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  1. #61
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    Avatar von Herbboy
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    Zitat Zitat von Entkryptor Beitrag anzeigen
    Ganz objektiv betrachtet lautet hier die Antwort: Nein.
    Kommen 100 Leute aus einem Land, in denen im Schnitt 10% straffällig sind und eier davon wird dein Nachbar, dann ist das Restrisiko 1/10. Kommen 100 Leute aus einem Land in denen 90% im Schnitt straffällig sind, dann liegt die Wahrscheinlichkeit bei 9/10. Es ist so simpel, dass es schon auffällig ist, dass Du das negierst, bei deiner Intelligenz.
    Selbst wenn es so ein Land geben würde (das Beispiel nimmst du ja offenbar, um Angst vor Fremden zu rechtfertigen, damit man sich vorstellt "hmm, wenn jetzt echt 9 von 10 so drauf sind... *grübel* ), ist das eine total dämliche Rechnung. Denn sie sind ja nicht "genetisch" zu 90% straffällig, sondern wegen der hypotetischen Umstände vor Ort.

    Die Frage ist daher, WARUM die Leute in der Heimat straffällig werden. Wenn zB in der Heimat wirklich 90% der Leute straffällig werden, dann ganz sicher, weil dort Krieg und Anarchie herrscht und man ansonsten kaum überleben kann - da würden dann auch 90% von "genetisch Deutschen" straffällig werden. Wenn Leute von dort dann hierher kommen und HIER eine Wohnung haben und versorgt sind, hat die überragende Mehrheit gar keinen Grund mehr, straffällig zu werden. Sicher wird es einige geben, die quasi aus Gewohnheit weiterhin falsche Dinge tun, und sei es nur anfangs, bis sie lernen, das das nicht nötig ist. Aber auf keinen Fall wird die Quote auch nur ansatzweise gleichhoch bleiben, WENN sie ein normales Leben führen können.

    Und so oder so müsstest du ja auch noch schauen, wie hoch die Kriminalität in DER Schicht ist, aus der der neue Nachbar stammt. Wenn jetzt - übertrieben gesagt - nur Leute kommen, die in diesem fiktiven Land eine gute Bildung und gute Jobs haben und hierherkommen, WEIL sie die Kriminalität zu Hause satt haben, dann liegt DEREN historische Straffälligkeit bei 0%, vt auch 2-3% wegen Steuerkram oder mal einer Schlägerei als Jugendlicher, aber nicht mal Ansatzweise bei 90%... Es gibt mehr als genug Studien, die zeigen, dass Leute aus einer ähnlichen Schicht, ähnliches Alter und ähnliche aktuelle Situation und Wohnort eine ähnliche Kriminalitätswahrscheinlichkeit haben, egal welchen Pass sie oder ihre (Groß)Eltern hatten. und warum? Weil sie MENSCHEN sind...


    Noch zu Deiner kruden 90%-Quote: Du wirst niemals auf Leute aus Ländern treffen, in denen eine Mehrheit der Leute Straftaten begangen haben, die auch in D strafbar wären. Daher wirst Du niemals einen ausländischen Nachbarn haben, der aus einem Land kommt, in dem die Chance größer als 50% ist, dass Dein Nachbar mal eine Straftat begangen hat. Wenn du jetzt als Nachbarn Leute aus einem bekannten Verbrecher-Clan bekommst, dann wäre das was anderes, da kann man davon ausgehen, dass nicht nur 10% "böse Jungs" sind, sondern mehr. Aber dann ist dieser CLAN eben so, nicht aber das ganze Volk. Hinzu kommt, dass ein Verbrecher wirklich irrsinnig bescheuert sein muss, wenn er ausgerechnet in seiner Nachbarschaft auf Straftat-Tour ginge...


    Die hier in D berüchtigten Clans zB sind btw auch entstanden, weil die Leute in D jahrelang nicht arbeiten durften und nur "geduldet" waren, sogar hier geborene Kinder solcher Familien mit gutem Schulabschluss hatten keine Perspektive, und einige hatten dann die Faxen dicke und haben sich durch illegale Dinge ihr Leben gestaltet. Das hat funktioniert hat, so dass deren Cousins, Brüder usw. das dann auch anfingen - das alles geschah also wegen Fehlern der Politik, nicht aber WEIL die Leute per se schon "Verbrecher" waren.


    Auch in dieser kurzen Kolumne wurde diese "psychische Pflege/Schulung" von dem Schreiber versucht in unseren Köpfen anzuwenden. Es wurde 4 mal (5 mal, wenn man das Wort unter dem Bild mitrechnet) das Wort "toxisch" verwendet. Natürlich könnte es sein, dass dem eloquenten Mann die Vokabeln ausgegangen sind. Das wäre die andere Möglichkeit.
    Das ist keine Kolumne, sondern einfach nur eine News auf Basis einer weiteren News einer US-Website, in der darüber berichtet wird, dass offenbar einige Spieler wegen der "toxischen" Stimmung keine Lust mehr auf das Spiel haben.
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  2. #62
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    Zitat Zitat von Herbboy Beitrag anzeigen
    Noch zu Deiner kruden 90%-Quote: Du wirst niemals auf Leute aus Ländern treffen, in denen eine Mehrheit der Leute Straftaten begangen haben, die auch in D strafbar wären.
    Australien im Jahr 1800.
    Das dürfte wohl so einigermaßen hinkommen.

    Aber die Diskussion driftet mir so langsam ab. "Die" und "wir". Mit Fantasiezahlen rumwerfen um eigene Meinungen zu begründen? Thema ist die Problematik von "Kniggers", was so richtig eigentlich nur im Amerikanischen Relevanz hat - und dort definitiv noch ein aktuelles Problem ist. Aber das scheint den Entwicklern egal zu sein, oder sie sind demgegenüber zumindest ignorant bis unwissend.

    Gibt's noch was zum eigentlichen Thema, oder war es das?

  3. #63
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    Avatar von Worrel
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    Zitat Zitat von Entkryptor Beitrag anzeigen
    zu 1.: Es gab Zeiten, da haben viele Leute die Haustüren nicht abgeschlossen. Was sagt das aus?
    a) Die Leute haben soweit vom Schuß gewohnt, daß das für Diebe zuviel Aufwand war oder
    b) Die Leute waren naiv und glaubten, es würde keine Diebe geben. Dabei gab es die ja nachweislich schon vor Tausenden Jahren, sonst gäbe es das Gebot mit dem Stehlen ja nicht.
    c) Ich kann dir versichern, daß wir seit meiner Kindheit in den 70ern immer die Türen verschlossen hatten und spontan weiß ich auch nur von einer Familie im Bekanntenkreis, daß die sogar den Schlüssel in der Haustür stecken lassen ...

    Fazit: Das sagt überhaupt nichts aus.

