• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Video - Brothers in Arms: Hell's Highway: Brothers in Arms-Video: PC Games unterwegs auf dem Hell's Highway

AW:

der-jan am 27.07.2008 08:41 schrieb:
ich finds sehr schade daß h&d besonders h&d2 in den magazinen nicht so ein standing hatte... eigentlich unverständliche, denn a) ist das spiel gut und b) hatte der entwickler mit vietcong und mafia gezeigt, daß leute spiele von denen mögen...

wäre h&d2 so beworben, beschrieben worden wie bia, als das taktik spiel schlechthin etc...
Gut, das Spiel hatte schon seine Schwächen, das kann man nicht wegdiskutieren. Ich fand es nur ziemlich seltsam, dass lauter Dinge kritisiert wurden und in die Wertung eingeflossen sind, die bei OFP maximal als kleine Mängel betrachtet wurden. Der Schwierigkeitsgrad war zwar hoch aber wesentlich ausgewogener als bei OFP, das Speichersystem war fast identisch, die Team-KI war bei OFP auch grottig und die Steuerung (besonders das Befehlssystem) steht der Komplexität von OFP in nichts nach. Das sind alles typische Krankheiten eines Taktik-Shooter. Warum führt das bei OFP zu einem Game of the Year-Award nach dem anderen aber bei H&D zu teils drastischen Wertungsabzügen (nur 65% von GameStar)? Da wurde ganz eindeutig mit zweierlei Maß gemessen.

Whatever, hier gehts ja eigentlich um BiA. ^^

SSA
 
AW:

SoSchautsAus am 28.07.2008 01:43 schrieb:
Whatever, hier gehts ja eigentlich um BiA. ^^

SSA

nun weitergefaßt gehts ja darum wieviel taktikshooter noch in hells highway steckt, obs gerechtfertigt ist, daß man bia immer noch als taktikshooter bewerben, beschreiben sollte usw ;-)
und da ist ein kleiner blick zur seite, wie andere taktikshooter beschrieben und bewertet werden und wurden schon angebracht

mal sehen wie hells highway verkauft wird
 
AW:

eX2tremiousU am 27.07.2008 01:13 schrieb:
Kann man schon. Nur muss man, das ist natürlich vollkommen richtig, schon ganz schön Kraft aufwenden, um das MG zu "handlen". Zum Stehendschießen braucht man aber generell etwas Kraft und Ausdauer.
Bei uns sind schon einige Grundis mit dem Plastik-G36 überfordert gewesen - im Einzelschussmodus! Oh Rettung! Ein ~ 3.5 KG schwerer Gasdrucklader drückt...
Das ist natürlich peinlich. Meine erste Begegnung mit dem MG3 im Liegendschiessen hatte ich mit 13... Allerdings stand ein stämmiger Feldwebel hinter mir und hat meine Füsse festgehalten :ugly:
 
AW:

gamerschwein am 28.07.2008 13:46 schrieb:
Meine erste Begegnung mit dem MG3 im Liegendschiessen hatte ich mit 13... Allerdings stand ein stämmiger Feldwebel hinter mir und hat meine Füsse festgehalten :ugly:
Das ist ja auch genau das richtige Alter, um mit dem Maschinengwehr anzufangen. :-D :ugly:
 
AW:

Mothman am 28.07.2008 13:59 schrieb:
gamerschwein am 28.07.2008 13:46 schrieb:
Meine erste Begegnung mit dem MG3 im Liegendschiessen hatte ich mit 13... Allerdings stand ein stämmiger Feldwebel hinter mir und hat meine Füsse festgehalten :ugly:
Das ist ja auch genau das richtige Alter, um mit dem Maschinengwehr anzufangen. :-D :ugly:
Früh übt sich :-P
 
AW:

gamerschwein am 28.07.2008 14:52 schrieb:
Mothman am 28.07.2008 13:59 schrieb:
gamerschwein am 28.07.2008 13:46 schrieb:
Meine erste Begegnung mit dem MG3 im Liegendschiessen hatte ich mit 13... Allerdings stand ein stämmiger Feldwebel hinter mir und hat meine Füsse festgehalten :ugly:
Das ist ja auch genau das richtige Alter, um mit dem Maschinengwehr anzufangen. :-D :ugly:
Früh übt sich :-P
Möglichst früh sollte man der Jugend eher ein gewisses Gefühl für Sportlichkeit einprügeln. Meine Ausbilder sind da immer herrlich ausgerastet und konnten kaum ihr Essen im Mund behalten. Wenn es nach denen gehen würde, dann gäbe es keine Computer, Fernseher, unfähige Eltern und Konsolen mehr. O-Ton: "Verweichlichte und körperlich unfähige Meute, die zu blöd war, um die Verweigerung richtig aufzusetzen! Jetzt darf ICH MICH mit den Leuten rumärgern. Viele bräuchten eine Diät und einen Fitnesskurs, aber keine militärische Grundausbildung!"

