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Trotz Negativ-Rekord: Arielle verpasst knapp die Sensation in den Kino-Charts

Sie tut es doch ständig. Kein Film gefällt der ganzen Welt gleich gut. Die Produzenten suchen sich vorher eine Zielgruppe aus und für diese Zielgruppe wird der Film dann gemacht. Dabei wird von vornherein akzeptiert, dass andere Gruppen wenig bis gar nichts damit anfangen können.

Wobei ohnehin erst noch zu belegen ist, dass Arielle's abschneiden wirklich allein an der Hautfarbe der Hauiptdarstellerin liegt. Es gibt da so viele andere Faktoren und keinen A-B Test, dass das am Ende totale Spekulation ist.
Du hast gerade einen wesentlichen Teil meiner Argumentation ausgeklammert: Arielle ist ein teurer Blockbuster und muss daher bei der breiten Masse punkten und nicht nur bei einer bestimmten Zielgruppe.

Thema Hautfarbe: schau dir mal die Diskussionen in Fernost an, wo der Film besonders grandios gescheitert ist.
 
Du hast gerade einen wesentlichen Teil meiner Argumentation ausgeklammert: Arielle ist ein teurer Blockbuster und muss daher bei der breiten Masse punkten und nicht nur bei einer bestimmten Zielgruppe.

Thema Hautfarbe: schau dir mal die Diskussionen in Fernost an, wo der Film besonders grandios gescheitert ist.

Ich habe keinen Zugang zur Sprache fernöstlicher Länder. Was ich allerdings weiß ist: Was eine mitteilungsfreudige Gruppe im Internet als den Grund auserkoren hat muss nicht zwingend der tatsächliche Grund sein. Das gilt dort drüben genauso wie hier.
 
Ich habe keinen Zugang zur Sprache fernöstlicher Länder. Was ich allerdings weiß ist: Was eine mitteilungsfreudige Gruppe im Internet als den Grund auserkoren hat muss nicht zwingend der tatsächliche Grund sein. Das gilt dort drüben genauso wie hier.
Glücklicherweise musst du die Sprache nicht beherrschen, da es deutschsprachige News dazu gibt:
Als Ursache für die unzureichenden Ergebnisse auf dem asiatischen Markt gilt die Debatte um die Darstellung einer schwarzen Meerjungfrau. In China und Südkorea war der Aufschrei in den sozialen Netzwerken darüber besonders groß.
 
Thema Hautfarbe: schau dir mal die Diskussionen in Fernost an, wo der Film besonders grandios gescheitert ist.
Im fernen Osten gibt es ebenso Rassisten, wie es sie hier gibt. Ist ja nun kein Geheimnis, dass es solche Leute überall auf der Welt gibt.

Die Frage ist halt nur: Sind die der Grund, dass der Film gescheitert ist? Bzw. gibt das Scheitern diesen Leuten recht? In beiden Fällen würde ich sagen: Nein.

Gebt euch nicht der Illusion hin, dass eine "große" Debatte im Internet eine Gesellschaft in ihrer Ganzheit spiegelt. So viel Medienkompetenz werdet ihr doch wohl haben, um zu begreifen, dass nicht die Mehrheit im Internet spricht, sondern in aller Regel einige wenige Leute, die besonders laut sind.

Und selbst wenn die Hautfarbe der Protagonistin wirklich DER Grund für den geringeren Erfolg wäre, dann sollte sich unsere Gesellschaft tatsächlich mal die Frage stellen, ob Rassismus nicht doch ein größeres Problem als gedacht ist. Denn immerhin handelt es sich hier nur um einen Film. Wenn wir aber nur wegen der Hautfarbe einer Figur über einen Film urteilen und er deswegen floppt, dann würde hier definitiv gewaltig was falsch laufen.

Und dann kann man wohl kaum noch guten Gewissens behaupten, das Scheitern gäbe einem Recht, wie der ein oder andere hier behauptete. ^^ Damit würde man sich eindeutig ein Armutszeugnis ausstellen.

Aber ich bin da zu 100% sicher, dass Rassismus nur bei einigen wenigen der Grund ist und die Sache eigentlich größer gemacht wird, als sie in Wahrheit ist. Der Film ist halt nur schlecht. Mehr nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Im fernen Osten gibt es ebenso Rassisten, wie es sie hier gibt. Ist ja nun kein Geheimnis, dass es solche Leute überall auf der Welt gibt.

Die Frage ist halt nur: Sind die der Grund, dass der Film gescheitert ist? Bzw. gibt das Scheitern diesen Leuten recht? In beiden Fällen würde ich sagen: Nein.

Gebt euch nicht der Illusion hin, dass eine "große" Debatte im Internet eine Gesellschaft in ihrer Ganzheit spiegelt. So viel Medienkompetenz werdet ihr doch wohl haben, um zu begreifen, dass nicht die Mehrheit im Internet spricht, sondern in aller Regel einige wenige Leute, die besonders laut sind.

