Videospiele: Was mache ich hier eigentlich?

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StefanWild

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Zum Artikel: Videospiele: Was mache ich hier eigentlich?
 

OldMCJimBob

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Das Gefühl, dass mir selbst die besten Spiele auf einmal belanglos und albern vorkommen, wenn ich sie nicht-Gamern zeige, kenne ich nur zu gut. Man ordnet die Spiele als Kenner ja auch in einen Kontext ein; was gab es schon, wie wurde es umgesetzt. Gegenüber nicht-Spielern ist der Kontext verloren, auf einmal muss sich das Spiel im Vergleich zu "realen" Aktivitäten behaupten
 

Spiritogre

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Sehe ich anders. Spiele können Unterhaltung, Herausforderung oder einfach Zeitvertreib sein. Ob sie Kunst sind ist nebensächlich, sie sind zunächst ein Konsumgut, wie jede Art von Kunst.

In meinen über 30 Jahren Zocker-Karriere habe ich mich nie darum geschert, was andere denken oder sagen. Ich weiß, was mir gefällt. Insbesondere was machen denn diese Anderen, diese Belächler und Abtuer von Videospielen? Wenn die wenigstens gute Bücher lesen würden. Aber die meisten sind reine TV-Junkies. Und auf solche Leute soll ich was geben? Puahaha, neee!
 

JohnCarpenter1

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Niemand, gerade höherer Bildung, hätte doch früher abschätzig von Zeitverschwendung geredet, wenn es um das Lesen eines Buches eines anerkannten Literaten ginge. Im besten Fall kein ein Computerspiel aber so viel mehr.
 
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Headbanger79

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Videospiele sind jetzt seit midestens 30 Jahren mein Hobby. Belächelt wurde ich nie, soweit ich mich erinnern kann, eher noch beneidet, weil sie ja alle als Erwachsene keine Zeit mehr für "sowas" hätten. Meine Antwort ist darauf, dann nimm dir die Zeit, wenns dir Spaß macht.

Wie andere schon geschrieben haben, was machen sie ansonsten? Tv seh ich so gut wie gar nicht mehr, Lesen immer noch sehr gerne, auch dafür nehme ich mir dann die Zeit.

Was sich bei mir allerdings in den Jahren geändert hat, ich bleibe kaum noch sehr lange an einem Spiel dran und wechsle auch immer mal wieder das Genre. Hier mal ein paar Rennen, dann wieder eine Runde Splinter Cell oder etwas mit SciFi bzw. Weltall, das liebe ich. Nur dieses "vom Spiel gefesselt sein", das hatte ich schon sehr lange nicht mehr.
 

Bonkic

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mal wieder so ein special, bei dem ich mir beim lesen dachte 'so, jetzt könnte es interessant werden!', dann aber leider ziemlich abrupt auch schon wieder zu ende war. :|
 

RedDragon20

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Niemand, gerade höherer Bildung, hätte doch früher abschätzig von Zeitverschwendung geredet, wenn es um das Lesen eines Buches eines anerkannten Literaten ginge. Im besten Fall kein ein Computerspiel aber so viel mehr.
Ich weiß ja nicht, was andere für Erfahrungen gemacht haben. Aber meine Erfahrungen aus dem Alltag zeigen mir persönlich, dass es in der Tat weniger die Leute mit höherem Bildungsgrad sind, die von Zeitverschwendung reden. Sondern vielmehr Leute, die einen geringeren Bildungsgrad aufweisen.
 

BxBender

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Lieber mal 5 oder 10 Euro (im Angebot) in ein kurzes aber packendes Spieleerlebnis investieren, als 100 oder 200 Stunden für 50-60 Euro abklappern zu müssen.
Kinofilme dauern auch nur 1 1/2 oder 2 Stunden, aber da zahlt man ja auch 6-20 Euro für die Bluray, oder 10 Euro für das Kinoticket.
 

LesterPG

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Ich verstehe die Diskussion nicht.

Egal was man für sein Hobby auserkoren hat weil es ihm gefällt, es wird immer Andere geben die diese Wertschätzung nicht teilen/nachvollziehen können.
Ob es um das Sammeln eines bestimmten "Dings" geht, um irgendeinen Sport, das Spielen (ob nun Games, Brett, Karten, LARP, ...), oder, oder, oder.

