TV-Geräte: Der Loewe hat endgültig ausgebrüllt

AntonioFunes

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MichaelG

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Schade darum. War eine schöne Ingenieursmarke und Made in Germany.

Aber Loewe hat es wie Kodak, Leica und andere verpaßt sich der Moderne anzupassen (Flachbildgeräte kamen sehr/zu spät).

Und bei Grundig gibt es nur noch den Namen. Das was jetzt bei Beko unter Grundig läuft hat mit dem Original nichts mehr zu tun. Genauso was Blaupunkt betrifft.
 
H

HansHa

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"Loewe TVs" werden dann vermutlich leider irgendwann neben neben den anderen TVs, von denen nur noch der Name übrig geblieben ist, in der Resterampe stehen. Schade drum.
 

Herbboy

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Schade darum. War eine schöne Ingenieursmarke und Made in Germany.

Aber Loewe hat es wie Kodak, Leica und andere verpaßt sich der Moderne anzupassen (Flachbildgeräte kamen sehr/zu spät).
Die Teile waren auch einfach zu "luxuriös" für unsere Zeiten, in denen auch andere Hersteller Premiummodelle bieten UND dafür aber dank Massenproduktion im Ausland deutlich günstiger. Nur für ein paar Reiche "mit Stil" ist so eine Art von TVs einfach nur zu teuer in der Produktion.

Mit einer Luxusmarke, bei der es selbst bei günstigsten Modell bei einem Preis losgeht, der für Normalos echt viel Geld ist, kann man sich nicht mehr durchsetzen, außer es sind Dinge, die man auch nach außen hin gut zeigen kann. Und selbst das war für Loewe schwer, da man bei einem Flachbild-TV nicht besonders viel anders gestalten kann. Im Gegenteil: Manch einer findet einen total simplen, schmalen Alurahmen eines 800€-Samsung oder -Sony sogar edler und schöner als etwas von Loewe, wo man noch versucht hat, etwas "besonderes" am Design zu machen. zB den TV im Bild der News finde ich überhaupt nicht schön, erst recht nicht dann, wenn ich mir vorstelle, das man den Standfuß weglässt und ihn auf ein typisches TV-Rack stellt. Nen TV freistehend im Raum, wie es wohl für das Modell gedacht ist, macht kaum jemand, allein weil es rel. viel Platz "frisst", außer man hat ne schnieke Villa.


Bose zB hat ja im Gegensatz zu Loewe einige Produkte auch für "Normalos" sehr erschwinglich gemacht und sich im Markt gehalten "trotz" dem Image, recht teuer für das Gebotene zu sein, hinzu kommt, dass es im Audiosegment etwas einfacher ist als bei TV-Geräten, da die Produktion nicht zwingend sehr teuer ist und viel weniger Technik im Gerät stecken muss. Das sieht man daran, dass es im Audiobereich sehr viele kleine Firmen gibt und dort NICHT Boxen von Sony oder Samsung oder so den Ton angeben (im wahrsten Sinne des Wortes ;) ).


Und bei Grundig gibt es nur noch den Namen. Das was jetzt bei Beko unter Grundig läuft hat mit dem Original nichts mehr zu tun.
Exakt das steht ja auch in der News ;)
 
S

Samlana

Guest
Ich bin jetzt zwar nicht der große Kenner was Unterhaltungselektronik angeht aber Loewe ist mir die letzten Jahre nie aufgefallen, wenn ich so darüber nachdenke. Die großen Marken siehst du ständig in der Werbung usw. Ich wusste noch nicht mal, dass es Lowe noch gibt. Vielleicht wurde in Sachen Marketing auch einfach zu wenig gemacht. Finanziell hätte ich mir einen Loewe Fernseher leisten können, hab aber vor kurzem dennoch zu einem Samsung gegriffen. Ich kann mich nicht daran erinnern, bei der Kaufrecherche mit Loewe in Kontakt gekommen zu sein.
 

sauerlandboy79

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Es hat mich ohnehin gewundert dass das Ende nicht schon viel früher kam. An der Qualität der Loewe-Geräte gibt es natürlich nichts zu rütteln, aber ganz ehrlich, die Konkurrenz wusste auch da mitzuhalten und es auch für den Durchschnittsverdiener bezahlbar zu machen. Loewe hat sich da zu sehr auf einen zu kleinen Zielkundenkreis festgelegt statt diesen auszuweiten, auch Mittel- statt ausschließlich Topklasse-Geräte hätten bestimmt mehr Interesse geweckt, und das hat ihnen zwangsläufig das Genick gebrochen.
 
