The Witcher 3: Wild Hunt - Informationen und Diskussionen

Freut Ihr euch auf Witcher 3?


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RedDragon20

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Wie gesagt, RPGs definieren sich aber nicht ausschließlich durch den Einfluss, den man auf Story und Gameplay hat. Sicher, der Einfluss des Spielers im RPG ist ein wichtiger Bestandteil im Genre. Da hast du vollkommen Recht. Aber das allein reicht nicht. Zumal ich jetzt mal behaupte, dass es schon reicht, wenn der Spieler lediglich Einfluss auf das Gameplay nehmen kann. Insofern hat man ja trotzdem die "aktive Kontrolle" über den Charakter. Man entscheidet selbst, welche Klasse man wählt und wählt somit die Spielweise. Will man ein Magier sein und lieber aus der Ferne alles verbrennen? Oder lieber ein Krieger sein, der an forderster Front steht?

Man muss nicht zwangsläufig Einfluss auf die Story nehmen können. Aber man muss Einfluss auf die eigene Spielweise, sprich Gameplay, nehmen können. Das aber muss widerum mit Konsequenzen und in gewissem Rahmen einher gehen (die es z.B. in Skyrim nicht gibt). Freie Charakterentwicklung, ja. Aber im Rahmen einer gewählten Klasse, mit Vor- und Nachteilen. Und genau das definiert meiner Meinung nach ein RPG eher, als der Einfluss auf die Story. Der Charakter, mit Stärken und Schwächen und der damit einher gehenden Spielweise, die man wählt.

Gibt mir ein Spiel die Möglichkeit, einen Allround-Charakter zu entwickeln, an die Hand, ist das zwar nett. Aber das ist für mich dann schon kein RPG mehr, bzw. weniger RPG. Selbst wenn man größeren Einfluss auf die Story hat.

Allerdings ist auch zu sagen, dass die Grenzen zwischen Genres ohnehin immer mehr verschwommen sind. Da gibt es Shooter, mit RPG-Elementen, Mix aus RTS und RPG usw. usw. Viele Genres sind mit RPG-Elementen gespickt und häufig kann man dann auch Einfluss auf etliche Faktoren nehmen. Per "Definition" könnte man somit etliche Spiele als RPGs bezeichnen, die eigentlich gar keine RPGs sein sollen.
 

golani79

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Natürlich ist aber Witcher immer noch ein Spiel, d.h. es kann natürlich nie die Grenzen seiner Programmierung sprengen.

Nicht mehr und nicht weniger habe ich gesagt - das meinte ich mit "vorgaukeln" - und im Prinzip ist es auch so.
Legt nicht jedes Wort auf die Goldwaage ...

Was hab ich noch geschrieben?
Dass man Einfluss auf die Entwicklung des Charatkers nehmen kann? Stimmt doch oder nicht?
Ob das jetzt story- oder gameplayrelevant ist, tut eigentlich nichts zur Sache - es ist halt schlicht und einfach ein RPG Element. Dass das alleine kein RPG ausmacht, sollte wohl logisch sein oder?
-->
Mit RPG hat das nichts zu tun, da man WEDER einen eigenen Charakter erstellt NOCH dessen Gesinnung/Entwicklung bestimmt oder nachhaltige Entscheidungen trifft....
Zu einem gewissen Maß bestimmt man also schon die Entwicklung des Charakters.

Völlige Freiheit gibts momentan nicht und wirds wohl auch nicht so schnell geben - wenn überhaupt.
Aber Sandboxgames bieten schon ziemlich viel Freiheit und dort gibt es wahrscheinlich auch mehr Rollenspiel, als in irgendwelchen Singleplayer RPG´s.

Flameversuch? Dass ich nicht lache .. solltest bzgl. deines Lieblingsspiels vlt. nicht so ne dünne Haut haben ...
 
TE
LordCrash

LordCrash

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Nicht mehr und nicht weniger habe ich gesagt - das meinte ich mit "vorgaukeln" - und im Prinzip ist es auch so.
Legt nicht jedes Wort auf die Goldwaage ...
Naja, wenn man so Captain Obvious Beiträge bringt, sollte man auch damit rechnen, dass andere darauf hinweisen....:-D

Dass man Einfluss auf die Entwicklung des Charatkers nehmen kann? Stimmt doch oder nicht?
Ob das jetzt story- oder gameplayrelevant ist, tut eigentlich nichts zur Sache - es ist halt schlicht und einfach ein RPG Element. Dass das alleine kein RPG ausmacht, sollte wohl logisch sein oder?
-->
Zu einem gewissen Maß bestimmt man also schon die Entwicklung des Charakters.
Es ging darum, ob Charakterentwicklung Tomb Raider zu einem RPG macht. Und das ist einfach nicht der Fall. Punkt.

