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Tomb Raider im Test: Gelungener Serien-Neustart mit Bombastinszenierung

Warum nicht? Uncharted ist mit abstand das beste und ungeschlagen in dieser Richtung. Wer das nicht einsieht dem ist nicht zu helfen. Die alten TR Teile sind gegen uncharted ein witz.
Uncharted ist der Genrekönig
Mir war klar das das neue TR sich davon bedient und scheinbar sogar noch richtig gut. Tolle Grafik mit hoffentlich netten Rätseln und sicherlich eine nette Geschichte. Was will man also mehr?

Fannboyalarm :-B

Warum soll eigentlich jedes Spiel genauso sein wie der angebliche Genrekönig? Wäre es nicht besser durch was einzigartiges rauszustechen und somit ein kaufargument zu bieten ? ;-) Wenn ich einheitsbrei haben will brauch ich keine Spiele, da kann auch gleich spiel XY tausend mal spielen ...
 
Sie sollten doch auf die PC-Version von Tom Raider warten,
schließlich sind sie ja auch ein spezielles PC-Magazin.

Zum Zweiten, soll ja laut Ihrer Artikel über jenes Spiel,
doch ein Directx11-Modus an board sein, der die
Grafik des Spieles, in nie gekannte Spähren schießen
lassen kann, so das Ihr Test doch einen Jota zu früh
erschienen ist.
 
Übrigens, "Mirror's Edge" kann durchgespielt werden, ohne Menschen aktiv töten (KO schlagen und tasern geht) zu müssen. (Ein Polizist stirbt bei einer quasi unausweichlichen Sequenz, wo er von einem Baugerüst gestoßen wird.) Ist aber sauschwer...

Ahh... Das habe ich immer noch rumliegen und bin nie dazu gekommen. Jetzt muss ich es wirklich ENDLICH mal zocken. Noch ein Grund mehr! Ist mir ja fast peinlich das ich das immer noch nicht geschafft hab..... Danke für die Info :)
 
Deutsche Version auch mit Englischer Sprache? (XBox360)
In Ihrem Test erwähnen Sie:
"Falls ihr lieber die englische Originalfassung nutzen wollt, könnt ihr im Menü zwischen den Sprachen wechseln."

Leider konnte ich noch keine offizielle Aussage finden, welche Sprachen auf der Xbox360 Version sein werden. Aber beunruhigend ist, das wohl auf die DVD nur eine Sprache passen würde. ( Info von tombraider-game.de) Zumindest wird vermutet, das es downloadbare Sprachpakete geben könnte.
Wissen Sie dank ihrer Testversion dazu vielleicht genaueres?

Das ist ein Fehler im Test (den ich gleich mal beheben werde): Unsere Xbox-Testversion hatte nur Deutsch und Französisch zur Auswahl, keine englische Sprachversion! Auf der PS3 war dagegen auch die englische Version spielbar.
 
Ich habe nahezu jeden TR Teil durch, die schlechteren Teile zumindest zur Hälfte. Die Serie hat mMn noch nie durch eine wahnsinnig durchdachte Story oder quallitativ hochwertigen Gefechten geglänzt. Es klingt zwar banal, aber das einzigartige an TR waren eben die Klettereinlagen, die Rätsel und die Genre untypische weibliche (für manchen Geschmack gut aussehende) Hauptprotagonistin. Dementsprechend waren meine Erwartungen auf dem relativ niedrigem Niveau, auf dem sich die Serie mMn eben immer bewegt hat und ich muss ehrlich sagen, dass ich positiv überrascht wurde, als ich manch internationalen Test gelesen habe.

Gut, der Aspekt „Rätsel“ wird in diesem Teil noch mehr vernachlässigt, als in manch anderem verbockten Teil der Serie, aber ansonsten macht der Teil mMn alles besser und ist ein gelungenes „Reboot“. Ich erwarte nicht, dass mich ein Tomb Raider mit einer anspruchsvollen Story oder fesselnden Dialogen umhaut. Wenn ich nach so etwas suche, dann mit Sicherheit nicht in Videospielen, denn wirklich anspruchsvolle Spiele sind mMn sehr rar gesät.