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Bonkic

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ist jetzt natürlich nur 'ne theorie; aber dass es nischige luxus-tv-hersteller so schwer haben, könnte vielleicht auch daran liegen, dass fernsehen in gewissen kreisen inzwischen als reine proleten-unterhaltung gilt. und eben diese kreise könnten es sein, wo geld zumindest prinzipiell keine rolle spielt, also eigentlich potentielle kundschaft für loewe und co. das war früher anders; die glotze war ein statussysmbol. mittelpunkt beinahe jeden wohnzimmers. da hat man vielleicht noch eher einen höheren vier- oder gar fünfstelligen betrag auf den tisch gelegt.

im gegensatz dazu gilt das hören von - natürlich nur gewisser - musik als durchaus anspruchsvolles hobby für feingeister, weshalb sich edel-audio-hersteller, so klein sie auch sein mögen, noch ganz gut am markt behaupten.

ist wie gesagt nur ne theorie. ;)
 
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Cherub1m

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das einzige, was sie noch als Alleinstellungsmerkmal hatten, war das Design. Die Technik in den Geräten war schon längst nur noch mittelmäßig und dafür waren die einfach viel zu teuer. Von daher vorhersehbar.
 

Loosa

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im gegensatz dazu gilt das hören von - natürlich nur gewisser - musik als durchaus anspruchsvolles hobby für feingeister, weshalb sich edel-audio-hersteller, so klein sie auch mögen, noch ganz gut am markt behaupten.

ist wie gesagt nur ne theorie. ;)

Allerdings sind die wenigsten Audiohersteller noch wirklich selbständig.
AKG, AMX, Harman Kardon, JBL, ... gehören zum Beispiel alle zu Samsung. :|

Bose und Bang & Olufsen kämen mir noch in den Sinn. Aber bei Letzteren gehört ein Teil auch zu Harman, ergo Samsung.
 

shaboo

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Gewaltige Aufpreise für einen extrem überschaubaren Mehrwert konnte ja auf Dauer nicht gut gehen - ein Fernseher bleibt halt ein Fernseher.

Mehrere Bekannte von mir hatten in der Vergangenheit auch schon Geräte von Loewe und die haben mir auch bestätigt, dass die kein Stück besser oder zuverlässiger sind als die höherwertigen Modelle anderer Hersteller - nur eben teurer.
 

sauerlandboy79

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ist jetzt natürlich nur 'ne theorie; aber dass es nischige luxus-tv-hersteller so schwer haben, könnte vielleicht auch daran liegen, dass fernsehen in gewissen kreisen inzwischen als reine proleten-unterhaltung gilt. und eben diese kreise könnten es sein, wo geld zumindest prinzipiell keine rolle spielt, also eigentlich potentielle kundschaft für loewe und co. das war früher anders; die glotze war ein statussysmbol. mittelpunkt beinahe jeden wohnzimmers. da hat man vielleicht noch eher einen höheren vier- oder gar fünfstelligen betrag auf den tisch gelegt.
In Zeiten von mobilen Begleitern wie Smartphones oder Tablet/Phablets hat der "klassische" TV heute nicht mehr den Stellenwert wie früher. Heutzutage reichen eine hohe Diagonale und App-Unterstützung um den Normalo bzw. wenig anspruchsvollen Kunden zufrieden zu stellen.
 

MichaelG

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In Zeiten von mobilen Begleitern wie Smartphones oder Tablet/Phablets hat der "klassische" TV heute nicht mehr den Stellenwert wie früher. Heutzutage reichen eine hohe Diagonale und App-Unterstützung um den Normalo bzw. wenig anspruchsvollen Kunden zufrieden zu stellen.

Naja ich schaue da schon näher hin. Die Bildqualität muß bei mir auch stimmen wenn ich mir ein Gerät kaufe. Diese "Geiz ist geil-Mentalität" nach dem Motto 55" 4K-TV für unter 500 EUR ist meiner Meinung nach nicht wirklich gesund. Da kommt nichts vernünftiges bei herum.

Wer billig kauft kauft oft doppelt. Qualität hat ihren Preis. Auch wenn die Elektronikpreise in jeder neuen Generation nach einer gewissen Zeit nach einem höheren Preisstart immer wieder regelrecht nach unten rauschen. Es ist gar nicht lange her kosteten 4K-TV (da der neueste Schrei) um die 4000-5000 EUR; noch etwas weiter zurück und die Preise lagen im 5-stelligen Bereich. Jetzt gibts fast nur noch 4K-TV-Geräte (FHD ist so gut wie ausgestorben) und die TV-Preise sind gefühlt im Tiefflug.

Trotzdem ist es meiner Meinung nach ein großer Unterschied wenn man ein 55" 4K Gerät für 499 EUR (z.B. von Samsung) hernimmt und es mit einem 4K Gerät gleicher Bilddiagonale für 1500 oder gar 2000 EUR vergleicht. Der Preisunterschied zwischen den Geräten ist da schon gerechtfertigt und keine Abzockerei. Auch wenn sie äußerlich fast gleich aussehen mögen und auch wenn die Differenz auf dem Papier heftig klingt.

