr sehen und sie gegen die Erwachsenentaufe eintauschen, die deutlich mehr Sinn macht und sein Vorbild in der Bibel hat und nicht in später Kirchentradition. Würde man alle mitzählen, die ungetauft in evangelsichen Kirchen gehen wären wir deutlich mehr. Zuletzt bleibt mir noch zusagen, dass wir nur in dden USA und Europa schrumpfen, dafür aber z.B. in China und Brasilien (die zukünftigen Industrieländer) sehr schnell wachsen. :finger:

Frag mich nicht wie ich so weit vom Thema abkommen konnte..
 
Trickmaster am 16.07.2007 00:41 schrieb:
Soviel ich weiß verstehen Katholiken unter Toleranz alles, was nicht ihrer Tradition und ihrer Moral widerspricht.
Die Tradition wurde für das Schriftprinzip als notwendiges Element des wahren Schriftverständnisses aufgegeben; nach evangelischer Lehre ist die heilige Schrift selbsterklärend und deshalb allein die Schrift verbindlich für Fragen des Glaubens (sola scriptura).
Dadurch können wir aus unseren Fehlern und Fehlern anderer lernen und uns wirklich verbessern. Dadurch werden wir (also die evangelsiche Kirche) toleranter gegenüber anderen Dingen ohne falsche Toleranz aufzubauen.
Wer von uns kann schon Moral deffinieren? Im nahen Osten ist die Moral wohl alles andere als wie in den USA. Und dort ist sie wohl kaum die Gleiche wie in Thailand. Wer von denen weiß schon, was die richtige Moral ist? In meinen Augen ist jede Moral schon in 2 Geboten geschirben, die in der Bibel stehen und von Jesus persöhnlich gesagt wurden: "Liebe Gott und deinen Nächsten, wie dich selbst"
Ah ja, die evangelische "Kirche" bezieht ihre Toleranz aus der Schrift. Und wieso wird dann z.B. Homosexualität gutgeheißen? Wieso gibt es Frauenordination? Beides Dinge, die die Schrift ablehnt.
Ich schrieb schon in anderen Threads, dass "sola scriptura" nicht funktioniert, denn die Buchstaben allein sind tot. Bei jeder Bibelauslegung muss der Kontext mit beachtet werden, in dem die Texte geschrieben wurden- und der erschließt sich nunmal durch die Tradition, die daher ebenso wichtig ist.

Paulus ist der Nachfolger des Papstes? Hat die katholische Kirche etwa ihre Meinung geändert? War es nicht Petrus, der der Nachfolger und Gründer der Kirche war? Wurde nicht auf seinem angeblichen Grab der Petersdom errichtet? =)
Mein Fehler, es muss natürlich Petrus heißen.

Oberster Hirt der Kirche? Warum musst du den sowas benutzen? Der einzige Hirt der Kirche ist Jesus, also Gott. Und wie wir beinahe alle wissen ist Gott nicht sterblich, noch ein Mensch, noch gibt er irgendeine falsche Meinung von sich, noch würde er die anderen Milliarden Christen ignorieren.
Der Papst wiederspricht auch den Vorstellungen einer Kirche, wie man sie sich im NT vorgestellt hat. Da ist eine Kirche nämlich etwas sehr linkes, dass sich vorallem an die Gleichheit aller Menschen hält und die Gaben für das Gemeinwohl aller Menschen eingesetzt wird. Sowas findet man nur in den protestantischen Kirchen, also alle Konfessionen ohne Oberhaupt. Dazu gehört nicht nur die evangelische Kirche.
Katholiken glauben, dass Jesus Petrus gewollt hat als Hirten seiner Kirche, bis er wiederkommt: "Du bist Petrus und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. Und dir will ich geben die Schlüssel über das Himmelreich. Was du auf Erden bindest, soll im Himmel gebunden sein. Und was du auf Erden lösest, soll im Himmel gelöst sein." (Mt. 16, 18-19)
Außerdem weigere ich mich, die Kirche in ein Rechts-Links-Schema pressen zu lassen. Das ist mir zu platt und der Sache völlig unangemessen.
Und komm mir bloß nicht mit Jesus als dem "Ur-Linken", diese Form christlichen Marxismus haben wir doch hoffentlich längst überwunden.

