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Xbox One: Gebrauchtspiele und Triple A-Games schließen sich gegenseitig aus - sagt CliffyB

"das alte 60-Dollar-Geschäftsmodell" durch F2P zu ersetzen würde ja nur Sinn machen, wenn die Publisher durchschnittliche Microtransaktionen von MEHR als 60$ pro Spieler erwarten würden. und das wäre schon heftig! pro Kugel 5ct oder so ;)
 
Man kauft eben immer zu dem Preis ein, wie es zum eigenen "Lebensstandard" passt. Wenn jemand nicht viel Geld hat, dann kauft er eben ein Spiel als Gebrauchtware oder später als Schnäppchen.
Wenn man ihm das jetzt verbietet, hat er ja nicht auf einmal mehr Geld in der Tasche und kauft automatisch jedes Spiel zum Vollpreis.
In dem er aber sein Spiel wieder verkauft, bekommt er ja Geld in die eigene Kasse, das er dann wieder in neue Produkte investieren kann.

Auf dem PC ist das mittlerweile egal, da kriegt man die Spiele eh schnell billig. Auf dem Konsolenmarkt ist der Gebrauchtmarkt aber sicher noch sehr wichtig.
 
Mh, die Industrie legt von den Gewinnen deutlich zu. Klar, sie hat auch Federn lassen müssen aber alles in allem ist der Trend doch positiv. Liegt das jetzt am Rückgang des Gebrauchspielemarkts? Der ist komischerweise im gleichen Zeitraum ähnlich stark angestiegen... ich sehe da den angeblichen Ausschluss nicht wirklich.

Mal davon abgesehen wie viel für Marketing rausgeworfen wird... da könnte man mehrere Spiele mit entwickeln. Nur weil die Budgets groß sind heißt das noch lange nicht das sie auch sinnvoll und effektiv genutzt werden. Muss Videospielwerbung wirklich während des Super Bowls laufen, oder beim Champions League Finale? Ich hab da so meine Zweifel ob man diese Marketingmillionen nicht besser investieren könnte...
 
die von microsoft haben m.M.n. den Verstand verloren. bb Xbox, hello PS4 :)
 
Cliffy labert nur noch Blödsinn und will seine Wenigkeit
interessant halten. :-$

Diesen Typen sollte man schlichtweg ignorieren weil seine Statements
nur noch pseudo kontrovers sein sollen um im Gespräch zu bleiben.

Genau genommen gibt es nicht mal AAA Produktionen weil es dafür keine Formel gibt.
Für mich ist ein AAA Produkt welches nur von Qualität sprotzt.
AAA ist für mich kein Spiel welches nur durch hohe Entwicklungskosten ohne nennenswerte Ergebnisse
zu rechtfertigen ist.

Hohe Entwicklungskosten? Mag sein aber das wird schon seit längerem durch immer bessere Software/Hardware
und viel größerem Markt als wie vor 10 Jahren kompensiert. Allein Marketingkosten machen heutzutage
locker 50% eines Spiels aus :ugly:

Sagen wir mal 50 Millionen fürs Spiel.
50 Millionen für Marketing
bis zu 10 Millionen für paar CGI Filmchen.

Somit würde man mehr als die Hälfte für etwas ausgeben was nix mit der Entwicklung zu tun hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Er hat schon teilweise Recht. Kosten sind enorm hoch, und das Argument nichts für Marketing auszugeben zieht nicht. Ohne Marketing gibts kaum Käufer und das Spiel würde sich noch schlechter verkaufen. Wenn Marketing nicht rentabel wäre dann hätten sie es schon längst gelassen glaubt mir.

Also ich sehe 2 Optionen:

1. Digitale Verkäufe durch mehrere Dienste (Steam, GoG, McGame etc..) wie am PC (um Konkurrenz zu schaffen) und Gebrauchtspiele auslöschen. Würde glaub ich jeden gefallen da dann die Spiele wie am PC nach 3 Monaten bei einem Sale für 10€ gehen würden, und die Entwickler würden trotzdem richtig gut daran verdienen. Billiger wie Gebraucht kommts auch noch.

