• Aktualisierte Forenregeln

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    Forenregeln


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Zeichen gegen J. K. Rowling: Transgender-Figur in Hogwarts Legacy

Geh einfach mal einen Tag durchs Leben und immer dann, wenn du für irgendetwas deine Augen verwendest, überlegst du dir, wie du das selbe tun könntest ohne Sehen zu können. Und dann überlegst du dir, ob dir die Geesllschaft dabei entgegen kommt.
Ich denke, du hast die Intention meines Satzes falsch verstanden, weil dir der Kontext meiner Aussage nicht mehr gewahr war. Ich formuliere es daher anders. Mir ging es darum in Erfahrung zu bringen, warum ausgerechnet Transgender in Spielen in so überhöhten Maße representiert werden, verglichen mit anderen Minderheiten wie z.B. Blinde oder Leute mit Tourette Syndrom.

Ganz im Gegensatz zu dem Internet-Mob, der direkten oder indirekten Druck auf Leute ausübt, ein ihnen unliebsames Thema aus Spielen fernzuhalten...
#wirsinddieguten
/s
Niemand hat dagegen protestiert einen Transgender-Charakter aus einem Spiel heraus zu nehmen oder Leute bedroht, das Spiel wegen diesem Charakter nicht zu spielen. Ist das ein Strohmann oder hab ich da was verpasst?
 
Ich denke, du hast die Intention meines Satzes falsch verstanden, weil dir der Kontext meiner Aussage nicht mehr gewahr war. Ich formuliere es daher anders. Mir ging es darum in Erfahrung zu bringen, warum ausgerechnet Transgender in Spielen in so überhöhten Maße representiert werden, verglichen mit anderen Minderheiten wie z.B. Blinde oder Leute mit Tourette Syndrom.
Je größer der Cast an Figuren, desto diverser wird er auch automatisch. Aber umgekehrt gilt das gleiche. Wenn nur eine begrenzte Anzahl an Figuren zur Verfügung steht, muss man priorisieren. Und aktuell ist eben awareness für die Probleme von Transmenschen der Zeitgeist. Spielehersteller haben sich schon immer nach dem Zeitgeist gerichtet. Auch schon in den 90ern und 2000ern und 2010ern. Das müssen sie, um Geld zu verdienen.

Niemand hat dagegen protestiert einen Transgender-Charakter aus einem Spiel heraus zu nehmen oder Leute bedroht, das Spiel wegen diesem Charakter nicht zu spielen. Ist das ein Strohmann oder hab ich da was verpasst?

Erinnerst du dich, was für ein übler Shitstorm über Last of Us 2 hereingebrochen is, weil Ellie lesbisch ist und Abby zu viele Muskeln hat?
Und solche Proteste gibt's auch nicht erst seit diesem Jahrzehnt.

 
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Je größer der Cast an Figuren, desto diverser wird er auch automatisch. Aber umgekehrt gilt das gleiche. Wenn nur eine begrenzte Anzahl an Figuren zur Verfügung steht, muss man priorisieren. Und aktuell ist eben awareness für die Probleme von Transmenschen der Zeitgeist. Spielehersteller haben sich schon immer nach dem Zeitgeist gerichtet. Auch schon in den 90ern und 2000ern und 2010ern. Das müssen sie, um Geld zu verdienen.
Aber gerade bei so einen umstrittenen Thema wie Transgender, wo es klar gegensätzliche oder polarisierende Meinungen gibt, kann man doch nicht von einem Zeitgeist sprechen.

Erinnerst du dich, was für ein übler Shitstorm über Last of Us 2 hereingebrochen is, weil Ellie lesbisch ist und Abby zu viele Muskeln hat?
Und solche Proteste gibt's auch nicht erst seit diesem Jahrzehnt.
Ich glaube der Shitstorm über The Last Of Us 2 lag im Kern nicht in der sexuellen Ausrichtung von Ellie begründet, auch wenn es sicher Leute gab, die das doof fanden. Die große Kontroverse kam aber mit Abby ins Spiel.
Letztendlich weichst du damit aber meiner Anmerkung aus, denn ein Nachweis wo Leute gegen das Spiel protestiert hätten, weil ein Transgender darin vorkommt, bist du schuldig geblieben.
 