Irgendwie war sein Standpunkt nicht ganz abwegig. Ich dachte ich wäre damals in schlechter Form gewesen (typisch Informatiker halt...), doch da gab es Leute, die noch unfähiger und unsportlicher waren. 6 KM Eingewöhnungsmarsch ohne Waffe aber mit Rucksack und Gerödel -> unzählige Ausfälle. Geländemarsch durch Schneematsch (3M Quartal ^^) -> Ausfälle. Biwak bei - 5 Grad -> Ausfälle. Schießen bei Regen -> beim Appell diverse Neukrankmeldungen. War schon lustig. :ugly:

Sind halt diese PC-Soldaten, die unbedingt zum Bund wollen, weil BF2 und Flashpoint "so cool" waren, aber sind auf der anderen Seite nicht in der Lage, 10 Liegestütze zu absolvieren bzw. einen Spaziergang im Wald zu bewältigen. Pfff...Was das mit dem Thema am Hut hat? Eigentlich nix. Mir war gerade danach. *g*

Regards, eX!
 
AW:

eX2tremiousU am 28.07.2008 16:04 schrieb:
Ich dachte ich wäre damals in schlechter Form gewesen (typisch Informatiker halt...), doch da gab es Leute, die noch unfähiger und unsportlicher waren. 6 KM Eingewöhnungsmarsch ohne Waffe aber mit Rucksack und Gerödel -> unzählige Ausfälle. Geländemarsch durch Schneematsch (3M Quartal ^^) -> Ausfälle. Biwak bei - 5 Grad -> Ausfälle. Schießen bei Regen -> beim Appell diverse Neukrankmeldungen. War schon lustig. :ugly:


jupp, das war bei mir ähnlich.
ich war wirklich keine sportskanone, aber leute, die keine 6 km gehen (laufen wars ja nit mal^^) konnten, hatte ich bis dahin auch noch nicht gesehen.
auch war ich durchaus überrascht, wieviele kilo übergewicht, man sich doch schon in jungen jahren so anfressen kann.

schon erschreckend, wenn ich ehrlich bin.
und heute dürfte sich die situation ja wohl kaum gebessert haben, würde ich mal vermuten.
 
AW:

Gott sei dank wurde ich ausgemustert ( dank Wespenallergie :-D ). Dann brauch ich mir nicht Befehle von jemanden geben lassen, der nach der 8. Klasse abgegangen ist und denkt jetzt andere runterputzen zu müssen.
Und auf Stromschläge, Massenduschen etc. kann ich auch verzichten :ugly:
 
AW:

Bonkic am 28.07.2008 16:08 schrieb:
auch war ich durchaus überrascht, wieviele kilo übergwicht, man sich doch schon in jungen jahren so anfressen kann.
Wenn man sich körperlich und gesundheitlich so hinrichten will, bitte. Soll jeder so machen wie er will. NUR steigern solche "Soldaten" natürlich das Aggressionspotential der Mitkameraden ernorm. Schließlich müssen die dann Rucksack und Gerödel tragen, oder die jeweiligen "Hindernisse" stützen. Mitleid keimt dann nur bedingt auf, wenn man selbst schon richtig am Schnaufen ist, dann aber auch noch zusammen mit einem Kameraden den Rucksack eines körperlich Schwachen tragen muss. Was dann mit solchen Leuten passiert, ist klar: Die haben für die restliche Zeit die Arschkarte gezogen – bei den Ausbildern und Rekruten. Ist nicht fair, toll, angenehm oder löblich. Aber die haben sich selbst in diese Situation gebracht. Man wird doch wohl selbst einschätzen können, ob man minimale Sportlichkeit besitzt, oder eben völlig unfähig ist. Die Verweigerung ist in solchen Fällen der richtige Weg (wobei es Zivi-Stellen gibt, die körperlich noch fordernder sind, als mal eben 6 KM durch den Wald zu schleichen). Bei der Musterung sollte man da auch gezielter drauf achten: Die Nüsse zu testen und den Rücken zu prüfen sind leider keine Untersuchungen die ausreichen, um konditionell extrem schwache Menschen zu filtern.