Lange Rede kurzer Sinn, schon die Vorschautrailer/-Videos haben einiges versprochen und ich wurde nicht enttäuscht und werde ohne Bedenken einen Blick auf das fertige Spiel werfen.

p.s. Ich habe bewusst oft den Zusatz mMn (= meiner Meinung nach) verwendet, denn bereits beim ersten Überfliegen der Beiträge lese ich viele generationstypische Kommentare zum Spiel, die ich genauso in jedem anderen Spieletest oder in den Rezensionen auf Amazon (die ich bewusst nicht mehr lese) wiederfinde und davon möchte ich mich klar distanzieren.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Von einem gelungenen Reboot kann man eigentlich nicht sprechen, weil der Charakter der "Lara Croft" einfach umgeschrieben wurde. Ähnlich wie Indiana Jones hat die klassische Lara nur in Notwehr getötet und sonst immer versucht, Gegner zu umgehen oder mit nicht tödlichen Mitteln auszuschalten. Dass Tomb Raider jetzt zu einem Ballerspiel umgedeutet wurde, mag zwar Genrefans freuen und auch generell dem Trend entsprechen, aber es wird der Vorlage einfach nicht gerecht. Mir kommt es eher so vor, als habe man den Namen nur benutzt, um das Spiel besser verkaufen zu können....Es hat schon einen Grund, warum die Schöpfer so mancher Marke (Cyberpunkt, Warhammer usw) so sehr darauf achten, was Lizenznehmer mit ihrer Marke machen, da man eben als Entwickler auch eine Verpflichtung gegenüber dem Ursprungsstoff hat. :-|
 
Ja, das ist es auch, was mich an der neuen Lara am meisten stört. Eine scheinbar verängstigte junge Frau, die sich aber problemlos durch eine halbe Armee von Gegnern metzelt? Das ist völlig abwegig und zerstört für mich jegliche spielerische Glaubwürdigkeit.
 
Mag ja auch sein, dass sich das Spiel den einen oder anderen groben Schnitzer erlaubt und diese "Vercasualisierung" (wie ich es gerne nenne), die sie mit diesem Spiel schon wieder betrieben haben (bezogen auf die 1-Man-Armee) für den ein oder anderen Graus sorgt, aber deshalb muss es ja nicht gleich schlecht oder gar misslungen sein. Es bietet so viele positive Aspekte, die sich eben deutlich vom Niveau der alten Teile abheben.

Das fängt beim Charakter Lara Croft bereits an. Endlich weg vom emotions- und charakterlosen Sexsymbol. Die neue Lara versucht wenigstens, so etwas wie einen Charakter zu besitzen, auch wenn dieser Umstand aufgrund des mangelhaft durchdachten Spieldesigns nicht immer konsequent oder sinnvoll durchgesetzt wird. Dann das Gameplay. Die Serie trat seit Teil 2 (The Guardian of Light mal ausgenommen) auf der Stelle und bot nie etwas wirklich sehenswertes (wobei TR Legens wenigstens gute Ansätze bot). Gut, nun wurde hier der Fokus eben auf Action gelegt, aber lieber werde ich von einem 20 stündigen Aktionspektakel mit Kletter-/ und Rätseleinlagen gut unterhalten, als dass ich ein Spiel wegen fehlender Innovationen (Teil 4-6) nach einer gewissen Zeit beenden muss, weil mir meine Freizeit dafür einfach zu schade ist. Denn die Action soll ja lt. mehrheitlicher Meinungen gut umgesetzt worden sein.

Ein weiterer Aspekt ist die Technik. Klar, Grafik ist nicht alles, aber sie trägt einen großen, wenn nicht sogar wichtigen Teil zur Atmosphäre bei. Etwas wie Atmosphäre hat man in dem ein oder anderen Anwärter der Serie - und damit meine ich fast alle - mit der Lupe gesucht.

