• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank

Wie gut findet Ihr die Politik von Donald Trump?

MrFob

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Wie viele Drohen hat der Heuchler losgeschickt, und wie viele Trump. Obama hat in seinen ersten 2 Amtsjahren mehr losgeschickt als ein Bush in seiner gesamten Amtszeit (8 Jahre)vorher.
8 Jahre Obama, was hat er im Nahen Osten, also dem Krisengebiet der Welt bewegt, außer Drohnen loszuschicken, kann ich dir sagen, nichts. Was hat er gegen Nordkorea getan, nichts ist da, und von China wollen wir mal gar nicht reden, denen ist er regelrecht in den Hintern gekrochen um die eigenen Groß Firmen Aktionäre zu unterstützen. Ein fatales Signal.
Wie gesagt, Obama hat viel geredet, gehalten hat er sehr wenig bis fast gar nichts nach 8 Jahren.

Habe Ende letzten Jahres ein sehr interessantes Interview mit Obama gesehen, in dem er ein bisschen (soweit moeglich, da Geheimhaltungssache) erzaehlt hat, wie das mit dem Drohnenprogramm genau war und wie viel die intern darueber diskutiert haben. Ist jetzt nicht so gewesen, dass sie das mal einfach so gemacht haben. Da gab es wohl einige Zerreissproben dazu. Und mehr als Bush? Naja gut, der hatte ja a) noch weniger Drohnen weil er das Programm erst aufbaute und b) ganze Armeen im Nahen Osten. Von Trump erst gar nicht zu sprechen, der mal kurz beim Schokoladenkuchen ein paar Raketen auf Syrien abgeschossen hat.
Was bei Obama in Sachen Drohnen abgelaufen ist ist sehr problematisch, das ist unbestreitbar, aber ich habe keinen Zweifel, dass die sich um jeden Drohneneinsatz mehr Gedanken gemacht haben als sowohl die Regierung vor als auch nach ihm. Oder warum meinst du hat die Trump Regierung dann die von Obama eingefuehrte Regelung gekippt, nach der Droheneinsaetze und Tote oeffentlich gemacht werden mussten.
Willst du mir ernsthaft erzaehlen, dass du die Leute aus dem Trump Kabinett (sein erster Verteidigungsminister war James Mattis, Spitzname "Mad Dog" und der galt noch als einer der Normalsten) fuer verantwortungsvoller haelst?
 
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HanFred

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Vordack

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Lieber ein Heuchler als ein narzisstischer Verbalamokläufer, der die Grundpfeiler der Demokratie zum Einsturz bringen will.

Ich frage mich sowieso wieso man Obama als Heuchler ansehen soll wenn man ein wenig Ahnung von der amerikanischen Politik hat. Soweit ich informiert bin konnte er wegen der republikansichen Mehrheit im Senat einfach nicht mehr tun. Was bringt es wenn man 100 geile Ideen hat, sie aber vom Senat nicht akzeptiert/durchgewunken werden?
 

Batze

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Ich frage mich sowieso wieso man Obama als Heuchler ansehen soll wenn man ein wenig Ahnung von der amerikanischen Politik hat. Soweit ich informiert bin konnte er wegen der republikansichen Mehrheit im Senat einfach nicht mehr tun. Was bringt es wenn man 100 geile Ideen hat, sie aber vom Senat nicht akzeptiert/durchgewunken werden?

Das stimmt und da gebe ich dir sogar recht. Aber das wusste er alles vorher das er im Senat nichts zu sagen hat, ist wie bei uns mit dem Bundesrat. Weshalb also dann all die Versprechungen die er nie hätte Einlösen können?
 

Enisra

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nun
was soll man sagen: Jemand anderen als Heuchler zu bezeichen um Trump zu verteidigen (was der whataboutism ist) ist auch nun ... mutig
sehr dumm und fern der Realität wenn man sich mal auch anschauen würde was Twittler so von sich gegeben hat
aber Mutig

Fehlt fast noch Biden wieder pädophilie vorzuwerfen, am besten noch mit dem Bild von der Beerdigung seinens Sohnes wo er seine Enkelin trötstet, aber für Solche Idioten ist eh ein besonderer Platz in irgendeiner Hölle reserviert
 

Spassbremse

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Das stimmt und da gebe ich dir sogar recht. Aber das wusste er alles vorher das er im Senat nichts zu sagen hat, ist wie bei uns mit dem Bundesrat. Weshalb also dann all die Versprechungen die er nie hätte Einlösen können?