    Mal ganz fiktiv und überzogen: Einem fremden Deutschen gibst Du die Schlüssel nicht, weil er Dir eben unbekannt ist, aber Du hast zumindest eine Ahnung darüber, dass der grobe Kulturkreis dem deinen entspricht. Es bleibt ein überschaubares Restrisiko. Ist dein Nachbar Jemand aus einem Land von dem bekannt ist, dass Sie zu 90% immer klauen, zu 80% auf ein Nein mit Gewalt reagieren,die Lebenserwartung bei 25 Jahren liegt, dann hast Du eine andere Haltung, ob Du auch diesen "Fremden" als Nachbarn haben möchtest.
    Zum einen: Ein Land, in dem zu 90% "immer geklaut wird" - wie soll das aussehen? Fällt der Durchschnitt, wenn jemand beim Mittagessen nicht das Besteck mitgehen läßt?
    Wenn "zu 90% immer geklaut wird", wie kann dann dort überhaupt vernünftig gearbeitet werden?
    Wie kann man da ein Geschäft aufrecht erhalten?
    Wie kann man überhaupt von A nach B kommen, wenn auf der Strecke gerade nichts zu klauen rumliegt?
    Oder meintest du das mit dem "immer" vielleicht gar nicht so? also auf die Zeit bezogen, sondern, daß 90% der Bürger des Landes klauen würden?
    Auch da stellt sich die Frage, wie dann die Verwaltung und Geschäftspraxis aussehen sollten, wenn kaum einer ehrlich ist.

    Und nein, ich würde niemandem, den ich nicht kenne, meine Haustürschlüssel geben - völlig egal, wie deutsch oder nicht der aussieht. Da müßte ich schon halb tot im Rinnstein liegen und meine Medizin im Haus sein oder was ähnlich Konstruiertes.

    Nein, Rassismus ist die Unterscheidung von Ethnien. Sonst erstmal nichts.
    Genauso wie Sexismus die Unterscheidung und Akzeptanz von Geschlechtern ist. Mehr nicht.
    Komplett falsch. Rassismus bzw Sexismus ist ja genau das subjektiv verzerrte Wahrnehmen der Unterschiede: Das Höherstellen der eigenen Rasse/des eigenen Geschlechts über die minderwertigen anderen.
    DAS ist Rassismus/Sexismus.

    Wenn du wirklich objektiv über Rasse oder Geschlechter diskutierst oder dir eine Meinung bildest, ist das kein -ismus, denn ein -ismus ist immer ideologisch geprägt.

    Man kann positiv rassistisch sein,
    Nein.
    man kann negativ rassistisch sein,
    "rassistisch" ist immer negativ
    man kann neutral rassistisch sein, indem man sich objektiv die Dinge betrachtet.
    Nein. Das ist dann eine objektive Betrachtung zum Thema "Rassen". Aber nicht "rassistisch".

    Es automatisch negativ auszulegen zeigt indes, dass man selbst bereits allgemein zu dem Thema der Objektivität beraubt wurde und wie ein Automat reagiert.
    Nein, das ist die verdammte Definition von Rassismus.

    Was den Zusammenhang mit den Urinstinkten angeht: Den gibt es durchaus: Ist man z.B. von Furcht erfüllt wegen oben genannter, fiktiver Gründe, dann sagt dem Mensch eine Stimme: Geh mit einem Mob von Leuten auf jeden los, der so aussieht! Beseitige den Grund deiner Angst.
    Da wir inzwischen aber mehr über Gesellschaftsentwicklung und Evolution wissen, wissen wir auch, daß das Archaische Überreste sind, die damals, als wir in relativ kleinen Gruppen zusammen gelebt hatten, ihren Sinn gehabt haben und die Gruppen, die zusammen gehalten haben, haben dem Kampf des Stärkeren gewonnen (daher Darwin). Auch Partnerschaften und Nachwuchs werden bevorzugt innerhalb der Gruppen statt gefunden haben, so daß im Laufe der Jahre bestimmte sichtbare Merkmale eindeutig zu einer bestimmten Gruppe zuzuordnen waren.

    Zitat Zitat von Entkryptor Beitrag anzeigen
    Ganz objektiv betrachtet lautet hier die Antwort: Nein.
    Kommen 100 Leute aus einem Land, in denen im Schnitt 10% straffällig sind und eier davon wird dein Nachbar, dann ist das Restrisiko 1/10. Kommen 100 Leute aus einem Land in denen 90% im Schnitt straffällig sind, dann liegt die Wahrscheinlichkeit bei 9/10. Es ist so simpel, dass es schon auffällig ist, dass Du das negierst, bei deiner Intelligenz.
    Es gibt weder ein Land, in dem nur 10% straffällig sind, noch eins, in dem 90% straffällig sind. Da kannst du mit auf erfundenen Zahlen noch soviel mit ebenso erfundenen Wahrscheinlichkeiten jonglieren, da kann nichts Vernünftiges bei rauskommen.
    Sicher: WENN man so ein Land HÄTTE, WÄRE dieser mathematisch Rechenweg nachvollziehbar. Da die Datengrundlage aber völlig an den Haaren herbeigezogen ist, ist und bleibt das Rumgerechne Mumpitz.

    Selbst dann stellt sich die Frage, wieso die Staatszugehörigkeit der einzige Faktor sein sollte, der jemanden dazu bringt, zu stehlen... würde ein deutscher Punker einem deutschen Nazi seinen Haustürschlüssel geben? würde ein deutscher Nazi einem deutschen Punker seinen Haustürschlüssel geben?

    Anderes Beispiel: Auch "Diskriminierung" scheint klar definiert zu sein. Informiert man sich aber mal genau, stellt man auch hier folgendes fest:
    Diskriminierung (lat. discriminare „trennen, unterscheiden, eine Unterscheidung treffen“)

    Ursprung: Völlig neutral. - Anschließend kann man positiv diskriminieren, negativ, oder neutral.
    Nur weil ein Wort ursprünglich anders verwendet wurde, entwertet das doch nicht die Bedeutung, die es heute hat - manchmal völlig unabhängig von der eigentlichen linguistischen Bedeutung.
    Schon mal mit einer Laubsäge Laub gesägt?
    oder beim Raubkopieren jemandem Gewalt angedroht?
    in einer Brieftasche keinen einzigen Brief transportiert?
    einen Purzelbaum gepflanzt?
    auf einer Vielseitigen Scheibe (DVD) viel mehr Daten gespeichert als auf einer Kompakten Scheibe (CD)?
    einen Persönlichen Rechner (PC) mit mehreren Personen benutzt?
    ein unhandliches Handy in der Hand gehalten?

    Die linguistische oder auch die ursprüngliche Bedeutung eines Wortes ist völlig losgelöst von der tatsächlichen Assoziation, die man heutzutage im Alltag damit verbindet und es macht abseits vom Studium der Wortherkunft wenig Sinn, das für die Bewertung der Wortverwendung in aktuellen Diskussionen zu verwenden. Wenn die urspüngliche Bedeutung übereinstimmt, gut. Wenn nicht: auch egal.

    Diskriminierung, Sexismus und Rassismus werden (heutzutage?) aber ausschließlich im negativen Kontext verwendet.

    Da kann man natürlich sagen "Nö, ich verwende das auch im positiven Sinn", das bringt aber nichts als Mißverständnisse, weil das das selbe wäre, als wenn jemand sein Fahrrad "Auto" nennt und dann allen stolz erzählt, daß sein "Auto" 100% klimaneutral wäre und er nie tanken muß.
    Und wenn der nach der Aufklärung darüber immer noch "Auto" zu seinem Fahrrad sagt, ist das nicht "emotionsgeladen", sondern der Typ einfach ein Depp.