Völlige Freiheit gibts momentan nicht und wirds wohl auch nicht so schnell geben - wenn überhaupt.
Aber Sandboxgames bieten schon ziemlich viel Freiheit und dort gibt es wahrscheinlich auch mehr Rollenspiel, als in irgendwelchen Singleplayer RPG´s.
Wenn man eine völlig belanglose Rolle spielen will, dann ja....

Flameversuch? Dass ich nicht lache .. solltest bzgl. deines Lieblingsspiels vlt. nicht so ne dünne Haut haben ...
Witcher 2 ein lineares Spiel zu nennen ist flamen, weil es einfach Unsinn ist....:B
 
TE
LordCrash

LordCrash

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Man muss nicht zwangsläufig Einfluss auf die Story nehmen können.
Ähem, doch. Alles andere ist für mich kein RPG sondern ein Adventure.

Aber man muss Einfluss auf die eigene Spielweise, sprich Gameplay, nehmen können.
Das Gameplay ist bei den allermeisten Spielen festgeschrieben. Wenn du damit meinst, dass man entweder einen Magier oder einen Kämpfer spielt, dann natürlich ja. Aber das alleine macht noch lange kein Rollenspiel aus.

Das aber muss widerum mit Konsequenzen und in gewissem Rahmen einher gehen (die es z.B. in Skyrim nicht gibt).
Hier widersprichst du dir selbst, da Konsequenzen aus Storyentscheidungen entspringen und nicht aus Gameplayentscheidungen.

Freie Charakterentwicklung, ja. Aber im Rahmen einer gewählten Klasse, mit Vor- und Nachteilen. Und genau das definiert meiner Meinung nach ein RPG eher, als der Einfluss auf die Story. Der Charakter, mit Stärken und Schwächen und der damit einher gehenden Spielweise, die man wählt.
Das ist eben imo nicht definierend für ein Rollenspiel per se. Für ein Party-RPG ist das essentiell. Allerdings wird ein Spiel mit Klassen noch lange nicht zum RPG....
 

RedDragon20

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Ähem, doch. Alles andere ist für mich kein RPG sondern ein Adventure.
Für dich, aber nicht für mich. :)


Das Gameplay ist bei den allermeisten Spielen festgeschrieben. Wenn du damit meinst, dass man entweder einen Magier oder einen Kämpfer spielt, dann natürlich ja. Aber das alleine macht noch lange kein Rollenspiel aus.
Aber man kann trotzdem im Rahmen des Gameplays die eigene Spielweise festlegen und somit aktiv in die Charakterentwicklung eingreifen. Beispiel: Ein Krieger, der lieber mit einem Zweihandschwert kämpft, statt mit Einhand schwert. Man ist langsamer und kann nicht/nur schlecht, teilt dafür aber mehr Schaden aus und trifft mehrere Gegner. Das gleiche gilt für Magier: SPielt man einen Feuermagier? Beschwörer? usw. usw.

Hier widersprichst du dir selbst, da Konsequenzen aus Storyentscheidungen entspringen und nicht aus Gameplayentscheidungen.
Konsequenzen entstehen auch schon allein aufgrund der Klassenwahl. Siehe oben. Diese Konsequenzen müssen aber auch tiefgreifender sein. Wenn ich einen Magier spiele, dann will ich keinen Plattenrüstung tragenden Krieger, der mal eben den Schwertkampf meistert und gleichzeitig ein Großmeister der Dämonenbeschwörung ist.

Das ist eben imo nicht definierend für ein Rollenspiel per se. Für ein Party-RPG ist das essentiell. Allerdings wird ein Spiel mit Klassen noch lange nicht zum RPG....
Definierend für ein Rollenspiel per se ist aber auch nicht der Einfluss auf die Story.

Tatsächlich definiert sich ein RPG, meiner Meinung nach, aus verschiedensten Inhalten und anderen Faktoren. Und nicht allein auf Basis eines Aspekts.
 
