• Aktualisierte Forenregeln

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    Forenregeln


    Vielen Dank

Amerika, Amerika, und am 6. Tag ...

aph am 06.07.2007 14:39 schrieb:
TBrain am 06.07.2007 14:11 schrieb:
Moment, nicht so schnell :-D

Wieso sollte es mich interessieren, ob meine Gene getötet werden oder nicht. Und das Zweite: das Toten von Sippenmitgliedern. Das erklärt nicht das Töten von Mitgliedern fremder Sippen, was jedoch, laut Moralvorstellungen, auch falsch ist.

Warum dich die Vermehrung deiner Gene interessieren sollte? :o

Das ist eine der grundlegendsten Triebfedern jeden Handelns von Wesen, die der Evolution unterworfen sind. Es geht hier wohlgemerkt nicht darum, was DU logisch findest, sondern wozu sich das biologische Wesen Mensch getrieben fühlt. Das kann auch Töten beinhalten - oder eben sein Verbot.

Seit jeher (also seit wir uns aus den bereits sozial lebenden Affenmenschen entwickelten) funktionierten menschliche Gesellschaften über eine wohljustierte Mischung aus Vergemeinschaftung und Abgrenzung. Den Genen tut es am besten, wenn es einerseits einen Drang gibt sie zu verteidigen, andererseits ein Drang vorherrscht, "gegnerische" Gene zu vernichten. Erst beide Triebe zusammen ermöglichen die Selektion innerhalb einer Spezies (über natürliche Auslese durch äußere Faktoren hinausgehend).

Das Verteidigen geht am besten in einer Gruppe (bestimmter Größe), das Angreifen logischerweise, indem sich eine Gruppe gegen eine andere abgrenzt. Diese beiden Triebe sind heute noch immer wieder sehr gut zu beobachten. Jeder grenzt sich ab und sucht zu gleich Gruppen. Dieser modische Drang, den Westen zu einen und gegen den Islam abzugrenzen rührt daher (umgekehrt genauso).

Nun kommt beim Affenmenschen noch die Erkenntnisfähigkeit hinzu. Er ist in der Lage, genauer einzuschätzen, wann ihm die Zugehörigkeit zu einer Gruppe hinsichtlich o.g. Punkte nutzt und wo sie ihm schadet, wo eine Gegnerschaft zu einer anderen Gruppe nutzt und wo sie schadet. Die Wahl des korrekten Triebes geht somit einher mit dem Durchschauen komplexester Zusammenhänge.

Bei mir war es zB oft so, dass ich von egoistischen Trieben abgelassen habe, sobald mir logisch bewusst wurde, dass ich mir damit (über Umwege) schade. Das geht bis hin zur Klimadebatte.

Für all das brauch ich weder Moral noch Religion. Es ist lediglich ein Ineinandergreifen meiner biologischen Eigenarten und meiner Erkenntnisse.

Sicher, die Frage ist doch aber (jedenfalls drängt sie sich mir auf): wieso sind des eben diese Triebe, die dem Menschen oder meinetwegen allen Lebewesen zugrunde liegen? Wieso sind es diese Triebe (bzw. dieser Mix), die den Erfolg gebracht haben?

Sicher ist das alles plausibel, aber die Frage nach dem "Warum" beantwortet das nicht.

@seishin-ri: Ich wundere mich nicht darüber. Schon seit einigen Post ist mir klar, dass dir ganz einfach Argumente fehlen, weswegen du eben ausweichst bzw. jetzt nicht mehr reagierst. :-]
 
TBrain am 06.07.2007 16:17 schrieb:
Sicher, die Frage ist doch aber (jedenfalls drängt sie sich mir auf): wieso sind des eben diese Triebe, die dem Menschen oder meinetwegen allen Lebewesen zugrunde liegen? Wieso sind es diese Triebe (bzw. dieser Mix), die den Erfolg gebracht haben?

