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Ubisoft-Chef: Raubkopie-Rate über 90 Prozent - Free2Play generiert langfristig mehr Einnahmen

... mag sein, und natürlich ist für Firmen, die keine Erfahrung in diesem Bereich haben, die ganze Sache nicht ohne kfm. Risiko.
Aber gerade du als Kaufmann müsstest doch wissen, das man sich bzw. seine Firma kontinuierlich am Markt anpassen muss. Die Zahlen des BUI zeigen jedoch sehr deutlich, was im Moment der Markt ist bzw. wird, wo man im Moment schneller und mehr Geld verdienen kann, als beim "normalen" Retailmarkt.
Klar, nur: Warum macht es nicht nicht mit einer neuen, unbekannten Marke ? So würde ich es (als Kaufmann) zumindest machen, weil
1. Würde ich das gegebene Risiko, mich damit voll in die Nesseln zu setzen, so klein wie möglich halten. Kleine Spiele mit kleinen Investitionen würde da schon reichen.
2. Würde ich nicht Gefahr laufen, ein etabliertes Franchise wie C&C voll gegen die Wand zu fahren. Die Gamesgeschichte hat schon zu viele prominente Fälle, wo Publisher den Zorn der Spieler (und Käufer) zu spüren bekommen haben, weil aus liebgewonnenen Marken nicht das gemacht wurde, was hätte gemacht werden sollen. Und das kann letztenendes nur den Tod eines ehemaligen Bestsellers bedeuten.
Die gleiche Diskussion gab es bereits damals, als nicht wenige Coregamer über den mobilen Markt gelächelt haben. Aus Sicht eines Spielers mag das ja richtig sein, aber aus wirtschaftlicher Sicht war und ist es sträflich, wenn man diesen Markt vernachlässigt.

Ich hab bei dir immer das Gefühl, dass du aus deiner Sicht, d.h. Spieler der ersten Stunde, argumentierst. Nur "leider" funktioniert Wirtschaft nicht so ... egal ob es uns beiden passt oder nicht.
Na komm, auch Spieler der zweiten Generation können und wollen den F2P-Trend nicht gutheissen. Du kannst den Unmut nicht auf "wenige Coregamer" reduzieren, denn die Coregamer sind auch im Jahre 2012 kein unwesentlicher Teil der gesamten Zielgruppe...
 
Fakt ist nunmal, dass F2P-Spiele nicht das bieten, was man von herkömmlichen Retail-Spielen kennt (und die Macher auch nciht gewillt sind, auf die Spieler einzugehen). Wenn Einzelspieler-Modi gestrichen, wenn der Inhalt nur auf das "Notwendigste" reduziert, die Qualität dieser Spiele nur maximal zweitklassig bleibt, dann können "C&C" und Co. nur scheitern.
Du wirst vielleicht lachen, aber da zahle ich lieber einen Festpreis für ein Spiel, das komplett und es auch wert ist, statt mir nen "Software-Baukasten" Stück für Stück zu komplettieren.
 
Fakt ist nunmal, dass F2P-Spiele nicht das bieten, was man von herkömmlichen Retail-Spielen kennt (und die Macher auch nciht gewillt sind, auf die Spieler einzugehen). Wenn Einzelspieler-Modi gestrichen, wenn der Inhalt nur auf das "Notwendigste" reduziert, die Qualität dieser Spiele nur maximal zweitklassig bleibt, dann können "C&C" und Co. nur scheitern.
Du wirst vielleicht lachen, aber da zahle ich lieber einen Festpreis für ein Spiel, das komplett und es auch wert ist, statt mir nen "Software-Baukasten" Stück für Stück zu komplettieren.

da widersprech ich dir ja auch überhaupt nicht. ich finds auch zum kotzen, dass generals 2 keine sp-kampagne besitzen wird (und sp wohl mit f2p generell zum problem werden könnte).
nur ist es leider ziemlich irrelevant, was wir paar hanseln vielleicht wollen.

abgesehen davon, sollte man aber doch ruhig blut bewahren: es muss ja nicht gleich alles f2p werden. wenn einige publisher den weg konsequent gehen - na und?
schauen wir uns company of heroes an: relic hat coho eingestampft und bringt jetzt einen vollwertigen nachfolger. auch das gibts.
 