Ich halte auch nicht viel von Geräten aus dem Baumarkt oder noname Fabrikaten. Sicher gibt es aber auf der anderen Seite auch Geräte wo man nur für den Namen einen Aufpreis zahlen muß/te (Stichwort: Loewe). Keine Frage. Ob einem die Marke dann den Aufpreis wert ist ist immer subjektiv.

Ob das teurere Gerät dann zudem ins private finanzielle Budget paßt ist die andere Geschichte. Wer halt nur 500 EUR für ein neues Gerät ausgeben kann muß dann halt zu dem preiswerten Gerät greifen oder zu einer kleinere Bilddiagonale.

Es gibt natürlich auch Grenzen wo ich keinen Sinn drin sehe, soviel Geld für ein TV-Gerät zu bezahlen. Ich würde z.B. für ein gutes TV-Gerät mit 55-65" Diagonale maximal bis zu 2000 EUR ausgeben. Das ist meiner Meinung nach (je nach Gerät, Ausstattung und Hersteller) noch ein vertretbarer Preis in meinen Augen. Ich habe vor kurzem z.B. irgendwo ein 100" TV-Gerät gesehen für knapp um die 70.000 EUR. Jepp. Wer soviel Geld übrig hat kann das gern ausgeben, ok. Aber aus meiner Sicht nein danke.

Der werksmäßige Sound ist bei Flachbildgeräten mangels Einbautiefe ja eher mau (zwar auch mit Unterschieden aber trotzdem). Da müssen sowieso eine ordentliche Soundbar und ein vernünftiger Subwoofer her oder alternativ eine gute 5.1 oder 7.1/7.2 Heimkinosystem (z.B. Sonos, Bose, Teufel, Bang&Olufsen fallen mir da ad hoc ein; je nach Budget); Samsung ist da meiner Meinung nach was das Soundbild betrifft (mein Vater hat eine Soundbar+Subwoofer von Samsung und ich hatte auch mal eine 5.1. Samsung Heimkinoanlage) auch nur auf dem dritten Platz. Das sind eher Brüllwürfel (alá Logitech bei den PC-Lautsprechern) statt Soundqualität wenn ich es mal flapsig formulieren darf.

Wenn bei mir einmal in Zukunft ein neuer TV ins Haus kommt dann nur mit 4K, OLED und HDR. Und natürlich mindestens 55" bis maximal 65" (maximale Größe hat Platzgründe) Mein geliebtes 3D muß ich ja leider ad acta legen. Da kommt wohl nichts mehr an Wiederbelebung. Leider :( :( Dazu ein vernünftiger 4K-Blurayplayer, der auch schlechteres Bildmaterial hochskalieren kann.

Dazu braucht das TV-Gerät eine ordentliche Hz-Zahl, Reaktionszeit, eine vernünftige Bildqualität (4K ist nicht gleich 4K), ein sehr gutes Farbspektrum und eine sehr gute Farbtreue, vor allen Dingen OLED wegen der Schwarzwerte, intelligente Pixelansteuerungen und eine vernünftige Appstruktur. Aber wenn ich so nachdenke wegen dem Thema Apps: Ich brauche eigentlich gar keine Apps mehr im TV-Gerät selbst. Netflix läuft bei mir über meinen Sky-Vertrag und wird direkt über den SkyQ-Receiver angesteuert. Auch die Mediatheken von ARD/ZDF und Co. laufen direkt über meinen SkyQ-Receiver. Ich müßte nur einmal nachsehen ob Amazon Prime Video auch mit über SkyQ läuft. Wenn das der Fall sein sollte, brauche ich sonst eigentlich gar keine Apps im TV mehr. Mir fällt zumindestens keine sinnvolle App mehr ein die mir sonst fehlen würde.

Von den aktuellen Displays scheinen mir die TV-Geräte von LG und Panasonic bislang mit Abstand die beste Bildqualität zu bieten. Danach kommt Sony. Samsung ist (bis auf wenige teure Gerätetypen) eher mit etwas größerem Abstand dritte Wahl. Da liegt eher noch Philips mit vielen Gerätetypen so auf Augenhöhe zu Sony, kommt aber nicht komplett an LG und Panasonic heran. Meine Eltern haben ein 55" 4K-TV von Philips. Die Bildqualität ist zwar nicht exzellent aber sehr gut. Keine Frage. Ambilight ist nett (aber braucht man das unbedingt ?). Zu der spitzen Bildqualität von den LG-Geräten ist es aber immer noch ein Schritt...

Das ganze basiert natürlich auf meinen subjektiven optischen und akustischen Eindrücken. Und ich habe natürlich auch noch nicht alle aktuell in Deutschland verfügbaren TV-Geräte von allen Herstellern gesehen. Das ist glaube ich auch so gut wie nicht machbar.

Und von meinem 55" Samsung FHD-Gerät von 2012 zu den neuen 4K Geräten irgendeines namhaften Herstellers ist wohl bildtechnisch sowieso ein Quantensprung da (abgesehen vom fehlenden 3D).