Aber gerade bei so einen umstrittenen Thema wie Transgender, wo es klar gegensätzliche oder polarisierende Meinungen gibt, kann man doch nicht von einem Zeitgeist sprechen.

Zahlreiche Spieleentwickler sehen das offenbar anders. Sonst würden sie keine LGBTQ-Charaktere in ihre Spiele tun. Wenn man sich auf eines verlassen kann, dann darauf dass die Hersteller von AAA Spielen alles tun um die größtmögliche Anzahl von Käufern zu erreichen.

Letztendlich weichst du damit aber meiner Anmerkung aus, denn ein Nachweis wo Leute gegen das Spiel protestiert hätten, weil ein Transgender darin vorkommt, bist du schuldig geblieben.

Richtiger ist wohl eher, dass du die Torpfosten absichtlich verengst auf "Proteste". Keine Ahnung wie du dazu kommst. Meine Formulierung war ein Spiegel deiner Formulierung: "direkter und indirekter Druck".

Einem Hersteller Hatemail schreiben wegen gleichgeschlechtlicher Beziehungen im Spiel fällt ja wohl eindeutig darunter.
 
Ich glaube der Shitstorm über The Last Of Us 2 lag im Kern nicht in der sexuellen Ausrichtung von Ellie begründet, auch wenn es sicher Leute gab, die das doof fanden. Die große Kontroverse kam aber mit Abby ins Spiel.
Letztendlich weichst du damit aber meiner Anmerkung aus, denn ein Nachweis wo Leute gegen das Spiel protestiert hätten, weil ein Transgender darin vorkommt, bist du schuldig geblieben.
Ich weiß noch das viele Abby irrtümlich für einen Trans Charakter hielten und sich darüber aufregten.
 
Zahlreiche Spieleentwickler sehen das offenbar anders. Sonst würden sie keine LGBTQ-Charaktere in ihre Spiele tun. Wenn man sich auf eines verlassen kann, dann darauf dass die Hersteller von AAA Spielen alles tun um die größtmögliche Anzahl von Käufern zu erreichen.
Also virtue signaling auf Kosten von beliebigen Minderheiten?

Richtiger ist wohl eher, dass du die Torpfosten absichtlich verengst auf "Proteste". Keine Ahnung wie du dazu kommst. Meine Formulierung war ein Spiegel deiner Formulierung: "direkter und indirekter Druck".

Einem Hersteller Hatemail schreiben wegen gleichgeschlechtlicher Beziehungen im Spiel fällt ja wohl eindeutig darunter.
Du hast doch damit angefangen, Behauptungen Rund um das Hogwarts Spiel aufzustellen, die nicht zutreffend sind. Ich denke der Vergleich zu Drohmails zu Zeiten von Mass Effect 2 ist zwar nicht von der Hand zu weisen, aber das macht das von mir beschriebene Verhalten von manchen Leuten weder besser noch schlecht, rechtfertigt es schon gar nicht. Dein Argument geht dann schon eher Richtung "Whataboutism".

Ich weiß noch das viele Abby irrtümlich für einen Trans Charakter hielten und sich darüber aufregten.
Sicher auch wegen der Optik geschuldet und wegen der damaligen Befürchtung das Spiel krampfhaft auf Woke umkrempeln zu wollen. Angst und Unwissen waren und sind eine gefährliche Mischung, ja.
 