Sicher ist das alles plausibel, aber die Frage nach dem "Warum" beantwortet das nicht.

Ähm, doch? Ich fühle mich grade ein wenig unsicher, weil ich es komisch finde, dass ich dir die Grundlagen der Evolutionstheorie erkläre. Selektion, Verbreitung von Genen, Erhaltung der Art - das müsste dir doch eigentlich was sagen?

Alle Arten, die das nicht so gehandhabt haben, sind ganz einfach ausgestorben.

Außerdem führt das doch von der Fragestellung weg, ob Moral Religion benötigt. Selbst wenn ich dir nicht erklären könnte, warum es evolutionsbiologisch plausibel ist, ist das dennoch eine Erklärung, die das Religiöse negiert. Affen sind nicht religiös.

Im Gegenteil: Meine Theorie (das mit dem Abgrenzen) erklärt sogar, warum für Christen es in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart statistisch gesehen leicher fällt, sich über das Tötungsverbot hinwegzusetzen, wenn sie glauben, mit den Opfern weniger Gemeinsamkeiten zu haben. Sei es die Nation, sei es das Aussehen, sei es der europäische Kulturraum - ja selbst eine andere Religionszugehörigkeit erleichtert das Töten, sogar wenn auch sie ein Tötungsverbot beinhaltet.

Einen besseren Beweis dafür, dass nicht Religion, sondern Gruppenzugehörigkeit der entscheidende Einfluss auf "Du sollst nicht töten" ist, gibt es wohl nicht.
 
TBrain am 06.07.2007 16:17 schrieb:
Sicher ist das alles plausibel, aber die Frage nach dem "Warum" beantwortet das nicht.

Ja, und wenn du dein Warum gefunden hast, darfst du gleich nach dem Warum Warum suchen. Es würde nämlich bedeuten, du könntest deine Erkenntnis begreifen und erklären. Dann müsste man sich die Frage stellen, warum deine Erkenntnis so ist, wie sie ist. Und danach diese neue, usw, usw.

Sobald man etwas irgendwie definieren kann, unterliegt es wieder neuen Grundlagen, die erklärt werden müssten, und diese wiederum.
Auf der Suche würdest Du nie einen Anfang finden.

Aber irgendwas als Anfang zu sehen, ist auch verkehrt. Wie gesagt, man kann es immerwieder hinterfragen, man würde nie einen Anfang finden. Und weil wir uns sowas einfach nicht vorstellen können, wird diese Frage immer offen bleiben. Genauso, als würde man Unendlichkeit dementieren oder beweisen wollen.

P.S.: Sorry, dass ich wieder mitquatsche, aber vielleicht lernst Du ja doch was. :-P *stups*
 
@aph Das ist Quatsch. Diese Art von gewissen ahst du eindeutig nur durch dieses chrostlich geprägte Abendland. In jeder Ecke ist das Chroistentum verwurzelt und selbst wenn dein UrUrgroßeltern und alle danach 100%ige Atheisten waren, haben sie die christliche Moral bis hier hin mitgenommen.

Und dein Denken über die Evolutionstheorie ist nicht wissenschaftlich sondern darwinistisch, was übrigens nichts mit purer Wissenschaft zutun hat. Ich weiß von was ich hier poste, denn ich habe einen Evolutionsbiologen von "Morphisto" dazu ausgiebig gefragt.

Es gibt 2 Menschengruppen, die der Evolutionstheorie schaden: Die Kreationisten mit ihrer 6-Tage Schöpfung und die Darwinisten, die alles durch die Selektion zuerklären versuchen.