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LordCrash

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Für dich, aber nicht für mich. :)
Das dachte ich mir schon, aber das macht es imo nicht richtiger. :-D

Aber man kann trotzdem im Rahmen des Gameplays die eigene Spielweise festlegen und somit aktiv in die Charakterentwicklung eingreifen. Beispiel: Ein Krieger, der lieber mit einem Zweihandschwert kämpft, statt mit Einhand schwert. Man ist langsamer und kann nicht/nur schlecht, teilt dafür aber mehr Schaden aus und trifft mehrere Gegner. Das gleiche gilt für Magier: SPielt man einen Feuermagier? Beschwörer? usw. usw.
Und trotzdem spielst du keine Rolle...

Gameplay hat mit Rollenspiel erst mal gar nichts zu tun. Es gibt auch Rollenspiele, die völlig ohne Kampf und "Klassengameplay" auskommen.. ;)

Konsequenzen entstehen auch schon allein aufgrund der Klassenwahl. Siehe oben.
Und was für Konsequenzen sollen das sein? Oben steht dazu nichts...

Definierend für ein Rollenspiel per se ist aber auch nicht der Einfluss auf die Story.

Tatsächlich definiert sich ein RPG, meiner Meinung nach, aus verschiedensten Inhalten und anderen Faktoren. Und nicht allein auf Basis eines Aspekts.

Und wo habe ich das geschrieben? Scroll mal ein wenig hoch und lies meine Beiträge noch mal durch. Es sind im wesentlichen zwei Aspekte, die ein RPG definieren....%)
 

golani79

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Es ging darum, ob Charakterentwicklung Tomb Raider zu einem RPG macht. Und das ist einfach nicht der Fall. Punkt.
Hab ich auch nicht behauptet.

Wenn man eine völlig belanglose Rolle spielen will, dann ja....
Wieso das? Nur weil es keine vorgefertigte Story gibt?
Ultima Online oder Mortal Online z.B. bieten eine super Basis für RPG - es gibt halt auch Leute, die brauchen für Rollenspiel keine vorgefertigte Story, weil sie ihre eigenen Stories spielen. In einem Sandbox Game kann RPG schon ziemlich nahe an Pen & Paper rankommen. Das wäre dann ungefähr so, als wenn du sagen würdest, die Charaktere in P&P RPG´s wären belanglos.
Rollenspiel ist nicht immer nur das, was einem serviert wird, es ist auch viel, was man daraus macht.
Aber dass du mit Sandbox nix anfangen kannst, hast ja eh schon mal geschrieben - ist auch Geschmackssache. Aber deswegen würde ich andere Sachen nicht als belanglos abtun.

Wenns dich glücklich macht, dann nenn es nen Flame, obwohl ich es in der Form eh nicht gesagt habe ..
 
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LordCrash

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Hab ich auch nicht behauptet.
Na gut, dann habe ich das falsch aufgefasst. Klang irgendwie so, als wolltest du Tomb Raider und Witcher in einen Topf werfen...

Wieso das? Nur weil es keine vorgefertigte Story gibt?
Ultima Online oder Mortal Online z.B. bieten eine super Basis für RPG - es gibt halt auch Leute, die brauchen für Rollenspiel keine vorgefertigte Story, weil sie ihre eigenen Stories spielen. In einem Sandbox Game kann RPG schon ziemlich nahe an Pen & Paper rankommen. Das wäre dann ungefähr so, als wenn du sagen würdest, die Charaktere in P&P RPG´s wären belanglos.
Rollenspiel ist nicht immer nur das, was einem serviert wird, es ist auch viel, was man daraus macht.
Reden wir jetzt noch von Singleplayerrollenspielen oder von MMOs? Sandbox mag toll sein, wenn ich in einer Gruppe von anderen realen Leuten unterwegs bin, ganz in der Tradition des P&P. Durch Interaktion mit der Welt UND den anderen Charakteren in der Gruppe kann so eine eigene Geschichte entstehen, obwohl natürlich auch traditionelle P&P Spiele Kampagnen haben. Charaktere sind ja gerade deshalb nicht belanglos in P&P Spielen, weil alle von realen Spielen gespielt werden. Das ist Rollenspiel par excellence. Also ja, für MMOs stimme ich dir voll zu. Da ist Sandbox gar nicht so schlecht, wenn man einer Basiskampagne folgen kann....