Jetzt müßten nur noch die TV Sender mit der ausgestrahlten Bildqualität nachziehen. FHD ist da ja im Free-TV (gegen Aufpreis) und im ÖR momentan das Maximum.
 
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Marius1990

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Mein Vater war auch Loewe Fanatiker, ich bekomme heute noch Schweissausbrüche wenn ich an die Programmierung des Geräts vor 8 Jahren denken muss.
Was ein Grauss von Software und Overlay. Seitdem war die Marke für mich tot.
 
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Ich kenn die Marke nicht mal. Aber wenn die wirklich so hochpreisig waren, wundert mich das auch nicht.
 

LOX-TT

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Mein alter Röhrenfernseher war von Loewe, war damals ne tolle Kiste. Leider hat Loewe den HD-Trend verpennt, ähnlich wie bei Nokia mit den Smartphones.

@Michi: der 70000er war wahrscheinlich ein 8K Gerät oder? Davon steht hier auch einer im MM, aber kleiner, trotzdem so teuer wie ein Mittelklasse PKW :S
 

sauerlandboy79

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Bittere Ironie:
Im aktuellen "Geiz ist Back"-Prospekt von Saturn ist ein Loewe im Angebot. :B
 

MichaelG

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Mein alter Röhrenfernseher war von Loewe, war damals ne tolle Kiste. Leider hat Loewe den HD-Trend verpennt, ähnlich wie bei Nokia mit den Smartphones.

@Michi: der 70000er war wahrscheinlich ein 8K Gerät oder? Davon steht hier auch einer im MM, aber kleiner, trotzdem so teuer wie ein Mittelklasse PKW :S

Jepp war ein 8K mit 100 Zoll. Ist mir echt zu fett. Beim besten Willen. Wie gesagt 2000 bis maximal 3000 EUR wäre ich bereit für ein absolutes Topgerät zu bezahlen.

Aber bei 3000 EUR müßte das dann schon ein 65" 4K OLED-TV mit 3D-Funktion sein. Aber da es letzteres nicht mehr gibt....
 

Herbboy

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Jepp war ein 8K mit 100 Zoll. Ist mir echt zu fett. Beim besten Willen. Wie gesagt 2000 bis maximal 3000 EUR wäre ich bereit für ein absolutes Topgerät zu bezahlen.

Aber bei 3000 EUR müßte das dann schon ein 65" 4K OLED-TV mit 3D-Funktion sein. Aber da es letzteres nicht mehr gibt....
Du bist dann aber schon ein echter Technikfreak. Die allerwenigsten sind bereit, mehr als 500-600€ auszugeben, maximal vlt 1000€, und dann auch nur eine Größe, die echten Filmfans viel zu klein wäre. Das war auch schon so zu Zeiten, als Loewe mit Röhren-TV gut im Geschäft war. Viele wollen (auch vor LCD-Zeiten) einfach nur einen billigen (nicht DEN billigsten, aber eben einen eher günstigen) TV in der für sie "ausreichenden" Größe, die sind gar nicht bereit, viel mehr auszugeben, und ich denke auch nicht, dass die meisten 4K@50 Zoll für 500€ VERLANGEN - aber die Produktion ist inzwischen so günstig, dass die Leute das gerne mitnehmen, wenn es das gibt.

Loewe war halt einfach zu teuer für das Gebotene und dadurch zu klein, um kostendeckend zu arbeiten. Das liegt aber IMHO nicht an DEN Leuten, die nen 500€-TV mit 4K und 50 Zoll "erwarten" - die waren nie das Klientel von Loewe. Loewe verliert eher an die, die sich einen 65 Zoll-TV hinstellen, wo "normalen" Leuten einer mit 40 Zoll reicht, und an die, die für ein besonders gutes Bild bei Sony, Samsung & Co auch mal 1000-2000€ für 50-55 Zoll ausgeben und die bei Loewe dann keinen Zusatznutzen mehr sehen.

In letzter Zeit habe ich viele Bekannte von mir beraten, die haben durch die Bank weg gesagt, bei 3-4m Sitzabstand, dass sie maximal 43 Zoll wollen und höchstens 500€, egal ob Full-HD oder 4K. Nur mein Bruder, der als Arzt gut verdient, war bereit, bis zu 800€ auszugeben. Ich kenne niemanden, der mehr für seinen TV ausgegeben hat, und meine Bekannten sind alle Normal- bis Gutverdiener, teils auch verbeamtete Lehrer. Das ist zwar jetzt MEINE Erfahrung, aber es würde mich wundern, wenn in Wahrheit mehr als 50% der Leute, die mehr als 1500€ Netto im Monat verdienen, vierstellige Beträge für ihre Fernseher ausgeben, und schon gar nicht kaufen die sich direkt nen neuen TV, nur weil zB 4K besser aussieht als Full-HD auf dem "schon" 6 Jahre alten TV.
 

