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Alien: Isolation im Test - Im Weltraum hört dich niemand fluchen

  • Ersteller Ersteller Christian Doerre
  • Erstellt am Erstellt am
Ich respektiere jemanden wesentlich mehr der seine Fehler einsieht und korrigiert als jemand der stur bei seiner Meinung bleibt, obwohl er falsch liegt.

Willst du also behaupten man hat sich das fehlerhafte Verhalten eingebildet?

Und natürlich findet ihr das gut, ich finde es dafür eher schlecht das keiner auf den Test eingeht und den mal widerlegt
 
Nein. Aber bei falscher Spielweise bildet man sich Bugs ein, die keine sind. Wo bei überlegter Herangehensweise diese angeblichen "Bugs" eben nicht auftreten. Bei mir hat jedenfalls noch keiner Augen im Rücken gehabt. Wenn mich einer erkannt hat, obwohl ich von hinten kam war es meine schuld (war laut oder der Tracker hat mich verraten). Mein Spiel läuft jedenfalls diesbezüglich komplett problemfrei. Aber das Spiel ist eben auch keines für Haudrauf und mach alles kalt. Nein die Waffe ist die allerletzte und schlechteste Option von allen. Das Ziel ist, dem Gegner auszuweichen wo es nur geht, sich nicht zu verraten und sein Ziel auf alternativem Weg zu erreichen, wenn der offensichtliche Weg verbaut ist (Wachen o.ä.).

Und ja ich behaupte, daß man sich diese Bugs eingebildet hat. Weil diese aufgetretenen Phänomene eben nur bei einer unangepaßten Spielweise auftreten.
 
Ich respektiere jemanden wesentlich mehr der seine Fehler einsieht und korrigiert als jemand der stur bei seiner Meinung bleibt, obwohl er falsch liegt.

Ein "richtig" oder "falsch" liegen gibt es für meine Begriffe in Videospiele-Kritiken so wenig wie in Buch-, Film- oder Plattenkritiken. Man kann natürlich die Fakten komplett verdrehen -- das ist bei der Gamestar teilweise passiert, und der Tester gab auch an, warum das passiert ist, was ich bemerkenswert finde: Termindruck. Das Spiel hier ist hin und wieder Stress pur, im guten Sinne, wenn man vom Ausgangsmaterial ausgeht. Wenn ich das in ein paar Sessions wegen Textabgabe hätte durchspielen müssen, hätte ich davon wahrscheinlich erheblich mehr Negatives mitgenommen: meine Spielsessionsn dauern bisher maximal zwei Stunden, eben weil in diesen zwei Stunden sehr viel Intensives passieren kann (zwei Minuten nur unter einem Krankenbett zu kauern erzeugt manchmal mehr Wallung als in anderen Spielen zwei Levels zu beenden).

Es ist ja auch prinzipiell nicht so, dass man Alien Isolation feiern oder gar mögen muss, das gilt übrigens für jedes Spiel. Es würde mich sogar überraschen, wenn es universell gemocht werden würde wie ein Crowdpleaser wie Mordors Schatten, der quasi auf fast sämtlichen Blockbustern der letzten Jahre aufbaut und dazu die entsprechende Lizenz auffährt. Das Alien selbst alleine zum Beispiel bricht mit ziemlich vielen Konventionen, an die man sich über die Jahre als Spieler gewöhnt hat, denn man soll auch nach zwanzig Stunden noch das Gefühl haben der Gejagte zu sein, nicht der Jäger. Aber in diesem Falle waren wohl einige Spielelemente etwas sehr merkwürdig beschrieben -- auch wenn es hier bei PCG, unabhängig von Fazit und Wertung noch krasser passiert. Die Gegner, die einen einfach so sehen, und sogar im Rücken, hätte ich z.B. gerne in einem Video gesehen. Die letzten Tage etliche Situationen gehabt, wo ich Androiden z.B. mit Gadgets oder über die Panelfunktionen abgelenkt habe oder in ihrem Rücken an ihnen vorbei musste, aus allen möglichen Distanzen. So was habe ich noch nie gesehen, und habe wie wohl jeder auch mal reloaden müssen, weil mich das Miststück erwischt hat. Ob da eine grundlegende Wertungsanpassung nötig war, sei mal dahingestellt (um mehr als ein paar Pünktchen gings ja für die GS nicht) -- offensichtlich stark beeinflusst davon war sie schon. Aber dass jemand im Nachhinein mal etwas durchklingen lässt, wie man teilweise in der Einschätzung etwas falsch lag und liegen kann -- den Termindruck hat garantiert nicht nur Kai Schmidt gehabt -- ist schon bemerkenswert, klar.