Was ich im großen und ganzen eigentlich damit sagen möchte. Jemand, der die Serie tatsächlich von Kindesbeinen an, bis zu dem Stand vor Tomb Raider (2013) verfolgt und begleitet hat, kann hier umöglich von einem misslungenem Reboot sprechen. Klar habe ich es noch nicht selbst gespielt, aber wenn ich die zahlreichen Berichte darüber richtig deute, dann ist es seit Tomb Raider 2 vermutlich der beste Teil der Serie. Exakt das stelle ich mir unter einem gelungenem reboot (neustart) vor. Ich denke, nicht mehr und nicht weniger wollten die Spieleentwickler erreichen.

EDIT: Ich denke, für viele Spieler ist einfach schwierig, diese "früher war alles besser"-Mentalität abzulegen. Wenn Spiele- oder Filmreihen einen neuen Weg einschlagen, bedeutet das für viele Leute gleich, dass es schlecht ist. Dabei ist es anscheinend völlig egal, ob diese neue Richtung auch ihre Qualitäten besitzt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mag ja auch sein, dass sich das Spiel den einen oder anderen groben Schnitzer erlaubt und diese "Vercasualisierung" (wie ich es gerne nenne), die sie mit diesem Spiel schon wieder betrieben haben (bezogen auf die 1-Man-Armee) für den ein oder anderen Graus sorgt, aber deshalb muss es ja nicht gleich schlecht oder gar misslungen sein. Es bietet so viele positive Aspekte, die sich eben deutlich vom Niveau der alten Teile abheben.

Das fängt beim Charakter Lara Croft bereits an. Endlich weg vom emotions- und charakterlosen Sexsymbol. Die neue Lara versucht wenigstens, so etwas wie einen Charakter zu besitzen, auch wenn dieser Umstand aufgrund des mangelhaft durchdachten Spieldesigns nicht immer konsequent oder sinnvoll durchgesetzt wird. Dann das Gameplay. Die Serie trat seit Teil 2 (The Guardian of Light mal ausgenommen) auf der Stelle und bot nie etwas wirklich sehenswertes (wobei TR Legens wenigstens gute Ansätze bot). Gut, nun wurde hier der Fokus eben auf Action gelegt, aber lieber werde ich von einem 20 stündigen Aktionspektakel mit Kletter-/ und Rätseleinlagen gut unterhalten, als dass ich ein Spiel wegen fehlender Innovationen (Teil 4-6) nach einer gewissen Zeit beenden muss, weil mir meine Freizeit dafür einfach zu schade ist. Denn die Action soll ja lt. mehrheitlicher Meinungen gut umgesetzt worden sein.

Ein weiterer Aspekt ist die Technik. Klar, Grafik ist nicht alles, aber sie trägt einen großen, wenn nicht sogar wichtigen Teil zur Atmosphäre bei. Etwas wie Atmosphäre hat man in dem ein oder anderen Anwärter der Serie - und damit meine ich fast alle - mit der Lupe gesucht.

Was ich im großen und ganzen eigentlich damit sagen möchte. Jemand, der die Serie tatsächlich von Kindesbeinen an, bis zu dem Stand vor Tomb Raider (2013) verfolgt und begleitet hat, kann hier umöglich von einem misslungenem Reboot sprechen. Klar habe ich es noch nicht selbst gespielt, aber wenn ich die zahlreichen Berichte darüber richtig deute, dann ist es seit Tomb Raider 2 vermutlich der beste Teil der Serie. Exakt das stelle ich mir unter einem gelungenem reboot (neustart) vor. Ich denke, nicht mehr und nicht weniger wollten die Spieleentwickler erreichen.

EDIT: Ich denke, für viele Spieler ist einfach schwierig, diese "früher war alles besser"-Mentalität abzulegen. Wenn Spiele- oder Filmreihen einen neuen Weg einschlagen, bedeutet das für viele Leute gleich, dass es schlecht ist. Dabei ist es anscheinend völlig egal, ob diese neue Richtung auch ihre Qualitäten besitzt.

Sehr schön zusammengefasst. Man darf das Spiel wirklich nicht mit den alten Teilen vergleichen. Es ist eben ein Reboot - und zwar ein sehr gutes, ähnlich wie der Star Trek-Film von J. J. Abrams.
 