    Man wird eben einfach emotionalisiert und blind gemacht. Verdummt, trotz aller Intelligenz oder vermeintlicher Bildung. Im Grunde ein Kunststück der Manipulation.
    Rassismus ist ein emotionales Wort, weil es eben in seiner Definition die Abneigung/den Hass gegen andere "Rassen" enthält.
    Wenn du dich objektiv über verschiedene Rassen unterhalten willst, dann wäre [...] "Anthropologie" ein passender Begriff.
    Geändert von Worrel (05.07.2019 um 09:05 Uhr)
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    Dem Sprach ist ein schwerer Vogel mit mattigfalten Händen, der fluglärms nach der Nachten trotzt.

  4. #64
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    Avatar von Spassbremse
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    Zitat Zitat von Worrel Beitrag anzeigen
    Wenn du dich objektiv über verschiedene Rassen unterhalten willst, dann wäre "Rassenlehre" [...]
    https://media.giphy.com/media/3oz8xt...Q3ba/giphy.gif

    Du lieber Himmel, bloß nicht!
    Der Begriff "Rassenlehre" ist vollkommen nazistisch besetzt (nota bene: Die Einteilung der Menschen in "Rassen" gilt wissenschaftlich sowieso als vollkommen überholt!)
    "Anthropologie" ist dagegen okay.
    "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben."

    Alexander von Humboldt



  5. #65
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    Zitat Zitat von Entkryptor Beitrag anzeigen
    Ich stelle die Theorie auf, dass Rassismus in uns verankert ist, da uns der Urinstinkt sagt, das Fremdes und andersartiges mit Vorsicht zu genießen ist, da dies Lebensgefahr bedeuten könnte.
    Zitat Zitat von Entkryptor Beitrag anzeigen
    Nein, Rassismus ist die Unterscheidung von Ethnien. Sonst erstmal nichts.
    Das ist deine eigene Theorie, die falsch ist. Rassismus ist eine Ideologie, die vornehmlich der Abtrennung in "höherwertig" und "minderwertig" dient (https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus). Das hat auch nichts mit irgendwelchen "Urinstinkten" zu tun, die uns vor tausenden von Jahren Vorsicht walten lies. Und nein, es gibt auch keinen "positiven Rassismus". Wer das behauptet, sollte sich erst einmal mit der Begrifflichkeit auseinandersetzen, bevor er in ein Forum postet.
    Geändert von Cicero (05.07.2019 um 10:15 Uhr)
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  6. #66
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    Zitat Zitat von RedDragon20 Beitrag anzeigen
    Nenn mir ein Land, in dem 90% der Bevölkerung nach dort geltendem Recht straffällig sind. Dann können wir gern weiter reden. Gibt es nicht. Also kann das auch nicht Gegenstand einer Debatte werden.
    Genau das habe ich vorangestellt gesagt. Es war vollkommen überspitzt um Etwas zu verdeutlichen. Aber mehr als es klar vorab als genau das zu definieren kann ich auch nicht tun. Wenn Du ignorieren MÖCHTEST was da stand, kann man auch nicht helfen.

    Zitat Zitat von RedDragon20 Beitrag anzeigen
    Du versuchst hier, mit einem absolut fiktiven und konstruierten Beispiel deine Meinung, Rassismus wäre voll in Ordnung (denn nichts anderes behauptest du letztlich) durch zuboxen. Nur zieht das bei mir nicht. Da kannst du noch so "objektiv" sein.
    Meine Meinung? Wir können auch über These 2 sprechen. ICH habe mich nicht auf Variante 1 getürztt, die Du mir nun zum Vorwurf machst.



    Zitat Zitat von RedDragon20 Beitrag anzeigen
    Außerdem machst du dir das zu einfach. Das sind Wahrscheinlichkeiten und das heißt, dass diese Fälle nicht zwangsläufig eintreten müssen. Wenn ich in einem Spiel eine Chance von 33% habe, einen Critical Hit zu landen, heißt das nicht, dass 1 von 3 Schlägen auch tatsächlich ein Critical Hit sein muss.
    Dennoch setzt man z.B. im Glücksspiel so, dass man die größten Erfolgsaussichten hat, es sei denn man ist irrational.

    Zitat Zitat von RedDragon20 Beitrag anzeigen
    Das hat nichts mit Instinkten zu tun, sondern mit Vorurteilen. a.) Verwechsel das nicht miteinander und b.) kann man bewusst mit Vorurteilen umgehen und entsprechend handeln.
    Den Zusammenhang habe ich schon erklärt. Muss ich nicht widerholen. Nochmal lesen genügt.


    Zitat Zitat von RedDragon20 Beitrag anzeigen
    Den Begriff Rassismus gibt es noch gar nicht so lange (glaub, erst Anfang des 20. Jahrhunderts kam der Begriff vermehrt auf). Und seit jeher stellt Rassismus die Gleichrangig einer Rasse/eines Volkes in Frage. Es gab nie eine andere Bedeutung des Begriffes.
    Stimmt halb, aber nur eben halb. Rassismus war damals eine moderne Sache in der Wissenschaft. Er war wertefrei eine Bezeichnung für Ethnologen. Das was Du meinst, kann dann später.


    Zitat Zitat von RedDragon20 Beitrag anzeigen
    Übrigens wird die Bedeutung eines Worten auch nicht gleich unwahr, nur weil sich diese im Laufe der Zeit ändert. Das Wort "Kanacke" ist z.B. ursprünglich ein sehr positiver Begriff gewesen. Heute eben nicht mehr.
    Es ist egal ob es positiv war oder nicht. Die sachlich definierte Bedeutung ist wichtig und davon leitet sich dann positiv oder negativ ab.

    Zitat Zitat von RedDragon20 Beitrag anzeigen
    Ich will jetzt auch mal ganz deutlich sein: Du kannst noch so "objektiv" sein (was du nicht bist). Deine Argumentation hinkt hinten und vorne. Es ist offensichtlich, dass du Rassismus irgendwie rechtfertigen, wenn nicht sogar als positiv verkaufen willst. Und das kannst du dir ganz einfach mal schenken. An Rassismus ist nichts gutes.
    Ich habe immer gesagt, dass es auch den negativen Rassismus gibt. Die einzige Person die äußerst unausgewogen bleibt, ist Jemand anderes.


    Zitat Zitat von Monco Beitrag anzeigen
    Gibt es auch irgendwelche wissenschaftlichen Belege für deine "Theorie", dass Rassismus in uns verankert ist? Oder ist der Rassismus doch "künstlich", deine zweite Theorie? Was denn jetzt?
    Na, wir sammeln doch Argumente, oder nicht? Ich habe weder These 1 noch These 2 als faktisch unfehlbar richtig hingestellt.
    Du darfst dich gerne beteiligen, produktive Fakten auf den Tisch zu legen.



    Zitat Zitat von Monco Beitrag anzeigen
    Wenn politisch korrekte Leute eine Plage sind, wer sind denn dann in deinen Augen die Leute, die in Ordnung sind? Leute, die Afroamerikaner als "Nigger" bezeichnen?
    Warum kommst Du sofort nur auf den Umkehrschluss? Warum gleich so aggressiv? Vielleicht sind es ja Leute, die ausgewogen sind?


