US-Anti-Lootbox-Gesetz könnte große Auswirkungen auf Spiele haben

Darkmoon76

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Batze

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Seit vielen vielen Jahren mal was gutes aus den USA. Mir ist es noch zu locker, aber immerhin ein Anfang.
Wenn das durchkommt können wir auch mal wieder mit guten SP Spiele rechnen, denn dann müssen sie ja mal wieder was machen für uns außerhalb der Lootboxen&Co.

Nebenbei, für den vollkommen Überrissenden Handy/Mobile Markt wäre das der totale Zusammenbruch. Gut so.
Die ganze Branche und vor allem die Aktionäre die unser Hobby am Arsch vorbei geht zittern vor diesem Gesetz. Ich hoffe es kommt schneller als schnell.
 

Batze

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Das wirklich Gute ist ja, und das ist wirklich ziemlich Ungewöhnlich in der US Politik, Republikaner und Demokraten sind mal so gut wie einer Meinung und setzen sich zusammen. Sie beraten gemeinsam. Das lässt uns mehr als nur hoffen.:]
 

RedDragon20

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Unabhängig davon, dass ich Lootboxen keinesfalls befürworte... Das Problem ist aber, dass manche Spiele, die solche Lootboxen bieten, sich gar nicht an Kinder richten.

Die Begründung sollte daher "auf Spiele, die sich an Erwachsene richten, haben auch Kinder und Jugendliche einfachen Zugriff" lauten.
 

Batze

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Unabhängig davon, dass ich Lootboxen keinesfalls befürworte... Das Problem ist aber, dass manche Spiele, die solche Lootboxen bieten, sich gar nicht an Kinder richten.

Die Begründung sollte daher "auf Spiele, die sich an Erwachsene richten, haben auch Kinder und Jugendliche einfachen Zugriff" lauten.

Die sind ja noch am werkeln wie es dann kommt. Noch ist alles im Entwurf, also eine Blaupause.
Wichtig ist das Überhaupt dagegen vorgegangen wird, und noch viel wichtiger, siehe mein Post oben, das beide Großen Parteien da an einen Strang ziehen.
Man kann nur hoffen das sich kein(e) Senatoren von irgendwelchen Lobbyisten beeinflussen lässt.
Also von wegen es würde US Arbeitsplätze kosten usw. Was faktisch schon mal gar nicht stimmt.
 

pcg-veteran

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Ich wäre auch für ein generelles Verbot von Lootboxen gegen Echtgeld und PayToWin.
Auch Erwachsene leiden manchmal unter Kontrollverlust und geben mehr Geld aus als gut für sie ist. (Denke da zB an einige Spieler, die bei Command & Conquer Tiberium Alliance neben ihrer Freizeit auch Tausende Euro in einzelne Welten gesteckt haben, um in der führenden Allianz die Mitte als erstes zu legen.)

Wenn man Lootboxen gegen Echtgeld und PayToWin allgemein verbietet, vermeidet man das Problem des Altersnachweises für Spieler.

Wenn ein Spiel als FreeToPlay angeboten wird, sollten die Entwickler darauf hinweisen, daß Entwicklung und Support Geld kosten. Dieses Geld kann man über Werbung, Spenden, den Verkauf von kosmetischen Ingame-Objekten, usw. einnehmen. Oder man bietet einen kostenpflichtigen Modus für das Endgame an.

So nebenbei :
Fallen Panini-Sammelbilder am Kiosk auch in die Kategorie "Lootbox"?
 

Hurshi

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Also gibts dann nurnoch Spiele die P18 sind :P , egal ob Lego Minecraft oder Call of Duty .
 