Bei all den nicht nachvollziehbaren Beschreibungen sei erwähnt, dass es offenbar bereits einen Day1-Patch gegeben hat. Inwiefern der das Spielerlebnis geändert hat, können die meisten von uns wahrscheinlich nicht nachvollziehen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir ist schon klar, daß nicht jeder diese Spielweise mag. Aber ich denke, wenn man aufgrund seiner Spielweise, die aber absolut nicht zu dem Spiel paßt, das Spiel dann danach bewertet, obwohl die eigene Spielweise das Spiel quasi kaputt gemacht hat, ist es schlichtweg falsch. Abgesehen davon, daß es natürlich immer subjektive Einflüsse sind, die die Bewertung eines Spieles beeinflussen. Aber in dem Falle ist diese Art und Weise schlichtweg falsch. Egal ob man das Spiel so mag oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hab das Ding ja durch. Das Backtracking fängt leider irgendwann an zu nerven. Genau wie die Anroiden, mit denen man gegen Ende immer mehr überschwemmt wird (sogar in einer stärkeren Version). Ebenfalls das ständige Generatoren-Türen-Sonstwas-Aktivieren, in Verbindung mit den selben Quicktimeaktionen. Auch das Craften wird irgendwann lästig, genau wie das dauernde eingesammel der Komponenten. Hat man ein Item schon mal konstruiert, wäre es nett gewesen, künftige derselben Sorte mit nur einem Klick zu bauen. Das Alien erzeugt in der ersten Hälfte Spannung, in der zweiten geht der Schrecken dann langsam flöten, und es nervt nur noch.
(genau wie seine "Brüder" und die Facehugger)
Mich ärgert es, dass egal wie clever ich auch bin, das Alien mich trotzdem killen kann (Stichwort: Spind) - wenn ich Lärm mache und mich dämlich verhalte, OK - aber wenn ich willkürlich vom Spiel gekillt werde, und dann Passagen wiederholen muss (und das passiert des öfteren) ist das, wie auch der Test schreibt, unfair. Mich hat die tolle Atmosphäre mit der beängstigenden Musik und den tollen Lichteffekten im Spiel gehalten, aber irgendwann fragt man sich dann auch, wann das Ding endlich vorbei ist. 7|10
Als Schleichspiel gefiel mir Styx - Master of Shadows mit seiner offeneren Welt und den vielen Möglichkeiten besser.
 
Die Gamestar hat übrigens ihre eigene Unfähigkeit eingesehen und den Test überdacht. So wurden aus 73% nun 80%. Ein schönes Zeichen, wie ich finde. Sowas kann nicht jeder.

(Edit: wurde schon auf der letzten Seite erwähnt, habe ich allerdings erst jetzt gesehen.)

Ich habe bisher zwischen 5 und 7 Stunden gespielt. Bugs gab es bisher keine, die Alien-KI ist superb und das Spiel ist immer fair, wenn auch auf "schwer" sehr fordernd. Der Test ist für mich daher mehr als unverständlich. Ich wurde nie im Spind getötet (habe mich bisher immer an die Wand gepresst) oder unter einem Tisch hervorgezogen, allerdings variiere ich die Verstecke ständig und bin somit für das Alien auch nicht hervorsehbar.

Ich will nicht behaupten, dass das Spiel ein Spaziergang ist. Es gibt Momente, wo man aus dem Nichts getötet wird. Wenn ich mir diverse Youtubevideos anschaue, wo Leute das Spiel einfach "falsch spielen", wundert es mich allerdings weniger, dass es sich manche als unfair einbilden.

Das machen die Leute am Meisten falsch:

- der Motiontracker hat im Spind nichts zu suchen, denn das Alien hört und sieht diesen logischerweise
- ständiges Nutzen des Motiontrackers ist auch nicht gut, weil es eben auch den Standort verraten kann
- unter Lüftungsschächten durchrennen, obwohl Sabber rausläuft
- sich ewig an der gleichen Stelle verstecken, obwohl das Alien die Räume mehrfach und immer intensiver durchsuchen wird
- rennen, wenn man nicht rennen sollte
- zu lange auf der Stelle stehen
- manche machen gar keinen Gebrauch der Gadgets
- manche benutzen den Motiontracker gar nicht
- stur unter einem Tisch etc. verharren, statt sich dynamisch dem Alien und dessen Bewegungen anzupassen (kommt das Alien von rechts, husche ich halt am Tisch geduckt links vorbei)
- Leute variieren den Spielstil nicht, verwenden immer die gleichen Waffen oder Gadgets, was das Alien irgendwann nicht mehr tangiert
- Leute vergessen, lieber einmal zu oft zu speichern und müssen dann alles wiederholen

etc.

