OutsiderXE
Spiele-Enthusiast/in
- Registriert
- 05.09.2002
- Beiträge
- 1.362
- Reaktionspunkte
- 148
Vorallem: Ein Spiel das man bereit ist zu verkaufen ist sein Geld eh nicht wert.
"das alte 60-Dollar-Geschäftsmodell" durch F2P zu ersetzen würde ja nur Sinn machen, wenn die Publisher durchschnittliche Microtransaktionen von MEHR als 60$ pro Spieler erwarten würden. und das wäre schon heftig! pro Kugel 5ct oder so![]()

Gibt genug, die mal hier ein Dolla reinstecken, dann mal dort und ehe man sich versieht haben die 120§ für famarama ausgegeben![]()
Das ist an und für sich eine gute Idee, scheitert aber schon dann, wenn ich mein Spiel privat bei ebay verkloppe. Aber Rabowke hat ja so ziemlich genau das erwähnt, was ich auch vorschlagen würde.2. Retailer (Shops) sollten eine prozentuelle Gebühr für jedes verkaufte Gebrauchtspiel an die Entwickler abgeben. Ist ja teilweise echt Wahnsinn wie billig diese Shops einem die Spiele abnehmen und zu einem Vielfachen wieder weiterverkaufen. Die leiden nicht darunter wenn sie ein Stück vom Kuchen an die Entwickler abgeben.
Danke, viel besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können. Spiele über Steam verkaufen, an Freunde verleihen oder verschenken ... damit könnte ich sehr gut leben.Ganz ehrlich? Warum implementiert Steam, als größter Anbieter, nicht einfach die Möglichkeit die Lizenz eines Spiels gg. Geld zu übertragen? Technisch wäre das absolut ohne Probleme möglich.
Wenn dann die finanzielle Abwicklung auch noch über Steam selbst läuft, könnte Steam wie z.B. eBay eine Transaktionsgebühr fordern und davon wiederum den Löwenanteil an die Publisher überweisen.
Damit könnte ich als Verbraucher leben und würde mich dann auch mit Steam mehr anfreuden. Versteht mich nicht falsch, ich hab noch nie ein Spiel selbst verkauft, aber mir geht es einfach um's Prinzip ... genauso wie man eine Verleihfunktion an Freunde bei Steam implementieren könnte. Das sind alles Möglichkeiten um das Prinzip DRM besser zu "verkaufen", nur scheinbar gibts keinen Bedarf seitens Valve bzw. Anbieter digitaler Plattformen.
ich würde mir ja eher mal gedanken machen, warum Leute das Spiel wieder verkaufen wollen anstatt es in so 1,5 Jahren nochmal zu spielen oder 2 mal am Stück
Dem ist nichts hinzuzufügen.Ich sage ganz klar: wären die Triple-A Titel es wert 60 Euro dafür zu blechen, würden die Spieler das auch tun, nur leider sind sies in 90% der Fälle nicht! Tolle Grafik, nix dahinter. Und nach 8h Spielzeit setzen sie Staub an
* Umsatzbeteiligung der Publisher an Wiederverkäufen
Das ist an und für sich eine gute Idee, scheitert aber schon dann, wenn ich mein Spiel privat bei ebay verkloppe. Aber Rabowke hat ja so ziemlich genau das erwähnt, was ich auch vorschlagen würde.
Warum muss ich das akzeptieren? Selbst bei "verstehen" würde ich diskutieren.[...] Man muss einfach verstehen und akzeptieren dass mit digitalen Verkäufen der Gebrauchtmarkt stirbt.
.gif)
Warum muss ich das akzeptieren? Selbst bei "verstehen" würde ich diskutieren.
Natürlich bin ich nicht so selbstfremd und behaupte, dass ich allein die Strategie der Publisher ändern kann. Nur bin ich eben ein Käufer der entscheidet, welche Plattform er unterstützt. Aus dem Grund auf dem PC gog.com z.B. mehr Umsatz mit mir generiert als Steam. Aus dem Grund würde ich mir eher eine PS4 als eine One kaufen.