GERADE die Religion war beim Sprung vom egoistischen Affen zu einem sozialem Lebewesen wichtig. Die Religion war die erste Gemeinsamkeit aller menschen. Menschen mit demselben Glauben konnten dadurch zusammenleben. Sie hielten zusammen, begruben ihre Mitmenschen, schützen sich gegenseitig zum Gemeinwohl, aufgrund des Glaubens, dass man sie im Jenseits wiedersehen würde und sie sich an einem Rächen könnten, wenn man sich nicht um ihre Kinder und Enkel sorgen würde.
OHNE diese eine Gemeinsamkeit würden sich die meisten doch wortwörtlich am Arsch (tut mir leid) vorbeigehen. Der Mensch könnte auch als wandernder Einzelgänger überleben.

Der Mensch ist ein egoistisches Tier und überhaupt nicht gesellschaftsfähig. Deswegen reden einem die Eltern ubewusst durch ihr Handeln oder auch ganz bewusst Moral ein, die es seit Jahrtausenden gibt und nur durch die Religion weitergetragen wurde. Mit dem verschwinden der Religionen zieht man der Menschheit den Stuhl weg auf dem sie seit Jahren sitzen. Wir befinden uns gerade in der Zeit wo der Atheismus den Stuhl wegzieht. Und es fängt schon bei der niedrigen Geburtenrate an. Menschen sind mittlerweile so egoistisch, dass sie noch nicht mal mehr Kinder kriegen wollen. Als Ausrede sagen sie z.B. :"Ich möchte nicht, dass mein Kind in diese Welt hineingeboren wird." Hallo? Es gab davor WESENTLICH schlimmere Zeiten. Nur ein Beispiel.
Die Umwelt schützt du auch nicht aufrgund deines Gewissens. Du bist von vorne bis hinten manipuliert worden. Und es gibt eigentlich genügend Beweise dafür, dass nicht wir an der Erwärmung schuld sind, doch die UN ignoriert diese Informationen bewusst. Außerdem ist nicht CO2 das schadende Treibhausgas sondern vielmehr Methan und dies wird in den Reisfeldern und besonders von Kühen produziert. Es ist ein deutlich stärkeres Treibhausgas als CO2 und das Schlimme: Es wird in Massen ausgefurzt und von Pflanzen ausgeatmet. Nur wenige wissen das. Und noch wenigere Menschen wissen, dass es schon längst zu spät ist, das Klima zu verbessern, falls wir wirklich daran schuld sind. Das die Arktis schmilzt ist übrigens auch nichts schlimmes. Nur die Antarktis könnte den Meeresspiegel steigen lassen und zwar um max. 30 cm und NICHT 2 Meter. Und teufel, wir leben nicht in Holland und alle Menschen die am Strand leben hätten das schon voraussehen müssen. Schließlich weiß man seit den 60ern, dass die Umwelt durch den menschen zerstört wird und die Indianer und andere Stämme, die uns ach so fortschrittlichen Europäer und Amerikaner beobachteten wussten dass, seit unsere Ankunft in ihrem Land.

Also was solls? Wir verhindern durch die Erwärmung sogar die Eiszeit, die seit "kurzem" angefangen hat und retten dadurch etliche Arten mehr, als wenn wir die Erwärmung verhindern. Schon mal daran gedacht? Ne natürlich nicht.. Warum auch ^^

Zurück zur echten Evolution. lest euch mal das hier durch. Ich habe das Gefühl das einige Poster siet der Eröffnung dieses Threads nicht den wissenschaftlichen Fortschritt in dieser Zeit mitbedacht haben: http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=1188
 
Trickmaster am 06.07.2007 17:28 schrieb:

Nachdem ich den Rest deines Postings gelesen habe, habe ich mich entschieden, auf solch eine Sammlung dummsinniger Behauptungen gar nix mehr zu schreiben. Mehr als Grinsen geht da nicht. *g*
 
aph am 06.07.2007 16:41 schrieb:
Ähm, doch? Ich fühle mich grade ein wenig unsicher, weil ich es komisch finde, dass ich dir die Grundlagen der Evolutionstheorie erkläre. Selektion, Verbreitung von Genen, Erhaltung der Art - das müsste dir doch eigentlich was sagen?