abgesehen davon, sollte man aber doch ruhig blut bewahren: es muss ja nicht gleich alles f2p werden. wenn einige publisher den weg konsequent gehen - na und?
Wenn man jeden Tag nur "F2P" liest, macht das einen irgendwann einfach krank. :-B

Überhaupt: Warum soll neuerdings nur F2P die Lösung / Antwort auf Wirtschaftlichkeit im PC-Segment oder Kampf gegen Spiele-Piraterie sein ?
Ich nehme da mal Blizzard und sein "Wow" als Beispiel. Es ist KEIN F2P, sondern ein normales, im Laden (oder online) zu kaufendes MP-Spiel, und das "veraltete" Geschäftsmodell von denen läuft bis heute ungebrochen erfolgreich, auch dank ganz normaler Add-Ons, die ebenfalls im Laden zu kaufen sind.
Man sollte sich eher davon was abgucken. Für vernünftige Spiele, für Qualität und für nachhaltigen Spielspaß sind Spieler bereit zu zahlen und auch die Treue zu halten.
 
Ich nehme da mal Blizzard und sein "Wow" als Beispiel. Es ist KEIN F2P, sondern ein normales, im Laden (oder online) zu kaufendes MP-Spiel, und das "veraltete" Geschäftsmodell von denen läuft bis heute ungebrochen erfolgreich, auch dank ganz normaler Add-Ons, die ebenfalls im Laden zu kaufen sind.

wow ist ein abolutes phänomen, das stimmt. aber vermutlich ein einmaliges phänomen, eine ausnahme von der regel.
oder fallen dir noch andere, qualitativ hochwertige, abo-titel ein, die über jahre hinweg erfolgreich gelaufen sind?
ein mögliches wow 2 wird mit sicherheit auch nicht mehr auf das abo-modell setzen können.
 
wow ist ein abolutes phänomen, das stimmt. aber vermutlich ein einmaliges phänomen, eine ausnahme von der regel.
oder fallen dir noch andere, qualitativ hochwertige, abo-titel ein, die über jahre hinweg erfolgreich gelaufen sind?
ein mögliches wow 2 wird mit sicherheit auch nicht mehr auf das abo-modell setzen können.
Counter Strike ?
Okay, hat zwar den Unterschied dass es keine monatlichen Abo-Kosten gibt (meine ich jedenfalls), aber das Teil ist ja noch älter als wow.
Tja, und dann wäre ja noch "Diablo 3", ein Online-Titel mit einem SP-Modus. Und überraschenderweise von... Ja, Blizzard.

Warum also sind nur diese Jungs darin erfolgreich und der Rest nicht ? Ich würde an der Stelle von den UBI- und EA-Bossen die Gründe mal genauer unter die Lupe nehmen... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt wär der richtige Zeitpunkt gewesen um einzugestehen das so ein Mist wie always-on Kopierschutz etc eben doch nichts bringt, außer den ehrlichen Kunden zu geißeln. Raubkopien, zumindest bei Singleplayer Titeln, verhindert man durch Qualität und nicht mit irgendwelchem Technik-schnickschnack...

Die Frage warum sich Blizzard zB besser schlägt als Ubisoft oder EA lässt sich mMn ganz leicht beantworten. Einfach mal schauen für welches System eine Firma hauptsächlich produziert und daraus seine eigenen Schlüsse ziehen, da ergeben sich doch recht eindeutige Tendenzen
 
Zuletzt bearbeitet:
aber warum lassen die sich dann immer abartigere kopierschutzmethoden einfallen, vor allem ubisoft dürfte sich mit dem always-on echt rein gar nicht wundern. die sagen ja quasi selber, dass es nix bringt.
imo könnte man mit kundenorientiertem denken noch ein wenig reißen, aber viele saugen ja anscheinend ohne rücksicht auf verluste. anders kann ich mir laut vgchartz 160.000 bei max payne 3 nicht erklären. da könnten 90% wirklich stimmen.
 
oder fallen dir noch andere, qualitativ hochwertige, abo-titel ein, die über jahre hinweg erfolgreich gelaufen sind?
ein mögliches wow 2 wird mit sicherheit auch nicht mehr auf das abo-modell setzen können.

