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Video - Brothers in Arms: Hell's Highway: Brothers in Arms-Video: PC Games unterwegs auf dem Hell's Highway

AW:

eX2tremiousU am 31.07.2008 14:30 schrieb:
(...) Regards, eX!
Die Problematik ist leider sehr schwierig. Ich habe Bekannte, die sehr abgerutscht sind, darum kenne ich sie (die Problematik) sehr gut. Einerseits hat man das Bedürfnis, die Leute zu unterstützen, den Ursachen auf den Grund zu gehen, was mit enormen Anstrengungen verbunden ist, und meistens zu eigenen Problemen führt. Andererseits hat man aber auch den Eindruck, dass jeder selbst verantwortlich sein muss für sein Leben, seine Taten. Es gibt genug Leute, die Schlimmes erlebt haben ohne abzustürzen. Zwischen diesen beiden Standpunkten schwanke ich oft hin und her, darum verstehe ich deinen Ansatz gut. Bez. Düsseldorfer Volksgarten: Gutes Beispiel, wo das Wohl eines Abhängigen auf keinen Fall vor das Wohl der Gesellschaft, sprich Kinder usw, gestellt werden darf, unabhängig des Grundes, warum es so weit kam. Der Staat ist meist unfähig zu handeln, das ist leider so. Man hat zu wenig Ressourcen, Manpower um effektiv vorzugehen. Aber ich verstehe den Sozialarbeiter leider auch zu gut. Was soll er machen? Natürlich kann er ihn in eine Zentrale bringen, wo er kurzzeitig betreut wird, aber ein paar Tage später wird er wieder im Park sitzen. Da ist es, für die Kinder, am besten, er schickt ihn einfach weg. Denn hindern kann er den Süchtigen sowieso nicht. Ein ganz, ganz übler Job, den ich nie ausüben könnte, Verzweiflung jeden Tag, wenn man ihn wirklich von Herzen macht. Hut ab vor den Leuten, die dies können.
 
AW:

Spcial am 31.07.2008 14:53 schrieb:
Es geht hier immerhin noch um Brothers in Arms.
Wo er Recht hat, hat er Recht. =) Zu deinem Zitat: Entspricht in den Grundsätzen genau dessen, was hier diskutiert wurde. Keiner hat behauptet, Alkohol sei ungefährlich. Aber behauptet wurde, Alkohol in kleinsten Mengen sei unbedenklich. Ich wiederhole mich.. :rolleyes:
Kiffer allgemein als Unzurechnungsfähig abzustempeln ergibt auch keinen Sinn.
Hat keiner getan. Es war davon die Rede, dass man im Dienst nicht mit einer Person Aufträge erfüllen will, die "stoned" ist. Und dahinter stehe ich immer noch. Übrigens will ich genausowenig mit einer be - oder angetrunkenen Person Dienst leisten, aber das wurde ja auch schon gesagt.
 
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Jacro am 31.07.2008 14:56 schrieb:
Aber ich verstehe den Sozialarbeiter leider auch zu gut. Was soll er machen?
Das Problem ist ja, dass es dort fast niemals Sozialarbeiter gibt, sondern sich nur Polizisten oder eben die besagten Leute vom Ordnungsamt mit den Abhängigen beschäftigen. Die verscheuchen die nur, drohen mit Bußgeldern oder führen die ab, damit die sich in der Ausnüchterungszelle ausschlafen können. Hier in Deutschland spart man gerne an Sozialarbeitern und entsprechend geschultem Personal für die sozialen Brennpunkte. Ich persönlich wäre generell für eine völlig andere und härtere soziale Gangart. Einweisung von entsprechenden Suchtopfern in geschlossene und spezialisierte Suchtzentren, die den Entzug gezielt durchführen, psychologisch helfen und anschließend wirksame Integrationsmaßnahmen in die zivile und drogenfreie Welt vermitteln. Dass das Geld kostet, und evtl. auch einige Rechte und Regelungen verletzt, ist mir klar, aber vielleicht kann den Leuten nur so geholfen werden. Im Gegensatz würde ich z.B. die Bundeswehr völlig aus dem Ausland zurückziehen. Ich stehe noch mit einigen Kameraden in Kontakt, die z.B. in Afghanistan sind. Einen effektiven Nutzen hat die Arbeit der Soldaten schon lange nicht mehr, viele jammern gar über die sinnlosen Aufgaben und die fehlenden Perspektiven ("wir bauen was auf, die Amis oder die Taliban bomben es wieder weg"). Was generell für andere Einsätze gilt. Warum deutsche Fregatten z.B. Piraten jagen sollen, ist mir auch nicht ganz klar. Ich wäre für eine pure Ausbildungsarmee, mit entsprechenden finanziellen Mitteln und Möglichkeiten. Eine wirklich effektive Einsatzarmee ist und war die Bundeswehr bisher nur im eigenen Land, wenn man mal wieder Truppen gebracht auch, die bei Hochwasserkatastrophen helfen mussten. Das Geld aus den Auslandseinsätzen sollte man da eher in zivile und soziale Institutionen stecken.