2. Retailer (Shops) sollten eine prozentuelle Gebühr für jedes verkaufte Gebrauchtspiel an die Entwickler abgeben. Ist ja teilweise echt Wahnsinn wie billig diese Shops einem die Spiele abnehmen und zu einem Vielfachen wieder weiterverkaufen. Die leiden nicht darunter wenn sie ein Stück vom Kuchen an die Entwickler abgeben.

Also beides wären mM nach kundenfreundliche Methoden.
 
Er hat schon teilweise Recht. Kosten sind enorm hoch, und das Argument nichts für Marketing auszugeben zieht nicht. Ohne Marketing gibts kaum Käufer und das Spiel würde sich noch schlechter verkaufen. Wenn Marketing nicht rentabel wäre dann hätten sie es schon längst gelassen glaubt mir.

Also ich sehe 2 Optionen:

1. Digitale Verkäufe durch mehrere Dienste (Steam, GoG, McGame etc..) wie am PC (um Konkurrenz zu schaffen) und Gebrauchtspiele auslöschen. Würde glaub ich jeden gefallen da dann die Spiele wie am PC nach 3 Monaten bei einem Sale für 10€ gehen würden, und die Entwickler würden trotzdem richtig gut daran verdienen. Billiger wie Gebraucht kommts auch noch.

2. Retailer (Shops) sollten eine prozentuelle Gebühr für jedes verkaufte Gebrauchtspiel an die Entwickler abgeben. Ist ja teilweise echt Wahnsinn wie billig diese Shops einem die Spiele abnehmen und zu einem Vielfachen wieder weiterverkaufen. Die leiden nicht darunter wenn sie ein Stück vom Kuchen an die Entwickler abgeben.

Also beides wären mM nach kundenfreundliche Methoden.

Danke, endlich mal ein gut durchdachter und unvoreingenommener Beitrag zum Thema. :-)
 
ich würde mir ja eher mal gedanken machen, warum Leute das Spiel wieder verkaufen wollen anstatt es in so 1,5 Jahren nochmal zu spielen oder 2 mal am Stück
 
Man kauft eben immer zu dem Preis ein, wie es zum eigenen "Lebensstandard" passt. Wenn jemand nicht viel Geld hat, dann kauft er eben ein Spiel als Gebrauchtware oder später als Schnäppchen.
Wenn man ihm das jetzt verbietet, hat er ja nicht auf einmal mehr Geld in der Tasche und kauft automatisch jedes Spiel zum Vollpreis.
In dem er aber sein Spiel wieder verkauft, bekommt er ja Geld in die eigene Kasse, das er dann wieder in neue Produkte investieren kann.


Auf dem PC ist das mittlerweile egal, da kriegt man die Spiele eh schnell billig. Auf dem Konsolenmarkt ist der Gebrauchtmarkt aber sicher noch sehr wichtig.
Das ist doch aber kein Argument: wenn ich mir das nächste Auto am Straßenrand klaue, habe ich auch mehr Geld in der Tasche als wenn ich es mir kaufen würde.... :-D

Wie gesagt: das Problem ist nicht der Gebrauchtmarkt, das ist nur ein Symptom. Das Problem ist der monopolistische digitale (und pyhsische) Markt auf den Konsolen. Auf dem PC hat man die Wahl, wo man im Internet (das auch frei ist) einkaufen will. Auf den Konsolen kann man nur über Sony oder MS zu deren Preisdiktat kaufen. DAS muss abgeschafft werden, wenn die Konsolenhersteller WIRKLICH kundenfreundlich sein wollen. Alles andere ist nur Augenwischerei und das gilt für Sony ebenso wie für MS. Ich sags nochmal: da hat man ja als Spieler herzlich wenig davon, wenn nachher alle Spiele auf der PS4 $60-$80-$100 kosten. Ein Singleplayerspiel kann man dann ja noch gebraucht verkaufen, aber ein MP Spiel ala Battlefield? Da muss man dann in die saure Gurke beißen....