Batze

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So nebenbei :
Fallen Panini-Sammelbilder am Kiosk auch in die Kategorie "Lootbox"?
Im Prinzip ja, und das schon seit ich kleines Kind war. Meine halber Schulranzen war voll mit Bundesliga Spielern:-D Eine Gerd Müller Karte (ich rede hier von Jahrgang aus den Ende 70er ) war damals das Ah und Oh, weil auch selten, da haste locker 50 andere Karten bekommen um dein Album voll zu bekommen. Was besseres gab es kaum. Aber die Packs konnte man sich damals noch für wirklich kleines Taschengeld kaufen. Da ist man mal mit Mammi in der City gewesen und schwups für ne Mark oder auch 20-50 Pfennig gab es ein neues Pack :X, gab da verschiedene wenn ich mich richtig erinnere. Heute ist alles so wahnsinnig Übertrieben teuer, wohl auch wegen dem Internet.
Und ja, Ü Eier fallen auch darunter.
 
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Jens238

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Bin gespannt was dann kommt... Lootboxen und Co bringen nun mal einiges in die Kassen der Publischer.
Ich glaube kaum, das die auf diese Einnahmen verzichten...

Ausserdem müssen doch die Dividenden und Manager Gehälter irgendwie bezahlt werden.
 

Batze

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Bin gespannt was dann kommt... Lootboxen und Co bringen nun mal einiges in die Kassen der Publischer.
Ich glaube kaum, das die auf diese Einnahmen verzichten...

Ausserdem müssen doch die Dividenden und Manager Gehälter irgendwie bezahlt werden.

Habe ich schon mal woanders gesagt. es kommt die fette beute mache mit Kosmetischen Items. Bringt eh mehr und ist nicht ganz so verlogen.
Oder wie macht etwas Fortnite seine Milliarden?

Ein Neues Rollenspiel, super:
Der neu erstellte Char ist nackt, willst Kleidung haben, besuche bitte unseren Shop

Das neuste Racing Game:
Steht da mit 4 Reifen und dem Grundgerüst der Karosse.
Ach du willst auch noch etwas schickes haben. Da ist unser Shop.

Der kommende beste Shooter aller Zeiten.
Du willst außer einen Baumstock in der Hand ein tolles Gewehr haben, da ist der Klick zu unseren Shop.

Und so weiter.
Fortnite macht es vor mit Milliarden Gewinn.

So wird es kommen.
Ich selbst habe schon immer diese Kosmetic Items und was dazu gehört (Musik , Emotions usw.)wie eben auch Lootboxen behandelt, sollte verboten werden. Die Psychologie dahinter ist Extrem pervers, perverser weil eben versteckter Psychologie als jede Lootbox.
Wie gesagt und wer mir nicht glaubt, Fortnite gibt mir recht.
Milliarden Umsätze nur mit Psychologie weil man etwas haben muss um in der Masse mit zu schwimmen. Das ist schlimmer als jede Lootbox und p2w, weil eben ganz gemein versteckt und die wenigsten es begreifen.
Man muss sich nur mal hier im Forum Umhören, wo doch fast alle der Meinung sind, auch die hiesige Redaktion, och kosmetische Items sind ja nicht so schlimm. ja denkt man. Genau das Gegenteil ist der Fall. Viel viel schlimmer.
Wie gesagt, schaut euch Fortnite an, oder noch viel besser CS:GO. Da gibt/gab es sogar eigene Handelsplattformen für. Um Fortnite herum gibt es ja einige Zahlen. Was meint ihr was Valve/Steam mit diesem perversem Geschäftsmodel, ausgearbeitet von Profi Psychologen und Werbe Strategen an Millionen/Milliarden schon an Gewinn gemacht hat? Andere machen es genauso, also war nur mal ein Beispiel.
Kosmetische Items sind alles andere als Harmlos und in diesem fall nicht besser zu behandeln als der restliche Shop Müll.
Weg mit dem Dreck, und zwar alles.
 