Was den Weiterverkauf betrifft: was spricht gg. eine Gebühr von ~10-15% und ggf. einen Mindestbeitrag von 1,50 ( 2,00 EUR )? Davon werden wiederum 85% an die Publisher abeführt und 15% behält Steam als Servicegebühr.
Wenn deine Aussage stimmen sollte:
Kein Publisher macht sich Probleme wegen Privatverkäufen von Spielen, was ihnen ein Dorn im Auge ist, sind der Massenhandel von Gebrauchtspielen durch Retailer.
Dann wäre es doch eine Geste gg.über Spielern und eine kleine, aber feine Einnahmequelle. Wenn man damit nämlich Leute locken könnte, die sonst immer Plattformen gewählt haben wo Gebrauchtspiele nicht ungeschränkt waren, z.B. akt. Konsolengeneration.
Aber scheinbar gibt es hier keinen Bedarf seitens der Publisher ...![]()
...aber wenn ich ein Spiel kaufe will ich vor allem eins: Den Entwickler danken und unterstützen für seine Arbeit. Deswegen denke ich auch an deren Perspektive und nicht nur unsere.
Auf den ersten Blick mag es für einen Publisher keinen Vorteil bringen, allerdings sind selbst ein paar Cent bzw. EUR immer noch mehr, als wie der Ist-Zustand heute. Denn da bekommt der Publisher keinen Cent. Natürlich wird das für den Publisher kein Mrd.-Markt, logisch, aber für's "nichtstun" Geld bekommen sollte man nicht verachten und, das meinte ich bereits in anderen Beiträgen, könnte man so Leute ins Steam-DRM-Boot holen, die dieser ganzen Sache skeptisch eingestellt waren bzw. immer noch sind.Was du vorschlägst ist nicht schlect, aber nur aus Konsumerperspektive. Man muss auch die andere Seite beachten. Also das man digitale Medien weiterverkäuft (nur privat) sehe ich wenn ich ein Publisher wäre keinen einzigen Vorteil darus, und selbst aus Konsumerperspektive nicht.
... das ist natürlich ein Extrembeispiel, wo ein Spiel im Sale genausoviel kostet, wie du gerne haben wollen würdest. Ich red natürlich von Verkäufen, wo die Preise noch nicht im Keller sind.Denn seien wir mal ehrlich was für einen Unterschied machts ob du jetzt das Spiel direkt bei Steam für 10€ kaufst oder für 9€ von einem Freund. Bei digitalen Spielen kann man ja noch weniger von Gebrauchtspielen reden, daran ist ja wirklich nichts gebraucht.

Wobei ich behaupten würde, dass der Markt für digitale Filme, die du wirklich erwirbst und nicht nur ausleihst, in Dtl. noch relativ klein ist. Bei Musik sieht die Sache schon anders aus, aber Musik ist mir persönlich egal weil unwichtig, da kann ich nicht wirklich mitreden.Und es gibt nirgendwo anders so ein vehementes Streben danach digitale Medien zu verkaufen. Ich habe zumindest noch nicht von Verkauf von digitalen Film- oder Musikdownloads gehört.
Wobei aber nicht alle PC Spiele im Sale landen ... ich sag nur Blizzardspiele.Edit: Auf der Ps4 kann ich das natürlich verstehen, denn wenn ich jeden Titel zum Vollpreis kaufen müsste würde ich mir auch einen Gebrauchtmarkt herwünschen. Aber wie gesagt bei den Spottpreisen von digitalen Verkäufern fände ich sowas wie einen Gebrauchtmarkt obsolet.
.gif)
Ich will vor allem eins: Es spielen und damit machen, wozu ich Lust habe. Entwickler unterstützen ist ein guter Nebeneffekt.
Naja ich mache selbst eine Ausbildung für Software Engineering, deswegen kann ich verstehen wie viel Arbeit und wie schwer es ist so ein Spiel zu machen. Ich schätze ihre Arbeit halt sehr und kann natürlich mich mehr in ihren Schuhen versetzen. Und wer weiß villeicht werde ich eines Tages auch in der Spieleindustrie arbeiten...