Da lobe ich mir doch meinen PC Markt MIT DRM und dafür günstigen Preisen..... ;-)
 
ich würde mir ja eher mal gedanken machen, warum Leute das Spiel wieder verkaufen wollen anstatt es in so 1,5 Jahren nochmal zu spielen oder 2 mal am Stück

Ganz einfach: wenn ich es in 2 Jahren noch mal spielen will, dann kann ich es mir dann auch wieder gebraucht für ein Appel und ein Ei holen..... ;-)

Neu kaufen - durchzocken (SP) - teuer verkaufen - 2 Jahre warten - sehr billig gebraucht kaufen ..... :-B
 
Ein Hoch auf die paar Leutchen bei 4A Games, die zu mehr in der Lage sind, als die tausend Entwickler anderer Studios.

In den letzten Jahren bekommt immer mehr das Gefühl, je kleiner und evtl. eingeschworener/persönlicher die Entwicklungsteams sind, desto besser sind die Spiele.
 
Er hat schon teilweise Recht. Kosten sind enorm hoch, und das Argument nichts für Marketing auszugeben zieht nicht. Ohne Marketing gibts kaum Käufer und das Spiel würde sich noch schlechter verkaufen. Wenn Marketing nicht rentabel wäre dann hätten sie es schon längst gelassen glaubt mir..

Marketing ist wichtig, klar. Ohne geht heutzutage nichts. Aber oft ist es zuviel des Guten und in meinen Augen heraus geschleudertes Geld. Beispiel: Blizzards Marketingstrategie, bei der sie vor Release von SC2 ein ganzes Flugzeug mit dem SC2-Logo und entsprechenden Farben lackieren ließen.
http://www.pcgames.de/screenshots/667x375/2010/08/koreanair_starcraft_2.jpg
 
Marketing ist wichtig, klar. Ohne geht heutzutage nichts. Aber oft ist es zuviel des Guten und in meinen Augen heraus geschleudertes Geld. Beispiel: Blizzards Marketingstrategie, bei der sie vor Release von SC2 ein ganzes Flugzeug mit dem SC2-Logo und entsprechenden Farben lackieren ließen.
http://www.pcgames.de/screenshots/667x375/2010/08/koreanair_starcraft_2.jpg

Nein das war sein Geld wert, denn du hast dich daran auch nach dieser langen Zeit erinnert. Mission erfolgreich.

Genau das ist gutes Marketing. Auffallen und vor allem im Gedächtnis bleiben. Die Drama Spots von TNT sind sicherlich auch nicht billig gewesen, aber so genial das sie alleine durch den viralen Weg extrem viele Leute erreichen. Bedenke das es da um die belgische Sparte geht eigentlich, durch die Spots aber TNT weltweit wahrgenommen wird.
 
Oja muss ich gleich mal Chris Roberts bescheid geben das sein Spiel nur ein Schrott AAA Game werden kann, sitzen schliesslich nur 75 Entwickler dran und es kostet nur 20 Millionen unter 500 Mann sollte er gar nicht erst anfangen. *facepalm*
Vielleicht sollten manche mal ihre Personalstruktur überdenken oder aufhören so einen Müll zu labern.
 
Ganz einfach: wenn ich es in 2 Jahren noch mal spielen will, dann kann ich es mir dann auch wieder gebraucht für ein Appel und ein Ei holen..... ;-)

Neu kaufen - durchzocken (SP) - teuer verkaufen - 2 Jahre warten - sehr billig gebraucht kaufen ..... :-B

Ich denke DAS ist wirklich der kleinste Grund. Und ich denke auch du weißt worauf Ensira anspielt.