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Auf Kosten? Es wird doch niemandem weh getan :B
Moralisch verwerflich wäre es in jedem Fall, wobei man das ja eigentlich kennt. Aus Kriegsgebieten wird auch immer mit dem Leid der Menschen zuerst "Werbung" für Spenden oder ähnliches gemacht.
Fänd ich es jetzt nicht gut, wenn ich Betroffen wäre, aber zum Glück ist meine Meinung nicht universell :)
 
Moralisch verwerflich wäre es in jedem Fall, wobei man das ja eigentlich kennt. Aus Kriegsgebieten wird auch immer mit dem Leid der Menschen zuerst "Werbung" für Spenden oder ähnliches gemacht.
Fänd ich es jetzt nicht gut, wenn ich Betroffen wäre, aber zum Glück ist meine Meinung nicht universell :)
Die arme LGBTQ-Community wird ausgebeutet durch fiktive Polygon-LGBTQ-Charaktere in Videospielen. Die selbstlosen Antiwoker stellen sich schützend vor sie. Dass sie damit ihr Ziel erreichen, weniger LGBTQ-Charaktere in Spielen zu haben, ist natürlich reiner Zufall. Ein erleichteres Seufzen geht durch die LGBTQ-Community, die endlich vor etwas geschützt wird, über das sie sich bisher gar nicht beschwert hat.:B

Und wer schützt uns mittelalte, weiße Männer vor der schamlosen Ausbeutung durch "Big Video Game", die völlig ungestraft mittelalte, weiße Männer wie uns in Videospielen zeigen? :B :B
 
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Die arme LGBTQ-Community wird ausgebeutet durch fiktive Polygon-LGBTQ-Charaktere in Videospielen. Die selbstlosen Antiwoker stellen sich schützend vor sie. Dass sie damit ihr Ziel erreichen, weniger LGBTQ-Charaktere in Spielen zu haben, ist natürlich reiner Zufall. Ein erleichteres Seufzen geht durch die LGBTQ-Community, die endlich vor etwas geschützt wird, über das sie sich bisher gar nicht beschwert hat.:B

Und wer schützt uns mittelalte, weiße Männer vor der schamlosen Ausbeutung durch "Big Video Game", die schamlos völlig ungestraft mittelalte, weiße Männer wie uns in Videospielen zeigen? :B :B
Ich denke der Beitrag spricht für sich selbst. Indem man hier Sachen durcheinander wirft und Ernsthaftigkeit vermissen lässt, möchtest du allen Anschein die Diskussion beenden. So sei es dir gegönnt.
 
Wenn jetzt schon Spiele als Schlachtfeld für Politik herhalten müssen geht es mit dem Hobby auch bergab. Warum kann ein Spiel nicht einfach ein Spiel sein ohne zum Pokitikum zu werden. Haben wir auf der Welt echt keine anderen Probleme als Woke, LGBTQ und diesen Genderblödsinn. Ich glaube dem Student*innenfutter ist das ziemlich egal.
 
Wenn jetzt schon Spiele als Schlachtfeld für Politik herhalten müssen geht es mit dem Hobby auch bergab. Warum kann ein Spiel nicht einfach ein Spiel sein ohne zum Pokitikum zu werden. Haben wir auf der Welt echt keine anderen Probleme als Woke, LGBTQ und diesen Genderblödsinn. Ich glaube dem Student*innenfutter ist das ziemlich egal.
Warum dürfen Spiele nicht politisch sein? Filme, Bücher und Musik dürfen das doch auch, oder nicht? Die Frage ist doch gar nicht, ob ein Spiel politisch sein muss oder nicht. Sondern wie das ganze Gedöns umgesetzt ist.

Wenn wir davon ausgehen, dass Spiele Kunst sein sollen, dann müssen wir Spielen natürlich zugestehen, politisch sein zu können, zu dürfen und vlt. sogar zu müssen. Kunst ist nun mal immer in irgendeiner Form politisch und Ausdruck des vorherrschenden Zeitgeistes und des Künstlers. Wenn Spiele für dich aber einfach nur ein Produkt sind, das man konsumiert und das eine Zielgruppe ansprechen will, dann gehörst du halt einfach nur nicht mehr zur Zielgruppe. Ganz simpel.