Und selbst wenn die Hautfarbe der Protagonistin wirklich DER Grund für den geringeren Erfolg wäre, dann sollte sich unsere Gesellschaft tatsächlich mal die Frage stellen, ob Rassismus nicht doch ein größeres Problem als gedacht ist. Denn immerhin handelt es sich hier nur um einen Film. Wenn wir aber nur wegen der Hautfarbe einer Figur über einen Film urteilen und er deswegen floppt, dann würde hier definitiv gewaltig was falsch laufen.

Und dann kann man wohl kaum noch guten Gewissens behaupten, das Scheitern gäbe einem Recht, wie der ein oder andere hier behauptete. ^^ Damit würde man sich eindeutig ein Armutszeugnis ausstellen.

Aber ich bin da zu 100% sicher, dass Rassismus nur bei einigen wenigen der Grund ist und die Sache eigentlich größer gemacht wird, als sie in Wahrheit ist. Der Film ist halt nur schlecht. Mehr nicht.
Wie ich schonmal schrieb: einige Leute, die jetzt über Rassismus reden, würden den umgedrehten Fall als kulturelle Aneignung kritisieren.

Wenn es Rassismus wäre müsste es einen derartig großen Shitstorm bei allenmöglichen Filmen mit schwarzer Hauptrolle oder gar einer größeren Menge schwarzer Charaktere geben. Es gibt sie aber immer nur in den Fällen, wo ein Charakter im Namen von Diversity verändert wird. Die Kritik trifft also die Methode mit der Diversity umgesetzt wird und nicht die Hautfarbe im Allgemeinen. Der Vorwurf des Rassismus dient hier nur dazu, die Methodik gegen Kritik zu immunisieren.

Außerdem: ein Shitstorm in diesen Größenordnungen hat sich bislang immer bei den Zuschauer- oder Verkaufszahlen bemerkbar gemacht. Aber dasselbe Klientel (die eigentliche laute Minderheit) behauptet jedes mal erneut dass es daran nicht liegen würde.
 
Wie ich schonmal schrieb: einige Leute, die jetzt über Rassismus reden, würden den umgedrehten Fall als kulturelle Aneignung kritisieren.

Die ganze Idee von kultureller Aneignung ist selbst unter Menschen die sich als links bezeichnen würden nicht ohne Kritik. Das ist wenn überhaupt eine Teilmenge. Eine die imo völlig den Verstand verloren hat. :B

Wenn es Rassismus wäre müsste es einen derartig großen Shitstorm bei allenmöglichen Filmen mit schwarzer Hauptrolle oder gar einer größeren Menge schwarzer Charaktere geben. Es gibt sie aber immer nur in den Fällen, wo ein Charakter im Namen von Diversity verändert wird. Die Kritik trifft also die Methode mit der Diversity umgesetzt wird und nicht die Hautfarbe im Allgemeinen. Der Vorwurf des Rassismus dient hier nur dazu, die Methodik gegen Kritik zu immunisieren.
Ich finde, dass die Methodik am Ende irrelevant ist. Erstens können wie Disney alle nicht in den Kopf gucken und zweitens ist der Grund Diversity an sich genauso viel oder wenig verwerfenswert wie andere Gründe wie z.B. ganz schnöge Geld machen.

Dass viele Leute von Diversity getriggert werden sagt mehr über unsere Gesellschaft als über Diversity.
 
Wenn du wirklich dieser Ansicht bist, dann schlage ich vor du gehst mit gutem Beispiel voran und verzichtest freiwillig auf dein Freiheitsrecht, dich über Dinge zu beklagen, die dich stören. Zur Konfliktvermeidung, du verstehst sicherlich...
Ich habe es ja schon als Beispiel angebracht, ich verzichte durchaus auf mein Freiheitsrecht zur Konfliktvermeidung. Ich sagte aber auch, da muss man selbst nicht mitgehen aber es ist legitim. Du hast dieses Thema aufgemacht, in dem du gesagt hast "Die Lösung dafür kann nicht sein, von Leuten zu erwarten, auf die Ausübung ihrer Freiheitsrechte zu verzichten.". Und Fakt ist: Doch das kann eine Lösung sein und ist sie tagtäglich.

So viel Medienkompetenz werdet ihr doch wohl haben, um zu begreifen, dass nicht die Mehrheit im Internet spricht, sondern in aller Regel einige wenige Leute, die besonders laut sind.
Darauf kommt es nicht an. Das Internet ist ein Spiegel, kein 1:1 Spiegel der Gesellschaft, das wäre ja Quatsch aber zeigt Tendenzen auf. Ich finde es immer etwas weird so zutun als wäre das was im Internet passiert totaaaal irrelevant oder ja nur "ein ganz kleiner Ausschnitt", während die ganze Welt mit dem Internet interagiert und wir dort ja ständig Varianz sehen also nicht immer dasselbe, sondern die Rezipienten reagieren immer wieder in anderen Mehr- und Minderheitenverhältnissen. Und wir sehen ja auch Parallelen, wenn auf YouTube Videos mies reagiert wird und dann die Verkaufs- oder Zuschauerzahlen negativ ausfallen, das war bei Call of Duty schon zu sehen, bei dem Star Wars Battlefront, bei Ghostbusters, dem einen Metroid Ableger.