Natürlich werden andere Leute mit anderen Interessen das jeweilige je nach eigenen Vorlieben dafür mehr oder weniger Verständnis haben !
 

chris74bs

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Ich kann es tatsächlich verstehen und auch nachvollziehen, hatte auch so momente wo man andere mit einem Spiel begeistern wollte und am Ende gemerckt hab das nur ich fasziniert war :)
Wiederum haben andere ihre Hobbys die ich nie verstehen werde!

Dennoch finde ich Spiele wie The Witcher 3 wo man weit mehr als 100 Std verbringt besser als ein Spiel das nach 10 Std vorbei ist. ;)
 

TheSinner

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Bin ich froh dass ich erwachsen genug bin keinen Deut auf die Meinung Anderer über meine Hobbies und Faszinationen zu geben. Ich sehe beispielsweise unglaublich gerne Wrestling. Als beinahe 40-jähriger... und meine Holde hab ich auch längst infiziert, so sehr dass wir seit 2015 keine Sendung der WWE verpasst haben und auch keine der jüngst entstandenen AEW. Dagegen, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, sind Computerspiele geradezu kulturell ehrfürchtig bewunderte Kunstspektakel in den Augen der breiten Öffentlichkeit. Mir trotzdem wurscht. Ich steh drauf, genauso wie ich auf Filme mit intelligentem Plot, Sommerblockbuster, Goth, Neue Deutsche Härte, Grunge, Americana und Fertigwaffeln mit Silberzwiebeln steh.

Dieses ganze "Aber wie sehen Andere das..." hab ich seit ich aus der Teenagerzeit raus bin nie mehr verstanden muss ich offen sagen. Aber hey. Auch da: jedem das Seine - hauptsache es macht Spaß und man kann seinen inneren Geek befriedigen :)

Edit: Nebenbei bemerkt ist es eh viel sinnvoller sich mit Humor dagegen zu wappnen. Einer meiner engsten Freunde ist ein Furry der auf diese (Achtung: subjektiv!) ganzen Animes und Mangas abfährt und ständig Webcomics liest. Dafür zieh ich ihn gerne ab und an damit auf und er hat wiederum nix dafür über wenn meine Holde und ich uns halbnackte eingeölte Männer und Frauen angucken die den Konflikt um "Wer hat neulich versucht 'n Haufen Beleuchtungstechnik auf jemanden zu stürzen" damit klären wer wen wie in einem Ring vor Publikum vermöbeln kann. Ganz logische, klassische Konfliktlösung! Gewalt ist auch die Antwort auf Fragen wie "Darf der schwatte Muckimann meine Ex pimpern?", "Darf der Chef mich feuern weil ich als Fake-Schiedsrichter nicht so getan hab wie er wollte?" und "Wer ist eigentlich wirklich für die Frauenrevolution verantwortlich?". Ich finds geil, gerade weil es so völlig Banane und bizarr ist, Wrestling ähnelt Gaming da sehr - es ist eine Welt die nur in sich geschlossen funktionieren kann :)
 
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LOX-TT

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Bin ich froh dass ich erwachsen genug bin keinen Deut auf die Meinung Anderer über meine Hobbies und Faszinationen zu geben.

jupp ist bei mir ähnlich, ich bin seit über 30 Jahren mit dem Medium Videospiele verbunden und hab auch nichtmal ansatzweise das Bedürfnis diesen Umstand in den nächsten 5 oder 10 Jahren zu ändern. Was juckt mich denn was andere von meinen Hobbys halten?
 

Frullo

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Es muss so zwischen 42 und 45 Jahre her sein, seit ich das erste mal Pong spielte. Seit damals haben Videospiele immer eine Rolle in meinem Leben gespielt. Mal mehr, mal weniger. Und sie werden - entsprechende kognitive Fähigkeiten noch vorhanden vorausgesetzt - bis an mein Lebensende eine Rolle spielen. Weder in meiner Kindheit, noch in meiner Jugend und schon gar nicht in späteren Jahren hatte ich je das Bedürfnis, diese Leidenschaft gegenüber irgendjemandem rechtfertigen zu müssen. Wieso auch? 90 Minuten lang 22 Typen zuzuschauen wie sie einem Ball nachrennen, um diesen möglichst oft mit Kopf oder Füssen in ein Netz zu knallen ist trocken betrachtet genauso verschwendete Zeit - und doch dreht sich um diesen Ball eine Milliarden-Industrie.

In einer Gesellschaft in der die Grundbedürfnisse gedeckt sind, spielt Zeitvertreib eine überaus wichtige Rolle - es ist nur gut, dass es neben all den anderen bestehenden Formen seit nunmehr fast 50 Jahren auch Computerspiele gibt.
 