MichaelG

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Und Loewe kam viel zu spät mit den Flachbildgeräten. Sie hatten sehr lange Rückprojektionsgeräte und als Flachbild halt auf
Plasma-TV gesetzt wo die Konkurrenz schon auf LED-Technik gesetzt hatte. Und Loewe hat sich trotz teils rückschrittlicher
Technik immer noch ordentlich den Namen bezahlen lassen. Und das ging halt schief. Wenn muß man dann schon auch liefern.

Wenn man schon Oberklasse-Preise für seine Geräte aufruft muß die Technik auch entsprechend oberklassig sein oder zu-
mindestens nah dran. Die Bildqualität bei den Loewe-Geräten war schon immer Top, keine Frage. Und die Geräte waren auch
stylisch. Aber beim Rest hat halt der Anschluß an die Konkurrenz gefehlt. Und die Menüführung und Ergonomie waren typisch
Loewe (eigenwillig).

Sicher ich bin ein Technikfreak und vielleicht auch nicht der typische Kunde der in den Mediamarkt geht und irgendein TV
kaufen will. Ich komme dann schon mit konkreten Vorstellungen hin und es geht nur noch um Kleinigkeiten wenn ich mich
beraten lassen will.

Es gibt sehr viele Leute denen langt ein TV-Gerät mit 4K aus. Die schauen nicht mal direkt auf irgendeine Diagonale. Ob nun
50". 55" oder 60" ist denen eher Wurst.

Meine Freundin hat z.B. keinen Blurayplayer sondern nur eine VHS-DVD-Player Kombi. Blurays hat sie nicht, interessiert sich
nicht dafür. Obwohl sie auch einige DVD gesammelt hat (bei weitem nicht so viel wie ich aber trotzdem auch so 20-30 Stück.
Und sie hat auch noch VHS-Kassetten. Sie hat auch nur ein älteres 32" Flachbildgerät was nur HD packt (nicht mal FHD). Ein
größeres Gerät sieht sie auch nicht ein. Halt typisch Frau: "Man sieht doch alles bei dem Gerät was ich habe". *grins*

Viele Kunden erkennen sicher auch kaum Unterschiede zwischen den einzelnen 4K-Displays. Ich aber schon. Und wie gesagt
für die bessere Bildqualität und Features wie z.B. OLED, HDR und Co. muß man bei vergleichbarer Bildgröße halt entspre-
chend mehr Geld auf den Tisch legen. Für ein größeres Display erst Recht.

Aber allein die Größe und 4K sagen generell nichts über die Gesamtqualität des entsprechenden Gerätes aus. Es sind aber
die klassischen Marketing-Trigger.

Die beiden Features sind zwar unter anderem mit wichtig für eine qualitative Einordnung des Gerätes aber es gibt eben auch
wesentlich mehr technische Daten die mindestens genauso wichtig sind, aber meistens in der Werbung untergehen bzw. die
nicht mal die Verkäufer in den einschlägigen Elektronikmärkten kennen.

Das ist wie beim Thema Aldi-PC und dessen Werbung: Im Aldi-Prospekt ist irgendein schönes Foto vom stylish aussehenden
PC-Tower und es stehen Daten wie der CPU-Typ, die RAM- und Festplattengröße sowie die VRAM-Größe da und ob es sich
um eine Nvidia oder AMD-GPU handelt. Daß der RAM irgendwelcher langsamer Noname-RAM ist (natürlich alle RAM-
Steckplätze belegt sind), die HDD eine von der lahmen Sorte ist und die Grafikkarte irgendein Hybrid (Zwischenmodell)
darstellt, den es nur bei Aldi gibt und der auch nicht das gelbe vom Ei ist ist den wenigsten klar.

In der Werbung steht dann aber halt so grob "ultraschneller PC mit i7, gigantischen 8 GB RAM und 4 TB HDD für viele Fotos
für nur 699 EUR".

Daß der viel beworbene Aldi-PC dann trotz alledem aber alles andere als spieletauglich ist, weil die Grafikkarte schlichtweg
irgendwelche Grütze ist, das Gesamtkonstrukt lahm und das System vollgemüllt mit irgendwelchen Aldi-Apps ist dann die
andere Seite der Medaille. Und man kann Teile der Hardware (da so nicht auf dem Markt erhältlich) nur schwer leistungs-
mäßig einordnen.

Mist man kann hier im Forum wegen der beschissenen Final Fantasy Werbung kaum vernünftig schreiben. Ich hoffe das wird
bald gefixt... :(
 
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Batze

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Schade darum. War eine schöne Ingenieursmarke und Made in Germany.

Aber Loewe hat es wie Kodak, Leica und andere verpaßt sich der Moderne anzupassen (Flachbildgeräte kamen sehr/zu spät).

Und bei Grundig gibt es nur noch den Namen. Das was jetzt bei Beko unter Grundig läuft hat mit dem Original nichts mehr zu tun. Genauso was Blaupunkt betrifft.