Der Vorteil der evangelischen Kirche ist offensichtlich: Gemäß sola scriptura, der auf einen Bibeltext basiert, nehmen wir nur das mit in unserer Kirche, dass sich an die 2 wichtigsten Gebote hält. dadurch sind wir unglaublich anpassungsfähig ohne, dass dadurch unser Glaube auf die falsche Bahn gerät. Dadurch sind wir menschlich.
Meiner Meinung nach ist es ihr größte Nachteil: Jeder legt sich seine Schrift selbst aus, jeder entscheidet selbst, was er aus der Bibel nutzt oder nicht- jeder macht seine eigene "Kirche" auf und zerstört somit das Antlitz der Kirche und widerspricht dem Willen Jesu, "dass alle eins seien"! Mit wem rede ich denn, wenn ich eine evangelische Meinung zu einem Thema hören will? Einem Lutheraner? Alt oder Neu? Einem Calvinisten? Baptisten? Neuapostoliker? Evangelikalen? Was machen die Protestanten, wenn sie sich z.B. über eine Bibelstelle streiten? Macht dann jede Partei mal eben einen neuen "Club" auf? Oder gibt's dann einfach eine neue Übersetzung wie dieses peinliche Machwerk "Bibel in gerechter Sprache", welches mit "sola sciptrua" nun rein gar nichts mehr zu tun hat?
Wie und wo finde ich bei "euch" bitte Kontinuität und Verlässlichkeit?

Die katholische Kirch versucht sich aber als Übermenschlich und das hält sich im Zeitalter der Wissenschaft garnicht lange.
Nein, die Kirche besteht aus Menschen und ist somit so fehlbar und schwach wie jede andere Organisation auch. Aber sie weiß auch, dass sie Kraft des Heiligen Geistes nie ganz irren kann.

Zwar schrumpfen die Evangelen schneller als die Katholiken, dass liegt aber wohl daran, das wir in der Kindertaufe langsam keinen Sinn mehr sehen und sie gegen die Erwachsenentaufe eintauschen, die deutlich mehr Sinn macht und sein Vorbild in der Bibel hat und nicht in später Kirchentradition.
Stimmt, das NT kennt die Kindstaufe nicht. Frage: Wieso praktiziert dann das Gros der reformierten-lutherischen-protestantsichen-wasauchimmer-"Kirchen" sie dann immernoch?

Würde man alle mitzählen, die ungetauft in evangelsichen Kirchen gehen wären wir deutlich mehr.
Na klar, würde man die Millionen Touristen mitzählen, die jährlich katholische Kirchen besichtigen, wären "wir" auch deutlich mehr. :rolleyes:

Zuletzt bleibt mir noch zusagen, dass wir nur in dden USA und Europa schrumpfen, dafür aber z.B. in China und Brasilien (die zukünftigen Industrieländer) sehr schnell wachsen. :finger:
In China sind die Repressionen gegen die kath. Kirche sehr hoch, dennoch wächst die Zahl der Katholiken dort stetig; und in Brasilien ist der Zulauf zu Pfingstgemeinden und Evangelikalen deutlich höher als zu evangelischen Glaubensgemeinschaften.
 
aph am 16.07.2007 12:28 schrieb:
Doc_Holiday am 15.07.2007 23:34 schrieb:
Nochmal, ich habe noch nie ein Gebet gehört, dass Materielles aufzählt und dann Gott dafür dankt.
Hast du noch nie einen US-Film gesehen, in dem ein Erntedankfest vorkam? :)
Wie gesagt: Ich weiß nicht, wofür evangelikale Christen danken bzw. wie sie beten; und ob solche Darstellungen in Filmen immer akurat sind, wage ich zu bezweifeln.
 
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