Bonkic

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mal wieder so ein special, bei dem ich mir beim lesen dachte 'so, jetzt könnte es interessant werden!', dann aber leider ziemlich abrupt auch schon wieder zu ende war. :|

um auch noch inhaltlich was zur kolumne zu sagen, pick ich mir mal einige der kernpunkte raus:

StefanWild schrieb:
Zweifler und Unwissende brachten mich mit naiven Fragen und abschätzigen Bemerkungen in Verlegenheit und Erklärungsnot, wenn das Thema auf mein Hobby kam. Mich wurmte ihre Ignoranz - sie wussten eben nicht, wovon sie sprachen!

kann ich nicht nachvollziehen. ich zocke jetzt auch schon seit geraumer zeit - mal mehr mal weniger. aber ich hab tatsächlich noch nie in irgendeiner form rechtfertigungsdruck für dieses hobby empfunden. ok, vielleicht damals ggü meinen eltern, aber das liegt wohl eher in der natur der dinge. die fanden vieles von dem bescheuert, was ich so gemacht hab. :-D [ was übrigens irgendwelche gymnasiasten damit zu tun haben, kapier ich nicht :O ]

Gut gemachte Videospiele standen für mich kulturell immer schon auf einer Stufe mit packenden Filmen, tiefgründigen Büchern und symbolträchtiger, emotionaler Malerei. (...) Auch war ich auf der Suche nach den richtigen Worten, wenn ich von meiner Leidenschaft berichtete. Denn ich "spielte" nicht und "zockte" schon gar nicht. Diese Begriffe erschienen mir zu profan.

und hier liegt wohl der grund, weshalb der autor diesbezüglich andere erfahrungen gemacht hat: er überhöht das hobby gaming in meinen augen maßlos. die allermeisten spiele sind reinste unterhaltungsmedien, aber keinesfalls kunstwerke, abgesehen von nur sehr sehr wenigen ausnahmen (und dass es mehr würden, kann ich auch nicht bestätigen). tut aber in der bewertung meines hobbys für mich eigentlich herzlich wenig zur sache: ich will spaß haben - nichts weiter. deshalb bin ich mir auch nicht zu schade, das was ich da tue als"spielen" oder von mir aus auch "zocken" zu bezeichnen.

Doch ach, jeder Zocker kennt diese leeren Momente: Man hockt vor seinem flimmernden Schirm, die Finger taub, die Augen trocken.

da der autor von "jedem" zocker (dachte eigentlich das wort wäre zu "profan"?) redet, fühle ich mich auch mal angesprochen und antworte mit: nein, ehrlich gesagt kenne ich diese momente nicht, oder kaum. höchstens nach einer längeren wow-session in grauer vorzeit hatte ich hin und wieder tatsächlich mal das gefühl, meine zeit verschwendet zu haben. wer dieses gefühl dauernd hat, sollte vielleicht das hobby oder zumindest das genre wechseln.

ohne frage, und das kann vielleicht als fazit des ganzen gelten, macht auch beim gaming die dosis das gift. mir ist es zugegebenermaßen suspekt, wenn so mancher gamer von mehreren tausend stunden spielzeit - nicht selten sogar noch mit stolz in der stimme - in einem einzigen spiel erzählt und damit rechnerisch auf eine vielleicht sogar zweistellige stundenanzahl pro tag kommt. ich will natürlich niemanden bevormunden, aber wer sich angesprochen fühlt, sollte vielleicht tatsächlich mal sein zeitmanagement (und mehr) überdenken: zocken ist ein tolles hobby - ja. aber in aller regel besteht es eben dann doch nur im ziemlich unsozialen rumsitzen auf bürosessel oder couch. ;)
 
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Robertius

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Was ist schon das Leben? Die Zeit zwischen Geburt und Tod, die jeder für sich selber so angenehm wie möglich gestaltet. Dabei haben wir alle unterschiedliche Vorlieben und tolerante Menschen stellen gar nicht erst in Frage, womit andere ihre Zeit verbringen, selbst wenn sie selber lieber zum Zahnarzt gehen würden als z.B. jeden zweiten Samstag für ein Auswärtsspiel durch Deutschland zu reisen.