Es stimmt schon, man kann natürlich nicht sagen 90 Prozent negative Bewertungen also macht es nur 10% des Umsatzes den es machen sollte. Detaillierte und absolute Aussagen sind natürlich Unsinn. Wenn aber Konsumenten sehr deutlich etwas kritisieren, lautstark und durchgehend und dann floppt etwas, wird man wohl den Hauptgrund da suchen können.

Wenn du meinst, Arielle sei ein schlechter Film, dann erfährt man das für gewöhnlich erst im Kino. Das ist ja bei den meisten Produkten so. Wer ins Kino geht hat aber sein Geld schon gegeben. Die Frage ist ja, warum Leute erst gar nicht ins Kino gehen oder ein Produkt kaufen. Warum etwas zum Start bspw. schon unter der Erwartung läuft, bevor jemand alles sehen konnte.

Hier lesen wir, dass das Wetter schuld ist und das ist bei Sonnenschein der absurdeste Erklärungsversuch warum ein Film floppt, den ich jemals gelesen habe.

Dass viele Leute von Diversity getriggert werden sagt mehr über unsere Gesellschaft als über Diversity.
Die Leute sind nicht von Diversität getriggert, sondern von Blackwashing, Tokenizing, Virtue Signaling unter dem Label Diversity. Das sagt sicher etwas über unsere Gesellschaft - sie findet dieses altmodische Zeug nicht mehr so toll.

Außerdem: ein Shitstorm in diesen Größenordnungen hat sich bislang immer bei den Zuschauer- oder Verkaufszahlen bemerkbar gemacht. Aber dasselbe Klientel (die eigentliche laute Minderheit) behauptet jedes mal erneut dass es daran nicht liegen würde.
Ich weiß nicht ob "Immer" aber zumindest passiert es immer wieder, gemeinsam damit von lauten Minderheiten zu reden, auch wenn die Minderheiten so laut sind, dass sie es mysteriöserweise schaffen, die Zahlen auf YouTube und Co. zu beeinflussen.
 
Darauf kommt es nicht an. Das Internet ist ein Spiegel, kein 1:1 Spiegel der Gesellschaft, das wäre ja Quatsch aber zeigt Tendenzen auf.
An der Stelle müsste man aber auch überprüfen, von wem solche Kommentare stammen (Geschlecht, kulturelle Herkunft, sozialer Stand, Alter etc.).
Ich finde es immer etwas weird so zutun als wäre das was im Internet passiert totaaaal irrelevant oder ja nur "ein ganz kleiner Ausschnitt", während die ganze Welt mit dem Internet interagiert und wir dort ja ständig Varianz sehen also nicht immer dasselbe, sondern die Rezipienten reagieren immer wieder in anderen Mehr- und Minderheitenverhältnissen. Und wir sehen ja auch Parallelen, wenn auf YouTube Videos mies reagiert wird und dann die Verkaufs- oder Zuschauerzahlen negativ ausfallen, das war bei Call of Duty schon zu sehen, bei dem Star Wars Battlefront, bei Ghostbusters, dem einen Metroid Ableger.
Von Irrelevanz habe ich gar nicht geredet. Lediglich davon, dass man mal die Kirche im Dorf lassen sollte. Denn letztlich wird vieles auch medial viel zu sehr aufgebauscht und größer gemacht, als es eigentlich ist. Wo wir wieder bei meinem Anfangspost wären.

Wir reden hier über einen Film, der im Endeffekt gefloppt ist und nur deswegen in Erinnerung bleiben wird, weil im Internet über Hautfarben gesprochen wird. Über den Film an sich, als Produkt und Werk, reden wir doch gar nicht. Es geht gar nicht um den Film. DAS ist weird.

Mein Punkt ist aber sowieso schlicht: Die Gründe können vielfältig sein. Studien dazu gibt es nicht und in die Köpfe der Leute, die nicht konsumieren und sich nicht äußern, kann man nicht schauen. Letztlich basiert die ganze Diskussion hier gerade auf Behauptungen und Spekulationen. Fakt ist lediglich, dass der Film nicht so erfolgreich ist, wie von Disney erhofft.

Ich weiß nicht ob "Immer" aber zumindest passiert es immer wieder, gemeinsam damit von lauten Minderheiten zu reden, auch wenn die Minderheiten so laut sind, dass sie es mysteriöserweise schaffen, die Zahlen auf YouTube und Co. zu beeinflussen.
Das liegt daran, dass bei weitem nicht jeder n Like oder Dislike da lässt. Ein Video auf Youtube kann 100 Mio. Klicks haben, aber nur 30k Likes/Dislikes. Das sind Peanuts im Vergleich zu den Klicks.