Zum Thema: Noch son Lappen. Shadow_Man hatte schon recht, nur weil sich jetzt jemand die Sachen nicht mehr gebraucht kaufen kann, hat er ja nicht mehr Geld da. Er kann dann vielleicht, wenn er lang genug spart, 1 neues Spiel kaufen. In dem Zeitraum hätte der andere Käufer seins allerdings schon absetzen können und das Geld reinvestieren können. Aber hey nee sowas würde natürlich NIEEE passieren.

BTW: Angeblich leben wir doch in den meisten westlichen Zonen in einer freien Marktwirtschaft. Dazu gehört auch, dass ich mit den Sachen, die ich gekauft habe, anstellen kann was ich will. (im Rahmen der Gesetze natürlich) Was hier betrieben wird ist regulative Marktwirtschaft, aber da es von Unternehmen kommt... hey da is alles in Butter. Lass sowas mal den Staat machen, dann herrscht hier aber Revolte mein lieber.
 
Immerhin geben sie inzwischen offen zu, dass es ihnen bei der ganzen Geschichte nicht um die "Raubkopierer" geht.

Ich sage ganz klar: wären die Triple-A Titel es wert 60 Euro dafür zu blechen, würden die Spieler das auch tun, nur leider sind sies in 90% der Fälle nicht! Tolle Grafik, nix dahinter. Und nach 8h Spielzeit setzen sie Staub an
 
BTW: Angeblich leben wir doch in den meisten westlichen Zonen in einer freien Marktwirtschaft. Dazu gehört auch, dass ich mit den Sachen, die ich gekauft habe, anstellen kann was ich will. (im Rahmen der Gesetze natürlich) Was hier betrieben wird ist regulative Marktwirtschaft, aber da es von Unternehmen kommt... hey da is alles in Butter. Lass sowas mal den Staat machen, dann herrscht hier aber Revolte mein lieber.

Das ist überhaupt die Frage. Ist so etwas überhaupt rechtlich gedeckt? Diverse Unternehmen wollten einem Softwarereseller doch schon vor Jahren gerichtlich an den Kragen mit dem Ergebniss dass sie mit wehenden Fahnen unter gegangen sind. Das Dürfte doch bei Steam, MS & Co auch möglich sein.
 
Einfach mal nicht hunderte Millionen für penetrante Werbung raushauen ihr Flachzangen!
Dazu kommt das "Tripple A" Spiele zu 90% der größte Müll sind, und nicht zu vergessen das eure sogenannten AAA Titel, ca. 10 Nachrfolger hinter sich herziehen, die kaum nennenswerte Weiterentwicklung bieten. Rechnet man das zusammen wäre der Stuß den ihr produziert nicht mal ein Double-A.
Aber klar, die Werbung und Bestechungen von Spielemagazinen machen es schon wieder zum AAA.

Elendes Gesindel.
 
Ich sage ganz klar: wären die Triple-A Titel es wert 60 Euro dafür zu blechen, würden die Spieler das auch tun, nur leider sind sies in 90% der Fälle nicht! Tolle Grafik, nix dahinter. Und nach 8h Spielzeit setzen sie Staub an

90% aller Spiele schauen gleich aus, spielen sich gleich, haben die gleichen Features,
gleiche Steuerung, gleiche Mechanik, gleiche Preise und zusätzlich immer schlimmere DLC, DRM und andere Services.

Dass der großteil der Spieler nicht mehr bereit ist die Spiele zu Vollpreisen zu kaufen ist einfach nur logisch.
Warum sollte man denn auch wenn die Publisher nur noch $$$-Zeichen in den Augen haben und jeglichen Anspruch
auf Erfolg aussprechen.

Ich hab früher locker bis zu 5 Spiele bei Release gekauft und momentan komme ich auf kaum mehr als 2 Vollpreis Titel pro Jahr (wenn überhaupt) Ich sags ja oft genug dass viele Publisher wohl mein Geld einfach nicht mehr haben wollen und
einen erfahrenen Spieler für dumm verkaufen.

Marketing hin oder her. Die Spiele selbst sind die beste Werbung.
 
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