Manche Leute meinen halt versnobt oder mitleidig auf andere herabblicken zu müssen, weil sie deren Hobbys missbilligen und ihre eigenen als sinnvoller/wertvoller erachten. Sagt dann aber mehr über diese Leute aus als über die vermeintlichen "Zeitverschwender", denn wann immer jemand Spaß mit einer Tätigkeit hat, so sei es ihm gegönnt und letztlich ist jedes Hobby "Zeitverschwendung". Aber genau darum geht es ja auch. denn keiner will sich in seiner Freizeit auf einen Stuhl setzen und die Wand anstarren.

Diesen "Was mache ich hier eigentlich?" Moment hatte sicherlich jeder schonmal, egal ob er zockt, gerade für ein VW Treffen 6 Stunden im Auto sitzt, 2 Stunden seine Sammelfiguren abstaubt oder was auch immer. Das ist völlig normal und tagesformabhängig/situationsbedingt.
 

sauerlandboy79

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Wenn ich nach der Kernaussage dieser Kolumne gehen würde wäre im Grunde genommen jede Zeitinvestition in ein Unterhaltungsmedium pure Lebenszeitverschwendung. Das reduziert sich dabei aber nicht allein auf Videospiele, genauso gut könnte man Filme, Serien, Fernsehen, ja sogar Bücher und Musik dazu nehmen. Jeder Mensch wiegt die (Un)Wichtigkeit jedes einzelnen davon anders.

Da stelle ich mir allerdings die Frage womit man sonst noch seine freie Zeit "sinnvoll" verbringen "darf". Das Leben besteht für mich nicht nur aus Arbeit, ebenso wenig strebe ich die Maxime "Leben um zu überleben" an.

Ich schätze Videospiele seit ich das erste Mal in Kontakt damit gekom bin und staune immer wieder darüber wie stark sich dieser anfängliche "Kinderkram" in den letzten 30 Jahren entwickelt hat.
 
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Celerex

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Es gab in meinem Leben schon sehr viele Momente, wo ich mir gedacht habe, warum ich jetzt soviel Zeit in eine Sache investiert habe. Zum Beispiel als ich für ein Tier für mein Terrarium eine 8 Stunden Autofahrt in Kauf genommen habe. Videospiele gehörten aber wirklich nur selten zu diesen Momenten. Wenn ich meine Kiste (egal ob Konsole oder PC) anwerfe, dann vertreibe ich meine Spielzeit überwiegend mit Spielen, die mir wirklich Spaß machen. Außer ich teste irgendwelche neuen Titel, wobei es auch hier mittlerweile selten vorkommt, dass ich mal einen Fehlkauf tätige.

Ich stehe auch voll und ganz zu meinem Hobby und meine Arbeitskollegen kommen damit bestens zurecht. In meinem Freundeskreis befinden sich auch überwiegend "Zocker", wenn auch teilweise Casuals. Und die Leute, die trotzdem meinen, mir blöd kommen zu müssen, sind in der Regel geistig derart eingeschränkt, dass eine richtige Diskussion gar nicht erst zustande kommt. Die meisten sind schon damit überfordert, wenn man sie fragt, mit welchen Hobbies sie ihre Freizeit vertreiben und warum sie glauben, diese damit sinnvoller zu investieren. Hierbei kann ich Robertius nur zustimmen. Ich vertrete schon immer die Meinung, dass der Sinn des Lebens darin besteht, seine Zeit auf Erden so angenehm und nicht so sinnvoll wie möglich zu gestalten. Klar, wer beides verbinden kann und meint, die Welt zu einem besseren Ort machen zu müssen, der soll und muss das machen. Dabei darf er/sie aber niemals die Toleranz für das Treiben anderer Menschen verlieren. Ausnahmen sind natürlich Dinge wie Mord, Diebstahl oder dergleichen, die sich alleine schon aus ethnischen Gründen verbieten.
 

1xok

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Eine gute Kolumne. Finde mich da durchaus wieder. Hatte auch lange mit dem Spielen aufgehört. Ich habe mir selber immer gesagt, dass das an Linux lag, auf das ich vor über 20 Jahren komplett umgestiegen bin. Aber die eigentlichen Gründe düfte wohl eher in die Richtung gehen, die der Autor hier beschreibt. Man fragt sich irgendwann: Was mache ich hier eigentlich? Der nächste Entwicklungsschritt besteht dann darin sich auch als Erwachsener von dem zu emanzipieren, was andere Erwachsene sagen und eben einem (scheinbar) kindlichen Hobby zu frönen.