Das hat nichts mit früher war alles besser Mentalität zu tun. Hier wird der Name beschmutzt und nur als Verkaufsstrategie für ein weiteres Ballerspiel genutzt.
Das sind einfach Erwartungen, die man an gewisse Dinge hat. Das wäre wie wenn PC Games nur noch News zu Apple Produkten bringt und Bruce Willis zum Schmusesänger wird.
Muss ja nicht schlecht sein, aber der Name stand mal für was anderes.
Mir scheint als versteht ihr es gleich als Hass gegen das Spiel, aber das ist reine Enttäuschung!
 
Das hat nichts mit früher war alles besser Mentalität zu tun. Hier wird der Name beschmutzt und nur als Verkaufsstrategie für ein weiteres Ballerspiel genutzt.

Das sehe ich, die meisten Spieleredakteure und sicher viele Fans ganz und gar anders (ja ja, ich bin total der Mitläufer). Die Serie wurde nach Teil II kontinuierlich schlechter. Diese Tatsache steht mMn absolut außer Frage. Das Feedback von sehr vielen Fans und Testberichten sagt mir, dass ich hier nicht an Geschmacksverirrung leide. Also was gibt es hier denn zu beschmutzen? Die Serie wurde mit jedem Teil schlechter, die Rätsel langweiliger, die Story noch belangloser und das Gameplay blieb "fast" immer gleich.

Nun möchte Crystal Dynamics einen reboot (Neustart) der Serie erreichen, eben um den Karren aus dem Dreck zu ziehen. In Anbetracht der Internationalen Testberichte der Fachpresse scheint ihnen dies ziemlich gut gelungen zu sein. Dabei spielt es meiner Meinung nach keine Rolle, ob hier die Relation von Abenteuer und Action im Vergleich zu Teil 1 oder 2 steht. Es geht darum, dass das Franchise Tomb Raider endlich wieder Spaß macht. Und genau das soll es ja offensichtlich tun. Ergo kann man sehr wohl von einem gelungenem reboot ausgehen.

Mir scheint als versteht ihr es gleich als Hass gegen das Spiel, aber das ist reine Enttäuschung!

Ich mache mich regelmäßig unbeliebt, indem ich Dinge ausspreche, die sich andere nur denken würden. Deshalb habe ich in diesem Fall versucht, andere Worte dafür zu finden. Wie ich in meinem letzten Beitrag schrieb, können Leute hier unmöglich von einem misslungenem reboot sprechen, wenn sie die Serie (und damit meine ich nicht nur die wirklich gelungenen ersten beiden Teile) wirklich gespielt haben. Um es auf den Punkt zu bringen. Ich "verstehe" das nicht als Hass, sondern als Unwissenheit und/oder tatsächliche Geschmacksverirrung. Ich weiß, das möchte niemand hören.
 
EDIT: Ich denke, für viele Spieler ist einfach schwierig, diese "früher war alles besser"-Mentalität abzulegen. Wenn Spiele- oder Filmreihen einen neuen Weg einschlagen, bedeutet das für viele Leute gleich, dass es schlecht ist. Dabei ist es anscheinend völlig egal, ob diese neue Richtung auch ihre Qualitäten besitzt.

Ich würde mal tippen, dass viele an sich gar nichts gegen Neuerungen haben, sich nur daran stören, dass fast jedes Spiel immer Richtung Action, besonders Laut, besonders viel Hollywood-Inszenierung geht. Dadurch bekommt man ja einen gewissen Einheitsbrei ;-)
 
Das sehe ich, die meisten Spieleredakteure und sicher viele Fans ganz und gar anders (ja ja, ich bin total der Mitläufer). Die Serie wurde nach Teil II kontinuierlich schlechter. Diese Tatsache steht mMn absolut außer Frage. Das Feedback von sehr vielen Fans und Testberichten sagt mir, dass ich hier nicht an Geschmacksverirrung leide. Also was gibt es hier denn zu beschmutzen? Die Serie wurde mit jedem Teil schlechter, die Rätsel langweiliger, die Story noch belangloser und das Gameplay blieb "fast" immer gleich.