Check die Fakten. Als Obama 2009 seine Präsidentschaft antrat, hatten die Demokraten noch eine bequeme Mehrheit im Senat, nämlich 60:40. Der Vorsprung ging 2012/2013 verloren. Ab da haben die Republikaner *dank* "Moscow Mitch" so ziemlich alle Vorhaben Obamas komplett BLOCKIERT.
 

Herbboy

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Das stimmt und da gebe ich dir sogar recht. Aber das wusste er alles vorher das er im Senat nichts zu sagen hat, ist wie bei uns mit dem Bundesrat. Weshalb also dann all die Versprechungen die er nie hätte Einlösen können?

Weil er die Dinge mit Sicherheit nicht versprochen hat im Sinne von "das wird definitiv gemacht", sondern lediglich im Sinne von "ich verspreche, alles zu tun, damit das möglich wird". Das raffen aber manche auch bei der deutschen Politik nicht: Ein Wahl-Programm zeigt, was man gerne machen WÜRDE - und im besten Falle, wenn auch die anderen dafür nötigen Stellen mit einer Mehrheit von DIESER Partei ausgestattet sind, kann man das auch durchsetzen. Aber ansonsten ist das immer nur ein "das WOLLEN wir" und kein "das MACHEN wir". Denn zB bei Koalitionen MUSS man von bestimmten Dingen abrücken, ansonsten gibt es GAR keine Regierung, oder Gesetze kriegt man auch nur durch, wenn man eine Mehrheit im Bundesrat hat, dessen Zusammensetzung nicht unbedingt mit dem Bundestag übereinstimmt. Oder bei anderen Dingen zeigt sich, dass es aktuell aus juristischen oder auch finanziellen Dingen doch nicht machbar ist, so dass man es beim besten Willen nicht durchsetzen kann. Oder dass es sowieso keine gute Idee war, dies oder jenes vorzuhaben.

Es ist allerdings dumm, wenn manche Politiker es so formulieren, als würden sich es wirklich versprechen - wenn das jemand tut, dann ist es ein Fehler, außer er weiß zu 100%, dass er überall dafür eine Mehrheit hat. Ebenfalls dumm ist es, etwas weiterhin durchzusetzen, obwohl es sich im Nachhinein als völliger Schwachsinn entpuppt, die die Ausländermaut in D oder ein Mauerbau an der Grenze zu Mexiko in den USA.

Nur Schwachköpfe unter den Wählern sagen zu einem Vorhaben, bei dem sich rausstellt, dass es unsinnig ist "Mach es trotzdem, sonst bist du für mich ein Heuchler!" - Trump hat man zB hoch angerechnet, dass er viele Dinge, die er angekündigt hatte, auch gemacht hat - obwohl da auch hanebüchene Dinge dabei waren. Das ist fast so, als würde man zu Kevin sagen "Mein höchster Respekt an Kevin, der hatte angekündigt, eine Grillparty mit Holzkohle im Keller zu veranstalten - jetzt sind 10 Leute tot, ABER: immerhin hat er gemacht, was er angekündigt hatte - er ist ein wahrer Mann und kein Heuchler!" :B
 

Loosa

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Wenn Obama so gut für die meisten US Bürger gewesen wäre, dann hätte es einen Trump doch niemals gegeben. Danke mal bitte darüber nach.
...
Für mich ein Heuchler wie er im Bilderbuch steht. Das bleibt bei mir von Obama übrig.