Zum "Versumpfen" in Spielen kann ich auch noch etwas beisteuern: Ich habe festgestellt, dass es nicht selten einen sehr großen Unterschied macht, ob ich ausgeschlafen oder eher übermüdet spiele. Oft ist leider letzteres der Fall. Es geht wahrscheinlich nicht nur mir so. Man spielt halt oft nach der Arbeit oder wenn alle wichtigeren Dinge erledigt sind. Oft beißt man sich dann an bestimmten Aufgaben die Zähne aus und kommt manchmal über Tage in einem Spiel nicht weiter. Der "Nightmare King Grimm" aus dem Spiel "Hollow Knight" war jüngst so Bosskampf, wo ich über Tage nicht voran kam. Am Tag der Deutschen Einheit habe ich es dann mal man Morgen versucht und hatte fast auf Anhieb Erfolg. Was für ein Glücksgefühl! Dabei haben meine Misserfolge durchaus zum Gelingen beigetragen. Ich war gut "trainiert" nur das letzte bisschen Konzentration hatte gefehlt, da ich es vorher immer versucht hatte, wenn ich schon müde und abgeschlagen war.

Man kann die Spielehersteller für Microtransaktionen, repetitives Gameplay und vieles Weitere kritisieren. Letztlich liegt es aber in der Verantwortung von uns Spielern wie (und ob) wir die Spiele spielen. Man kann Spiele ähnlich wie Alkohol missbrauchen oder eine schöne Zeit damit haben.
 

Spiritogre

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Zum "Versumpfen" in Spielen kann ich auch noch etwas beisteuern: Ich habe festgestellt, dass es nicht selten einen sehr großen Unterschied macht, ob ich ausgeschlafen oder eher übermüdet spiele. Oft ist leider letzteres der Fall. Es geht wahrscheinlich nicht nur mir so. Man spielt halt oft nach der Arbeit oder wenn alle wichtigeren Dinge erledigt sind. Oft beißt man sich dann an bestimmten Aufgaben die Zähne aus und kommt manchmal über Tage in einem Spiel nicht weiter. Der "Nightmare King Grimm" aus dem Spiel "Hollow Knight" war jüngst so Bosskampf, wo ich über Tage nicht voran kam. Am Tag der Deutschen Einheit habe ich es dann mal man Morgen versucht und hatte fast auf Anhieb Erfolg.

Das ist ein gutes Beispiel, warum ich glaube, dass Games wie World of Warcraft auch mit so einen Erfolg haben. Man kann halt auch sehr gut dort einfach nur abhängen ohne großartigen Anspruch erfüllen zu müssen.
Viele Spiele erfordern höchste Konzentration, gerade aus dem Action-Bereich. Da ist nicht viel mit Entspannung. Früher waren es dann die Point & Click Adventures, die man eher relaxed zocken konnte, heute gibt es da durchaus mehr Auswahl.

Allerdings hat man eben häufig ein entweder oder.

Deswegen gefällt mir auch Conan Exiles so gut. Will ich Action, dann gehe ich raus und mache einen Dungeon oder kämpfe generell einfach, will ich ein wenig Entspannung, dann mache ich Crafting und Baue ein wenig. So habe ich beides in einem Spiel und entscheide selbst, ob ich wach und frisch genug bin oder wozu ich gerade Lust habe.
 

Tori1

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Ich kann von mir sagen das ich mit 30 schon alles erlebt habe was ich erlebt haben möchte meine Lebensziele sind erreicht.
Es kommt mir tatsächlich gerade nichts in den Sinn was ich noch als Ziel definieren könnte, die Grenzerfahrungen sind gemacht den Tod habe ich auch schon mehrfach gesehen.
Das einzige was ich noch machen könnte wäre Karriere im Beruf, Einfamilienhaus und eine Familie aber das interessiert mich beides nicht.

Daher finde ich auch nicht das meine Lebenszeit verschwendet war weil ich in den letzten 12 Jahren in meiner Freizeit mehr oder weniger nur gezockt habe.

Ich hatte Spass...
Ich denke es ist einfach Wichtig das man seine Ziele im Leben trotz zocken erreichten kann nicht das man irgendwann etwas bereut.
Denke man muss sich halt immer mal wieder hinterfragen ob es glücklich macht und wenn es das nicht tut dann sollte man aufhören und etwas anderes machen.