Ja klar! Das neue StarWars-MMO, das wird garantiert DER WoW-Killer...!

...hätte ich vielleicht im August 2011 geantwortet.
Nee, vermutlich nicht einmal damals. ;-)
 
wow ist ein abolutes phänomen, das stimmt. aber vermutlich ein einmaliges phänomen, eine ausnahme von der regel.
oder fallen dir noch andere, qualitativ hochwertige, abo-titel ein, die über jahre hinweg erfolgreich gelaufen sind?
ein mögliches wow 2 wird mit sicherheit auch nicht mehr auf das abo-modell setzen können.

Relativ
Das Problem ist bzw. war, das viele Spiele zwar gut waren, aber nicht 100% und irgendwo in einer Kategorie gepatzt haben, wo WoW es noch leicht und vorallem noch Zeit hatte in diesen zu Punkten, z.B. das Endgame
Wobei, HdRO lieft eigentlich sehr lange recht Erfolgreich
 
Raubkopie-Rate über 90% ?

Toll wie Ubisoft seine (restlichen Kunden) als Raubkopierer abstempelt ;-)
0 Dankbarkeit
0 Verständnis
0 Fairness

Dafür aber 100% lernresistenz.

Was lern ich daraus? Mein Bauchgefühl ist und bleibt ein Feature für was ich nicht extra zahlen muss :-D

Ich hoffe wirklich dass immer mehr "große" Publisher auf diesen F2P Zug mitaufspringen und
vll sogar pleite gehen.
Dann können wenigstens neue und unbekannte Entwickler langsam ins Rampenlicht und
den alten "Hasen" mal zeigen wie man nich richtige Spiele entwickelt.

Na dann bin ich mal gespannt wie sich Far Cry 3 schlagen wird.
Seit diesem "Statement" interessiert mich nicht mal mehr Far Cry 3 :-B Und Far Cry 3 hat laaaaaaangsam angefangen
mir zu gefallen :-D

Die brauchen sich nicht zu wundern wenn die keine Kohle sehen.
Die sollen tolle Spiele anbieten und freundlich sein und nicht noch irgendwelche Anforderungen stellen.
Es gibt nur eine Seite die Anforderungen stellen darf und das ist nunmal der Konsument.

Wenn der Publisher dann noch den Konsumenten im allgemeinen beleidigt weil Sie
nicht zufrieden sind, ist einfach nur dreist.

Ubisoft ist auf gleicher Höhe wie EA und Blizzard bei mir.
Nämlich Ganz unten und wird boykottiert.
 
Counter Strike ?
Okay, hat zwar den Unterschied dass es keine monatlichen Abo-Kosten gibt (meine ich jedenfalls), aber das Teil ist ja noch älter als wow.
Tja, und dann wäre ja noch "Diablo 3", ein Online-Titel mit einem SP-Modus. Und überraschenderweise von... Ja, Blizzard.

Warum also sind nur diese Jungs darin erfolgreich und der Rest nicht ? Ich würde an der Stelle von den UBI- und EA-Bossen die Gründe mal genauer unter die Lupe nehmen... ;)
Also Counter-Strike hat ja nun nichts, aber auch rein garnichts mit einem MMO bzw. Abo-Modell zutun! :ugly: :-D

Die Counter-Strike Mod ist übrigens ein tolles Beispiel für einen sehr guten Free2Play Titel! :ugly: ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also Counter-Strike hat ja nun nichts, aber auch rein garnichts mit einem MMO zutun! :ugly: :-D

Die Counter-Strike Mod ist übrigens ein tolles Beispiel für einen sehr guten Free2Play Titel! :ugly: ;-)
Wie kommst du denn darauf? CS ist auch ein Vollpreis-Produkt. Für lau gibt es das auch nicht. Zumindest nicht, wenn ich in Steam reinschaue.
 