Spiritogre

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Im Prinzip ja, und das schon seit ich kleines Kind war. Meine halber Schulranzen war voll mit Bundesliga Spielern:-D Eine Gerd Müller Karte (ich rede hier von Jahrgang aus den Ende 70er ) war damals das Ah und Oh, weil auch selten, da haste locker 50 andere Karten bekommen um dein Album voll zu bekommen. Was besseres gab es kaum. Aber die Packs konnte man sich damals noch für wirklich kleines Taschengeld kaufen. Da ist man mal mit Mammi in der City gewesen und schwups für ne Mark oder auch 20-50 Pfennig gab es ein neues Pack :X, gab da verschiedene wenn ich mich richtig erinnere. Heute ist alles so wahnsinnig Übertrieben teuer, wohl auch wegen dem Internet.
Und ja, Ü Eier fallen auch darunter.

Wobei bei diesen physischen Dingen ein großer Aspekt neben dem Sammeln ja gerade auch das Tauschen war. D.h. der "Verlust" durch doppelte Karten etc. ist mit Glück gleich Null. Und im Zweifel kann man die Sachen auch weiterverkaufen.
All das entfällt bei virtuellen, accountgebundenen Gütern ja.
 

Schalkmund

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Ich frage mich welche Auswirkungen das dann auf Spieler hat die kein Geld für Lootboxen ausgeben und nur die Lootboxen genutzt haben die sie sich im Spiel verdient haben. Gibts dann demnächst bei Overwatch nur neue Skins für Spieler die ordentlich pro Skin in die Tasche greifen und die Leute die ihre neuen Skins bisher aus den kostenlosen Lootboxen bezogen haben gehen dann komplett leer aus? Mal abgesehen davon das Hearthstone und auch reale TCGs wie Magic the Gathering, Yugioh oder Pokemon komplett einpacken können, denn die haben ja schon immer nach dem Lootbox-Prinzip funktioniert.

Da Argument die Kinder schützen zu wollen ist ja ganz nett, aber es ist ja nichts neues, die Spielwarenindustrie hat ja auch damals schon versucht den Kindern auf diversen Wegen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Damals war die Grenze unser Taschengeld, wenn es weg war, wars weg. Verstehe nicht, dass es heute scheinbar so viele idiotische Eltern gibt die ihre Kinder offensichtlich vor Geräte setzt bei denen die Zahlung per Paypal oder Kreditkarte freigeschaltet ist und die Geschichte dann laufend mit einem Schuldendrama endet. Ich frage mich ob sich dieser republikanische Senator auch so schnell gegen die Waffenindustrie richtet, wenn wieder mal ein Kind jemanden erschießt oder ob da dann ganz schnell wieder die Verantwortung bei den Eltern liegt :D
 

LOX-TT

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Im schönen Franken
Einfach nur noch Lootboxen durch Ingame Währung und keine Option diese (Währung) wiederum durch Echtgeld zu bekommen. Das Problem wäre gelöst


Für reale TradingCard Spiele sollte es halt eine Ausnahme geben oder den Verkauf nur in Bwgleitung der Eltern bzw. Erziehungsbwrechtigten Person
 
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HansHa

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Einfach nur noch Lootboxen durch Ingame Währung und keine Option diese (Währung) wiederum durch Echtgeld zu bekommen. Das Problem wäre gelöst
Und welche Motivation sollten die Entwickler dann überhaupt noch haben, Inhalte für diese zu entwickeln? Die würden dann einfach verschwinden.

Mir würde es schon reichen. wenn die Chancen auf die einzelnen items dabei stehen müssten. Bei Paladins z.B. müssen die echt unterirdisch sein, jedes Mal wie durch Zufall sind die guten Sachen nur in der letzten Kiste.
 

Batze

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Wobei bei diesen physischen Dingen ein großer Aspekt neben dem Sammeln ja gerade auch das Tauschen war. D.h. der "Verlust" durch doppelte Karten etc. ist mit Glück gleich Null. Und im Zweifel kann man die Sachen auch weiterverkaufen.
All das entfällt bei virtuellen, accountgebundenen Gütern ja.