Mir persönlich ist es egal was andere von meinem Hobby halten. Wenn sie es cool finden das geb ich mich mit den Leuten ab und wenn sie es doof finden dann können sie mich
am A... lecken. Ich bin grundsätzlich niemand der sich darum kümmert was die Menschen denken... SO EIN GOTT BIN ICH NICHT xD
 

RedDragon20

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Ich kann von mir sagen das ich mit 30 schon alles erlebt habe was ich erlebt haben möchte meine Lebensziele sind erreicht.
Respekt. Oder...mein Beleid? Sicher bin ich mir da nicht. Mit 30 Jahren gehört man immerhin längst nicht zum alten Eisen und die Welt bietet doch mehr, als man meinen möchte. :B
 

Tori1

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Respekt. Oder...mein Beleid? Sicher bin ich mir da nicht. Mit 30 Jahren gehört man immerhin längst nicht zum alten Eisen und die Welt bietet doch mehr, als man meinen möchte. :B


Ich bin schn 42 :)
Klar gibt es noch viel tolles zu erleben, aber das was ich unbedingt machen wollte hab ich gemacht
Und wenn man irgendwann auf dem (nach der individuellen definition) höchsten Berg gestanden ist, sind die anderen Berge des Lebens halt nicht mehr soo erstrebenswert.

Finde es einfach wichtig das man seine Ziele erreicht, danach kann man seine Zeit auch guten Gewissens mit sinnlosen Aktionen wie zocken "verschwenden" ohne das man es irgendwann bereuen muss.

Grundsätzlich ist spielen nichts handfestes. Aber andere Freizeitaktivitäten sind es auch nicht. Selbst soziale Interaktion ist überbewertet in 99% der Fälle ist es doch nur reiner smalltalk wenn man es distanziert betrachten würde.
 

RedDragon20

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Alter Sack :B

Klar gibt es noch viel tolles zu erleben, aber das was ich unbedingt machen wollte hab ich gemacht
Und wenn man irgendwann auf dem (nach der individuellen definition) höchsten Berg gestanden ist, sind die anderen Berge des Lebens halt nicht mehr soo erstrebenswert.

Finde es einfach wichtig das man seine Ziele erreicht, danach kann man seine Zeit auch guten Gewissens mit sinnlosen Aktionen wie zocken "verschwenden" ohne das man es irgendwann bereuen muss.
Das, was ich erreichen will, hab ich auch erreicht. Aber da ich den Gedanken befremdlich finde, "ziellos" durchs Leben zu gehen, suche ich mir immer wieder neue Ziele. Aktuell ist es das Abnehmen um 20kg. 23kg fehlen noch.

Grundsätzlich ist spielen nichts handfestes. Aber andere Freizeitaktivitäten sind es auch nicht. Selbst soziale Interaktion ist überbewertet in 99% der Fälle ist es doch nur reiner smalltalk wenn man es distanziert betrachten würde.
An der Stelle muss ich aber ernsthaft sagen, dass du ein Problem zu haben zu scheinst, wenn du soziale Interaktion als überbewertet empfindest. :confused: Soziale Interaktion ist außerdem nicht gleich soziale Interaktion. Mit einem Fremden oder einem Arbeitskollegen interagiert man ja in der Regel ganz anders, deutlich distanzierter, als mit seinem Lebensgefährten oder dem eigenen Kind. Aber grundsätzlich ist soziale Interaktion das wichtigste überhaupt. Ohne die läuft gar nichts. Selbst der introvertierteste Mensch der Welt kann nicht ohne soziale Interaktion leben.

Ohne soziale Interaktion kein Beruf. Ohne soziale Interaktion keine Bindung. Ohne soziale Interaktion keine Forenaktivität. Wocheneinkäufe sind ohne soziale Interaktion nicht möglich. usw. usw. Die Welt kann nicht ohne soziale Interaktion laufen. Wir interagieren andauernd mit anderen Menschen. Wie man also darauf kommt, soziale Interaktion sei überbewertet, ist mir schleierhaft.

Manchmal können einen andere Menschen nerven und da will man einfach seine Ruhe. Das ist nur natürlich und in Ordnung. Aber ohne die Interaktion mit anderen geht man sprichwörtlich ein.
 

MichaelG

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Wenn man mit 30 oder auch selbst mit 42 bereits alle Ziele erreicht hat die man sich gestellt hat waren die eigenen Lebensziele einfach schlichtweg zu tief gestapelt. Es ist erschreckend, wenn man glaubt mit 30 oder 42 in seinem Leben bereits alles erreicht zu haben und man nichts weiter erwartet oder will. Dann sind die weiteren 30-40 Jahre (mit etwas Glück vielleicht sogar mehr Jahre) einfach nur schlichtweg Leere. Das wäre für mich unvorstellbar und ich bekäme eine veritable Krise.