Bei einem SP-Rollenspiel ist Sandbox aber imo völliger Mumpitz, da man so oder so irgendwie auf die vorgefertigten Elemente und Charaktere der Entwickler angewiesen ist. Und wenn eh schon mehr oder weniger alles von einem Entwickler kreiert wurde, dann möchte ich doch lieber gleich gute und spannende Inhalte. SP-Rollenspiele sind ja auch kein "richtiges" Spiel mit anderen, sondern ein rein persönliches Entertainment. Man spielt alleine eine Einzelrolle. Was soll da Sandbox bringen? Wenn ich mir irgendetwas komplett im Kopf zusammenspinnen will, dann kann ich das auch gleich komplett ohne Spiel machen, unter der Dusche oder im Bett. Für Tagträumereien und Fantasygebilde brauche ich dann auch kein aufgesetztes Gameplay mehr als "Grundlage"....:-D

Aber dass du mit Sandbox nix anfangen kannst, hast ja eh schon mal geschrieben - ist auch Geschmackssache. Aber deswegen würde ich andere Sachen nicht als belanglos abtun.
Alles ist irgendwo auch Geschmackssache, sicherlich. Aber man kann ja trotzdem drüber reden, wieso und warum man der Meinung ist. ;)
 

RedDragon20

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Das dachte ich mir schon, aber das macht es imo nicht richtiger. :-D
Und wenn du es sagst, ist es automatisch richtig? :rolleyes:

Das einzige, was korrekt ist, ist folgende Tatsache: Wir haben schlichtweg unterschiedliche Ansichten darüber, was ein RPG definiert. Ich bin nunmal der Meinung, dass man schon aufgrund der gewählten Klasse den Grundstein für die zu spielende Rolle gewählt hat.

Wenn Gameplay (alternativ auch "Regelwerk") erstmal nichts mit Rollenspiel zu tun hat, dann sind Pen&Paper-RPGs, die auf einem definierten Regelwerk fußen und sich unter anderem darüber definieren, auch keine Rollenspiele. Ich hoffe doch, wir reden hier immernoch vom geregelten Rollenspiel und nicht vom Rollenspiel, das dem Rollenspiel im Kinderkarten in der Puppenecke nahe kommt. Wenn ja, dann hat das Gameplay definitiv etwas mit Rollenspiel zu tun.

Inventar, Klassen, Talentbäume (Heldenbögen, was auch immer), Charakterentwicklung, passive Fähigkeiten, aktive Fähigkeiten usw. All das definiert ein Rollenspiel und den Rollenspielcharakter genauso wie die Freiheit, Einfluss auf die Umgebung/Story zu nehmen. Darum sind Rollenspiele auch so komplex.

WoW z.B. ist kein Rollenspiel, weil man story- oder loretechnisch irgendwie die Freiheit hat, auf etwas Einfluss zu nehmen. Man hat Freiheiten, ja. Aber die definieren sich auf gameplaytechnischer Ebene.

Aber da wir uns ganz offenkundig nicht einig werden, belasse ich es jetzt einfach mal dabei. ^^
 
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LordCrash

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Und wenn du es sagst, ist es automatisch richtig? :rolleyes:
Automatisch nicht. Aber dann, wenn ich die besseren Argumente habe.... :P

Das einzige, was korrekt ist, ist folgende Tatsache: Wir haben schlichtweg unterschiedliche Ansichten darüber, was ein RPG definiert.
Das ist ja wohl offensichtlich (wobei ich mir gar nicht so sicher bin, da wir scheinbar teilweise aneinander vorbeireden....)

Ich bin nunmal der Meinung, dass man schon aufgrund der gewählten Klasse den Grundstein für die zu spielende Rolle gewählt hat.
Das bestreite ich auch gar nicht, zumindest in einem Spiel, das Klassen hat. Die meisten SP-RPGs verzichten inzwischen auf feste Klassen und das aus gutem Grund, weil bei einem SP-Spiel eine feste Klasse eben wenig Sinn macht, sowohl im Hinblick auf Gameplay als auch im Hinblick auf Story. Ohne Gruppen sind Spezialisten bzw. Klassen relativ sinnlos und auch die Dynamik zwischen verschiedenen Spielern mit unterschiedlichen Klassen fällt weg (was P&P und MMOs zum großen Teil ausmacht). Witcher ist imo dennoch ein RPG (zumindest bis zu einem gewissen Teil), weil es bei der Charakterentwicklung eher bei der Story und der Gesinnung ansetzt. Das ist imo der "way to go" in einem SP-RPG, das nicht auf einer Party basiert. Bei einem BG2 sieht das schon wieder anders aus. Hier spielt man zwar generell auch solo, aber gleichzeitig füllt man einfach selbst bis zu sechs Rollen aus. Dann machen Klassen usw wieder Sinn, sowohl im Hinblick auf Story als auch auf Gameplay.... ;)

In einem Spiel wie Witcher kann man sich nicht über die Klasse definieren, schlicht, weil man keine Klasse hat. Man kann natürlich im Rahmen der Charakterentwicklung immer noch eher auf Schwert oder Magie spezialisieren, aber das hat mehr mit dem eigenen Spielstil zu tun als mit Gameplay oder Story (ähnlich wie bei der Waffenwahl in einem Shooter).

