danthe
Gelegenheitsspieler/in
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Seit 2006 pro Jahr ca 1Mrd Gewinn, aber letztes Jahr minus 4,7 Mrd bezogen auf das weltweite Geschäft.
Bei nem Umsatz in den letzten Jahren von um die 60 Mrd sind 1Mrd grad mal 1,5%. Das ist jetzt nicht grad eine Summe, bei der man davon ausgehen kann, dass ein Konzern seine Kunden schröpft. Bei so riesigen Kundenzahlen sind 1€ mehr oder weniger pro Monat und Kunde aber halt direkt viele hundert Millionen pro Jahr. Genau wie zB bei Strom und Benzin, da wird immer populistisch von Milliardengewinnen geredet, weil Milliarden halt unvorstellbar viel sind und der Durchschnittsbürger dann meint, dass die Konzerne stinkreich seien und sich ärgert. Dass aber ein zB Benzinpreis von 2 Cent weniger direkt aus dem Mrd-Gewinn einen Verlust machen kann, wissen viele nicht.
Und wenn mal eine Investition schiefgeht, können ebenfalls gleich Milliarden fällig werden, so eben auch 2012, wo der Verlust der telekom vor allem wegen Abschreibungen für ausländische Mobilfunkgeschäfte zustandekamen.
Die Firma, die unser Geld kassiert, ist allerdings die Telekom Deutschland (ja ich weiß, verwirrender Name). Sie ist die Tochterfirma der Deutschen Telekom speziell für Heimanwender und hat dieses Jahr, im Gegensatz zum Konzern, 4,3 Milliarden Euro Gewinn bei - jetzt kommts - 13,8 Milliarden Euro Umsatz gemacht. Etwa 50 % Gewinnspanne also (9,5 Kosten gegen 4,3 Gewinn). Das ist schon ein wesentlich größerer Brocken und lässt viel eher den Schluss zu, dass Kunden geschröpft werden.
Quelle: Telekom startet mit Gewinn- und Umsatzrückgang ins Jahr | Top-Nachrichten | Reuters





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