Regards, eX!
 
AW:

eX2tremiousU am 28.07.2008 16:50 schrieb:
Bei der Musterung sollte man da auch gezielter drauf achten: Die Nüsse zu testen und den Rücken zu prüfen sind leider keine Untersuchungen die ausreichen, um konditionell extrem schwache Menschen zu filtern.
Genauso wenig, wie auf die psychische Eignung getestet wird. Das fand ich viel erschreckender im Endeffekt. Niemand hat mich auch nur einmal nach meiner psychischen Verfassung gefragt, da hatte ich auch schon die erste scharfe Waffe in der Hand. :ugly:

Ich wunder mich echt, da da noch nicht mehr passiert ist.^^
 
AW:

Dann brauch ich mir nicht Befehle von jemanden geben lassen, der nach der 8. Klasse abgegangen ist und denkt jetzt andere runterputzen zu müssen.
Ich gehe davon aus, dass auch in Deutschland Ausbilder vorhanden sind, die durchaus einen "normalen" Abschluss besitzen, sowie andere Qualitäten besitzen als Leute "runterzuputzen". Klar ist, dass im Militär ein anderer Führungsstil zum Einsatz kommt als im Zivilen, sprich wenn einer nicht spurt werden halt die Konsequenzen gezogen. Im Generellen ist es dennoch ein "Geben und Nehmen", sprich wenn die Leute mitmachen, gibts kein Problem.
Und auf Stromschläge, Massenduschen etc. kann ich auch verzichten
Stromschläge? Gibts (zumindest in der Schweiz) nicht. Massenduschen? Ich weiss, klingt für einige ganz abscheulich. Ist aber im Endeffekt gar nicht so übel, man überwindet einige eigene kleinere Hürden, die einem Hemmungen nehmen. Überhaupt nicht schädlich. - Da kommt mir in den Sinn, dass wir sogar Mitrekruten hatten, die es nicht schafften, mit 19 Anderen im Zimmer zu nächtigen..
Zitat Ex2: Was dann mit solchen Leuten passiert, ist klar: Die haben für die restliche Zeit die Arschkarte gezogen(...)
Diese Aussage enttäuscht mich besonders. Du scheinst den Sinn solcher Märsche und Übungen nicht begriffen zu haben, ebensowenig deine Ausbildner, falls sie wirklich die körperlich Schwächeren anschliessend schlecht(er) behandelt haben sollten. Klar geht es einerseits darum, die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern. Aber der (viel) wichtigere Teil ist, den Zusammenhalt und die Kameradschaft im Zug (nennt man das so bei euch?) zu stärken. Es geht eben darum, dass alle gemeinsam ins Ziel kommen, ob schwach oder stark. Die körperlich Schwachen werden andere Qualitäten haben die nützlich sind, bspw Kartenlesen oder was weis ich. Denen die "Arschkarte" zuzuschieben ist völlig am Ziel vorbeigeschossen und wird das allgemeine Klima im Dienst nicht verbessern. Hier scheinen die Ausbildner wirklich keine gute Arbeit geleistet zu haben, falls dieser "Spirit" nicht an die Truppe weitergeleitet wurde. Btw: Die Leistungsfähigkeit der Schwachen steigert man auch nicht mit Arschkarten, im Gegenteil.. Meine diversen (Lasten-) Märsche bis zu 100 km hätten wir nie ohne unsere gegenseitige Unterstützung geschafft. Und genau um das ginge es im (hoffentlich nie eintretenden) Ernstfall. Gemeinsam das Ziel zu erreichen. Ohne Verluste, ohne Zurückgebliebene. Ob 50kg oder 120kg. Man gehört zusammen. Eine kleine Anekdote noch: Mein eindrücklichstes Erlebnis war der 50km Abschlussmarsch als Zfhr (Zugführer) mit meinem Zug. Für mich (damals) körperlich gar kein Problem, jedoch für die Soldaten ein enormes Stück Weg zu meistern. Sie waren noch nie so weit am Stück marschiert. Dennoch haben wir es alle gemeinsam ins Ziel geschafft, teilweise haben 2 Sdt einen gestützt u.Ä. Das Gefühl unter den Sdt war im Ziel unbeschreiblich gut, und ab diesem Zeitpunkt war der Zug wirklich eine Einheit. Schade, falls du keine solchen Momente erleben durftest! Gratuliere übrigens zur Schützenschnur. ;-)
 