Alle Arten, die das nicht so gehandhabt haben, sind ganz einfach ausgestorben.

Außerdem führt das doch von der Fragestellung weg, ob Moral Religion benötigt. Selbst wenn ich dir nicht erklären könnte, warum es evolutionsbiologisch plausibel ist, ist das dennoch eine Erklärung, die das Religiöse negiert. Affen sind nicht religiös.

Nein ich will gar nicht darauf hinaus, dass Moral Religion benötigt. Ich wollte nur sagen, dass Moral nicht vollständig wissenschaftlich herleitbar ist. Religion ist da eine Möglichkeit zu einer Moral zu kommen. Es gibt andere Wege, sicher, aber auch die sind nicht per se besser oder schlechter.

Aber ich wundere mich auch wieso du mir die Evolutionstheorie erklärst. Die hat nämlich mit der Frage nach dem "Warum" überhaupt nichts zutun. Sie beschriebt nur das "Wie".
 
Irgenwie ist ganze hier doch sinnfrei und dreht sich immer und immer wieder im Kreis. Der ganze Religions- und Evolutionsquatsch kann mir gestohlen bleiben ich halte einfach an meinem eigenen simplen Weltbild fest und hab meinen Spaß dabei. Mehr brauch ich nicht zum Leben :-D
http://blog.isecore.net/media/discworld.png
 
Das ist deine Meinung. Und das wars auch schon: Nur eine MEINUNG, aber nicht die Wahrheit. ich poste nur nachdem, was ich von echten Wissenschaftlern mitbekommen habe und nicht nach dem, was ich denke, wie Du zum Beispiel...

Und das du dich darüber lustig machst ist auch eine typische Reaktion von Kreationisten auf Erkenntnisse in der Evolution. Du hast also mit denen mehr gemeinsam, als ich. Denn du siehst das alles aus deine darwinistischen (also längst veralteten) Sicht. Mal davon abgesehen, dass Atheismus auch nur ein Glaube ist... Und glauben kann man soviel ich weiß alles. Von Superman über den Weihnachtsmann bis zur Matrix. Also bilde dir ruhig deine Meinung, aber behaupte nicht, dass dein verrücktes Weltbild die Wissenschaft als Standbein hat. Nein. Es ist auch nur ein glaube. :hop:

Hä? ich dachte Bilder posten ist verboten :finger: ?
 
seishin-ri am 06.07.2007 16:44 schrieb:
Ja, und wenn du dein Warum gefunden hast, darfst du gleich nach dem Warum Warum suchen. Es würde nämlich bedeuten, du könntest deine Erkenntnis begreifen und erklären. Dann müsste man sich die Frage stellen, warum deine Erkenntnis so ist, wie sie ist. Und danach diese neue, usw, usw.

Sobald man etwas irgendwie definieren kann, unterliegt es wieder neuen Grundlagen, die erklärt werden müssten, und diese wiederum.
Auf der Suche würdest Du nie einen Anfang finden.

Aber irgendwas als Anfang zu sehen, ist auch verkehrt. Wie gesagt, man kann es immerwieder hinterfragen, man würde nie einen Anfang finden. Und weil wir uns sowas einfach nicht vorstellen können, wird diese Frage immer offen bleiben. Genauso, als würde man Unendlichkeit dementieren oder beweisen wollen.

Eben das ist ja das Problem.

Wie sieht denn deine Lösung dazu aus?
 
TBrain am 06.07.2007 18:14 schrieb:
Nein ich will gar nicht darauf hinaus, dass Moral Religion benötigt. Ich wollte nur sagen, dass Moral nicht vollständig wissenschaftlich herleitbar ist. Religion ist da eine Möglichkeit zu einer Moral zu kommen. Es gibt andere Wege, sicher, aber auch die sind nicht per se besser oder schlechter.
Naja - eine plausible Erklärung ist doch aber besser als ein "das ist halt so", oder? :o

Aber ich wundere mich auch wieso du mir die Evolutionstheorie erklärst. Die hat nämlich mit der Frage nach dem "Warum" überhaupt nichts zutun. Sie beschriebt nur das "Wie".