Man ist ja auch eher zur Handlung bereit, wenn große Emotionen im Spiel sind.
Wie ich schonmal schrieb: einige Leute, die jetzt über Rassismus reden, würden den umgedrehten Fall als kulturelle Aneignung kritisieren.
Die Sache mit der "kulturellen Aneignung" ist, wie man es auch dreht und wendet, sowieso völliger Schwachsinn. Darüber zu reden fang ich erst gar nicht an.
Außerdem: ein Shitstorm in diesen Größenordnungen hat sich bislang immer bei den Zuschauer- oder Verkaufszahlen bemerkbar gemacht. Aber dasselbe Klientel (die eigentliche laute Minderheit) behauptet jedes mal erneut dass es daran nicht liegen würde.
Ein Shitstorm ist es nicht. Sondern eine Debatte, die schon länger geführt wird.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich habe es ja schon als Beispiel angebracht, ich verzichte durchaus auf mein Freiheitsrecht zur Konfliktvermeidung. Ich sagte aber auch, da muss man selbst nicht mitgehen aber es ist legitim. Du hast dieses Thema aufgemacht, in dem du gesagt hast "Die Lösung dafür kann nicht sein, von Leuten zu erwarten, auf die Ausübung ihrer Freiheitsrechte zu verzichten.". Und Fakt ist: Doch das kann eine Lösung sein und ist sie tagtäglich.

Hm, das ist jetzt nicht exakt was ich meinte. Lass es mich mal anders formulieren: die einzig praktikable Lösung ist, dass WENN jemand sich entscheidet, NICHT auf sein Freiheitsrecht zu verzichten, dass wir es dann eben tolerieren, weil wir im Gegenzug auch wünschen, dass Andere UNS tolerieren.

(Immer unter der Maßgabe, dass niemand zu Schaden kommt und nicht propagiert wird, dass jemand zu Schaden kommen solle.)

Die Leute sind nicht von Diversität getriggert, sondern von Blackwashing, Tokenizing, Virtue Signaling unter dem Label Diversity. Das sagt sicher etwas über unsere Gesellschaft - sie findet dieses altmodische Zeug nicht mehr so toll.

Die Unterscheidung ist für gegenseitige Toleranz völlig irrelevant.
 
Und wenn hier mal wieder soviel Gift versprüht wird, dass jede Speikobra blass werden würde, fragt man sich auch was unsere Community-"Managerin" eigentlich so treibt.
Die hat resigniert, bzw gemerkt, wie der Wagen läuft, damit die Gehälter bezahlt werden
 
Die Unterscheidung ist für gegenseitige Toleranz völlig irrelevant.
Finde ich überhaupt nicht.

Toleranz heißt, daß Anderssein akzeptiert wird. Anderssein hat aber mehr Facetten als nur einfach die Hautfarbe eines Charakters zu ändern und dann 1:1 dieselbe Geschichte zu erzählen.

Das wäre dann nur billigste Quoten-"Diversität".

Mit einem neuen Charakter, der eine ähnliche Geschichte erlebt, hätte ich ggfalls nicht das geringste Problem (In Ghostbusters: Legacy war ein Großteil der Geschichte aber trotz neuer Hauptdarstellerin zu sehr recycled, auch wenn es eigentlich eine Fortsetzung war).

Aber einfach einen bestehenden (und bewährten) Charakter grundlos und inUniverse unbegründet zu ändern, ist für mich ein no-go.
 
Die ganze Idee von kultureller Aneignung ist selbst unter Menschen die sich als links bezeichnen würden nicht ohne Kritik. Das ist wenn überhaupt eine Teilmenge. Eine die imo völlig den Verstand verloren hat. :B


Ich finde, dass die Methodik am Ende irrelevant ist. Erstens können wie Disney alle nicht in den Kopf gucken und zweitens ist der Grund Diversity an sich genauso viel oder wenig verwerfenswert wie andere Gründe wie z.B. ganz schnöge Geld machen.

Dass viele Leute von Diversity getriggert werden sagt mehr über unsere Gesellschaft als über Diversity.
Diese "Teilmenge" kommt in den Medien oft genug widerspruchslos zu Wort, undes gehören zu ihr oft genug genau die Künstler, die auf diverse Filmbesetzungen stehen.

Im Rest von deinem Kommentar wischst du Argumente von mir einfach mit Behauptungen beiseite, die zum Teil noch nichtmal etwas mit meinen Argumenten zu tun haben. "Ich finde" ist jedenfalls kein Argument. Und außerdem ging es darum, inwieweit das jetzt etwas mit Rassismus zu tun hat, dazu hast du nichts geschrieben.