AW:

Jacro am 29.07.2008 10:07 schrieb:
Diese Aussage enttäuscht mich besonders. Du scheinst den Sinn solcher Märsche und Übungen nicht begriffen zu haben, ebensowenig deine Ausbildner, falls sie wirklich die körperlich Schwächeren anschliessend schlecht(er) behandelt haben sollten.
Primär dienen Märsche und Feldübungen der Vermittlung von militärischen Grundkenntnissen und der Festigung der eigenen Ausdauer. Das ist das Ausbildungsziel, und danach haben sich Ausbilder und Rekruten zu richten. Der Faktor Kameradschaft kommt da natürlich ebenfalls permanent zum tragen - allerdings oftmals und abhängig von der Person nur bedingt. Wenn jemand nicht mehr kann, sonst aber immer angestrengt und kooperativ war, dann fallen kameradschaftliche Gesten nicht schwer - ganz im Gegenteil. Da schleppt man halt auch noch den 20KG Rucksack vom schwachen Rekruten. WENN es aber immer wieder die gleichen Personen sind, die auch in den Unterrichten eine 0-Bock Mentalität haben, und gar nicht erst versuchen, sich da richtig reinzuknien, dann hat die Kameradschaft ausgedient. Auch den Ausbildern gehen solche Leute dann ganz extrem auf die Nerven. Es kommt zu keinen körperlichen Misshandlungen (das würde kein Ausbilder mehr nach Coesfeld wagen), aber eine raue verbale Gangart gibt es dann eben. Wer beim Bund war, kennt die Sprüche. Kameradschaft setzt Einsatzbereitschaft von allen Seiten voraus. Und wenn einige meinen alles boykottieren zu müssen, dann dürfen die auch nicht mit Hilfe oder Verständnis rechnen. Das Dumme ist ja: Kameradschaft "verpflichtet". Obwohl einige Leute Arschlöcher sind, muss man trotzdem das Gerödel von denen schleppen, oder die sonstig unterstützen.

Die körperlich Schwachen werden andere Qualitäten haben die nützlich sind, bspw Kartenlesen oder was weis ich.
Wenn es so ist, ist das kein Problem. Ich rede hier von den kompletten Querulanten mit einer richtig miesen Grundeinstellung.

Meine diversen (Lasten-) Märsche bis zu 100 km hätten wir nie ohne unsere gegenseitige Unterstützung geschafft
So etwas hatten wir nicht einmal. Bei maximal 20 KM war Ende. Mit viel Müh und Not habe ich die noch geschafft, viele andere jedoch nicht. Wohl auch ein Beweis für die "Leistungsfähigkeit" der deutschen Jugend. Euch Schweizern scheint Schokolade wohl besser zu bekommen, als uns. ^^

Regards, eX!
 
AW:

Ich rede hier von den kompletten Querulanten mit einer richtig miesen Grundeinstellung.
Dann habe ich dich falsch verstanden :-) Natürlich gibt es diese, und dass dort eine verbal raue Gangart zum tragen kommt ist selbstverständlich, wenn auch nicht die einzige Möglichkeit die einer Führungsperson zur Verfügung steht.
Primär dienen Märsche und Feldübungen der Vermittlung von militärischen Grundkenntnissen und der Festigung der eigenen Ausdauer.
Sicher ist dies auch ein sehr wichtiger Aspekt solcher Übungen. Allerdings weis ich nicht, wie lange dein Dienst her ist. Die Ausdauer wird wohl wieder verflogen sein, ausser Du führts immer wieder solche Märsche durch, was ich als Offizier von mir nicht behaupten kann. Also kann langfristig gesehen nicht die Ausdauer als höchstes Ziel solcher Übungen angesehen werden, sondern geht es eher darum, die Fähigkeit des Soldaten zu steigern, in "Extremsituationen" angemessen reagieren zu können, sich auf andere verlassen zu können, eben Kameradschaft zu erleben, wie man sie Zivil selten bis nie erfährt. Das sind Erlebnisse, die man auch lange danach noch abrufen und im Notfall davon profitieren kann.
Euch Schweizern scheint Schokolade wohl besser zu bekommen, als uns. ^^
Normalerweise ist bei 50km schluss bei den Soldaten, nur die Spinner, die die Offiziersschule in Angriff nehmen, haben den traditionellen 100km-Marsch. ;-)
 