The Witcher z.B. thematisiert z.B. Rassismus und das auch nicht gerade subtil. Die Hauptfigur ist als Hexer davon sogar selbst betroffen. Ein weiteres Beispiel wäre der Kingdom Come: Deliverance-DLC "Das Los einer Frau", in dem die Schicksale zweier Frauen im Mittelalter dargestellt wird (wenn auch recht abenteuerlich). Beides sind zutiefst politische Themen. Die Liste politischer Themen in Games ist extrem lang.
 
Wenn jetzt schon Spiele als Schlachtfeld für Politik herhalten müssen geht es mit dem Hobby auch bergab. Warum kann ein Spiel nicht einfach ein Spiel sein ohne zum Pokitikum zu werden. Haben wir auf der Welt echt keine anderen Probleme als Woke, LGBTQ und diesen Genderblödsinn. Ich glaube dem Student*innenfutter ist das ziemlich egal.

Es steht jedem frei das auszublenden, ich brauch das auch nicht jeden Tag, aber dann mache ich das ausblenden halt selbstverantwortlich. Unpolitisch kann nix und niemand auf der Welt sein, da alles letztlich irgendwo im Kontext steht, es gibt keinen "politikfreien Raum".. das gilt auch für andere Sachverhalte. Aber man muss jetzt auch nicht immer unbedingt tief drin eintauchen wenn man nicht will.

Im übrigen war auch früher schon viel Trivial-Unterhaltung mal mehr mal weniger offen politisch, obwohl es gängige Konsumware war. Manchmal war es auch nicht explizit politisch gemeint, aber wenn z.B. ein Drehbuchschreiber den Charakteren manchmal Lines reingedrückt hat die sehr rechts/links rüberkamen dann konnte mal da das persönliche Gedankengut durchscheinen, auch wenn das Gesamtwerk nie als politisches Statement gedacht war.

Das hat der 08/15 Konsument aber oft gar nicht mitbekommen, und unsereins, gerade wenn er jung war, auch nicht so bewusst.

Viel Worte um letztlich zu sagen: Selten kann etwas gänzlich unpolitisch sein... das geht vielleicht bei abstrakteren Dingen aber wird schwierig sobald Charaktere in komplexere Interaktionen treten. Aber man muss sich jetzt auch nicht daran abarbeiten.

Man kann es doch jetzt bei Hogwarts Legacy sehen.. bei den astronomischen Zahlen die das Ding liefert an Verkäufen, gleichzeitigen Spielern und Twitch-Viewern wage ich zu behaupten: Viele sind sich der Diskussion darum gar nicht bewusst und konsumieren einfach fröhlich vor sich hin (und das ist ganz neutral gemeint).

Sprich, eigentlich hat sich da nix geändert.
 
Im Gegenteil, es geht bergauf. Das Medium wird erwachsen. Es ist nicht mehr nur Kinderspielzeug, sondern entwickelt sich zu Kunst und Kultur.

Oder so halt.

Aber wie gesagt, man muss auch lernen , dann ausblenden zu können wenn man das denn will und das Bedürfnis hat, man MUSS ja nicht in jede Diskussion zwangsweise mit Schaum vor dem Mund einsteigen.

Keiner hindert einen doch das Produkt zu erwerben und zu konsumieren bisher. Natürlich scheint die Diskussion wohl etwas im Produkt durch (hab es zwar bekommen aber konnte noch nicht anfangen, aber gibt ja Berichte wonach das Thema schon angerissen wird so leicht), aber wenn das alles ist....

Im übrigen: Computerspiele waren schon immer mal mehr, mal minder mit Weltanschauungen und Politik konnotiert, bei der Tele-Match hasste der Chef Red z.B. merklich militärische Spiele, auch wenn die damals nur aus ein paar groben Pixeln bestanden (das war VOR der Happy Computer und Co, frühe 80er!), und kommentierte das entsprechend.