Wenn Gameplay (alternativ auch "Regelwerk") erstmal nichts mit Rollenspiel zu tun hat, dann sind Pen&Paper-RPGs, die auf einem definierten Regelwerk fußen und sich unter anderem darüber definieren, auch keine Rollenspiele. Ich hoffe doch, wir reden hier immernoch vom geregelten Rollenspiel und nicht vom Rollenspiel, das dem Rollenspiel im Kinderkarten in der Puppenecke nahe kommt. Wenn ja, dann hat das Gameplay definitiv etwas mit Rollenspiel zu tun.
Jedes Spiel fußt auf einem festen Regelwerk, selbst ein Egoshooter. Das ist beileibe kein RPG-spezifisches Element. Ich rede hier vom grundsätzlichen Charakter eines Rollenspiels (Regeln und Systeme gehören natürtlich dazu wie bei jedem Spiel). Mit Kindergarten usw. hat das sicherlich nichts zu tun, keine Sorge... :-D

Inventar, Klassen, Talentbäume (Heldenbögen, was auch immer), Charakterentwicklung, passive Fähigkeiten, aktive Fähigkeiten usw. All das definiert ein Rollenspiel und den Rollenspielcharakter genauso wie die Freiheit, Einfluss auf die Umgebung/Story zu nehmen. Darum sind Rollenspiele auch so komplex.
Klassen, Talentböume und Fähigkeiten sind Teil der Charakterentwicklung und keine eigenen Elemente... ;)

Ein CRPG besteht im Kern aus Charakterentwicklung, Story und Entscheidungsfreiheit (in den Grenzen der Programmierung), oder noch kürzer: Charakter, Story, Freiheit. Das ist natürlich komplex, keine Frage. Damit ich persönlich ein Spiel noch RPG nenne, muss schon jedes dieser drei Elemente in ausreichend großer Ausprägung in einem Spiel vorhanden sein. ;)

WoW z.B. ist kein Rollenspiel, weil man story- oder loretechnisch irgendwie die Freiheit hat, auf etwas Einfluss zu nehmen. Man hat Freiheiten, ja. Aber die definieren sich auf gameplaytechnischer Ebene.
MMOs und SP-RPGs sind zwei paar Schuhe. MMOs definieren sich vor allem über die Gruppe inkl. Kommunikation, was auch eine Art von Story/Lore ist (siehe vorigen Post). Das kann man mit SP-RPGs nicht vergleichen...
 
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LordCrash

LordCrash

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Bis übermorgen einen beliebigen Betrag über $1 spenden für den "Save the children fund" (hilft u.a. Kindern, die vom Typhoon auf den Phillipinen betroffen sind) und eine von den Entwicklern unterschriebene Collector's Edition von Witcher 2 gewinnen! :]

https://www.g2a.com/media/charity/weeklyreward/1213/51b1cde56c72f2ae50170518c1e69550.jpg

https://www.g2a.com/savethechildren
 

chbdiablo

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Ich seh das eher so, dass die Person mit dem höchsten gespendeten Betrag das bekommt.
 
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LordCrash

LordCrash

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Ah ja, scheint so, sorry. Spenden kann man natürlich trotzdem. :)
 
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LordCrash

LordCrash

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Paul Tobin Goes on the Hunt with "The Witcher"
Daniel Glendening, Staff Writer

paul-tobin-goes-on-the-hunt-with-the-witcher.jpg

On March 19, "The Witcher" franchise will officially add comic books to its media franchise. Written by Paul Tobin -- no stranger to horror -- and featuring art by Joe Querio, the first chapter of a five-issue miniseries from Dark Horse Comics follows television and gaming adaptations of the original novels by Polish writer Andrzej Sapkowski.