AW:

eX2tremiousU am 28.07.2008 16:04 schrieb:
nicht in der Lage, 10 Liegestütze zu absolvieren
An dieser Stelle muss ich Einspruch erheben. Ich war früher ein absolutes Sport-Ass, hatte in der Schule nur Einsen im Zeugnis und meine Freizeit bestand auch zu 75% aus Sport. Trotzdem hab ich nur mit Mühe und Not mehr als fünf Liegestütze geschafft. Da gibts auch eine ganz einfache Erklärung: Wenn man eine verhältnismässig schwache Oberarmmuskulatur hat und noch dazu relativ gross ist, also mehr Körpermasse zu stemmen hat, dann ist das ein grosses Handicap bei Liegestützen. Bei Klimmzügen ist es noch schlimmer. Davon hab ich nicht mal drei Stück geschafft. Solche Übungen sagen rein garnichts über die Fitness aus.

eX2tremiousU am 29.07.2008 11:33 schrieb:
kompletten Querulanten mit einer richtig miesen Grundeinstellung.
Na dann ist ja gut, dass ich ausgemustert wurde. So einer wär ich beim Bund nämlich gewesen. :D

SSA
 
AW:

SoSchautsAus am 29.07.2008 12:13 schrieb:
Trotzdem hab ich nur mit Mühe und Not mehr als fünf Liegestütze geschafft. Da gibts auch eine ganz einfache Erklärung: Wenn man eine verhältnismässig schwache Oberarmmuskulatur hat und noch dazu relativ gross ist, also mehr Körpermasse zu stemmen hat, dann ist das ein grosses Handicap bei Liegestützen.
Was hast du denn draußen gemacht? Wenn man klettert / Zeug durch die Gegend trägt oder sonstigen Käse als Kind in freier Laufbahn macht, dann kommt eine Basisfitness eigentlich von ganz alleine. Im Schulsport niemals dieses verhasste Klettern auf Seilen gehabt? Keine Bänke durch die Gegend getragen? In der Freizeit keine Buden / Baumhäuser gebaut?
Na dann ist ja gut, dass ich ausgemustert wurde. So einer wär ich beim Bund nämlich gewesen. :D
Diese Leute (auch liebevoll Kameradenschweine genannt) bricht man recht schnell (Sonderdienste am Wochenende) und nachhaltig (an 3 Wochenenden Dienst zu schieben macht jeden irgendwann „rational“). Mit so einer Einstellung dort anzutanzen ist in erster Linie schlecht für einen selbst. Selbst die Offiziere haben dann oftmals keine Lust, sich gesittet in Einzelgesprächen mit solchen Leuten zu beschäftigen. In der freien Marktwirtschaft kannst du auch nicht sagen "kein Bock Boss, mach ich nicht" (was viele irgendwie immer annehmen). Für solche Leute gibt es schließlich den Zivildienst oder das THW (da wird sogar mehr Sportlichkeit erwartet als beim Bund) als langfristigen Ersatz...oder man windet sich völlig raus und macht gar nix, gell? ;-)

Regards, eX!
 
AW:

eX2tremiousU am 29.07.2008 13:22 schrieb:
SoSchautsAus am 29.07.2008 12:13 schrieb:
Trotzdem hab ich nur mit Mühe und Not mehr als fünf Liegestütze geschafft. Da gibts auch eine ganz einfache Erklärung: Wenn man eine verhältnismässig schwache Oberarmmuskulatur hat und noch dazu relativ gross ist, also mehr Körpermasse zu stemmen hat, dann ist das ein grosses Handicap bei Liegestützen.
Was hast du denn draußen gemacht? Wenn man klettert / Zeug durch die Gegend trägt oder sonstigen Käse als Kind in freier Laufbahn macht, dann kommt eine Basisfitness eigentlich von ganz alleine. Im Schulsport niemals dieses verhasste Klettern auf Seilen gehabt? Keine Bänke durch die Gegend getragen? In der Freizeit keine Buden / Baumhäuser gebaut?
Ich bin auf dem Bauernhof aufgewachsen, das sollte als Antwort genügen. Ausserdem hab ich fast 10 Jahre lang im Verein Fussball gespielt, sowie Hockey, Basketaball, Schwimmen, Eishockey usw usf. Basisfitness hatte ich mehr als genug. Aber zehn Liegestütze oder fünf Klimmzüge waren und sind für mich ein Ding der Unmöglichkeit. Ist halt so.