Das schöne damals. Man konnte seine Stars noch durch die eigene Hand durchblättern. War ein tolles Gefühl irgendwie Hunderte von Karten zu haben. :X Mit diesem Virtuellem Krempel kann ich gar nix anfangen. Deshalb verfluche ich auch Steam so sehr, weil es mir meine Retail Spiele so vermasselt hat.
Ich mag eben meine Meter lange Regalwand voll mit meinen Spiele Boxen. :] Und nichts ist schöner als Spiele Fan sich mal was altes raus zu suchen und durch die alten Hefte zu blättern. Dicke Fette Telefon Buch Seiten Spiel Beschreibungen. Wer das nicht kennt hat echt was versäumt. :X
 

pcg-veteran

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Einfach nur noch Lootboxen durch Ingame Währung und keine Option diese (Währung) wiederum durch Echtgeld zu bekommen. Das Problem wäre gelöst

Genau. Das Problem sind nur die Lootboxen gegen Echtgeld.

Ansonsten : jeder Kill bei beispielsweise WoW oder Diablo ist wie eine Lootbox, aber er ist normal getrennt von Echtgeld-Transaktionen. Würde man die Kombination Loot und Zufall allgemein verbieten, würden am Ende alle nur noch Schach oder GO spielen.
 

Spiritogre

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Und welche Motivation sollten die Entwickler dann überhaupt noch haben, Inhalte für diese zu entwickeln? Die würden dann einfach verschwinden.

Mir würde es schon reichen. wenn die Chancen auf die einzelnen items dabei stehen müssten. Bei Paladins z.B. müssen die echt unterirdisch sein, jedes Mal wie durch Zufall sind die guten Sachen nur in der letzten Kiste.

Wieso überhaupt Lootboxen? Normal ist doch, dass man durch SPIELEN Loot erhält, also durch besiegen eines Gegners, den man dann looten kann. Wenn da einer gelegentlich tolle Dinge droppt motiviert das, der Spieler ist neugierig, was wohl das nächste Opfer so fallenlässt.

Diese Lootboxen wurden ja nur eingeführt um den Spielern Geld aus der Tasche zu leiern, dadurch verschlechtert sich im Gegenteil aber fast immer das richtige Spiel.
 

Batze

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Wieso überhaupt Lootboxen? Normal ist doch, dass man durch SPIELEN Loot erhält, also durch besiegen eines Gegners, den man dann looten kann. Wenn da einer gelegentlich tolle Dinge droppt motiviert das, der Spieler ist neugierig, was wohl das nächste Opfer so fallenlässt.

Diese Lootboxen wurden ja nur eingeführt um den Spielern Geld aus der Tasche zu leiern, dadurch verschlechtert sich im Gegenteil aber fast immer das richtige Spiel.

Jo, die Blizzard typische (Diablo)Mohrrübe steht nicht mehr vor der Nase sondern vor der Geldbörse.
 
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HansHa

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Wieso überhaupt Lootboxen? Normal ist doch, dass man durch SPIELEN Loot erhält, also durch besiegen eines Gegners, den man dann looten kann. Wenn da einer gelegentlich tolle Dinge droppt motiviert das, der Spieler ist neugierig, was wohl das nächste Opfer so fallenlässt.

Diese Lootboxen wurden ja nur eingeführt um den Spielern Geld aus der Tasche zu leiern, dadurch verschlechtert sich im Gegenteil aber fast immer das richtige Spiel.

Weil sich manche Free 2 Play Spiele wie das genannte Paladins eben hauptsäclich darüber finanzieren. Es bringt den Entwicklern nichts, die Sachen gratis als Loot ins Spiel zu packen, dann arbeiten sie ja völlig umsonst. Klar kann man den ganzen Kram auch für Echtgeld in einen Shop packen, aber dann geht bei vielen eben der Reiz verloren, überhaupt Geld auszugeben. Der Reiz liegt ja darin, für kleines Geld was seltenes zu bekommen und genau deswegen sind die Dinger ja auch so beliebt. Das Gesetz könnte das Aus für das ein oder andere F2P Spiel bedeuten. Lootboxen sind die modernen Sammelkartenbilder.
 