Tobin's miniseries finds monster hunter Geralt traveling the Black Forest when a chance meeting with a widowed fisherman brings the semi-human protagonist to the mysterious House of Glass -- the writer's riff on a haunted, labyrinthine house. The series, which Tobin hopes will be just first of many outings with Geralt, is largely focused on character, exploring the line between the human and inhuman that Geralt represents.

Comic Book Resources spoke with Tobin about his plans for "The Witcher," Querio's spine-tingling artwork, haunted houses and finding the human in every beast.


CBR News: First off, what's the story you're telling in "The Witcher?"

Paul Tobin: We wanted a simple intro to the character, so we decided to focus entirely on Geralt. In our story he befriends who he at first believes is a simple hunter: a mountain man of sorts, but soon finds out that the man, Jakob, has a dead wife -- one who is still around, having been transformed into a bruxa, a vampire of sorts. Trying to escape this haunting, and needing a new life, Jakob accompanies Geralt on his travels, but they almost immediately become trapped in a strange house: the House of Glass. Other monsters abound, as well as clues to what is really happening. Between cemetery hags, leshen, a succubus, and a few other surprises, Geralt really has his hands full. That said, "The Witcher" stories, to me, are far more about character, so it's the nature of the people and monsters that Geralt is encountering that are the real story.

The "House of Glass" sounds like a take on a haunted house or labyrinth -- what is compelling about that trope, and how does one make it fresh again?

I find the tense atmosphere compelling. The feeling that there might be something right behind the door, anything behind the door -- and there are so many doors. The secret of our House of Glass is a main part of the story, as is the surrounding forest.

How much of a connection does your story have with the "Witcher" game franchise or the original novels?

We keep that focus entirely on Geralt for this story, staying away from the great wash of the politics in the "Witcher" world. He definitely is in that world, but we'd like that world to expand organically in the hopeful upcoming projects. It would have been too overwhelming to introduce the entire world at once to the new readers, so it's a foundation we're focused on, here.

What are the challenges, or, conversely, benefits, of writing within an already established world -- as in this project -- versus writing within a world of your own design?

Well, obviously there are boundaries that I can't break through, mostly having to do with consistency with the world in the novels and games, but both novelist Andrzej Sapkowski and game-makers ProjektRed have done a amazing job of having Geralt be a character in a world, rather than the far less satisfying "character with a world around them." When a character lives in a whole world, rather than just having a set of circumstances revolve around them, the toy box is so vast that there is plenty of breathing room for other stories. So, really, it hasn't been that much of a different experience for me, writing wise, than working on creator-owned material, and certainly no different than writing Spider-Man or the like.

What's your take on the lead protagonist, Geralt? What's driving him?

Witchers go through a process that basically strips them of a lot of their human emotions, but Geralt is different. The process didn't take. There's still a lot of humanity left within him. Despite that, he knows he's not human, not really, not anymore, and so he's aware that he doesn't really fit anywhere. He's unique. I think that grates on him, darkens his days. He can feel love, desire, pride, all that -- but he can't really grasp them. The things he wants are also visible to him, but somehow out of reach, nonetheless. So he just does what he can to make the world right: a few less monsters, human or otherwise. He's seen enough death that he understands the value of life, the value of one more drink of wine, one more smile from one more pretty girl, one less corpse on the battlefield -- or at least, one less of the wrong corpses on the battlefield.

WITCHER-1-PG-01-eb66e.jpg
WITCHER-1-PG-02-50b05.jpg
"The Witcher" miniseries focuses in on monster hunter Geralt as he himself straddles the line between man and monster

How would you describe Jakob and his relationship with Geralt? Does Geralt feel sympathy for his new companion?

I think Geralt sees Jakob as a friend and has sympathy for him, but at the same time Geralt feels reservations. Being who he is, Geralt always feels reservations. Witchers aren't generally trusted, but rather used as necessary tools, and that lack of trust has become a two-way street. Probably doesn't bother most witchers, but Geralt is our exception. He wants to trust, to believe in a friend, but -- well, he knows a bit too much about the world, too.


Geralt straddles a line between being human and inhuman -- are the monsters he hunts completely devoid of humanity? Where is that line where a person ceases being human and becomes a monster?

This, to me, is one of the fascinating aspects of Geralt's character, in that he doesn't make snap judgments of that type, not if he can help it. The general feel, for most people, is that a monster is a monster, and a human is a human, but Geralt believes that a monster is someone who acts like a monster, no matter what they might look like. Part of that is that he knows others see him as a monster, sometimes, as something alien and inhuman, but he believes (however grudgingly, at times) in himself. He knows he's not a monster, and is more open to "monsters" that behave as human. So, while Geralt is always willing to lop the head off a drowner, for instance, he's more apt to think first, and make a decision on the "humanity" of creatures like berserkers, werewolves, the stray succubus, and a few other supposed "monsters."