Und zu den Lebenszielen gehört auch in gewisser Weise aufgrund des damit verbundenen zwangsweisen Geldeinsatzes auch (zwangsweise) das Thema Karriere irgendwie dazu. Das bedingt sich irgendwie automatisch. Denn sehr viele Lebensziele lassen sich nur mit entsprechendem Geldeinsatz verwirklichen. Ob nun Verreisen, sämtliche physischen Besitztümer wie Auto, Haus, Boot, selbst PC/PC-Spiele, Schmuck/Uhren/Briefmarken/Münzen (was auch immer) oder auch andere Dinge wie Pilotenschein, Schiffsführerschein, Konzertbesuche uswusf. Kaum ein Lebensziel ist ohne entsprechenden Geld- und sehr oft auch Zeiteinsatz (Vorarbeiten daraufhin zu) realisierbar.

Um das notwendige Geld für alle diese Ziele zu haben gewinnt man entweder dick im Lotto (extrem unwahrscheinlich und je nach Lebensstil und Gewinnsumme ist das gewonnene Geld dann aber auch irgendwann auch über kurz oder lang weg) aber am wahrscheinlichsten braucht man über eine entsprechende Lebensphase einen entsprechend gut bezahlten Job um sich die eigenen Lebenswünsche irgendwann einmal zu erfüllen. Und diesen Job hat man nur in den seltensten Fällen als ein Neueinsteiger von der Schule. In den meisten Fällen muß man so einen Job über eine etwas längere Karriereleiter erklimmen.

Für mich wäre es erschreckend, wenn ich mit 30 und auch selbst in meinem Alter keinerlei Wünsche und Ziele mehr im Leben hätte. Und das Thema soziale Interaktion hat Red ja schon sehr gut auf den Punkt gebracht. Sich komplett einzuigeln und von der Umwelt abzuschotten macht am Ende sogar nachgewiesenermaßen krank. Man muß ja deswegen nicht gleich mit jedem dahergelaufenen entsprechenden Umgang pflegen. Aber gute Freunde und Bekannte, lockere Kontakte zu Arbeitskollegen etc. pp. sollte man schon haben und pflegen sonst geht man wie eine Primel ein. Als grummeliger Einzelgänger hat man ein beschissenes Leben.
 

Worrel

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Und zu den Lebenszielen gehört auch in gewisser Weise (zwangsweise) das Thema Karriere irgendwie dazu.
Also für mich nicht. Karriere ist halt das, was ich ein Drittel des Tages mache, um mir das andere Drittel des Tages, das ich nicht komatös rumliege, so schön zu gestalten, wie es mir damit möglich ist.
Und wenn ich mir keine vergoldete Kloschüssel oder Rolex oder sonstwelche Luxusartikel leisten kann - I don't care.
Sicher wäre es schöner, wenn ich zB einen Rechner hätte, der jedes Spiel ruckelfrei darstellen könnte, aber hab ich nun mal nicht. Stell' ich halt bei anspruchsvollen Spielen das Antialias, Motion Blur und vielleicht noch einiges mehr aus, und dann geht's doch auch.

Denn sehr viele der Lebensziele lassen sich nur mit entsprechendem Geldeinsatz verwirklichen.
Sicher, mit viel Geld kann man mehr machen ... aber wird man dadurch auch glücklicher?

Ist man nicht vielleicht im Gegenzug sogar glücklicher, wenn man sich nicht tagtäglich um das Vorankommen seiner Karriere bemühen muß, damit man immer mehr und mehr Geld hortet, anstatt daß man einfach jeden Tag ruhiger angehen lässt und so entspannter seine Freizeit geniessen kann?
Nein, ich rede nicht von Nicht-Arbeiten, sondern von einem Arbeiten, das nicht nur auf "mehr Geld, mehr Geld!" ausgelegt ist.
Vielleicht hat man ja sogar ein erfüllteres Leben, wenn man nur Teilzeit arbeitet, zwar weniger Geld, dafür aber umso mehr Freizeit hat ...?