    Zitat Zitat von Herbboy Beitrag anzeigen
    Selbst wenn es so ein Land geben würde (das Beispiel nimmst du ja offenbar, um Angst vor Fremden zu rechtfertigen, damit man sich vorstellt "hmm, wenn jetzt echt 9 von 10 so drauf sind... *grübel* ), ist das eine total dämliche Rechnung. Denn sie sind ja nicht "genetisch" zu 90% straffällig, sondern wegen der hypotetischen Umstände vor Ort.
    Dazu habe ich gar nichts gesagt. Mein Argument zu diesem Punkt der Theorie 1 war, dass diese Umstände rassistische Reaktionen auslösen können um die Ursache von Angst und mangelnder Sicherheit zu beseitigen. Stichwort "Mob".


    Zitat Zitat von Herbboy Beitrag anzeigen
    Die Frage ist daher, WARUM die Leute in der Heimat straffällig werden. Wenn zB in der Heimat wirklich 90% der Leute straffällig werden, dann ganz sicher, weil dort Krieg und Anarchie herrscht und man ansonsten kaum überleben kann - da würden dann auch 90% von "genetisch Deutschen" straffällig werden.
    Das stimmt objektiv so nicht, da die Kriminalstatistiken auf das Inland bezogen Schwerpunkte deutlich aufschlüsseln. Egal wie "hier" die Umstände aussehen, Hunger und Anarchie gibt es hier (normalerweise) nicht. Diese Zahlen könnten darauf hindeuten, dass es "die Menschen" nicht gibt.
    Zitat Zitat von Herbboy Beitrag anzeigen
    Noch zu Deiner kruden 90%-Quote: Du wirst niemals auf Leute aus Ländern treffen, in denen eine Mehrheit der Leute Straftaten begangen haben, die auch in D strafbar wären. Daher wirst Du niemals einen ausländischen Nachbarn haben, der aus einem Land kommt, in dem die Chance größer als 50% ist
    Muss ich jetzt nochmal erklären, dass das fiktiv war? Da sagt man es vorab in aller Deutlichkeit und die Leute WOLLEN sich einfach trotzdem drauf stürzen, als sei dass eine ersthafte Aussage gewesen. Das ist interessant, denn es passt zu meiner Aussage zuvor, dass es Anzeichen gibt, dass viele Personen wie Automaten handeln.



    Zitat Zitat von Worrel Beitrag anzeigen
    Zum einen: Ein Land, in dem zu 90% "immer geklaut wird" - wie soll das aussehen? Fällt der Durchschnitt, wenn jemand beim Mittagessen nicht das Besteck mitgehen läßt?
    Wenn "zu 90% immer geklaut wird", wie kann dann dort überhaupt vernünftig gearbeitet werden?
    Wie kann man da ein Geschäft aufrecht erhalten?
    ...
    Ich fasse es langsam nicht mehr. *g* Siehe meinen Abschnitt 1 hier drüber. Da scheint wirklich irgend ein Schalter bei den Leuten im Kopf zu sein.


    Zitat Zitat von Worrel Beitrag anzeigen
    Sicher: WENN man so ein Land HÄTTE, WÄRE dieser mathematisch Rechenweg nachvollziehbar. Da die Datengrundlage aber völlig an den Haaren herbeigezogen ist, ist und bleibt das Rumgerechne Mumpitz.
    Wenn man überzeichnet, soll ein Grundschema verdeutlicht werde. "Mumpitz" wäre es, wenn man die Überzeichnung für wahr halten oder darstellen würde.



    Zitat Zitat von Worrel Beitrag anzeigen
    Wenn du wirklich objektiv über Rasse oder Geschlechter diskutierst oder dir eine Meinung bildest, ist das kein -ismus, denn ein -ismus ist immer ideologisch geprägt.
    Legitimes Argument. Gegenargument:
    https://de.wiktionary.org/wiki/-ismus
    Worttrennung:-is•mus Plural: -is•men
    Bedeutungen:
    [1] kennzeichnet abstrakte ideologische, kulturelle, geisteswissenschaftliche oder ähnliche Richtungen
    [2] bezeichnet etwas, das die Eigenschaft des im Basiswort inhaltlich Ausgedrückten hat
    ..."

    Oder hier ist wohl auch kaum eine Ideologie aufgrund des "ismus" enthalten:
    "Mit Rheuma (altgriechisch ῥεῦμα rheuma, deutsch ‚Strömung‘, ‚Fluss‘) oder Rheumatismus, auch rheumatische Erkrankung, werden Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat mit fließenden, reißenden und ziehenden Schmerzen bezeichnet"



    Zitat Zitat von Worrel Beitrag anzeigen
    Die linguistische oder auch die ursprüngliche Bedeutung eines Wortes ist völlig losgelöst von der tatsächlichen Assoziation, die man heutzutage im Alltag damit verbindet und es macht abseits vom Studium der Wortherkunft wenig Sinn, das für die Bewertung der Wortverwendung in aktuellen Diskussionen zu verwenden.
    Wenn man z.B. oft genug sagen würde: "Der der das Wort "Liebling" benutzt ist pädophil." und irgendwann die Mehrheit aufgrund von Wissensmangel dies glaubt und aggressiv reagiert, hast Du zwei Möglichkeiten: Man handelt so wie Du es forderst und marschiert mit der Kolonne, oder man klärt auf. Ich meine sogar, Leute aus diversen Richtungen fordern immer ein *aufstehen* und "Courage" , wenn Etwas falsch ist.

    Ich finde es interessant, wie bei manchen Themen oft genau diese Personen komplett umschwenken und sich dann auf die Gewalt der Mehrheit beziehen und marschieren wollen.

  7. #67
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von RedDragon20
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    Zitat Zitat von Entkryptor Beitrag anzeigen
    Genau das habe ich vorangestellt gesagt. Es war vollkommen überspitzt um Etwas zu verdeutlichen. Aber mehr als es klar vorab als genau das zu definieren kann ich auch nicht tun. Wenn Du ignorieren MÖCHTEST was da stand, kann man auch nicht helfen.
    Das ändert doch nichts daran, dass dein Beispiel völliger Mumpitz ist. Eben WEIL es a.) fiktiv und fernab der Realität ist und b.) da noch jede Menge andere Faktoren eine Rolle spielen. Dazu wurde ja schon was gesagt und das muss ich ja nicht mehr wiederholen.

    Zitat Zitat von Entkryptor Beitrag anzeigen
    Den Zusammenhang habe ich schon erklärt. Muss ich nicht widerholen. Nochmal lesen genügt.
    Das ändert doch überhaupt nichts an meiner Aussage. Vorurteile sind in der Regel anerzogen. Ein Urinstinkt nicht.

    Einem Asiaten zu unterstellen, er könne Karate, nur weil er Asiate ist, und man sich deswegen vor ihm in Acht nehmen sollte, hat nichts mit Urinstinkten zu tun, sondern mit Klischees und Vorurteilen.

    Zitat Zitat von Entkryptor Beitrag anzeigen
    Stimmt halb, aber nur eben halb. Rassismus war damals eine moderne Sache in der Wissenschaft. Er war wertefrei eine Bezeichnung für Ethnologen. Das was Du meinst, kann dann später.
    Was du meinst, ist Rassenlehre und nicht Rassismus...