Mit deinem letzten Satz hast du das sogar wieder komplett ignoriert, da ich ja erörtert hatte, dass es nicht um Diversity an sich geht sondern um die Art und Weise wie diese erreicht wird.

An der Stelle müsste man aber auch überprüfen, von wem solche Kommentare stammen (Geschlecht, kulturelle Herkunft, sozialer Stand, Alter etc.).

Von Irrelevanz habe ich gar nicht geredet. Lediglich davon, dass man mal die Kirche im Dorf lassen sollte. Denn letztlich wird vieles auch medial viel zu sehr aufgebauscht und größer gemacht, als es eigentlich ist. Wo wir wieder bei meinem Anfangspost wären.

Wir reden hier über einen Film, der im Endeffekt gefloppt ist und nur deswegen in Erinnerung bleiben wird, weil im Internet über Hautfarben gesprochen wird. Über den Film an sich, als Produkt und Werk, reden wir doch gar nicht. Es geht gar nicht um den Film. DAS ist weird.

Mein Punkt ist aber sowieso schlicht: Die Gründe können vielfältig sein. Studien dazu gibt es nicht und in die Köpfe der Leute, die nicht konsumieren und sich nicht äußern, kann man nicht schauen. Letztlich basiert die ganze Diskussion hier gerade auf Behauptungen und Spekulationen. Fakt ist lediglich, dass der Film nicht so erfolgreich ist, wie von Disney erhofft.


Das liegt daran, dass bei weitem nicht jeder n Like oder Dislike da lässt. Ein Video auf Youtube kann 100 Mio. Klicks haben, aber nur 30k Likes/Dislikes. Das sind Peanuts im Vergleich zu den Klicks.

Man ist ja auch eher zur Handlung bereit, wenn große Emotionen im Spiel sind.

Die Sache mit der "kulturellen Aneignung" ist, wie man es auch dreht und wendet, sowieso völliger Schwachsinn. Darüber zu reden fang ich erst gar nicht an.

Ein Shitstorm ist es nicht. Sondern eine Debatte, die schon länger geführt wird.
Eigentlich hatte ich eine Gegenargumentation zu deinem Kommentar geschrieben die sich darum drehte, warum das nichts mit Rassismus zu tun hat. Die hast du einfach komplett ignoriert und weichst stattdessen auf den kleineren Rest meines Kommentars aus.

Und einen Shitstorm hat es sehr wohl gegeben. Das war der Teil den viele Medien als rassistische Hetze bezeichnet haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Worrel
Toleranz bedeutet, dass man Dinge aushält, die einem nicht gefallen. Das beinhaltet alles. Auch Schund oder das, was man persönlich dafür hält.

@Jeremir
Die Medien haben halt keine Verpflichtung irgendjemandem eine Platform zu bieten. Schon gar nicht müssen sie Meinungen paritätisch darstellen, die in der Realität nicht paritätisch verteilt sind.
 
@Worrel
Toleranz bedeutet, dass man Dinge aushält, die einem nicht gefallen. Das beinhaltet alles. Auch Schund oder das, was man persönlich dafür hält.
So wie du hier den Toleranzbegriff anwenden willst, kann man Filmkritik im Prinzip komplett sein lassen.

Die Medien haben halt keine Verpflichtung irgendjemandem eine Platform zu bieten. Schon gar nicht müssen sie Meinungen paritätisch darstellen, die in der Realität nicht paritätisch verteilt sind.
Zu Satz 1: mit demselben Satz kann man problemlos auch solche medialen Trends wie z.B. die frühere einseitige Killerspielberichterstattung rechtfertigen.

Zu Satz 2: reine Strohmann-Argumentation. Davon wie Meinungen nun insgesamt tatsächlich verteilt sind habe ich nichts geschrieben sondern lediglich angemerkt, dass eine bestimmte Sicht der Dinge völlig kritiklos wiedergegeben wird.
 
So wie du hier den Toleranzbegriff anwenden willst, kann man Filmkritik im Prinzip komplett sein lassen.

Eine Kritik befasst sich mit Inhalt und Qualität. Die Frage ob eine Schauspielerin zur Rolle passt ist da höchtens ein Element von ganz vielen - in den meisten Fällen vermutlich auch nur eine Fußnote.

Zu Satz 1: mit demselben Satz kann man problemlos auch solche medialen Trends wie z.B. die frühere einseitige Killerspielberichterstattung rechtfertigen.

Zu Satz 2: reine Strohmann-Argumentation. Davon wie Meinungen nun insgesamt tatsächlich verteilt sind habe ich nichts geschrieben sondern lediglich angemerkt, dass eine bestimmte Sicht der Dinge völlig kritiklos wiedergegeben wird.