Nun möchte Crystal Dynamics einen reboot (Neustart) der Serie erreichen, eben um den Karren aus dem Dreck zu ziehen. In Anbetracht der Internationalen Testberichte der Fachpresse scheint ihnen dies ziemlich gut gelungen zu sein. Dabei spielt es meiner Meinung nach keine Rolle, ob hier die Relation von Abenteuer und Action im Vergleich zu Teil 1 oder 2 steht. Es geht darum, dass das Franchise Tomb Raider endlich wieder Spaß macht. Und genau das soll es ja offensichtlich tun. Ergo kann man sehr wohl von einem gelungenem reboot ausgehen.

Wobei Legend, Anniversary und Underworld nun auch bei weitem keine schlechte Spiele waren. Richtig mies fand ich eigentlich nur diesen Chronicles-Aufguss und natürlich Angel of Darkness.
 
Ich würde mal tippen, dass viele an sich gar nichts gegen Neuerungen haben, sich nur daran stören, dass fast jedes Spiel immer Richtung Action, besonders Laut, besonders viel Hollywood-Inszenierung geht. Dadurch bekommt man ja einen gewissen Einheitsbrei ;-)

Das kann ich auch nachvollziehen, wobei ich das nicht als zu extrem empfinde, aber Tomb Raider kann man wenn überhaupt in dem Genre nur mit Uncharted vergleichen und das ist wie jeder weiß, nie für den Pc erschienen. Ich würde in dem Fall also nicht unbedingt sagen, dass ich ich das alles schon zickmal irgendwo gesehen habe (wobei ich alle Uncharted Teile gespielt habe). Wie in jedem Testbericht zu Tomb Raider nachzulesen ist, weiß das Spiel auch neben der Action sehr wohl zu überzeugen. Aber die Leute sehen, es ist anders als früher, ergo schlecht. Das sieht man doch an der Argumentation. "Der Charakter ist anders als früher", "Viel mehr Action als Serientypisch" etc pp. Deshalb sprach ich von der "früher war alles besser" Mentalität

Wobei Legend, Anniversary und Underworld nun auch bei weitem keine schlechte Spiele waren. Richtig mies fand ich eigentlich nur diesen Chronicles-Aufguss und natürlich Angel of Darkness.

Ich meinte ja, die Serie sei nur kontinuierlich "schlechter" geworden. Quasi von sehr gut zu richtig mies, wie du es so schön beschreibst. Mit Außnahme von Legend hob sich auch kein teil so richtig von der Serie ab oder versuchte sie zu retten. Hier konnte man wirklich von "Lizensmisshandlung" sprechen.
 
Aber die Leute sehen, es ist anders als früher, ergo schlecht. Das sieht man doch an der Argumentation. "Der Charakter ist anders als früher", "Viel mehr Action als Serientypisch" etc pp. Deshalb sprach ich von der "früher war alles besser" Mentalität

Man sollte vorsichtig sein mit seinen Verallgemeinerungen, vor allem wenn es gleichzeitig noch Unterstellungen sind, die so nicht wahr sind. Zwischen dem "Der Charakter ist anders als früher." und "Früher war alles besser." liegt ein großer Unterschied.....

Du gibst es ja selbst zu, dass der Charakter der Lara umgeschrieben wurde. Ich frage mich da einfach, warum man das getan hat? Warum hat man nicht einfach Lara Lara sein lassen (die nun mal eine Ikone der Videospielgeschichte ist) und die gute Dame einfach anders benannt? Mir kommt das eher so vor, als benutze man die Marke einfach nur, um mehr Profit aus dem Spiel zu schlagen.

Oder glaubst du wirklich, dass man eine neue Simpsons-Staffel als gelungenen Reboot bezeichnen würde, wenn Homer plötzlich intelligent und kultiviert, Lisa cool und beliebt und Bart kein Schlitzohr mehr wäre? Es wäre vielleicht immer noch eine gute Serie, aber es wäre kein Simpsons mehr.....
 