Man braucht natürlich Nerven wie Stahlseile und viel Geduld. Der Witz ist, dass meine Frusttoleranz niedrig ist, hier ist für mich aber alles in erträglichem Rahmen und ich spiele sonst wirklich NIE auf dem schwersten Schwierigkeitsgrad. Das einzige Wort, was mir hier einfällt ist "Flow". Wenn man den richtigen Flow raushat, dann läuft das Spiel auch. Es kann natürlich sein, dass man dieses Gefühl für das Spiel gar nicht entwickeln wird.

Wer es nicht spielen will, verpasst was und das sind in erster Linie eine dicke Atmosphäre, ein großartiger Soundtrack und ein liebevolles Spieldesign, dass sehr nahe am Quellmaterial gehalten ist. Wenn das Alien z. B. mit dem Kopf vor einer Lichtquelle steht, sieht man den menschlichen Schädel im Riesenschädel durchblitzen. Das Ding wird sicher im Steam Halloween Sale landen und da gibt es eigentlich keine Ausrede mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Gamestar hat übrigens ihre eigene Unfähigkeit eingesehen und den Test überdacht. So wurden aus 73% nun 80%. Ein schönes Zeichen, wie ich finde. Sowas kann nicht jeder.

Ja, wobei der Redakteur in Rücksprache wohl mit ebenfalls spielenden Kollegen erst im Nachtest zu einer Neubewertung der KI gekommen ist, vor allen Dingen. Eine kritischere Wertung/Fazit alleine kann man zu jedem Spiel haben, wenn die Argumente stimmen. Schwieriger wirds mit Falschaussagen, die wohl die wenigsten Spieler nachvollziehen können. Aber Du hast bereits schön dargestellt, dass man das Spiel in der Tat "falsch" spielen kann -- oder zumindest abhängig von der SPielweise krass anders wahrnehmen. Denn zumindest die KI des Aliens ist mit Schleichspiel-Dogmen irgendwie nicht eingegrenzt. Denn man ist nirgends sicher. Das Alien ist keine Wachpatrouille, es ist ein Jäger, der fast überall auftauchen kann und Dich aktiv sucht -- normalerweise je aggressiver, je sicherer es ist, dass da irgendetwas ist. Den sicheren Platz gibt es gar nicht, während in Thief, das ich vergöttere, Wachen auf wenige Zentimeter auf einen rankommen können; solange man im Schatten hockt, ist das kein Problem. Ähnliches gilt für Dishonored, dessen Schleichsystem vorrangig auf dem Sichtkegel der Wachen basiert, weniger auf Licht und Schatten (auch wenn es ein kleiner Faktor ist, gerade über Distanzen).

In all diesen Spielen geht es gegen Gegner, deren Job es nicht ist, zu jagen, sondern feste Punkte zu bewachen und/oder immer gleiche Patrouillen abzuspulen; Gegner, die noch nicht einmal wissen, dass jemand da ist, den sie jagen könnten; und die, selbst wenn sie einen mal gesehen haben, irgendwann in ihren Patrouillenwege-und Bewachungs-Modus zurückversetzt werden. Ganz so, als hätten sie einen eine Minute vorher nicht durch das halbe Herrenhaus gejagd. "Waren wohl nur Ratten", und weiter gehts. Das Alien ist der Jäger, wenn es mal da ist, und Du bist die Maus, damit muss man erstmal klar kommen. Dabei haben CA einige Zugeständnisse an die Spielbarkeit gemacht, aber nicht jedes Feedback ist offensichtlich. Andere Spiele hätten das in einem Tutorial vorgekaut, dieses hier lässt es einen selbst rausfinden (oder nicht). Wer sich das Spiel schwerer halten will, bitte zum nächsten Absatz springen: Da gibt es z.b. den immer gleiche Sound, den das Alien macht, wenn es in den Luftschächten verschwindet -- das lässt sich sogar an der immer gleichen Bewegung des Punktes dazu auf dem Tracker nachvollziehen, gerade wenn es wieder einsteigt. Der Punkt geht dann nämlich regelrecht flitzen.