Wobei aber nicht alle PC Spiele im Sale landen ... ich sag nur Blizzardspiele.![]()

Wenn man von gebraucht=genutzt ausgeht, kann man auch bei digitalen Downloads von gebraucht sprechen.Bei digitalen Spielen kann man ja noch weniger von Gebrauchtspielen reden, daran ist ja wirklich nichts gebraucht.
Und die meisten meiner Spiele/Spieleverpackungen sehen auch nach Jahren noch fast wie neu aus, was aber durchaus an meinem Zeitmangel zum spielen und dem kleinen pedantischen Sammler in mir liegen mag. Aber ich will hier nicht in Haarspaltereien verfallen ...Vielleicht bin ich egoistisch, aber wenn ich mir ein Spiel kaufe denke ich in erster Linie an mich und den mir (hoffentlich) bevorstehenden Spass, den ich mit dem Spiel haben werde. Dem Entwickler danke ich, indem ich eine faire Bewertung seines Spiels im Internet abgebe.Verstehe mich nicht falsch, ich wäre ziemlich froh 20 oder mehr meiner digitalen Spiele verkaufen zu können, aber wenn ich ein Spiel kaufe will ich vor allem eins: Den Entwickler danken und unterstützen für seine Arbeit. Deswegen denke ich auch an deren Perspektive und nicht nur unsere.
Es ist auch ein ziemlicher Aufwand an Zeit, Geld und Arbeit ein Auto zu produzieren, aber ich bekomme deswegen auch keine Gewissensbisse wenn ich zum Gebrauchtwagenhändler gehe. (Entschuldigung, aber dieses eine Mal wollte ich den Autovergleich nochmal bringen.)Naja ich mache selbst eine Ausbildung für Software Engineering, deswegen kann ich verstehen wie viel Arbeit und wie schwer es ist so ein Spiel zu machen. Ich schätze ihre Arbeit halt sehr und kann natürlich mich mehr in ihren Schuhen versetzen. Und wer weiß villeicht werde ich eines Tages auch in der Spieleindustrie arbeiten...
Und ich glaube genau diese Frage ist die alles entscheidente Frage. Was mir dazu auch noch einfällt ist, dass man einem Freund begeistert von einem Spiel erzählt, der aber noch unschlüssig ist. Da kann man einfach sagen "Komm ich verkaufs dir zum halben Preis probiers einfach mal aus!" Villeicht hätte der Freund das Spiel ansonsten nicht gekauft? Weiß man natürlich wieder nicht aber das könnte eine positive Auswirkung sein.Natürlich könnte man den Faden jetzt weiterspinnen und sich fragen, was ist das für ein Käufer vom Gebrauchtspiel? Hätte er ohne die Möglichkeit des Steamlizenzverkaufes auf einen Kauf verzichtet? Hätte er bis zum Sale gewartet? Hätte er es ggf. auch zum Neupreis gekauft? Ist er ein verlorener Neupreiskunde, weil wir die Möglichkeit zum Verkaufen implementiert haben?
Es ist auch ein ziemlicher Aufwand an Zeit, Geld und Arbeit ein Auto zu produzieren, aber ich bekomme deswegen auch keine Gewissensbisse wenn ich zum Gebrauchtwagenhändler gehe. (Entschuldigung, aber dieses eine Mal wollte ich den Autovergleich nochmal bringen.)
Ich versteh was du meinst, aber, und das habe ich schon oft genug geschrieben: Der Hersteller wird in dem Moment entlohnt, in dem er sein Produkt (oder ein Exemplar davon) verkauft. Fertig! Habe ich ein Exemplar dieses Produkts gekauft, gehört dieses eine Exemplar mir, mir ganz allein. Ich kann damit (im Rahmen der Gesetze) tun und lassen was ich will, der Hersteller hat keinerlei Verfügungsgewalt mehr über mein Exemplar seines Produkts. Um was für ein Produkt es sich dabei handelt, spielt dabei keine Rolle.
möchtest du über deine Farmarama-Sucht reden?