Ihre Grundlagen sind nötig, um zu erklären, WARUM es dazu gekommen ist, dass uns heute so etwas wie "Moral" (ich bezweifle, dass es das wirklich gibt) wichtig ist. Sie erklärt nicht nur das Wie, sondern auch das Warum, nämlich in dem Moment, da Zielsetzung und Mittel evolutionärer Auslese Deckungsgleichheit erfahren.

Man könnte das Warum auch anders erklären: Wir sind diejenigen, die existieren, WEIL die Evolution die Moral gegeben hat. Und die, die sie nicht hatten, sind ausgestorben.

Bei der Evolution sind Wie und Warum deckungsgleich.
 
Trickmaster am 06.07.2007 18:18 schrieb:
Das ist deine Meinung. Und das wars auch schon: Nur eine MEINUNG, aber nicht die Wahrheit. ich poste nur nachdem, was ich von echten Wissenschaftlern mitbekommen habe und nicht nach dem, was ich denke, wie Du zum Beispiel...
Unterstell mir nichts, was du nicht beweisen kannst.

Mal davon abgesehen, dass Atheismus auch nur ein Glaube ist... Und glauben kann man soviel ich weiß alles.
Ich bin Agnostiker, kein Atheist.
 
aph am 06.07.2007 18:21 schrieb:
TBrain am 06.07.2007 18:14 schrieb:
Nein ich will gar nicht darauf hinaus, dass Moral Religion benötigt. Ich wollte nur sagen, dass Moral nicht vollständig wissenschaftlich herleitbar ist. Religion ist da eine Möglichkeit zu einer Moral zu kommen. Es gibt andere Wege, sicher, aber auch die sind nicht per se besser oder schlechter.
Naja - eine plausible Erklärung ist doch aber besser als ein "das ist halt so", oder? :o

Aber ich wundere mich auch wieso du mir die Evolutionstheorie erklärst. Die hat nämlich mit der Frage nach dem "Warum" überhaupt nichts zutun. Sie beschriebt nur das "Wie".

Ihre Grundlagen sind nötig, um zu erklären, WARUM es dazu gekommen ist, dass uns heute so etwas wie "Moral" (ich bezweifle, dass es das wirklich gibt) wichtig ist. Sie erklärt nicht nur das Wie, sondern auch das Warum, nämlich in dem Moment, da Zielsetzung und Mittel evolutionärer Auslese Deckungsgleichheit erfahren.

Man könnte das Warum auch anders erklären: Wir sind diejenigen, die existieren, WEIL die Evolution die Moral gegeben hat. Und die, die sie nicht hatten, sind ausgestorben.

Bei der Evolution sind Wie und Warum deckungsgleich.

Für mich hört sich das recht unplausibel an.

Die Moral ist Ergebnis der Evolution und gleichzeitig ist die Evolution Ergebnis einer bestimmten Moral :confused: Erklärst du da nicht das eine mit dem Anderen und andersherum?

Wobei die Frage nach dem Warum für mich immer noch nicht befriedigend beantwortet ist.
 
TBrain am 06.07.2007 18:40 schrieb:
Für mich hört sich das recht unplausibel an.

Die Moral ist Ergebnis der Evolution und gleichzeitig ist die Evolution Ergebnis einer bestimmten Moral :confused: Erklärst du da nicht das eine mit dem Anderen und andersherum?

Nein, das ist halt eine Besonderheit der Evolutionstheorie: Oft fragt man sich: Was hat sich die Natur dabei gedacht? Wie kommt es, dass dies und jenes so sinnvoll ist? Die Antwort ist immer dieselbe: Alle schlechteren Varianten sind ausgestorben.