    Was die Rassenlehre angeht, ist es durchaus richtig, dass sie den Menschen erstmal nur kategorisiert und in "Rassen" einteilt (Europide, Negride usw.). Das geschieht auf Basis der Herkunft und biologischen Eigenschaften der jeweiligen Bevölkerungen. Die Rassenlehre war auch keine Erfindung von Hitler, wurde aber im 3. Reich "populär" und vor allem pervertiert und hatte nichts mehr mit "Rassenlehre" im ursprünglichen Sinn zu tun gehabt. Da wurden Völkern nun auch negative Verhaltensweisen aufgrund ihrer Biologie nachgesagt ("Der Jude ist von Natur aus gierig und hinterlistig"), während die "Herrenrasse" definiert wurde. Das war eine Perversion der Rassentheorie und reiner Rassismus...

    ...der sich aber letztlich nicht erst zu dieser Zeit entwickelte, sondern sich schon lange vorher durch die Gesellschaften dieser Welt zog. Der Begriff "Rassismus" wurde lediglich Anfang des 20. Jahrhunderts erst definiert und bezeichnet nunmal eine Ideologie, die die Gleichberechtigung der Rassen infrage stellt und sogar die Existenzberechtigung einer Rasse anzweifeln kann. Teilweise werden beim Rassismus einer Volksgruppe auch bestimmte negative Eigenschaften hinsichtlich Verhalten und Aussehen zugesprochen.

    Beispiel für Rassismus wäre: "Der Nigger ist schwarz und sieht aus, wie ein verkohlter Affe. Der klaut nur und ist gewalttätig."
    Dagegen die Rassenlehre: "Der Negride ist von Natur aus dunkelhäutig und hat seinen Ursprung in Afrika."

    Letzteres ist, auch wenn "Negride" nicht mehr gebräuchlich ist, eine durchaus völlig sachliche und wertfreie Aussage. Ersteres ist Rassismus.

    Wenn dir der Unterschied jetzt immernoch nicht klar ist, kann ich dir echt nicht mehr helfen. Die Wortbedeutung hat sich seit der ersten Definition nicht geändert.

    Deswegen kann es auch keinen positiven Rassismus geben.
    Zitat Zitat von Entkryptor Beitrag anzeigen
    Die sachlich definierte Bedeutung ist wichtig und davon leitet sich dann positiv oder negativ ab.
    Und deine Definition von Rassismus ist nunmal falsch. Siehe oben.

    Zitat Zitat von Entkryptor Beitrag anzeigen
    Muss ich jetzt nochmal erklären, dass das fiktiv war? Da sagt man es vorab in aller Deutlichkeit und die Leute WOLLEN sich einfach trotzdem drauf stürzen, als sei dass eine ersthafte Aussage gewesen. Das ist interessant, denn es passt zu meiner Aussage zuvor, dass es Anzeichen gibt, dass viele Personen wie Automaten handeln.
    Die Frage, warum du überhaupt erst ein derart konstruiertes und fiktives Beispiel genommen hast, steht immernoch im Raum. Damit hast du rein gar nichts verdeutlicht.
    Geändert von RedDragon20 (05.07.2019 um 19:16 Uhr)
    Cicero hat "Gefällt mir" geklickt.
    "Die Freiheit eines Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will - sondern darin, dass er nicht tun muss was er nicht will."

  8. #68
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Entkryptor Beitrag anzeigen
    Legitimes Argument. Gegenargument: [...] Rheumathismus
    Herzlichen Glückwunsch, du hast ein Gegenbeispiel zu meiner Aussage gefunden.

    Ändert nichts daran daß diverse -ismen eben nach Punkt 1 definiert werden, also ideologisch besetzt sind, als da zB wären Sozialismus, Nationalismus, Buddhismus oder eben auch Rassismus.

    Wenn man z.B. oft genug sagen würde: "Der der das Wort "Liebling" benutzt ist pädophil." und irgendwann die Mehrheit aufgrund von Wissensmangel dies glaubt und aggressiv reagiert, hast Du zwei Möglichkeiten: Man handelt so wie Du es forderst und marschiert mit der Kolonne, oder man klärt auf. Ich meine sogar, Leute aus diversen Richtungen fordern immer ein *aufstehen* und "Courage" , wenn Etwas falsch ist.
    a) Surprise! Sprache ändert sich dauernd.
    b) Super, dann "marschier halt nicht mit der Kolonne mit", sag zu Hunger "Verantwortung", zu Tisch "Stuhl", zu essen "färben" und zu Sonntag "Sanktnimmerleinstag" - aber wunder dich dann nicht, wenn dich die Leute nicht verstehen, wenn du dann Sachen sagst wie "Ich hatte so eine Verantwortung, daß ich mich zum Färben bis zum Sanknimmerleinstag an den Stuhl gesetzt hab."

    Ich finde es interessant, wie bei manchen Themen oft genau diese Personen komplett umschwenken und sich dann auf die Gewalt der Mehrheit beziehen und marschieren wollen.
    Und ich finde es interessant, wie manche Leute sich ihr Weltbild so verbiegen, daß es nichts mehr mit der Realität zu tun hat.
    Cicero und OldMCJimBob haben "Gefällt mir" geklickt.
    Dem Sprach ist ein schwerer Vogel mit mattigfalten Händen, der fluglärms nach der Nachten trotzt.

  9. #69
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    Zitat Zitat von RedDragon20 Beitrag anzeigen
    Das ändert doch nichts daran, dass dein Beispiel völliger Mumpitz ist. Eben WEIL es a.) fiktiv und fernab der Realität ist und b.) da noch jede Menge andere Faktoren eine Rolle spielen. Dazu wurde ja schon was gesagt und das muss ich ja nicht mehr wiederholen.

    ... Die Frage, warum du überhaupt erst ein derart konstruiertes und fiktives Beispiel genommen hast, steht immernoch im Raum. Damit hast du rein gar nichts verdeutlicht

    Das die Frage überhaupt entsteht und im Raum stehen kann, verblüfft mich. Es ist eine ganz normale Systematik um ein Thema übersichtlich zu beginnen, einen Teilbereich zu veranschaulichenund danach zu erweitern.

    Wenn man sofort mit allen Variablen Konstanten zugleich anfängt, kann man nie Wirkungen isolieren. Es erzeugt nur Stillstand. Dass man sich erst einmal für eine Aussag entscheidet und daraufhin weitere Aspekte hinzufügt, ist ein effizientes Modell. Nennt sich Ceteris paribus. Natürlich muss man dafür in der Lage sein. Ich habe zuviel vorausgesetzt, indem ich ein sehr vereinfachtes Beispiel formulierte in der Hoffnung, dass ich damit noch keine Person intellektuell abhänge und man daraufhin systematisch das Bild erweitern kann.
    Oder aber diese Vorgehensweise ist der Person derart Fremd, dass es wirklich nicht ersichtlich war.
    Dritte Option wäre, dass die Person nur an einem destruktiven Ausgang interessiert ist.


    Zitat Zitat von RedDragon20 Beitrag anzeigen
    Das ändert doch überhaupt nichts an meiner Aussage. Vorurteile sind in der Regel anerzogen. Ein Urinstinkt nicht.
    Du solltest damit eine Aussage von mir widerlegen. Was ich versuchte zu erklären war, dass das nichts damit zu tun hatte was ich gesagt habe. Es jetzt so hinzustellen, als sei deine Aussage einfach so entstanden und ich würde sie falsch verstehen ist schon durchtrieben.