Batze

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Weil sich manche Free 2 Play Spiele wie das genannte Paladins eben hauptsäclich darüber finanzieren. Es bringt den Entwicklern nichts, die Sachen gratis als Loot ins Spiel zu packen, dann arbeiten sie ja völlig umsonst. Klar kann man den ganzen Kram auch für Echtgeld in einen Shop packen, aber dann geht bei vielen eben der Reiz verloren, überhaupt Geld auszugeben. Der Reiz liegt ja darin, für kleines Geld was seltenes zu bekommen und genau deswegen sind die Dinger ja auch so beliebt. Das Gesetz könnte das Aus für das ein oder andere F2P Spiel bedeuten. Lootboxen sind die modernen Sammelkartenbilder.

Na und. Dann sollen sie eben ihr Spiel ganz normal verkaufen so wie es mal war. Aber da sind wohl die meisten Spiele viel zu schlecht für. Deshalb erstmal die Anwerbung mit F2p um dann später richtig abzukohlen.
Was spricht dagegen auch nur ein sagen wir mal mittelmäßiges Spiel für 5-20€ zu verkaufen. Nichts. Doch, es spricht dagegen das man mit dieser f2p Abzocke wesentlich mehr Geld machen kann. Das ist das was zählt. Es ist Abzocke, durchgeplant von vorne bis hinten. Solche Spiele sind schon bei der Entwicklung darauf ausgelegt das genau gewisse psychologische Mechaniken greifen.
M.M.n. sind alle die gewisse f2p Spiele anpreisen von vornerein nur auf Abzocke registriert. Und das mit Vorsatz. Ganz kleine Ausnahmen gibt es, aber wirklich nur Klein.
Wer wirklich was Umsonst hergeben will soll das gerne machen, aber ohne Shop. Das ist dann real.
Alles andere in Sachen f2p ist immer Abzocke. Und da gibt es so gut wie keine Ausnahmen.
 

Spiritogre

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Weil sich manche Free 2 Play Spiele wie das genannte Paladins eben hauptsäclich darüber finanzieren. Es bringt den Entwicklern nichts, die Sachen gratis als Loot ins Spiel zu packen, dann arbeiten sie ja völlig umsonst. Klar kann man den ganzen Kram auch für Echtgeld in einen Shop packen, aber dann geht bei vielen eben der Reiz verloren, überhaupt Geld auszugeben. Der Reiz liegt ja darin, für kleines Geld was seltenes zu bekommen und genau deswegen sind die Dinger ja auch so beliebt. Das Gesetz könnte das Aus für das ein oder andere F2P Spiel bedeuten. Lootboxen sind die modernen Sammelkartenbilder.

Nun, sie können auch einfach ein gutes Spiel mit fairem Gameplay bringen und das dann für z.B. 20 Euro verkaufen ...
Niemand zwingt sie Lootboxen einzubauen, das ist letztlich nur ein Lockangebot. Die Hoffnung ist halt, dass viele Leute es probieren und die ziehen ihre Freunde da rein und irgendwer wird dann schon Geld dalassen, weil es eben einen Teil Leute gibt, die dann dort Unsummen ausgeben. Das Gros der Spieler hingegen schaut in diese Spiele ohnehin nur einmal rein, ein kleiner Teil bleibt kleben und von diesem kleben gebliebenen gibt halt ohnehin nur ein winziger Teil noch mal Geld aus.
Ohne Lootboxen und Mikrotransaktionen wären diese Spiele aber alle erheblich besser und diejenigen die sie spielen, könnten viel mehr Spaß haben.
 