Dass der Mensch ein soziales Wesen ist, und dass er die von mir beschriebenen Triebe entwickelt hat (Gruppenbildung, Abgrenzung, Zusammenarbeit) ist ganz simpel das Ergebnis vieler Versuche, von denen sich der beste und zukunftsträchtige durchgesetzt hat.

Es gibt natürlich auch andere Spezies, die nicht sozial leben, die sehr egoistisch sind, usw.. Aber die sind nicht denkfähig, schon gar nicht können sie in einem Forum posten.

Dass ausgerechnet solch eine Spezies (mit sozialem Verhalten und komplexen Interaktionen) zu der intelligentesten entwickelt hat, ist glaube auch kein Zufall, sondern ergibt sich logisch aus den kognitiven Anforderungen eines solchen Konzepts.
 
aph am 06.07.2007 18:58 schrieb:
TBrain am 06.07.2007 18:40 schrieb:
Für mich hört sich das recht unplausibel an.

Die Moral ist Ergebnis der Evolution und gleichzeitig ist die Evolution Ergebnis einer bestimmten Moral :confused: Erklärst du da nicht das eine mit dem Anderen und andersherum?

Nein, das ist halt eine Besonderheit der Evolutionstheorie: Oft fragt man sich: Was hat sich die Natur dabei gedacht? Wie kommt es, dass dies und jenes so sinnvoll ist? Die Antwort ist immer dieselbe: Alle schlechteren Varianten sind ausgestorben.

Dass der Mensch ein soziales Wesen ist, und dass er die von mir beschriebenen Triebe entwickelt hat (Gruppenbildung, Abgrenzung, Zusammenarbeit) ist ganz simpel das Ergebnis vieler Versuche, von denen sich der beste und zukunftsträchtige durchgesetzt hat.

Zeig mal deine Tests. Du musst aber wissen, dass du hier gerade gegen die darwinistisch-freudianische Sicht des Menschens stellst und somit deine ganze Argumentation sich widerspricht.
Erst behauptest du, das wäre alles wissenschaftlich erklärbar und dann behauptest du, dass der Mensch sozial ist. Das geht nicht, wenn du wüsstest, wie Darwin und Freud denken.
"Simpel". Das ist das Stichwort. Die Evolutionstheorie ist nicht simpel. Natürliche Selektion und Co. sind lediglich Methapern.

Bemerkenswerterweise wird nämlich regelmäßig übersehen, dass der Kreationismus nicht ausschließlich eine Gegenbewegung gegen die Evolutionstheorie war, sondern im engen Zusammenhang der Darwinschen Evolutionstheorie diskutiert wurde. Wenn also heute der Kreationismus als Bedrohung der Evolutionstheorie dargestellt wird, so kann dies nur dann gelten, wenn man vermutet, dass die Evolutionstheorie synonym zum Darwinismus ist.
http://www.morphisto.de/forschung/forschung-bio.html


Meine Meinung ist, dass allein die darwinische Evolutionstheorie veraltet ist und das meinen auch "verdammt" viele Wissenschaftler. Darunter eben auch die Evolutionswissenschaftler von Morphisto, die die frankfurter Evolutionstheorie "erfanden", nach der schon seit langem erflogreich geabreitet wird.

aph Was hälst du vom "DaVinci Code"?
 
Trickmaster am 06.07.2007 20:05 schrieb:
Zeig mal deine Tests.
Was für Tests?

Erst behauptest du, das wäre alles wissenschaftlich erklärbar und dann behauptest du, dass der Mensch sozial ist. Das geht nicht, wenn du wüsstest, wie Darwin und Freud denken.
Das Soziale ist doch gerade das, was die Überlebenschancen der Spezies Mensch, der jeweiligen Gruppe aber auch des Individuums erhöhen. Ich denke, das habe ich hinreichend plausibel dargelegt.