Regards, eX!
 
AW:

Ich habe das auch nur ein wenig veralgemeinert. Direkt geantwortet habe ich hier niemandem. Kein Bock nach dem Aufstehen gleich 3 Seiten über MGs und Drogendiskussionen zu lesen.

:finger:

lg
 
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eX2tremiousU am 31.07.2008 15:15 schrieb:
(...)Regards, eX!
Hartes durchgreifen tönt auf den ersten Blick gut, wird wohl aber nicht die allumfassend richtige Lösung sein. Schon allein den Menschen, die Drogen nehmen WOLLEN kann man hiermit nicht helfen. Zudem ist Re-Sozialisieren so ein wunderbares Modewort. Wie soll man das denn machen? Die meisten Freunde und Bekannte, die diese Menschen noch haben sind selbst im Drogensumpf. Die werden sich nach "Inhaftierung" wiedersehen wollen. Chance auf Wiedereinstieg ist enorm gross. Zudem: Der Mensch als solches ist sehr intollerant, man wird einen ehemaligen Dorgensüchtigen nicht einfach in die Mitte einer bestehenden, sozial gefestigten Gruppe aufnehmen. Er wird sich also nie richtig wohlfühlen - ergo: back to drugs. Ein Entzug ist leider selten das Freiticket zu einem neuen Leben. Zumal einige der Süchtigen noch andere Probleme am Hals haben, wie keinen reinen Leumund mehr und dergleichen. Wie sollen die, auch "clean", wieder an eine Stelle kommen? Klar kann man dann staatlich betriebene Geschäftszweige aufbauen, doch dort sind ja dann wieder alles nur ehemalige Süchtige dabei, von einer Re-Sozialisierung kann demnach nicht gesprochen werden. Es wird an unserer Generation sein, diese Probleme zu lösen, da sie langsam aber sicher erschreckende Ausmasse annehmen. Auch hier in Basel, einer (im Vergleich zu DE) relativ kleinen Stadt mit 125'000 Menschen gibt es Orte, die es zu meiden gilt. Angesprochene Orte wie Parks oder Bahnhöfe. Für breitangelegte Zwangsentzüge bin ich nicht, auch wenn mir eine gescheite Alternative fehlt. :-| Zum Thema Einsatzarmee - Ausbildungsarmee: Ich bin enorm froh, dass die Schweiz zweiteres ist. Ein Grund, weshalb ich überhaupt in die Armee eingetreten bin. Denn ich weis: Falls ich zur Waffe (resp. Pz Leo 87 ;-) ) greife, dann um mein Haus, mein Land zu verteidigen. Nie werde ich irgendwo im Ausland einen Einsatz leisten, nie werde ich ein anderes Land aus politischen Gründen, welche meine eigenen Ideale überhaupt nicht beachten, angreifen. Somit ist jeder Echteinsatz meiner Armee in meinen Augen gerechtfertigt, und ich kann dahinterstehen. Gerade hatte ich während der Euro08 einen Einsatz über 4 Wochen. Das mache ich gerne, dafür opfere ich auch meine zivile Zeit ohne Problem. Für fremde Ideale zu kämpfen jedoch liegt mir fern.

@Spical:
(...)nach dem Aufstehen (...)
Schwein! ;-)
 
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