Das ist mir zu eindimensional. Denk doch auch mal nach.
Bin ich zufrieden mit dem, was Obama in seiner Amtszeit erreicht hat? Sicher nicht. Aber ich bin überzeugt, dass er nach bestem Gewissen versucht hat sein Programm umzusetzen. Im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Vom Vorgänger übernahm er einen maroden Haushalt und zwei Kriege. Obendrauf ein Bankencrash (den er deutlich besser managte als D; der Staat machte sogar Profit mit dem Rettungsschirm). Und zum größten Teil seiner Amtszeit hatte er keine Mehrheiten in den Kammern. Mit einer Opposition die grundlegend alles blockierte. Das US-Politsystem ist auf "checks and balances" ausgelegt. Es beruht darauf, dass alle zusammenarbeiten. Wo immer möglich per Blockade Sand in dieses System zu werfen wird von Reps seit Jahrzehnten praktiziert. Und zerstört es damit -> Ergebnis: Trump.

Wie auch immer. Dass Obama das Gesundheitssystem etwas reformieren konnte war schon ein Wunder. Die meiste Zeit konnte er aber kaum Gesetze erlassen und nur per Dekret regieren. Dafür hat er den Job gut hinbekommen. Kein Wunder dass er dabei grau wurde.


Biden gewann den gesamten Regierungsapparat. Präsidentschaft und eine Mehrheit in beiden Kammern.
Damit kann man schonmal so manche Baustellen angehen. Trotzdem wird er nicht durchregieren können, weil es für wirklich große Vorhaben größere Mehrheiten braucht (60:40 im Senat). Und auch innerhalb der eigenen Partei sind Mehrheiten nicht garantiert. Wird das dann auch ein Heuchler, weil es ihm politisch unmöglich ist alle systemischen Probleme des Landes auf einmal zu lösen?
 
M

MichaelG

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Und nicht zu vergessen: Obama wurde blockiert, da die Republikaner fast überall Mehrheiten hatten. Hätte er seine Pläne durchsetzen können hätte es deutlich mehr Fortschritte gegeben.
 
F

Frullo

Gast
Ab dem Zeitpunkt an dem die (Präsidentschafts-)Wahlen begonnen haben, habe ich die amerikanische Politik so verfolgt, als würde ich mir die neuste Staffel meiner Lieblingsserie reinziehen:

Auf CNN die Auszählung in den einzelnen Staaten, den Krimi betreffend Georgia und Pennsylvania mit einer Tüte Popcorn in der Hand verfolgt, mir auf CNN, Politico und FoxNews weitere Informationen und Standpunkte reingezogen, im Herzen mit den Amerikanern mitgefeiert - nachdem alle grossen Sender Biden zum nicht mehr einholbaren Sieger erklärt hatten - als wäre der Imperator oberhalb von Endor zur Strecke gebracht worden (wer Netflix hat, sollte sich Death to 2020 reinziehen).

Mit Kopfschütteln mitverfolgt, wie die abstrusesten Theorien verbreitet wurden, wie die Präsidentschaftswahl (und zwar nur die! :rolleyes:) mittels einer massiven Verschwörung der Demokraten, Dominion, Soros, Venezuelas verstorbener Diktator Hugo Chavez gestohlen worden sein soll. Mir Schränze gelacht, als einer der einstigen Helden von NineEleven, Rudy Giuliani, zwischen einem Krematorium und einem Pornoshop diesen abstrusen Theorien auftrieb verlieh, genauso wie etwas später, als ihm die Haarfarbe den Kopf runter rann.

Mit Genuss jede Abschmetterung vor den Gerichten der diversen Staaten verfolgt, als Rudy und Co. mit legalen Mitteln versuchten, die Wahlen zu kippen, bis hin zum letzten "Abgelehnt" vom obersten Gericht, als ein texanischer Abgeordneter versucht hat, die Wahlen in diversen anderen Staaten für nichtig erklären zu lassen. Mit Genugtuung zugesehen, wie diverseste Trump-Getreue wie Justizminister Barr bis hin zum Vizepräsidenten Pence sich weigerten, Trumps immer erratischeren Wünschen zu beugen.