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HansHa

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Nun, sie können auch einfach ein gutes Spiel mit fairem Gameplay bringen und das dann für z.B. 20 Euro verkaufen ...
Niemand zwingt sie Lootboxen einzubauen, das ist letztlich nur ein Lockangebot. Die Hoffnung ist halt, dass viele Leute es probieren und die ziehen ihre Freunde da rein und irgendwer wird dann schon Geld dalassen, weil es eben einen Teil Leute gibt, die dann dort Unsummen ausgeben. Das Gros der Spieler hingegen schaut in diese Spiele ohnehin nur einmal rein, ein kleiner Teil bleibt kleben und von diesem kleben gebliebenen gibt halt ohnehin nur ein winziger Teil noch mal Geld aus.
Ohne Lootboxen und Mikrotransaktionen wären diese Spiele aber alle erheblich besser und diejenigen die sie spielen, könnten viel mehr Spaß haben.

Na und. Dann sollen sie eben ihr Spiel ganz normal verkaufen so wie es mal war. Aber da sind wohl die meisten Spiele viel zu schlecht für. Deshalb erstmal die Anwerbung mit F2p um dann später richtig abzukohlen.
Was spricht dagegen auch nur ein sagen wir mal mittelmäßiges Spiel für 5-20€ zu verkaufen. Nichts. Doch, es spricht dagegen das man mit dieser f2p Abzocke wesentlich mehr Geld machen kann. Das ist das was zählt. Es ist Abzocke, durchgeplant von vorne bis hinten. Solche Spiele sind schon bei der Entwicklung darauf ausgelegt das genau gewisse psychologische Mechaniken greifen.
M.M.n. sind alle die gewisse f2p Spiele anpreisen von vornerein nur auf Abzocke registriert. Und das mit Vorsatz. Ganz kleine Ausnahmen gibt es, aber wirklich nur Klein.
Wer wirklich was Umsonst hergeben will soll das gerne machen, aber ohne Shop. Das ist dann real.
Alles andere in Sachen f2p ist immer Abzocke. Und da gibt es so gut wie keine Ausnahmen.

Ich kann jetzt nur bei meinem Beispielspiel bleiben, weil ich mich sonst weder mit Lootboxen noch mit Itemshops befasse. Es wird bei Paladins niemand gezwungen, irgendwas zu kaufen. es sind alles rein kosmetische Sachen wie Skins, Voicepacks etc. und man kann alles davon auch tatsächlich ohne Geldeinsatz erspielen. Mit geht es nur deutlich schneller.

Das Problem bei "dann sollen sie es einfach verkaufen" ist doch, dass es heute viel zu viele Spiele auf dem Markt gibt und man dadurch fast nur noch mit F2P eine Chance hat, überhaupt eine vernünftige Playerbase aufzubauen. Ein Spiel wie Paladins bringt ständig größere Patches mit neuen Chars und Maps, wird also stetig weiterentwickelt. Irgendwo muss das Geld dafür kommen. Wir wissen doch alle, dass viele Spiele kurz nach Launch preislich schnell in der Grabbeltheke landen und/oder ihre Spielerschaft verlieren. Die kann man am besten mit kontinuierlichem Service bei der Stange halten und der erfordert nunmal kontinierlichen Geldfluss und wenn dieser noch auf freiwilliger Basis läuft, habe ich kein Problem damit. P2W ist eine andere Geschichte.
 
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Batze

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Ich kann jetzt nur bei meinem Beispielspiel bleiben, weil ich mich sonst weder mit Lootboxen noch mit Itemshops befasse. Es wird bei Paladins niemand gezwungen, irgendwas zu kaufen. es sind alles rein kosmetische Sachen wie Skins, Voicepacks etc. und man kann alles davon auch tatsächlich ohne Geldeinsatz erspielen. Mit geht es nur deutlich schneller.