Bei Leica hast du leider Unrecht. Der Firma geht es blendend.
Allerdings ist Leica auch nicht mit Loewe zu vergleichen. Die bieten nämlich immer noch Spitzenqualität sowohl im Unterem Preissegment (wenn man das bei Leica mal so sagen kann :-D) bis hin in den Profibereich. Und im Gegensatz zu Loewe ist Leica eine wirkliche Weltmarke die so gut wie jeder auf der Welt kennt der auch nur ein Wenig was von Fotografie und Optik versteht. Außerdem ist Leica viel breiter aufgestellt. Neben den Optiken für die üblichen Kameras findet man die z.B. auch in Top Handys und eigentlich in allem was mit Optik zu tun hat. Microskope z.B. findest du Weltweit in den Labors, Made by Leica, oder bei Ferngläsern sieht es Weltweit genauso aus, usw.
Warst du schon mal auf der Photokina? Was meinst du zu welchen Stand die Leute da stürmen? Bestimmt nicht Nikon, Canon oder ähnliche, nein, die wollen alle sehen was Leica neues zu bieten hat, auch wenn viel es sich nicht leisten können (oder wollen), aber da rennen sie hin.
Loewe war zum Schluss bei der Qualität einfach zu teuer, das konnten andere auch und zwar günstiger. Ja, Leica ist auch teuer, aber die Qualität ist eben auch etwas anderes und es ist wirklich was besonderes so eine in der Hand zu haben als so eine popelige Canon :-D. Und das kann ich schon aus Erfahrung sagen, da ich ja ursprüglich aus der Branche komme ;).
 

MichaelG

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Leica stand aber kurz vor dem Ende. Die hatten die Digitalfotografie jahrelang verpennt (bewußt oder sie haben diese nicht
für voll genommen und für eine vergehende Modeerscheinung gehalten). Sie haben wohl das Ruder gerade noch so herum-
reißen können. Aber so um 2000 herum habe ich in Erinnerung stand Leica alles andere als blendend da.

Und Canon, Nikon und Co. bedienen mit dem Gros ihrer Modelle halt mehr den typischen Massenmarkt der Casuals (die halt davon gehört haben man braucht für gute Fotos eine DSLR) bis zum Semi-Pro-Sektor (Fotografen, Freiberufler, teils Presse). Abgesehen mal von den absoluten Topmodellen wie der EOS 1 Mk. Schießmichtot für die Profis, die für den solventen Technikfreak sind, der langzeithaltbare Technik haben will und dafür bereit ist extra tief in die Tasche zu greifen.

Und die Marke Hasselblad z.B. lebt mehr oder weniger nur vom Nimbus der "Mondkamera". Deren Preise sind abartig hoch.
Und die Kameras fast ausschließlich für den Profibereich.

Mittlerweile laufen ja auch die spiegellosen Systemkameras wie die Sony Alpha-Modelle den DSLR langsam aber sicher
den Rang ab.
 
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Herbboy

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Sicher ich bin ein Technikfreak und vielleicht auch nicht der typische Kunde. Keine Frage. Es gibt viele Leute denen langt 55"
und 4K aus.
Nein :P es gibt viel mehr Leute, denen reicht "sogar" maximal 40-43 Zoll aus, und FullHD. So ist das nämlich sogar. Aber da es inzwischen eh kaum mehr "nur" Full-HD zu kaufen gibt, nehmen auch Leute, die nur 40 Zoll brauchen, oft 4K ;) Im Preisvergleich gibt es c.a 1700 Fernseher ab 32 (!) Zoll, die nicht älter als 2017 sind und mindestens Full-HD haben. Weniger als 400 von denen haben weniger als 4K. Da ist es beinah schon schwer, bewusst nur Full-HD zu nehmen. Zwischen 40 und 55 Zoll haben nur ca 240 von 800 Modellen "nur" Full-HD und kein 4K.

Es ist IMHO ganz einfach so, dass die meisten einfach nur "einen Fernseher haben" wollen, und viele wollen sogar auf keinen Fall einen "großen", gerade Frauen/Freundinnen sind aus unerfindlichen Gründen oft für ein kleineres Geräte - für 200€ mehr ein sichtbar besseres Bild brauchen die meisten aber so oder so nicht, da sparen sie sich das Geld lieber. Aber das war eben auch schon so, als Loewe noch erfolgreich war. Daher ist diese "Einstellung" IMHO nicht der Grund für Loewes Probleme. Vielmehr kann die Konkurrenz zu einem niedrigeren Preis optisch attraktive und mindestens gleichgute Geräte herstellen, so dass es kein Argument für Loewe gibt außer man hat viel Geld UND sich in ein bestimmtes Loewe-Design verliebt und/oder möchte den Standort Deutschland aktiv stärken.