    Zitat Zitat von RedDragon20 Beitrag anzeigen
    Deswegen kann es auch keinen positiven Rassismus geben.
    Ich versuche es nochmal anders zu verdeutlichen:
    - Person A, ein Kapitalist könnte den Kapitalismus für die allerbeste Form auf der ganzen Welt halten.
    - Er kann es aber auch für die beste Form für sein Land halten und anderen Ländern zugestehen, dass deren Systeme für ihre Mentalität besser ist.
    - Oder aber er hasst den Kapitalismus sogar, nutzt Ihn aber für seine Zwecke.
    - Er könnte Ihn nutzen um rasch zu Geld zu kommen um humanitäre Ziele zu verfolgen
    - oder um sich nur selbst zu bereichern
    - etc...

    Kapitalis"mus" ist weder gut noch böse. Menschen entscheiden, was sie daraus machen. Genauso beim Rassismus.


    Zitat Zitat von RedDragon20 Beitrag anzeigen
    Beispiel für Rassismus wäre: "Der Nigger ist schwarz und sieht aus, wie ein verkohlter Affe. Der klaut nur und ist gewalttätig."
    Ein Beispiel für Kapitalismus ist nicht: "Meine Ordnung ist die beste und Sozialismus ist scheiße.", sondern es fasst ein Konzept zusammen, wie ein System geordnet ist und funktioniert.
    Ich hoffe es fällt auf, dass bei dem Wort Rassismus eine starke Kehrtwende in der Argumentation vollzogen wird und eine logische Bedeutung, wie es dem Wort Kapitalismus (vermutlich) zugestanden würde, bei Rassismus außer Kraft gesetzt wird um an der Negativität fest zu halten.

    Oder ich formuliere es mal flappsig: "Person studiert die Rassenlehre und ist selbst überzeugter Rassist, der praktiziert daraus resultierend angewandten Rassismus, der die jeweiligen Vorteile unterschiedlicher Rassen zu definieren sucht."

    Rassenlehre wäre hier das Studium. Rassist die persönliche Einstellung zu der Lehre und Rassismus das praktizieren der erlernten Erkenntnisse.

    "Person studiert die kapitalistische Lehre, ist überzeuter Kapitalist und praktiziert daraus resultierend angwandten Kapitalismus, der zum Ziel hat den Armen Projekte zur Verfügung zu stellen, die ein besseres Leben ermöglichen."


    Zitat Zitat von Worrel Beitrag anzeigen
    b) Super, dann "marschier halt nicht mit der Kolonne mit", sag zu Hunger "Verantwortung", zu Tisch "Stuhl", zu essen "färben" und zu Sonntag "Sanktnimmerleinstag" - aber wunder dich dann nicht, wenn dich die Leute nicht verstehen, wenn du dann Sachen sagst wie "Ich hatte so eine Verantwortung, daß ich mich zum Färben bis zum Sanknimmerleinstag an den Stuhl gesetzt hab."
    Worrel, ich glaube Du hast meinen Absatz, auf den Du dich beziehst, nicht verstanden, denn es drückt das Gegenteil dessen aus, was ich erklären wollte. Oder ich kann deine Antwort nicht nachvollziehen. Tut mir Leid.
    Geändert von Entkryptor (05.07.2019 um 22:46 Uhr)

  10. #70
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    Zitat Zitat von Entkryptor Beitrag anzeigen
    Das die Frage überhaupt entsteht und im Raum stehen kann, verblüfft mich. Es ist eine ganz normale Systematik um ein Thema übersichtlich zu beginnen, einen Teilbereich zu veranschaulichenund danach zu erweitern.

    Wenn man sofort mit allen Variablen Konstanten zugleich anfängt, kann man nie Wirkungen isolieren. Es erzeugt nur Stillstand. Dass man sich erst einmal für eine Aussag entscheidet und daraufhin weitere Aspekte hinzufügt, ist ein effizientes Modell. Nennt sich Ceteris paribus. Natürlich muss man dafür in der Lage sein. Ich habe zuviel vorausgesetzt, indem ich ein sehr vereinfachtes Beispiel formulierte in der Hoffnung, dass ich damit noch keine Person intellektuell abhänge und man daraufhin systematisch das Bild erweitern kann.
    Oder aber diese Vorgehensweise ist der Person derart Fremd, dass es wirklich nicht ersichtlich war.
    Dritte Option wäre, dass die Person nur an einem destruktiven Ausgang interessiert ist.

    Du solltest damit eine Aussage von mir widerlegen. Was ich versuchte zu erklären war, dass das nichts damit zu tun hatte was ich gesagt habe. Es jetzt so hinzustellen, als sei deine Aussage einfach so entstanden und ich würde sie falsch verstehen ist schon durchtrieben.

    Ich versuche es nochmal anders zu verdeutlichen:
    - Person A, ein Kapitalist könnte den Kapitalismus für die allerbeste Form auf der ganzen Welt halten.
    - Er kann es aber auch für die beste Form für sein Land halten und anderen Ländern zugestehen, dass deren Systeme für ihre Mentalität besser ist.
    - Oder aber er hasst den Kapitalismus sogar, nutzt Ihn aber für seine Zwecke.
    - Er könnte Ihn nutzen um rasch zu Geld zu kommen um humanitäre Ziele zu verfolgen
    - oder um sich nur selbst zu bereichern
    - etc...

    Kapitalis"mus" ist weder gut noch böse. Menschen entscheiden, was sie daraus machen. Genauso beim Rassismus.




    Ein Beispiel für Kapitalismus ist nicht: "Meine Ordnung ist die beste und Sozialismus ist scheiße.", sondern es fasst ein Konzept zusammen, wie ein System geordnet ist und funktioniert.
    Ich hoffe es fällt auf, dass bei dem Wort Rassismus eine starke Kehrtwende in der Argumentation vollzogen wird und eine logische Bedeutung, wie es dem Wort Kapitalismus (vermutlich) zugestanden würde, bei Rassismus außer Kraft gesetzt wird um an der Negativität fest zu halten.
    Fassen wir mal zusammen: Anstatt konkret auf meinen Kommentar und damit auf die Unterschiede zwischen Rassentheorie und Rassismus einzugehen, redest du um den heißen Brei herum und kommst mit dem nächsten absurden Beispiel, das auch noch rein gar nichts mit Rassismus zu tun hat und meeeeeilenweit von der Bedeutung des Begriffs "Rassismus" entfernt ist. Sonderlich intellektuell ist das deinerseits jetzt nicht...Mir fällt da für dich nur noch folgendes ein:

    "Zwei x Drei macht Vier -
    widdewiddewitt und Drei macht Neune.
    Ich mach' mir die Welt - widdewidde wie sie mir gefällt ..."
    Nochmal: Was du meinst, ist Rassentheorie. Aber kein Rassismus. Punkt. Wortähnlichkeiten hin oder her, das eine ist nicht das gleiche wie das andere. Wollen wir noch Apfelmus in den Raum werfen? Pflaumenmus? Die haben auch die Endung "-mus". Blöd nur, dass aus Apfelmus kein Pflaumenmus wird, nur weil man sich das so wünscht. Apfelmus bleibt Apfelmus. Ebenso wird aus Rassismus nichts positives oder "neutrales", nur weil du dir das so wünschst.

    Stell dich auf den Kopf oder halte die Luft an, bis zu umkippst. Stampf trotzig mit den Füßen auf. Das ändert nichts an meiner Aussage und vor allem nicht an Tatsachen, die sich belegen lassen. Und wenn du es nicht verstehen oder einfach nur nicht wahr haben willst, dann kann ich dir auch nicht helfen und damit ist auch jede weitere Diskussion unnötig.