Das Problem bei "dann sollen sie es einfach verkaufen" ist doch, dass es heute viel zu viele Spiele auf dem Markt gibt und man dadurch fast nur noch mit F2P eine Chance hat, überhaupt eine vernünftige Playerbase aufzubauen. Ein Spiel wie Paladins bringt ständig größere Patches mit neuen Chars und Maps, wird also stetig weiterentwickelt. Irgendwo muss das Geld dafür kommen. Wir wissen doch alle, dass viele Spiele kurz nach Launch preislich schnell in der Grabbeltheke landen und/oder ihre Spielerschaft verlieren. Die kann man am besten mit kontinuierlichem Service bei der Stange halten und der erfordert nunmal kontinierlichen Geldfluss und wenn dieser noch auf freiwilliger Basis läuft, habe ich kein Problem damit. P2W ist eine andere Geschichte.

Willkommen im Club der Leute die sich eben von Werbe Profis und Werbe/Spiel Designern beeinflussen lassen. Alles was du da von dir gibst ist genau das was eben diese Profis wollen. Du checkst es eben nur nicht und bist genau diesem schon verfallen. Sorry, aber du bist leider schon ein Opfer, und zwar ein ganz Großes wenn du schon dafür Partei ergreifst.
Du merkst es noch nicht einmal. Und das ist dann ein Zeichen das die Leute hinter solch einem Spiel einen wirklich guten Job gemacht haben um Menschen wie dich zu Ködern.
Sorry wenn ich dir das so offen sage, aber du bist ein Opfer dieser ganzen perversen Geld Fabrik.
Wobei ich sagen muss Paladins war bis vor Kurzen einer der Spiele die ich in die Ausnahme mit reingebracht hätte. Aber nur hätte. Irgendwie müssen auch die Geld verdienen, was ja auch kein Vorwurf ist. Nur wie ist eben die Frage? :B
 

ichmusssagen

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Wichtig wäre es vor allem auch zB Fifa Ultimate Team Packs für Echtgeld zu verbieten. Das paytowin Prinzip ist meines Erachtens bei Fifa über die Jahre immer schlimmer geworden und ist inzwischen mehr als spielschädigend. Immer neue, teilweise vollkommen übertriebene Karten, die herauskommen und die Spielbalance zerstören, um die Packs zu verkaufen. Dazu dann Kinder und Jugendliche, die hunderte Euro ausgeben.

Rentieren tut es sich ja, aber ein Verbot täte der Brange gut. Die ganze Biowaremisere zB ist zu Teilen ja diesem zwanghaften Drang zu games as a service geschuldet.
Letztlich waren klassische singleplayer und auch mmos mit monatlichen Beiträgen eher auf Qualität angewiesen, das kann gerne wieder das Hauptmerkmal für finanziell erfolgreiche Spiele werden.
 

MrFob

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Naja, da koennen wir mal weiter drueber diskutieren, wenn das Gesetz auch durch kommt. Bisher ist es ja nur ein Vorschlag. Bin gespannt wie das rausgeht.
 

HandsomeLoris

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Ich finde es deutlich zu früh, um die Champagnerkorken knallen zu lassen. Ein Lootboxverbot tönt zwar super, bietet aber eine ganze Menge Fallstricke, die nicht zu unterschätzen sind, gerade da hier noch Pay2Win und Jugendschutz beigemengt werden soll.
Das grosse Problem bei Gesetzestexten ist immer der Wortlaut: je genauer die Definition ist, desto leichter lässt sie sich umgehen. Wenn man aber zu schwammig reingeht, können auch Sachen unter das Verbot fallen, an die man nicht im Traum dachte.
Ein solches Gesetz auszuarbeiten erfordert ein enormes Fachwissen über die verschiedenen Mechaniken in Spielen und ihre Zusammenhänge sowie die Industrie als Ganzes. Ich bezweifle aber sehr, dass sich die Zuständigen die Mühe machen werden, sich so tief in die Materie einzuarbeiten, zumal die Gefahr von Schlupflöchern aufgrund zu hoher Präzision wieder steigt. Viel wahrscheinlicher ist ein Schrotflintenansatz, um möglichst allgemeingültig möglichst alles abzudecken, ohne sich zu viel damit beschäftigen zu müssen; klassische Kurzschluss-Politik eben.
 
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