Mit so einer Einstellung dort anzutanzen ist in erster Linie schlecht für einen selbst. Selbst die Offiziere haben dann oftmals keine Lust, sich gesittet in Einzelgesprächen mit solchen Leuten zu beschäftigen.
Ja, ich hab ein Problem mit Autoritäten. Das beruht allerdings auf Gegenseitigkeit. Meine Art und Weise scheint bei Höhergestellten wohl nicht so gut anzukommen.

In der freien Marktwirtschaft kannst du auch nicht sagen "kein Bock Boss, mach ich nicht" (was viele irgendwie immer annehmen).
Das ist mir auch klar. Allerdings hab ich auch schon einen Job gekündigt, weil ich ein arrogantes, selbstverliebtes Stück #+?! als Chef hatte. Alles lass ich mir dann auch nicht gefallen. Ich hatte aber zu dem Zeitpunkt leider nicht die Eier, es ihm direkt ins Gesicht zu sagen.

Für solche Leute gibt es schließlich den Zivildienst oder das THW (da wird sogar mehr Sportlichkeit erwartet als beim Bund) als langfristigen Ersatz...oder man windet sich völlig raus und macht gar nix, gell? ;-)
Darauf antworte ich jetzt besser nicht, sonst geht das übliche Hin und Her wieder los. Du kennst meine Einstellung, ich kenn deine.

SSA
 
AW:

Bringen wirs auf den Punkt.
Der Bund ist scheisse :ugly:
 
AW:

@SSA: Ja, seinen Stolz darf man nicht verushcne durchzusetzen. Beim Bund muss man wohl oder übel früher oder später den Befehlen (sofern sie tragbar sind) folge leisten. Schlimmstenfalls stecken die dich sonst in den Knast.^^
Es war auch für mich nicht leicht, ich war 20 (bzw. 21 dann irgendwann geworden), als ich meinen Wehrdienst hatte und es gab Ausbilder, die jünger waren. Und von denen (einer sah aus wie ein Milchbubi) muss man sich dann eben sagen lassen, wohin man läuft, wie schnell man zu essen hat und mit wem man jetzt gerade "Nahkampftraining" machen muss. Da muss man mehrmals täglich über seinen Schatten springen.
Ich habe meistens einfach mein Hirn ausgestellt...ich dachte auch nicht, dass das geht, aber nach wochenlangem "Dummfick" ging das wie von selbst.^^
Und nach der Grundausbildung hat es dann ja auch Spaß gemacht.

Bund ist eben auch Fun, WENN MAN SICH DARAUF EINLÄSST.

Und wenn man sich geschickt anstellt, muss man seine Gwohnheiten garnicht so hinten dran stellen. Bei mir in der Kompanie gab es einige, die ihre Konsolen (ich hatte meine PS damals mit) und/oder PCs dabei hatten. Wir hatten Entertainment wie zuhause.
Wir haben ganz oft "Frontschweine" gespielt. :ugly:
Abends gab's auch schon mal 'ne Grillparty mit Saufgelage.
Und das Beste war für mich persönlich: Ich hatte zwar (nach der Grundausbildung) die ganze Zeit ein 6-Bett -Zimmer, aber da meine Stuben-Kameraden immer entweder krank waren, die Kaserne verlassen oder auf Lehrgang waren, hatte ich eine lange Zeit das Zimmer FÜR MICH ALLEINE. Da hab ich jeden Abend am Fenster schön einen gekifft.^^ Da musste man dann nicht mal mehr abends rausfahren. Nur tagsüber wäre es etwas gefährlich gewesen, da mein Zimmer im Erdgeschoss war. Die Zimmer durften wir aber ABSCHLIESSEN und es gab darüberhinaus noch andere "dampfenden" Kamerade in meinem Block. Erwischen lassen hatte man sich aber trotzdem nicht sollen.