So neu ist das nicht, aber es wurde sich halt nicht seitenlang in Foren und sozialen Medien daran abgearbeitet, mangels Existenz der letzteren. Es sind andere Zeiten in mehrerer Hinsicht.
 
Finde es nur erstaunlich wie bei solchen Themen immer zuverlässig (vermeintlich?) neue Forumsuser aus dem Boden schießen....
Auch erstaunlich ist es, dass es bei einem ziemlich unpolitischen und friedliebenden Streamer (nicht Gronkh) immer wieder Permabans hagelt, sobald Sirona kurz gezeigt wird. Zurecht, muss ich anfügen.
 
Warum dürfen Spiele nicht politisch sein? Filme, Bücher und Musik dürfen das doch auch, oder nicht? Die Frage ist doch gar nicht, ob ein Spiel politisch sein muss oder nicht. Sondern wie das ganze Gedöns umgesetzt ist.
Spiele dürfen natürlich gerne auch politisch sein, aber stellen wir uns die Frage, ob besagter Transgender-Charakter auch im Spiel wäre, wenn J.K. Rowling nicht das Prädikat transfeindlich zugeschrieben bekommen hätte? Wer weiß, vielleicht, vielleicht auch nicht. Ich kenne nun die Bücher oder Filme nicht, aber gab es denn in diesen Textzeilen jemals den Verdacht darauf das dort ein Transgender-Charakter mitmischt oder das überhaupt ein Thema in so einer fiktiven Welt ist, wo eigentlich jedes Problem mit Zauberei gelöst wird? Falls nicht, wäre es dann überhaupt nötig gewesen, im Kontext des Spiels eine solch politische Botschaft zu integrieren?

In Cyberpunk 2077 fühlt sich für mich die Bardame (Name entfallen) relativ natürlich an. Eine fiktive Welt, in der jeder, der genug Credits hat, seinen Körper auf jede erdenkliche Weise modifizieren kann, einfach nur weil es modisch ist oder Style hat. Da passt das quasi wie die Faust aufs Auge und wirkt im Kontext auch nicht politisch, aber bei Hogwarts ist das Thema eher künstlich eingebaut. Und wenn man die Kontroverse darum betrachtet, hat man sich zumindest keinen Gefallen getan, wenn Leute deswegen anfangen "enrage" zu gehen. Zum Glück verkauft sich das Spiel trotzdem noch gut, was wohl aber auch ohne besagten Charakter der Fall gewesen wäre.
 
Spiele dürfen natürlich gerne auch politisch sein, aber stellen wir uns die Frage, ob besagter Transgender-Charakter auch im Spiel wäre, wenn J.K. Rowling nicht das Prädikat transfeindlich zugeschrieben bekommen hätte?

Es liegt in der Natur der Sache von politischen Inhalten, dass sie ihre Existenz durch Ereignisse in der realen Welt bedingt werden. Es ist dabei egal ob die Entwickler proaktiv oder reaktiv handeln.
 
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Spiele dürfen natürlich gerne auch politisch sein, aber stellen wir uns die Frage, ob besagter Transgender-Charakter auch im Spiel wäre, wenn J.K. Rowling nicht das Prädikat transfeindlich zugeschrieben bekommen hätte? Wer weiß, vielleicht, vielleicht auch nicht.
Da wir das nicht wissen, brauchen wir darüber auch nicht diskutieren.

Ich kenne nun die Bücher oder Filme nicht, aber gab es denn in diesen Textzeilen jemals den Verdacht darauf das dort ein Transgender-Charakter mitmischt oder das überhaupt ein Thema in so einer fiktiven Welt ist, wo eigentlich jedes Problem mit Zauberei gelöst wird? Falls nicht, wäre es dann überhaupt nötig gewesen, im Kontext des Spiels eine solch politische Botschaft zu integrieren?
Warum sollte es einen Verdacht oder so darauf geben? :confused:

Es gab ja in Buch und Film auch keinen Hinweis darauf, dass Dumbledore schwul ist, bis Rowling es selbst von sich gegeben hat. Hier sind es halt einfach die Entwickler, die mal eben einen Transgender einbauen.