You're working with artist Joe Querio on the project -- what are you seeing him bring to the page?

Atmosphere. Atmosphere. Atmosphere. Joe's images perfectly control the mood. He depicts Geralt's world as a place with beauty, with desolation, with warmth, cold, the natural and the unnatural -- everything's there -- but there's also a pervasive sense of weight to his drawings: that moment when the forest goes quiet, when the back of your neck has a chill, and you know that something -- something -- is going to happen.

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WITCHER-3-FC-FNL-bd7bb.jpg
EXCLUSIVE: "The Witcher" #2 and #3 covers by Joe Querio

"The Witcher" #1 features a cover by Dan Panosian & Dave Johnson and goes on sale March 19, 2014.

Quelle: Paul Tobin Goes on the Hunt with "The Witcher" - Comic Book Resources
 
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LordCrash

LordCrash

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Das Witcher Abenteuer Brettspiel

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http://www.thewitcher.com/adventuregame/

Die GameInformer Redaktion durfte das Brettspiel schon mal testen zusammen mit den Entwicklern und die Reaktionen waren durch die Bank positiv (entsprechender Artikel in der aktuellen Ausgabe des Magazins). :)
 

Shadow_Man

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Schaffen es solche Sachen wie dieses Brettspiel eigentlich auch nach Deutschland oder bekommt man so etwas nur durch einen Import?
 
TE
LordCrash

LordCrash

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Schaffen es solche Sachen wie dieses Brettspiel eigentlich auch nach Deutschland oder bekommt man so etwas nur durch einen Import?

Kann ich dir auch noch nicht beantworten. Ich spekuliere mal, dass das erst mal in den USA erscheinen wird und es von den Verkaufszahlen dort abhängt, ob auch eine deutsche Version kommt....;)
 

Kaylee

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Sieht cool aus. Was es nicht alles gibt! :-D
Wäre schon ziemlich schade, wenn das hier nicht erscheinen würde. Stammt doch alles aus Polen eigentlich, also gleich um die Ecke.
 

Vollmilchtrinker

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Mein meist erwartetes Spiel seit The Witcher 2. Ich frage mich allerdings wirklich, wie hoch die Hardwareanforderungen sein werden, um es auf "Hoch" spielen zu können. Also was man in den Screenshots sieht macht doch einen wirklich schmackhaften Eindruck. Aber ich hoffe inständig, dass die dafür nicht 2x GTX 690 im SLI am Laufen hatten :P. Selbst heute können die wenigsten Single GPUs The Witcher 2 mit Übersampling flüsslig darstellen.
 

Spassbremse

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Selbst heute können die wenigsten Single GPUs The Witcher 2 mit Übersampling flüsslig darstellen.

Und das werden auch die nächsten ein bis zwei Generationen vermutlich nicht, da "Übersampling" wahnsinnig viel Leistung kostet.
Man muss dabei aber wissen, dass "Übersampling" nichts weiter als EXTREMES Anti-Aliasing ist.
Die Frage ist, lohnt sich dieser Performance-Killer? Man kann danach zwar "Treppchen" mit der Lupe suchen, aber die Leistungseinbrüche sind enorm - ohne das es im Vergleich zu weniger intensiven AA-Methoden soviel besser aussähe.

Für "Witcher 3" haben die Entwickler ja schon angedeutet, dass sie auf eine "Übersampling"-Funktion diesmal wohl verzichten wollen, da sich zu viele Spieler beklagt hätten.

Keine Frage, der Hexer wird bei seinem nächsten Auftritt sicherlich ein potentes System verlangen, um ihn in voller Pracht genießen zu können, aber ich bezweifle dann doch stark, dass man dafür ein (hochpotentes) SLI-Gespann braucht.
Ich würde mich wundern, wenn eine GTX 780 oder eine R9 290 (um von aktuellen Karten auszugehen) dafür nicht ausreichen sollten.
 

Kaylee

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Man darf ja auch nicht vergessen, dass sie am Ende ein Spiel verkaufen wollen. Da wäre es sicherlich nicht förderlich, wenn nur ein paar Prozent der Spieler es überhaupt in der angepriesenen Qualität zum Laufen bekämen. :-D
 

MaxHu22

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Welche Release ist von Witcher 3: Wild Hunt festgelegt?
 