Dabei war die GS hier nicht so harsch wie die PCG im Urteil über die KI. Es gibt während der Kampagne einige recht hakelige/heikle Situationen, in denen man es mit den Androiden zu tun bekommen hat, und bitte Hand hoch, wer da jemals in deren Rücken gesehen wurde. Oder auf 20 Metern einfach so gesehen. Ich konnte mich zigfach problemlos von der Seite anschleichen und sie mit einer selbstgebauten Rohrbombe überraschen; sie mit einem einfachen Leuchstab ablenken oder mit einem Selfmade-Krachmacher von einem Terminal weglenken, auf das ich zugreifen wollte. Würde ich nicht wissen, dass es einen Patch gegeben hat, würde ich das glatt als Lüge bezeichnen, völlig unabhängig von der Wertung (das Spiel muss wie gesagt nicht gefallen). Aber sei's drum, der Käs' ist gegessen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Spiel macht mich echt fertig. Hab grad 2 Stunden für gefühlt 250m gebraucht. :ugly:


Hab jetzt auch mal LOD und die Auflösung der Shadowmap per Config-file erhöht.
Finds nur saublöd dass die auswählbaren Settings in der XML-Datei, die selektierten Werte bzw. die aktive Konfiguration aber in einer binären Datei gespeichert werden. :-|
 
Das Spiel macht mich echt fertig. Hab grad 2 Stunden für gefühlt 250m gebraucht. :ugly:

Sehr viel länger dauern meine einzelnen Spielsessions auch nicht -- und würde ich mich länger "zwingen", hätte ich wahrscheinlich auch weniger Spaß dran. Das liegt zum einen daran, dass in wenigen Minuten manchmal mehr Adhoc-Entscheidungen getroffen werden müssen, als in anderen Spielen in einer ganzen Mission, denn ein falscher Schritt oder ein versehentlich angerempelter Gegenstand kann bereits das Ableben bedeuten.

Das liegt zum anderen aber auch daran, dass das Design recht fokussiert ist. Im Podcast sehen die beteiligten Redakteure das Spiel als eine Art Amnesia oder Outlast, das sich in die Welt der AAA-Spiele geschlichen hat, wo ein Indie-Spielprinzip mit Millionen an Entwicklungsdollars dann auf zwanzig Stunden ausgewalzt werden würde. Ich stimme dem Bericht der PC Games nicht wirklich zu, dass alles letztlich so geradlinig auf Schleichen hinausläuft, wie dargestellt: Es gibt wie hier im Blog unter Punkt 7 beschrieben eine organische Hierarchie zwischen den Gegnern, die man trifft: Notes on Alien: Isolation | Brendan Keogh Und zudem so gut wie immer mehrere Wege, sich durch ein Areal zu bewegen, mit einem Korridor-Design wie Dead Space würde das Spiel natürlich auch nicht funktionieren, denn da heißt es ja nonstop: Kille alle Monster, bis zum nächsten Schalter oder Savepoint. Töten ist, zumindest auf härtestem Schwierigkeitsgrad, keine wirkliche Option in A:I, alleine die Androiden halten sechs Headshots aus, bis sie zu Boden gehen. Trotzdem, das Spiel ist im Prinzip auf einem einzigen Prinzip aufgebaut: Überleben. Wiederholung ist da natürlich drin.

Jetzt, wo ich den Podcast gehört habe, der durchaus interessant und angeregt über das Spiel diskutiert, muss ich aber noch mal nachfragen: Wo sind die Gegner, die einem im Rücken und auf 20 Meter einfach so sehen? Ich bin gerade an einer Stelle ziemlich spät im Spiel, in der die Androiden
sogar unbesiegbar sind
, und das ist alles machbar. Dieses Phänomen habe ich in all den Stunden noch nie gesehen. Der Herr Kollege Bathge wird sich mit Grausen und gutem Spielegeschmack gerade in Sachen Managern daran erinnern, aber: Das erinnert mich ein bisschen an all die exklusiv deutschsprachigen Berichte über die Bathge-losen Jahre, die dem einheimischen "Fussball Manager" attestiert haben, a) wie Fußball auszusehen, und b) Taktik und Transfers am Spieltag abzubilden. Obwohl bereits die Regler in Richtung "Defensive" gedreht das ganze Fifa-Action-Immer-gleich-nach-vorne-System sowie sämtliche deutschen Testberichte ad absurdum geführt hatten, was meines Wissens im deutschsprachigen Raum nur ein einziger Testbericht mal so dargestellt hatte (und er hatte in seiner Beschreibung recht, es war trotz aller deutschen, auch von respektierten Spielemedien veröffentlichten "Das ist Fußball!"-Berichte ohne Übertreibung exakt so, wie dargestellt): Fussball Manager 13 Review/Test : Erneut keine gravierenden Änderungen : PC : (2/2) - auf GBase.ch
 