Vielleicht ist es auch ein Lebensziel, sich nicht vom Leben, bzw eher: dem "Mein Haus, Mein Auto, Mein Urlaub" - "Wunsch" künstlich unter Druck setzen zu lassen... ;)

Und ist das eigentlich wirklich dein Wunsch ... ? Willst du wirklich so viel protzbare Sachen erreicht haben oder ist das eher zB durch solche Werbung wie die gerade zitierte entstanden? Oder durch deine Erziehung ...?
Sollte man auf jeden Fall mal drüber nachdenken. ;)
 

sauerlandboy79

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Ich finde diese "ewige Zielsetzung" wird zum Teil arg überbewertet, auch hängt diese von vielen persönlichen wie äußeren Faktoren ab.

Um nur mal von mir selbst zu sprechen:
Mein Lebensziel war es eine Familie zu gründen. Ich bin nun 40. Meine Frau und ich passen wie das bekannte Topf- und Deckel-Paar. Sind in gewissen Punkten zwar deutlich unterschiedlich - vor allem bezüglich Hobbies und der dem Interesse an Politik und anderen weltlichen Dingen -, nicht immer einer Meinung und können auch mal heftig diskutieren dass es mal zu Streit ausartet (:-D), doch wir ergänzen uns gegenseitig, was wir quasi jeden Tag feststellen. Ich habe zwei Kinder und - was eigentlich nicht geplant war - ein Haus. Was will ich noch mehr?!

Ansonsten fühle ich mich gesund, versuche mich im Rahmen meiner Möglichkeiten fit zu halten, das Leben zu genießen und hoffe dass alles bis zum Rentenalter seinen gewohnten Gang geht. Auf vieles im Leben hab ich keinen Einfluss, da muss man die Dinge nehmen wie sie kommen.

Wünsche hingegen kann man immer und viele haben (z.B. dass die eigenen Eltern noch lange leben und noch viel von ihren Enkeln haben werden), doch Wünsche sind nicht gleich Ziele. Da gilt es zu unterscheiden.
 
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RedDragon20

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Vielleicht hat man ja sogar ein erfüllteres Leben, wenn man nur Teilzeit arbeitet, zwar weniger Geld, dafür aber umso mehr Freizeit hat ...?

Deswegen bin ich Horterzieher geworden. Die Arbeit ist anspruchsvoll, ich verdiene vergleichsweise gutes Geld und arbeite nur 30h die Woche. Den Rest des Tages gestalte ich mir so, wie ich es will. :P

Leider können das viele nicht mehr nachvollziehen. Wenn man davon spricht, dass einem Freizeit wichtiger ist, als Geld, wird man häufig gleich als faul hin gestellt. Dabei wird vergessen, dass man Zeit nicht mit Geld aufwiegen kann. Es ist schön, wenn man es hat. Aber wenn man keine Zeit hat, bringt einem die Kohle ja nichts. Und nur für die Rente arbeite ich nicht. Ich arbeite, um mir jetzt was leisten zu können. Für die Rente leg ich mir nebenbei was zurück.

Und ist das eigentlich wirklich dein Wunsch ... ? Willst du wirklich so viel protzbare Sachen erreicht haben oder ist das eher zB durch solche Werbung wie die gerade zitierte entstanden? Oder durch deine Erziehung ...?
Sollte man auf jeden Fall mal drüber nachdenken. ;)
Dass Bedürfnisse von Außen (Medien, Familie, Freunde o.ä.) geschürt werden oder entstehen, ist nur natürlich. Äußeren Einflüssen sind wir unser Leben lang ausgesetzt. Das heißt aber nicht, dass man etwas nicht selbst will. Will ich den Intel i7 9700k? Ja. Wieso? Weil er gut bewertet wurde und gute Leistung bei Games bietet. Auf diesen Trichter wäre ich nie selbst gekommen, hätte ich die Benchmarks und Reviews nicht gelesen. Kurz gesagt: Mein Wille entsprang intrinsisch, aber wurde von Außen (Reviews und Benchmarks) beeinflusst.

Man unterliegt keinem Zwang, nur weil man tagtäglich von äußeren Reizen beeinflusst wird. Die lenken einen lediglich in eine Richtung, aber handeln tut man immernoch selbstständig.

Wer sagt "Ich lasse mich nicht von anderen beeinflussen", der lügt maßlos oder ist sich der Wirkung von Außen nicht bewusst. Es funktioniert nicht, ohne Beeinflussung von Außen zu leben. Allein die Farbe eines Apfels ist schon ein Reiz von außen, der ein Bedürfnis wecken kann. Und wer guckt sich nicht die besten Äpfel aufm Markt aus? ;)
 
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