Man sollte vorsichtig sein mit seinen Verallgemeinerungen, vor allem wenn es gleichzeitig noch Unterstellungen sind, die so nicht wahr sind. Zwischen dem "Der Charakter ist anders als früher." und "Früher war alles besser." liegt ein großer Unterschied.....

Nicht wenn die Behauptung "Der Charakter ist anders als früher" als Argument dafür verwendet wird, dass ein Spiel deswegen der Serie zwangsläufig schaden zufügt, weil es ja früher soviel besser war. Eine Charakterentwicklung gibt es auch im echten Leben und das häufig im positiven Sinne, also warum soll so was nicht in Spielen funktionieren?

Du gibst es ja selbst zu, dass der Charakter der Lara umgeschrieben wurde. Ich frage mich da einfach, warum man das getan hat? Warum hat man nicht einfach Lara Lara sein lassen (die nun mal eine Ikone der Videospielgeschichte ist) und die gute Dame einfach anders benannt?

Ja, zum Glück wurde der Charakter umgeschrieben bzw. in diesem Fall überhaupt erst geschrieben! Sorry, aber niemand kann mir erzählen, dass diese Spielikone ihren Ruf durch ihren Charme, ihre Intelligenz oder durch Mitgefühl erhalten hat. Nein, es war damals eben eine der - wenn nicht die - erste/n 3D animierten weiblichen Charaktere mit überproportionalen Brüsten in einem Abenteuer-/Actionspiel und die Akrobatikeinlagen taten ihr Übriges dazu. Klingt absurd, aber so sieht es nunmal aus.

Mir kommt das eher so vor, als benutze man die Marke einfach nur, um mehr Profit aus dem Spiel zu schlagen.

Mag sein, dass es dir so vorkommt. Es lebe die Meinungsfreiheit. Aber Crystal Dynamics hätte meiner Meinung nach einen Vollschuss, wenn sie ausschließlich auf den Namen gebaut hätten. Haben sie aber nicht. Sie haben die Serie umstrukturiert, noch mehr als sie es mit dem bereits relativ guten Legend gemacht haben. Und das Ergebnis kann sich ja anscheinend sehen lassen. Für mich scheinen die Entwickler einen Weg gefunden zu haben, um überhaupt nochmal einen Profit aus der Serie schlagen zu können. Vielleicht wurde hier sogar der Weg zu weiteren Teilen geöffnet, das sehe ich aber leider erst, wenn ich das Spiel tatsächlich zuende gespielt habe.

Oder glaubst du wirklich, dass man eine neue Simpsons-Staffel als gelungenen Reboot bezeichnen würde, wenn Homer plötzlich intelligent und kultiviert, Lisa cool und beliebt und Bart kein Schlitzohr mehr wäre? Es wäre vielleicht immer noch eine gute Serie, aber es wäre kein Simpsons mehr.....

Du vergleichst hier zwei verschiedene paar Schuhe. Simpsons konnte seine Qualität bisher auf konstant hohem Niveau halten, die Serie ist weitgehendst beliebt und hätte schon aus diesem Grund keinen reboot nötig. In dem Fall wäre es tatsächlich höchstwahrscheinlich, dass man der Serie Schaden zufügen würde. Im Falle Tom Raider ist das nunmal komplett entgegengesetzt. Hier war ein reboot bitter nötig. Lara hat endlich zeitweise sowas wie einen Charakter, das Spiel ist von Anfang bis Ende kurzweilig, die Technik ist absolut zeitgemäß, das Spiel ist weniger linear, die Story ist nicht komplett für'n Popes und das Gameplay hebt sich endlich mal vom Serientypischen ab. Meiner Meinung nach haben genau darauf alle Fans der Serie gewartet.

Ich sage ja nicht, dass hier ein grandioses Meisterwerk oder ein Meilenstein der Videospielgeschichte erschaffen wurde, aber man tut der Serie einfach unrecht, wenn man diesen doch relativ guten Ableger unter dem stellt, was wir in den letzten Jahren im Tomb Raider Universum um die Ohren geschlagen bekommen haben.
 