    Ich bin raus. Deutlicher kann ich nicht werden, aber wenn du offensichtlich nur trollen willst...bitte.
    Geändert von RedDragon20 (05.07.2019 um 23:01 Uhr)
    Cicero und OldMCJimBob haben "Gefällt mir" geklickt.
    "Die Freiheit eines Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will - sondern darin, dass er nicht tun muss was er nicht will."

  11. #71
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    können wir den Thread hier nicht zu machen, dem Typ da keine Bühne für seine Ansichten die direkt vom Adolf stammen mehr geben und dass als Fallbeispiel wie Toxische Rassisten dafür sorgen, dass Leute genervt sind?
    Man wird den nicht umstimmen können oder anworten bekommen, weil die keine Anworten haben, sieht man ja an den Geistesgenossem im Bundestag
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  12. #72
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    Zitat Zitat von Entkryptor Beitrag anzeigen
    Wenn man sofort mit allen Variablen Konstanten zugleich anfängt, kann man nie Wirkungen isolieren.
    Bei einem komplexen Thema wie Rassismus und seinen Ursachen bringt es nichts, das auf einzelne Faktoren runter zu brechen. Es gibt keine einzelne Ursache, die einen zum Rassisten macht. Das ist ein Zusammenwirken von verschiedenen politischen, sozialen, konsumierenden, intellektuellen, familiären und weiteren Faktoren, bei denen möglicherweise schlicht das Entscheidende ist, wen man in einer bestimmten Lebensphase als besten Freund gehabt hat.

    Und wenn man sich da jetzt einen einzelnen Aspekt rausnimmt, kann man den natürlich analysieren, darf dabei aber die anderen Faktoren nicht aus den Augen verlieren.

    Wenn weitere "Variablen und Konstanten" hinzugefügt werden sollen, wann kommen die denn? bisher war nur diese eine Wirklichkeits-verzerrte Annahme als Modelleigenschaft von dir zu hören.

    Natürlich muss man dafür in der Lage sein. Ich habe zuviel vorausgesetzt, indem ich ein sehr vereinfachtes Beispiel formulierte in der Hoffnung, dass ich damit noch keine Person intellektuell abhänge und man daraufhin systematisch das Bild erweitern kann.
    Genau. Die anderen sind alle nur zu dumm ...

    Oder aber diese Vorgehensweise ist der Person derart Fremd, dass es wirklich nicht ersichtlich war.
    oder aber dein(e) Modell/Ansicht ist derart falsch, daß eigentlich nur ein /facepalm angemessen wäre.

    Dritte Option wäre, dass die Person nur an einem destruktiven Ausgang interessiert ist.
    Zu der Aussage "Es gibt positiven Rassismus" kann es nur ein deutliches "Nein!" als Antwort geben - nicht, weil ich was gegen Rassismus haben würde (was ich unabhängig davon tue, aber das ist eben nicht der Grund) sondern einfach, weil sie schlichtweg falsch ist.


    Ich versuche es nochmal anders zu verdeutlichen:
    - Person A, ein Kapitalist könnte den Kapitalismus für die allerbeste Form auf der ganzen Welt halten.
    - Er kann es aber auch für die beste Form für sein Land halten und anderen Ländern zugestehen, dass deren Systeme für ihre Mentalität besser ist.
    - Oder aber er hasst den Kapitalismus sogar, nutzt Ihn aber für seine Zwecke.
    - Er könnte Ihn nutzen um rasch zu Geld zu kommen um humanitäre Ziele zu verfolgen
    - oder um sich nur selbst zu bereichern
    - etc...

    Kapitalis"mus" ist weder gut noch böse. Menschen entscheiden, was sie daraus machen. Genauso beim Rassismus.
    Deine Argumentation ist (überspitzt dargestellt) ähnlich als ob du aus der Grundlage der Religion des Buddhismus herzuleiten versuchst, daß Rheumatismus ebenfalls religiös begründet ist.

    Ich hoffe es fällt auf, dass bei dem Wort Rassismus eine starke Kehrtwende in der Argumentation vollzogen wird und eine logische Bedeutung, wie es dem Wort Kapitalismus (vermutlich) zugestanden würde, bei Rassismus außer Kraft gesetzt wird um an der Negativität fest zu halten.
    Rheumatismus kann man medizinisch behandeln, Rassismus leider nicht.

    Oder ich formuliere es mal flappsig: "Person studiert die Rassenlehre und ist selbst überzeugter Rassist, der praktiziert daraus resultierend angewandten Rassismus, der die jeweiligen Vorteile unterschiedlicher Rassen zu definieren sucht."
    Nein, Nein. und nochmals Nein.

    Rassismus ist das minderwertige Behandeln anderer "Rassen". Das ist die Definition dessen, was wir (meinetwegen:) heute als Rassismus verstehen. Und da gibt es auch nichts zu diskutieren. es sei denn wir wollen hier auch diskutieren, ob man "Autounfall" nicht lieber "Wasserfall" nennen sollte.

    Worrel, ich glaube Du hast meinen Absatz, auf den Du dich beziehst, nicht verstanden, denn es drückt das Gegenteil dessen aus, was ich erklären wollte. Oder ich kann deine Antwort nicht nachvollziehen. Tut mir Leid.
    Bei so einer Vorlage muß ich dann doch mal nachfragen:
    Wer ist hier jetzt gerade "intellektuell abgehängt"?
    LOX-TT hat "Gefällt mir" geklickt.
    Dem Sprach ist ein schwerer Vogel mit mattigfalten Händen, der fluglärms nach der Nachten trotzt.

  13. #73
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    Ich wiederhole noch einmal das aus meiner Sicht einfachste und einleuchtenste Beispiel:

    "Person studiert die Rassenlehre und ist selbst überzeugter Rassist, der praktiziert daraus resultierend angewandten Rassismus, der die jeweiligen Vorteile unterschiedlicher Rassen zu definieren sucht."

    Rassenlehre wäre hier das Studium. Rassist die persönliche Einstellung zu der Lehre und Rassismus das praktizieren der erlernten Erkenntnisse.

    "Person studiert die kapitalistische Lehre, ist überzeugter Kapitalist und praktiziert daraus resultierend angewandten Kapitalismus, der zum Ziel hat den Armen Projekte zur Verfügung zu stellen, die ein besseres Leben ermöglichen."

    Dem mit "ismus" zu widersprechen ist genauso logisch wie zu behaupten alles mit "iert" sei positiv. "honoriert, fundiert...".

    Also: Es gibt keine "negativen" Begriffe. Sonst gäbe es ja auch ein entsprechendes Wort für die gute Bedeutung und die neutrale Bedeutung. Es ist so simpel wie logisch. Es sind alles Voreinfärbungen. Nicht mehr.

    Das Thema ist für mich hiermit geschlossen. Ich danke für die Beiträge und Einblicke. Es waren ein paar sehr gute Sachen dabei, die ich durchaus recherchiert und geprüft habe. Damit habt Ihr mir weitergeholfen, denn Aussagen sollten immer mal wieder selbst geprüft werden. Was weniger weiter geholfen hat waren so versuche wie das Unterstellen kindischen Fußaufstampfens.