In Cyberpunk 2077 fühlt sich für mich die Bardame (Name entfallen) relativ natürlich an.
Deswegen stellt sich auch ausschließlich die Frage, wie es umgesetzt ist. Ich hab mich schon mehrfach über die Umsetzung in manchen Spielen hier im Forum ausgelassen, weil die schlicht nicht gelungen ist. Aber nie hab ich mich über die Sache an sich ausgelassen, weil ich finde, dass es wichtig und richtig ist, Spiele auch mal dafür zu nutzen, eine Botschaft zu senden.

Nicht die Sache an sich, sondern die Art und Weise erweist der Thematik oft einen Bärendienst.
 
Erinnerst du dich, was für ein übler Shitstorm über Last of Us 2 hereingebrochen is, weil Ellie lesbisch ist und Abby zu viele Muskeln hat?
Und solche Proteste gibt's auch nicht erst seit diesem Jahrzehnt.
So eine banale, falsche Aussage. Sicher gab es eine kleine Gruppe, die einfach nur intolerant waren, aber der Shitstorm war deswegen, weil viele nicht einverstanden waren, wie Ellie dargestellt wurde (nicht die Sexualität, sondern die inkonsequente und unsympathische Weise in der sie agierte), weil sie es nicht mochten, das Joel so brutal abgeschlachtet wurde und man dann noch seine Killerin als Spielercharakter für das halbe Spiel vorgesetzte bekam (das und nicht die Muskeln).
Diese Art der False-Flag Attacken sind ja genau das Problem, das viele Leute mit der woken-Linken haben, immer werden Kritiker an etwas, das sie gut finden, sofort in die extreme und hasserfüllte Ecke geschoben.
Du fandest die neue Star Wars Trilogie nicht gut, frauenfeindlich, du fandest Ghostbusters 2016 nicht gut, bestimmt nur, weil die Hauptrollen Frauen waren etc.. Immer die gleiche billige Tour um vollkommen berechtigte Kritik abzuwerten.

Um zurück auf das eigentliche Thema zu kommen, ich finde das einen guten Schritt, solange der Charakter natürlich wirkt und nicht aufgesetzt.
Gerade auch hier zeigen die Kommentare ja immer wieder, dass wir noch einen weiten Weg zu gehen haben, wenn Leute den alten Mist von wegen Transmenschen seien psychisch krank, oder Transfrauen seien nicht wirklich Frauen, also eben genau den Blödsinn den Frau Rowling ja auch von sich gibt, posten.
Das ist die eine Seite, die andere Seite ist natürlich das dies keinen Einfluss auf die Boykott-Aufrufe und das Harassment von Streamern, die das Spiel spielen haben wird, es reicht diesen Leuten ja schon das man das Spiel spielen will, um als transfeindlicher Extremist dargestellt zu werden. Da hilft es nicht einen Transcharakter im Spiel zu haben und sich wie die Devs es eh getan haben, sich von Rowling's Ansichten zu distanzieren.
Dann haben wir wieder die, die jedes Mal einen Anfall kriegen, wenn in einem Spiel überhaupt ein Transcharakter auftaucht.
Das ist alles so hysterisch und überzogen, keiner benimmt sich rational oder in irgendeiner Weise gemäßigt, immer führen nur die Extremen das Wort, das ist die Crux des Diskurses in der heutigen Diskussionskultur. Es kann keine Nuancen mehr geben, man ist entweder IMMER und ohne Betrachtung des tatsächlichen konkreten Falles auf einer Seite, weicht man davon ab, ist man gleich im feindlichen Lager.
Ich bin für Repräsentation, ich bin für Diversität, aber in erster Linie interessiert mich bei Spielen und anderen Medien die Qualität, alle anderen Punkten sollten dieser untergeordnet sein.
 
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