Zuletzt bearbeitet:
"Wir haben nun auch die Wertung für die PC-Version ermittelt. Diese ist identisch zu den Konsolenfassungen, da spielerisch kein Unterschied auszumachen ist. Einzig das etwas geringere Kantenflimmern der PC-Version rechtfertigt keine andere Wertung"

Und wieso wurden die Konsolenfassungen nun um 5 Punkte hochgewertet, während die PC-Version noch auf 69 Prozent rumkraucht? Wenn es eine Erleuchtung gegeben hat, wäre es schön, wenn dies im Test zu sehen sein wird, wie bei den Kollegen der GameStar. Irgendwas muss den Tester ja nun umgestimmt haben.
 
Hallöchen zusammen,

ich kann die Meinung von Hr. Christian Dörre nun überhaupt nicht teilen.
Das Spiel gehört zum Besten, was ich seit langem gespielt habe.
Die Kritikpunkte will ich mal kurz erörtern:

Schlechte KI - Aus meiner Sicht völlig ausreichend. Wäre die noch besser, dann wäre das Spiel wirklich unspielbar
Viele Frust-Passagen (Trial & Error) - das is nun mal so bei dem Spielgenre (der schlaue Spieler lernt jedes mal dazu und findet eine Lösung)
Ruckelnde Cutscenes - hab ich auf der PS4 nix gemerkt
Ewig lange Ladezeiten - ganz im Gegenteil zu sämtlichen anderen Spielen natürlich?! Gerade bei dem Spiel waren die Ladezeiten nun mal NICHT so lang.
Kaum Höhepunkte - Sie haben das Spiel nicht gespielt ;) Spannung pur und das dauerhaft bis zum Schluss!

"Gepaart mit den weit auseinander liegenden Speicherpunkten und Ladezeiten aus der Hölle geht somit auch das letzte Fünkchen Atmosphäre drauf"
Dieser Satz regt mich am meisten auf. Das gehört sich nicht, ein so schickes Spiel dermaßen schlecht zu reden.

Ich werde auf Ihre Tests nun keinen Wert mehr legen. Völlig daneben, Hr. Dörre.

MfG

MBauer
 
ich finde es ja aber auch immer wieder Putzig wenn Leute nicht die Meinung von 2 unterschiedlichen Versionen nicht teilen können
Ist ja nicht so dass es da von Damals zu Jetzt so 1-2 Patches gab ...
 
Ich fand das Game genial und seit 15 Jahren hat mir kein Spiel mehr so viel Spaß gemacht. Hauptkritikpunkte der meisten Spieler an dem Spiel scheinen ja die K.I. und der Frustfaktor zu sein. Ich möchte mal kurz erläutern, warum mir diese Kritikpunkte nicht aufgefallen sind: 1. Ich habe das Spiel auf einem hohen Schwierigkeitsgrad gespielt und da war die K.I. völlig in Ordnung - vielleicht verhalten sich Gegner und Alien in niedrigeren Schwierigkeitsgraden dämlicher. Man sollte allerdings auf "hart" spielen, da man es vom Konzept her mit einem übermächtigen Gegner zu tun hat, den man eben nicht mit Leichtigkeit überwinden können sollte. Ja, manchmal hat man Pech, vielleicht hat man auch ziemlich oft Pech ... aber das Leben ist auch nicht immer fair :D ... die Ladezeiten bzw. Speicherzeiten sind wirklich relativ lang ... aber selbst die haben bei mir die Spannung gesteigert ("Mach schon!!!! Du dämliches Telefon!!!! AHhhhhh!")
 