"Simpel". Das ist das Stichwort. Die Evolutionstheorie ist nicht simpel. Natürliche Selektion und Co. sind lediglich Methapern.
Natürlich, das sind verkürzte Darstellungen. Die Mechanismen dahinter bleiben aber gleich und eigentlich hatte ich das nötige Hintergrundwissen hier in diesem Thread vorausgesetzt.

Meine Meinung ist, dass allein die darwinische Evolutionstheorie veraltet ist und das meinen auch "verdammt" viele Wissenschaftler.
Na sicher ist sie alt. Dass aber Auslese und Mutationen nicht mehr gültig seien, wären mir neu. ;)
Übrigens hab ich Darwin nie erwähnt.

aph Was hälst du vom "DaVinci Code"?
Was hat denn das damit zu tun?
 
TBrain am 06.07.2007 18:21 schrieb:
seishin-ri am 06.07.2007 16:44 schrieb:
Ja, und wenn du dein Warum gefunden hast, darfst du gleich nach dem Warum Warum suchen. Es würde nämlich bedeuten, du könntest deine Erkenntnis begreifen und erklären. Dann müsste man sich die Frage stellen, warum deine Erkenntnis so ist, wie sie ist. Und danach diese neue, usw, usw.

Sobald man etwas irgendwie definieren kann, unterliegt es wieder neuen Grundlagen, die erklärt werden müssten, und diese wiederum.
Auf der Suche würdest Du nie einen Anfang finden.

Aber irgendwas als Anfang zu sehen, ist auch verkehrt. Wie gesagt, man kann es immerwieder hinterfragen, man würde nie einen Anfang finden. Und weil wir uns sowas einfach nicht vorstellen können, wird diese Frage immer offen bleiben. Genauso, als würde man Unendlichkeit dementieren oder beweisen wollen.

Eben das ist ja das Problem.

Wie sieht denn deine Lösung dazu aus?

Wenn man sich die Frage nach dem Anbeginn stellt, gibt es keine Lösung. Mein Drang nach Wissen fängt mit meiner Wahrnehmung an, parallel dazu lerne ich durch eigene Beobachtung, oder durch plausible Lösungsvorschläge anderer, wofür mir aber plausible Beweise geliefert werden müssen. Und das war was ich immer sagte, deswegen bin ich eher Anhänger von Wissenschaften. Nicht weil es ein Glaube sein soll, sondern weil ich es von den anderen differenziere.

Nach wie vor sehe ich Religion als eine Option der Evolution, aber genauso kann jemand eine neue "erfinden". Bis das Gegenteil bewiesen wurde, bleibt alles offen.

Ich weiß nicht, wie ich Dir das dir plausibel erklären soll.
Aber kurz gesagt unterscheide ich so:

Religion: Überirdische Vorgaben, die keine Beweiselage bieten (wobei ich nicht erwähnen brauche, dass die Idee eigentlich vom Menschen kommt) ;)

Wissenschaft: Vom Mensch erzeugte Methode, mit Definitionen und Gesetzmäßigkeiten eine Ebene der Erklärung zu bieten.

Wenn das Prinzip der Wissenschaft richtig funtioniert, sollte daran garnichts falsch sein. Denn bevor eine Beobachtung in eine Definition gequetscht wird, wird sie bewiesen. Und ein Beweis ist eine unanfechtbare Tatsache. Natürlich ist es möglich, dass andere Interpretationen wahrscheinlich sind. Aber für uns bilden diese Naturwissenschaften unsere eigene Grundlage, die Welt zu erklären. Ich denke es gibt unzählige Möglichkeiten dies zu tun. Aber es sollten immer Beweise geliefert werden. Darauf läuft alles hinaus.

Es gibt unzählige für uns unsichtabre Vorgänge, die außerhalb unser Wahrnehmung stattfinden. Aber es ist nur möglich, die Dinge zu erklären, die in diesem Wahrnehmungsfeld existieren oder die wir hineintransferieren. Aber wir entwickeln uns, und finden mmer mehr heraus. Sollte ich jetzt gleich den leichten Weg nehmen und an Etwas glauben, nur weil unser Geist es momentan nicht begreifen kann? Nö...