Mit Entsetzen - wenn auch nicht mit Überraschung - zugehört, wie Trump und sein Gefolge versuchten Georgia's Staatssekretär unter Druck zu setzen, 11780 Stimmen "zu finden" und amüsiert mitverfolgt, wie Trumps Behauptungen, die Wahlen in Georgia seien getürkt ,wohl dafür mitgesorgt haben, dass Ossoff und Warnock Loeffler und Perdue im Senat ersetzt und damit den Demokraten die Mehrheit in beiden Kammern beschert haben.

Und gleichzeitig zur definitiven Auszählung in Georgia und dem letzten Stunt einiger Retrumplikaner bei der "zeremoniellen" Zählung der Wählerstimmen, doch noch das Unabwendbare abzuwenden, wird das Kapitol gestürmt... Trump wird aus den etablierten sozialen Medien verbannt... und sein zweites Impeachment steht bevor...

TLDR: Man kann von dem Mann halten was man will: Er macht sorgt für verdammt gutes Reality-TV :B Auch wenn es extrem bedauerlich ist, dass hierfür Menschen sterben mussten, fiebere ich gespannt dem Season-Finale entgegen - dieses mal jedoch in der Hoffnung, dass es keine weitere Seasons mehr gibt (auch wenn es ganz sicher Spin-Offs geben wird).
 

Loosa

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Fuuu**k me! :O

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„Provoked by... other powerful people“ (ohne sich selbst beim Namen zu nennen). :rolleyes:
Rückkehr zu Checks & Balances glaube ich wenn ich‘s seh. Wäre nett wenn Reps mal wieder mehr täten, als nur Suppenpeter spielen.
Aber was ein Hieb Richtung Trump. Taktik? Arschsausen?

P.S.: 2022 sieht es zur nächsten Wahl, und dann offenen Posten, für Dems wohl sehr entspannt aus. Ich hab meine Zweifel, dass die Demokraten weiter so fest zusammenhalten. Der Feind ist gebannt und die Flügel zu konträr. Das gibt Gekloppe. Aber eine ganze Amtszeit regieren könnte so einiges durchsetzen.
 

Loosa

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So langsam einer meiner liebsten politischen Kommentatoren. :top:
(und sein Team!)

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Zumindest seine Analyse so ab Minute 1 ist genial. Leuchtet kräftiger als drei Seiten SZ zum Thema Biden-Besuch.
Passt auch in "lustig", "merkwürdig" oder eben "Biden", aber die halbe Sendezeit danach ist Trump, von daher... da kann man aber auch abschalten. ;)

Grobe Zusammenfassung:
  • Als ausländisches Staatsoberhaupt würde er "America is back" mit Vorsicht genießen. Es hat eine gespaltene Persönlichkeit. Und wenn Dr. Jekyll anklopft und sagt er sei zurück, die Frage nach dem Serum gegen Mr. Hyde mehr als gerechtfertigt. :B Und das von nem Ami.
  • Die Qualität des Beitrags kann man am Publikum lesen. Das ist seine Crew. Ich hab die noch nie klatschen gehört. :top:
  • Street Fighter und Co, und weiter hinten auch Millennials. :B
  • Danach finde ich's immer noch lustig aber muss man mögen. Aber ist das Beschlagnahmen der Daten nicht heftiger als Watergate? Zählt das noch irgendwas? Wie alles sonst war es völlig inkompetent (weil sie Pressequellen bei den Dems suchten??ß Facepalm), aber was ist das für eine Entschuldigung?
 

Athrun

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... was ja irgendwie dämlich wäre in eine Minderheitsregierung zu gehen, wenn man zwei bzw. drei Optionen zur Regierungsbildung hätte.

Wobei sich ja Rot und Rot eigentlich (!) schon ausgeschlossen haben ... aber, vor der Wahl ist nicht nach der Wahl, ne? ;)

Die "Cyber Ninjas" sind mit ihrer Suche nach der gestohlenen Wahl in Arizona fertig.
Ergebnis der teuren wie skurrilen Nachzählung: 99 Stimmen mehr für Biden und 261 weniger für Trump. Tired of winning, yet? :B
Na, dann könnte ich sagen: noch mehr Menschen, die ihre Wahl 2020 inzwischen bitter bereuen, wenn man sieht wie Biden's Zustimmungswerte in den Keller rasen :-D
 
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