Es gibt einen Pressecodex, dem sich die Medien selbst verpflichten. Der wurde in der Vergangenheit gebrochen und wird auch in Zukinft gebrochen werden. Und doch ist es imo von allen schlechten Optionen die beste, die wir haben. Oder meinst du nicht? Was wäre besser? Ein Ministerium für Wahrheit? Das wird die Vorwürfe einer zentral gesteuerten "Lügenpresse" aus bestimmten Kreisen sicherlich eindämmen...
 
Eine Kritik befasst sich mit Inhalt und Qualität. Die Frage ob eine Schauspielerin zur Rolle passt ist da höchtens ein Element von ganz vielen - in den meisten Fällen vermutlich auch nur eine Fußnote.
Es dürfte dir nicht entgangen sein, dass die Kritik zum Thema Hautfarbe/ Diversity etc. ein gutes Stück umfangreicher ausfällt als dein einer einzelner Satz dazu. Zumal in diesem Zusammenhang ja nicht nur dieser Film kritisiert wird sondern der allgemeine Trend. Kurz bevor Arielle rauskam gab es ja z.B. eine ähnliche Debatte um Kleopatra. Und beim Thema Geschlecht (z.B. weibliche Ghostbusters) hatten wir das auch schon ein paar mal.
Es gibt einen Pressecodex, dem sich die Medien selbst verpflichten. Der wurde in der Vergangenheit gebrochen und wird auch in Zukinft gebrochen werden. Und doch ist es imo von allen schlechten Optionen die beste, die wir haben. Oder meinst du nicht? Was wäre besser? Ein Ministerium für Wahrheit? Das wird die Vorwürfe einer zentral gesteuerten "Lügenpresse" aus bestimmten Kreisen sicherlich eindämmen...
Dein Hinweis auf den Pressekodex ist ein Ablenkunsmanöver. Ich hatte deiner Relativierung (inklusive Strohmann-Argument) von unkritischer Berichterstattung widersprochen:
Die Medien haben halt keine Verpflichtung irgendjemandem eine Platform zu bieten. Schon gar nicht müssen sie Meinungen paritätisch darstellen, die in der Realität nicht paritätisch verteilt sind.
Versuch jetzt mal diese Aussage von dir mit deinem Hinweis zum Pressekodex unter einen Hut zu bringen, ohne dabei meine Gegenargumentation zu deiner Aussage (also der zuletzt zitierten) zu ignorieren.
 
An der Stelle müsste man aber auch überprüfen, von wem solche Kommentare stammen (Geschlecht, kulturelle Herkunft, sozialer Stand, Alter etc.).
Wenn es um Repräsentanz geht natürlich aber wie gesagt, es geht ja nicht tatsächlich um Respräsentanz der Bevölkerung wie in einer repräsentativen Umfrage.

Von Irrelevanz habe ich gar nicht geredet. Lediglich davon, dass man mal die Kirche im Dorf lassen sollte. Denn letztlich wird vieles auch medial viel zu sehr aufgebauscht und größer gemacht, als es eigentlich ist. Wo wir wieder bei meinem Anfangspost wären.

Wir reden hier über einen Film, der im Endeffekt gefloppt ist und nur deswegen in Erinnerung bleiben wird, weil im Internet über Hautfarben gesprochen wird. Über den Film an sich, als Produkt und Werk, reden wir doch gar nicht. Es geht gar nicht um den Film. DAS ist weird.

Mein Punkt ist aber sowieso schlicht: Die Gründe können vielfältig sein. Studien dazu gibt es nicht und in die Köpfe der Leute, die nicht konsumieren und sich nicht äußern, kann man nicht schauen. Letztlich basiert die ganze Diskussion hier gerade auf Behauptungen und Spekulationen. Fakt ist lediglich, dass der Film nicht so erfolgreich ist, wie von Disney erhofft.


Das liegt daran, dass bei weitem nicht jeder n Like oder Dislike da lässt. Ein Video auf Youtube kann 100 Mio. Klicks haben, aber nur 30k Likes/Dislikes. Das sind Peanuts im Vergleich zu den Klicks.

Man ist ja auch eher zur Handlung bereit, wenn große Emotionen im Spiel sind.
Du hast Recht, die Likes sind zumeist im vergleich zu den Klicks Peanuts und die Kommentare zu den Likes und Dislikes aber das ist relativ (nicht absolut) unwichtig. Die Dinge sind nicht repräsentativ für die Gesellschaft aber wie gesagt, geben sie Tendenzen auf. Wenn bei einer Million Menschen 30.000 das Video bewerten und davon 80% einen Daumen runter geben, dann ist es wahrscheinlich, dass auch eine Mehrheit derjenigen, die das Video geklickt hat, eine negative Meinung vertreten dürfte. Kann man das mit absoluter Sicherheit sagen? Natürlich nicht. Die Annahme ist aber legitim, sonst hätten wir immer dasselbe Verhältnis, dieselben Reaktionen, alles wäre starr und gleich. Ist es allerdings nicht. Und man kann schon in die Köpfe reinsehen, wenn man in die Kommentare schaut. Bestenfalls nicht nur hier und dann lernt man, was die Leute eigentlich bewegt und ja, das ist bei dem Film weit mehr als nur die Hautfarbe allein.