Man sollte vorsichtig sein mit seinen Verallgemeinerungen, vor allem wenn es gleichzeitig noch Unterstellungen sind, die so nicht wahr sind. Zwischen dem "Der Charakter ist anders als früher." und "Früher war alles besser." liegt ein großer Unterschied.....
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Du sprichst mir aus der Seele. Da stimme ich wieder voll zu.
Ich kann mich nur wiederholen Das ist einfach Enttäuschung, dass es komplett anders ist als erwartet. Es muss ja nicht schlecht sein, spricht einen aber dann einfach nicht mehr an. Für einige wird die Serie oder Ikone damit getötet (wie für mich). Dafür werden andere, meist Leute die das Spiel vorher nicht interessant fanden oder kannten, darauf aufmerksam.
 
Ich sage ja nicht, dass hier ein grandioses Meisterwerk oder ein Meilenstein der Videospielgeschichte erschaffen wurde, aber man tut der Serie einfach unrecht, wenn man diesen doch relativ guten Ableger unter dem stellt, was wir in den letzten Jahren im Tomb Raider Universum um die Ohren geschlagen bekommen haben.

Du hast immer noch nicht verstanden, worum es mir (neben anderen) geht: es bestand überhaupt keine Notwendigkeit, Tomb Raider noch mal wiederauferstehen zu lassen. Genauso wenig wie irgendeine Notwendigkeit besteht, dass Disney noch mehr Star Wars Filme machen will.... Manchmal gibt es meiner Meinung nach einfach Sachen, die man irgendwann mal so lassen sollte, wie sie sind.......

Warum nicht mal einfach was Neues schaffen? Man hätte es auch einfach bei den Erinnerungen an die vollbusige Lara, die für viele von uns eine Jugendikone ist (und nicht weil sie so viel Charakter hatte), belassen können und einfach ein eigenständiges Abenteuerspiel entwickeln können. Es geht also überhaupt nicht darum, ob das neue Tomb Raider ein gutes Spiel ist oder nicht, es geht darum, was ein Tomb Raider (klassisch) ausmacht bzw. ausmachen sollte.

Übrigens habe ich nirgendwo geschrieben, dass ich die vorigen Serienableger als besonders gelungen empfand, nur mal so nebenbei.... ;-)
 
Du hast immer noch nicht verstanden, worum es mir (neben anderen) geht: es bestand überhaupt keine Notwendigkeit, Tomb Raider noch mal wiederauferstehen zu lassen. Genauso wenig wie irgendeine Notwendigkeit besteht, dass Disney noch mehr Star Wars Filme machen will.... Manchmal gibt es meiner Meinung nach einfach Sachen, die man irgendwann mal so lassen sollte, wie sie sind.......

Warum nicht mal einfach was Neues schaffen? Man hätte es auch einfach bei den Erinnerungen an die vollbusige Lara, die für viele von uns eine Jugendikone ist (und nicht weil sie so viel Charakter hatte), belassen können und einfach ein eigenständiges Abenteuerspiel entwickeln können. Es geht also überhaupt nicht darum, ob das neue Tomb Raider ein gutes Spiel ist oder nicht, es geht darum, was ein Tomb Raider (klassisch) ausmacht bzw. ausmachen sollte.

Was das betrifft, gebe ich dir zu 100% Recht. Wobei es nicht das ist, worum es mir ging. Es ging mir um die Meinungen hier im Thread über das fertige Spiel und den Test und nicht um den Umstand, dass überhaupt ein neuer Teil entwickelt wurde. Anscheinend wurde hier aneinander vorbeigeredet.

Natürlich war eine Neuauflage der Serie an sich nicht wirklich notwendig. Ich würde mich auch sehr viel mehr über einen gänzlich neuen Charakter in einer anderen "Welt" freuen. Aber nun ist es eben so, dass uns ein neuer Ableger von Tomb Raider kredenzt wird und dieser ist, wenn man die Serie als Gesamtpaket betrachtet, einfach gut geworden.
 
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