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Ich habe mich lange davor gesträubt mir Alien Isolation zu kaufen, da die Reviews und Tests in den diversen Magazinen ja nur mittelmäßige Wertungen gegeben haben. Ich habe mir vor zwei Wochen dann doch einen Ruckgegeben und mir aufgrund der überwältigend positiven User-Wertungen bei Steam das Spiel doch gekauft. Mein Fazit: Ich kann die Wertung der PCGames von 69% überhaupt nicht nachvollziehen - Nicht mal ansatzweise. Gerade die KI des Aliens empfinde ich als sehr gelungen... es lernt vom Userverhalten und stellt dem Spieler auch mal eine Falle, in dem es sich einfach mal nicht bewegt, so auf dem Bewegungsscanner nicht sichtbar ist und so den Spieler zu unvorsichtigen Verhalten (=krachmachen) verführen will. Auch der atemberaubende Soundtrack ist genial - selten hab ich ein Spiel gespielt bei dem die Musik so toll die Stimmung beieinflußt hat.
Ich habe den Eindruck als hätte der/die Tester direkt zwischen einer Partie Battlefield und Call of Duty Alien Isolation mal schell ungeduldig probegespielt, dabei wie im Shootereinheitsbrei umhergetrampelt und sich dann gewundert/geärgert, dass das Alien ihn findet & tötet.
Nochmal zur Klarstellung das Spiel ist kein Shooter(!) auch wenn man hier ein paar vereinzelte Waffen mit der Zeit erhält - es hat nun mal den ersten Alienfilm als geistige Vorlage gewählt - und dort ist das Alien praktisch unbesiegbar bis zur Endsequenz... ähnlich wie hier.
Klar... Alien Isolation hat so manche kleinere macken doch insgesamt würde ich dem Spiel eine deutlich bessere Wertung als *keuch* 69%! Ich siedel das Spiel deutlich im 80%igen Bereich an.
 
Ich habe mich lange davor gesträubt mir Alien Isolation zu kaufen, da die Reviews und Tests in den diversen Magazinen ja nur mittelmäßige Wertungen gegeben haben. Ich habe mir vor zwei Wochen dann doch einen Ruckgegeben und mir aufgrund der überwältigend positiven User-Wertungen bei Steam das Spiel doch gekauft. Mein Fazit: Ich kann die Wertung der PCGames von 69% überhaupt nicht nachvollziehen - Nicht mal ansatzweise. Gerade die KI des Aliens empfinde ich als sehr gelungen... es lernt vom Userverhalten und stellt dem Spieler auch mal eine Falle, in dem es sich einfach mal nicht bewegt, so auf dem Bewegungsscanner nicht sichtbar ist und so den Spieler zu unvorsichtigen Verhalten (=krachmachen) verführen will. Auch der atemberaubende Soundtrack ist genial - selten hab ich ein Spiel gespielt bei dem die Musik so toll die Stimmung beieinflußt hat.
Ich habe den Eindruck als hätte der/die Tester direkt zwischen einer Partie Battlefield und Call of Duty Alien Isolation mal schell ungeduldig probegespielt, dabei wie im Shootereinheitsbrei umhergetrampelt und sich dann gewundert/geärgert, dass das Alien ihn findet & tötet.
Nochmal zur Klarstellung das Spiel ist kein Shooter(!) auch wenn man hier ein paar vereinzelte Waffen mit der Zeit erhält - es hat nun mal den ersten Alienfilm als geistige Vorlage gewählt - und dort ist das Alien praktisch unbesiegbar bis zur Endsequenz... ähnlich wie hier.
Klar... Alien Isolation hat so manche kleinere macken doch insgesamt würde ich dem Spiel eine deutlich bessere Wertung als *keuch* 69%! Ich siedel das Spiel deutlich im 80%igen Bereich an.
vielleicht wurde ja noch was nachgepatcht? ^^ So oder so: danke für die Zusammenfassung, hatte das Game mal bei meiner AMD-Grafikkarte mit dabei und bisher nur 30Min gezockt, ich werde das nun noch mal "rauskramen" und die immer frühere Dunkelheit jetzt im Herbst ausnutzen ;)
 
Scheint wohl eher so zu sein, dass diese KI-Aussetzer nicht jeden Spieler gleich oft gepiesackt haben. Es geschieht recht willkürlich. Ich war davon z.b. weniger betroffen, andere wieder mehr, Freunde, auch ein Lets Player, dem ich mal etwas zugesehen hatte.
 
Der Test ist ein Witz. Das Alien reagiert für eine KI ziemlich nachvollziehbar. Und entdeckt, wird man immer, wenn man Lärm macht und sich das ALien in der Nähe befindet. Warum die Androiden das Alien nicht angreifen wird sogar später erklärt, man hat wohl das Spiel gar nicht durchgespielt.
 
Wow, das manche immer wieder das Konzept von Patches nicht verstanden haben
 
Was willst du sagen? Die Erklärung warum die Androiden die Aliens nicht angreifen wurde reingepatcht?

Die KI lief auch schon vor dem Patch recht gut.
 
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