Wie kommst du denn darauf? CS ist auch ein Vollpreis-Produkt. Für lau gibt es das auch nicht. Zumindest nicht, wenn ich in Steam reinschaue.
:confused:

Also ich hab damals für Counter-Strike nichts bezahlt, denn das war eine kostenlos verfügbare Mod für Half-Life1?! :ugly:
Ich sprach nicht ohne Grund von "Counter-Strike Mod", nicht von Counter-Strike Source oder Counter-Strike GO ... ;-) %-)
 
:confused:

Also ich hab damals für Counter-Strike nichts bezahlt, denn das war eine kostenlos verfügbare Mod für Half-Life1?! :ugly:
Ich sprach nicht ohne Grund von "Counter-Strike Mod", nicht von Counter-Strike Source oder Counter-Strike GO ... ;-) %-)
Ja gut, dann müssen wir natürlich die jeweiligen Versionen voneinander trennen. Aber wer spielt allen ernstes noch die alte Krücke mit Quake2-Engine ? :-B
 
also ich würd auch gerne wissen woher die industrie immer diese zahlen nimmt, mir fällt jedenfalls keine verlässliche methode ien um die raubkopie rate zu ermitteln. liebe pcg, die ihr ein draht zu entwicklern wie zb. crytek habt (welche ja auch gerne mit konkreten zahlen um sich werfen), könnte ihr nichtmal nachfragen wo diese zahlen herkommen und wie sie berechnet werden, oder sind solche investigativen fragen unerwünscht?

jedenfalls sehe ich diese "meldung" auch nur als rechtfertigung an um in zukunft auf f2p zu setzen weil sie wissen das viele spiele dieses konzept nicht mögen aber es mehr gewinn bietet, also schnell mal wieder auf die raubkopierer trommel gehämmert wie es inzwischen seit jahren getan wird wenn man den spieler wieder den neusten marketing streich aufzwingen will.
 
Sie machen sich selbst durch den Ubilauncher den PC-Markt kaputt, anstatt den Fehler dort zu suchen, erfinden sie irgendwelche Raubkopierzahlen und sehen im Free-2-Play den neuen Messias. Diese Firmen kann man einfach nicht verstehen.

Und warum ich kein Free-2-Play mag. Neben der Tatsache, dass dann vermutlich alles auf online getrimmt wird, man keine Verpackung mehr bekommt, ist der größte Mangel daran, dass wenn so ein Spiel nicht läuft, es sehr schnell einfach abgedreht werden kann.

Hier ein Beispiel: Klick
Dieser Shooter wurde erst Ende Januar 2012 veröffentlicht und jetzt nach 8 Monaten werden schon wieder die Server heruntergefahren und er ist nicht mehr spielbar.

Wenn ich ein Spiel wirklich liebe, dann möchte ich das auch in 5 oder 10 Jahren nochmal spielen können. Und mit dem System sehe ich da schwarz.
 
Ich nehme da mal Blizzard und sein "Wow" als Beispiel. Es ist KEIN F2P, sondern ein normales, im Laden (oder online) zu kaufendes MP-Spiel, und das "veraltete" Geschäftsmodell von denen läuft bis heute ungebrochen erfolgreich, auch dank ganz normaler Add-Ons, die ebenfalls im Laden zu kaufen sind.

WoW mit seinem Item-Shop und seinen kostenpflichtigen Accountdiensten, ist ein F2P-Spiel, das man kaufen muss und das zusätzlich Abogebühren kostet. Man zahlt also gleich drei mal.
 
also ich würd auch gerne wissen woher die industrie immer diese zahlen nimmt, mir fällt jedenfalls keine verlässliche methode ien um die raubkopie rate zu ermitteln. liebe pcg, die ihr ein draht zu entwicklern wie zb. crytek habt (welche ja auch gerne mit konkreten zahlen um sich werfen), könnte ihr nichtmal nachfragen wo diese zahlen herkommen und wie sie berechnet werden, oder sind solche investigativen fragen unerwünscht?

jedenfalls sehe ich diese "meldung" auch nur als rechtfertigung an um in zukunft auf f2p zu setzen weil sie wissen das viele spiele dieses konzept nicht mögen aber es mehr gewinn bietet, also schnell mal wieder auf die raubkopierer trommel gehämmert wie es inzwischen seit jahren getan wird wenn man den spieler wieder den neusten marketing streich aufzwingen will.

genau so sehe ich das auch! Es gibt eine Menge gute PC Spiele die sich gut verkaufen (SC2, Diablo 3, Battlefield 3) und ich kann mir nicht vorstellen das es 90% sind das ist absoluter schwachsinn.
 
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