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turbosnake

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Irgendwann zwischen dem 1 April und dem 31 Dezember 2014 wird es auf PC, ONE und PS4 kommen.
 

Mirko79

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Ich hoffe, sie haben mit dem Spiel soviel Erfolg wie Jowood mit Arcania. Auch wenn es hart klingt: Wer ein derart schlecht optimiertes RPG mit derart übertriebenen Hardwareanforderungen rausbringt hat es nicht besser verdient.
 

RedDragon20

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Ich hoffe, sie haben mit dem Spiel soviel Erfolg wie Jowood mit Arcania. Auch wenn es hart klingt: Wer ein derart schlecht optimiertes RPG mit derart übertriebenen Hardwareanforderungen rausbringt hat es nicht besser verdient.

Wie kommst du darauf, dass The Witcher 3 schlecht optimiert und übertriebene Hardwareanforderungen haben wird?
Sicher, Teil 2 hatte recht hohe Anforderungen. Aber die Hardware wurde erst mit Übersampling zum Glühen gebracht. Ansonsten lief es selbst auf meiner damaligen Mühle ziemlich passabel.
 

Mirko79

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Wie kommst du darauf, dass The Witcher 3 schlecht optimiert und übertriebene Hardwareanforderungen haben wird?
Sicher, Teil 2 hatte recht hohe Anforderungen. Aber die Hardware wurde erst mit Übersampling zum Glühen gebracht. Ansonsten lief es selbst auf meiner damaligen Mühle ziemlich passabel.
Ich denke, dass "The Witcher 2" von der Story und der Atmosphäre ein gutes RPG war. Allerdings haben mehrere Magazine berichtet, dass "The Witcher 2" selbst auf damaligen Oberklasse PCs keine gute Performance erzielte. Ehrlich gesagt fand ich die empfohlene Hardware einen Intel Core i 5 - 2500k und eine Nvidia 580/560 Ti schon damals ziemlich überzogen. Mir persönlich ist die Grafik gerade bei einem RPG nicht so wichtig. Hier lege ich mehr Wert auf die Story und die Charakterentwicklung. Ich befürchte leider, dass "The Witcher 3" ein hohes Riskiko für Bugs und niedrige Frameraten birgt. Meiner Meinung nach werden einfach zu viele Spieler ausgeschlossen, wenn die Hardwareanforderungen derart in die Höhe getrieben werden.
 

golani79

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Ich weiß ja nicht, von welchen Settings du ausgehst, aber wenn man Witcher 2 nicht auf mege-ultra-high gespielt hat, dann ist man auch mit durchschnittlicher Hardware ganz gut dabei gewesen.
Also keineswegs so, als ob man das Spiel nur auf Hightech-Kisten hätte zocken können ...
 

RedDragon20

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Ich denke, dass "The Witcher 2" von der Story und der Atmosphäre ein gutes RPG war. Allerdings haben mehrere Magazine berichtet, dass "The Witcher 2" selbst auf damaligen Oberklasse PCs keine gute Performance erzielte. Ehrlich gesagt fand ich die empfohlene Hardware einen Intel Core i 5 - 2500k und eine Nvidia 580/560 Ti schon damals ziemlich überzogen. Mir persönlich ist die Grafik gerade bei einem RPG nicht so wichtig. Hier lege ich mehr Wert auf die Story und die Charakterentwicklung. Ich befürchte leider, dass "The Witcher 3" ein hohes Riskiko für Bugs und niedrige Frameraten birgt. Meiner Meinung nach werden einfach zu viele Spieler ausgeschlossen, wenn die Hardwareanforderungen derart in die Höhe getrieben werden.
Es lief auch auf Durchschnitts-Hardware noch ganz gut. Bei mir damals zwischen 30-40fps. Und ich hatte damals keine sonderlich gute Hardware und hatte so gut wie alles an.

Und die hohen Hardwareanforderungen waren damals durchaus berechtigt, zählt das Spiel doch heute noch zu den schönsten RPGs. Einzig durch Übersampling zwang das Spiel damals aktuelle Hardware in die Knie. The Witcher 3 wird in etwa eine ähnliche grafische Qualität erreichen, vielleicht hier und dort noch einen Tick besser. Und dazu noch Open World. Natürlich wird es entsprechend hohe Anforderungen stellen. Aber die dürften berechtigt sein.
 
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