Also: Wenn man das Ganze irgendwann als "Sommercamp" abtut und alles nicht mehr so ernst nimmt, dann kommt man auch sehr gut durch diese Zeit.

EDIT:
Nochwas: Und um welche Uhrzeit und in welchem Zustand man nachts in die Kaserne zurückkommt war völlig egal (man musste nicht mal wieder zurückkommen). Es war nur wichtig, dass man beim morgens um 6 Uhr beim Antreten dabei war und für 10 Minuten ruhig stehen konnte.
 
AW:

Mothman am 29.07.2008 16:20 schrieb:
Ich habe meistens einfach mein Hirn ausgestellt...
-
Also: Wenn man das Ganze irgendwann als "Sommercamp" abtut und alles nicht mehr so ernst nimmt, dann kommt man auch sehr gut durch diese Zeit.
Sry, hab deinen Post ein wenig auseinander genommen. Mir stellt sich doch ziemlich die Frage, wieso du überhaupt zum Bund gegangen bist? Es gibt doch heute genug Alternativen. Die 2 Aussagen, die ich oben zitiere zeigen für mich nur folgendes: Du hast die Ernsthaftigkeit des Militäres verpasst. Klar, und das ist kein Geheimnis, ist es nicht immer lustig bei der Armee. Klar ist es mühsam, mehr oder weniger sinnvolle Befehle zu befolgen. Und vielleicht ist sogar der Chef noch ein Depp. Aber es geht trotzdem darum, seinem Land "zu dienen". Es ist also kein Sommercamp, und das Hirn sollte man schon gar nicht ausschalten. Ich weis, dass Übungsschiessen vor allem als "geil" angeschaut werden. Wenige bis keiner überlegt sich, dass jeder dieser Schüsse grundsätzlich tödlich sein sollte. Sanitätsausbildung oder ABC-Grundausbildung werdet ihr wohl auch haben. Klar kann man dort das Hirn ausschalten, benötigst du es aber eines Tages, wärst du froh, du hättest mitgedacht. Die ganze militärische Struktur basiert darauf, dass der Soldat weis, was zu tun ist. "Hirntote" Soldaten sind unbrauchbar. Wie gesagt kann also von Sommercamp oder dergleichen nicht gesprochen werden, und falls es dennoch so aufgefasst wird, empfehle ich dringen zum Zivi zu wechseln, dort geht es weniger um Leben und Tod. Ehrlich gesagt erstaunt es mich ein wenig, weil die Aussagen von dir genau die sind, mit welchen wir in der Schweiz auch zu kämpfen haben. Allerdings ist es bei uns verständlicher, da wir absolut neutral und die Chancen, angegriffen zu werden minimal sind. Euer System kenne ich zwar nicht gut, aber ihr könnt jederzeit eingesetzt werden (so viel ich weis?). Darum sollte doch die Ernsthaftigkeit der Sache noch präsenter sein als bei uns.
Da hab ich jeden Abend am Fenster schön einen gekifft.^^
Sehr toll hast du das gemacht, bravo. Ich hoffe du warst kein Fahrer, und hast nie eine Waffe in der Hand gehabt. Schon mal was von "Flashback" gehört? In deinem Zug wollte ich nicht gewesen sein.. Für den eigenen Genuss andere Leben potenziell gefährden? Naja.

Edit: Gegen eine Sauf-Grill-Party unter Kameraden sagt keiner was, das braucht es auch. Und dass ihr Konsolen und PC's mitnehmen durftet finde ich auch löblich, spricht ja nichts dagegen. :-)
 
AW:

Jacro am 30.07.2008 09:14 schrieb:
Keine Sorge, ich habe mich nicht hängengelassen. Ich habe alle Befehle zur vollsten Zufriedenheit meiner Vorgesetzten ausgeführt. Mach dir da mal keine Gedanken, Supersoldat. :-D ;-)

Darüberhinaus:
100%, dass ich 1000mal fitter bin, nach einem Abend Kiffen, als nach einem Abend Saufen! 100%! Flashbacks bekommst du in den ersten paar Jahren Kiffen. Danach doch nicht mehr. =)
 
Zurück