Auch der Trend zu Smartphone/Tablet scheint keine Auswirkung zu haben. Es schauen zwar immer mehr auf diese Art und Weise, aber die Umsätze in D für TV-Geräte sind seit 6-7 Jahren auf einem ähnlichen Niveau. Um 2010 herum war es höher, vermutlich weil viele damals umgestiegen sind von Röhre auf LCD. D.h. entweder schauen die Leute heute trotzdem auch viel über TV, so dass es keinen Umsatzrückgang hab, oder es schauen insgesamt mehr Leute Filme/Serien, so dass das Wachstum bei Tablet/Smartphone kompensiert wird, oder aber es werden zwar weniger Geräte verkauft, dafür aber im Schnitt etwas teurere. 2017 gab es sogar einen Rekord bei den Absatzzahlen: Absatzrekord in 2017 bei Smart-TV-Geräten - DIGITALFERNSEHEN.de
 

MichaelG

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Wie gesagt ich hab ja geschrieben Loewe hat sich seinen Namen bezahlen lassen. Und Loewe war technisch teils der Konkurrenz auch hinterher. Dazu eine eigenwillige Ergonomie bei der Bedienung. Stylisch sind die Geräte und die Bildqualität top. Auch die Langzeitqua-lität der Geräte war (bis auf wenige Ausnahmen) in Ordnung. Absolut keine Frage. Aber das langt halt nicht, wenn z.B. ein LG für deutlich weniger Geld mehr Features bietet und mindestens die gleiche Bildqualität. Und Loewe war im Vergleich ein Kleinproduzent. Der hätte zum Überleben eine größere Marge gebraucht. Bei LG und Co. läuft es über die Masse.

Und ich will wie gesagt bei der Bilddiagonale persönlich nicht wieder weniger als 50-55" haben. Diese Größe finde ich super. Einen Zacken größer (bis 65" bei 4K) wäre sogar noch besser und dafür wäre Platz. Aber wie gesagt jeder wie er will.

Mir ist auch bewußt daß ich mit meiner Technikaffinität nicht zur Mehrheit der zahlenden Kunden gehöre (manchmal leider muß ich sagen). Der Großteil der Konsumenten kauft sich irgendein TV-Gerät. Kritiklos und ohne Hintergrundwissen und -infos. Gern auch preisbewußt um nicht zu sagen geizig. Siehe das Beispiel 55" für unter 500 EUR. Oder halt dann kleinere Geräte für unter 300 EUR.

Diese Sorte von Kunden interessieren sich nicht oder wenn nur sehr wenig für die Bilddiagonale und die speziellen technischen Daten wie Hz. oder Reakionszeiten. Das ist mir auch klar. Hauptsache das Bild sieht einigermaßen gut aus. Wo ich aber sage nö da geht von der Bildqualität her mehr.

Ich bin z.B. auch ein Verfechter von 3D. Aber die Zahl der Kunden, die das Feature 3D gern nutzen/genutzt haben und die in 3D einen Mehrwert sehen war über die kompletten Verkäufe gesehen offensichtlich zu gering. Sonst hätten sie das Feature nicht fast schlagartig eingestellt und mittlerweile werden selbst einige Animationsfilme (waren früher ein Garant für einen 3D-Release) nicht mehr in 3D herausgebracht (Hotel Transsylvanien Teil 3; Teil 1-2 gibt es als 3D).

Obwohl die Technikfirmen und die Filmproduzenten durch ihre Preisbildung (3D Technik teils deutlich teurer+relativ hoher Aufpreis für 3D Blurayfilme) an dem nischigen Dasein dieses Features und damit dem Untergang von 3D teils selbst mit eine Schuld tragen. Aber sich dann beschweren, daß das Feature nur schleppend angenommen wurde. Hinzu kam ein fehlender Technikstandard für 3D. Die einen haben auf aktive Shutterbrillen gesetzt, die anderen auf passive 3D-Brillen. Die Brillen waren zu den unterschiedlichen Geräten auch nicht kompatibel. Jeder hat sein eigenes Süppchen gekocht. Toshiba z.B. hat eine aktive Shutterbrille mit fest verbauten Akku. Ist der Akku verschlissen kannst Du die 70 EUR Brille in die Tonne kloppen. Bei meinem Samsung habe ich auswechselbare Knopfzellen.
 
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Batze

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Und die Marke Hasselblad z.B. lebt mehr oder weniger nur vom Nimbus der "Mondkamera". Deren Preise sind abartig hoch.
Und die Kameras fast ausschließlich für den Profibereich.
Hasselblad hat noch nie von der "Mondkamera" gelebt. Das ist ein Irrglaube. Hasselblad steht eben für die beste mechanische Mittelformat Kamera die es je gab. Klein, Handlich, unheimlich Robust/Unzerstörbar und vielseitig. Das waren/sind die Merkmale. Ja und teuer, sehr teuer, das stimmt.
Allerdings, Hasselblad wäre nie so aufgestiegen ohne die Optiken, und die kommen/kamen nie aus Schweden, sondern aus Deutschland, nämlich von Carl Zeiss. Ohne diese Optiken wäre Hasselblad wohl nie so berühmt geworden.
 