Das ganz große Problem ist leider unserer freier Wille und unsere unbegrenzte Vorstellungskraft. Uns ist es möglich sich Begriffe wie Unendlichkeit, Anfang und Ende vorzustellen und in Frage zu stellen. Dadurch kommen wir eigentlich niemals auf eine befriedigende Antwort. Vielleicht ist das garnicht nötig? Vielleicht sind die Naturgesetze einfach die Grundlage? Vielleicht ist unsere Fähigkeit Entscheidungen zu treffen ein Bug? Dann wären wir aber nur ein Segment eines großen Systems, und das bedarf einer Ordnung, die erklärt werden sollte.

Seht ihr? Da ist es schon wieder. Es gibt immer neue Fragen, wenn Antworten geliefert werden. Das ist einfach unsere Natur. Und da ist es nur natürlich, dass sich soviele in eigenen Vorstellungen verrennen, egal, wer nun recht haben möge...
 
seishin-ri am 07.07.2007 19:51 schrieb:
He Leute, jetzt fühl' ich mich aber verarscht, wenn mir niemand widerspricht. :-D :-P

Nur Geduld.... ich werde noch darauf antworten... heute allerdings nicht mehr und morgen evtl auch nicht, aber irgendwann in den nächsten Tagen :-)
 
aph am 06.07.2007 20:12 schrieb:
Trickmaster am 06.07.2007 20:05 schrieb:
Zeig mal deine Tests.
Was für Tests?

Erst behauptest du, das wäre alles wissenschaftlich erklärbar und dann behauptest du, dass der Mensch sozial ist. Das geht nicht, wenn du wüsstest, wie Darwin und Freud denken.
Das Soziale ist doch gerade das, was die Überlebenschancen der Spezies Mensch, der jeweiligen Gruppe aber auch des Individuums erhöhen. Ich denke, das habe ich hinreichend plausibel dargelegt.

Du scheinst es aber noch nicht so kapiert zu haben, wie es Darwin und Freud meinten. Da hat sich nichts im Gehirn verändert, damit wir sozial werden. Das wird alles durch Meme weitergegeben und liegt keinesfalls in den Genen. In den Genen liegt Egoismus in reinster Form. Dem Menschen würde es am A**** vorbeigehen, was z.B. beim Holocaust passiert ist, wenn man nicht von allem eingeredet bekommen würde, es war schlimm.

"Simpel". Das ist das Stichwort. Die Evolutionstheorie ist nicht simpel. Natürliche Selektion und Co. sind lediglich Methapern.
Natürlich, das sind verkürzte Darstellungen. Die Mechanismen dahinter bleiben aber gleich und eigentlich hatte ich das nötige Hintergrundwissen hier in diesem Thread vorausgesetzt.

Meine Meinung ist, dass allein die darwinische Evolutionstheorie veraltet ist und das meinen auch "verdammt" viele Wissenschaftler.
Na sicher ist sie alt. Dass aber Auslese und Mutationen nicht mehr gültig seien, wären mir neu. ;)
Übrigens hab ich Darwin nie erwähnt.[/quote][/quote]

Gültig sind sie noch, aber schon lange nicht mehr so entscheident. Du ignorierst etliche Tier- und Pflanzenarten, die nach deinem "Weltbild" schon längst ausgestroben wären, darunter auch der Mensch.
Es geht vielmehr um ökologische Nischen und in solche können auch Tiere, die in nichts gut sind und trotzdem seit Millionen jahren leben.

aph Was hälst du vom "DaVinci Code"?
Was hat denn das damit zu tun? [/quote][/quote]
Antworte doch einfach. =)


Was hast du übrigens über mein Bild der Globalen Klimaerwärmung auszusetzen?
 
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