Klar werden auch Dinge aufgebauscht, die gar nicht so groß sind aber das ist zumeist ja eher, weil man aus wenig viel macht und sich dafür zumeist auf die extremsten Kommentare bezieht die man finden kann. Wobei selbst das nicht immer der Fall ist, teilweise interpretiert man auch einfach Kommentare um oder.. erfindet sie. Man behauptet einfach, dass es etwas gibt, ohne einen Beleg und wenn man selbst recherchiert findet man dann nichts. All das passiert natürlich, wie beim Cyberpunk 2077 Dickgirl oder dem "Backlash" gegen schwarze Zombies in Resident Evil 5. Teilweise sind die angeblichen Shitstorms tatsächlich viele negative Kommentare aber in einem Subsubsub-Bereich des Internets versteckt also in einem nischigen Privatraum, nur wenig öffentlicher vielleicht wie ein Discord-Channel. Wenn wir jetzt aber das Thema hier nehmen, funktioniert das nicht. Es ist ja nichts was eben nur in irgendeiner Nische stattfindet, es ist ein Dauerthema, wohin man schaut. Ob bei YouTube, Facebook, Twitter oder in diesem Forum hier.

Zugegebenermaßen, mit der Zeit haben wir aber auch den Umstand, dass es schon bewusst provoziert wird - wie hier vom Autoren.

Hm, das ist jetzt nicht exakt was ich meinte. Lass es mich mal anders formulieren: die einzig praktikable Lösung ist, dass WENN jemand sich entscheidet, NICHT auf sein Freiheitsrecht zu verzichten, dass wir es dann eben tolerieren, weil wir im Gegenzug auch wünschen, dass Andere UNS tolerieren.

(Immer unter der Maßgabe, dass niemand zu Schaden kommt und nicht propagiert wird, dass jemand zu Schaden kommen solle.)
Die Leute im Zug haben sich entschieden, nicht auf ihr Freiheitsrecht zu verzichten. Nach der Logik, sollte man also ihr störendes Verhalten generell tolerieren. Und ja, damit ist auch keine Kritik mehr möglich, weil in dem Moment wo ich aber sage, ich hätte gerne etwas anderes. Sagen wir bspw. was anderes als Mass Effects beschissenes Drei-Farben Ende, geht es ja nicht, weil dann jemand anderes auf sein Freiheitsrecht verzichten muss.

Die einzige praktikable Lösung ist, dass man auf sein Freiheitsrecht verzichtet. Wer, wie, wann, wo hängt dabei in der Luft, das kann niemand von uns definieren aber wenn niemand verzichtet, gibt es im Endeffekt nur Konflikt. Konflikt an sich ist nicht immer grundsätzlich schlecht aber wenn es nur noch Konflikt gibt, können wir uns eine friedliche Gesellschaft wirklich in die Haare schmieren. Es ist letztendlich die Entscheidung zum Verzicht, die alles zusammenhält, Rücksichtnahme, zu akzeptieren den Kürzeren zu ziehen, sich freiwillig hinten anzustellen.

Die Unterscheidung ist für gegenseitige Toleranz völlig irrelevant.
Die Unterscheidung ist wichtig zum Verständnis darüber, was eigentlich kritisiert wird. Diversität und das Label Diversity haben nicht dieselbe Bedeutung, auch wenn das gleiche Wort benutzt wird.

Es gibt einen Pressecodex, dem sich die Medien selbst verpflichten. Der wurde in der Vergangenheit gebrochen und wird auch in Zukinft gebrochen werden. Und doch ist es imo von allen schlechten Optionen die beste, die wir haben. Oder meinst du nicht? Was wäre besser? Ein Ministerium für Wahrheit? Das wird die Vorwürfe einer zentral gesteuerten "Lügenpresse" aus bestimmten Kreisen sicherlich eindämmen...
Ein Wahrheitsministerium ist zwar problematisch aber wenn ich mir ansehe was Axel Springer, RTL, die Videospielfachpresse und andere so produzieren, von irreführenden Nachrichten und Clickbaits bis hin zu zu absolut entwürdigenden Shows in denen Menschen vorgeführt werden, ist der Presserat als solches ja mal voll für den Arsch. Ich hab lange Bildblog, Topf voll Gold, Fernsehkritik.tv verfolgt und der Presserat ist eine absolut nutzlose Institution und wenn auch kein ganzes Ministerium aber eine verschärfte Medienaufsicht wäre definitiv angebracht gewesen in so ein paar der Kernelemente von Medien.
 