Herbboy

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Wie gesagt ich hab ja geschrieben Loewe hat sich seinen Namen bezahlen lassen wollen. Und Loewe war technisch teils hinterher. Dazu eine eigenwillige Ergonomie bei der Bedienung. Stylisch sind die Geräte und die Bildqualität top. Aber das langt halt nicht wenn z.B. ein LG für deutlich weniger Geld mehr Features bietet und mindestens die gleiche Bildqualität.
Das schrieb ich ja ebenfalls. Du hast aber so weit ausgeholt und viele Dinge genannt, die IMHO nichts damit zu tun haben, dass Loewe immer weniger Erfolg hatte. Denn die Käuferschicht, die sich für 500-600€ einen TV kauft, gab es schon immer, und die war und ist nicht die, die auch nur um Traum daran gedacht hätte, Loewe zu kaufen. ;) Loewe hat an die verloren, die durchaus 1000, 2000 oder mehr ausgeben und gemerkt haben, dass Loewe nicht mal mehr im Ansatz einen adäquaten Mehrwert geboten hat außer vlt. den Namen. Und die Geräte, die vom Preis okay waren, kamen zu spät.
 

MichaelG

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Eben. Wie gesagt das beste Beispiel die OLED-LED von LG. Die kosten 2000-3000 EUR bieten aber mehr als ein Loewe in der Preisklasse. Das ist der Knackpunkt. Beim Vergleich der "normalen" 4K-TV gegen Loewe sieht es preislich ganz böse aus.
 

MichaelG

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Hasselblad hat noch nie von der "Mondkamera" gelebt. Das ist ein Irrglaube. Hasselblad steht eben für die beste mechanische Mittelformat Kamera die es je gab. Klein, Handlich, unheimlich Robust/Unzerstörbar und vielseitig. Das waren/sind die Merkmale. Ja und teuer, sehr teuer, das stimmt.
Allerdings, Hasselblad wäre nie so aufgestiegen ohne die Optiken, und die kommen/kamen nie aus Schweden, sondern aus Deutschland, nämlich von Carl Zeiss. Ohne diese Optiken wäre Hasselblad wohl nie so berühmt geworden.

Carl Zeiss hat eh die besten Optiken überhaupt. Ob nun Ferngläser, Teleskope, Mikroskope oder Kameraobjektive. Carl Zeiss ist auf dem Sektor Markführer und baut die beste Technik. Diese Objektive und Baugruppen werden auch in zig Markenkameras eingebaut. Und ich könnte auch wetten, daß in Objektiven von Canon, Tamron und Nikon Zeisstechnik mit verwendet wird. ;) Die beste Kamera ist nichts ohne ein adequat gutes Objektiv. Denn das reißt viel heraus und kann selbst bei einer mäßigen Kamera einiges (bei weitem aber nicht alles) kompensieren).

Deswegen halte ich solche Werbe-Angebote von DSLR für Schwachsinn wo z.B. eine Canon EOS 100 angeboten wird mit einem (sorry) schrottigen 18-55 Kitobjektiv. Ohne vernünftiges Objektiv taucht die beste Kamera nix.
 

Batze

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Carl Zeiss hat eh die besten Optiken überhaupt. Die werden auch in zig Markenkameras verbaut. Und ich könnte auch wetten, daß in Objektiven von Canon, Tamron und Nikon Zeisstechnik mit verbaut wird. ;) Und die beste Kamera ist nichts ohne ein adequat gutes Objektiv. Denn das reißt viel heraus.

Deswegen halte ich solche Angebote für Schwachsinn wo eine Canon EOS 100 angeboten wird mit einem (sorry) schrottigen 18-55 Kitobjektiv. Ohne vernünftiges Objektiv taucht die beste Kamera nix.

Also reine Zeiss Technik steckt in so vielen drin, aber die Optiken/Gläser, also die findest du nicht in Objektiven von Canon &Co, die haben ihre eigene Linie und Produktion. Wobei ich sagen muss, die Spitzenobjektive von Nikon und Canon sind schon wirklich gut, kommen aber nicht ganz an Zeiss und Leica ran.

Und das andere, hehe, ja ich komme ja eben eigentlich aus der Branche und kann dir ein Lied davon singen wie die Kunden so denken. Das kannst du denen tausend mal sagen, aber den meisten ist eben wichtig das ein Logo von Canon/Nikon da vorm Bauch baumelt, was für eine Linse da dran ist geht vielen den Bach runter. Also bei einer 400€ Kamera wäre es noch fast egal, aber viele kaufen sich ein 1000-1500+€ Body und dann eine Spielzeugoptik von irgendeinem Billig Fremdhersteller. Ja ist schon Lustig was du da erlebst.:-D
 

Y0SHi

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ist halt das übliche problem wenn an der spitze leute sitzen, die nicht mit der zeit gehen.
hab von loewe noch NIE eine pressemeldung, werbung gesehen.
die marke existiert quasi nicht.
 
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