    Jetzt ist die Zeit der Reflektion gekommen. Bemüht Euch.
    Geändert von Entkryptor (07.07.2019 um 21:53 Uhr)

  14. #74
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    Zitat Zitat von Entkryptor Beitrag anzeigen
    Ich wiederhole noch einmal das aus meiner Sicht einfachste und einleuchtenste Beispiel:
    Ich kann hier auch wiederholt "Elvis lebt!" ins Forum schreiben. Wahr wird's dadurch noch lange nicht.

    Dem mit "ismus" zu widersprechen ist genauso logisch wie zu behaupten alles mit "iert" sei positiv. "honoriert, fundiert...".
    Daß man sich bei einer Diskussion vergaloppiert, passiert. Egal ob bei einer Diskussion zu zweit, dritt oder viert. Dennoch wird dadurch nicht alles an der Behauptung massakriert, denn gerade bei "Rassismus" trifft dies zu. Dafür braucht man nicht zu promoviert ... zu ... sein ... .

    Denn genau wie beim Sexismus bezeichnen mindestens diese beiden -ismen die Benachteiligten der anderen Rasse/des anderen Geschlechts. Das ist die Definition von "Rassismus" und "Sexismus". Da kannst du noch tausendmal behaupten, das wäre Schokoladenpudding, das ändert nichts daran, daß es ein Haufen Scheiße ist.

    Also: Es gibt keine "negativen" Begriffe. Sonst gäbe es ja auch ein entsprechendes Wort für die gute Bedeutung und die neutrale Bedeutung. Es ist so simpel wie logisch.
    "Es gibt keine negativen Begriffe"? Aha.
    Wahrscheinlich ist für dich "Arschgeige" auch nur ein originelles Instrument, wie?

    Außerdem frage ich mich gerade, was an folgenden Begriffen "positiv" sein soll:

    Anfeindung, Mobbing, Mord, Betrug, Raub, Krieg, ethnische Säuberung, Steuerhinterziehung, Ignoranz, Unfall, Mißgeschick, Krebs, Demenz, bankrott, obdachlos, Katastrophe, Selbstmordattentat, Amoklauf, "Schwalbe" im Fußball, ...

    ... wie macht man beispielsweise eine positive "Schwalbe"?
    was soll positive Demenz sein?
    positiver Mord? (gut, da könnte man noch für den Blick aufs große Ganze plädieren à la "Hitler umbringen")
    aber ein positiver Unfall?
    ein positiver Amoklauf?!

    Natürlich gibt es Begriffe, die von sich aus gesehen erst mal neutral sind, aber dann durch einen bestimmten assoziierten Kontext eine negative Bedeutung erhalten haben. Beispielsweise der "Nationalsozialismus". Das könnte ja linguistisch alles Mögliche sein. Aber durch unsere Geschichte gibt es da eben eine eindeutige Definition, die nicht positiv ist.

    Aber es gibt definitiv Worte, die nur die negative Seite beschreiben, das klassische wäre die Sünde. Und genau dazu gibt es keine "nicht-Sünde", allenfalls eine "gute Tat", die aber linguistisch gesehen nichts mit "Sünde" zu tun hat.
    Ebenso macht deine Forderung nach einem Positiv UND einer neutralen Variante keinen Sinn.
    Ein Unfall ist das Auftreten von etwas Negativem. Das Neutrale wäre "kein Unfall" und das Positive ... nun ja ... "Glück"? Dazu gibt es aber eben schon das "UNglück" - analog dazu hätten wir dann "UNfall" und "Fall" ...
    Du siehst, daß wir in diesem Fall kein Stück weiterkommen.

    Manche Worte definieren sich durch die Abwesenheit von etwas anderem: Licht - Schatten, Krieg - Frieden, Schulden - ... äh, ... : "keine Schulden"
    Wie soll es da eine dritte Variante geben? Wenn Frieden schon durch die Abwesenheit von Krieg definiert wird, was soll dann neben dieser neutralen Variante die positive sein? Auch eine Katastrophe tritt ein oder nicht - es gibt aber keine "positive Katastrophe".

    Und genauso gibt es keinen "positiven Rassismus". Da kannst du noch so oft das Gegenteil behaupte oder daß wir stur seien und uns einfach an die Definition halten, auf die wir uns gesellschaftlich geeinigt haben.

    Jetzt ist die Zeit der Reflektion gekommen. Bemüht Euch.
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  15. #75
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    Zitat Zitat von Entkryptor Beitrag anzeigen
    Jetzt ist die Zeit der Reflektion gekommen. Bemüht Euch.
    ...es heißt "Reflexion".
    Bemüh Dich.
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    "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben."

    Alexander von Humboldt



  16. #76
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    Zitat Zitat von Entkryptor Beitrag anzeigen
    Also: Es gibt keine "negativen" Begriffe. Sonst gäbe es ja auch ein entsprechendes Wort für die gute Bedeutung und die neutrale Bedeutung. Es ist so simpel wie logisch. Es sind alles Voreinfärbungen. Nicht mehr.
    Ein Begriff umfasst schon ein wenig mehr als nur das Wort an sich. Das Wort ist in der Tat erstmal neutral. Aber mit einem Wort wird stets etwas verbunden. Hinter dem Wort steht eine Bedeutung. Etwas, was wissenschaftlich definiert und nachgewiesen ist oder etwas, was die Allgemeinheit darunter versteht. Sehr oft auch einfach beides. Wort + Bedeutung = Begriff.

    Oder anders ausgedrückt: Selbstverständlich gibt es negative Begriffe.
    "Die Freiheit eines Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will - sondern darin, dass er nicht tun muss was er nicht will."

  17. #77
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    Zitat Zitat von RedDragon20 Beitrag anzeigen
    Oder anders ausgedrückt: Selbstverständlich gibt es negative Begriffe.
    Schwachsinn, Du Vollhonk!
    McDrake, Cicero, RedDragon20 und 2 andere haben "Gefällt mir" geklickt.
    This is not what I have wanted - I have to leave this place
    This is not what I have dreamed of - I need to gain more space

  18. #78
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    Zitat Zitat von Herbboy Beitrag anzeigen
    Schwachsinn, Du Vollhonk!
    Asche auf mein Haupt.
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    "Die Freiheit eines Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will - sondern darin, dass er nicht tun muss was er nicht will."

  19. #79
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    Zitat Zitat von Entkryptor Beitrag anzeigen
    Es waren ein paar sehr gute Sachen dabei [...] Bemüht Euch.
    Ich könnte mir vorstellen, dass es auf Deinem Gipfel ziemlich einsam ist aka auf mich wirkst Du wie ein Kokser: eine ordentliche Portion Selbstüberschätzung gepaart mit Arroganz. Dieser bemüht hochgestochene Schreibstil kommt auch nicht smart rüber, im Gegenteil: Es liest sich arg anstrengend und schwammig; zumindest ich verstand öfters nicht genau, was Du eigentlich sagen wolltest (Deine Grundaussage habe ich schon verstanden). Just Feedback.

  20. #80
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    Zitat Zitat von Entkryptor Beitrag anzeigen
    Also: Es gibt keine "negativen" Begriffe. Sonst gäbe es ja auch ein entsprechendes Wort für die gute Bedeutung und die neutrale Bedeutung.
    Nenn mir das Gegenteil von "durstig".

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