Es dürfte dir nicht entgangen sein, dass die Kritik zum Thema Hautfarbe/ Diversity etc. ein gutes Stück umfangreicher ausfällt als dein einer einzelner Satz dazu. Zumal in diesem Zusammenhang ja nicht nur dieser Film kritisiert wird sondern der allgemeine Trend. Kurz bevor Arielle rauskam gab es ja z.B. eine ähnliche Debatte um Kleopatra. Und beim Thema Geschlecht (z.B. weibliche Ghostbusters) hatten wir das auch schon ein paar mal.

Dein Argument oben war, Toleranz wie ich sie verstehe würde FImlkritik unmöglich machen. Jetzt sprichst du aber gar nicht von Filmkritik. sondern Kritik an einer gesellschaftlichen Entwicklung für die der Film nur ein Beispiel/Datenpunkt ist. Und da sind wir dann doch wieder bei Toleranz.

Merkst du selbst nicht, wie du hier die Torpfosten verschiebst oder meinst du, ich würde es nicht mitkriegen?

Dein Hinweis auf den Pressekodex ist ein Ablenkunsmanöver. Ich hatte deiner Relativierung (inklusive Strohmann-Argument) von unkritischer Berichterstattung widersprochen:

Meinungs- und Pressefreiheit hat halt auch ihre Nachteile. Da gibt es nichts zu beschönigen. Mein Angebot, dass du einfach mal eine bessere Alternative benennst, steht weiterhin.
 
Toleranz heißt, daß Anderssein akzeptiert wird.
Eigentlich heißt es das nicht. :P Es besteht ein Unterschied zwischen Toleranz und Akzeptanz. Toleranz heißt nichts anderes als "dulden". Akzeptanz heißt, dass man etwas gut heißt und annimmt. Toleranz ist somit das absolute Minimum, das man einem Menschen entgegen bringen kann.
Eigentlich hatte ich eine Gegenargumentation zu deinem Kommentar geschrieben die sich darum drehte, warum das nichts mit Rassismus zu tun hat. Die hast du einfach komplett ignoriert und weichst stattdessen auf den kleineren Rest meines Kommentars aus.
Ich bin nicht ausgewichen. Ich sah einfach nur keine Notwendigkeit, darauf einzugehen, weil meine Aussage dies bezüglich rein hypothetisch war. Das bedarf eigentlich keiner weiteren Diskussion. Diese Notwendigkeit sehe ich daher immernoch nicht. Aber gut, wie du meinst.
Wenn es Rassismus wäre müsste es einen derartig großen Shitstorm bei allenmöglichen Filmen mit schwarzer Hauptrolle oder gar einer größeren Menge schwarzer Charaktere geben.
So ziemlich jede Kritik an der Hautfarbe der Darstellerin ist per Definition rassistisch. Weil es schlicht nur um die Hautfarbe geht. Es geht nicht um die Darstellerin an sich und ihre schauspielerische Leistung. Es geht - wie bereits gesagt - eigentlich gar nicht um den Film an sich. Weder inhaltlich, noch visuell. Es geht bei diesen Kommentaren ausschließlich um die Hautfarbe.

Es geht auch um die Art, wie Kritik geäußert wird. Den Spruch "Der Ton macht die Musik" gibt es ja nicht umsonst. Ich behaupte jetzt auch mal recht sicher, dass die Kritik bei weitem nicht so derb ausfallen würde, hätte man für Arielle eine weiße Schauspielerin genommen, die ihren Job fürchterlich macht und den ganzen Film noch mehr runter zieht.
Warum es keinen Shitstorm bei Filmen gibt, die einen schwarzen Hauptdarsteller haben? Weil nichts verändert wurde. Weil die Titelfigur von vorn herein schwarz war. Das schließt aber rassistische Kommentare nicht aus. Dass es hier bei Arielle zu dieser Größenordnung kommt, liegt schlichtweg daran, dass die Figur sehr prominent ist und man den Leuten etwas "weg genommen" hat.
Und einen Shitstorm hat es sehr wohl gegeben. Das war der Teil den viele Medien als rassistische Hetze bezeichnet haben.
Dass es rassistische Kommentare gab, ist nicht zu leugnen. Die Frage ist - und das habe ich hier eigentlich schon mehrfach betont - ob es so derart viele sind, dass sie dauernde Meldungen hier auf PCGames wert sind, in denen suggeriert wird, dass Rassisten der Grund sind, dass der Film nicht funktioniert.

Somit diskutierst du an meiner Kernaussage vorbei und wir können das hiermit beenden. :) Ich werde jetzt auch nicht auf weitere Diskussionen eingehen. Gehab dich wohl.
Zugegebenermaßen, mit der Zeit haben wir aber auch den Umstand, dass es schon bewusst provoziert wird - wie hier vom Autoren.
Provokationen sind auf beiden Seiten nicht selten. Man sollte sich aber auch mal die Frage stellen, was der richtige Umgang damit ist. Sich persönlich angegriffen fühlen schon mal nicht.
 
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